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Verdienstmöglichkeiten mit iPhone Apps
Peer Wandiger - 16 Kommentare - Business-Apps, Geld verdienen, Geschäftsmodelle, Technik - Ähnliche Artikel


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Dieser Gastartikel wurde von Rebecca Neuerberg geschrieben. Es geht in diesem Artikel um die Möglichkeiten mit iPhone Apps Geld zu verdienen. Was sind die Voraussetzungen und was kann man für die Vermarktung machen?

Das iPhone hat nicht nur die Mobilfunkbranche umgekrempelt sondern auch seine Spuren in der Gemeinde der Softwareentwickler hinterlassen.

Denn dank der “Gastfreundlichkeit” des App Stores haben vor allem selbständige Entwickler die Möglichkeit ihrer Kreativität freien Lauf zulassen, clevere und innovative Apps zu entwickeln und diese erfolgreich zu vermarkten ohne dafür einen großen Publisher zu benötigen.

Der klare Vorteil dieser Vertriebsplattform besteht in seiner schier gigantischen potenziellen Zielgruppe, der man seine Apps auf einfachem Wege anbieten kann.

Verdienstmöglichkeiten mit iPhone Apps

Noch vor nicht all zu langer Zeit waren kleine Programme die Nützliches bieten und von nur einer Person in ein paar Wochen entwickelt werden konnten praktisch unverkäuflich. In kaum einem Fall hätte es sich gelohnt hierzu einen Vertriebskanal aufzubauen oder einen Publisher dazu zu bringen erst einmal zu investieren.

Eine Plattform wie der App Store umgeht dieses Problem jedoch elegant, denn selbst wenn die eigene App dort zum vielleicht angemessenen Preis von nur einem Euro über den virtuellen Ladentisch geht, kann sich dass durch die hohe Anzahl möglicher Sofortkunden schnell auf mehrere hundert oder gar tausend Euro täglich summieren. So mancher App-Entwickler hat sich in letzter Zeit auf diesem Wege schon eine goldene Nase verdient und der Reiz seine Werke dort käuflich anzubieten hat sich weiterhin enorm erhöht.

Kaum eine andere Umgebung macht es Entwicklern also so einfach ihre Produkte zu entwickeln (dank OpenSource & und der IDE Xcode) und zu Vertreiben (dank erwähnter Vermarktungsoptionen). Die Tatsache dass Apple derzeit von rund 50.000 “aktiven Entwicklern” spricht unterstreicht neben der folgenden Grafik wohl allzu deutlich dass das Prinzip App Store sowohl auf Entwickler- als auch auf Kundenseite eingeschlagen ist wie eine Bombe.

iPod Touch Business

Anzahl der im App Store verfügbaren Apps (in tausend Stück)

Die Darstellung sollte es deutlich machen: Das von Apple hierbei favorisierte Open-Source Konzept geht voll und ganz auf und wird rege unterstützt. Die Anzahl der Downloads steigt ebenfalls rapide an und hat die Milliardenmarke inzwischen weit übertroffen, was natürlich auch mit durch die steigende Anzahl der Endnutzer zu erklären ist.

Unter anderem steigt diese Zahl neuerlich wieder rasant an, da in vielen Ländern jetzt das iPhone ohne Vertrag erhältlich ist und so noch mehr Anklang findet. Noch existiert also sicherlich die eine oder andere Nische in der Welt des iPhones, in der man sich als fündiger Xcode-Entwickler niederlassen kann.

Wer Interesse daran hat eigene Apps zu schreiben, für den stellt Apple das nötige Handwerkszeug im iPhone Dev Center bereit. Das hier angebotene iPhone SDK wurde nach Angaben von Apple bereits über 800.000 Mal herunter geladen.

Eigene Apps mit Xcode schreiben

Bei der Entwicklungsumgebung Xcode handelt es sich um das von Apple bereitgestellte Programm mit dem eigene iPhone Apps praktisch von Jedermann geschrieben werden können.

Zwar können hier gewisse Oberflächenelemente via Drag & Drop gestaltet werden, doch sind versierte Programmierkenntnisse, objektorientierte Herangehensweisen sowie ein fundiertes Verständnis der Model-View-Controller Architektur erforderlich um damit wirklich brauchbare Apps hervorzubringen. Xcode arbeitet primär in der Programmiersprache Objective C für das Cocoa-API, kann aber auch adaptiv in Verbindung mit C++, Java, Python, Ruby und Perl teils plattformunabhängig genutzt werden.

Der Umgang mit Xcode ist für versierte Programmierer als verhältnismäßig leicht zu bezeichnen. Einfache Programme und erste Erfolgserlebnisse sind in Minuten umzusetzen. Xcode lässt den Entwicklern fast jeden erdenklichen Spielraum für eigene Ideen auf Basis von Open-Source Konzepten. Um Xcode benutzen zu können, benötigt man einen Mac bzw. Mac OS X ab Version 10.3. Natürlich empfiehlt es sich zudem im Besitz eines iPhones zu sein, um die Werke auch unter realen Bedingungen testen zu können.

Die Ideen durch externe Entwickler umsetzen lassen

Da sich viele der kleinen Unternehmer selbst nicht mit Programmierung besfassen kann man seine App natürlich auch von Externen entwickeln lassen. Wenn man für seine neue App-Idee jemand Fremden beauftragen möchte, so sollte man sich vollständig über diese im Klaren sein und möglichst verschriftlicht haben was man am Ende sehen möchte. Am besten erstellt man schon vorweg ein Lastenheft und denkt noch einmal gründlich darüber nach ob und wie diese Idee ein Erfolg werden könnte.

App-Entwickler sind momentan stark nachgefragt und Stundensätze sind ab 30 Euro realistisch, können sich jedoch, da so mancher sich über seinen wahren Marktwert bewusst ist, durchaus auch auf 100 Euro und mehr belaufen. Hier tummeln sich auf der ganzen Bandbreite echte Profis, gute Fortgeschrittene sowie Halbwissenverkäufer, wobei je nach Komplexität der geplanten App der eigene Anspruch an den Entwickler etwas variieren kann. Generell lässt man sich besser von Referenzprojekten oder Zertifikaten überzeugen, anstatt von großen Reden.

Die eigene App promoten

Sofern man sich mit seiner Idee sicher und vom grundsätzlichen Konzept überzeugt ist, ist es nach Abschluss einer App-Entwicklung wichtig diese auch hinreichend bekannt zu machen. Zum Selbstläufer werden nur die wenigsten Apps von ganz alleine und eine Idee völlig ohne Promotion ist auch in umgesetzter Form nicht viel wert.

Dem App-Store-User seine App aus dem Sortiment der mehr als 85.000 schmackhaft zu machen wäre also der Anspruch. Hier ein paar Anregungen um die Bekanntheit der eigenen App etwas zu pushen:

iPod Touch Websites

  • Der App eine Homepage geben
  • Der App schon vor Fertigstellung einen Twitter-Kanal eröffnen und regelmäßig schreiben wie der Stand der Dinge ist
  • In einem YouTube-Video zeigen was die App kann
  • Blogrezensionen schreiben und / oder kaufen
  • Eigenes Umfeld für Mund-zu-Mund-Propaganda nutzen
Erfolgsaussichten eher trübe?

Zwar ist es nicht schwer eigene Apps zu entwickeln, doch darf man dabei nicht vergessen dass im Moment alle Welt das Gleiche tut. Alleine wenn man sich anschaut dass derzeit rund 85.000 Apps im App Store verfügbar sind, kann einen das Gefühl beschleichen, es gäbe dort schon alles was der Mensch braucht.

Die letzten verbleibenden Marktlücken sind wohl recht klein – sie zu finden und mit guter Eigenwerbung zu kombinieren wäre die Herausforderung für den App-Store-Durchstarter von morgen.

Fazit des Ganzen:

Als Entwickler bei der großen Welt der Apps mitzumischen wird einem von Apple durchweg leicht gemacht. Gerade kleine Unternehmer oder Internet-Startups können hier ihre Chance wittern, denn bei Entwicklung und Vertrieb der eigenen Apps werden einem zumindest von Apple so gut wie keine Steine in den Weg gelegt.

Dank der gigantischen Nutzergemeinde lohnen sich sicherlich auch jetzt noch kleine aber feine “Nischenapps” für spezielle Anwendungszwecke. Andererseits ist es inzwischen aber auch sehr voll geworden im App-Store und die eigene Idee muss schon wirklich treffend und / oder besonders innovativ sein um einen lohnenswerten Profit zu erwirtschaften.

Wer nicht mit einer mindestens sehr guten bis revolutionären Idee daherkommt, wird seine Mühen haben seine neue App auch abzusetzen.

[Hinweis: Im Artikel "15 iPhone Apps für Selbständige im Netz" findest du viele nützliche iPhone und iPod Touch Apps für Selbständige.]

Du hast Interesse einen Gastartikel hier auf “Selbständig im Netz” zu veröffentlichen? Dann einfach eine eMail mit kurzer Vorstellung und Artikelideen an autor@selbstaendig-im-netz.de senden.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
16 Kommentare und Trackbacks zu 'Verdienstmöglichkeiten mit iPhone Apps'

Kommentare zu 'Verdienstmöglichkeiten mit iPhone Apps' mit RSS

  1. 1 Karsten kommentierte am 27.10.2009 um 11:41 Uhr

    “Mund-zu-Mund-Propaganda” … ein Klassiker! :grin:

  2. 2 Sergej Müller kommentierte am 27.10.2009 um 11:54 Uhr

    Das Problem wird sein, einen fähigen, erfahrenen Entwickler zu finden, der nicht nur die Programmierung übernimmt, sondern auch die Weiterentwicklung und Bugfixes zuverlässig übernimmt. Da würde ich ganz vorsichtig bei der Wahl der Person umgehen, sonst verliert man mehr Geld, geschweige vom Verdienen.

  3. 3 Tom Welling kommentierte am 27.10.2009 um 13:46 Uhr

    Natürlich darf man neben der Entwicklung auch das Marketing nicht vergessen. Denn das Marketing ist das wichtigste Werkzeug um ein App überhaupt verkaufen zu können. Mund-zu-Mund-Propaganda ist schön und gut. Doch im Internet für ein iPhone-App relativ schwierig umzusetzen bei 80.000 weiteren Tools. Ohne Anfangsschub (Werbung) gibt es auch keine Mund-zu-Mund-Propaganda.

  4. 4 Der Softwareentwickler Blog kommentierte am 27.10.2009 um 13:48 Uhr

    Kann Sergej nur beipflichten: Beim Beauftragen von Programmieraufgaben unbedingt auch die Zeit nach der Markeinführung bedenken, sprich Debugging und Optimierung.

    Ansonsten sind Refernzprojekte und -kunden immer gut, um einen Eindruck zu bekommen, wie Fit der Entwickler ist.
    Wobei man am Preis auch häufig eine Menge fest machen kann. Ein seriöser hauptberuflicher Entwickler wird wohl kaum für 30 Euro zu haben sein.

  5. 5 Girls Games kommentierte am 27.10.2009 um 16:14 Uhr

    ganz wichtig: das muss noch rein, es gibt ein Rückgaberecht (90Tage), was Apple dem Endnutzer einräumt. (ist bei digitalen Gütern mit geringer lebenszeit etwas komisch, zumal sie selbst wohl 30% einbehalten

  6. 6 Spielen kommentierte am 27.10.2009 um 16:15 Uhr

    Google soll das für Android Market sogar mit einer Penalty Fee einführen :evil:

    hier ein wenig mehr zu Apple’s Rückgaberecht
    http://www.sevenmac.de/news/appstore/1392

  7. 7 Tobias kommentierte am 27.10.2009 um 16:19 Uhr

    Wer sich im übrigen fragt wie er es anfagen soll seine eigene iPhone App auf die Beine zustellen dem sei das Onlineseminar How to build & sell an iPhone App auf screendelight.com empfohlen. Sicher eine der effektivsten Startmöglichkeiten in die AppStore Welt.

  8. 8 Daniel kommentierte am 27.10.2009 um 16:43 Uhr

    Kann ich wirklich nur als Mac-User ein App schreiben? … schwer vorstellbar.

    Außerdem hab ich mal gehört, dass eine einmalige Gebühr fällig wird, um seine Apps im iTunes Store zum Download zur Verfügung zu stellen. Klingt auch plausibel, sonst könnte jeder seine “Hello World”-App online stellen…

  9. 9 Chriz kommentierte am 27.10.2009 um 18:43 Uhr

    Sehr toller Beitrag, leider habe ich keinen MAC!

  10. 10 Florian Lerch kommentierte am 27.10.2009 um 19:22 Uhr

    das ganze Konzept finde ich schon genial. Es gibt so viele tausende von Hobbyentwicklern, die so ihre software auch veröffentlichen. Ich persönlich entwickle ja auch gerne Software und würde da nur zu gerne auch meinen Senf zur Ipod Szene dazugeben. Wenn ich doch nur auch einen Ipod hätte :sad:

  11. 11 iPhone Magazine kommentierte am 28.10.2009 um 09:21 Uhr

    Kann da auch den Artikel empfehlen, den Tobias empfohlen hat. Das Video habe auch ich auf meinem Blog gebloggt und es mir selbst angesehen.

    Zum Thema insgesamt denke ich, das es sehr sehr schwierig ist eine erfolgreiche App rauszubringen an der man gut verdient (als Privatmann). 1. muss die App auch lohnenswert sein und zweitens muss man sich selbst um das Marketing kümmern. Und man stinkt hier gegen große Softwareunternehmen an…

  12. 12 Roman kommentierte am 28.10.2009 um 18:16 Uhr

    Klar, die leute die bei diesem Konzept früh reagiert haben und den App Store fleißig gefüllt haben, proifitierten am Meisten. Die Chance für den Durchbruch der App ist zwar stets möglich, aber leider nicht sehr Wahrscheinlich, da die App wirklich innovativ sein muss. Generell wird es immer schwieriger die App zu promoten, da neue Apps oft im Appmeer untergehen. Naja aber jeder hype muss mal enden! :wink:

  13. 13 Niklas kommentierte am 01.11.2009 um 09:13 Uhr

    Wer jetzt beginnt eine Idee überhaupt erstmal zu finden, der ist längst zu spät dran. Längst sind die ertragreichsten Genres weg. Außer im Spiele-Segment, lässt sich so kaum mehr wirklich gutes Geld verdienen. Wer jedoch – wie man so schön sagt – die Hebel in der Hand hält, der wird ohne Zweifel auch Erfolg haben mit einer App, die es in dieser Form vielleicht schon gibt.

    Man bedenke den Hype um Tweetie, andere Applikationen stehen da gerne im Schatten, allerdings aufgrund der Mac-Variante, die die Entwickler vor wenigen Monaten realisierten.

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