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Google AdSense ist das mit Abstand erfolgreichste CPC-Model am Markt.
Und Google ruht sich nicht auf seinen Erfolgen aus, sondern erweitert und verbessert den Service stÀndig.
Heute möchte ich 4 neue bzw. verbesserte Features vorstellen, die dafĂŒr sorgen, dass man seine AdSense-Einnahmen weiter optimieren kann.
AdSense integriert externe Anzeigen-Netzwerke
Die erste Ănderung in Google AdSense ist sehr spannend wie ich finde und zeigt, dass Google immer bereit ist, neue Wege zu gehen und Mauern einzureiĂen.
Bisher wurden in AdSense ja nur die in AdWords gebuchten Anzeigen angezeigt. In Zukunft will Google AdSense aber auch fĂŒr externe Werbenetzwerke öffnen.
Das bedeutet mehr Konkurrenz und in der Regel auch mehr Anzeigen zu einem Thema. Die bisher genannten Werbenetzwerke (Aggregate Knowledge, DataXu, Acxiom usw.) deuten darauf hin, dass diese Ănderung vor allem erstmal den englischsprachigen Markt betreffen werden. Allerdings wird sich da in Zukunft sicher auch etwas in Deutschland tun.
Es gibt zwar Internet-Vermarkter, die eine Allianz gegen Google bilden möchten, aber viele kleinere Netzwerke sind bestimmt nicht böse ĂŒber die Möglichkeit, die groĂe Reichweite von AdSense nutzen zu können.
Hier noch ein Video von Google zu diesem neuen Feature:
GröĂere und schnellere Filterliste
Bisher gab es ja schon Filter-Listen. Damit konnte man die URLs bestimmter Anzeigen herausfiltern. Das ermöglichte nicht nur das filtern von unseriösen Anzeigen, sondern auch von offensichtlich nicht so gut bezahlten Anzeigen. In der Regel waren es dieselben Anzeigen. ![]()
Ich habe gute Errfahrungen mit der Filterung gemacht. Ich kann zwar nicht konkrete Zahlen liefern, aber als ich die meisten unseriösen Anzeigen gefiltert habe, stiegen auch die Einnahmen. Ich gehe mal von einem Zusammenhang aus.
Nun kann man bis zu 500 URLs filtern und diese Filterung wird nun auch innerhalb von 30 Minuten und damit deutlich schneller als bisher aktiv.
Ich mĂŒsste mich mal wieder an den Filter setzen. Das letzte mal ist schon eine Weile her.
Schriftarten-Auswahl
Google hat Verbesserungen an der Schriftarten-Auswahl vollzogen.
Bisher konnte man zwar schon manuell die Schriftarten Àndern (Arial, Times und Verdana stehen zu Auswahl). Hat man aber nichts geÀndert, dann erschienen die Anzeigen wie vorher.
Von nun an werden die unterschiedlichen Anzeigen-Formate mit unterschiedlichen Standardschriften ausgeliefert. Es ist also nicht mehr immer Arial. Im Gegenteil, meist ist es nun Verdana.
Ich habe positive Erfahrungen mit dieser noch nicht allzu lange verfĂŒgbaren Möglichkeit gemacht. Man sollte aber wirklich testen, welche AdSense-Banner mit welcher Schrift (und GröĂe) im eigenen Blog am besten funktioniert. Wer sich da allein auf die Standardeinstellungen verlĂ€sst, der wird mit Sicherheit nicht das Optimum rausholen.
FĂŒr jemanden, der sich mit AdSense-Optimierung aber gar nicht beschĂ€ftigen will, wird die Ănderung seitens Google in der Regel aber schon eine Einnahmenverbesserung bringen.
Kategorie-Filterung
Das beste neue Feature ist in meinen Augen aber die Kategorie-Filterung.
Diese ist in Deutschland, bzw. bei mir im AdSense-Account, noch nicht verfĂŒgbar. Aber in Zukunft soll es möglich sein, die Anzeigen nach Kategorien zu filtern.
Dazu gibt es dann im AdSense-Account eine Statistik, die anzeigt, wie die Klickraten und Einnahmen der Anzeigen diverser Kategorien waren. Da kann man dann also Anzeigen-Kategorien herausfiltern, die nur wenige Klicks und Einnahmen gebracht haben.
Schöne Sache. Ich hoffe, dieses Feature wird bald fĂŒr die deutschen AdSense-Nutzer zur VerfĂŒgung stehen.
Fazit
Google arbeitet weiter an seinem Goldesel AdSense. Es ist einerseits gut zu sehen, dass immer wieder neue Features dazu kommen.
Allerdings scheint es so zu sein, dass Google damit den Abstand auf andere CPC-Anbieter immer weiter vergröĂert. Wer soll damit jetzt noch mithalten? Das neue Microhoo-Anzeigennetzwerk.
Mal schauen, ob das ĂŒberhaupt bis Europa kommt.
Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.










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Interessanterweise hat Google mich erst kĂŒrzlich angeschrieben und mir gesagt, dass ich mal meinen Filter leeren soll. Sie wollen dann die Leistung prĂŒfen, welche durch weniger Filterung entsteht. Ich bin mal gespannt was da raus kommt.
Naja, man kann sich auch schlechter filtern, wenn man die falschen Anzeigen raus schmeiĂt. Auch hier ist testen angesagt.
Habe auch eine Mail vom AdSense Team bekommen das ich doch mal testen sollte weniger zu filtern. Habe dann ca. 20 Links rausgenommen und siehe da die Einnahmen sind gestiegen
. Werde da jetzt öfters mal nen Auge drauf werfen.
Bin mal gespannt was die Kategorie-Filterung bringt.
Auf die Kategorienfilter bin ich auch schon sehr gespannt. Das hört sich richtig gut an. Bei den Filtern von einzenen Anzeigen bzw. Domains benĂŒtzt du fertige Filterlisten? Oder Suchst selber was warscheinlich nicht gut gehen wird?
Eigentlich ist es, soweit ich weiĂ, nicht möglich zu erkennen, welche Anzeigen konkret was einbringen. Ich habe halt die unseriösen rausgefiltert. Und das hat nicht nur fĂŒr ein etwas besseres Gewissen gesorgt
, sondern auch die Einnahmen verbessert.
Viel mehr Einfluss wird, man aber wohl mit dem Kategorie-Filter haben. Mal schauen.
Am nĂŒtzlichsten wird wohl die Kategorie-Selektion. Ich hoffe mal schwer, dass man damit endlich verhindern kann, dass unrelevanter Schwachsinn auf der eigenen Seite angezeigt wird. M.E.n. die gröĂte Seuche bei AdSense.
@Peer: Der Link zu den Filter-Listen funktioniert leider nicht.
Viele GrĂŒĂe
Hi Florian,
danke fĂŒr den Hinweis. Ich habe den Link korrigiert.
Das Kategorienfilering hört sich sehr interessant an. Ich fragen mich schon seit langem warum Google bei mir manchmal sachen anzeigt die auf meinem Blog sicher niemanden interessieren. Da mir das einzelne sperren der Anzeigen aber zu aufwĂ€ndig ist hab ich da immer nichts gemacht. Aber wenn ich ganze Kategorien ausschieĂen könnte wĂŒrde ich davon sicherlich öfters gebrauch machen.
Die Sache mit der Integration fremder Anzeigen-Netzwerke könnte kurzfristig durch mehr Anzeigen fĂŒr Website Betreiber via Adsense wirklich einen höheren CPC bringen. Aber es scheint wieder mal ein Schritt zu sein, mit dem Google seine Monopolstellung ausbaut, bzw es anderen Werbenetzwerken schwerer macht, die nicht mit Google kooperieren (Google was vom Gewinn abdrĂŒcken) wollen.
Hallo Peer,
jetzt hab ich noch eine Frage zu deiner Seite. Hast du am Anfang viel Geld in Werbung fĂŒr deine Seite investiert, oder geht das auch ohne ?
Irgendwo hab ich gelesen, wenn man nicht viel Werbung fĂŒr eine Seite macht, dann wird das nichts
Die 50000 Besucher, die deine Seite im Monat hat, kommen die mit der Zeit von selbst ?
GruĂ
Thomas
NatĂŒrlich muss man seine Website/Blog vermarkten, aber das muss nicht zwanglĂ€ufig Geld kosten. Viele gute Artikel schreiben, diese in Social Websites anmelden, in anderen Blogs kommentieren, ein paar Gastartikel schreiben, fĂŒr eine gute Suchmaschinenoptimierung sorgen etc.
Man kann sehr viel dafĂŒr tun, dass man auffĂ€llt und neue Leser zu einem kommen. Und das macht alles zwar Arbeit, kostet aber kein Geld.
Bis auf ein paar Gewinnspielpreise habe ich bisher kein Geld in Werbung oder Àhnliches gesteckt.
Ich habe noch eine kurze Frage zu Adsense.
Irgendwo habe ich gelesen, dass Bilder in der NĂ€he von AdsenseflĂ€chen nicht erlaubt sind, weil sie angeblich mehr Klicks “anziehen”".
Hast du da andere Erfahrung gemacht Peer?
GruĂ
Ich habe es selber nicht getestet. Allerdings gab es frĂŒher oft Optimierungs-Tipps, die genau das vorgeschlagen haben.
Es geht es um das sogenannten Blending. Man versucht die AdSense-Links wie normale Links aussehen zu lassen. Dann wird hÀufiger geklickt. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es mit den Bildern funktioniert hat.
Die Kategorien sind nicht so interessant wie sie erscheinen. Erstes Problem ist das nicht alle Anzeigen die auf der Webseite erscheinen in den Kategorien erfasst sind, bei manchen nur um die 20-25%. Zweite Problem ist das man anscheinend die Kategorien nicht Seitenspezifisch sondern nur Accountspzifisch blocken kann.
Sicherlich am interessantesten sind fĂŒr Adsense-Nutzer die neuen Möglichkeiten bei der “Filterfunktion”. Dieser Punkt war in der Vergangenheit immer problematisch und erforderte beinahe eine stĂ€ndige Kontrolle und Bearbeitung. Google ist offensichtlich unermĂŒdlich in seinen Bestrebungen seine Marktpostion weiterhin mit groĂem Abstand zu behaupten.