
Die neue Ausgabe des Webstandards-Magazin 03/2009 liegt seit heute im Bahnhofs- und Flughafen-Buchhandel aus.
Es ist die dritte Ausgabe des Magazins fĂŒr Webdesigner und -entwickler und sie enthĂ€lt wieder viele nĂŒtzliche und praktische Artikel.
Ich hatte die Ausgabe gestern schon in meinem Briefkasten und das hat einen besonderen Grund.
Webstandards Magazin
Und der Grund dafĂŒr ist, dass ich einer der Autoren der aktuellen Ausgabe bin.
Vor ein paar Monaten kam Ansgar Hein, seines Zeichens Chefredakteur, auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht Lust hĂ€tte, einen Artikel fĂŒr das Webstandards Magazin zu schreiben.
Und da ich nicht nein sagen kann und natĂŒrlich auch der groĂe Ruhm auf mich wartete
, habe ich zugesagt.
NatĂŒrlich war es dann recht stressig, denn wirklich Zeit hatte ich dafĂŒr nicht ĂŒbrig. Und 4 Seiten bedeuten rund 10.000 Zeichen. Das muss man auch erstmal schreiben.
Aber nach diversen KorrekturlĂ€ufen und Ăberarbeitungen in Zusammenarbeit mit den sehr netten Mitarbeitern des Verlages war es geschafft.
Das Ergebnis findet ihr auf den Seiten 58 bis 61 unter dem Titel “Aller Anfang ist schwer – Informationsarchitektur einer Startseite”.
FĂŒr Print schreiben
Ich schreibe ja nun wirklich viel. Hier auf SelbstĂ€ndig im Netz sind mittlerweile fast 1.100 Artikel erschienen und den absoluten GroĂteil davon habe ich selber geschrieben. Die Wortmenge hĂ€tte fĂŒr mehrere Romane gereicht.
Trotzdem ist es immer noch etwas anderes, wenn man fĂŒr eine Print-Publikation schreibt. Mal abgesehen davon, dass ich mich viel mehr im Rahmenlicht fĂŒhle, als wenn ich hier in meinem Blog etwas veröffentliche, ist der Aufwand bei der Erstellung eines Artikels ungleich höher.
Wenn ich einen Blog-Artikel schreibe, dann lÀuft dies in der Regel in den folgenden Schritten ab:
- Ich bekomme durch eigene Erfahrungen, Leser-Kommentare, Twitter-News, andere Blogs etc. eine Idee fĂŒr einen Artikel und notiere mir diese Idee als Entwurf.
- Je nach Dringlichkeit des Themas sammle ich entweder in Ruhe nach und nach weitere Informationen dazu oder setze mich an den Artikel und recherchiere aktiv und schnell nach Infos.
- Wenn ich den Artikel schreibe, strukturiere ich den Artikel erstmal durch und setze ZwischenĂŒberschriften und notiere Stichpunkte.
- Dann schreibe ich den Artikel am StĂŒck.
- Danach folgt die Korrekturphase. Hier wird inhaltlich verbessert und auch die Rechtschreibung möglichst gut bereinigt.
- Zum Ende hin werden Bilder eingefĂŒgt, Meta-Tags gefĂŒllt und der Artikel letztlich veröffentlicht.
Bei der Erstellung eines Print-Artikels lÀuft dies durch das Zusammenspiel mit den Redakteuren etwas anders ab:
- Der Redakteur kam mit einer Artikel-Idee auf mich zu und fragte mich, ob ich gern den Artikel schreiben wĂŒrde.
- Ich sagte zu und erfuhr den Abgabetermin. Nun blieb der Artikel erstmal liegen bis kurz vor der Deadline.

- Im Stress sammelte ich Ideen und Informationen und versuchte eine erste Struktur in den Artikel zu bekommen.
- Ich schrieb dann am StĂŒck den Artikel von rund 3.000 Wörtern und sendete diesen an den Redakteur.
- Nun folgten einige KorrekturlĂ€ufe, in denen sowohl gekĂŒrzt wurde, als auch viele Formulierungen geĂ€ndert wurden.
- 2-3 Monate nach dem ersten Kontakt war ich dann am Ziel angekommen und der Artikel wurde angesegnet.
- Nochmal einen Monat spÀter liegt das gedruckte Exemplar im Briefkasten.
Der Unterschied in den AblÀufen ist schon sehr stark und ich muss ehrlich sagen, dass ich die Publikation in meinem eigenen Blog bevorzuge.
NatĂŒrlich hat es was, einen gedruckten Artikel von einem selbst vor sich liegen zu haben. Aber insgesamt gefĂ€llt mir das Schreiben fĂŒr Print aus mehreren GrĂŒnden nicht so sehr:
- Es dauert viel zu lange zwischen erstem Kontakt/Idee und dem endgĂŒltigen Erscheinen. Ich mag es, dass ich einen Artikel in meinem Blog schreibe und kurz danach ist er auch schon fĂŒr alle lesbar.
- Ich mag es auch, selbst die Kontrolle ĂŒber Inhalt und LĂ€nge zu haben. Manchmal wĂ€re es sicher nicht schlecht jemanden zu haben, der ĂŒber die Rechtschreibung schaut, aber wenn ich mir vorstelle, ich mĂŒsste jeden Artikel noch ein paarmal mit jemandem abstimmen, dann ist das kein erstrebenswerter Gedanke (egal, wie nett dieser Jemand ist).0
- Auch bei der LĂ€nge kann ich in meinem Blog machen was ich will. In einer Zeitschrift muss man auf eine bestimmte LĂ€nge schreiben, damit es auf genau X Seiten passt.
- Mir fehlt bei Print auch einfach das Feedback. Im Blog bekomme ich durch Kommentare sofort RĂŒckmeldungen.
Es war eine gute und interessante Erfahrungen, aber ich bleibe dann doch lieber beim digitalen Publishing. Besonders der “jetzt schreiben und sofort veröffentlichen” Faktor macht fĂŒr mich den Unterschied
Der Inhalt von Ausgabe 3
Nun aber genug der Einblicke. Ich möchte noch kurz auf den Inhalt der dritten Ausgabe des “Webstandards Magazin” eingehen.
Auf 96 Seiten gibt es unter anderem folgende Artikel:
- Twitter Tools
- Impressums-Pflicht
- Grids vs. Design
- CSS-Frameworks
- Accessibility-Tools
- Grafikformate
- PHP-Frameworks
- Adressverwaltung mit Adobe Air und SQLite
- und einiges mehr
Im Gegensatz zum letztens hier vorgestellten Weave-Magazin ist das “Webstandards Magazin” wirklich fĂŒr den praktischen Webdesigner gedacht. Hier geht es um Umsetzung und Praxis und das finde ich sehr angenehm und nĂŒtzlich.
Mit 7,80 Euro ist das Magazin im Vergleich auch deutlich gĂŒnstiger, komplett farbig und sehr gut lesbar. Das Magazin erscheint alle 3 Monate.
Von allen derzeit erhÀltlichen Webdesign/-programmierung-Magazinen gefÀllt mir das Webstandards noch am besten.
Allerdings fehlt mir persönlich so eine richtiges Internet-Business-Magazin, in dem es nicht um HTML und CSS geht, sondern und Websitemonetarisierung, Affiliate Marketing, Traffic-Generierung usw. Das gibt es irgendwie gar nicht. ![]()
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









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“Allerdings fehlt mir persönlich so eine richtiges Internet-Business-Magazin, in dem es nicht um HTML und CSS geht, sondern und Websitemonetarisierung, Affiliate Marketing, Traffic-Generierung usw. Das gibt es irgendwie gar nicht.”
Danach suche ich auch.
âAllerdings fehlt mir persönlich so eine richtiges Internet-Business-Magazin, in dem es nicht um HTML und CSS geht, sondern und Websitemonetarisierung, Affiliate Marketing, Traffic-Generierung usw. Das gibt es irgendwie gar nicht.â
Danach suche ich auch.
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In meinen Augen könnte T3N das am besten umsetzen, die mĂŒssten es nur wollen
GrĂŒĂe
Andreas
Naja dann solltet Ihr Euch mal die Zeitung “WebSelling” ansehen, dort ist ab und zu was zu der Thematik drin, aber die gehen mir auch zuviel auf die OberflĂ€che ein und behandeln zu wenig das Insiderwissen.
Ja, das geht schon in die Richtung, ist mir aber noch zu viel Mischmasch. Da ist eben auch Usability, Newsletter, Design etc. mit drin.
Ich will eine reine Business-Zeitschrift fĂŒrs Web. Das wĂ€re nicht schlecht.
Na, da habt ihr vllt. eine MarktlĂŒcke entdeckt. Jetzt mĂŒsst ihr sie nur noch fĂŒllen. Ist zwar dann nicht mehr das Thema “Geld verdienen im Web”, aber trotzdem mit Web.
Ja genau, eine Zeitung mit Interviews, Tests von Partnerprogrammen, Erfahrungsberichten, Neuvorstellungen, Optimierungsmöglichkeiten, SEO, usw. An sowas habe ich auch schon gedacht. Das wĂ€re echt genial, wĂŒrde ich auf jeden Fall kaufen. In den aktuellen Zeitschriften ist mir leider auch immer zu viel Webdesign enthalten, was mich einfach nicht mehr so sehr interessiert. So was suche ich mir dann doch lieber selbst im Internet zusammen, da es sich hier meist sowieso nur um irgendwelche Probleme handelt, die man mal eben fixen muss. Und da ist Google dann immer noch am Besten fĂŒr geeignet.
Danke fĂŒr die Information, bisher kannte ich dieses Magazin noch nicht, werde es mal testen. Denn was wirklich gutes im Bereich Printmagazine fehlt mir auch noch, da bietet das www einfach mehr Informationen.
Die Schritte zum fertigen Blog-Artikel finde ich auch ganz interessant, so Àhnlich gehe ich auch an meine Artikel ran oder versuche es wenigstens.
Also ich wĂŒrde auch sagen, dass das t3n Magazin am besten zutrifft. Die aktuelle Ausgabe habe ich auch hier liegen und bin ganz zufrieden damit. Immerhin lese ich lange Texte und umfangreiche Artikel doch lieber auf gedruckten Papier.
So und jetzt hör ich auf mit der Schleichwerbung
Aber die Webdesigner stellen wohl die gröĂte Zielgruppe fĂŒr die Verlage dar…
In meiner Bahnhofsbuchhandlung gibt es dieses Magazin leider nicht. Wirst Du diesen Artikel demnÀchst auch hier im Blog veröffentlichen oder kann man Deinen Artikel sonst irgendwie bekommen? Das Thema Deines Artikels interessiert mich nÀmlich.
@ paul
Das kann ich noch nicht sagen. Ich muss mich mit Ansgar noch mal kurz schlieĂen.