Im Juni hatte ich schon einmal über das neue Magazin für Designer mit Namen “Weave” berichtet.
Nun lag am vergangenen Samstag die erste gedruckte Ausgabe in meinem Briefkasten.
In den letzten Tagen habe ich mich ein wenig eingelesen und das neue Baby aus dem Hause “Page” begutachtet.
WEAVE kommt von Weben
Weave ist ein passender Name für das neue Magazin aus dem Page-Verlag.
130 farbige Seiten umfasst die Erstausgabe des neuen Magazins für Interactive Designer. Natürlich spricht das Magazin auch andere Zielgruppen an, aber der Schwerpunkt liegt schon bei der Zielgruppe der Designer von interaktiven Medien.
Und so finden sich vor allem Artikel über Design, Usability Tests, Datenvisualisierung, Oberflächengestaltung und Co. in dem Heft.
Das Spektrum ist aber breiter und umfasst z.B. ein Making-Of einer iPhone App, Einblicke in die Software-Entwicklung bei XING, einen Artikel über Videoencoding und einiges mehr.
Insgesamt eine interessante Mischung, die auch optisch sehr gut rüberkommt.
Besonders gut haben mir die diversen Design-Arbeitsplätze gefallen, die auf je 2 A4 Seiten über das Heft verteilt sind.
Designer sind schon merkwürdige Leute
Auch wenn ich selber Websites plane und umsetze, so bin ich doch ein weitaus praktischerer Mensch und Webentwickler (es gibt schon einen Grund, warum ich mich nicht unbedingt Webdesigner nenne) als es die Zielgruppe des Magazins zu sein scheint.
Viele Artikel sind mir persönlich zu fokussiert auf die Optik, aber das ist wie gesagt ein eher subjektives Problem. Die Artikel selber sind für Webdesigner sicher sehr interessant und zeigen, was optisch möglich ist.
Natürlich ist eine schöne, ansprechende und passende Optik wichtig, aber ich folge eher dem Prinzip “form follows function”. Wenn ich dann solche Sited, wie die von jaegermeister.de sehe, dann schüttelt es mich etwas.
Natürlich ist diese technische beeindruckend und hat eine tolle Musik. Aber der Grundansatz ist für mich eher 1999 und nicht 2009. Aber wie auch immer, das ist sicher Geschmackssache und wenn sie damit erfolgreich sind, sehr gut.
Nützliche Inhalte
Es gab auch für mich nützliche Inhalte, die ich gern gelesen habe.
So fand ich die Artikel zur Visualisierung von Daten interessant, den Artikel zum Shopdesign, den Blick auf XING und auch die Entwicklung einer iPhone App.
Alles in allem bin ich aber nicht die Zielgruppe. Reine Webdesigner und Interactive Designer finden dagegen viele Artikel, die neben den praktischen Aspekten auch die künstlerischen Triebe befriedigen.
Auf der Website gibt es ein paar zusätzliche Informationen, ein Code-Archiv und einen eigenen Video-Channel, in dem es regelmäßig Interviews gibt.
Fazit
14,95 Euro sind für ein Magazin mit 130 Seiten schon eine Menge Holz. Das Mag kommt zwar nur alle 2 Monate raus, aber das macht den Preis nicht unbedingt schmerzloser.
Ich werde das Magazin sicher nicht abonnieren, da ich, wie schon gesagt, gar nicht wirklich zur Zielgruppe gehöre. Ob das Magazin Webdesignern und Co. das Geld wert ist, dass müssen sie selbst entscheiden.
Es ist sicher eine gute Ergänzung zum eher Print-lastigen Page-Magazin und grenzt sich auch sehr stark von den eher technisch orientierten bisherigen Internet-Magazinen ab.
Wer Weave testen will, der kann das kostenlos tun. 2 Ausgaben gibt es im Testabo für 0,- Euro. Da kann man sich selber ein sehr gutes Bild machen und selbst entscheiden, ob man das Mag weiter beziehen möchte.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Ich bin gespannt, wie sich das Heft entwickelt. Die Page kann man in meinen Augen ca. 2 Jahre abonnieren und dann getrost für 2 Jahre aussetzen, weil sich vieles inhaltlich wiederholt (oder zumindest ähnelt). Naja, wir werden sehen
130 Seiten sind für ein Magazin das eine bestimmte Zielgruppe hat in meinen Augen schon sehr viele. Gut, ich weiß nicht wie sehr man die Themen ausdehnt und wie viele verschiedene Artikel in den Ausgaben zu finden sind, aber ich finde die Anzahl der Seiten ordentlich. Ich muss auch sagen das ich fast 15 Euro für eine Ausgabe nicht zu teuer finde. Man bedenke was wir alle erwarten: Qualität! Oder? Und diese hat ihren Preis – meint man. Wenn also Qualität stimmt und die Zielgruppe bekommt was sie sucht, dann haben wir es hier mit einem Preis zutun der völlig in Ordnung geht.
Ach ja: Designer usw. sind eh alle Millionäre, also was wollen die denn.
Wäre ich Webdesigner, würde ich mir das Blatt auch mal anschauen. Da ich das aber nicht bin, ist es eher uninteressant. Zumal die 15€ doch viel sind, wenn man damit nichts anfangen kann.
Aber trotzdem bestimmt interessant zu beobachten, wie sich das Magazin entwickeln wird.
Ich fand’ die erste Ausgabe inhaltlich recht gut, aber 15 EUR sind für viele
FreeLancer und Einzelkämpfer vielleicht etwas viel – ‘ne Agentur schmunzelt
da nur drüber.
Bin gespannt auf die zweite Ausgabe – erst dann werd’ ich
mich entscheiden, ob ich WEAVE abonniere oder nicht.
Hab heute auf der Toilette
diese “beta”-Ausgabe gefunden. Hab aber nur mal durchgeblättert. Vielleicht komm ich nochmal dazu reinzuschauen. Scheint mir aber doch eher an meinem primären Interessensgebiet vorbeizugehen.
Aber als Student 6 Ausgaben für knapp 60 Euro. Ich weiß nicht … für so einen Preis muss das Magazin aber auf jeden Fall etwas zu bieten haben. Werde mal Ausschau nach anderen Ausgaben bei uns im Büro halten
Na ja, ich weiß nicht aber 15 € sind da auf jeden Fall übertrieben! Dafür bekomt man schon gute Literatur zu dem Thema.