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Wirkung einzelner Farben im Web Design
Peer Wandiger - 19 Kommentare - Webdesign - Ähnliche Artikel


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Kerstin Schubert ist in den ersten beiden Teilen dieser Artikel-Serie auf die Themen “Farbwahrnehmung, Farberleben und die subjektive Farbbeurteilung im Webdesign” und “Die verschiedenen Wirkungsweisen von Farben” eingegangen.

Im letzten Teil der Artikel-Serie geht es um die Wirkung von bestimmten Farben im Web Design. In diesem umfangreichen Artikel beschreibt Kerstin die Wirkungsweisen einzelner Farben und zeigt, welche Farben welche psychologischen Wirkungen verursachen. Das sollte man dann beim Design eigener Websites beachten.

Wirkung einzelner Farben im Web Design

Genug theoretisches Gerede, kommen wir zu den Wirkungsweisen der einzelnen Farben im Detail:

Rot

Rot trägt die älteste Namensbezeichnung in der Farbgeschichte. In manchen Sprachen ist das Wort für „farbig“ sogar identisch mit dem Begriff „rot“, wie z. B. im spanischen Rot „colorado“ genannt wird. Im Druckverfahren ist die Farbe Magenta ein Rot mit Blaustich. Symbolisch wurde die Farbe durch zwei wesentliche Elemente geprägt. Diese sind das Blut und das Feuer, die auch die Redewendungen „Rot wie das Blut“ und „Rot wie das Feuer“ hervorgerufen haben.

Das Element Blut bedeutet in vielen Kulturen der „Sitz der Seele“. Deshalb wurden auch in den früheren Religionen Blutopfer für die Götter gebracht, wobei die Kinder- und Frauenopfer besonders opferwürdig waren. Das geopferte Blut soll vor allem vor schlimmen Krankheiten schützen. Symbolisch hat sich der Begriff auf die Farbe übertragen. Deshalb hat man früher die Kinder oft rot gekleidet, um durch die Kraft des Roten Krankheiten wegzuzaubern und Schutz vor der schwarzen Macht zu geben. Bis zum 20. Jahrhundert war es noch völlig normal Babys rote Kleidung anzuziehen. In China tragen die Kinder noch heute oft rote Kleidung, denn die Farbe wird dort mit Glück assoziiert.

Rot wird auch als Farbe der Leidenschaft bezeichnet. Sie geht von der Liebe bis zum Hass über, drückt also auch die negative Leidenschaft aus. Die positive Leidenschaft, die Liebe wird bunt und strahlend erlebt. Wenn die Liebe mit Sexualität verstanden wird, kommt Violett hinzu. Je negativer die Leidenschaft wird, desto mehr bekommt das satte Rot einen Schwarzanteil dazu. Deshalb wird z. B. auch der Teufel rot-schwarz dargestellt.

Psychologisch betrachtet spiel Rot in der Werbung eine große Rolle. Allgemein ist Rot eine elementare Farbe des Kreises und soll Dynamik und Aktivität ausdrücken. Da Rot eine Warn- und Signalwirkung ausdrückt, wie wir sie im Straßenverkehr kennen, wird sie oft als Pseudo-Signalfarbe in Prospekten und Anzeigen verwendet. Jedoch gerät die Werbung immer mehr in Konflikt mit der starken Verwendung von Rot. Das liegt daran, dass Werbung erstmals mit Rot assoziiert wird.

Da aber immer mehr Menschen durch die heutige Informationsüberflutung Werbung einfach ignorieren, sollte Rot nicht mehr vorherrschend eingesetzt werden. Wahrnehmungspsychologisch ist z. B. eine rote Schrift auf schwarzem Hintergrund sogar schlecht lesbar und dient nicht mehr der Hervorhebung.

Die meist verwendete Farbe in Flaggen ist Rot. Zum einen sieht man die Flagge auf die Weite besser und zum anderen muss die Fahne lichtbeständig sein, was früher nur wenige Farben außer Rot waren. Als kriegerische Blutsfarbe konnte Rot gut die Symbolik der Fahnen darstellen. Am Beispiel der roten Freiheitsfahne der Jakobinder von 1792 zeigt sich die Entwicklung der Bedeutung. Sie wurde 1834 zur Fahne der Arbeiterbewegung.

In der russischen Revolution wurde Rot zur Farbe des Kommunismus und Sozialismus. Somit war sie Ausdruck des Marxismus-Leninismus, denn für Russland steht die Farbe für etwas „schönes“ und „wertvolles“. In Deutschland hat das politische Rot häufig eine abwertende Wirkung. Die Sozialdemokraten, die Linksradikalen und die Terroristen werden auch oft „die Roten“ genannt. Außerdem erinnert die Farbe an das grausame Hitler-Regime. Der Diktator wählte zur Präsentation der Nationalsozialisten Rot, um die Sympathie der Arbeiterparteien für sich zu gewinnen und griff damit die traditionelle Wirkung auf.

Blau

Blau ist die weibliche Farbe, die Farbe der Harmonie und der Treue, Farbe der Weite und Ruhe. Frieling beschreibt Blau als archetypisch weiblich. Eva Heller (2000) ist der Meinung, dass Blau das weibliche Prinzip symbolisiert. Blau ist still, passiv und introvertiert.

In der Symbolik gehört Blau zum Wasser. Allerdings wird Blau heute als männliche Farbe bezeichnet. Das liegt daran, dass dieses Farbempfinden von der Mode geprägt wurde (Babyfarben: Rosa für Mädchen, Blau für Jungs). Blau ist die Farbe aller guten Eigenschaften, die von der Dauer geprägt sind. Es gibt kein negatives Gefühl, das mit Blau assoziiert wird.

Aus unserer Erfahrung heraus ist Blau eine Farbe, die Beständiges und Dauerhaftes kennzeichnet. So sind z. B. der Himmel und das Meer blau. Blau ist also eine ewige Farbe und somit auch eine göttliche. In vielen Religionen ist Blau die Farbe der Götter.

Blau ist die Farbe der unbegrenzten Dimensionen. Blau wird aufgrund unserer Erfahrungen als kalt empfunden. So werden unsere Lippen und unsere Haut bei Kälte blau, auch Eis und Schnee wirken bläulich. Blau wirkt sogar kälter als Weiß, denn Weiß bedeutet Licht – Blau ist die Schattenseite des Lichts.

Blau ist die Farbe der Klugheit, der Wissenschaft und der Konzentration. Auch Sportlichkeit wird mit Blau assoziiert. Im Geschäftsbereich wirkt Blau ruhig, ordentlich und seriös.

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Gelb

Gelb ist die Farbe des Vergnügens, des Verstandes und des Verrats, Farbe des Optimismus und der Eifersucht. Unsere elementarste Erfahrung mit der Farbe Gelb ist die Sonne. Somit ist die symbolische Bedeutung von Gelb positiv, denn es bedeutet Optimismus und Freundlichkeit.Gelb strahlt und lächelt. Goethe meint, sie dehnt das Herz aus und erweitert das Gemüt. Das liegt daran, dass Gelb grundsätzlich das Helle ist und dadurch heitere, muntere und sanft reizende Eigenschaften besitzt.

Gelb ist die leichteste und hellste Buntfarbe. Gelb steht daher für Licht. Die Farbe des Lichts wird zur Farbe der Erleuchtung und und zum Verstand. Gelb kommt vor allem im Frühjahr und Sommer in unserer Natur vor. In diesem Zusammenhang steht Gelb für Reife und wird oft als Gold idealisiert (z. B. goldener Herbst, goldene Ähre).

In Asien ist Gelb die schönste Farbe. Dort bedeutet Gelb Glückseligkeit, Ruhm, Weisheit und Harmonie.Bei uns überwiegen bei Gelb leider meist die negativen Assoziationen. Gelb ist sehr unsicher, da es schnell von anderen Farben beeinflusst wird. Das negative Gelb ist meist das getrübte, das einen grünlichen, bläulichen oder braunen Farbstich hat.

Gelb ist die Farbe allen Ärgers. Die Symbolik des gelben Ärgers ist international verbreitet. Zum Beispiel ärgert man sich in Frankreich nicht schwarz (wie bei uns), sondern gelb. Johannes Itten schreibt: „Wie es nur eine Wahrheit gibt, so gibt es nur ein Gelb. Getrübte Wahrheit ist kranke Wahrheit, ist Unwahrheit. So ist der Ausdruck des getrübten Gelb Neid,Verrat, Falschheit, Zweifel, Misstrauen und Irresein.“ (Itten, 2001, S. 85)

Grün

Ganz klar wird Grün immer mit Natur verbunden. „Die Grünen“, wurden gegründet, als die Zerstörung der Natur durch die zunehmende Industrialisierung zur Debatte stand. Die Partei drückt ihre Ziele schon im Namen aus.

Im Produktdesign weist der Begriff, wie z. B. „grüne Kosmetik“, auf die natürlichen Substanzen im Produkt hin. Allgemein wird Grün mit Natürlichkeit verbunden.

Durch die Erfahrung des pflanzlichen Lebens steht Grün für das Symbol des Lebens. In China hat sie die symbolische Bedeutung für ein langes Leben und Barmherzigkeit. Im Christentum trugen die Heiligen oft grüne Gewänder, um das Prinzip „Leben“ auszudrücken.

Gesundheit ist grün, denn die Farbe ist gleichbedeutend mit Gemüse. Deshalb wird auch gekochtes Gemüse „Grünspeise“ genannt. Jeder weiß, dass Gemüse zur Gesundheit beiträgt und etwas natürliches ausdrückt. Durch die Erfahrung im Grünen ist die Verwendung der Farbe im gesundheitlichen Bereich ziemlich hoch.

Der Begriff Hoffnung wird in Europa mit Grün verbunden. Das kommt daher, dass Hoffnung wie eine Erfahrung des Frühlings, die sich nach einer Erneuerung nach einer Zeit des Mangels sehnt. Hoffnung spekuliert auch auf ein neues, besseres Leben. „Je dürrer die Zeit, desto grüner die Hoffnung“.

Grün hat aber auch eine funktionale Bedeutung, wie z. B. im Straßenverkehr, wo grüne Ampeln „gehen“ oder „weiterfahren“ signalisieren. Auch Durchgänge oder Notausgänge werden grün gekennzeichnet.

Schwarz

Bei dieser Farbe stellt sich erst einmal: „Ist Schwarz überhaupt eine Farbe?“ Das reine, absolut gesättigte Schwarz gibt es nicht auf der Erde, es kommt nur im Weltall vor. Denn physikalisch gesehen ist es die Farbe eines nicht leuchtenden Körpers, der alles Licht im Körper absorbiert (verschluckt). Der Mensch sieht in Schwarz eine Farbe, da sie eine gewisse Symbolik ausdrückt. Kurz gesagt gelten Schwarz, Weiß, sowie die Mischformen beider Farben als „unbunte Farben“.

In der Symbolik ist Schwarz eine negative Farbe, mit der man schlechtes verbindet. Das Sprichwort, „alles endet im Schwarzen“, zeigt wie Schwarz mit dem Tod und dem Ende selbst nahe steht. So heißt es auch, „wer sich schwarz ärgert, ärgert sich zu Tode.“ Schwarz ist Symbol des Todes, deshalb sind auch die Figuren wie der Sensemann und der Henker in schwarz dargestellt.

Eine weitere Symbolik liegt im Hass. Die Liebe, die in Rot gezeigt wird, verkehrt mit einem großen Schwarzanteil im Rot zum Gegenteil ihrer Aussage. Aus Liebe wird Hass. Eine weitere Kombination ist schwarz-gelb, die den Egoismus und die Lüge ausdrückt. Blauschwarz hat eine sehr harte, gefühlslose Wirkung. Allgemein verlieren alle satten Farben mit Beimischung von Schwarz ihre positiven Eigenschaften und sehen trübe aus.

Gefühle drücken sich auch im Schwarzen aus. „Wer alles schwarz sieht“, ist pessimistisch. Negative Gefühle, wie Boshaftigkeit, Zorn, Gewalt und Krankheit sind Sinnbild des Schwarzen. Das Unglück ist auch schwarz. „Ein schwarzer Tag“ bringt Unheil. Deshalb wird z. B. der Börsenkrach von 1929 auch „schwarzer Freitag“ genannt.

Ganz klar grenzt sich Schwarz von den anderen Farben ab. Diese Abgrenzung hat sich der Punk und Rock zunütze gemacht, indem die Sänger häufig schwarze Outfits tragen, entfernen sie sich ganz bewusst von der Gesellschaft. Abgrenzung kann hier auch mit Protest gesehen werden.

Die Negativität der Farbe zeigt sich auch in der schwarzen Magie, wie z. B. in Sekten oder im Satansglauben. In der Kriminalität gibt es sog. „schwarze Listen“ auf denen gesuchte Verbrecher stehen. Andere Wortbildungen sind „Schwarzmarkt“ und „Schwarzhandel“.

In der Mode drückt Schwarz Eleganz und teures aus. Niemand würde z. B. eine Luxus-Limousine in Rot kaufen, da sie viel billiger wirkt als in elegantem Schwarz. “Schwarz ist in” – aber nur in der Ästhetik. In der europäischen Region ist das kulturelle Schwarz eine Trauerfarbe. Das kommt vor allem durch die christliche Symbolik des Todes, bei der die Angehörigen durch schwarze Kleidung ihre Trauer um den Toten ausdrücken.

Ganz anders wie in Europa ist das Schwarz in Afrika eine der schönsten Farben. Die Farbe wird oft mit der Hautfarbe des Volkes verstanden. In afrikanischen Flaggen ist Schwarz die Farbe des Volkes. Symbolisch bedeutet sie Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit.


Grau

Man nennt Grau auch die Farbe ohne Charakter. Sie drückt trübe Gefühle aus, den grauen Alltag, Elend und die Ausdruckslosigkeit, Grau reduziert die Lebensfreude des Bunten. Unangenehmes und unfreundliches wird grau.

So empfinden wir Regenwetter oder Kälte als „grauen Tag“. Da das Wohlbefinden der Menschen oft wetterabhängig ist, haben viele schlechte Laune an Regentagen.

Wenn jemand von „grauen Zeiten“ redet, meint er schlechte und harte Zeiten. Der Gegensatz von Grau ist Orange, die Farbe der Lebensfreude. Grau ist auch oft das Alte, denn alles wird mit dem Alter grau. Deshalb wirken auch Menschen mit grauen Haaren viel älter.

Die Armut und Bescheidenheit wird auch im Grauen sichtbar. Früher war billige Kleidung, die meist vom armen Bauernvolk getragen wurde, grau. Das kam von der einfachen Herstellung der Kleidung, da graue Kleidung nicht aufwendig gefärbt werden musste.


Weiß

Weiß ist die Farbe der Unschuld, Farbe des Guten und der Geister und die Farbe der Sauberkeit.

Es gibt keinen negativen Begriff, der mit der Farbe Weiß belegt ist. Weiß gilt deshalb als vollkommene Farbe. Die Symbolik von Weiß beginnt mit der Assoziation von Licht. Dadurch wird
Weiß mit dem Grundsätzlichen und mit dem Anfang assoziiert.

Weiß ist die Farbe der Götter. So wird Zeus als weißer Stier, der heilige Geist als Taube etc. dargestellt. Auch Engel sind weiß gekleidet. In der Kirche ist Weiß in der liturgischen Bedeutung die Farbe der höchsten Feiertage. Sogar der Papst trägt weiß. Weiß ist weiblich, edel und schwach. Somit ist Weiß die Farbe des Leisen. Bezieht man Weiß auf Personen, so sind diese ruhig und passiv. Weiß ist die Farbe der Unschuld und symbolisiert Frieden.

Weiß assoziieren wir meist mit Sauberkeit. Dinge, die hygienisch wirken sollen, werden weiß gestaltet. Die sterile Krankenhausatmosphäre ruft bei uns mit der Farbe Weiß eher negative Assoziationen hervor. Weiß bedeutet für uns das Nichts und die Leere. Im übertragenen Sinne bedeutet Leere auch Gefühlsmangel. Durch diese Gefühlslosigkeit und durch die Naturerfahrungen (Schnee – Kälte) empfinden wir Weiß als kalt. Die Leere, die Weiß ausdrückt zeigt sich auch im minimalistischen Design. Dabei gilt Weiß nicht als modisch, sondern als eine moderne Farbe. Die Schlichtheit von Weiß vemittelt einen vollkommen zeitlosen Eindruck.

In manchen Kulturen (z. B. Asien) gilt Weiß als Trauerfarbe. Hier wird Weiß als farblos angesehen. Die weiße Trauerkleidung drückt den Verzicht auf Selbstdarstellung aus.


Orange

Orange ist eine unbeliebte Farbe. Anders als bei Mischfarben wie Grün und Violett, die schon lange als selbstständige Farben gesehen werden, ist Orange bis heute in Europa den reinen Farben untergeordnet.

Die billige Modernität des psychologischen Orange zeigt sich im Produktdesign. Viele Gebrauchsgegenstände aus Plastik werden in Orange angeboten. Das schlechte Image der Farbe hat sich in der letzten Zeit sogar noch verstärkt. Auch Supermärkte wie Aldi oder Plus verwenden Orange in ihren Logos um die Aussage „preiswert“ darin auszudrücken.

Neben Rot ist Orange auch in der Werbung eine typische Reklamefarbe. Was Orange ist, ist aufdringlich. Orange drückt Lebenskraft aus und ist somit symbolische Farbe der Geselligkeit und Heiterkeit.

Orange wird im Sicherheitsbereich wie in der Kleidung von Bauarbeitern oder der Müllabfuhr verwendet. Dass Orange in der Mode wenig Rang hat, kommt von der Kleiderordnung vieler Sicherheitsberufe, die das Orange damit aus der Bürgerkleidung verdrängt haben.

In der Industrie werden gefährliche Verweise auf Maschinen oder giftige Substanzen in chemischen Produkten auf der Verpackung in Orange gekennzeichnet. Orange ist auch stark kulturabhängig.

In China z. B. ist Orange die Farbe des Wandels. Diese Bedeutung kommt aus der alten chinesischen Staatsreligion, des Konfuzianismus. Eine große Rolle spielt Orange auch im Buddhismus, wo sie Erleuchtung symbolisiert. Das ist im Buddhismus die höchste Stufe der Vollkommenheit eines Menschen und hat damit Rang über allen anderen Farben.

Da der Buddhismus in Indien stark verbreitet ist, ist in der indischen Flagge auch Orange enthalten, wobei nicht nur die Religion zum Ausdruck kommen soll, sondern auch „Mut“ und „Opferbereitschaft“ der indischen Landsleute.


Rosa

Symbolisch steht Rosa für Zärtlichkeit.

Die Bedeutung leitet sich ab vom kräftigen Rot, das Leidenschaft und Liebe ausdrückt. Das Zarte des Rosa ist Ausdruck des weiblichen, femininen.

Das schwache Rot steht für das schwache Geschlecht. Deshalb werden auch die weiblichen Babys in Rosa gekleidet. Das Sprichwort „Durch die rosarote Brille sehen“ oder „auf rosaroten Wolken schweben“ zeigt das schwärmerische Rosa und das unrealistische Denken in einer Verliebtheit.

In der Werbung wird Rosa deshalb auch oft mit Kitsch verwendet. Im olfaktorischen Bereich wirkt Rosa oft lieblich und rosig. Das macht sich die Verpackungsindustrie zunutze, da man mit einer rosa Verpackung schon erahnen kann, welcher Duft das Parfüm hat. Wenn man kreatives Rosa in der Werbung einsetzt, verbindet man Rosa, das meistens „klein, lieblich und unschuldig“ wirkt, mit „harten“ Dingen. Der rosarote Elefant der Bundesbahn wirkt mit Rosa ungewöhnlich und weckt somit viel mehr Interesse als ein „grauer Elefant“, weil er ein Ebenbild der Realität darstellt und somit langweilig, alltäglich wirkt.

Das Rosa hat sich vom ursprünglich Männlichen zum Weiblichen gewendet. Rosa tragen die Mädchen, Hellblau die Buben. Diese Mode-Kultur war nicht immer so. Erst ab 1920 hat Rosa eine weibliche Bedeutung bekommen. Traditionell war Rot die Farbe des Mannes und somit Rosa die Farbe der Jungen.


Violett

Violett wird als Farbe der Macht und der Magie bezeichnet. Viele Menschen können Violett und Lila nicht unterscheiden.

Violett ist die Mischung aus Rot und Blau. Lila setzt sich zusammen aus Rot, Blau und Weiß. Für viele ist Violett die Farbe Purpur (im Gegensatz dazu würden Amerikaner und Engländer Lila mit Purpur vergleichen).

Purpur ist völlig lichtecht, da die Farbe selbst erst durch Licht entsteht. Daher war Purpur früher eine Symbolfarbe der Ewigkeit. Da die Purpurherstellung sehr teuer ist, gilt die Farbe bis heute als exklusiv und kostbar. So war Violett im Altertum die Farbe der Herrscher und die Farbe der Macht.

Violett wird oft als extravagante Farbe wahrgenommen. Dabei ist Violett eine sehr individuelle Farbe. Eva Heller (2000) ist der Meinung, dass jemand, der Violett trägt, auffallen will. Violett ist sehr originell und dabei eine sehr laute Farbe mit einer starken Wirkung. Violett gilt als weibliche Farbe, da sie auch als Farbe der Sexualität gilt. Hier kann das psychologische Geschlecht der Farbe sogar bewiesen werden: beim typisch männlichen Produkt, dem Auto, war Violett die letzte Farbe, die angeboten wurde. Der Einsatz der Farbe begann erst bei den Kleinwagen, die heute als typische Frauenautos bekannt sind. (Heller, 2000, S. 193-212)

Johannes Itten (2001) beschreibt Violett als Farbe des Unbewussten und des Geheimnisses. Außerdem teilt er die allgemeine Wirkung in zwei Gruppen. So seien die aufgehellten Farben die lichtvollen Seiten des Lebens. Die verdunkelten Farbtöne symbolisieren die dunkeln und negativen Kräfte. So schreibt Eva Heller (2000), dass Violett die Farbe der Magie darstellt. Dabei tragen böse Hexen Violett, also die verdunkelte Farbe, und gute Feen tragen Lila.

Violett vereinigt Sinnlichkeit und Reiz, Gefühl und Verstand. In Violett verschmelzen Gegensätze (so auch Blau und Rot). Deshalb verwenden z. B. Homosexuelle diese Farbe als ihr Symbol.

Lila gilt als altjungferlich. Früher war Lila die Farbe der unverheirateten Frauen, die für das kindliche Rosa zu alt waren. (Heller, 2000, S. 193-212). Auch Goethe verbindet mit Lila Negatives.


Gold

Eva Heller (2001) meint, dass Gold Reichtum ausdrückt. Der Fluch der Farbe liegt auf der Gier nach Macht und Geld. Alles, womit man Geld machen kann, ist ein Teil des Goldenen Strahlens.

Man sagt auch, dass ein erfolgreicher Sänger „Gold in der Kehle“ hat, da er großen Gewinn damit machen kann. Erdöl ist mittlerweile zu einem sehr wertvollem und teurem Rohstoff geworden, daher sprechen auch viele vom „schwarzen Gold“.

Auch Elfenbein wird „weißes Gold“ genannt. So bekommen viele kostbare, teure Materialen die symbolische Bedeutung von Gold, obwohl sie nicht die Farbe des Goldes tragen. Gold wird oft im Übertragenen Sinne für Reichtum und Luxus verwendet. Die Farbe zeigt auch einen hohen Wert an Stolz, der über allen Werten liegt. So kann sich Gold auch negativ im Egoismus und der Prahlerei ausdrücken.

Deshalb wird Gold auch als Farbe der Verblendung und des Übermaßes gesehen, wie z. B. das „goldene Kalb“ im Christentum den falschen Glauben damit kennzeichnet.

In dem farbigen Überfluss steht Gold neben Gelb, das auch als falsches Gold bezeichnet wird. Das Göttliche wird auch oft im Goldenen dargestellt, da es immer in Verbindung zur Sonne steht. In den früheren Religionen war die Sonne die höchste Gottheit, da von ihr alles Leben ausgeht.

Im Christentum ist Gold eine nichtheilige Farbe, die das Göttliche aber kennzeichnet. Deshalb werden auch heilige Gegenstände in Kirchen mit Gold verziert.

Im politischen Bereich wurde Gold früher auch auf Wappen zum Ausdruck der Macht und des Reichtums verwendet. Wichtige Schriftstücke wurden mit Gold versiegelt, um ihre Kostbarkeit zu kennzeichnen. In der Werbung hat Gold keinen hohen Wert, da es falsches Gold auf Verpackungen, Geschenkpapier und wertlosen Dingen massenhaft gibt und der Glanz des Goldes deshalb verloren geht.


Silber

Die Farbe der Schnelligkeit, des Geldes und des Mondes ist Silber. Silber wird meist mit Edelmetallen identifiziert. Oft führt der Gedanke an Silber zur Assoziation Gold: Gold und Silber. Silber ist somit nicht das Grundsätzliche, sondern das Zusätzliche (z. B. Gold 1. Platz, Silber 2. Platz).

In unserem Denken ist Silber nie dominant. Die Eigenschaften, die Silber zugeordnet werden, sind meist keine, sie sind nur Gegensätze zu Gold. So wirkt Silber leicht, aber hart und eckig. Silber wird aber auch mit Schnelligkeit assoziiert, als Farbe der Dynamik und der Sportlichkeit. Nicht umsonst sind silberne Autos in der Autoindustrie so beliebt.

Silber wurde schon früh mit dem Mond assoziiert. So benutzten die Alchemisten eine Mondsichel für das Element Silber. Bei den Inkas heißt Silber wörtlich übersetzt Tränen des Mondes. Diese Farbassoziation beruht vermutlich auf der Beobachtung der Natur und des Mondes (bzw. des Weltraums). Dies ist daran ersichtlich, dass diese Assoziation universell, d.h. in verschiedensten Kulturen, vorkommt.

Eva Heller (2000) schreibt, dass Silber kühl wirkt. Das liegt daran, dass es mit den Farbtönen Weiss, Blau und Grau verwandt ist. Auch Schnee glitzert silbern, deshalb ist Silber auch eine Farbe des Winters. Die Wirkung des Kühlen wird oft bei Lebensmitteln verwendet. So sind gekühlte Lebensmittel in Aluminium verpackt. Getränke wie Wodka sind meist Silber gestaltet.

Silber ist eine introvertierte Farbe und bleibt immer auf Distanz. Aber deshalb denkt man bei Silber auch oft an die intellektuelle Zurückhaltung und somit steht Silber für Klugheit bzw. Intelligenz. Durch die Zurückhaltung von Silber hat die Farbe auch eine elegante Wirkung.


Braun

Braun kennzeichnet die Gemütlichkeit, das Spießige und die Dummheit. Braun ist auch das Erdhafte und somit Bodenständige. (Frieling, 1990, S. 148)

Eva Heller (2000) stellt fest, dass Braun sehr unbeliebt und doch überall ist. Nur 1 % der Menschen nennen Braun als ihre Lieblingsfarbe. Im Gegensatz dazu ist Braun in der Mode jedoch sehr stark vertreten und auch im Wohnbereich recht beliebt.

Das liegt daran, dass Braun eine Erdfarbe ist und uns an die Natur (Holz, Leder, etc.) erinnert. Auch glauben viele, dass Braun ein Gemisch aus allen Farben ist und dadurch zu allen Gelegenheiten passt.

Meistens sind die mit Braun belegten Begriffe negativ besetzt. Da Braun aus vielen Farben besteht, ist die Farbe eine charakterlose Mischung. Dadurch wirkt Braun unerotisch, spießig und bieder. Nicht umsonst heißt die mittelmäßige, nette Comicfigur, die als ewiger Verlierer dargestellt wird Charlie Brown.

Verfaultes ist Braun, deshalb ist Braun im symbolischen Sinn die Farbe des Verdorbenen und Ungenießbaren. In der Natur wird Braun mit Welken und Absterben assoziiert. Aus diesem Grund bringen wir Braun mit alt in Verbindung.

Braun ist die Farbe der Faulheit und Dummheit. Dabei wird den schlechten Eigenschaften einfach die hässlichste Farbe zugeschrieben.

Da Braun als Raumfarbe oft positiv wahrgenommen wird, ist Braun die Farbe der Gemütlichkeit und der Geborgenheit. Das liegt an der natürlichen Wirkung, die ihren Ursprung in der Natur hat. Auch hat die Temperaturwirkung von Braun ein ideales Raumklima – warm aber nicht heiß. Es wirkt besonders angenehm, wenn Braun mit heiteren Farben (Gelb, Orange) kombiniert wird.


Buchempfehlungen

Für alle, die noch mehr zu diesem Thema lesen möchten, denen hier ein paar Buchempfehlungen:

  • Braem, H. (1998). Die Macht der Farbe. Wirtschaftsverlag Langen Müller/Herbig: München.
  • Frieling, H. (1981). Mensch und Farbe. Musterschmidt-Verlag: Göttingen.
  • Frieling, H. (1990). Das Gesetz der Farbe. Musterschmidt-Verlag: Göttingen.
  • Heller, E. (2000). Wie Farben auf Gefühl und Verstand wirken. Droemer Verlag: München.
  • Heller, E. (2001). Wie Farben wirken – Farbpsychologie, Farbsymbolik, kreative Farbgstaltung. Rowohlt: Reinbek bei Hamburg.
  • Itten, J. (2001). Kunst der Farbe. Studienausgabe. Seemann Verlag: Leipzig.
  • Pawlik, J. (1974). Goethe Farbenlehre. DuMont: Köln.
  • Radtke, S. P., Pisani, P., Wolters, W. (2001). Handbuch – Visuelle Mediengestaltung. Cornelsen Verlag: Berlin.


Die Autorin

Target Grafix ist ein „Full-Service-Netzwerk“, das im Jahr 2002 von Kerstin Schubert gegründet wurde.

Die Arbeiten konzentrieren sich auf Usability, Print- und Onlinemedien. Dabei richtet Target Grafix den Blick auf Analyse, Konzeption, Beratung, Design und Evaluation.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
19 Kommentare und Trackbacks zu 'Wirkung einzelner Farben im Web Design'

Kommentare zu 'Wirkung einzelner Farben im Web Design' mit RSS

  1. 1 Frank kommentierte am 06.10.2009 um 14:23 Uhr

    Hallo, was ist denn hier los? 4 nicht menschliche Kommentare vor mir!? Grml… Ne aber super Artikel, so habe ich das noch nie gesehen aber Farben machen wirklich viel aus, gerade im web.

  2. 2 Moneten-Blog kommentierte am 06.10.2009 um 14:41 Uhr

    Hi Peer,
    danke für den tollen Artikel, hab die anderen beiden dieser Serie auch schon gelesen und gerade mal das design meiner Seite geändert. Da kamen Deine Tipps natürlich gerade recht, schon weil ich die Änderung schon gut ein halbes Jahr plane….

  3. 3 Kevin kommentierte am 07.10.2009 um 11:27 Uhr

    Im Gegensatz zu meinen Vorrednern bin ich von diesem Monster Artikel nicht nur erschlagen, er geht auch mit keinem Satz auf das ein, was in der Überschrift versprochen wird… nämlich der Wirkung im Webdesign. Wirklich schade und irgendwie auch ne Verarsche.

    Wie wäre es mal mit einer Auflistung von Kombinationen für bestimmte Einsatzzwecke ala: Blau und Schwarz und sie verkaufen mehr Planschbecken.
    Oder der Erläuterung warum Rot für bestimmte Zielgruppen nicht positiv sein mag.

    Diese ganze Gefasel zu jeder einzelnen Farbe vorher hilft einem nun wirklich nur bedingt. Ich kenne mich mit dem Thema nicht aus und bin nach Lektüre auch keinen Deut schlauer.

  4. 4 Kerstin kommentierte am 07.10.2009 um 12:45 Uhr

    Hallo Kevin,
    danke für deine Kritik. Zum einen muss ich sagen, dass ich davon ausgegangen bin, dass es klar ist, dass die Farben in allen Medien die gleiche Wirkung für uns Deutsche haben. Andre Länder, andre Sitten… – da gibt es wieder Unterschiede, ok. Dann haben wir den Unterschied bei den Medien selber: Selbstleuchtende wie Bildschirme und nicht leuchtende wie Papier… aber auch da sind sich alle Farben gleich.
    Wenn ich deinen Vorschlag aufgreife und nun alle Farbkombinationen auseinander nehme, wird der Artikel noch länger ;-)

    Oder anders gefragt: Wo drückt der Schuh? Vielleicht kann ich dir ja so weiterhelfen. Schreib mich einfach an :-)

  5. 5 Harald mag Jagdurlaub kommentierte am 07.10.2009 um 12:54 Uhr

    Also ich finde grün und braun eignen sich z.B. hervoragend für Jagdseiten, wie meine.
    Ansonsten finde ich, gibt es viele tolle Farbkombinationen im Netz, aber auch leider viele eher nicht so angenehme. Weiße Schrift auf schwazen oder dunklen Text finde ich z.B. furchtbar.

    Gruß, Harald

  6. 6 Peer Wandiger kommentierte am 07.10.2009 um 13:01 Uhr

    @ Kevin
    Wenn du hier im Blog fertige Erfolgsrezepte suchst, dann bist du leider an der falschen Adresse.

    Ich schreibe Artikel mit Hintergrundinformationen. Diese Infos muss man dann selber testen und für den eigenen besonderen Fall herausfinden, was am besten funktioniert.

    Bzgl. des Beispieles von Blau und Schwarz. Beide Farbe haben gewisse Eigenschaften. Das bedeutet aber nicht, dass diese Farben auch immer den gleichen Effekt haben. Da spielen viele Faktoren eine Rolle.

    Dieser Artikel und die meisten anderen in diesem Blog sind dafür da, dass man selber darüber nachdenkt. :roll:

  7. 7 Ralf kommentierte am 07.10.2009 um 16:18 Uhr

    Ich hab eigentlich eine ähnliche Kritik wie Kevin (wobei ich nicht mit “verarschen” beleidigen möchte;) Es stimmt allerdings, dass ich mir auch mehr Informationen zur Wirkung der Farben eben im Webdesign gewünscht hätte. Also zum Beispiel:

    - besonders augenfreundliche Farbkombinationen (gelb auf dunkelrot/braun)
    - türkis auf weiß in Kombination schwarz auf weiß (für den “modernen” oder “stylischen” Touch)
    - grün auf schwarz (für das echte “Nerd”-Flair)

    etc.

    Bei rot schreibst du zum Beispiel viel (und auch interessantes) zur historischen Bedeutung. Aber welche Konsequenzen muss ich jetzt als Webdesigner ziehen? Machen rote Überschriften aggressiv oder vermitteln sie ein Glücksgefühl? Müssen Buttons signalgelb sein, oder besser in kräftigen, dunklen Farben daherkommen?

    Und dann denke ich, muss man zwangsläufig auch auf die Wirkung einzelner Farbkombinationen eingehen. Da hätte man sich exemplarisch ja zwei, drei der gängigsten herauspicken können.

    Inhaltlich ein sehr Interessanter Artikel. Leider mit der Überschrift ausgesprochen irreführend.

    Und eines noch: “dass es klar ist, dass die Farben in allen Medien die gleiche Wirkung für uns Deutsche haben.” Sehe ich, wie schon angedeutet, anders. Rot wird in der gängigen Meinung als Signal- und Warnfarbe verstanden, kann aber – je nach Design – auch eine völlig andere Wirkung haben. Türkis kann nach billigem Plastik aussehen, geschickt mit Weiß und Schwarz kombiniert aber auch sehr stylisch aussehen (ob das lesbar ist, ist natürlich wieder eine andere Frage). Und ein Bildschirm (der schon von der Farbwiedergabe von Modell zu Modell unterschiedlich ist), ist nun einmal ein völlig anderes Medium als eine Leinwand oder vielleicht ein Modell aus Ton. Farben, die sehr leicht sind und schon fast in ein Grau übergehen, können sich bereits bei minimalen Unterschieden im Farbprofil sehr stark voneinander unterscheiden – weshalb man beim Design aufpassen sollte, sonst sieht die Webseite auf einem LCD-Screen ganz anders aus, als auf einem Röhrenmonitor. Davon sind immer gerne kleine Boxen oder Umrandungen betroffen, die ja gerne nur sachte angedeutet werden – und im Zweifel bei manchen Nutzern schlicht unsichtbar sind.

  8. 8 Stanley kommentierte am 07.10.2009 um 16:36 Uhr

    Ein sehr schöner Artikel. Genau dafür wollte ich mir die Woche ein Buch kaufen. Ihr habt mir jetzt quasi doppelt geholfen. Einmal mit vielen Infos und einmal mit dem Einsparen meiner liquiden Mittel.

    Gruß,

    Stanley

  9. 9 Peer Wandiger kommentierte am 07.10.2009 um 16:53 Uhr

    @ Ralf
    Vielleicht kann ich die Autorin noch dazu überreden, die Farbwirkungen anhand von Website-Beispielen zu erläutern. Aber wie du auch schon sagst und man auch im Artikel lesen kann, haben Farben je nach Einsatz und Einzelfall verschiedene Wirkungen. Sie sind halt nur ein Teil des Gesamtdesigns.

    Deshalb kann man hier auch nicht, wie von Kevin gewünscht, konkrete Farben und Farbkombinationen mit deren jeweiligen genauen Auswirkungen auflisten. So funktioniert Farbpsychologie nicht, auch wenn ihr euch das noch so sehr wünscht.

    Rot hat z.B. gewisse Assoziationen. Das kann “Stop” sein, “Gefahr”, aber auch Liebe. Es ist dann am Designer durch die Gesamtgestaltung der Website mitsamt der Farbe den jeweiligen Effekt hervorzurufen.

  10. 10 Kerstin kommentierte am 08.10.2009 um 08:31 Uhr

    Hallo Peer,
    dann ist das Thema doch noch nicht abgeschlossen und wir arbeiten hier weiter ;-) Ich finde es klasse, dass sich so viele dafür interessieren. Und warum dann also nicht weitermachen…
    Ich bin dabei :-)

    Wenn jemand eine Wunschseite hat, die er gerne analysiert hätte, was die Farbgebung angeht, dann bitte melden :-)

  11. 11 Stanley kommentierte am 08.10.2009 um 08:47 Uhr

    @Kerstin

    Na da hätte ich interesse. Kannst quasi sehr gern mein Mobilfunk-Flatrates.de analysieren.
    Danke dir. :)

  12. 12 Kerstin kommentierte am 09.10.2009 um 15:28 Uhr

    Hallo Stanley,
    schreibst du mir mal kurz eine Email… mir fällt nämlich einiges an deiner Seite auf, nicht nur was die Farben angeht…

  13. 13 Stanley kommentierte am 09.10.2009 um 16:59 Uhr

    Hallo Kerstin,

    hab dich soeben über das Formular auf der Seite kontaktiert.

    Gruß,

    Stanley

  14. 14 Lizzy kommentierte am 11.10.2009 um 03:59 Uhr

    Es wundert mich, dass zur Farbe Grün nicht auch negative Assoziationen angesprochen werden. Es gibt ja manche Grüntöne, die allgemein sehr unbeliebt sind. Welche genau sind das?

    (Da ich die meisten grünen Farbtöne sehr gern mag frage ich mich, ob mein Geschmack präsentierfähig ist. ;-) )

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