In den letzten Tagen konnte ich wieder mal ein paar neue Geschäftskontakte knüpfen. Darunter waren aber nicht nur Firmen, sondern auch ein Existenzgründer und ein Freiberufler, der schon etwas länger im Geschäft ist.
Mit beiden bin ich ins Gespräch gekommen und irgendwann ging es dann um das Internet, Kundengewinnung im Web und so weiter.
Sehr schnell stellte sich dann aber heraus, dass beide weder große Ahnung von Technik haben, noch (derzeit) Geld für einen Webdesigner ausgeben wollen/können.
Das ist zwar für mich, als Webdesigner, nicht unbedingt die beste Antwort, aber mittlerweile lasse ich auch die Finger von solchen Kleinaufträgen mit einer Handvoll Seiten. Da lohnt sich der Aufwand nicht, zumal die Kunden dann eigentlich auch nichts zahlen wollen.
Doch wie kommen diese Existenzgründer und Co. doch noch zu einer Webseite, die die grundlegenden Funktionen erstmal erfüllt?
WebVisitenkarte – Online-Service
In solchen Fällen empfehle ich seit kurzem den Online-Service WebVisitenkarte.net.
Dabei handelt es sich um einen Homepage-Baukasten, der sich auch für Selbständige und Existenzgründer eignet.
Man muss sich auch nicht gleich entscheiden, sondern kann erstmal testweise eine Seite erstellen. Diese ist dann im Internet für andere nicht sichtbar, aber man kann schon mal die Verwaltung testen.
Entscheidet man sich dann später für diesen Service, kann man die schon erstellte Webseite übernehmen.
So funktioniert es
Wie gesagt, man kann sich erstmal testweise eine Seite erstellen.
Dabei gibt man ein paar Daten an und wählt dann erstmal ein Layout aus. Man kann aus mehr als 30 Layouts wählen und dieses sehen allesamt seriös aus, einige sogar recht schick.
Da gibt es ganz andere Anbieter, wo man Layouts aus den 90er Jahren finden kann.
Man kann das Layout später auch noch wechseln, wenn man will. Und man kann z.B. den Header später auch noch anpassen und ändern.
Und schon hat man den Grobaufbau der eigenen Webseite erstellt.
besondere Features
WebVisitenkarte.net bietet einige Features, die anderen Anbietern meines Wissen fehlen oder die dort schlechter umgesetzt sind:
- Man bekommt eine eigene DE-Domain. Das wirkt natürlich professioneller, als eine Subdomain.
- Man wählt zu Beginn eine Branche und eine Subbranche aus. Dementsprechend wird das Layout auf diese Branche angepasst. Auf diese Art und Weise entsteht eine relativ große Vielfalt an möglichen Layouts.
- Man kann besondere Module dazubuchen. Z.B. einen Blog, eine Speisekarte oder eine Bildgalerie. Später soll auch ein Shop-Modul hinzukommen.
- Die Anpassung des Layouts ist komfortabel gelöst. Mit Schiebereglern richtet man z.B. das eigene Logo aus.
- Man bekommt natürlich auch eine eMail-Adresse.
- Die Bearbeitung der Inhalte erfolgt direkt im Browser und ist elegant gelöst.
- Der Quellcode ist gut aufgeräumt. Da kennt man auch ganz andere Sachen.
- Eine einfache, aber nützliche statistische Übersicht gibt es natürlich auch.
- Kleine Dinge gibt es noch zu verbessern. So wäre es gut, wenn auch heute nicht mehr zwingend, wenn die Eingabe von Meta-Keywords und Meta-Description möglich wäre. Auch Hinweise zum Inhalt des Impressums je nach Rechtsform währen hilfreich.
Insgesamt macht der Funktionsumfang, die Präsentation und die Oberfläche der Webseiten-Verwaltung einen guten Eindruck. Damit kommen auch Internet-Laien nach etwas Eingewöhnung gut zurecht.
Die entstehenden Webseiten ersetzen nun zwar nicht den professionellen Webdesigner, aber gerade für Existenzgründer und Selbständige mit limitiertem Budget ist dies durchaus eine lohnenswerte Alternative. Immer noch besser, als gar nicht im Web präsent zu sein.
Kosten
Natürlich kann so ein Service auch nicht kostenlos sein. Die monatliche Grundgebühr beträgt 9,99 Euro brutto bei einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten.
Die genannten Zusatzmodule kosten extra. So kostet das Blog-Modul 0,49 Euro im Monat und die Galerie 1,99 Euro.
Für unter 100,- netto pro Jahr bekommt man sicher keine Firmenwebseite von einem Webdesigner und Domain und Hosting ist bereits enthalten.
Affiliate Programm
Und man kann seine Webseite sogar kostenlos bekommen. Einfach 2 Neukunden werben und man bezahlt 12 Monate gar nichts für die eigene Webseite.
Aber auch normale Affiliates können profitieren. Unter “Reseller” findet sich das Partnerprogramm und man bekommt 20% des Rechnungsbetrages über die ersten 12 Monate.
Dabei kann man damit werben, dass Neukunden, die so geworben werden, die ersten 3 Monate die Webseite auch noch kostenlos bekommen. Das ist auf jeden Fall etwas, mit dem man als Affiliate arbeiten kann.
Ab 80,- Euro erfolgt dann die Auszahlung der Provision.
soziale Projekte
Ein Hinweis noch für soziale Projekte.
Unter dem Punkt “Soziale Unterstützung” kann man sich bei den Machern hinter der WebVisitenkarte melden, wenn man ein soziales Projekt ins Web bringen will. Für diese Projekte gibt es dann kostenloseQWebseiten.
Eine nette Geste wie ich finde.
Fazit
WebVisitenkarte.net ist ein empfehlenswerter Service für Existenzgründer und Selbständige, die einfach und günstig eine eigene Webseite erstellen wollen.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Man liest in immer mehr Blogs etwas über WebVisitenkarte.net. Einige weitere Angebote gibt es da doch noch: Jimdo, Google Page Creator, joinR, Freenets Homepagebaukasten, oyla.de, …
Aber Vorsicht, nicht alle Angebote gibt es ewig. GeoCities schließt wohl im Oktober endgültig seine Pforten. Da WebVisitenkarte.net nicht kostenlos ist, sollte dieser Dienst bei genug Nutzern sehr lange durchhalten können.
das ist ein guter ansatz, denn ein unternehmer ohne auftritt im internet, wird sicher keinen erfolg haben, vor allem in der heutigen zeit.
Der Umfang dieser Visitenkarte ist ja mal ganz schön groß… Haben die da keine Probleme mit der Performance, gerade wenn man ShopModule hinzubuchen kann?
Sicherlich für den einfachen Bedarf gut geeignet, aber einen Blog sollte wohl doch jeder aufsetzen können der sich mit dem Thema näher beschäftigen möchte. Kosten entstehen ja auch hier kaum…
Ich sehe schon, du kennst nicht den typischen Selbständigen.
Sicher, für manche ist ein eigener Blog eine gute Lösung, aber manche wollen einfach nur die Out of The Box Firmenwebsite. Und dafür ist das eine gute Alternative.
Sieht auf den ersten Blick gar nicht mal so schlecht aus. Ich kenne andere Baukästen die entweder mit altbackene Designs daher kommen oder bei denen technisch nicht alles auf die Höhe der Zeit ist, Gute Tipp
Zu Glück kennen sich viele nicht mit der Technik aus.
Kannte den Anbieter bislang garnicht. Günstige und preiswerte Alternative für einen einfachen Auftritt. Ich stelle aber immer häufiger fest, dass auch kleinere Unternehmen bzw. Gründer, die Bedeutung einer Homepage erkannt haben und sich deshalb ein Webseite erstellen lassen. Kann auch möglich sein, dass ich in letzter Zeit öfter empfohlen werde.
@shibumi Bleibt nur die Frage offen, wieviel Erfolg er mit so einer Fließbandlösung haben wird.
@ André
Keine Frage. Eine individuelle Lösung hat Vorteile, ist aber eben meist auch deutlich teurer.
Es besteht ja die Möglichkeit, später mit der Domain wegzuziehen und eine individuelle Website erstellen zu lassen.
Ich kenne sehr viele Selbständige und da ist es eben auch oft so, dass die Website vor allem dafür da ist jemandem sagen zu können: Auf www.xy.de finden Sie mehr Infos über meine Produkte und Dienstleistungen.
Danke für die tolle Information, werde das Angebot in mein Branchenverzeichnis mit aufnehmen, den viele der Kontakte haben keine eigene Homepage. Es ist eine gute Alternative zu den sonstigen Angeboten.
Noch so ein Baukastensystem…
Also mal ehrlich, wenn ich mich mit einem Selbständigen unterhalten und er mich auf seine xyz.de-Baukastenseite verweisen würde, käme mir schnell der Gedanke, dass er in seinem Fach ja nicht so gut sein kann, da er sich nicht mal eine anständige Internetseite leisten kann. Wer sich so im Internert seinen potentiellen Kunden vorstellt, zeigt in meinen Augen ganz klar, dass nur ihm ein einfaches Ergebnis genügt und die Qualität zweitrangig ist.
@Claas,
Zum teil kann ich dich verstehen mit deine Ansichten. Nur ist nicht jeder Selbständigkeit gleich zu setzen. Sicherlich wer überwiegend mit eine eine Präsenz sein Geschäft betreibt der wird sicherlich zwangsweise ein professionelle Lösung nehmen müssen. Diese wird aber leicht dann zwischen 500 und 1500 Euro kosten.
Wer aber überwiegend in die reale Welt sein Geschäft betreibt der wird so eine Seite höchsten brauchen um eine eigene Präsenz im Internet zu haben. Für solche Fälle reicht so eine Lösung durchaus. Sollte so ein Geschäft wachsen dann kann immer noch nach rund 2 Jahren wo die Seite eh wieder Relaunched werden muss, eine größe Lösung kommen. Meist ist dann auch erst genügend Geld vorhanden.
Es gibt nämlich durchaus viele Selbständige die zum Start 10 000, 20 000 oder 50 000 Euro an Investitionen haben ohne eine Präsenz. Und mit eine teueren Präsenz alleine ist es dann nicht getan. Schließlich müssen Visitenkarten, Prospekte & Co noch beschafft werden. Hier alleine sind dann oftmals noch zwischen 1000 bis 2000 Euro an Kosten.
Überhaupt ist es sicherlich Fakt das man ohne eine eigene Internet Präsenz heutzutage praktisch kein Geschäft erfolgreich betreiben kann. Nur reichen für die Mehrheit der Fälle ein gut gemachte Visitenkarte im Internet aus. Zumindest für den Beginn.
@ Claas
Die Seiten sehen besser aus, als vieles, was ich sonst so bei kleinen Firmen und Selbständigen sehe. Und in der Regel unterhalten sich 2 Internet-Laien miteinander, wo der Internet-Geschmack ein ganz anderer ist, als bei Webdesignern und Co.
Wenn ich mir die Beispiele anschaue, so ist das sicher nur die Basis und nicht aufregendes, aber es ist gut gemacht, sieht Okay aus und erfüllt seinen Zweck.
Wenn man Internet-Experten mit seiner Website ansprechen will, dann sollte man von Baukastensystemen aber sicherlich die Finger lassen.
“Wer aber überwiegend in die reale Welt sein Geschäft betreibt der wird so eine Seite höchsten brauchen um eine eigene Präsenz im Internet zu haben”
Wer ist denn in der heutigen Zeit noch überwiegend offline unterwegs oder besser gefragt, wer hätte keinen Nutzen davon, neue Kunden über das Internet zu finden? Geht man immer nur davon aus, was man hat, wird man nicht vorwärts kommen. Warum soll ich für meine Stammkunden eine Website bzw. Webvisitenkarte einrichten? Die kennen mich doch schon
Es ist nun mal Fakt, dass die Leute Dienstleister, Produkte o. Ä. online suchen und dann die Firma nehmen, die a) unter den ersten 5 Ergebnissen steht und/oder b) von der Optik her am seriösesten rüberkommt.
Dieses allgemeine Gemaule von wegen der hohen Preise geht mir voll auf den Keks. Wenn ich etwas anständiges haben will, muss ich auch was zahlen. Die ganzen Selbständigen mit 10€-Homepages sind dann wahrscheinlich solche Leute, die sich nach 3 Monaten eine dicke Karre leasen und dafür dann 500 Euro im Monat über haben…aber nach 2 Jahren ist der Laden dicht und das Gemaule geht woanders weiter.
@Claas,
Deine Ansichten in alle Ehren aber auch im Jahre 2009 gehen viele Geschäfte auch ohne Internet. Schließe nicht alleine auf dich der sicherlich viel im Netz unterwegs sind. Ich vermittele und verkaufe Telekommunikationslösungen für den Business Bereich und brauche bis Heute kein Internet Auftritt. Warum den auch. Sicherlich ein paar Kontaktdaten sind nützlich, aber da es sich um ein Beratungsintensive Tätigkeit handelt der nur vor Ort in die reale Welt überhaupt funktionieren würde mich auch ein Top Internet Auftritt die vielleicht 1500 Euro kostet kein zusätzliche Kunden bringen. Wozu sollte ich dann 1500 Euro nützlos zum Fenster raus werfen?
So wie es mir ergeht, ergeht es eine Vielzahl an Selbständige. Die brauchen meist keine großartige Seite sondern vielleicht nur eine Web Visitenkarte.
Ganz dumm (sorry für diesen Ausdruck) finde ich deine Bemerkung über Leute die preiswerte Internet Auftritte haben und dann ein dicke Karre sich leisten.
Ich kenne auch manche die mit wirklich tolle Internet Auftritte die einem auf dicke Hose machen wollen und sich eine Potenz Schleuder für mehrere hundert Euro im Monat leasen. Somit kannst du dies nicht auf jeden schließen.
Sicherlich sind die preiswerte Lösung für manche Fälle nicht die richtige Wahl aber oft gebe die Zwänge (Gründer mit beschränkten Budget) kein weitere Freiraum. Sicher wird ein Designer die Sache oft aus eigen nutz anders sehen, aber auch hier kann man nur das verkaufen wofür Geld vorhanden ist.
Bekommt man für mehr Geld eine bessere Website, die tendenziell weiter oben in Google steht? Sicher, meistens ist das so.
Aber erstens ist nicht wirklich jedes Geschäft so sehr vom Internet abhängig, wie Claas das wahrscheinlich denkt. Man sollte mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen und da wird immer noch der absolute Großteil der Geschäfte offline abgewickelt.
Zweitens sehe ich solche Services durchaus als Einstieg. Zumal solche Sites ja auch vom Inhalt leben und wenn ein Selbständiger keinen Bock hat gute und nützliche Inhalte zu erstellen, wird er im Web nicht erfolgreich sein, egal ob er eine Baukastenwebsite hat oder eine für 5.000 Euro.
Wenn jemand merkt, dass es gut anläuft und erste Kundenkontakte über die Website entstehen, dann kann er später immer noch Geld in die Hand nehmen und eine Website individuell erstellen lassen.
Man mietet sich als Existenzgründer ja auch nicht unbedingt gleich ins größte Büro ein oder holt sich den größten Firmenwagen. Zumindest sollte man es nicht machen.
Aber wie auch immer, es gibt dazu natürlich unterschiedliche Meinungen und das ist auch völlig Okay so.
@ Peter:
Dann hast Du mich nicht verstanden. Oftmals muss man den Leuten erst deutlich machen, dass über eine Website weitere Kunden kommen, die einen vorher nicht erreicht hätten. Du sagst, dass Du einer Beratungsintensiven Tätigkeit nachgehst. Also kann man davon ausgehen, dass die Kunden vorher nach einem passenden Berater suchen mussten. Wo macht man das am besten? Rischtig, den Gockel fragen. Oder arbeitest Du als Promoter in Telekommikationsabteilungen von Media Markt und Co.?
Die Aussage bzgl. meiner “dummen” Bemerkung ist nicht weit hergeholt. Ich kenne da einige Kandidaten, sonst würde ich das nicht sagen. Aber sowas gleich als dumm abzustempeln und dabei selber in den Kommentaren sowie im eigenen Blog eine Rechtschreibung nach eigenen Regeln zu nutzen, ist schon mutig.
@ Peer:
Nenn mir mal bitte min. 3 Selbständige, die von einer anständigen Seite keinen Nutzen in Hinblick auf Erstkontakte zu neuen Kunden haben könnten. Mir fallen spontan nur Vereine ein, aber die suchen ja nicht direkt nach Kunden.
Ich sagte ja nicht, dass ALLE Geschäfte online laufen. Ich meinte damit eher den Erstkontakt zu Firmen und Dienstleistern. Als wir jemanden für den Anschluss eines E-Herdes gesucht haben, wurde Google gefragt. Das geht mittlerweile in allen Lebensbereichen so, auch bei Bekannten und Familienmitgliedern, die eigentlich nicht viel mit dem Internet zu haben, aber dafür wird es genutzt.
Warum soll man als Selbständiger eine Website betreiben, die aufgrund mangelnder Qualität bei den SuMa’s weit hinten gelistet wird? Um seinen Kunden etwas zeigen zu können? Die hat man doch schon an der Angel und einem potentiellen Kunden eine halbgare Seite zu zeigen (die er mit Pech schon bei einem anderen Selbständigen gesehen hat) ist auch nicht wirklich sinnvoll.
Die Contentfrage ist natürlich immer da. Aber ein guter Designer/Programmierer kann auch bei schreibfaulen Kunden für Abhilfe sorgen. Nur das ist für 120 Euro (evtl -20% Affiliatekosten) im Jahr schon mal gar nicht möglich.
@ Class
Es geht hier doch gar nicht um das Ja oder Nein, sondern um das Maß. Wenn ich eine Branche habe, in der aktuell 20% der Kunden über das Web kommen, dann investiere ich nicht 80% meines Marketing-Budgets in eine Website.
Und bitte hör damit auf ständig zu betonen, dass Kunden ein halbgare Website nicht mögen und mit dem selben Blick wie ein Webdesigner solche Site betrachten. Ich sehe jeden Tag Kunden, die die schlimmsten Websites toll finden und mit Sicherheit zu großen Teilen nicht so an eine Website ran gehen wie du. Das hängt aber, wie ich schon oben geschrieben habe, sicher von der Zielgruppe ab.
Sehr oft dient eine Website gerade im regionalen Bereich der Zusatzinformation. Die Kunden haben schon mal den Firmennamen gehört, die Visitenkarte/Flyer erhalten oder suchen nach einer Dienstleistung in einem konkreten Ort. Und da wollen Sie Infos über Leistungen, Preise und Kontaktdaten.
Du suchst ja auch nicht nach “Anschluss E-Herd” sondern nach “Anschluss E-Herd [Dein Ort]“. Und dann willst du auch keinen Flash-Konfigurator, sondern eine Kontaktmöglichkeit.
Und da kann man auch mit kleineren und einfacheren Sites schon gute Erfolge erzielen. Zumal die erstellten Websites von diesem Service auch keineswegs mangelnde Qualität aufweisen.
Ich will deine Argument nicht abwimmeln und du hast natürlich recht, dass im Web viel Potential auch für Selbständige und regionale Unternehmen steckt. Aber wie gesagt, dass kann man auch Schritt für Schritt angehen.
“Und bitte hör damit auf ständig zu betonen, dass Kunden ein halbgare Website nicht mögen und mit dem selben Blick wie ein Webdesigner solche Site betrachten.”
Auch wenn es Dich nervt, aber unterhalte Dich mal mit jüngeren Leuten (18 bis 25). Die erkennen, auch ohne Fachwissen o.ä., was eine gute und was eine schlechte Seite ist. Und gerade diese Altersschicht sollte von großem Interesse sein.
“Du suchst ja auch nicht nach “Anschluss E-Herd” sondern nach “Anschluss E-Herd [Dein Ort]“. Und dann willst du auch keinen Flash-Konfigurator, sondern eine Kontaktmöglichkeit. [...]”
Habe nie etwas anderes behauptet…Ich bezweifle nur, dass man in Ballungsgebieten mit solchen Seiten keine Chane auf Positionen im oberen Rankingfeld hat.
Schritt für Schritt? Generell ok, aber dann bitte gleich in die richtige Richtung laufen und nicht erst hunderte Euro für ein Produkt ausgeben, wenn am Ende eh ein Redesign und komplett neuer Aufbau (SEO) durch einen prof. Dienstleister nötig ist. Der freut sich dann über die Stundenabrechnung beim Einpflegen der gesammelten Inhalte.
Anscheinend haben wir beide eine bestimmte Sichtweise, die sich doch etwas unterscheidet. Das liegt sicher auch daran, dass wir beiden unterschiedliche Zielgruppen vor unserem inneren Auge zu haben scheinen (sowohl was den Inhaber der Website angeht, als auch seine Kunden).
Aber das ist ja auch Okay so und ich würde niemandem meiner Kunden davon abraten eine individuelle Website zu erstellen. Aber für eine gewisse Zielgruppe ist so ein Website-Service ein Einstieg, der meiner Meinung nach Okay ist. Besser jedenfalls als die Website vom Nachbarsjungen machen zu lassen oder selber mit Frontpage, was leider immer noch erstaunlich oft der Fall ist.
Wie auch immer, es gibt für professionelle Webdesigner sicher auch in Zukunft noch mehr als genug zu tun.
Gute Nacht.
@Claas,
Anscheinend hast du die Sichtweise von die Zielgruppe zwischen 18 und 30 Jahre alt. Ich für meinen Teil brauche zumindest bis jetzt keinen Internet Auftritt. Warum den auch? Ich bekomme die großen Mehrheit meine neue Kunden durch Empfehlungen. Übrigens ich arbeite nicht an eine Promotionstand in irgendeinen Markt sondern habe ein anderes Klientel.
Oft gehen die Aufträge um Summen zwischen 5000 und 10 000 Euro. Daher muss ich auch nicht wie andere Promo Fuzzis jeden Tag mindestens 4 Aufträge schreiben um zu überleben.
Sicherlich ist eine Präsenz im Internet wichtig. Nur reich es durchaus für viele wenn die eine kurze Darstellung von sich selber haben und umfangreiche Kontaktmöglichkeiten. Hierfür brauche ich aber keine Seite die vielleicht 1000 oder 2000 Euro kostet.
Selbst für viele Existenzgründer ist es meist sinnvoller im ersten Jahr nur eine Webvistenkarte zu haben und dann wenn die Geschäfte laufen und auch wieder mehr Geld in die Kasse ist sich dann eine große Lösung zu suchen.
Sicherlich gibt es Bereiche die ohne ein großen Internet Auftritt nicht gehen, aber diese machen vielleicht mal 1/3 der Unternehmen aus, wenn überhaupt.
Ich als eingefleischter Webdesigner bin da immer etwas skeptisch, ob der Kunde mit einer 01850 Webseite Erfolg haben kann. Ich persönlich finde solche Seiten immer etwas zweischneidig.
Einfach muss nicht schlecht sein. Wenn ich immer diese Flash-Sites sehe. Naja, die meisten sind sehr schön, aber oft ist vieles einfacher und schneller lösbar. Und der Besucher einer Website will meist etwas bestimmtes wissen und nicht unterhalten werden.
Aber wie gesagt, ich stimme euch zu, dass individuelle Website grundsätzlich besser sind. Aber es muss halt das Kosten/Nutzen Verhältnis beachtet werden und dieser Blog hießt nun mal “Selbständig im Metz” und nicht “”Mittelständische Unternehmen im Netz”
Die Ergebnisse sehen auf jeden Fall vorzeigbar aus. Für ein kleines Unternehmen ist das eine schöne Sache da mit “kleinem Geld” eine Leistung gekauft werden kann, die im Normalfall deutlich teurer wäre. Falls man natürlich eine Datenbankanbindung und ein wenig “drumherum” benötigt ist man hier falsch. Für den Anfang und für den Pizzabäcker um die Ecke jedoch keine schlechte Idee. Mich würde interessieren wieviel Zeit es die Programmierer gekostet hat diese Seite auf die Beine zu stellen.
Es gab auch vor dem Jedermann-Web schon Firmen, die Erfolg hatten- ja, wirklich!
Diese Firmen, deren Dienstleistungen, Produkte und auch deren Marketingkanäle gibt es zumeist auch heute noch (vllt. mal abgesehen von Herstellern klassischer Schreibmaschinen). Es gibt Firmen, die setzen global Millionen und Abermillionen ihrer Produkte ab und Euros um – mit miserablen Websites, die praktisch gar nicht zum Umsatz beitragen. Das sind gerne auch mal Marktführer in ihrem Bereich, kenne da selbst welche hier aus der Nähe.
Das Internet ist nur einer von vielen möglichen Vertriebskanälen. Es ist nicht der einzige und auch nicht immer der einzig erfolgversprechende. Gerade alteingesessene Unternehmen haben ihr Standing, sind etabliert und brauchen gar keine tolle Website, weil alle möglichen Abnehmer und Zulieferer ihre Pappenheimer kennen. Innerhalb einer spezifischen Branche ist die Liste möglicher Kontakte oft recht gering. Man kennt sich.
Von daher ist gegen solche Baukästen nichts einzuwenden. Wie Peer schon sagt, wenn man sich gerade selbständig macht, hat man oft nicht das Budget für eine supertolle Website und acquiriert zunäcsht über aus dem Job übernommene Kontakte, Vitamin B, etc. Dann ist eine Website nur dazu da, dass man mal kurz mehr als auf der klassichen Visitenkarte unterbringen kann. Viele Firmenpräsenzen sind eh praktisch nicht im Netz vernetzt und ranken entsprechend nur direkt für den Firmenamen / Ort – das langt meist aber völlig aus. Maler Müller aus Henstedt-Ulzburg möchte auch keine Kunden aus dem Tirol haben, bzw. der Tiroler Bauer mag die Anfahrtskosten eh nicht zahlen…
Wie Peer ebenfalls richtig sagte, sind die Kunden die wenig wollen auch oft die, wo man für den Euro verdammt hart schuften muss. Die haben oft krude Vorstellungen wie eine Website aussehen soll, kommen ständig mit Änderungen, wollen für praktisch kein Geld alles mögliche an Features, usw. usf.
Wohl dem, der auf solche Kunden nicht angewiesen ist. Ich binde mir die auch nur bestenfalls dann ans Bein, wenn es sich um einen Freundschaftsdienst handelt “Ich habe da einen Nachbarn, der macht sich gerade selbständig, ..” und / oder aus strategischen Gesichtpunkten, wenn derjenige welcher sich als Multiplikator erweisen könnte.
hhhhhhhhm, hab vor paar Tagen meine homepage über webvisitenkarte.net erstellt. sah erst ma alles super aus. E-mail funktionierte auch. doch leider wird meine Seite über den IE nciht richtig angezeigt. Und seit heute Nachmittag ist www.webvisitenkarte.net nicht mehr abrufbar. find ich nciht wirklcih witzig, da auch nun ich keine Kundenemails erhalten kann.Finde es ehrlich gesagt sehr seltsam.
Wißt ihr vielleicht was da los ist? Jemand neue Erfahrungen gemacht?
Sylvia
Das ist natürlich schon sehr komisch. Da steht ganz oben, dass die Domain expired ist. Entweder hat da jemand vergessen die Rechnung zu bezahlen oder der Service wurde auf die harte Art eingestellt. Das wäre natürlich fatal. Ich werde mal beobachten, was da los ist.
Webvisitenkarte.net ist wieder da. Hat da jemand vergessen seine Rechnung zu bezahlen?
Die Rechnungen wurden bezahlt
nur haben wir unsere Domain von einem amerikanischen Anbieter zum deutschen portiert und da ist hinter den Kulissen wohl irgendwas schief gelaufen. Nachdem es behoben war, brauchten die DNS Serverein wenig Zeit, um auf die aktuelle IP umzustellen. Deswegen kam das “expired” zustande. Kein Grund zur Sorge, wir sind noch LANGE online!
P.S.: Als Entschädigung haben wir Sylvia ein neues Feature eingebunden
Und dann natürlich nicht vergessen die Seite in die lokalen Verzeichnisse einzutragen, damit man auch gefunden wird:wink:, z. B. http://www.bellnet.de/suchen/regional/de/h/henstedt-ulzburg.html
Wir haben uns eine Homepage bei Webvisitenkarte erstellt, die auch seit gestern laufen sollte.
Das alles hat im Test auch sehr gut funktioniert, doch dann konnten wir die Seite (seit 14.08 und immer noch) nicht mehr öffnen sowie auch webvisitenkarte.net nicht.
Ich hoffe das wir unsere Homepage bald öffnen können und das Problem gelöst wird.
Wenn sich das dann doch des Öfteren wiederholt, muss man sich darüber gedanken machen.
Sehr geehrte Frau Badtke,
ich habe erst jetzt Ihren Kommentar hier gelesen. Ausfälle dieser Art begründen sich entweder durch Wartungsarbeiten oder durch grobe Schnitzer auf Seiten des Providers. Es gibt leider Mechanismen, welche über den eigenen Handlungsbereich hinausgehen und die wir nicht beeinflussen können. Wir informieren in aller Regel über Ausfälle und haben ein individuelles Präventions-System in Anspruch genommen, um Fehler dieser Art zu vermeiden.
Ich wünsche weiterhin viel Erfolg!
P.S.: Wir stehen Ihnen und jedem anderen Kunden natürlich gerne per Telefon zur Verfügung! Sollte Webvisitenkarte.net mal nicht zu erreichen sein, finden Sie unter http://www.united-webdesign.de unsere Kontakdaten.
MfG Hendrik Köhler