« Schlüsselreize, die verhindern, dass der ...
Sind Spenden ein Geschäftsmodell? »


Ist Bloggen ein richtiges Geschäftsmodell?
Peer Wandiger - 30 Kommentare - Blogs, Geld verdienen, Geschäftsmodelle - Ähnliche Artikel


Werbung
Fastbill
Werbung

Das ist eine interessante Frage und gar nicht so einfach zu beantworten.

Hier wird es sicher unterschiedliche Meinungen geben und das ist angesichts der doch recht unterschiedlichen Einnahmen deutscher Blogs und englischsprachiger Blogs auch verständlich.

In diesem Artikel will ich der Frage nachgehen, ob Bloggen überhaupt ein Geschäftmodell ist und was man tun muss, damit es funktioniert.

Was ist ein Geschäftsmodell?

Laut Wikipedia ist ein Geschäftsmodell vor allem von 3 Komponenten gekennzeichnet:

  • Nutzenversprechen
    Ein Geschäftsmodell muss einen klaren Nutzen haben. Was bringt es den potentiellen Kunden?
  • Architektur der Wertschöpfung
    Dabei geht es darum, wie dieser Nutzen erbracht wird. Welche Produkte oder Leistungen biete ich an etc.
  • Ertragsmodell
    Ganz wichtig ist natürlich dieser Punkt. Gibt es eine klare Antwort auf die Frage “Wie wird Geld verdient?”

Um festzustellen, ob Bloggen ein wirkliches Geschäftsmodell ist, werde ich versuchen diese 3 Punkte mal im Bezug auf Blogs durchzugehen:

  • Das Nutzenversprechen von Blogs
    Hier geht es natürlich darum, schon vor dem Start eines Blogs eine Nische zu finden und seinen USP zu definieren. Der Nutzen eines Blogs ist die Informationen. Und die ist besonders nützlich, wenn man diese Infos in der Form nirgend woanders bekommt. Wer allerdings einfach andere Blogs kopiert und nichts wirklich anders und besser macht, der erfüllt mit seinem Blog diesen Punkt schon mal nicht.
  • Architektur der Wertschöpfung
    Hier findet sich schon die deutliche Unterscheidung zwischen Hobbyblog und einem Geschäftsmodell. Wer wirklich vom Bloggen leben will muss sich am Markt ausrichten und seine Inhalte auf die Zielgruppe ausrichten. Regelmäßiges Bloggen und eine konsequente Vermarktung gehören dazu. Auch die Analyse von Wettbewerben und die Einbindung von externem Know How gehört hier dazu. Es muss eine klare Strategie da sein, wie man seinen Blog wertvoll für die Leser macht.
  • Ertragsmodell
    Dieser Punkt ist sicher nicht so einfach zu beantworten. Es gibt eine Menge Einnahmequellen, die Blogger nutzen können. Doch in meinen Augen ist nicht jede Einnahmequelle auch wirklich ein Ertragsmodell. Dazu aber weiter unter noch mehr. Wichtig ist, dass man eine klare Strategie fährt und nicht nur versucht hier ein wenig zu verdienen und da ein wenig zu verdienen.

Wie man an dieser Analyse sehen kann, ist es nicht so einfach zu beurteilen, ob Bloggen ein Geschäftsmodell ist. Wie bei so vielen Dingen im Leben kommt es auch hier auf den Einzelfall an.

Werbung

So machst du aus deinem Blog ein richtiges Business

Die folgenden Punkte sind in meinen Augen sehr wichtig, wenn es darum geht, aus einem Blog ein richtiges Geschäft zu machen.

  • Einstellung
    Das wichtigste ist erst mal die eigene Einstellung. Wer einen Blog nur aus Spaß führt, der führt kein Business. Natürlich ist Spaß wichtig und Spaß am Bloggen ist auch ein wichtiger Erfolgsfaktor, aber es gehört einfach mehr dazu. Man muss anfangen zu denken wie ein Unternehmer.

    Man muss sich regelmäßig Zeit für das Bloggen nehmen. Regelmäßig ist hier das wichtige Wort, auch wenn man mal keine Lust hat oder lieber was anderes machen würde.

    Die eigenen Blog-Leser sind Kunden. Diese hat man auch dementsprechend zu behandeln. Immer professionell bleiben im Umgang mit seinen Kunden und deren Wünsche ernst nehmen.

  • Planung
    Planung ist auch sehr wichtig. Dadurch, dass man einen Blog heutzutage in 5 Minuten und ohne Kosten starten kann, wird die Planung von vielen aber vernachlässigt. Man fängt erstmal an und dann wird man schon sehen.

    Wer aber wirklich einen Blog starten will, der von Anfang an gute Chancen hat erfolgreich zu werden, der muss planen.

    Dabei geht es natürlich erstmal darum das Geschäftsmodell auszuarbeiten und die 3 Komponenten, die ich oben aufgelistet habe, heraus zu arbeiten. Wer diese 3 Punkte schon zufriedenstellend beantworten konnte, der hat eine sehr gute Basis.

    Die Planung eines Blogs umfasst den USP, die Nische, die Inhalts- und Zeitplanung, die Vermarktung und die Monetarisierung.

  • Vermarktung und Monetarisierung
    Dazu nochmal extra ein paar Worte. Viele Blogger schaffen es ja zumindest, den Inhalte ihres Blogs zu planen. Aber leider gehen viele mit der Einstellung an die Sache, dass guter Content reicht. Sorry, aber das ist Blödsinn. Genau aus diesem Grund gehen viele kleine Firmen auch tagtäglich ein.

    Ohne Vermarktung wird es heute sehr schwer überhaupt zu überlegen, geschweige denn wirklich erfolgreich zu sein.

    Deshalb sollte man sich neben dem bloggen auch regelmäßig Zeit für die Vermarktung des eigenen Blogs nehmen.

    Auch das Auftreten nach außen muss professionell sein. Da ist natürlich zuerst mal das Layout zu nehmen. Der erste Eindruck ist sehr wichtig. Aber auch der eigene Stil und der Umgang mit Lesern ist eine wichtiger Punkt.

    Und was die Monetarisierung betrifft, so ist es wichtig, dass man sich langfristige und stabile Einnahmequellen überlegt. Diese sollte man permanent testen und optimieren.

  • Kontakte knüpfen
    Kontakte zu anderen Blogger, aber auch zu Unternehmen sind sehr wichtig. Wer Kontakte knüpft, der hat viele Vorteile und kann seinen Blog weiterentwickeln. Ich bekomme meine Werbekunden z.B. zu großen Teilen über vorher entstandene Kontakte.

    Aber auch das Einbindung externen Know Hows bringt einen Blog voran. Ich habe z.B. immer wieder Gastartikel hier im Blog, die Themen behandeln, bei denen ich nicht so fit bin. Mittelfristig ist es sogar denkbar, den einen oder anderen regelmäßigen Co-Autor einzubinden.

  • Langfristig denken
    Unternehmer denken im Idealfall langfristig. Deshalb sollte man bei allen Entscheidungen rund um seinen Blog auch langfristig denken. Welche Auswirkungen haben kurzfristige Aktionen?

    Wenn ich sehe, wie Fachblogs themenfremde Posts veröffentlichen, nur um kurzfristig Leser zu bekommen, dann ist das in meinen Augen ein großer Fehler. Langfristig kann sich sowas rächen.

    Ein professioneller Blog muss ein Image aufbauen und dieses auf halten.

    Setzt euch Ziele und überlegt euch, wie ihr diese Ziele am besten erreichen könnt.

  • Analyse
    Nicht vergessen sollte man die Analyse der Fortschritte. Man sollte regelmäßig “2-3 Schritte zurücktreten” und seinen Blog in seiner Gesamtheit betrachten.

    Wie hat sich mein Blog entwickelt? Habe ich meine Ziele erreicht? Bin ich noch auf dem richtigen Weg? Welche Anpassungen in der Strategie sollte ich vielleicht vornehmen? Wie sieht das Kundenfeedback aus? Usw.

    Man sollte seine Inhalte und seine Strategie regelmäßig hinterfragen und nachjustieren.

Ertragsmodelle für Blogs

Ein kritischer Punkt bei Blogs ist immer das Thema “Wie kann ich Geld verdienen”. Dabei gibt es eine Menge Ertragsmodelle im Web, die auch Blogs nutzen können.

Doch nicht alle Einnahmequellen sind gleich gut geeignet, ein wirklich nachhaltiges und stabiles Ertragsmodell abzugeben.

Im folgenden möchte ich einige Ertragsmodelle für Blogs analysieren:

  • AdSense
    AdSense ist wohl die am häufigsten eingesetzte Einnahmequelle in Blogs. Dabei sind die Einnahmen durch AdSense aber recht stark vom Thema und vor allem den Besucherzahlen abhängig. Zudem ist man von Google abhängig und wenn man rausfliegt hat man nichts mehr. Deshalb ist AdSense eher eine ergänzende Einnahmequelle, die bei manchen Geschäftsmodellen (z.B. Consulting) auch völlig fehl am Platz ist.
  • Werbung
    Werbung ist vor allem für größere Websites das Ertragsmodell Nummer 1 und damit wird im Web auch am meisten verdient. Aber auch spezialisierte Fachblogs können mit Werbung gutes Geld verdienen. Diese Einnahmequelle ist auch recht stabil und eignet sich damit oft als ein sehr gutes Ertragsmodell.
  • Affiliate Marketing
    Nicht ganz einfach ist Affiliate Marketing, aber es bietet ein gutes und stabiles Einnahmepotential. Allerdings funktioniert Affiliate-Marketing meist erst nach einer Weile gut, wenn es genügend Inhalte im Blog gibt und man einen gewissen Trust aufgebaut hat. Trotzdem kann Affiliate Marketing ein gutes Ertragsmodell sein.
  • Consulting
    Dies ist schon die höhere Schule. Wer es schafft, sich mit seinem Blog als Experte zu positionieren, was meist recht lange dauert, kann Consulting-Aufträge annehmen und sein Wissen weitergeben. Wenn man es richtig macht, dann ist dies ein sehr gutes Ertragsmodell.
  • Blog-Verkauf
    Es gibt auch Blogger, die regelmäßig neue Blogs aufbauen und diese dann gewinnbringend verkaufen. Auch der Kauf von Blogs mit Potential ist ein Geschäftsmodell. Die Blogs werden dann überarbeitet und erfolgreich gemacht, um die Blogs dann zu verkaufen.
  • Produkte
    Eigene Produkte entwickeln und diese online zu vertreiben ist eine sehr interessante Möglichkeit. In Deutschland ist dieser Markt zwar erst am Entstehen, aber da liegt doch einiges Potential.
  • bezahlte Posts
    Bezahlte Posts sind wiederum ein Ertragsmodell, welches ich eher in die zweite Reihe stellen würde. Dafür ist der Markt einfach zu schwach in Deutschland und die Einnahmen auch zu unkalkulierbar. Zudem ist es kein langfristiges Ertragsmodell.
  • kostenpflichtige Inhalte
    Ich habe hier im Blog schon mal das Thema “Geld verdienen mit kostenpflichtigen Inhalten” vorgestellt. Auch dies kann sehr lohnend sein, aber dazu braucht man wirklich eine gute Strategie und viel Vorlauf. Das Internet quillt über vor kostenlosen Inhalten und da ist es schon eine Kunst kostenpflichtige Inhalte zu verkaufen. Das Freemium-Modell ist hier ein guter Ansatzpunkt.

Natürlich gibt es noch weitere Ertragsmodelle. Dazu wird es nochmal einen Extra-Artikel geben.

Fazit

Grundsätzlich kann Bloggen ein richtiges Geschäftsmodell sein. Es hängt aber stark davon ab, wie der Blogger selber an die Sache heran geht. Und damit sind auch die sehr unterschiedlichen Einnahmen von Bloggern zu erklären.

Da gibt es oft einen großen Unterschied zwischen den Einnahme-Erwartungen der Blogger und deren Einstellung zum Bloggen. Mit einer Hobby-Einstellung kann ich nun mal nicht Business-Ergebnisse erzielen.

Ich werde an dieser Sache dran bleiben und später weitere Artikel darüber veröffentlichen, wie man Blogs und Websites professionell führt.

Bis dahin findet ihr auf Blogprojekt.de viele Informationen darüber, wie man einen Blog professionell aufbaut und führt.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

Die besten Artikel zum Thema 'Blogs'
Werbung
Werbung

Der Artikel hat Dir gefallen?
Dann abonniere den Feed! Die Artikel gibt es auch per Mail



Kommentare
30 Kommentare und Trackbacks zu 'Ist Bloggen ein richtiges Geschäftsmodell?'

Kommentare zu 'Ist Bloggen ein richtiges Geschäftsmodell?' mit RSS

  1. 1 Sabrina kommentierte am 15.10.2009 um 12:21 Uhr

    Danke für diese interessante Ausführung zu dem Thema. Meine Frage: Dient die Nennung der Kommentare über mir lediglich dem Verweis auf die Artikel um die Bekanntheit zu erhöhen?

  2. 2 Peter kommentierte am 15.10.2009 um 12:34 Uhr

    Ich sehe als schwierigste Probleme eine professionelle Vermarktung von so ein Blog Geschäftsmodell. Nichts gegen viel eigene Arbeit am Blog etc, aber letzten endlich muss die Kasse stimmen und zwar dauerhaft.

    Daher wird es ohne Einnahmen von mindestens 3000 Euro im Monat nichts werden wenn nicht sogar mehr. Es sollte immer berücksichtigt werden das so ein Blog eine Vollzeitjob ist und hier keine zeitliche Möglichkeit gibt anders zu machen.

  3. 3 SantaCruze kommentierte am 15.10.2009 um 12:39 Uhr

    Hmm Consulting hört sich nicht schlecht an im Bereich der Vermarktung, aber derzeit habe ich mit meinem Blog Netzwerk leider zuviel um die Ohren :) Ansonsten kann ich Dir zustimmen, AdSense und Direktvermarktung sowie bezahlte Beiträge können schon gut Geld abwerfen, sofern man einen großen und gut positionierten Blog besitzt, was aber wohl die wenigsten nur schaffen oder geschafft haben.

  4. 4 Yannick kommentierte am 15.10.2009 um 13:22 Uhr

    Man sollte einfach einen Blog starten der Bezug zu seinem reellen Beruf (im Netz) hat. Dann kann man auf Einnahmen aus dem Blog verzichten weil man sich einen Namen als Experte macht und somit Kunden Akquiese über den Blog betreiben kann….

  5. 5 Wolfgang kommentierte am 15.10.2009 um 13:43 Uhr

    @Peter, netwege
    Muss denn ein Blog tatsächlich ein Vollzeit-Job sein?
    Ich denke nicht! SiN ist es für Peer ja schließlich auch nicht.

    Wenn man einen Blog nebenbei betreibt, dann müssen auch nicht 5K jeden Monat erwirtschaftet werden.
    Bei z.B. ca. 10 Stunden/Woche reichen auch 1.000 Euro am Monatsende, damit sich das ganze lohnt.

  6. 6 Peer Wandiger kommentierte am 15.10.2009 um 14:42 Uhr

    @ Peter
    Das ist kein Vollzeitblog. Ich erstelle vor allem Internet-Auftritt und Webanwendungen für regionale Kunden. Aber der Zeitaufwand für SiN wächst.

    @ Sabrina
    ja, das ist ein Trackback von Webnews.de. Kommentar 1 und 8 ist auch ein Trackback.

    Ich muss mal dafür sorgen, dass diese Trackbacks separat unter den Kommentaren angezeigt werden. So ist das nicht optimal.

  7. 7 Andreas kommentierte am 15.10.2009 um 15:24 Uhr

    Peer,
    wenn Du dann schon beim basteln bist, kannst Du bitte auch einen Twitter Button einbauen? Der dürfte sich nämlich bei den ganzen guten Artikel hier lohnen. Die fleißige eBiene hat da auch eine gute Lösung dafür parat die auch einsetze :wink:

    Gruß,
    Andreas

  8. 8 Olli kommentierte am 15.10.2009 um 17:15 Uhr

    Schöner Artikel.

    @Andreas Twitter Button ist bei den Social Icons vorhanden ;) Der letzte! Ist etwas klein :D

  9. 9 Andreas kommentierte am 15.10.2009 um 20:51 Uhr

    Hoppla, den habe ich jetzt glatt übersehen aber irgendwie nehme ich diese kleinen Icons auch nicht wahr. :neutral:

  10. 10 Michael kommentierte am 15.10.2009 um 20:57 Uhr

    Bloggen als Geschäftsmodell wird nur sehr sehr wenigen gelingen.
    Aber wenn man Spaß an der Sache hat und auch die vielen mittelbaren Effekten sieht (zum Beispiel das Knüpfen von Kontakten) kann es durchaus lohnend sein.

  11. 11 Lizzy kommentierte am 16.10.2009 um 03:12 Uhr

    Ich weiss nicht ob man Bloggen als gutes Geschäftsmodell bezeichnen kann. Da gibt es sicher leichtere Wege Geld zu verdienen. Wer es trotzdem versucht sollte dabei wenigstens Spaß haben. :-)

  12. 12 Alf kommentierte am 16.10.2009 um 08:49 Uhr

    Wenn man seinen Blog richtig vermarktet dann ist es aufjedenfall ein Geschäftsmodell das aber immer ergänzt werden muss den alleine wird es nie stehen können. Dafür fehlt es einem Blog einfach an realität, den wenn die Produkte keine Qualität haben bzw. wir keine genaue Stategie haben wie wir mit unserem Gewinn umgehen dann bringt uns ein gut aufgebauter Blog auch null.

  13. 13 René kommentierte am 16.10.2009 um 09:56 Uhr

    Danke für den Beitrag – ich studiere Wirtschaftsinformatik, dem entsprechend auch recht interessant für mich.

    Ich persönlich würde sogar noch weiter gehen, Bloggen nicht nur als reines Geschäftsmodell zu sehen, den es gehört auch “Durchaltevermögen” dazu – 30 bis 40 sinnvolle und vorallem korrekte Beiträge zu entwerfen, wie Beispielsweise zu sehen, ist nicht jeder Mann’s/Frau sache.

  14. 14 Ortwin Oberhauser kommentierte am 16.10.2009 um 10:20 Uhr

    Hallo Peer,

    wieder ein super interessanter und toller Artikel.

    Ich bin mir sicher das Bloggen ein Geschäftsmodel ist, es ist hier jedoch wie mit den meisten Startups in den ersten Jahren darf der Gründer sich noch nicht zu viel oder sagen wirs besser & realistischer am besten gar keine Einnahmen erwarten.

    Wers jedoch realistisch angeht, wie Du das ja sehr gut vormachst, und kontinuierlich aufbaut, der schafft sich ein Medium und wenn dieses Medium funktioniert, was natürlich von vielen Faktoren abhängt am meisten aber von den 4 Hauptkomponenten jedes Marketings, sprich jeder Form von Kommunikation:

    - dem Sender (Blog Schreiber)
    - dem Medium (wie gut ist der Blog gemacht)
    - der Message (wie gut ist der Inhalt)
    - und last but not least dem Empfänger (kann die richtige Zielgruppe erreicht werden)

    der hat auch ein Geschäftsmodel.

    Eine 5. ganz wichtige Komponente würde ich noch hinzufügen, sie steht zwar nicht in den Marketing Lehrbüchern, ich für mich habe jedoch festgestellt, dass sie bei jedem Geschäft das Zünglein an der Wage ist ;-), die Komponente HERZ!!! Was man tut muss man mit ganzem Herzen tun weils halbherzig bestimmt nichts wird!

    Hi :-) eigentlich ist ja dein Blogg alleine schon die klare Antwort: JA! auf die Frage ob ein Blogg ein Geschäftsmodel haben kann.

    Vielen Dank für deine tollen Artikel und Anregungen, ich werde deinen Blog weiter interessiert verfolgen.

    Schöne Grüße aus Bregenz am Bodensee
    Ortwin Oberhauser
    feel free to follow me on Twitter @Oberhauser

  15. 15 Patricia kommentierte am 17.10.2009 um 21:16 Uhr

    Mich würde interessieren, was Du von Blogvermarktern hälst.

  16. 16 Oliver kommentierte am 17.10.2009 um 22:35 Uhr

    Auch beim Bloggen fällt das Geld nicht vom Himmel. Money for nothing gibt’s in den wenigsten Branchen:wink: Ich bin aber überzeugt davon, dass man es mit etwas Durchhaltevermögen durchaus schaffen kann. Aber wenn man sich mit dem Gedanken trägt, sollte man viel Vorlaufzeit einplanen und nicht gleich seinen Job kündigen. Ohne Plan B kann das auch in die Hose gehen.

  17. 17 Felix kommentierte am 18.10.2009 um 16:06 Uhr

    Vielleicht habe ich auch einfach nur Glück gehabt, dass ich recht schnell einen netten Nebenverdienst mit meinem deutschen Blog erwirtschaften konnte (das war vor 3 Jahren).

    Seit März 2009 betreibe ich eine englischsprachige Seite und kann nur bestätigen, dass die finanziellen Möglichkeiten in der angelsächsischen Welt wesentlich größer sind. Nach 3-4 Monaten war es mir bereits möglich ein vollwertiges Einkommen mit dieser Seite zu erwirtschaften.

    Dies ist nicht verwunderlich wenn man bedenkt, dass 80% meines Traffics aus den USA kommt. Die USA haben 290 Mio. Einwohner, Deutschland lediglich 82 Mio.. Noch dazu wird in den USA der Online-Einkauf wesentlich unkritischer gesehen.

    Ich sollte dazu sagen, dass es sich nicht um einen reinen Blog handelt sondern ich eher Blogger mit meinen Produkten und Services beglücke.

    Sollte euer Englisch halbwegs gut sein, so lasst es auf einen Versuch ankommen. Zahlreiche und auch günstige Proof-Reading Services verbessern und bearbeiten gerne eure Texte.

    Fazit: Blogs und nahestehende Geschäftsmodelle funktionieren, wenn man mit Enthusiasmus an die Sache ran geht, etwas zu bieten hat und man sich durch Rückschläge nicht entmutigen lässt. Man muss den Karren eben erst über den Berg schieben bis er von alleine rollt.

  18. 18 Kleingewerbe kommentierte am 18.10.2009 um 23:33 Uhr

    @ Oliver: Das auf jeden Fall… wer komplett neu startet sollte mindestens ein halbes Jahr einplanen (sportlich gesehen, besser ist ein ganzes Jahr) bis dabei richtiges Geld rum kommt. Schließlich braucht es viel Zeit, bis die Besucher kommen und man entsprechend bekannt ist, eine große Stammleserschaft hat und herausgefunden hat, was die Besucher eigentlich interessiert.

  19. 19 Peer Wandiger kommentierte am 19.10.2009 um 08:49 Uhr

    @ Kleingewerbe
    Da unterscheidet sich eine Website oder ein Blog nicht so sehr von einem Offline-Business. Auch da dauert es oft eine ganze Weile, bis “richtig” Geld rumkommt.

  20. 20 Andreee kommentierte am 28.11.2009 um 16:18 Uhr

    Ich kann mich diesem Blogbericht nur anschliessen. Ich habe bereits ein dutzend Blogs aufgebaut und mit diesen Blogs bis jetzt noch sher erfolgreich was den Verdienst angeht. Alle Blogs sind jetzt gute 4 Jahre alt und pro Blog hab ich einen guten vierstelligen Verdienst der sich bis jetzt auch gut stabil hält.

    Wer fleissig am Ball bleibt und sich nicht entmutigen lässt, der bringt es wirklich zu was mit Blogs.

    Mein neuester Blog handelt mitunter über Finanzen und ist gerade mal jetzt als neuer Blog knapp 2 Monate alt.Auch hier hab ich nen guten Verdienst erreichen können wo ander normalerweise 8 Stunden normal arbeiten müssten.

    Viel Glück allen.

  21. 21 Lastminute2010 kommentierte am 10.04.2010 um 08:12 Uhr

    Mit Blogs wirklich Geld verdienen geht recht einfach mit dauerhafter Arbeit. :mrgreen: Hab einige Blogs und das raucht im Geldbeutel jeden Monat.

  22. 22 Torben kommentierte am 20.04.2010 um 13:11 Uhr

    Ich bin seit 2001 im Internet und habe mitte 2001 meinen ersten Blog gestartet. Mittlerweile habe ich vieles getestet und kann sagen das man mit Blogs noch am besten fährt. Mitte 2004 hatte ich Einnahmen von monatlich über 20000 Euro mit Blogs in den Themen Finanzen und Reisen. Es ist zwar ein hartes stück Arbeit aber es lohnt sich. Heute lebe ich in Ankara und hab es geschafft davon komplett zu leben:wink:

  23. 23 Thomas kommentierte am 05.05.2010 um 07:51 Uhr

    Mit eigenen Blogs und webseiten lässt sich sehr wohl gutes Geld verdienen. Ich bin ebenfalls Jahre schon dabei.:wink:

  24. 24 Andree kommentierte am 27.10.2010 um 11:58 Uhr

    Hallo, ich hatte letztes Jahr schon geschrieben in November. Da habe ich einen neuen zusätzlichen Blog gestartet über das Thema Finanzen. Es war zwar schwer in dem Bereich denoch trudeln die ersten Einnahmen regelmässig ein pro Monat. Wer hart arbeitet, wird auch belohnt

  25. 25 PARTYSAN kommentierte am 10.12.2010 um 15:21 Uhr

    Ein klares JA. Bloggen kann ein Geschäftsmodell sein. In vielen Fällen geht der Weg aber wahrscheinlich doch eher über Teil,- zu Vollzeit. Einige unserer Kollegen im PARTYSAN.net Netzwerk betreiben ihren PARTYSAN.Blog noch neben dem Hauptjob, einige sind aber auch schon VollzeitPartysanen. Wir sind übrigens grade auf der Suche nach neuen Teams für unsere regionalen Subblogs mitteldeutschland.partysan.net/ und switzerland.partysan.net/ Wir würden uns freuen wenn wir auf SIN Menschen treffen, die sich fürs Nachtleben und elektronische Musik, fürs Bloggen und für den Start in die Selbständigkeit interessieren. Alle Infos unter den Links oder direkt bei mir.

Trackbacks

  1. t3n.de/socialnews
  2. Webnews.de
  3. Browsergames kostenlos
  4. nützliche Tweets: 15.10.2009 | preisbiene Blog
  5. blogoscoop » Einmal um den Blog



Werbung





Twitter Selbständig
5.019
Follower
Facebook Selbständig
889
Fans
Google+ Peer Wandiger
5.690
Kreise
WER SCHREIBT HIER?
Peer Wandiger Mein Name ist Peer Wandiger. Ich bin selbstständiger Webentwickler und Blogger. Hier im Blog findest du mehr als 3.000 Fachartikel, die besten Artikel aus über 6 Jahren und alles über den Blog und mich.
Alle neuen Artikel als RSS-Feed (mehr als 5.000 Leser) oder als Newsletter.
Impressum & Datenschutz
AKTUELLE ARTIKEL
BELIEBTESTE ARTIKEL
WERBUNG
Backlinkseller - SEO
Website-Tooltester
Market Samurai kostenlos testen
AKTUELLE ANGEBOTE
AKTUELLE UMFRAGE

Wie hat euer Umfeld auf eure Selbständigkeit reagiert?

Ergebnis anschauen

Loading ... Loading ...
TOP 5 EINNAHMEQUELLEN*
  1. Backlinkseller.de
    Geld verdienen mit Backlinks.
  2. Adiro.de
    Geld verdienen mit Text-Anzeigen.
  3. Finanzen.de
    Versicherung- und Kredit-Partnerprogramm.
  4. Everlinks.net
    Linkverkauf und bezahlte Artikel.
  5. Superclix.de
    Affiliate-Netzwerk mit Sofortfreischaltung.
TIPPS
ARTIKELSERIEN
BLOG NETWORK
WERBUNG
Blog-Camp
LINK-EMPFEHLUNGEN
AKTUELLE KOMMENTARE
Rouven
Facebook ist auch nichtmehr so mächtig wie einst und das hat auch nen guten...
1. August 2014

Kai
das sind Beträge da bin ich noch sehr sehr weit von entfernt. Ich stehe aber auch...
1. August 2014

Helena
Super Sache, gibt es mehr Informationen zu den Kriterien für eine Zusage zum...
1. August 2014

Benny Lava
Wenn man es gut macht, ist die Umbenennung auch gleich eine...
31. Juli 2014

Udo
Es ist schon erstaunlich, welche Summen mit Blogs möglich sind. Da fängt man doch...
31. Juli 2014

SOCIAL NETWORKING
*

View Peer Wandiger's profile on LinkedIn

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

INFORMATIONEN