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Affiliate-Marketing Teil 8 – Affiliate Marketing bei bestehenden Websites
Peer Wandiger - 10 Kommentare - Affiliate Marketing - Ähnliche Artikel


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Nachdem ich in Teil 7 der Affiliate-Marketing Serie darauf eingegangen bin, wie man eine komplett neue Affiliate-Website aus der Taufe hebt, geht es diesmal um die Frage, wie man Affiliate Marketing in bestehende Websites und Blogs integriert.

Ich werde auf die wichtigsten Unterschiede zu einer neuen Affiliate-Website eingehen und Tipps für den Einbau und die Platzierung von Affiliate-Links und -Banner geben.

Die bestehende Zielgruppe

Der größte Unterschied zwischen einer komplett neuen Affiliate-Site, die ausschließlich das Ziel hat, Sales bzw. Leads zu generieren und einer bestehenden Website bzw. Blog (im folgenden spreche ich nur von Websites, aber die Infos gelten natürlich ebenso für Blogs) ist, dass schon eine Zielgruppe vorhanden ist.

Die bisherigen Leser sind einerseits natürlich ein Vorteil, machen die Sache insgesamt aber auch ein wenig komplizierter.

Auf einer bestehenden Website geht es um Vertrauen. Besonders regelmäßige Stammleser und Community-Mitglieder reagieren oft sehr empfindlich auf Veränderungen. Das gilt ganz besonders dann, wenn versucht wird Geld zu verdienen. Deshalb sollte man vor allem vorsichtig mit dem Einbau von Affiliate-Links und -Bannern sein. Während man bei reinen Affiliate Sites auf alles verlinken kann, was man will, hat man hier einen Ruf zu verlieren.

Im Gegensatz zu einer reinen Affiliate-Site ist es bei einer bestehenden Website zudem so, dass die Leser nur zum Teil gerade etwas bestimmtes suchen. Auf klassischen Affiliate-Websites versucht man vor allem die Internet-Nutzer zu erreichen, die gerade etwas bestimmtes suchen und ein konkretes Bedürfnis haben.

Auf einer bestehenden Website gibt es viele Stammleser, die nicht unbedingt auf die Website gekommen sind, weil Sie gerade was suchen. Auch darauf muss man Rücksicht nehmen.

Passende Partnerprogramme finden

Grundsätzlich gilt natürlich das, was ich in Teil 5 dieser Artikel-Serie schon geschrieben habe.

Bei bestehenden Websites kann man z.B. den bestehenden Traffic analysieren und sich anschauen, mit welchen Suchbegriffen die meisten Nutzer auf welcher Unterseite gelandet sind. Dann schaut man sich an, um was es dort genau geht und man versucht ein thematisch passendes Partnerprogramm zu finden.

Am besten ist es natürlich, wenn die Suchbegriffe Fragen sind. Das zeugt von einem konkreten Interesse, dass man mit einem passenden Link befriedigen könnte.

Es bringt nach meinen Erfahrung so gut wie nichts, einer bestehenden Zielgruppe irgendwas per Affiliate-Link verkaufen zu wollen. Hier heißt es natürlich auch testen, testen, testen.

Testen muss man ebenso, ob nun ein Link oder ein Banner oder ein Sonderformat am besten ist. Ich baue oft Affiliate-Links in bestehende Seiten ein, in dem ich bestimmte Begriffe im vorhandenen Text mit einem Affiliate-Link versehe.

Teilweise lohnt es sich aber auch, ein Affiliate-Banner einzubauen. Bietet das Partnerprogramm Sonderformate an, z.B. einen Online-Rechnung für Kreditfinanzierung, dann sollte man auch diesen mal testen.

Wie baue ich Affiliate Links ein?

Das ist sicher die spannendste Frage bei einer bestehenden Website. Denn während man eine neue Affiliate-Sites auf den Sale/Lead optimieren kann, muss man bei einer bestehenden Site mit dem arbeiten was man hat.

  • Banner auf allen Seiten
    Ein großer Fehler ist es sicher, einfach ein Affiliate-Banner in die Sidebar zu packen und dann zu denken, jetzt rollt der Rubel. So ein pauschaler Einbau bringt oft nichts ein, da wir die eigenen Leser nicht da abholen wo sie sind. Auch wenn das Banner grundsätzlich zum Thema des Blogs passt, ist ein Einbau in der Sidebar meistens nicht effektiv. Aber auch hier heißt es testen. Ausnahmen gibt es immer.
  • Banner / Links auf einzelnen bestehenden Seiten
    Diese Einbau-Methode ist da schon deutlich effektiver. Wie oben beschrieben geht man die eigenen Seiten/Artikel durch und sucht dann für gut besuchte Seiten passende Partnerprogramme raus. Das ist zwar aufwendiger, als einfach nur ein Banner in die Sidebar zu packen, aber es bringt auch mehr ein. Habe ich z.B. eine gut besuchte Seite über Visitenkarten, dann könnte man dort einen Link oder ein Banner zu einer Online-Druckerei einbinden.

    Diese Methode hat zudem den charmanten Vorteil, dass man Stammleser nicht verärgert. Man baut Affiliate-Links und Banner noch nicht bei der Veröffentlichung eines Artikels oder einer neuen Seite ein, sondern erst nachträglich. Sind ein paar Wochen vergangen, lesen hauptsächlich Suchmaschinen-Besucher diese Artikel/Seiten und dann baut man Affiliate-Links und -Banner in diese etwas älteren Artikel ein. So stattet man sein Archiv nach und nach mit genau passenden Affiliate-Links aus.

  • Reviews und Tests
    Man kann bei einer bestehenden Website auch neue Rubriken einführen. So könnte man einen Bereich Reviews einführen und dort Produkte vorstellen und bewerten. Und natürlich jeweils einen Affiliate-Link einbauen.

    Allerdings sollte man da keine pauschalen Empfehlungen aussprechen, sondern ehrliche Reviews verfassen. Wenn man manche Produkt ehrlicherweise negativ bewertet, nehmen die Leser positive Reviews um so ernster und das bringt Sales.

  • neue Seiten
    Eine weitere Möglichkeit besteht darin, neue Seiten zu erstellen, welche die “normalen” Website- oder Blog-Besucher nicht zu sehen bekommen. Da eine bestehende Website schon einen gewissen Trust hat, kann man auch diverse neue Seiten erstellen, die dann von Google relativ schnell in den Index aufgenommen werden.

    Man erstellt also neue Seiten, die in der normalen Navigation nicht angezeigt werden. Bei Blogs nutzt man dafür statische Seiten. Diese Seiten kann man dann deutlich mehr wie eine Affiliate-Seite gestalten. In einem WordPress-Blog kann man für solche Seiten ein eigenes Template verwenden. Ein paar Links von älteren, thematisch passenden, Artikeln sollte Google dann zum Indexieren der Seiten bringen.

    Der Witz an der Sache ist, dass man sozusagen eine 2. Website hinter der 1.Website aufbaut. Die regelmäßigen Leser sehen diese Seiten normalerweise gar nicht. Nur Google Nutzer, die nach etwas bestimmten suchen, bekommen die Seiten in den Google-Suchergebnissen angezeigt. Auch diese Methode eignet sich sehr dazu, Stammleser nicht zu verärgern.

  • Newsletter
    Ein Newsletter ist auch eine gute Methode Sales und Leads zu generieren. Hat man einen bestehenden Newsletter, dann kann man darin durchaus auch Affiliate-Links einbauen. Ansonsten sollte man versuchen einen neuen Newsletter aufzubauen.
  • als Sprungbrett verwenden
    Eine bestehende Website mit vielen Besuchern und Trust bei Google kann man auch wunderbar als Sprungbrett verwenden. Man baut die Affiliate-Links und Banner gar nicht direkt in die Artikel und Seiten ein, sondern verlinkt auf eine externe Website, die man für ein spezielles Affiliate-Thema erstellt hat. Bei dieser Extra-Seite kann man dann auch alle Optimierungstipps einsetzen, die ich in Teil 7 beschrieben habe.

Das waren einige Möglichkeiten, wie man in bestehende Websites oder Blogs Affiliate-Links und -Banner einbauen kann.

Natürlich sollte man hier viel testen und vorsichtig vorgehen. Es dauert lange sich das Vertrauen von Stammlesern aufzubauen. Man kann es mit ein paar Afffiliate-Links zu schlechten Produkten aber ganz schnell wieder verspielen. Versucht also nicht plump Affiliate-Links in Artikel einzubauen, sondern liefert Value, plus (später) einen Affiliate Link.

Design

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Das Design einer bestehenden Website ist natürlich relativ fest vorgegeben. Man kann hier erstmal nicht die Empfehlungen für Affiliate-Landing-Pages umsetzen.

Vorsichtige Anpassungen stehen hier im Vordergrund. Bei einzelnen Bereichen, z.B. einem Produkt-Review-Bereich, könnte man ein leicht anderes Layout einsetzen, welches weniger Ablenkung beinhaltet, als das normale Website-Layout.

Man könnte auch per Zeitschaltung aus Seiten und Artikeln, die ein gewisses Alter erreicht haben, Elemente ausblenden. So wäre es denkbar, dass man die Sidebar eines Blogs oder z.B. auch die Social-News-Buttons bei allen Blogartikeln verschlankt bzw. ausblendet, die älter als 6 Monate sind. Je weniger andere Klickmöglichkeiten, umso höher die Chance, dass der User den Affiliate-Link anklickt. Deshalb haben Affiliate Landing Pages auch so gut wie keine anderen Links als den Affiliate-Link.

Und für die oben genannten statischen Seiten der parallelen 2.Website kann man sowieso ein eigenes Affiliate-Layout verwenden.

Allerdings muss man hier vorsichtig vorgehen und immer gut darüber nachdenken, welche Auswirkungen Änderungen auf die bestehende Community haben.

Zur Erstellung eines Affiliate-Layouts habe ich in Teil 7 schon einiges geschrieben. Aber ich werde nochmal in einem Extra-Artikel auf das Design von Affiliate/Landing-Pages eingehen.

Technik

Zum Thema Technik möchte ich heute nicht viel sagen. Man muss natürlich erstmal mit dem arbeiten, was man bei der bestehenden Site hat.

Für WordPress gibt es einige interessante Affiliate-Plugins, die ich im nächsten Artikel dieser Serie vorstellen werde.

Fazit

Der nachträglich Einbau von Affiliate Links und Banner in eine bestehende Website oder einen Blog ist mit Vor- und Nachteilen verbunden.

Einerseits hat man schon Traffic und kennt die Bedürfnisse der eigenen Leser sehr gut (auch durch die schon vorhandenen Statistiken).

Allerdings muss man bei einer bestehenden Leserschaft deutlich vorsichtiger sein, als das bei einer komplett neuen Affiliate-Website notwendig wäre. Man muss Rücksicht auf Stammleser nehmen und Affiliate-Links subtiler und zielgerichtet einbauen.

Wer das beherzigt, der wird auch mit seiner bestehenden Website/Blog Geld durch Affiliate-Marketing verdienen können.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
10 Kommentare und Trackbacks zu 'Affiliate-Marketing Teil 8 – Affiliate Marketing bei bestehenden Websites'

Kommentare zu 'Affiliate-Marketing Teil 8 – Affiliate Marketing bei bestehenden Websites' mit RSS

  1. 1 Der Softwareentwickler Blog kommentierte am 04.11.2009 um 15:13 Uhr

    Das war ja mal wieder ein richtig toller Artikel. Diese Idee mit den “versteckten” Artikeln kenne ich überhaupt nicht abers scheint wohl gängige Praxis zu sein. Klasse, vielen Dank für die Denkanstöße, Peer :smile:

    Carsten

  2. 2 Andreas kommentierte am 04.11.2009 um 15:30 Uhr

    Dein Artikel kommt zur rechten Zeit :grin:
    Bei mir waren/sind es sogar Leser die meinten ich sollte Affiliate ruhig ausprobieren bzw. hätten die kein Problem damit. Ich probiere das demnächst auch aus, allerdings nur mit 2-3 Produkten die ich a) Besitze und selber täglich verwende b) nur Textlinks und diese auch deutlich gekennzeichnet. Hält sich also alles im Rahmen und ist nichts wildes. Auf Banner oder AdSense verzichte ich aber. Ich überlege auch, ob ich dann die Einnahmen veröffentliche werde. Da habe ich mich noch nicht zu entschlossen.

    Gruß,
    Andreas

  3. 3 Nicole kommentierte am 04.11.2009 um 17:24 Uhr

    Danke für die Tipps & Tricks.
    Ist aber schwieriger als gedacht :???: um nicht zu sagen bei mir funktioniert es bislang überhaupt nicht …

  4. 4 pietbonn kommentierte am 04.11.2009 um 17:55 Uhr

    Guter Artikel!

    Noch ein kleiner Tipp, der viel Geld wert sein kann: Testen, testen, testen! Hört sich (natürlich) doof an, ist aber wenn man einmal die Macht der Tests erkannt hat und den Umsatz dadurch verzehnfachen konnte (das ist nicht übertrieben), ist es wie eine Droge ohne Nebenwirkungen. Man bekommt einfach mehr Conversions bei gleicher Besucherzahl :)

    Es muß nicht immer nur um die Top-Positionen gehen (klar, die sind die Grundlage), sondern danach fängt der Spaß erst richtig an: Richtiges Title-Tag und passende Description sorgen für höhere Klickraten (auch auf Pos 1) und durchgetesteter Content bzw Platzierungen der Affiliate-Links und Optimierung von deren Form bringen hier nochmal eine deutliche Conversionsteigerung!

    Oftmals kann man so zB kurzfristig mehr rausholen als durch eine höhere Platzierung. Probiert’s aus, man kann sich nicht vorstellen, welches Potential hier viele einfach so verschenken!

    pietbonn

  5. 5 Joerg kommentierte am 04.11.2009 um 18:29 Uhr

    Der Vorteil wenn man die Links schon auf bestehende alte Blogposts integriert liegt auch daran, dass man die Besucher schon sehr gut einschätzen kann anhand der Suchbegriffe, mit denen diese dort landen und der Aufenthaltsdauer, Absprungrate usw.
    Schreibt man dagegen einen neuen Affiliate Artikel muss man oft ihn oft ins Blaue hinein konzipieren, da man nie genau weiß wie die Leser sich verhalten.

  6. 6 Peter kommentierte am 05.11.2009 um 08:46 Uhr

    Sehr interessant, da kann man noch vieles Lernen.

    Danke für diese Informationen.

  7. 7 Kerstin Boll kommentierte am 05.11.2009 um 10:04 Uhr

    Vielen Dank für den schönen Artikel! Mir haben besonders die Punkte “Banner auf bestehenden Seiten” und “neue Seiten” gut gefallen.

    Für meine Kunden (Trainer, Berater, Coaches) ist das eine gute Möglichkeit, Seminare zu bewerben.

  8. 8 Sandra kommentierte am 05.11.2009 um 12:23 Uhr

    Gut zu wissen! Affiliate Werbung will ich demnächst auch in Angriff nehmen, muss mich allerdings erst noch ein wenig schlauer darüber machen. Deine Artikel sind immer sehr hilfreich und Informativ! Weiter so!

  9. 9 Torsten kommentierte am 09.11.2009 um 10:29 Uhr

    Hallo,

    wir lernen auch ständig bei der Verwendung von affilinet dazu. Gerade das finden der richtigen Artikel für die Besucher der eigenen Webseite ist wirklich nicht einfach.

    Wir sind momentan auch noch beim ausprobieren, weil wir momentan noch nicht den gewünschten Effekt erzielt haben!

    Um das zu erreichen hat uns der Artikel wieder ein Stück weiter gebracht!
    Deshalb Merci … Gruss Torsten

  10. 10 Samuel kommentierte am 09.11.2009 um 13:47 Uhr

    Besten Dank für die ausführliche Serie – mal schaun ob ich das auch mal machen werde. Auf jeden Fall ist der Artikel “gebookmarked”



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