Google Analytics Desktop-Tool und neue Features

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Google Analytics TrackboardHeute möchte ich ein interessantes Google Analytics Desktop-Tool vorstellen. Damit hat man alle wichtigen statistischen Informationen im Blick.

Zudem bastelt Google weiterhin an neuen Funktionen seiner Online-Tools. Ich werfe einen Blick auf Google Insights for Search und stelle neue Features vor.

Das Analytics Desktop-Dashbord

Google Analytics sollte eigentlich jeder schon mal gesehen haben. Dabei handelt es sich um einen sehr umfangreichen Statistik-Service von Google.

Da dieser dazu auch noch kostenlos ist und im Gegensatz zu früher jeder sofort damit loslegen kann, ist die Verbreitung von Google Analytics relativ hoch.

Laut einer Analyse von Netzhappen.de nutzen immerhin zwei Drittel der deutschen Top100 Blogs Google Analytics.

Wer nun wissen will, was sein Blog oder seine Website so macht, der muss sich im Browser auf der Google Analytics Website anmelden und dort die Daten anschauen.

Schneller geht dies mit sogenannte Dashbord-Lösungen. Dabei handelt es sich um Software, die bestimmte Google Analytics Daten mit einem Klick anzeigt.

Ich hatte hier schon einmal Polaris kurz vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein hübsches, aber relativ unflexibles Analytics-Dashboard für den PC.

Mit dem “Trakkboard” der Trakken Web Services GmbH sieht das schon deutlich anders aus. Ein Inhaber der GmbH, Timo Aden, hat das Tool vorgestellt.

Auch hier handelt es sich um eine Software, die dank Adobe Air auf Windows und Mac läuft.

Hat man die kostenlose Software installiert, dann erwartet einen erstmal ein leeres Fenster. Denn der Witz bei Trakkboard ist, dass man sich diverse Widgets mit den gewünschten Analytics-Informationen zusammenklicken kann.

Dabei kann man dann auch die Daten verschiedener Websites nebeneinander legen und z.B. mehrere Reiter anlegen. Bis zu 50 verschiedene Websites/Blogs können so verwaltet werden.

Google Analytics TrackboardInteressant ist z.B. das Widget “Tops und Flops”, welches z.B. die Top-Keywords in einem bestimmten Zeitraum anzeigen kann.

Das Anlegen neuer Widgets geht sehr schnell von der Hand, so dass man relativ schnell sein Dashboard voll hat. Per Drag and Drop kann man die Widgets dann auch dort hinschieben, wo man sie haben möchte.

Und so hat man dann eine schnelle Übersicht über alle Werte, die man als wichtig erachtet. Der Datenschutz ist zudem auch gegeben, da Trakkboard keine Analytics-Daten der Nutzer speichert.

Tolle Sache.

Neue Features für Insights for Search

Google hat sein interessantes Online-Tool “Insights for Search” weiter ausgebaut.

Insights for Search hatte ich hier im Blog schon mal vorgestellt und auf die Möglichkeiten verwiesen, die es bei der Suche nach Online-Trends bietet.

Man kann mit diesem Tool analysieren was gesucht wird, wo es wie stark gesucht wird und wann es gesucht wird.

Ein schönes Beispiel zeigt das folgende Video. Dabei wird das Suchvolumen für “ski” in den USA und Australien analysiert. Wie nicht anders zu erwarten, sind die Suchkurven verschoben, da die USA und Australien natürlich immer genau die entgegengesetzte Jahreszeit haben.

Google Insights for SearchUnd so kann man das Suchvolumen, die beliebtesten Suchbegriffe etc. bis auf einzelne Regionen und große Orte herunterbrechen.

Ganz aktuell hat Google das Tool nun eingedeutscht und ermöglicht es, die Daten für insgesamt 39 Sprachen zu analysieren. Wer also international aktiv werden will, findet hier die Informationen.

Und die Vergleichsdiagramme lassen sich nun auch in die eigene Webseite einbetten.

Interessant ist auch die neue Prognose-Funktion.

Google Insights for SearchDamit berechnet Google den Trend für das Suchvolumen von Keywords voraus. Diese Vorausberechnung basiert auf den bisherigen Daten und entspricht dem, was man vorher sicher im Kopf bzw. von Hand gemacht hat.

Saisonale Schwankungen und bisherige Trend werden einfach weiter geschrieben. Das funktioniert bei relativ gleichmäßigen Verläufen ganz gut.

Bei der Suche nach “Weltmeisterschaft” wird aber z.B. keine Prognose angezeigt. Soweit kann Insights for Search dann doch nicht denken.

Trotzdem ist dies ein ganz nützliches Features, welches ein wenig Planungssicherheit gibt. Die Planungssicherheit ist aber natürlich relativ, da man bei einer automatischen Prognose sicher vorsichtig sein sollte. Aber was ist schon definitiv für die Zukunft vorhersagbar?

Insights for Search” ist auf jeden Fall ein interessantes Analyse-Tool, dass man sich mal anschauen sollte.


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Kommentare

  1. Niklas meint

    Ich gehöre wohl zu einer Minderheit, weil ich Google Analytics bisher eigentlich so gut wie gar nicht nutze. Ein umfangreiches WordPress-Plugin mit Einbindung in’s Dashboard geht da immer noch am schnellsten.

    Das “Trakkboard” klingt aber irgendwo schon interessant und ist ja immerhin kostenlos…:smile:

  2. meint

    Danke für den Tipp, ist wohl das nächste Tool was ich testen werde. Hoffe es enttäuscht mich nicht und bietet das hier beschriebene :-P

  3. meint

    Du mußt aber auch alles rausposaunen. :roll:

    Das “Insights for Search” nun eingedeutscht wurde heißt ja nichts anderes, dass derjenige, der die deutschen zukünftigen und derzeitigen Trendwörter effektiv in seine Artikel einbaut oder Artikel über ein relevantes Thema schreibt, sich über einen stetigen Kundenzulauf freuen kann. :cool:

    Junge Junge, wenn das die Runde macht. :oops:

  4. meint

    “Insights for Search” ist ja mal echt ein sehr interessantes Tool.

    @Rossi :: Früher oder später hätten es sowieso alle gekannt. Aber die besten Tools sollte man wirklich für sich behalten. Wer weis was für Tools SiN noch so nutzt :mrgreen:

  5. Christian Handschigl meint

    Ich wollte mir das Tool von Trakkboard herunterladen und installieren. Allerdings bricht mein Virenschutz von GData die Installation hab, da es angeblich einen Virus bzw. den Trojaner Trojan.SWF.Dropper.Gen gefunden…

  6. meint

    Vielleicht kannst du mir noch eine grundlegenden Frage zu Analytics beantworten.
    Ist es gut alle Homepages auf einem Google-Analyticskonto laufen zu lassen. Man gibt ja damit Google schon einige Inforamtionen. Die Seiten sollten dann schon zumindestens Whitehat sein?

    Gruß

  7. meint

    Das sind ja gleich 2 Fragen. :wink:

    Zu 1. Sollte man alle Website auf einem Konto laufen lassen?
    Wenn man bestimmte Verlinkungen zwischen den Websites nutzen will (Linktausch) und Angst vor Googles Sammelwut hat, dann sollte man nur eine oder gar keine Seite mit Analytics ausstatten.

    Zu 2. Natürlich sollte man keine Blackhat-Methoden einsetzen. Zumindest manche davon könnte Google auf diese Art und Weise erkennen.

    Ich habe mehrere Analytics-Konten. Allerdings habe ich auch wichtige Websites/Blogs zusammen in einem Konto. Das macht das Abrufen der Statistiken einfacher und man braucht das weniger Klicks. So einfach ist das. :grin:

  8. meint

    irgendwie geht das teil bei mir nicht. komm beim hinzufügen von widgets grad mal bis zur google konto auswahl und dann tut sich nichts. kennt jemand das phänomen?

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