Ein Internet-Business zu starten, ist heutzutage fĂŒr viele eine realistische Option.
Sei es aus der Arbeitslosigkeit heraus, nach dem Studium oder einfach, weil man lieber fĂŒr sich selber arbeiten möchte, als fĂŒr einen anderen.
Doch nur ein Teil der Internet-Startups wird erfolgreich. Und mit “erfolgreich” meine ich nicht Reich. Man sollte davon gut leben können und lĂ€nger als 6 Monate existieren. ![]()
Egal ob man eine Dienstleistung anbietet, einen Online-Shop eröffnet, Informationen veröffentlicht, einen Service anbietet oder eine andere Art Internet-Business aufbaut, diese 10 Fehler sollte man auf jeden Fall vermeiden.
10 Fehler beim Start eines Internet-Business
Diese 10 Fehler kann ich immer wieder beobachten. Leider werden diese Fehler immer wieder gemacht und dabei sind diese Fehler eigentlich relativ einfach zu vermeiden.
Fehler 1: “Ich habe so viele gute Ideen”
Ideen sind zwar gut und schön und ohne Ideen wird es auch schwierig ein Internet-Business zu starten, aber Ideen an sich sind erstmal gar nichts wert.
Denn nur die Umsetzung einer Idee zĂ€hlt. Viele Internet-Business Ideen werden niemals RealitĂ€t, weil die GrĂŒnder wieder eine neue Idee haben oder schon damit glĂŒcklich sind, dass sie ĂŒberhaupt so viele tolle Ideen haben.
Es geht um die Umsetzung! Nur dann hat man wirklich ein Internet-Business.
Fehler 2: “Ich habe mich in meine Idee verliebt”
Oft reden Internet-GrĂŒnder von Ihrem Baby. Damit meinen sie ihr Internet-Business.
Und es ist ja auch nicht schlecht, dass man mit Herzblut dabei ist, aber es geht hier nicht um Dich. Es geht um deine Kunden.
Die Idee muss nicht (nur) Dir gefallen, sie muss Menschen da drauĂen gefallen.
Deshalb ist es wichtig Marktforschung zu betreiben und heraus zu finden, ob es eine Zielgruppe fĂŒr dein Internet-Business gibt.
Wer nur seine Freundin/Freund fragt, der sollte sich nicht wundern, wenn er am Ende ohne Zielgruppe da steht.
Fehler 3: “Das wird den Leuten schon gefallen”
NatĂŒrlich gibt es viele Firmen, die ein Produkt entwickeln und es dann mit aller Marketing-Macht in den Markt drĂŒcken.
Viel einfacher und erfolgversprechender ist es jedoch, wenn man mit seiner Idee ein wirkliches BedĂŒrfnis bei der Zielgruppe befriedigt.
Welche Probleme hat die Zielgruppe und worĂŒber wird schon lange geschimpft? Das sind oft sehr gute Ausgangspunkte fĂŒr Business-Ideen, die wirklich ein bestehendes BedĂŒrfnis befriedigen.
Dann muss man dieser Zielgruppe auch nichts mehr “verkaufen”, sondern ihnen nur noch zeigen, dass man die Lösung fĂŒr ihr Problem hat.
Fehler 4: “Ich mache das genau so wie XY”
Offline ist dies ja gang und gÀbe. Man sieht in einem Nachbarort z.B. ein florierendes GeschÀft und eröffnet dann im eigenen Ort auch so eines.
Das ist im Internet etwas anders. Einfach ein bestehendes Internet-Business zu kopieren reicht nicht.
NatĂŒrlich kann man sich ein bestehendes zum Vorbild nehmen, aber man sollte immer darauf achten, dass man etwas nicht nur anders, sondern besser macht.
Online ist die Konkurrenz viel nÀher und die Standortvorteile des Offline-Business sind im Internet oft nicht mehr wichtig.
Fehler 5: “Ich muss erstmal alles genau planen”
Ich gebe zu, ich bin auch jemand der zu lange plant. Ich möchte mit einem runden Internet-Business starten und nicht mit einem, das an allen Stellen noch Probleme macht.
Trotzdem sollte man nicht zu lange warten. Gerade das Internet bietet die Möglichkeit, schnell mit einer Beta-Version zu starten und zu testen, wie der Markt darauf reagiert.
Wenn man mit einem perfektem Angebot starten will, dann kostet das natĂŒrlich viel Geld und Zeit. Und wenn man dann merkt, dass dieses Internet-Business nicht wirklich angenommen wird, hat man den Salat.
Aber natĂŒrlich ist es ebenso falsch, ganz ohne Planung zu starten. Marktforschung, Konkurrenzanalyse etc sollte auf jeden Fall stattfinden, so dass man eine solide Basis hat.
Fehler 6: “Mein Produkt ist so gut, das verkauft sich schon von allein.”
Der Kardinalfehler vieler SelbstÀndiger und auch im Internet treffe ich immer wieder auf diese Ansicht.
Dein Internet-Business kann noch so gut sein, wenn niemand davon weiĂ, wird es auch nicht erfolgreich. Vielleicht liegt es daran, dass viele mit Werbung und Marketing negative Dinge verbinden. Dabei geht es hier gar nicht darum irgendeinen MĂŒll den Leuten anzudrehen. Es geht darum, das eigene Internet-Business bekannt zu machen.
Und da gibt es im Internet vielfÀltige Möglichkeiten.
Fehler 7: “Ich schalte einfach ein paar Anzeigen”
Wie schon gesagt, im Internet gibt es vielfÀltige Möglichkeiten sein Internet-Business bekannter zu machen.
Doch viele GrĂŒnder wollen mit Offline-Marketing Methoden arbeiten und das ist oft nicht der richtige Weg.
Ein Internet-Business mit klassischen Print-Anzeigen zu bewerben ist meist nicht erfolgreich.
Man sollte sich also mit den Möglichkeiten des Internets befassen und sich zum Beispiel bewusst werden, dass die meisten Besucher heutzutage von Google kommen. Viele Kunden kommen zudem auch ĂŒber Social Websites.
Man sollte also sein Geld in die richtigen KanÀle investieren und viel testen. Es muss ja nicht jeder diesen teuren Lernprozess durchmachen. ![]()
Allerdings wÀre es ebenso falsch, gar kein Geld in die Hand zu nehmen.
Fehler 8: “Ich gebe mir 30 Tage Zeit”
Man wird nicht ĂŒber Nacht erfolgreich. Allein die Tatsache, dass eine neue Website bei Google erstmal eine ganze Weile braucht, bis sie an einer angemessenen Position angezeigt wird, zeigt, dass man Ausdauer braucht.
Im Gegensatz zum Offline-Business, wo man vielleicht einen Laden in einer belebten StraĂe mieten kann, muss man im Web diese StraĂen erstmal legen. Und das bedeutet, dass man fĂŒr Backlinks sorgen muss. (obwohl man z.B. mit Google AdWords auch kurzfristig schon Kunden heranholen kann)
Deshalb ist es sicher nicht schlecht, ein Internet-Business erstmal als Nebenjob zu starten, denn die Anlaufzeiten sind oft lÀnger als im Offline-Business.
Auf jeden Fall ist Ausdauer einer der gröĂten Unterschiede zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Internet-Startups. Man sollte sich nicht von jedem Problem sofort aus der Bahn werfen lassen.
Fehler 9: “Ich mache das alles allein”
NatĂŒrlich möchte man zu Beginn Geld sparen. Deshalb starten viele ihr Internet-Business ganz allein und machen alles selber.
Dabei spart man aber nicht wirklich Geld. Denn einerseits dauert vieles einfach lÀnger, wenn man es selber macht und andererseits wird man vieles einfach nicht so gut machen, wie ein Experte.
Deshalb sollte man schauen, wo man Kooperationen eingehen kann und welche TÀtigkeiten man lieber von Spezialisten machen lÀsst.
Dazu gehört z.B. auch, dass man sich mal ein gutes Fachbuch kauft, anstatt sich manche Informationen nur sehr zeitaufwendig und lĂŒckenhaft im Internet zusammenzusuchen.
Auch bei Spezialthemen wie der Online-Vermarktung oder der Suchmaschinenoptimierung sollte man im Zweifel auf das Know How anderer zurĂŒckgreifen.
Dadurch hat man zwar Ausgaben, aber man bekommt in der Regel auch schneller Kunden und verdient eher Geld.
Fehler 10: “Ich ziehe das genauso durch wie geplant”
Der letzte hier aufgelistete Fehler wird auch oft gemacht. Man ist zu unflexibel und von seiner Idee so ĂŒberzeugt, dass man den Kunden die Schuld gibt, wenn es nicht lĂ€uft.
SĂ€tze wie “Die Kunden wissen QualitĂ€t einfach nicht mehr zu schĂ€tzen” oder “Die Kunden halten ihr Geld zusammen” mögen zum Teil sicher stimmen. Aber meist sind das nur faule Entschuldigungen, um sich nicht kritisch mit dem eigenen Angebot auseinander setzen zu mĂŒssen.
BedĂŒrfnisse und entsprechende Zielgruppen gibt es zuhauf, auch heute. Man muss nur flexible genug sein und auf die Kunden zugehen.
Fazit
Man kann beim Start eines Internet-Business viel falsch machen. Deshalb sollte man sich vorher ein paar Gedanken darĂŒber machen, aber auch aus seinen Fehlern lernen.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und fehlen in dieser Liste noch Fehler, die ihr selber vielleicht schon gemacht oder bei anderen gesehen habt?
Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









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Ich muss mich da teils Webnews.de anschliessen. Du schreibst hier zwar 10 Fehler auf, die man machen Kann, doch vor allem beim Marketing/bei der Werbung fehlen mir da die nötigen Inputs, was man machen könnte.
WĂŒrde ich zu allen 10 Punkten hier ausfĂŒhrlich schreiben, wie man es richtig machen könnte, dann wĂ€re der Artikel 5.000 Wörter lang oder lĂ€nger.
Aber du hast nicht ganz unrecht. Ich werde mich in zukĂŒnftigen Artikel einzelnen Punkten dieser Liste widmen.
WĂ€hrend meinem Studium habe ich oft Studienkollegen ohne Berufserfahrung gehabt, die Dinge gestaltet haben, “weil es mir so gefĂ€llt”. Da ist die Zielgruppe komplett aus den Augen verloren gegangen. Wer weiĂ, was auch denen heute geworden ist
Ich selber habe auch einige Kunden, die ich besser nicht als Referenz angebe, weil ich hinter dem Projekt nicht wirklich stehe. Das sind dann meist Gestaltungsfragen, bei denen mir die Nackenhaare hochgehen. Aber wenn alles reden nichts hilft: Unter’m Strich ist dann doch der Kunde König und ohne die funktioniert die SelbstĂ€ndigkeit nicht – egal in welcher Branche.
Daher kann ich nur anmerken, dass die Punkte nicht nur fĂŒr das Internet-Business gelten
“Fehler”:
- “Das mache ich nebenbei”, sollte klar sein, was damit gemeint ist.
- “zu Beginn arbeite ich erstmal schwarz” …
Hallo Peer,
im Prinzip hast Du ja Recht, aber bei Punkt 7 liegst IMO daneben. Du schreibst:
“…Ein Internet-Business mit klassischen Print-Anzeigen zu bewerben ist meist nicht erfolgreich. …”
So nicht richtig. Leider wird heute zu oft der Fehler gemacht den Print und das Web nicht zu verquicken. Die Awareness im Print ist um ein vielfaches höher als online und speziell bei regional orientierten Online-Angeboten ist das Schalten einer Anzeige im örtlichen Heftchen oft sinnvoller als das Zupflastern des Webs mit Bannern.
Das sollte eher heiĂen “allein” mit Print-Anzeigen.
GrundsĂ€tzlich hast du natĂŒrlich recht. Wenn es ein regionales Internet-Business ist oder eines mit einer Zielgruppe, die man auch in Print-Medien erreichen kann, dann kann sich Print als Teil des Marketing-Mixes durchaus gut machen.
Das mit der Awareness kann man aber auch nicht so stehen lassen. Erst letztens gab es dazu eine Studie, da habe ich aber den Link nicht mehr. Da waren Print und Online gleichauf, wobei es sicher Unterschiede bei verschiedenen Zielgruppen gibt.
Der Punkt zielte aber mehr auf SelbstĂ€ndige und GrĂŒnder, die glauben, dass man einen Website allein mit Zeitungsanzeigen erfolgreich machen kann. Das ist meistens(!) nicht der Fall.
Was ich aus meiner Erfahrung noch hinzufĂŒgen wĂŒrde: Manche ” sterben” gerne in Schönheit:
Da wird der Fokus auf die Webseite gelegt, die in den Augen des Betreibers wundervoll anzusehen ist, aber keine aussagekrĂ€ftigen Inhalte bietet, in der Navigation umstĂ€ndlich und undurchschaubar ist, vieleicht noch ĂŒberladen mit Grafiken, die den Aufbau verlangsamen usw.
Das ist ein Problem, das ich oft in der Beratung erlebe. Top Templates fĂŒr eBay- aber ein DOW verirrt sich komplett und gibt entnervt auf!
Und das ganze wird oft und gerne sogar von Profis entworfen…die aber auch den Fokus ausschlieĂlich auf die ” Schönheit” ihrer Templates legen…und dann sitzt der Kunde mit dem ” Profi” zusammen und sie bewundern ihr tolles Template und wundern sich warum keiner kauft!
Keep it simple!
Nummer 8 und Nummer 10 sind glaube ich die Fehler die von denen begangen werden die sich nur wenig mit dem Internet beschÀftigt haben.
Das ein Webprojekt wachsen muss UND sich stÀndig den Gegebenheiten anpassen muss ist leider nicht allen klar. Aber gerade im Web Àndert sich eben fast jeden Tag irgendwas.
Hat man aber erstmal eine gewisse kritische Masse an Besuchern erreicht (und das Produkt/der Service stimmt) stellt sich der Erfolg recht schnell ein. Und hier fehlt dann im prinzip Fehler Nummer 11: Auf dem erreichten ausruhen! Denn die Konkurrenz schlÀft nicht, sobald man nachlÀsst lÀuft man Gefahr wieder abzufallen!
Vor allen Fehler Nummer 3 ist wichtig. Viele entwickeln was ganz tolles und neues und wundern sich dann wenn kein Markt dafĂŒr vorhanden ist.
Meist funktioniert ein neue Business besonders gut wenn ihr auf schon bekannte Produkte und Dienste aufbaut aber diese vielleicht anders und vor allen besser umsetzt. Zumindest kann man sicher sein das ein Markt dafĂŒr vorhanden ist.
Gute Liste
Mein Fehler:
Dann kam der Kracher!
“Ich werde schon fĂŒr die Steuer sparen”……
Jahre spÀter immer noch die gleiche Einstellung
Oder auch:
“Ich kĂŒndige Domains die ich nicht mehr brauche, vergesse aber das dadurch massen Backlinks verloren gehen” ^^
lg
Matthias
Am wichtigsten finde ich eigentlich, dass man sich von seinem Baby trennen darf, wenn es einfach nicht genug Kohle abwirft. Das fÀllt oft schwer, ist aber rational betrachtet das Beste.
Also das mit dem Print wĂŒrde ich fĂŒr bestimmte Fachseiten auch nicht so einfach unterschreiben, das man dort keine Werbung machen brauch. Es wird sicher den ein oder anderen Fachbereich geben, wo man gerade ĂŒber den Printbereich seine ersten Besucher bekommt. Wenn sie noch nicht von Google oder den anderen Suchmaschinen erfast ist.
Was ich durch mein Projekt Holzatlas gelernt habe, das es sehr schwer ist, mit den Nutzern so ein Projekt weiter zu entwickeln, da die Nutzer sich zum gröĂten Teil gar nicht wissen wie so was aussehen kann, was möglich ist. Aber genau das ist es was so ein Projekt sehr groĂ machen kann, das man mit den eigentlichen Nutzern die Sache weiter entwickelt. Wobei es sehr schwer ist die Nutzer dazu zu bewegen auch mal zu sagen was den noch nicht gut ist. Man muĂte es schaffen das die Nutzer an solchen Projekten mit arbeiten mit ihren Ideen und Vorstellungen.
MfG
Michael Finger
Holztechniker
Im Prinzip kann man sagen, dass es grundlegend wichtig ist, eine “verkaufbare FĂ€higkeit / Fachkönnen” zu lernen. Das ist die halbe Miete. Dann gilt es zu lernen wie man diese FĂ€higkeit bwz. sein Fachwissen vermarkten kann um möglichst schnell an Kunden zu kommen, und einen Cash-Flow zu generieren. Das “schicke Drumherum” bring Anfangs kein Geld und ist wohl oft auch ein Grund warum so viele scheitern.
MfG
Markus Trauernicht
man sollte vorher eine grundliche Marktanalyse machen. Damit kann man Fehler vermeiden. Wie das klassische Bsp. Heizung in der WĂŒste verkaufen. Finde auch wichtig der Punkt num. 10. Man muss flexibel sein und sich anpassen können.
Vielen Dank! ich fand es richtig toll, dass die wichtigsten Fehler aufgelistet sind..
@ Ortlieb :
Heizungen in der WĂŒste verkaufen – warum nicht ? Dort ist es Nachts auch kalt. Es gibt einige Deutsche die genau damit – Heizungsanlagen in WĂŒstenregionen an reiche Kunden zu verkaufen – selbst zu MillionĂ€ren geworden sind.
Gerade die MarktlĂŒcken können ein Unternehmen erfolgreich machen. Uhren und Kinderkleidung verkauft jeder bei Ebay. Zubehör wie Thermostate fĂŒr Heizungen eher wenige.
Ansonsten ist die Liste sehr stimmig – obwohl etwas mehr pro und contra zu den einzelnen Punkten wĂ€re auch wĂŒnschenswert gewesen.
Mir fehlt hier eindeutig handfeste Informationen, die QualitĂ€t dieses Artikels ist in meinen Augen deutlich unter anderen hier veröffentlichten. Ich hĂ€tte mir etwas mehr Tiefgang gewĂŒnscht, viele der Punkte sind doch wirklich Stammtischweisheiten. Bitte etwas anspruchsvolleres das nĂ€chste Mal.
Neben der Kritik an diesem Eintrag möchte ich allerdings dieses Blog im allgemeinen loben, wirklich interessant! Danke!!!
Bei vielen scheitert es ja schon daran, weil diese eben viele Ideen haben und somit viele Projekte zeitgleich anfangen. Problem danach ist, kein Projekt richtig fertig eben weil se nicht genug Zeit und Ausdauer hatten. Irgendwann fangen se dann wieder was ganz neues an ohne wirklich vorher mal zu ĂŒberlegen, welche Projekt mit welchem Thema ĂŒberhaupt Sinn macht auf Dauer.:roll:
Um es mal in einem Satz auf den Punkt zu bringen: Wer ein Unternehmer sein will, MUSS etwas unternehmen!
Korrekt, wie war noch dieses schöne asiatische Zitat?
“Selbst eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.”
Insgesamt finde ich diese 10 Fehler aber weniger AussagekrÀftig, wie schon in einem vorherigen Comment erwÀhnt, solltest du das ausweiten.
Wobei Fehler Nr. 4 auch schon bei vielen ein groĂer Erfolg war! Man denke nur an die ganzen Copy Cats, die erfolgreich bewĂ€hrte GeschĂ€ftsmodelle in neue MĂ€rkte getragen haben…
Das sind ja aber keine reinen Nachmacher. Wenn ich ein bestehendes Konzept in einen neuen Markt tragen, ist das eine gute Idee.
Aber es gibt halt viele, die im selben Markt versuchen genau das selbe nochmal zu machen.
freitagslacher vermisst Inputs fĂŒr Werbung und Marketing:
Aus meiner Erfahrung: Alles ausprobieren. Vom Direktverkauf bis zu den Vertriebspartnern (Affilates)
Doch das Wichtigste wurde bereits genannt:
Fehler 10: âIch ziehe das genauso durch wie geplantâ
In der Praxis zeigt sich die Bereitschaft, Fehler einzusehen und Korrekturen vorzunehmen viel kleiner, als man denkt.
Viele Webmaster haben ein zentrales Problem: Sie denken eindimensional. Viele sind von Ihrer Arbeit dermaĂen ĂŒberzeugt, dass Sie ĂŒber keine Neuerungen, Verbesserungen oder Erweiterungen nachdenken. Wer erfolgreich sein will muss stĂ€ndig an der Verbesserung seines Webangebotes arbeiten!
Viele entwickeln was ganz tolles und neues und wundern sich dann wenn kein Markt dafĂŒr vorhanden ist.
Kann mich dem Vorredner auch nur anschliesen. Die tollste Idee bringt nichts ohne ein gutes Team dahinter zu haben. Das Team ist meiner Meinung nach wichtiger als die Idee selbst. Doch das gestehen sich meiner Meinung nach zu wenige ein und wundern sich warum ihre Idee nicht aufgeht.
Naja ich finde auch Ideen die als Einzelperson umgesetzt werden können, können das selbe Prinzip verfolgen indem sie nach oben gelangen, klar ein Team setzt vorraus das man nicht alles bewÀltigen kann, aber auch Ideen ohne viel Tamtam gehen nach vorne.
Als 11. Fehler wĂŒrde ich hinzufĂŒgen, dass den meisten ExistenzgrĂŒndern nicht klar ist, wie viel Arbeit so ein Unterfangen macht. Anstatt von der 60- trĂ€umen sie am Anfang von der 30-Stunden-Woche, bei der man sich die Zeit noch frei einteilen kann.
Interessante Aspekte, die hier angesprochen werden, vielen Dank fĂŒr die Liste!
âIch muss erstmal alles genau planenâ und âIch gebe mir 30 Tage Zeitâ widersprechen sich ja ein bisschen. Ich “leide” eher an zu langer Planung.
@ Thomas
Nicht unbedingt.
Mit den 30 Tagen war ja gemeint, dass es eben nicht nur einen Monat dauert, bis man Erfolgreich ist. Die Umsetzung dauert eben und man wird auch nicht ĂŒber Nacht erfolgreich. Wer nach 30 Tagen den Reichtum erwartet, wird enttĂ€uscht sein.
Bei der Planung ist das so eine Sache. Man sollte schon planen, aber eben nicht ewig.
Super Auflistung. Vor allem mit den 30 Tagen. Viele denken, ich haus raus und es lÀuft von allein
Man sollte eben erst ganz genau seine Kunden kennen. Dann kann man auch das richtige Produkt fĂŒr seine Kunden erstellen.
GruĂ Martin
Bin durch Zufall auf diesen Artikel gestoĂen …
Ich glaube, dass diese Tipps immer gelten, egal wo ich mein GeschĂ€ft aufmache und egal ob es sich um ExistenzgrĂŒnder oder alte Hasen handelt – da gibt es dann anstatt Unerfahrenheit Betriebsblindheit ….