Nachdem die erste Ausgabe des Webmaster Magazins von Eisy bereits recht positiv aufgenommen wurde, hat er nun die 2 Ausgabe veröffentlicht.
Lohnt sich der Blick in dieses neue und noch recht dünne PDF-Blättchen?
PDF Magazin für Webmaster
Es gibt eine Menge Blogs und Websites, die Informationen für Webmaster bereitstellen. Eigentlich findet man da alle Informationen, die man braucht, um im Internet erfolgreich zu sein.
Doch es gibt nur wenige PDF-Magazine, die regelmäßig erscheinen. Deshalb fällt auch das PDF-”Webmaster Magazin” von Eisy auf und bekommt doch relativ viel Aufmerksamkeit.
Die 2. Ausgabe ist nun erschienen und der Autor hat die Seitenzahl gleich mal verdoppelt! Okay, das war auch nicht schwer, hatte die erste Ausgabe doch gerade mal 2 Seiten.
Inhalt der zweiten Ausgabe
In der 2. Ausgabe geht es schwerpunktmäßig um Affiliate-Marketing und Traffic.
So wird der Traffic und das Einnahmepotential zum Oktoberfest analysiert. Zudem gibt es einen Artikel über teure AdWords-Keywords.
Aber auch kurze Affiliate-Artikel finden sich im Magazin plus ein Software-Tipp.
Insgesamt ist der Inhalt in Ordnung und es findet sicher jeder die ein oder andere neue Info. Es gibt zwei gute Analyse-Artikel und einige kurze Tipps.
Was würde ich mir wünschen?
Natürlich würde ich mir mehr Inhalt wünschen. Mit einer etwas größeren Schrift wäre das Magazin wahrscheinlich 6 Seiten lang, aber das ist trotzdem noch recht übersichtlich.
Man ist halt Blogs gewohnt, die jeden Tag Artikel veröffentlichen. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass Eisy das PDF-Magazin alleine macht und das nebenher. Schließlich führt er eine Firma und hat selber ein paar Blogs und Webprojekte.
Ich würde mir ein etwas besseres Layout wünschen, aber das wird sicher mit der Erfahrung auch kommen.
Zudem sind Gastartikel ausdrücklich erwünscht und das würde sowohl den Umfang, als auch das Themenspektrum vergrößern.
Allerdings wäre Eisy sicher auch nicht schlecht beraten, wenn er sich thematisch etwas klarer ausrichtet. Oder er macht es wie manche Magazine und gibt jeder Ausgabe ein Schwerpunkt-Thema.
Dann drehen sich ein Großteil der Artikel einer Ausgabe und ein Thema, z.B.Affiliate-Marketing oder Traffic. Das würde der Sache etwas Struktur geben.
Braucht das Web so ein PDF-Magazin?
Das ist eine Frage, die nur jeder für sich beantworten kann.
Es gibt ein paar lesenswerte PDF-Mags im Web. So z.B. den deutschsprachigen “Suchradar“, der sich um SEO und SEM dreht.
Auf dem englischsprachigen Markt gibt es noch ein paar mehr. Z.B. “Affiliate-Magazine“.
Doch insgesamt gibt es eigentlich relativ wenige PDF-Magazine, gemessen an der Zahl der Blogs und Websites.
Was die Gründe dafür sind, darüber lässt sich nur spekulieren. Es ist schon ein kleiner Medienbruch, wenn man ein PDF ließt. Allerdings kann man ein PDF auch herunterladen und später wieder anschauen. Das kann bei einem Blog schwierig werden.
Ein PDF-Mag hat auch den Vorteil, dass man die Ausgaben insgesamt gestalten kann und so besser einzelne Artikel in Beziehung setzen kann. Also z.B. mehrere Artikel über bestimmte Tools.
In einem Blog ist dieser enge Zusammenhang nicht gegeben, da es hier eher chronologisch funktioniert.
Alles in allen bin ich weder ein Feind von PDF-Magazinen, noch ein glühender Verfechter. Ich finde einige ganz nützlich und ich wünsche Eisy, dass er das Durchhaltevermögen und die Ausdauer hat, sein PDF-Magazin weiterzuentwickeln. Ein Anfang ist auf jeden Fall schon mal gemacht.
Umfrage
Was haltet ihr von PDF-Magazinen im Allgemeinen? Haben solche PDF-Magazine überhaupt eine Daseinsberechtigung? Oder sind sie in Zeiten von Blogs und des Social Webs nicht mehr relevant?
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Also ich lese gerne PDF-Magazine.
Ich verfolge zwar täglich alle möglichen Blogs, aber Artikel am Bildschirm zu lesen, die länger sind als 2-3 Seiten ist nicht unbedingt mein Fall.
Solche Magazine sind schnell ausgedruckt, getackert, und schon kann das Lesen (im Freien) beginnen
PDF-Magazine sind eine tolle Bereicherung, man kann sie am Bildschirm lesen oder bei Wartezeiten (Ärtze oder Ämter) in Druckform lesen und nicht immer die veralterten Magazine.
Meine Meinung ist je vielfältiger die Informationsquellen sind um so besser.
Ab einer bestimmten Länge lese ich auch lieber ein PDF als einen Blogartikel.
Auf der anderen Seite: ist es für eisy nicht besser solche Artikel zu bloggen und damit weiteren und langfristigen Traffic über die Keywords & Google zu generieren?
Bei einem PDF geht ihm das doch verloren, oder?
Schwer zu sagen was meine Präferenzen wäre. Ich lese so wohl am PC wie auch in gedruckte Form.
Ich muss sagen, dass ich bereits jetzt ein Fan von dem Magazin bin. Für mich sind solche PDF Magazine genau die richtige Saceh zum entspannen. Die werden Ausgedruckt und dann im Bett gelesen. Ganz Ofline sozusagen;-)
Vielleicht noch was in eigener Sache, da ich auf meienm neuen Blog kidsforever.de, gerade einen Aktion gestartet habe, die es vielleicht lohnt sich anzuschauen.
Gruss Andy
@ Marion
Das ist schon was dran, auch wenn Google inzwischen PDFs auch indexiert und die Links erkennt.
Allerdings haben PDF-eBooks, die viel verlinkt werden etc. auch ihre Vorteile.
Auch wenn ich die Arbeit jetzt ganz gelungen finde, brauch ich das eigentlich nicht.
@Peer – Danke für die Info.
Ich wusste nicht, dass Google auch PDFs indexiert.
Und klar- an die Links hatte ich auch nicht gedacht!
Ich finde PDF- Magazin toll. Und wer nicht gerne am Bildschirm liest, kann sie sich ja auch einfach ausdrucken. Ich überlege mir momentan auch, ein PDF- Magazin als Ergänzung zu meinem Blog zu machen. Allerdings frage ich mich hier, ob es das wirklich bringt. Also sowohl für die Leser, als auch für den Blog. Schließlich können die beinhalteten Artikel bei einem PDF- Magazin nicht über Suchmaschinen gefunden werden.
Wie siehst Du das Peer? Was würde Dich davon abhalten, ein solches PDF- Magazin nicht zu machen?
Liebe Grüße
Julia
Nichts gegen Eisy, aber mir kommt das so vor, als wenn er einfach nur wieder eine Geschichte anschiebt, die Aufsehen erregt (und ihn bekannter macht) um sie dann einfach auslaufen lässt.
So wie bei seiner Wahl zum Blog des Jahres (gab es überhaupt einen Gewinner?) oder seinem Blogger-Portal Blogszene (Lebenszeit knapp 2 Wochen), was ich beides sehr schade fand/finde. Oder auch sein Affiliate-Serie mit seinem Blumenladen hat er groß angekündigt, angefangen und dann einfach nicht weiter geschrieben (obwohl die Serie für länger geplant war).
Bitte nicht missverstehen, ich lese seinen Blog germe, und auch sein Mag hat mir gefallen. Aber die obigen Beispiele haben mich enttäuscht. Mal sehen was dieses Mal passiert…
Gut geschriebene und gemachte PDF Dokumente finde ich auch sehr gut, aber in dieser Ausgabe ist mir direkt ein Punkt aufgefallen, der ein gewisser Nachteil ist: Es wird geschrieben, dass tr.im seinen Dienst eingestellt hat. Jetzt haben die aber doch wieder (erst mal) den Dienst aufgenommen. In einem normalen Blog könnte man auf solche Fälle direkt hinweisen, in einem PDF Magazin, das verteilt wurde, würde das nicht mehr gehen.
@ Sammy
Da hast du recht. Ich werde Eisy mal auffordern, seine Affiliate-Serie weiter zu machen.
Aber ich habe auch ein paar Artikel, die schon lange darauf warten geschrieben zu werden.
@ Leo
Das stimmt. Da könnte man im Blog den Text des Artikels updaten. So ist das halt mit “Print-Medien”.
Ich fand die 2 Ausgabe wieder einmal klasse. Ja das mit Tr.im war ein bisschen unglücklich, aber das passiert ja jedem Print Magazin. Diese Ausgabe war auf jedenfalls sehr lesenswert und ich hoffe vielleicht das mal ein bisschen mehr über Twitter drin steht, wenn nicht schreibe ich einen Artikel und schicke in Eisy
Ich würde das Layout vielleicht noch übersichtlicher machen indem die Artikel in 2 Spalten jeweils dargestellt werden.
@ Julia
Ich sehe es auch als Ergänzung. Ich werde sicher in Zukunft auch das ein oder andere eBook rausbringen. Aber regelmäßig als Magazin wird es sicher nichts. Das kostet zu viel Zeit.
Man sollte sich auch überlegen, ob man nicht mal einen Gastartikel z.B. für Eisy schreiben will. Es muss ja nicht jeder ein eigenes PDF-Magazin aus dem Boden stampfen.
Ich ergänze mal meinen obigen Beitrag.
eBooks lese ich sehr gerne. Die sind umfassend und bringen einen wirklich weiter.
Magazine bilden im Normalfall nur eine aktuelle Situation/geringe Zeitspanne ab und haben in meinen Augen demnach genau keinen Mehrwert zu einem Blogeintrag.
Irgendwie konnte mich dieses “Magazin” (falls man es mit ein paar Seiten als ein Magazin überhaupt bezeichnen kann) nicht wirklich überzeugen.