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Backlinkseller.de – Geld verdienen und Links kaufen
Peer Wandiger - 57 Kommentare - Marketing, Online-Werbung - Ähnliche Artikel


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Backlinkseller - Links verkaufen
Und wieder bin ich auf eine neue Einnahmequelle für Blogbetreiber gestoßen.

Backlinkseller.de ist mit einer sehr interessanten Idee an den Start gegangen und zeigt, dass es im deutschen Online-Markt durchaus neue Ansätze zum Geld verdienen gibt.

Allerdings ist Backlinkseller.de auch für jene interessant, die ihre neuen Blogs oder Websites schnell in Google nach vorn bringen wollen.

In diesem Artikel will ich einen Blick auf den Service werfen.

Wie funktioniert Backlinkseller.de

Backlinkseller.de* ist ein Service für Backlinks. Wer hätte das gedacht. :-)

Dieser Service bietet eine sehr einfache Möglichkeit, mit Backlinks Geld zu verdienen. Aber man kann auch eigene Projekte durch den Erwerb von Backlinks pushen.

Dabei legt man nur die Rahmenbedingungen fest und das System führt dann automatisch einen natürlich erscheinenden Linkaufbau durch.

Natürlich bedeutet in diesem Fall, dass nicht an einem Tag 100 Backlinks erstellt werden, sondern nach und nach, mal mehr und mal weniger Backlinks. Zudem werden auch die PageRank-Werte gemischt, so dass es im Idealfall für eine Suchmaschine nicht möglich ist zu erkennen, ob diese Links natürlich entstanden sind oder nicht.

Ich will im Folgenden die beiden Möglichkeiten (Links kaufen und Links verkaufen) genauer vorstellen.

Textlinks verkaufen

Backlinkseller - Links verkaufen
Um selber Backlinks auf dem eigenen Blog oder der eigenen Website verkaufen zu können, muss man die betreffende Site erstmal anmelden.

Es muss sich um eine richtige Domain handeln. Untersites bei Blog-Hostern sind also z.B. ausgeschlossen.

Zudem müssen die Inhalte rechtlich unbedenklich sein, die Domain mindestens 6 Monate alt sein und einen PageRank auf der Startseite von mindestens 1 aufweisen.

Ansonsten behalten sich die Jungs und Mädels von Backlinkseller.de vor, die Site abzulehnen.

Man gibt dann die eigene URL an und legt fest, wie viele Backlinks man maximal pro Seite verkaufen möchte.

Dann wählt man die eigene Kategorie aus und legt zudem fest, aus welchen Kategorien überhaupt Backlinks gebucht werden dürfen. Das soll verhindern, dass auf einer Finanz-Site z.B. Links für Sport-Websites gebucht werden. Solche themenfremden Links sind für Google ein Zeichen, dass sie verkauft wurden.

Und schon hat man seine Site eingetragen. Diese wird dann allerdings noch manuell geprüft und ggf. freigegeben.

Ist dies geschehen, baut man den extra generierten PHP-Code in seinen Blog oder seine Website ein. Diese Code-Zeilen müssen dann auf allen frei zugänglichen Seiten im Code drin sein. Bei Blogs und CMS baut man den Code halt einmal in die Template-Seite ein.

Auf der Übersichtsseite kann man dann sehen, wie viele Unterseiten erkannt wurden und wie viele Links schon verkauft wurden.

Nach und nach werden dann Backlinks in deiner Website an der Stelle erscheinen, an der du den PHP-Code eingebaut hast. Und so wird sich auch nach und nach dein Konto füllen.

Der Webseiten-Inhaber bekommt 70% der Erlöse, ein normaler Wert.

Textlinks kaufen

Backlinkseller - Links kaufen
Aber Backlinkseller.de ist eben nicht nur gut zum direkten Geld verdienen. Man kann damit natürlich auch Links kaufen.

Dafür legt man eine Kampagne an und gibt erstmal an, wie viel Geld man pro Monat für Backlinks ausgeben will.

Zudem kann man folgende Einstellungen vornehmen:

  • max. Anzahl an Textlinks
  • max. Anzahl an neuen Textlinks pro Tag
  • max. Anzahl an Textlinks von einer Website
  • max. Gesamtzahl an Links, die eine Website enthalten darf, damit dort euer Link erscheint
  • Auswahl der Kategorien, aus denen Blogs für Backlinks kommen dürfen
  • Welche PageRanks sollen die Backlinks haben

Nachdem man diese Kampagneneinstellungen vorgenommen hat, geht es an die Definition der Textlinks.

Denn man kann nicht nur einen Backlink festlegen, sondern eine Vielzahl. Und diese Backlinks kann man dann auch noch in einen kurzen Text einbetten.

Beispiel:
“Erstellen Sie ein eigenes Forum kostenlos”

Das hat den Vorteil, dass man nur die wichtigen Keywords in den Ankertext einbauen kann und der Link insgesamt trotzdem natürlich aussieht.

Es ist also von Vorteil, hier möglichst viele Varianten anzugeben. Das sorgt dafür, dass die Links später viel natürlicher aussehen. Wenn immer der selbe Link auf diversen Websites auftaucht, könnte Google den Braten riechen.

Lasst euch hier also Zeit und geht mal in Google Analytics die Liste eurer wichtigsten Keywords durch. Diese eignen sich natürlich sehr gut für diese Liste.

Dann ist die Erstellung einer Kampagne erstmal abgeschlossen und man kann auf seiner Kampagnen-Seite jederzeit verfolgen, wie viele Backlinks man schon erworben hat.

Wichtig ist noch zu wissen, dass man sein Punktekonto vorher aufladen muss (per PayPal oder Überweisung), um überhaupt Backlinks buchen zu können.

Und dann wartet man einfach ab.

Für brandneue Projekte, z.B. aus dem Affiliate-Bereich, eine tolle Sache.

Partnerprogramm

Backlinkseller.de* bietet zudem ein sehr interessantes Partnerprogramm an.

Man bekommt von jedem vermittelten neuen Kunden 5% der Ausgaben bzw. der Einnahmen. Man kann also sowohl Publisher, als auch Advertiser vermitteln.

Und das beste ist: Die Vergütung ist Lifetime. Man bekommt also solange 5% von allem Einnahmen/Ausgaben des Vermittelten, so lange er bei Backlinkseller.de ist.

Das hört sich nach einem attraktiven Partnerprogramm an.

Gibt es Bedenken?

So ganz ohne ist der Kauf und Verkauf von Links nicht.

Google sieht das nicht gern und senkt schon mal gern den PageRank und in Einzelfällen auch das Ranking.

Allerdings ist die Umsetzung durch Backlinkseller.de* in meinen Augen sehr gut geworden. Wenn man die Tipps und Vorschläge befolgt, dann sind die verkauften/gekauften Links kaum für Suchmaschinen zu entdecken.

Ich würde es allerdings nicht für Selbständig im Netz einsetzen, sondern eher für Nebenprojekte. Dort lohnt es sich aber allemal. Sowohl um Links zu bekommen, um z.B. eine Affiliate-Site nach vorn zu bringen oder um Geld mit verkauften Links zu verdienen.

Insgesamt scheint der Service gut anzukommen. Derzeit sind dort 1.136 Mitglieder angemeldet, die insgesamt schon 30.472 Seiten eingetragen haben.

Fazit

Ein gut gemachter Service in einem nicht ganz unproblematischen Bereich.

Ich werde den Service bei kleineren Projekten auf jeden Fall einsetzen, da es etwas vergleichbares derzeit nicht gibt. Zumindest kenne ich keinen anderen Service dieser Art.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
57 Kommentare und Trackbacks zu 'Backlinkseller.de – Geld verdienen und Links kaufen'

Kommentare zu 'Backlinkseller.de – Geld verdienen und Links kaufen' mit RSS

  1. 1 Daniel Gremm kommentierte am 26.05.2009 um 12:00 Uhr

    Gute Idee und gute Umsetzung. Die Frage ist nur, wann Google darauf reagiert. Denn im Grunde ist es ja BlackHat SEO, da Google eine natürlich verlinkte Site vorgegaukelt wird mit dem Ziel, ein gutes Ranking zu bekommen. Entweder findet Google einen Weg, das Ganze aufzudecken (und abzustrafen), oder Google muss seine Berücksichtigung von Backlinks fürs Ranking anpassen bzw. runterschrauben. Ich lass mich gern aber auch vom Gegenteil überzeugen.

    Eine Frage hätte ich dann aber doch an Peer: Warum kommt es für SiN nicht in Frage? Wenn die Idee aufgeht, müsste doch insbesondere SiN davon so oder so profitieren können.

  2. 2 Carsten kommentierte am 26.05.2009 um 12:21 Uhr

    Ist der Kalkulator realistisch? Bei einem Blog von mir hat er einen durschnittlichen Verdienst von 180 Euro und ein Maximum von 300 berechnet. Das kann ich mir irgendwie nicht ganz vorstellen.

  3. 3 Berndo kommentierte am 26.05.2009 um 12:45 Uhr

    Wie erfahre ich denn, welche Pagerank welche meiner Unterseiten haben?

  4. 4 Hafid kommentierte am 26.05.2009 um 13:36 Uhr

    @Berndo: PR für einzelne Unterseiten kann man z.B hier abfragen:
    http://www.gaijin.at/olsgprank.php

    @Daniel: Dann muss Google die Ranking-Kriterien komplett ändern, so dass Backlinks garnicht mehr berücksichtigt werden. In Deutschland wird mir Backlinks noch nicht so aktiv gehandelt, aber z.B. in den USA oder in Russland wird praktisch jede kommerzielle Seite mit gekauften Backlinks optimiert.

  5. 5 Berndo kommentierte am 26.05.2009 um 14:15 Uhr

    Wie der Pagerank meiner Startseite ist, weiß ich ja schon durch andere Tools. Aber gibt es eine Möglichkeit, den für alle Unterseiten herauszufinden, ohne dass man jede einzelne irgendwo überprüfen lassen muss?

  6. 6 Ringo kommentierte am 26.05.2009 um 14:52 Uhr

    Ein vergleichbarer Service ist meiner Auffassung nach mylinkstate.com/de/ Den gibt es schon länger.

    Und was die Anonymität Google gegenüber angeht, ist es doch ein Leichtes die Linkverkäufer an dem Code-Schipsel zu erkennen! Oder irre ich mich…?

  7. 7 Peer Wandiger kommentierte am 26.05.2009 um 15:00 Uhr

    Der erzeugte Code sind einfach Links. Also eigentlich nichts besonderes.

    Zudem kann man den Ausgabe-Code anpassen.

  8. 8 Hafid kommentierte am 26.05.2009 um 15:24 Uhr

    Der Code wird doch direkt auf dem Server ausgeführt. Es ist kein clientseitiger Code, der im HTML sichtbar ist.

  9. 9 eisy kommentierte am 26.05.2009 um 15:25 Uhr

    @Berndo … was du suchst, ist dies: http://www.slavssoft.ru/developer/?page=site_pr

  10. 10 Peer Wandiger kommentierte am 26.05.2009 um 15:38 Uhr

    @ Hafid
    das ist richtig. Leider gibt es Anbieter, da kann man auch anhand des erzeugten HTML Codes erkennen, dass es eben von diesem Anbieter ist. Und das ist natürlich schlecht.

    Es muss ganz normaler HTML-Code rausfallen. Und da man diesen auch noch anpassen kann, gibt es eigentlich keine Möglichkeit, am Code zu erkennen, dass es von Backlinkseller.de ist.

  11. 11 MAIN-Blog.de kommentierte am 26.05.2009 um 17:05 Uhr

    wo ist der Unterschied zu Linklift?

  12. 12 Patrick Offczorz kommentierte am 26.05.2009 um 22:00 Uhr

    Wow, vielen Dank für den Hinweis. Werde ich mir jetzt mal genauer ansehen
    Gruß

  13. 13 Sasa von der Linkaufbau-Agentur kommentierte am 27.05.2009 um 00:22 Uhr

    Also, wer von Euch glaubt, dass Google nicht genug Geld hat, um diesen Dienst infiltrieren zu können, der geht doch ordentlich naiv an die Sache ran. G beschäftigt alleine in DE mehrere tausend „Quality Rater“. Ich mag vielleicht etwas befangen sein, aber soetwas würde ich mich bei einem Projekt, das auf Google angewiesen ist, definitiv nicht trauen! Wenn es nur um Traffic geht und die Links auf nofollow gesetzt werden könnten, dann wäre es eine saubere Sache.

  14. 14 humanity kommentierte am 27.05.2009 um 02:40 Uhr

    wie sieht´s mit der Haftung bei diesen Links aus? Man hat doch keine Kontrolle, welche Seiten man da verlinkt…
    klar sind die Redaktionell geprüft, aber wie oft? 1x bei der Registrierung?

    ich wäre da vorsichtig, da man sicher leicht auf komischen Seiten verlinkt werden kann.
    Ich kenn de Dienst schon von viel früher, da waren noch weniger Leute dabei, ich denke, je mehr da mitmachen, desto unkontrollierter wird das ganze dort ablaufen.

  15. 15 Peer Wandiger kommentierte am 27.05.2009 um 08:00 Uhr

    So ein Service ist natürlich für eine Linkaufbau-Agentur eine gewisse Konkurrenz. :wink:

    Ich weiß nicht, wie weit Google in so etwas rein schauen kann. Schließlich hat Google auch nicht unendlich Ressourcen.

    Und es ist nun mal fakt, dass weltweit Websites massiv mit gekauften Links gepusht werden.

    Aber ich würde es, wie du schon sagst, nur für kleinere Projekte nutzen und nicht für meine Main-Sites. Da bin ich dann doch ein Angsthase. :grin:

    @ humanity
    Gute Frage. Man sieht in der Übersicht seines Backends alle Links. Allerdings wird sich wohl kaum jemand die Mühe machen, diese alle zu checken.

    Ach ja, prüfst du eigentlich regelmäßig alle Links aus den Kommentaren oder jeden Link, den du in Artikeln mal gesetzt hast?

    Es ist nicht zu überwachen.

  16. 16 mt kommentierte am 27.05.2009 um 08:35 Uhr

    Es ist das exakt gleiche Geschäftsmodell wie mylinkstate.com/de.

    Dazu kann ich berichten, dass man dort mit Seiten > PR3 sehr schnell ganz nettes Geld nebenbei verdienen kann, aber auch innerhalb von 3-4 Monaten ‘ne PR-Abstrafung kassiert. ;-)

    Habe ich bei 3 meiner Domains erlebt, die ich dort testweise vermarktet hatte und bei denen sowieso alles egal ist… Und da die Abstrafung nur bei den bei mylinkstate vermarkteten Sites auftrat und bei ansonsten identisch aufgebauten Domains bisher nichts passiert ist, gehe ich davon aus, dass eben das Anbieten dort ursächlich für die Abstrafung ist.

    Aber wer schnell noch mal ein paar Euros mit eh abgeschriebenen Sites machen will, nur zu, das klappt ganz gut.

  17. 17 Badratgeber kommentierte am 27.05.2009 um 10:10 Uhr

    Es ensteht wohl immer und immer mehr ein neuer Markt in diesem Bereich wo andere Leute ihr Geld mit verdienen, kann man positiv aber auch negativ sehen.

  18. 18 Vitaliy kommentierte am 27.05.2009 um 11:55 Uhr

    Wir wissen doch alle, wie es mit den .ru-Links ausgegangen ist. Es dauert solange bis
    1. Google das zulässt
    2. Konkurrenz das zulässt
    Ansonsten werden die Links direkt an Google übermittelt, schade eigentlich. Aber den Linkzaren haben wir doch noch nicht vergessen :)

  19. 19 Rakebonus kommentierte am 27.05.2009 um 12:11 Uhr

    @Berndo

    eine gute Möglichkeit ist auch das Firefox Add-on http://www.quirk.biz/searchstatus/ ;)

  20. 20 Berndo kommentierte am 27.05.2009 um 12:29 Uhr

    Danke, ich werde die beiden Websites mal ausprobieren. Aber ich bräuchte eigentlich vielmehr ein Tool, das automatisch allen Unterseiten folgt und den jeweiligen Pagerank ausgibt. Denn ich habe ein Forum mit sehr vielen Unterseiten :wink:

  21. 21 Andy kommentierte am 27.05.2009 um 12:32 Uhr

    Bisher habe ich nur Erfahrungen mit dem Service von mylinkstate.com/de/ Den gibt es schon länger.

    Kennt von Euch den jemand und kann hier was dazu sagen?

  22. 22 SOSblogger kommentierte am 27.05.2009 um 21:54 Uhr

    Ich rate davon 100% ab. Von allen Link Verkaufsstellen im Internet. Das zerstört nur den Pagerank von Google und man wird ins Nirvana der Suchmaschinen geschickt.
    Google ist schlau, es erkennt die Skripte, die Fussnoten, die php Codes etc. und wird keine Konkurrenz neben Google Adsene erlauben.
    Es gibt vier Partnerprogramme, die Google nicht stören. Die verrate ich demnächst…
    :)
    Das einzige was einem Blogger durch so einen Dienst wie Backlinkseller bringt, Stoff für einen Artikel wo man Leute dazu bringt sich bei dieser Website durch den Partnerlink anzumelden, damit man die Prämie dafür bekommt.

  23. 23 Peer Wandiger kommentierte am 27.05.2009 um 23:06 Uhr

    Google erkennt PHP-Befehle??? Natürlich. :roll:
    Vor allem weil diese auf dem Server ausgeführt werden und Google diese niemals zu Gesicht bekommt.

    Wenn so ein Skript reines HTML erzeugt ohne Auffälligkeiten, dann gibt es für Google erstmal keinen Hinweis auf einen Betrug. Thematisch passende Links darf ich in jeden Artikel einbauen.

    Wir haben das hier schon mal diskutiert. Google hat ein Scoringsystem und versucht zu erkennen, ob eine Site betrügt. Wenn man es mit den externen Links z.B. übertreibt und andere Faktoren zusammenkommen, dann schlägt das System Alarm.

    Von jemandem, der sich SEOblogger nennt, hätte ich irgendwie einen qualifizierteren Kommentar erwartet. :twisted:

  24. 24 Sasa von der Linkaufbau-Agentur kommentierte am 28.05.2009 um 01:31 Uhr

    Peer, ich sehe das gar nicht so. Wir heißen ja nicht Linkkauf-Agentur :mrgreen: Wer heutzutage seinen (ultra-seriösen) Kunden Linkkauf empfiehlt, macht sich sehr angreifbar. Man stelle sich nur mal vor, was passiert, wenn ich für eine AG arbeite, Links kaufe, das Ganze auffliegt und die mich dann mit dem Argument verklagen, dass ich darüber hätte informiert sein sollen (womit sie ja auch Recht hätten). Das wäre beruflicher Selbstmord.

    Diese Leistung ist ein klarer Affront an Google. Daher sehe ich dafür keine Zukunft. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass dieser Dienst in ein paar Monaten/Jahren zu einem reinen Werbelink-Dienst mutiert.

    „Unendlich Ressourcen“ haben die bestimmt nicht. Aber unendlich viel mehr Ressourcen als die Backlinkseller :twisted:

    Matt Cutts (oder einer seiner direkten Mitarbeiter) haben da bestimmt schon einen Account.

    Wenn alle Stricke reißen, werden sie den Laden einfach kaufen. (Das Gleiche gilt meiner Meinung nach auch für eine konkurrierende Suchmaschine, die zu gut wird). Spätestens dann, wenn sie diese Art von Diensteleistung als Bedrohung ihres Geschäftsmodells empfinden. Es würde mich nicht außerordentlich wundern, wenn das als Exitstrategie in irgendeinem Businessplan bei denen steht :grin:

    Viele Grüße
    Sasa

  25. 25 tchikki kommentierte am 28.05.2009 um 02:00 Uhr

    Danke für den Tipp. Die Einnahmequelle werde ich mal näher betrachten. :wink:

  26. 26 Kuznecov kommentierte am 28.05.2009 um 02:18 Uhr

    Auch Google kocht nur mit Wasser. Ich war mal bei einer Konferenz in Moskau und da wurde unter anderem eine Frage an einen Google-Stellvertreter gestellt. Und zwar hat einer gefragt, mit welchen Maßnahmen Google SPAM-Seiten erkennt. Die haben gesagt, das die NIE daran interessiert sind, irgendwelche Mitarbeiter zu bezahlen, um das Ganze manuell zu überprüfen. Solche Sachen wie SPAM oder gekaufte Links werden nur, falls überhaupt möglich, durch automatische Algorithmen erkannt. Ansonsten werden diese garnicht behandelt.

    Jetzt überlegt doch mal selbst, ein durchschnittlicher Mitarbeiter mit allen Lohnnebenkosten etc… kostet ca. 60 bis 80 EUR/Stunde. Und wieviele gekaufte Links kann man pro Stunde identifizieren?? …es entsteht einfach kein Mehrwert. Da Google kommerziell denkt, werden die das nie machen.

    Es gibt aber eine ganze Reihe von verschiedenen Filter, die bei Google eingesetzt werden. Beim Backlinkkauf muss man halt diese Filter berücksichtigen. Zum Beispiel darf man auf keinen Fall eine große Anzahl an Backlinks innerhalb von einem kurzen Zeitraum buchen bzw. kündigen. Weiterhin müssen Links aus allen PR Klassen in einem angemessenen Verhältnis existieren…. das alles ist bei diesem Dienst einstellbar.

  27. 27 Peer Wandiger kommentierte am 28.05.2009 um 07:55 Uhr

    @ Sasa und Kuznecov
    Ich habe ja schon geschrieben, dass es nicht so ganz ohne Risiko ist. Schließlich ist so ein Linkaufbau/-kauf von Google nicht gewünscht.

    Allerdings sehe ich es auch so, dass Google da sicher nicht extra Leute ransetzt, die das von Hand analysieren. Dafür haben die einfach viel zu viel andere wichtige Dinge zu tun.

    Und das es langfristig funktioniert sieht man doch in den USA, wo es solche Services schon länger gibt.

    Also Restrisiko ja, weshalb ich es nicht bei SiN machen würde, aber für Affiliate-Sites, neue Blogs oder kleine Nebenprojekte einen Versuch wert.

  28. 28 Chris kommentierte am 28.05.2009 um 10:06 Uhr

    Ich bin da sehr skeptisch. Zum einen scheinen mir die zu erzielenden Einnahmen im Verhältnis zum Risiko zu gering. Das Einbinden eines Skriptes in meine Seite, dass dort ungeprüft bzw nur automatisiert Links dropt? Wer garantiert mir, dass dort nicht thematisch Konkurrent-Links oder Wettbewerber meiner Affiliate-Partner oder markenrechtlich problematische Links auftauchen? Haften tut man als Website-Betreiber, mir sind das gerade mit kleinen Projekten deutlich zuviele offene Fragen.

    Außerdem: was ist mit Teliad, Linklift, Inlinks, Text-Link-Ads – das sind doch auch alles nichts anderes als Backlink-Märkte, da geht es doch nicht um Traffic… also Backlinkseller als neu zu verkaufen, find ich auch etwas weit hergeholt.

  29. 29 Peer Wandiger kommentierte am 28.05.2009 um 10:41 Uhr

    In dieser automatisierten Form kannte ich noch keinen anderen deutschen Anbieter.

    Mit deinem Bedenken hast du sicher teilweise recht. Aber 1. prüft der Anbieter die teilnehmenden Sites und zweitens kann es dir mit Blogkommentaren oder Links in Artikeln auch passieren, dass auf den dort verlinkten Sites später was illegales auftaucht.

    Bzgl. Teliad und Linklift ist es ja so, dass dort einzelne Links gekauft werden und ich diese vorher noch akzeptiere. Also nicht so automatisiert.

  30. 30 Biggi kommentierte am 28.05.2009 um 14:09 Uhr

    Hi,
    ich nutze Backlinkseller auch ab und an – aber mehr als Linktauschbörse. :lol:

    Funktioniert ganz gut – und man kommt so an recht viele “einfach” Links.

  31. 31 Max kommentierte am 28.05.2009 um 17:36 Uhr

    http://www.mylinkstate.com/de ist zumindest ähnlich dynamisch.
    * es wird php basiert eigener HTML Code erzeugt
    * mann muss keine Links manuell auswählen

  32. 32 Alexander Langer kommentierte am 28.05.2009 um 23:51 Uhr

    @Peer

    Aber er heißt doch SOSblogger, nicht SEOblogger! ;-)

  33. 33 Peer Wandiger kommentierte am 29.05.2009 um 00:00 Uhr

    Oh, da habe ich mich verlesen. :wink:

  34. 34 Sasa von der Linkaufbau-Agentur kommentierte am 29.05.2009 um 01:42 Uhr

    Kuznecov, ja du hast im Prinzip Recht. Google greift nicht immer sofort manuell ein. In der Regel sammeln sie einige Fälle und entwickeln dann etwas „Allgemeineres“, das vielleicht erst in 12 Monaten in Kraft tritt. Wie Peer schon gesagt hat. Bei kleinen Affiliate-Projekte ist das vielleicht in Ordnung, wenn man nichts dagegen hat, dass man nach 12 Monaten in eine Penalty gerät.

    Es geht immer um das Risiko-/Nutzenverhältnis.

    Ich fand in diesem Zusammenhang diese Präsi hier sehr interessant: Whitehat Linkbuilding Strategies Beginner To Advanced (ab Seite 6)

    Ich habe von einem professionellen Linkverkäufer (sehr großer Umfang) auf einer SEO-Veranstaltung vor nicht allzu langer Zeit gehört, dass gekaufte Links heute am besten nur noch als Salz in der Suppe eingesprengselt werden sollten.

    Gestern waren sie noch alle gekauft. Heute sind sie nur noch das Salz in der Suppe. Morgen braucht/riskiert sie niemand mehr. (Wenn der Trend hält)

    Viele Grüße
    Sasa

  35. 35 Mario H. kommentierte am 29.05.2009 um 13:39 Uhr

    klingt interessant … werde ich mir auf jeden Fall genauer anschauen :)

  36. 36 wolfgang kommentierte am 03.06.2009 um 21:14 Uhr

    … das isnd mal wieder viele wertvolle Tipps, die für fast jeden Website-Inhaber interessant sind.
    Vielen Dank für die Mühe.

    Gruss Wolfgang

  37. 37 chris kommentierte am 04.06.2009 um 16:59 Uhr

    Ich persönlich nutze derzeit nur Teliad, denn mit dem Scripteinbau in HTML bin ich noch nicht so vertraut. Auf der einen Seite kann man damit auch seine Webprojekte refinanzieren aber auf der anderen Seite sind die Käufer primär hinter der Pagerankvererbung hinterher. Für Linkbilding bzw. um besser in den SERP´s gelistet zu sein, muss man nicht hohe PR-Links kaufen und kann auch einfache PR-Schwache Seiten zum Linkaufbau nutzen …

  38. 38 Marcus kommentierte am 13.06.2009 um 13:24 Uhr

    Ich würde ebenfalls niemals solche Tools für die optimierende Zielseite einsetzen, eher für Nebenprojekte, die gepushed werden müssen. So bleibt die Absturzgefahr in Grenzen. Das Tool kommt mir mit den Funktionen sehr bekannt vor. Scheint auch fair aufbegaut zu sein. Ich schau es mir mal an. grüße

  39. 39 Paul kommentierte am 07.07.2009 um 12:56 Uhr

    Hallo,

    für kleinere Projekte könnte ich mir das als nützlich vorstellen. Dass Matt Cutts persönlich oder einer seiner engsten Mitarbeiter dort angemeldet ist… glaub ich kaum, jemand etwas weiter unten in der Hierarchie – das könnte sein. Nicht ganz ohne Risiko also, wer aber auf den PageRank einer Seite notfalls verzichten kann, macht bestimmt erstmal guten Gewinn damit.

    Interessant auch, dass Backlinkseller für den Begriff “mylinkstate” AdWords schalten (schalten darf). Bei Geld hört für Google die Feindschaft (falls es diese überhaupt gibt) auf ;)

    P.S.: Dieser (sehr) positive Artikel hier dient natürlich nur der Werbeetat des Seitenbetreibers…

  40. 40 Der Jens kommentierte am 19.07.2009 um 12:53 Uhr

    Hallo,
    solche Dienste gibt es eigentlich schon wie Sand am Meer oder nicht?
    link-vault.com
    backlinks.de
    receivelinks.com
    Die sind teilweise schon sehr lange auf dem Markt. Ob sie sich durchgesetzt haben weiß ich nicht. Die basieren allerdings alles auf Tausch und nicht auf verkauf, kauf, tauschverkaufkaufverkauf, tausch

    MFG Der Jens

  41. 41 Der Jens kommentierte am 19.07.2009 um 12:58 Uhr

    ich noch mal…
    vielleicht sollte man beim surfen auf der Seite das nutzen der Googeltoolbar + Googleaccount verzichten.
    Oh wei…. Die nutzen Analytics…. google kann also quasi alles auslesen auch wenn der Bot dort nicht rein kommt. Hat sich jemand angemeldet und kann mir sagen ob der Code auch im Loginbereich eingebaut ist?

  42. 42 DieGabi kommentierte am 28.11.2009 um 17:06 Uhr

    Hallo,
    ich nutze ähnliche Dienste schon seit längerem sehr erfolgreich. Klar verdient
    der Seitenbetreiber bei so einem (Werbe-)Artikel mit, na und, ist doch legitim.
    Google ist wichtig, dass der Linkaufbau natürlich zustande kommt und genau
    dieses Verhalten simulieren einige der beschriebenen Backlink-Seiten sehr gut.
    Da besteht aus meiner Sicht ein überschaubares Risiko.

    ps.: diejenigen, die gegen solche Backlink-Börsen sind, mögen bitte mal mitteilen,
    welche Alternativen es gibt. 400 Gästebuch-Einträge etwa?

    mfg gabi

  43. 43 Frank kommentierte am 12.01.2010 um 12:56 Uhr

    @Sasa: Tja, mir erzählen einige erfolgreiche SEOs genau das Gegenteil. Nämlich dass es ohne Kauflinks im umkämpften Bereich gar nicht möglich ist, gute Rankings zu erhalten bzw. überhaupt zu bekommen. Aber natürlich: Wer nur darauf setzt, macht auf was falsch.

  44. 44 Khalid kommentierte am 20.01.2010 um 16:19 Uhr

    Das ist doch mal eine gute Idee seinen ganzen Blogs dort anzumelden und einfach damit
    Geld zu verdienen :mrgreen:

  45. 45 Peer Wandiger kommentierte am 20.01.2010 um 17:30 Uhr

    Sicher nicht pauschal. Aber bei einigen kleinen Projekten kann sich das schon lohnen.

  46. 46 Post Aboshop kommentierte am 22.03.2010 um 10:49 Uhr

    Betreibe zwar nur eine kleine Affiliate Website, aber diese neue Umsatzquelle ist jederzeit willkommen. Das Problem ist nur, wenn man so offen damit umgeht, wird die eigene Website mit verkauften Links nicht von Google und Co. bestraft? Daher habe ich die Finger immer davon gelassen.

  47. 47 Peer Wandiger kommentierte am 22.03.2010 um 11:08 Uhr

    Ein Restrisiko ist immer da. Aber diese Services tun alles, um eben nicht aufzufallen. Sonst wäre ja auch ihr Geschäftsmodell den Bach runter.

  48. 48 AN24 kommentierte am 10.05.2010 um 19:30 Uhr

    Ich nutze bei einem Sportblog aktuell 3 Linkverkaufsprogramme und habe damit zumindest bis jetzt noch keine negativen Erfahrungen gesammelt. Bei backlinkseller gefällt mir jedoch die Beschränkung auf 500 Seiten nicht. Mylinkstate liefert so nebenbei auch den Pagerank der Unterseiten.

    @Berndo: Unter http://www.multi-pagerank.info/ kann man auch den Pagerank von Unterseiten ermitteln.

  49. 49 Marie kommentierte am 01.06.2010 um 21:24 Uhr

    Guten Tag.

    Danke für den informativen Artikel zum Thema Backlinks kaufen und verkaufen. Das genannte Portal kenne ich noch nicht. Das werde ich mir gleich einmal ansehen.

    So far.
    Marie

  50. 50 Marie kommentierte am 04.06.2010 um 15:51 Uhr

    Also Nun bin ich der Eintrag Nr. 50. Hurra!!! Ich habe mittlerweile die Seite besucht und finde das Design nicht wirklich zum Thema SEO passend. Aber mein Kollege hat mit diesem Service bereits gearbeitet und damit einen besseren Erfolg als mit http://www.mylinkstate.de erreicht. Das ist auch so ein Linknetzwerk. Also ist das wohl doch eine gute Plattform. Danke für den Tipp!

    So far.
    Marie

  51. 51 JayMGee kommentierte am 18.08.2010 um 22:00 Uhr

    Gibt es mittlerweile weitere Erfahrungen zu Backlinkseller?

    Ich werde es jetzt auch mal testen, würde aber gerne noch ein paar Fakten dazu lesen…

  52. 52 Peter kommentierte am 14.10.2010 um 18:44 Uhr

    Inzwischen hat BacklinkSeller die Auszahlung von PayPal auf Bank-Überweisung umgestellt. Die lästigen Gebühren fallen also weg. Dafür ist der Mindest-Auszahlbetrag auf immer noch faire 20,- EUR angehoben worden.

  53. 53 Dr. Jakobis kommentierte am 22.10.2010 um 22:28 Uhr

    Die Auszahlung per Paypal ist bei mir nach wie vor möglich. Aber ich finde auch sehr gut, dann nun eine Auszahlung auf ein Bankkonto angeboten wird. Was ist vermisse ist eine API womit man auf die einzelnen Transaktionen zugreifen kann. Hab das bei dem Support bereits angefragt. Ansonsten kann ich den Service jedem empfehlen.

  54. 54 Chris Donner kommentierte am 20.12.2010 um 22:56 Uhr

    Grad mal ausprobiert. Genialer Service!

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