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Erfolgreich mit dem eigenen eBook – Interview mit Andrea Jülichs
Peer Wandiger - 28 Kommentare - Geld verdienen, Geschäftsmodelle, SEM - Ähnliche Artikel


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Andrea Jülichs sollte dem einen oder anderen nicht unbekannt sein.

Sie hat hier im Blog bereits 2 Gastartikel veröffentlicht:
Marketing für Selbständige – erfolgreiche Kundentelefonate und
Was Sie am meisten davon abhält, Ihre Ziele zu verwirklichen

Nun hat sie vor einer Weile ein eBook veröffentlicht. Ich habe mich deshalb mit ein paar Fragen bei Andrea gemeldet und wollte von ihr wissen, wie man erfolgreich ein eBook erstellt und vermarktet.

1. Bitte stell dich und deinen Blog “www.fluentlife.org” meinen Lesern vor.

Mein Name ist Andrea Jülichs. Ich lebe und arbeite gemeinsam mit meinem Partner an der südlichen Weinstraße, im idyllischen Maikammer. Ich bin seit 7 Jahren als Trainerin im Bereich Verkauf und Telemarketing selbständig und habe vorher als internationale Recruiting Managerin in der IT Branche gearbeitet.

Ich schreibe im Fluent Life Blog über persönliche Ziele, Motivation, das Ändern von Gewohnheiten und Tipps, die das Leben leichter machen.

Dabei berichte ich über Erfahrungen, die ich selbst gesammelt habe und schreibe über die Tipps, die mir helfen und die ich erfolgreich anwende.

2. Wie bist du auf die Idee zu diesem Blog gekommen und was waren deine Ziele beim Start?

In Einzel-Coachings bei TelefonArt haben wir festgestellt, dass die Ursache für Probleme im Verkauf häufig gar nicht so sehr „verkaufstechnischer“ Natur sind, sondern dass es oft mehr um Motivation, persönliche Zielsetzung und den Umgang mit sich selbst geht.

Außerdem habe ich mich durch die Selbständigkeit sehr viel damit beschäftigt, wie ich die Dinge verwirklichen kann, die mir wirklich wichtig sind. Und dieses Wissen wollte ich weitergeben.

3. Wie verlief der Start und wie hast du den Blog bekannt gemacht? Welche Vermarktungsmaßnahmen waren besonders effektiv?

FluentLife ist eine Ergänzung zu Telefonart und wird durch die Verlinkung von Blogbeiträgen bei Telefonart unseren Lesern vorgestellt. Wir haben zum Start der Webseite die Newsletter-Abonnenten von Telefonart informiert und damit gute Erfahrungen gemacht. Presseartikel, Aktivitäten in Foren, Google Adwords nutzen wir ebenfalls.

Aus meiner Sicht am effektivsten ist jedoch das E-Mail-Marketing.

4. Du bietest auf deinem Blog einen kostenlosen Report an. Warum und welche Erfolge hat dies gebracht?

Der Report ist ein Anreiz, sich in den Newsletter einzutragen. Auf TelefonArt haben wir mit dieser Vorgehensweise unsere Anmeldezahlen um mehrere 100% steigern können. Da war es nur konsequent, das auch auf FluentLife zu machen.

Dem Leser gibt der Report Einblick, worum es im Blog und E-Book geht und was er von uns erwarten kann.

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5. Mit “Design your Life” bietest du auch ein kostenpflichtiges eBook-Paket an. Um was geht es in diesem eBook und warum nutzt du einen Blog zur Vermarktung des eBooks?

Das Paket besteht aus dem E-Book mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um starke persönliche Ziele zu entwickeln, aus Videos, Arbeitshilfen zum Ausdrucken sowie weiteren Tipps zum Thema Stressbewältigung und Motivation. Auch Themen wie Zeitmanagement oder wie Dinge sofort erledigt kommen nicht zu kurz. Wie der Name „Design Your Life“ schon sagt, wendet sich das Paket an diejenigen, die „noch etwas mehr vom Leben wollen“, die sich aufraffen möchten, weil sie spüren, dass sie erreichen können, wovon sie träumen.

Ich nutze den Blog, weil ich sehr gerne schreibe, ehrlich. Was lag näher, als meine Höhen und Tiefen, mein Ausprobieren und Testen, meine Tipps, über das, was mich unterstützt aufzugreifen und niederzuschreiben. Der Blog ist eine Ergänzung zum Thema des Buches:

  • Es geht um Selbstmotivation im Alltag,
  • um gute und schlechte Gewohnheiten, wie ich sie mir an- oder abgewöhne,
  • um Spaß am Leben und die Lust, sich selbst auf die Schliche zu kommen
  • um Stressabbau und Stressvermeidung
  • um einfache Tricks, die mir das Leben leicht und mich glücklich und erfolgreich machen.
6. Hast du das eBook selber geschrieben? Wie bist du dabei vorgegangen? Welche Erfahrungen hast du beim Schreiben gesammelt und welche Tipps kannst du geben?

Das E-Book haben mein Partner und ich gemeinsam erarbeitet. Es war das sechste E-Book, das wir gemeinsam geschrieben haben und mittlerweile klappt das ausgezeichnet, weil wir uns sehr gut ergänzen.

Das Wichtigste ist aus meiner Sicht ein detaillierter Plan; erst recht, wenn man zu zweit arbeitet. Und für diesen Plan sollte man sich Zeit nehmen, ich meine damit nicht nur ein paar Stunden, sondern durchaus eine ganze Woche. Das Zweitwichtigste ist, denke ich, diesen Plan konsequent umzusetzen. Das war nicht immer leicht, aber so konnten wir unsere eigenen Anleitungen nochmal einem „Härtetest“ unterziehen… ;-)


7. Zu deinem eBook gibt es eine Menge Bonusmaterial. Wieso “legst” du das bei und welche Vorteile bringt das?

Nun, der eine liest gerne, der andere sieht und hört Dinge lieber, der Dritte mag Checklisten zum Ausfüllen usw.

Einfach nur lesen und dann beiseite legen… das wird niemandem helfen. Man muss ganz einfach anfangen und den ersten Schritt machen. Ich kann und will diesen Schritt niemandem abnehmen, aber ich kann das Selbststudium und damit auch den ersten Schritt leichter machen, indem ich möglichst viele Lernstrategien unterstütze.


8. Nutzt du einen bestimmten Anbieter zur Abwicklung des Verkaufs und der Zahlung? Wenn ja welchen und warum?

Ja, wir nutzen share-it und haben seit Jahren gute Erfahrungen damit gemacht. Der Bestellvorgang ist einfach und share-it bietet eine Menge Zahlungsoptionen. Wenn die Kunden mit Kreditkarte bezahlen, erhalten sie das Produkt sofort, was ich persönlich sehr wichtig finde. Außerdem ist der Sicherheitsstandard bei share-it sehr hoch.

Die Bestellabwicklung auszulagern, ist eine ungeheure Entlastung. Es kostet zwar eine kleine Gebühr, aber wenn man den zeitlichen und technischen Aufwand gegenrechnet, den man für eine eigene Lösung mit dem gleichen Funktionsumfang betreiben müsste, dann lohnt sich das in jedem Fall.

Probleme gab es bisher keine. Es kam nur einmal zum Verkaufsstart des E-Books zu kleineren Verzögerungen auf unserer Webseite.


9. Welche Maßnahmen hast du unternommen, um das eBook bekannt zu machen? Wie vermarktet man ein kostenpflichtiges eBook?

Zusätzlich zu den Maßnahmen, den Blog bekannt zu machen, haben wir Blogger-Kollegen aufmerksam gemacht, so wie Dich.

Der beste Hebel ist jedoch das E-Mail-Marketing, insbesondere wenn bereits eine große Anzahl von Newsletter-Abonnenten vorhanden ist. Wir versenden schon lange regelmäßig Newsletter an Kunden und Interessenten von TelefonArt. Und von diesen Kunden wussten wir, dass es da einen Bedarf gab.


10. Was ist dein wichtigster Tipp für jemanden, der selber ein eBook schreiben und verkaufen will?

Der für mich wichtigste Tipp zum Thema Schreiben lautet: Schreib, schreib mehr, schreib noch viel mehr, nein, noch viel viel mehr…ernsthaft, ich glaube der oder diejenige sollte:

  • Spaß und Leidenschaft für das Schreiben mitbringen
  • Regelmäßig Schreiben
  • Sich konkrete Ziele setzen, sinnvolle Pläne erstellen
  • Hartnäckig bleiben, Durststrecken einplanen.

Bleibt noch die Frage, wie man ein Thema findet, das sich „verkauft“. Immer wieder lese ich da von dem Tipp „Keywordrecherche“ oder ähnliches. Ich denke jedoch, das ist erst der zweite Schritt.

Als allererstes, das ist meine Meinung, brauche ich eine klar definierte Zielgruppe mit einem ebenso klar umrissenen Problem, für dessen Lösung sie bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen.

Für „Design Your Life“ sah das so aus: Die Zielgruppe ist 30 bis 50 Jahre alt (weist also eine gewisse Lebenserfahrung vor), ist an einem Punkt angelangt, an dem sie dem Leben gern eine andere Richtung (wie auch immer die aussieht) geben will und ist bereit, sich dafür zu engagieren.

Mit Bekannten, Freunden, Verwandten sprechen, bei Fragen von Kunden auch zwischen den Zeilen lesen… das liefert mir persönlich die besten Ideen.


Danke für deine Antworten Andrea

Das Beispiel zeigt sehr gut, was die Erfolgsfaktoren beim Schreiben eines eBooks sind.

Bevor man überhaupt anfängt zu schreiben, sollte man sich genau überlegen, was man für wen schreibt. Im Idealfall findet man eine genaue Zielgruppe, die ein dringendes Bedürfnis/Problem hat und bereit ist, für eine Lösung zu bezahlen. Dann muss man das eBook auch nicht mehr “Verkaufen”, sondern “nur” noch die Zielgruppe darüber informieren. Das ist tausendmal besser, als jemanden zu überreden, etwas zu kaufen

Und auch die Methode, mit einem Gratis-Report einen eMail-Verteiler aufzubauen, ist die optimale Vorgehensweise. Später kann man diesen Verteiler optimal nutzen.

Nicht zuletzt sollte man an den Aufwand denken, wenn man das eBook verkauft. Man muss zwar kein physisches Produkt versenden, aber eine Zahlungsabwicklung ist dennoch notwendig.

Solche Dinge auszulagern lohnt sich meistens, auch wenn es ein paar Euro kostet. Dafür muss man sich darum nicht mehr kümmern und kann das nächste eBook schreiben. :-)


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Kommentare
28 Kommentare und Trackbacks zu 'Erfolgreich mit dem eigenen eBook – Interview mit Andrea Jülichs'

Kommentare zu 'Erfolgreich mit dem eigenen eBook – Interview mit Andrea Jülichs' mit RSS

  1. 1 Rata kommentierte am 15.07.2009 um 11:18 Uhr

    Hhhhmmm, …

    schönes Interview.
    Das Mädel :wink: hat genaue Vorstellungen vom Leben und kann sich bestens ausdrücken.
    Ihre Art zu Formulieren beweist, daß sie gerne schreibt.

    Bisher einer der besten Erfahrungsberichte hier.
    Danke.

    Lieber Gruß
    Rata

  2. 2 Frank kommentierte am 15.07.2009 um 14:23 Uhr

    Sehr gutes Interview aber irgendwie gibt es noch nirgends ein Verweis auf das kostenpflichtige E-Book, dass fehlt vielleicht noch auf dem Blog bzw. auf in dem Gratis-Report. Allerdings finde ich den Preis für ein eBook schon etwas hoch, da zum. ein paar Kosten für Versand, Druckerei gegenüber einem herkömmlichen Buch entfallen.

  3. 3 Florian kommentierte am 15.07.2009 um 14:37 Uhr

    Hi,

    Hmmm … mal abgesehen davon, dass sich mir beim Aufruf der Seite “telefonart.de” der Magen umgedreht hat (falls es denn das ist, was ich denke), hat mir der Artikel nur bedingt gefallen. Für mich persönlich habe ich jetzt keine neuen Erkenntnisse hinzugewonnen, die ich mir nicht auch selbst “zusammenreimen” hätte können.

    Ich finde übrigens die Verkaufsseite von Design Your Life ziemlich schrottig. Ich dachte eigentlich, dass diese ewigen Scroll-Abenteuer nur noch auf unseriösen Ami-Seiten vorkommen, wo man erst einmal stundenlang vollgetextet wird bevor man den Preis sieht. Sorry, das klingt jetzt vielleicht hart, aber es ist lediglich eine Kritik und vielleicht wird sie ja sogar angenommen.

    Mein Life-Coach ist übrigens Dieter Bohlen. :cool: Sein Buch “Der Bohlenweg” ist für Leute die ihn mögen echt empfehlenswert und ich denke, dass er den Nagel da auch auf den Kopf trifft.

    Viele Grüße

  4. 4 Martin kommentierte am 15.07.2009 um 16:29 Uhr

    @Florian: Full ACK, aber jeder muß ja irgendwovon leben.
    Wenn sich die Leute am Telefon belabern lassen, oder tatsächlich Ebooks bestellen ohne die 90 Tage Geld-zurück-Garantie in Anspruch zu nehmen, dann haben die es einfach nicht besser verdient :evil:

  5. 5 Marcel kommentierte am 15.07.2009 um 16:51 Uhr

    Das ist Interview sehr gut und aufschlussreich. Ich kann meinen Vorredner wirklich nicht verstehen.

    @Florian:
    Da platzt mir echt der Kragen. Für mich ist das, was Du schreibst, keine Kritik (= Kunst der Beurteilung), sondern einfach nur Ablästern. Hart an der Grenze des guten Geschmacks. Sowas kann sich vielleicht ein Dieter Bohlen erlauben. Doch muss sich jetzt jeder, der sein Buch gelesen hat, diese Ausdrucksweise zum Vorbild nehmen, um sich wichtig zu machen? Oder schreibt D. Bohlen, dass das ein Erfolgsgeheimnis sei, um Besucher auf eine Seite mit belanglosen Nachrichten aus der Popszene zu lotsen?

    Wie gesagt, das Interview ist klasse und lehrreich und auch die Seite gefällt mir gut. Aber ein Kommentar wie von Florian ist einfach nur nutzlos.

  6. 6 Peer Wandiger kommentierte am 15.07.2009 um 16:58 Uhr

    Naja, wir sind hier nicht im Innenministerium und deshalb darf jeder seine Meinung sagen. :wink:

    Leider sehe ich in Florians Kommentar auch keine konstruktive Kritik, aber vielleicht hat er einfach einen schlechten Tag.

    Aber wie gesagt, Kritik ist Okay und wer eBooks und lange Verkaufsseiten nicht mag, der ist hier genauso willkommen.

    Bohlen zu mögen ist aber wirklich schon an der Schmerzgrenze. :roll:

  7. 7 Florian kommentierte am 15.07.2009 um 17:03 Uhr

    @Marcel:
    Wieso? Es kann doch sein, dass das eBook SUPER ist und die Inhalte toll, aber dann würde ich es anders präsentieren. Es ist einfach so, dass viele eBooks die in einem solchen Scroll-Kasten-Design angeboten werden schrottig sind, deswegen habe ich den Tipp gegeben sich davon abzuheben. Die Autorin und ihr Ehemann scheinen ja Ahnung von ihrem Thema zu haben und sich auch gut auszukennen, deswegen finde ich es ja gerade schade, wenn man durch ein solches Design etwas “unseriös” rüberkommt, ohne dies vielleicht zu sein.

    Ich weiß nicht wie du drauf bist, aber unter Ablästern verstehe ich etwas anderes. Lustig finde ich deine Doppelmoral. Sich über das angebliche Ablästern anderer beschweren, gleichzeitig dann aber über meine Seite sagen, dass diese “belanglos” sei. Genau DAS ist nämlich Schlechtmachen ohne konstruktive Kritik. Du kennst ja den Spruch: Wer im Glashaus … und so weiter.

    Viele Grüße

  8. 8 Florian kommentierte am 15.07.2009 um 17:07 Uhr

    @Peer:
    Vielleicht ist das nicht ganz rübergekommen was ich sagen wollte: Ich denke es wäre besser, wenn man vor dem endlosen Scrollen einen kompakten Überblick geben würde. Ich habe dazu ja in meinem 2. Kommentar noch etwas geschrieben.

    Vielleicht ist es etwas zu “aggro” rübergekommen, es war nicht meine Absicht die Seite oder die Autorin niederzumachen oder ähnliches. Ich kommentiere hier nun schon seit über einem Jahr regelmäßig und bin doch nun wirklich nicht als Flamer bekannt, oder?:smile:

  9. 9 Peer Wandiger kommentierte am 15.07.2009 um 18:20 Uhr

    Im Grunde gibt es kein gutes oder schlechtes Design von Landing Pages. Es zählt allein die Conversion. Und wenn so eine Landing Page besser convertiert als eine kurze, das sei es drum. Natürlich sollte man dies testen mit unterschiedliche Varianten.

  10. 10 Florian kommentierte am 15.07.2009 um 19:13 Uhr

    Das kann natürlich sein. Wenn die Autorin ich Bereich Marketing tätig ist, dann wird sie sich wohl damit auskennen, auf mich machen solche langen Verkaufsseiten dennoch einen unseriösen Eindruck. Wenn das bei der breiten Masse nicht so sein sollte, dann ist das Design natürlich richtig gewählt.

  11. 11 Carsten kommentierte am 15.07.2009 um 22:14 Uhr

    Nettes Interview, aber eine Frage habe ich doch: Wer ist der namenlose Partner von dem ständig gesprochen wird? Selbst auf den Webseiten ist nur von Andrea Jülichs etwas zu lesen (auch im Impressum). Bei Partnern würde ich jetzte beide Partner vermuten, vor allem wenn von “Inhaber” gesprochen wird. Vielleicht hab ich das auch einfach überlesen… :wink:

  12. 12 Sven kommentierte am 16.07.2009 um 08:30 Uhr

    @Florian: Ich sehe es genauso. Diese Seiten sind einfach eine schlechte Kopie der amerikanischen Pendants. Das scrollen ist ja okay, aber ich finde diese Art und Weise zu verkaufen nicht gut. Es ist mit Sicherheit erfolgreich, da es immer Leute gibt die Ihr Gehrin ausschalten, aber durch solche “Stilmittel” bekommt das Ganze einen sehr unseriösen Touch.

    Von der Überschrift des Interviews hatte ich mir auch mehr erwartet. Ich hätte nicht gedacht, dass man ausschließlich mit dieser Methode “Erfolgreich mit dem eigenen eBook” ist. :-(

    Schade!

    Gruß

    Sven

  13. 13 Marcel kommentierte am 16.07.2009 um 10:31 Uhr

    @Florian
    Hallo Florian,
    die “Doppelmoral” war durchaus beabsichtigt. Obwohl es mich schon ein wenig wundert, dass Dich nach der Wortwahl in Deinem 1. Kommentar ausgerechnet das Wort „belanglos“ gestört hat.

    Immerhin hat Dein Kommentar dazu geführt, dass ich mir auch telefonart mal angesehen habe. Also ich finde die Seite wirklich gut. Authentisch und auf den Punkt. Die Frau hat Ahnung vom (B2B) Vertrieb.

    Der Telefonterror im privaten Bereich ist ja nur die eine Seite der Medaille. Im B2B – und dafür ist die Seite wohl gemacht – ist das Telefon immer noch das wichtigste Kommunikationsmittel (diese Aussage aus der Wirtschaftswoche finde ich bei uns jeden Tag bestätigt). Da gibt es sicher eine Menge (hochqualifizierter, erfahrener und seriöser) Leute, die für handfeste Tipps in diesem Bereich dankbar sind.

    Aber Dein Hauptpunkt war ja der lange Verkaufstext auf der E-Book Seite. Lang vs. kurz – am Ende, und da stimme ich Peer zu, entscheidet wohl allein die Conversion. Insofern wäre es mal sehr interessant, irgendwelche Vergleichszahlen zu haben.

    Ich persönlich glaube, dass, wenn jemand kein Interesse hat, es keine Rolle spielt, wie lang die Seite ist. Er kauft sowieso nicht. Wie es anders herum aussieht… wie gesagt, Zahlen dsbzgl. wären interessant.

  14. 14 Florian kommentierte am 16.07.2009 um 14:10 Uhr

    @Marcel: Nö, mich hat dein Kommentar nicht wirklich gestört und auch das Wort “belanglos” nicht. Mir ist es egal wenn jemand eine meiner Seiten belanglos findet, nur weil er nicht zur Zielgruppe gehört (ich nehme mal an, dass du nicht zwischen 12-18 Jahre alt und weiblich bist). Vielleicht sollte dir deshalb auch klar sein, dass ich nicht darauf angewiesen bin hier zu kommentieren, nur um Leute aus dem Bereich Online-Marketing auf eine Seite zu einer Teenie-Castingshow zu “lotsen”.

    B2B – Deswegen habe ich ja auch geschrieben “falls es denn das ist, was ich denke”, denn mir liegt es wirklich fern jemanden auf Grund des 1. Eindrucks zu verurteilen. Bei der Formulierung “Ohne Ablehnung oder Widerstände telefonieren” hat sich mir einfach der Magen umgedreht, weil ich weiß auf welche Art und Weise genau so etwas bei unseriöser Telefonwerbung gemacht wird und wie besonders ältere Menschen (die höflich sein wollen und die Anrufer nicht unterbrechen) dadurch über den Tisch gezogen werden und um ihre magere Rente gebracht werden.

    Jetzt muss ich noch ganz kurz etwas über Dieter Bohlen loswerden, dann ist die Sache für mich erledigt und ich will mich nicht weiter mit dir Zoffen. :wink: Es mag sein, dass dem ein oder anderen der Tonfall von Herr Bohlen bei DSDS nicht zusagt, nichtsdestotrotz hat er eine super Einstellung zur Arbeit, zum Erfolg und weiß wirklich wovon er redet (zumindest im Bereich Musik und Finanzen).

    Viele Grüße

  15. 15 ChriSu kommentierte am 17.07.2009 um 10:14 Uhr

    [Dieser Kommentar wurde erst vom Blog-Inhaber Peer Wandiger gekürzt und dann auf Wunsch des Kommentators gelöscht.]

  16. 16 Marcel kommentierte am 17.07.2009 um 17:46 Uhr

    Hm, so ein bisschen scheint der Tenor zu lauten: kurz = seriös, lang = unseriös

    Das ist mir persönlich eine Spur zu einfach. Schon allein, weil die Antwort auf die Frage, was besser funktioniert, weiter im Bereich der Spekulation bleibt.

    Ich vergleiche das mal mit unseren Dienstleistungen. Jeder Kunde hat andere Fragen, die man individuell beantworten kann. Doch auf einer Seite im WWW muss man wenigstens die wichtigsten Fragen zusammenfassen und beantworten – und ruckzuck ist die Seite lang. Vielleicht könnte man alles auf mehrere Seiten verteilen, doch jeder Klick (und das wisst Ihr besser als ich, der ich keine Webseite habe), ist ein potentieller Absprung.

    Und wenn ich mir überlege, wieviel ich schon nicht gekauft, weil mir die Infos einfach zu spärlich waren…

    Ihr merkt schon: mir gefällt das Ding ziemlich gut (vielleicht auch, weil ich bald in die Zielgruppe passe?).

    Ich finde es weder aggressiv, noch reißerisch, noch penetrant. Ganz im Gegenteil. Und wenn das Bauernfängerei sein soll, was sind dann überteuerte Markenprodukte in den Supermärkten oder die reißerischen Titel auf Zeitschriften (bitte sagt jetzt nicht, Ihr hättet noch nie eine Zeitschrift gekauft, weil Euch die Titelformulierung nicht neugierig gemacht hat).

    Und die Leute, die im Markt immer in das mittlere Fach greifen, die zwei oder mehr Handys haben, nur wegen der Abwrackprämie zum Autohändler gehen oder den Computer bei Mediamarkt kaufen – alles nur Opfer, die auf etwas reinfallen?

    Wie gesagt, alles was hier bisher (auch von mir) geschrieben wurde, ist nichts als Spekulation. Und das zum Teil ziemlich undifferenziert.

    So vermutet Christian, dass es sich um Nachäffer handelt. Hm, mal ehrlich Christian, wenn ich auf Deiner Seite auf „Tourenbücher“ klicke, dann steht da eine Geschichte, wie alles begann, warum überhaupt ein Tourenbuch usw. – genau wie auf dieser Seite. Gut, die Dinger sind offensichtlich kostenlos, aber der Text ist bestimmt nicht da, um den Leuten etwas auszureden.

    Mache den Font etwas größer und die Zeilenbreite etwas kleiner und die Seite ist fast genauso lang – und das „nur“, um etwas Kostenloses an den Mann (die Frau) zu bringen. Versteh mich nicht falsch, mir gefällt das gut und Deinen Usern sicher auch und Du hast Dir bestimmt etwas dabei gedacht…

    Ich habe auf sogenannten Microsites von VNR oder Orgenda schon Texte gelesen, die wesentlich länger waren. Alles Nachäffer oder Trittbrettfahrer? Alles gewissenlose, böse Leute, die ihre Kunden nur abzocken wollen? Oder machen die das, weil es vielleicht doch funktioniert und bei den Kunden ankommt?

  17. 17 Peer Wandiger kommentierte am 17.07.2009 um 19:42 Uhr

    Wenn jemand die Landing Page nicht gut findet, ist das Okay. Wenn aber jemand anfängt, persönliche Unterstellungen hier los zu lassen, dann ist absolut nicht in Ordnung.

    Wer das eBook selber nicht kennt, der soll sich zu dem Inhalt und zur Qualität bitte nicht äußern. Und schon gar nicht negative Dinge unterstellen.

    Ich werde Beschuldigungen dieser Art löschen, auch wenn das vielleicht dem einen oder anderen nicht passt.

    Und so habe ich in Kommentar 16 ein paar Sätze gelöscht. (Und das ist erst das zweite mal in 2,5 Jahren, dass ich sowas hier im Blog tun musste. :-( )

  18. 18 ChriSu kommentierte am 17.07.2009 um 20:50 Uhr

    Hallo Peer,

    wo Du in meinem Kommentar eine persönlich Beleidigung gesehen haben willst, kann ich zwar beim besten Willen nicht nachvollziehen, ich möchte Dich aber nach dem Motto „Wenn schon, denn schon“ bitten, den gesamten Eintrag zu löschen, denn mit einer „Verstümmelung“ meiner Meinung bin ich absolut nicht einverstanden.

    Es tut mir leid, dass ich Dir die Arbeit der Zensur angetan habe und ich gelobe, ich werde mich in Zukunft von Deinen Seiten fernhalten, denn ich fürchte, dass ich im Gegensatz zu reinen Web-Workern einfach auch zu fest in anderen Tätigkeiten verwurzelt bin und damit eine zugegebenermaßen sehr kritische Meinung zu Internet-Verkaufsthemen einnehme, vielleicht weil ich das eher aus der Sicht eines wenig informierten Käufers als eines aggressiven Verkäufers sehe.

    Wie ich ja selbst schon geschrieben habe, kenne ich das eBook nicht, aber ich habe mir den Verkaufstext ganz genau angesehen, obwohl ich normalerweise bereits beim 1. Satz zu lesen aufgehört hätte, denn der lautet ja sinngemäß:

    Beim Lesen einer einzigen Internet-Seite wird man noch in diesem Jahr erfolgreicher, als die meisten Menschen in 10 Jahre$n

    Und eigentlich ging es mir ja um den Stil solcher Verkaufsseiten und nicht um den konkreten Inhalt dieses eBooks, aber da Du ja diesen Eintrag ohnehin wieder löschen wirst, möchte ich, nur so für Dich zum Nachdenken, einige Auszüge bringen, die (nicht nur) mich nachdenklich stimmen:

    1.) 97 % der Bevölkerung erreichen ihre Ziele nicht, weil sie nicht wissen, worauf es ankommt => ein gewisser Herr Adi Pinter, vor vielen Jahren kurzzeitig Fußballtrainer in Österreich schätzte die Anzahl der „Naturdeppen“ seinerzeit auf 98 %.

    2.) Hier bezahlen Sie nicht 400 €, sie bezahlen auch nicht 200 €, noch nicht einmal 100 €, sondern nur 59,90 => Wenn das nicht an den berühmten Marktschreier vom Flohmarkt erinnert.

    Schöne Grüße
    Christian

  19. 19 Peer Wandiger kommentierte am 17.07.2009 um 21:05 Uhr

    Wer anderen Bauernfängerei und anderes unterstellt, braucht sich doch nicht zu wundern, dass was gelöscht wird.

    Du unterstellst dem Autor des eBooks eben nicht nur marktschreierische Methoden (womit du zum Teil sicher recht hast) und aggressives Marketing, sondern eben auch Abzocke.

    Und das ist, ohne das eBook und die Person dahinter zu kennen, einfach nicht Okay.

    Deinem Wunsch, den ganzen Kommentar 16 zu löschen, komme ich natürlich nach.

  20. 20 Johannes kommentierte am 18.07.2009 um 12:44 Uhr

    Ich kann die Vorbehalte gegen das Projekt absolut nachvollziehen. Im Themfeld “eBook-Verkauf” tummeln sich einfach unzählige schwarze Schafe, die schnell und einfach verdientes Geld im Schlaf versprechen und dabei häufig extrem allgemein geschriebene Roundups völlig überteuert an Gutgläubige verkaufen. Und die Fluentlife-Landingpage sieht tatsächlich nicht sonderlich seriös aus.

    Wer nicht in eine Schublade mit (und das Wort finde ich im Zusammenhang mit “viel Geld für Null Leistung verlangen” durchaus angebracht) Abzockern gesteckt werden möchte, kann bei der Präsentation des Verkaufsobjekts das Seine dafür tun.

    Warum gibt es kein Inhaltsverzeichnis, keine Leseproben, keine klaren Infos zur ominösen ‘Geld-Zurück-Garantie’, statt dessen nur viele blumige Worte und wage Versprechungen eines glücklicheren Daseins nach Kauf des eBooks. Fehlt nur noch der Hinweis, dass sich auch mein Sexualleben mit dem eBook optimieren lässt…würde in der Zielgruppe sicherlich auch für Conversions sorgen.

    Viele Grüße
    Johannes Haupt

  21. 21 Johannes kommentierte am 18.07.2009 um 13:21 Uhr

    Nach nochmaligen Lesen meines Kommentars & vor allem des gesamten Portals möchte ich meine doch relativ fundamentale Kritik ein wenig relativen. Positiv (und für diese Art Verkaufsseiten eben nicht alltäglich) ist auf jeden Fall die ungefähre Abbildung des Umfangs und eine vergleichsweise präzise Beschreibung der Inhalte. Ich möchte nicht bestreiten, dass das Bundle sein Geld tatsächlich wert ist…was am Ende des Tages immer davon abhängt, was der Käufer erwartet und mit den Inhalten anfangen kann.

    Hab’ selbst neulich mal wieder Tim Ferriss’ “4 Stunden Woche” gelesen, was ja in eine ähnliche Kerbe schlägt. Und das Buch ist definitiv jeden Cent wert.

    Wie gesagt: Der 1. Eindruck, die Präsentation des Angebots, sorgt einfach für eine impulsive Einsortierung von Fluentlife zu einschlägigen Reporte-Verkäufern, die z.B. auch in den Adsense-Anzeigen oben im Artikel zu finden sind. Nachdem das Geschäft mit eBooks auch hierzulande gerade an Fahrt aufnimmt, sorgen solche Offerten für einen immer noch negativen Touch der Gesamtthematik.

    Viele Grüße
    Johannes Haupt

  22. 22 Chris kommentierte am 18.07.2009 um 15:24 Uhr

    Mit E-Book kann man durchaus gut verdienen. Ich veröffentliche meine Arbeiten beim Grin Verlag und durch die Masse kommen da die ein oder anderen Euro zusammen.

    Natürlich sollte man auch die Zeit aufbringen können, E-Books zu schreiben und dazu gehört nun mal auch eine gute Rechtschreibung, Grammatik und auch Quellen.

    Wie auch schon oben Kommentiert, sind die Preise für E-Books recht hoch, aber der Verlag und die Vertriebspartner wollen ja auch was verdienen und in normalen Bücher (die z.T. kostengünstiger sind) steht meist nur altes Wissen und in neuen E-Books auch neue Fakten und Innovationen.

  23. 23 Peer Wandiger kommentierte am 19.07.2009 um 12:25 Uhr

    @ Chris
    Wenn man sieht, wie lang die Vorlaufzeiten bei gedruckten Büchern sind, kann man mit eBooks wirklich aktueller sein.

  24. 24 Thomas kommentierte am 18.10.2009 um 16:03 Uhr

    Interessantes Interview.

    Gruß
    Thomas

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