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Nicht an Geld denken, um Geld zu verdienen
Peer Wandiger - 45 Kommentare - Geld verdienen - Ähnliche Artikel


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Wer träumt nicht davon, im Internet Geld zu verdienen?

Einen Blog zu führen, Spaß beim täglichen Schreiben zu haben und dann auch noch Geld verdienen. Irgendwann vielleicht sogar soviel, dass es zum Leben reicht.

Dieser Wunsch ist ein wichtiger Antrieb überhaupt irgendwann (finanziell) erfolgreich sein zu können. Aber leider ist dieser Traum auch sehr oft der Grund, warum Blogger scheitern.

Wieso Blogger am Geld verdienen scheitern und wie man das verhindert, zeigt dieser Artikel.

Geld als Segen und Fluch

Wie gesagt, ohne einen Traum oder eine Vision, wird man auch in der Wirtschaft nicht erfolgreich werden. Man braucht einen Antrieb, der einen auch in schwierigen Zeiten und wenn man keine Lust hat dazu bringt, sich hinzusetzen und zu arbeiten.

Ob es sich dabei um einen Blog handelt, um einen Online-Shop, einen Webdesigner, Grafiker, Dienstleister, Affiliate oder was auch immer, ist meist egal.

Wer nicht weiß wofür er auf Dauer arbeitet, wird irgendwann ausbrennen und die Motivation verlieren.

Und Geld allein ist keine gute Motivation. Finanzielle Unabhängigkeit, tolle Urlaube, ein eigenes Haus, eine glückliche Familie, ein spezielles Hobby sind dagegen eher als Ziele und Träume eher geeignet, da man damit ein konkretes Ziel abseits vom “Reich werden” verbindet.

Aber um Ziele soll es heute gar nicht gehen, sondern um die Grundeinstellung des Shop-Betreibers, Bloggers, Webmasters etc.

Wenn diese Grundeinstellung falsche Schwerpunkte hat, dann ist die Chance, dass man scheitert, recht hoch.

Die falsche Einstellung

In den vergangenen Monaten und Jahren habe ich viele Blogs kommen und gehen gesehen. Das ist an sich nichts ungewöhnliches und auch kein Problem. Aber gerade die Blogs, die mit finanziellen Zielen gestartet sind, habe ich mir genauer angeschaut und immer wieder den selben Fehler entdeckt.

Ich spreche hier von Blogs, aber diese Aussagen gelten meiner Ansicht nach auch für viele andere Internet-Projekte gleichermaßen.

Der häufigste und wichtigste Fehler liegt in der Einstellung der Blogger. Viele davon sehen große Blogs und lesen über Einnahmen im vierstelligen Bereich und möchten dies natürlich auch erreichen. Leider gehen Sie zwar mit einer guten Motivation, aber mit der falschen Einstellung an die Arbeit.

Und die falsche Einstellung ist:
Sie denken beim Schreiben Ihrer Artikel/Inhalte vor allem ans Geld verdienen und nicht an die Leser.

Dies äußert sich dann unter anderem wie folgt:

  • jeder Artikel enthält Affiliate-Links und -Banner
  • es werden Produkte unkritisch empfohlen
  • man ließt wenig über persönliche Erfahrungen
  • schlechte Lesbarkeit der Artikel für die Nutzer, aber gute Suchmaschinenoptimierung
  • Maßnahmen zur Traffic-Steigerung, die dem Image und der Glaubwürdigkeit schaden (z.B. Mainstream- und “Erwachsenen”-Artikel in Fachblogs)
  • viel zu viel Werbung
  • nach vielen Artikeln zum Start lässt die Schreibfrequenz nach
  • und vieles andere mehr …

Dies hat dann die folgenden Auswirkungen.

Auswirkungen

  1. Internet-Nutzer sind auf der Suche nach Lösung und wollen Bedürfnisse befriedigen. Ein Blogger, der beim Schreiben ans Geld denkt, denkt an sich und nicht an die Wünsche und Bedürfnisse des Lesers. Das merken Nutzer natürlich sehr schnell und so werden nur wenige den Feed abonnieren oder wiederkommen.
  2. Wer beim Schreiben immer ans Geld denkt, der wird sehr schnell enttäuscht werden. Denn ähnlich wie im realen Leben, dauert der Aufbau eines Businesses seine Zeit. Es bedarf Ausdauer und Leidenschaft, um täglich effektiv zu arbeiten. Ist die tägliche Hauptmotivation der Spaß an der Sache und ein Bedürfnis, den Lesern etwas zu geben und sie zufrieden machen, dann durchsteht man auch Durststrecken. Ist Geld die tägliche Motivation, wird man sehr schnell aufgeben, wenn das Geld nicht sofort kommt

Viele der heute so bekannten Top-Blogger haben Jahre gebraucht, um sich diese Status aufzubauen. In dieser Zeit haben sie nach Ihrem Arbeitstags in der Nacht gebloggt und haben mit Leiderschaft und Spaß etwas aufgebaut. Das sehen viele leider nicht.

Die richtige Einstellung

“Motivation” ist eine faszinierende Sache. Ohne die richtige Motivation wird es vielen sehr schwer fallen, etwas zu erreichen.

Das gilt auch für Blogger und Website-Betreiber. Deshalb sollte man sich eine Grundeinstellung zulegen, die weg vom Geld verdienen, hin zu kurzfristigen Belohnungen, für den Blogger selber und für die Leser, geht.

Sehr oft ist der Unterschied zwischen einem erfolgreichen Blog und einem gescheiterten hauptsächlich die Motivation des Betreibers.

Deshalb empfehle ich als Grundeinstellung “Nicht an Geld denken, um Geld zu verdienen”.

Wer sich täglich an seinen Computer setzt und Spaß am Schreiben hat, mit Freude auf die Kommentare der Leser eingeht und sich beim Schreiben überlegt, mit welchem Thema er besonders viele Leser (seiner Zielgruppe) glücklich machen und deren Bedürfnisse befriedigen kann, der hat eine sehr gute Grundlage für den Erfolg.

Ich weiß nicht wer von euch den Film “Feld der Träume” mit Kevin Costner kennt. Das Grundthema des Films finde ich passt sehr gut zu diesem Ansatz.

Es geht darum etwas zu geben, bevor man etwas bekommt. Man sollte mit Leidenschaft und Spaß bei der Sache sein und nicht von Anfang an nur etwas wollen.

Beispiele

Im folgenden ein paar Beispiele, um zu verdeutlichen, was ich meine.

  • Selbstaendig-im-netz.de
    Ich habe diesen Blog im Februar 2007 nicht mit dem Ziel gestartet viel Geld zu verdienen. Damals wollte ich einfach nur meine Erfahrungen mit meiner Selbständigkeit anderen Selbständigen und Existenzgründern mitteilen. Zudem wollte ich das Medium Blog kennenlernen und schauen, was in Deutschland grundsätzlich mit einem Blog möglich ist.

    Zuerst kamen die treuen Leser und die guten Besucherzahlen und dann die Einnahmen.

  • Blogprojekt.de
    Mein erst Anfang 2009 gestarteter Blog soll irgendwann sicher auch mal Geld abwerfen, aber das war nicht die Motivation für den Start. Ich wollte mein gesammeltes Blog-Wissen anderen Blogger zur Verfügung stellen, selber neue Dinge ausprobieren (z.B. Newsletter und Podcast) und einfach die wichtigste deutsche Anlaufstelle für Blog-Tipps werden.
  • Affiliate Blogs
    Nach den konkreten Beispielen nun ein paar fiktive. Wenn man z.B. einen Blog über Affiliate Marketing startet könnte es zwei Einstellungen des Bloggers geben. Zum einen könnte er versuchen, sehr gute Tipps (viele aus eigener Erfahrung) für den Erfolg mit Affiliate Marketing zu geben und auch gute und empfehlenswerte Affiliate-Programme auflisten. Oder er veröffentlicht ausschließlich Artikel mit Referral-Links, um möglichst viele Vergütungen zu bekommen und Geld zu verdienen.

    Der Unterschied in der inhaltlichen Ausrichtung ist schon erkennbar. Viel wichtiger ist aber die psychologische Wirkung. Denn bei ersterem Ansatz hat man die Leser im Blick, bei letzterem nur sich selbst. Die Chancen stehen bei der ersten Variante viel besser erfolgreich zu werden (sprich treue Leser zu gewinnen und sich auf Dauer etwas aufzubauen).

  • Abnehmblog
    Mit dem Thema “Abnehmen” kann man viel über Affiliate-Programme verdienen. Aber auch hier stellt sich die Frage nach der Einstellung des Bloggers und damit nach der inhaltlichen Ausrichtung. Will ich anderen Menschen helfen und deren Bedürfnisse befriedigen oder geht es mir in erster Linie um Affiliate-Sales?

    Letzteres wird die Besucher wohl nicht so glücklich machen und damit auf Dauer auch nicht den Blogger.

  • Musik-Shop
    Ich sehe bei einem Online-Musik-Shop viel größere Erfolgschancen für einen Musikfan, der eine bestimmte Musikrichtig liebt und dazu mit Herzblut einen Shop führt.

    Wer nur darauf spekuliert, mit populären Gruppen Umsatz zu machen hat meist weniger Erfolg mit dem Aufbau einer treuen Leserschaft und auch einer eigenen Zufriedenheit, die über das reine Geld verdienen hinaus geht.

Ich hoffe die Beispiele machen deutlich, worauf ich hinaus will. Geld verdienen ist Okay und ich bin selber jemand, der sich als Selbständiger sehr viel mit diesem Thema auseinander setzt.

Doch um Geld zu verdienen sollte man nicht mit einem Schild auf der Stirn herumlaufen: “Ich will Geld verdienen”. Das schreckt Internetnutzer eher ab, von der eigenen Motivation ganz zu schweigen.

Die Business-Einstellung

Das bedeutet nun aber nicht, dass man sich nicht um Business-Dinge kümmern muss. Der Verkauf von Bannerplätzen, die Optimierung von AdSense-Anzeigen, das Testen von Affiliate-Links usw. erfordert eine Business-Einstellung und auch Know How.

Doch diese Business-Einstellung sollte auch enthalten, dass der Kunde/Leser im Vordergrund steht und dass auf meiner Prioritäten-Liste die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe ganz oben stehen sollten.

Ein Drahtseilakt

Das ist zugegebenermaßen ein Drahtseilakt. Ich spüre das auch immer wieder.

Es gab in der Geschichte von Selbständig im Netz schon viele Momente, in denen ich darüber nachgedacht habe, wie weit ich gehen kann. Wie viel Werbung blende ich ein? Schreibe ich mehr bezahlte Posts? Auf welche Art kann ich Affiliate-Links einbauen? usw.

Mir persönlich hilft es, wenn ich einen Schritt zurück trete und mir 2 Dinge überlege:

  1. Wie wird sich meine Entscheidung langfristig auswirken? Zahlen ich damit auf mein “Blog-Konto” ein oder hebe ich eher etwas ab?
  2. Ich überlege mir, wie ich mir meinen Blog wünschen würde, wenn ich ein normaler Leser meines Blogs bin.

Es ist verlockend dem Ruf des Geldes zu folgen. Wenn man mal eine 100,- Euro Affiliate-Provision erhalten hat und sich vorstellt was reinkommt, wenn man ab jetzt viel öfters diesen Affiliate-Link einbaut, dann muss man sich schon manchmal bremsen, ich kenne das selber. :-)

Es gibt kein “Muss”

Die in diesem Artikel dargestellte Meinung ist natürlich meine persönliche. Wer dazu eine andere Meinung hat sollte wissen, dass ich meine Meinung niemandem aufzwinge.

Es gibt sicher auch andere Herangehensweisen an das Internet-Business und das Geld verdienen im Internet. Ich bin aber jemand, der sich vor allem langfristig etwas aufbauen möchte, das die Leser in erster Linie sehr gern lesen und nutzen und woraus in dann in zweiter Linie finanziell Kapital schlage.

An meiner Arbeit Spaß haben und glücklich sein steht im Vordergrund. Wenn ich damit genug Geld verdiene, um davon zu leben, ist das natürlich super. Aber eben nicht umgedreht.

Ich bin mir sicher, dass “Selbständig im Netz” heute nicht mehr existieren würde, wenn mein erster Gedanke am Morgen “Ich muss Geld verdienen” wäre.

Dann hätte ich mit Sicherheit nicht schon rund 1.170 Artikel mit insgesamt über 1.000.000 Wörtern geschrieben. :-)

Was ist eure Meinung?


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Kommentare
45 Kommentare und Trackbacks zu 'Nicht an Geld denken, um Geld zu verdienen'

Kommentare zu 'Nicht an Geld denken, um Geld zu verdienen' mit RSS

  1. 1 Bernd kommentierte am 18.11.2009 um 12:41 Uhr

    Hallo, super Artikel der in fast allen Punkten den Nagel auf den Kopf trifft. Ich blogge zwar noch nicht so lange. Klassische XHTML-Seiten betreibe ich aber bereits schon länger. Und du hast recht, wen du schreibst, das es dort genau so ist. Ich habe mit dem einen Hobby als Seite angefangen. Und das was die Besucher wollen sind praktische Infos und Tipps die man persönlich gesammelt hat. Und deswegen kommen auch die meisten wieder. Seit zwei Jahren habe ich das ganze als Nebengewerbe angemeldet. Aber nicht weil ich viel Werbung auf den Seiten platziere, sondern weil ich mit Begeisterung über meine Hobby bzw. die Hobbies schreibe und informiere.
    Ich glaube aber auch das viele Seitenbetreiber oft zu wenig Ausdauer haben? So kommt mir es oft vor. Oft schlafen wirklich gut gemachte Seiten einfach ein. Mit der entsprechenden Ausdauer kommt man irgendwann auch ans gewünschte Ziel!

  2. 2 Niklas kommentierte am 18.11.2009 um 12:49 Uhr

    Treffender Artikel. Die Motivation ist leider oft vom verdienten Geld abhängig. Sprich, wenn ich kein Geld oder nicht “genügend” Geld mit meinem Blog verdiene, dann lohnt sich das Schreiben ja ohnehin nicht. Diese Beobachtung habe ich nun schon einige Male machen müssen – teilweise sogar bei mir selbst.

    Allerdings halte ich es für wesentlich wichtiger für die Motivation, dass man ein gewisses Feedback für seine geleistete Arbeit bekommt. Bei Blogs zum Beispiel über Kommentare, damit wird heute meiner Meinung nach nämlich sehr wenig hantiert.

    Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er will oder ob er nicht will. Das Ende jeden Liedes ist die Nachhaltigkeit und die erreicht man eben nicht innerhalb von 16 Wochen :)

  3. 3 Doc_W kommentierte am 18.11.2009 um 12:49 Uhr

    Sehr schön zusammengefasste Erfahrungen, die jeder ambitionierte Blogger wohl selbst schon so gesammelt hat.

  4. 4 nastorseriessix kommentierte am 18.11.2009 um 13:01 Uhr

    Gut beschriebener Artikel mal wieder, so wie ich es gewohnt bin. :D

    Jedoch stört mich auch dieses mal wieder an diesem Artikel etwas, nämlich das du so viel Potenzial verschenkst bei dem Inhalt.

    Ich meine damit, das wenn man solch einen Artikel in 2 Artikel aufspaltet, man dadurch noch etwas mehr Umsatz im Sinne von Diskussionen/Lesern/Besuchern und auch Einnahmen generieren kann. :wink:

    Ansonsten was den Inhalt betrifft gebe ich dir da vollkommen Recht. Das betreiben eines Blog, nur unter dem Gesichtspunkt damit Geld verdienen zu wollen, anzufangen ist so gesehen nicht schlecht.

    Jedoch die ganze Zeit quasi krampfhaft daran zu denken das man X-Euro verdienen muss/will/soll in Zeitraum X, das ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Damit wird man nämlich unter anderem auch Blind für andere Wege und Möglichkeiten. :neutral:

  5. 5 Peer Wandiger kommentierte am 18.11.2009 um 13:20 Uhr

    @ nastorseriessix
    Mag sein, aber ich bin ein Freund von “Ein Gedanke, ein Artikel”.

    Ich hätte den Artikel künstlich aufteilen können. Aber das will ich nicht und deshalb gebe ich dem Drang nach mehr PageViews in diesem Fall nicht nach. :-)

  6. 6 Annubis kommentierte am 18.11.2009 um 13:33 Uhr

    das geldverdienen war nie eine motivation für mich. war auch nicht der grund warum ich vor jahren angefangen habe zu bloggen, sondern weils spass macht und weil immer wieder interessante leute über mein blog stolpern und dadurch interessante diskussionen entstehen.

    geld ist auch heute noch keine motivation für mich – es ist natürlich schön zu sehen, dass man damit auch mal nen ausgang mit seiner liebsten finanzieren kann oder sonst was cooles anschaffen kann.

    bloggen sollte freude machen wegem schreiben und nicht wegen was anderem…

  7. 7 Markus kommentierte am 18.11.2009 um 13:36 Uhr

    Die Zielsetzung die man persönlich hat ist wichtig. Manche haben da gerade am Anfang eines Projekts völlig falsche Zielsetzungen. Ich schraub meine Ziele nach und nach hoch. Rückschläge muss man auch immer einplanen, oft sieht man dadurch aber auch das man eben was falsch gemacht hat und lernt wiederum für die Zukunft.

  8. 8 Wolfgang kommentierte am 18.11.2009 um 14:41 Uhr

    “Nicht an Geld denken, um Geld zu verdienen”
    Sehr schön auf den Punkt gebracht.
    Ich möchte gerade zu Beginn meines Blogs nur und zwar ausschließlich für meine Leser da sein und nicht an Geld denken.
    Deshalb habe ich mir in der ersten Phase meines Blogs (bis 50.000 Seitenaufrufe pro Monat) eine Werbesperre auferlegt. Bis auf einen Banner, der sich eher aus optischen Gründen auf meiner Seite befindet, möchte ich keine Werbung schalten.
    So komme ich erst gar nicht auf die Idee, ans Geldverdienen durch zu viel Werbung auf der Seite zu denken.

  9. 9 Raffael kommentierte am 18.11.2009 um 15:05 Uhr

    Im englischen gibt es ja die tolle Aussage “You’ve got to spend money to make money”. Das gilt meiner Meinung nach bei einem Blog genauso wie “Nicht an Geld denken, um Geld zu verdienen”. Man sollte eine echte Motivation haben. Und wer wirklich Geld verdienen will, der muss neben der Leidenschaft auch viel Zeit und etwas Geld mitbringen. Oder man ist ein Mulittalent, dann gehts auch einfach mit sehr, sehr viel Zeit. Aber bloggen ist sicherlich keines der “get-rich-fast-schemes”. Da braucht es Ausdauer. Und dabei hilft ein echtes, nicht monetäres Ziel.

  10. 10 Heiko - Laufe Marathon kommentierte am 18.11.2009 um 15:12 Uhr

    Viel Wahrheit steckt in Deinem Artikel. Bei einigen Sachen habe ich mich sogar selber erkannt, aber aus Fehlern lernt der Mensch halt am aller besten. Ich denke am wichtigsten ist, am Ball bleiben und die Sache mit Herzblut betreiben, der Rest ergibt sich mit der Zeit von alleine. Wie sagt man so schön: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

  11. 11 Hofnarr Florian kommentierte am 18.11.2009 um 15:31 Uhr

    Schöner Artikel! Ich denke, ein Leser merkt sofort, wenn ein Blog/eine Webseite nur dafür ins Leben gerufen wurde, um Geld zu verdienen. Die Texte sind meist lieblos und mit Werbung überbelastet. Auf diese Art und Weise kann man keine Stammleser gewinnen, sonder meist nur Leser per Google.

    Wirklich erfolgreiche Blogs leben doch von einer Idee etwas zu übermitteln und nicht davon Geld zu verdienen. Ich jedenfalls frequentiere einen Blog nicht mehr, wenn klar zu erkennen ist, dass er nur zum Geld verdienen da ist.

  12. 12 Heiko Harthun kommentierte am 18.11.2009 um 15:32 Uhr

    Da ich selbst gerade in der Testphase für ein Blog bin, vielen Dank vor allem für die Ideen und Erfahrungen, die sich nicht aufs Geldverdienen beziehen.

  13. 13 Benni kommentierte am 18.11.2009 um 16:08 Uhr

    Ich würd auch gerne finanzielle Vorteile ergattern, aber ich lass es direkt bleiben, weil ich mich da gut genug für kenne.
    Wenn ich jetzt anfange da groß in Sachen “Geld verdienen” rumzuklotzen, dann würd ich meinen Blog nur zu Grunde richten und dafür sind mir die letzten beiden Jahre einfach zu wertvoll.

    Da find ich die Idee mit der oben erwähnten “Werbesperre” gar nicht so verkehrt. Ist ja letztlich irgendwie auch das, was Peer geschrieben hat. Erst kamen die treuen Leser, dann die Zugriffszahlen und dann das Geld.

    Wenn man das Geld nicht als Priorität setzt, dann sind so treue Leser doch echt schon was Feines, oder? :)

  14. 14 Jürgen kommentierte am 18.11.2009 um 16:17 Uhr

    Ich denke, dass da auch noch ein anderer großer Punkt im Vordergrund steht der die Leute die Blogs und Internetseiten betreiben daran hindern richtig Geld zu verdienen: Die Ungeduld.

    Es ist viel Geduld angesagt und Aufbauarbeit zu leisten und eine Ernte ist nicht schon nach wenigen Monaten möglich sondern dauert oft viel länger.

    LG Jürgen

  15. 15 Sven Büromöbel & Büroplanung kommentierte am 18.11.2009 um 17:48 Uhr

    Wer nur bloggt um Geld zu verdienen wird langfristig nicht glücklich! Wer allerdings nur Geld verdient ohne zu bloggen, verpasst auch eine Menge…

    Ich blogge und verdiene Geld – so lässt es sich leben! :-)

  16. 16 Simon kommentierte am 18.11.2009 um 18:52 Uhr

    Du hast völlig recht. Und das mit dem Geld verdienen bezieht sich nicht nur aufs bloggen. Bei jeder Tätigkeit, die auch Geld verdienen ermöglicht, kommt das Geld nur wirklich, wenn man nicht daran denkt. Meine Erfahrung zeigt das im Bereich des Musizierens. Spaß ist die Hauptsache, Geld nur ein Nebenprodukt.

  17. 17 andi kommentierte am 18.11.2009 um 22:49 Uhr

    Ich kann Dir ebenfalls nur beipflichten- die Motivation und Spaß muss im Vordergrund stehen, nicht das Geld, ansonsten hätte ich in den ersten Monaten schon aufgegeben. Das Ziel ist der Weg, insofern geht’s weiter und weiter, bis die Site nach meinen Vorstellungen komplett ist und alle Teilprojekte realisiert sind, wenn es auch manchmal an die Nerven geht. Allerdings sind ein paar Euros z.B. von Google zumindest eine kleine Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein….

  18. 18 Frank kommentierte am 19.11.2009 um 00:02 Uhr

    Ich kann meinen Vorrednern da größtenteils nur beipflichten. Mangelt es an Idealismus für die Sache, kann man es eigentlich sein lassen. Ich kann da jetzt nur für mich sprechen, aber mir ist es wichtiger mein Hobby (in dem Fall zum Nebengewerbe gemacht) mit anderen Leuten zu teilen und versuchen meine Erfahrungen weiterzugeben. Wenn die Resonanzen dann positiv sind, bestätigt mich das. Und Geld, bzw. Profit interessiert mich dann in dem Fall halt auch nur sekundär. Zumal ich ja das Glück habe nicht davon leben zu müssen. Wobei ich dann natürlich das Pech habe alles neben dem normalen Job erledigen zu müssen, hehe.

  19. 19 Gustav kommentierte am 19.11.2009 um 12:53 Uhr

    Ich widerspreche sowohl dem Inhalt dieses Blog-Posts als auch den meisten der Kommentaren. “Nicht an Geld denken, um Geld zu verdienen” ist zwar ein markiger Spruch, aber eben auch nicht mehr. Wenn man beim Aufbau einer Unternehmung/Selbständigkeit, egal ob Blog oder etwas anderes, nicht von Anfang an daran denkt, wie damit Geld verdient werden kann, hat man m.E. eben genau den ersten Schritt schon falsch gemacht. Wenn ich beispielsweise eine Dienstleistung anbiete, die zwar alle glücklich macht und alle toll finden, für die ich aber kein oder nur wenig Geld erhalte, dann ist meine Selbständigkeit zum Scheitern verurteilt. Das mag wenig idealistisch sein, ist aber die (harte) Realität. Der Hauptspruch dieses Blogposts passt zu ähnlichen Sprüchen wie “Denk an Deine Kunden und nicht ans Geld, dann kommt das Geld von alleine.” Das ist in meinen Augen völliger Humbug. Das heißt im Umkehrschluss ja nicht(!), dass man seinen (potentiellen) Kunden Schrott andrehen soll und eine schlechte Leistung für möglichst viel Geld erbringen soll. Natürlich nicht. Aber eine Unternehmung ggf. über Jahre hinweg aufzubauen, um erst am Ende festzustellen, dass man damit kein Geld verdienen kann, weil man das falsche Konzept hatte, das ist im besten Fall idealistisch naiv, im schlechtesten Fall einfach dumm.

    Außerdem werden hier zwei Dinge miteinander vermengt: Man darf den Hobby-Blogger (völlig wertfrei), der aus Spaß an der Sache schreibt, nicht mit demjenigen vergleichen, der mit seiner Tätigkeit Geld verdienen will/muss. Für den ersten ist es völlig in Ordnung, lange Zeit zu “arbeiten”, ohne Geld zu verdienen oder sogar im Gegenteil Geld dafür auszugeben (ein Hobby kostet überlicherweise Geld), aber für einen Selbständigen ist es fatal, viel zu arbeiten, ohne Geld zu erhalten. Es kann sich ja jeder mal selbst fragen, wie lange er es finanziell durchhält, wenn er arbeitet (egal ob selbständig oder angestellt), ohne dafür Geld zu kriegen.
    Wenn jemand sein Hobby oder eine Nebentätigkeit mit viel Herzblut und Idealismus betreibt, und sich irgendwann darüber zu freuen, dass er damit auch Geld verdient, dann ist das absolut in Ordnung und nicht zu beanstanden.
    Aber bitte nicht vorgaukeln, dass eine idealistische Einstellung für eine Selbständigkeit ausreicht und dann das Geld praktisch von alleine fließt.
    Jemand, der mit seiner Selbständigkeit seinen Lebensunterhalt verdienen will, braucht sehr wohl ein vernünftiges Konzept, bevor er loslegt, sonst kann er es gleich bleiben lassen. Und er braucht – und hierin stimme ich dem Blogpost dann wieder zu – Durchhaltevermögen. An diesen beiden Dingen dürften die meisten scheitern.

  20. 20 Peer Wandiger kommentierte am 19.11.2009 um 13:06 Uhr

    @ Gustav
    Dann hast du aber nicht nicht viel mehr als die Überschrift gelesen. :smile:

    Ich finde das, was du ansprichst aber natürlich sehr wichtig.

    Natürlich muss man sich mit dem Thema “Wie kann ich Geld verdienen” beschäftigen. Die Hälfte der Blogposts hier auf “Selbständig im Netz” dreht sich darum.

    Und ich habe auch schon oft gezeigt, dass man sich vor dem Start eines professionellen Blogs, einer Dienstleistungswebsite usw. Gedanken über die Verdienstmöglichkeiten, die Zielgruppe, die Konkurrenz etc. machen muss. Das steht außer Frage.

    Was in diesem Artikel gemeint ist, ist dass man über Lösungen für Kunden nachdenkt (die für mich als Selbständigen profitabel sind) und nicht nur daran, dem Kunden irgendwas anzudrehen.

    Genau das haben viele der am Anfang angesprochenen “professionellen” Blogs getan. Die haben ausschließlich qualitativ schlechte Artikel mit Affiliate-Links vollgepackt und auch sonst nur daran gedacht, mit was sie noch Geld verdienen können. Was jemand wirklich lesen will, wie man das Vertrauen der Leser aufbaut etc, daran haben sie nicht gedacht.

    Zusammengefasst:
    Natürlich muss man sich vorher über das Geld verdienen Gedanken machen und das Potential der eigenen Geschäftsidee (des eigenen Blogs, Website …) herausfinden. Das Geld verdient man dann aber vor allem, wenn man die Bedürfnisse der ausgewählten Zielgruppe befriedigt, besser sein will als die Konkurrenz und dadurch zufriedene Kunden bekommt.

    Nicht indem man die Kunden abschröpfen will und möglichst wenig Aufwand dafür betreiben will.

  21. 21 LexX Noel kommentierte am 19.11.2009 um 13:38 Uhr

    Meiner Meinung und Erfahrung nach gebe ich Gustav recht, bei dem was er geschrieben hat. Jedoch sollte man dabei wie schon erwähnt von Peer beides von einander trennen. Also Hobby und Voll-Selbständig, so würde ich es beschreiben. :neutral:

  22. 22 Peer Wandiger kommentierte am 19.11.2009 um 14:14 Uhr

    @ LexX Noel
    Also “Selbständig im Netz” richtet sich schon an Blogger (Webmaster und Co.) die sich Selbständig machen und Geld verdienen wollen.

    Ich dachte das hätte sich in den letzten rund 1.100 Artikeln hier im Blog schon angedeutet. :wink:

  23. 23 Micha kommentierte am 19.11.2009 um 14:23 Uhr

    Bei Themen wie denen von SiN stimme ich dir in allem zu. Letztendlich ikann man mit Benutzerbindung in dem Umfeld siicherlich viel reißen. Es gibt aber auch Themen, wo man kaum ne regelmäßig wiederkommende Leserschaft aufbauen kann, zB ‘Singlebörsen 50+’, ‘versicherungsvergleich’, etc. Bei so was muss man sicherlich auch das Userinteresse in den Vordergrund stellen, aber auch viel mehr Wert auf Conversion-Optimierung, SEO, etc. legen.

  24. 24 Peer Wandiger kommentierte am 19.11.2009 um 14:34 Uhr

    Das eine schließt das andere ja nicht aus. Wer hier schon länger ließt weiß, dass zu erfolgreichen Websites/Blogs einiges dazu gehört.

    SEO, Optimierung, Usability, Content, Planung usw. usw.

    Über Nacht wird man weder erfolgreich, noch reich.

  25. 25 LexX Noel kommentierte am 19.11.2009 um 14:50 Uhr

    @Peer Wandinger: Das habe ich auch nicht damit gemeint. :wink:

  26. 26 Peer Wandiger kommentierte am 19.11.2009 um 15:01 Uhr

    Ich weiß, ich wollte nur nochmal klar sagen, dass viel dazu gehört.

  27. 27 Wolfgang kommentierte am 19.11.2009 um 15:41 Uhr

    @Gustav
    Ein Strategie, wie man langfristig mit seinem Blog Geld verdienen möchte sollte man natürlich schon haben (in ersten Zeit der Schublade).
    Es macht aber wenig Sinn beim Aufbau eines Blogs, daran zu denken, wie man aus den ersten 10.000 Besuchen Geld abschöpft. Hier geht es darum, Content und Vertrauen aufzubauen. Das Geldverdienen ist hier nicht nur zweitrangig, sondern m.E. eher schädlich.
    Wenn der erste/zweite Schritt gemacht ist, kann die oben erwähnte Stratege aus der Schublade geholt werden.

  28. 28 Gustav kommentierte am 19.11.2009 um 16:32 Uhr

    @Peer
    Ich habe Deinen Beitrag sogar zweimal gelesen. Aber zum einen ist der Abschnitt “Die Business-Einstellung” für meinen Geschmack zu kurz geraten, zum anderen finde ich den Satz davor, Zitat:”Doch um Geld zu verdienen sollte man nicht mit einem Schild auf der Stirn herumlaufen: Ich will Geld verdienen.” sehr fragwürdig, sorry. Was ist daran schlimm, Geld verdienen zu wollen (vorausgesetzt, ich biete für das Geld eine angemessene Leistung)? Ich weiß nicht, ob Du Dich jemals als Angestellter beworben hast, aber würdest Du Dich bei einer Firma bewerben im Sinne von “ich will gar kein Geld verdienen, ich arbeite nur so?”
    Noch ein Zitat aus Deinem Post: “An meiner Arbeit Spaß haben und glücklich sein steht im Vordergrund. Wenn ich damit genug Geld verdiene, um davon zu leben, ist das natürlich super. Aber eben nicht umgedreht.”
    Das kannst Du unmöglich ernst meinen. Diese Einstellung kann man doch nur haben, wenn man bereits genug Geld zum Leben hat. Da wir in dieser Gesellschaft die Grundbedürfnisse des Lebens nicht mehr wie die Neandertaler befriedigen können, brauchen wir nunmal Geld. Und wenn es nicht um das Geld verdienen gehen würde, wäre Dein Blog ja wohl überflüssig. Wenn Deine Aussage sein soll: “Schaff etwas gutes, was Deine Kunden gebrauchen können und verlange einen angemessenen Preis”, dann sind wir einer Meinung, aber dafür hätte es meiner Ansicht nach keines Blog-Posts benötigt.
    Um es nochmal klar zu stellen, um was es mir geht. Für mich klingt der Tenor dieses Blog-Beitrags ungefähr so: “nicht daran denken, wie man Geld verdient, sondern etwas Tolles erschaffen, dann kommt das Geld von alleine.” Und das halte ich für eine falsche, um nicht zu sagen, gefährliche Aussage. Das wollte ich nicht so stehen lassen, daher mein erster Kommentar.

    @Wolfgang
    Das sehe ich nicht so. Was soll daran schädlich sein, von Anfang an, Geld zu verdienen? Deine Aussage ist viel zu pauschal. Es kommt darauf an, was man macht und wie man es macht. Das Verhältnis von Leistung und Preis muss stimmen, dann sind sowohl der Selbständige/Websitebetreiber als auch der Leser/Nutzer zufrieden. Das ist in jedem Geschäftsfeld so und für Websites und Blogs gilt genau das gleiche. Übertragen auf einen Blog könnte man sagen: Das Verhältnis von Leistung (in Form von kostenlos verfügbaren Beiträgen) zum Preis (indirekt durch Werbebanner, Affiliate-Links, Promotion von Produkten etc.) muss stimmen. Mal auf deutsch gesagt: Wenn die Blogbeiträge Scheiße sind, dann verdient man auch kein Geld, weil niemand lange auf der Seite bleibt und bestimme nicht wieder kommt, ganz klar. Bietet man aber von Anfang an gute Beiträge, hilfreiche Informationen etc., dann ist der Leser/Nutzer auch bereit, dafür zu bezahlen, sei es dadurch, dass er “nur” die vorhandene Werbung akzeptiert, sei es, dass er die Dienstleistung wirklich mit Geld bezahlt. (Auf einem Blog gibt es üblicherweise keine bezahlte Dienstleistung, daher “bezahlt” der Leser nur durch die erste Variante, aber das Gesagte gilt auch für jede andere Form der Website/Unternehmung.)
    Wenn Du einen Onlineshop eröffnen würdest, würdest Du dann auch die erste Zeit erstmal alle Produkte verschenken, um Vertrauen aufzubauen? Ich schätze nicht. Warum dann bei einem Blog?
    Ich wiederhole es noch einmal, weil ich denke, dass dies der entscheidende Punkt ist: Preis und Leistung müssen in Ordnung sein, sowohl für Anbieter wie auch für den “Käufer”. Denn auch wenn man es so machen würde, wie hier postuliert: Erst Leserschaft aufbauen und dann erst irgendwann anfangen, Geld zu verlangen bzw. Werbung zu schalten etc., was dann? Wenn ich dann meinen Blog mit Werbung zuknalle und nur noch Aff.Links einbaue etc, dann bin ich auch meine Stammleserschaft sehr schnell wieder los. Dann lieber von Anfang mit offenen Karten spielen und deutlich machen, dass man Geld verdienen will. Sonst könnte auch folgender Eindruck beim Leser entstehen: Na toll, erst hat er (der Blogger) einen auf privat gemacht und jetzt, wenn er viele Stammleser hat, versucht er aus diesen Kapital zu schlagen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin nicht sicher, ob dieser Eindruck nun der bessere ist…

  29. 29 Peer Wandiger kommentierte am 19.11.2009 um 17:12 Uhr

    Hier scheinen wir uns grundsätzlich falsch zu verstehen. Ich bin selbständig und natürlich ist es mein Anliegen Geld zu verdienen. Ohne die Einstellung Geld verdienen zu wollen, wäre ich sicher nicht mehr selbständig, sondern arbeitslos.

    Mit scheint, du reist hier einige Sätze aus dem Zusammenhang. Ich habe in dem Artikel auch nie behauptet, dass Geld verdienen was schlechtes ist. Das interpretierst du da rein.

    Ich war von Anfang an sehr offen hier im Blog und habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich mit SiN Geld verdienen will. Gerade zu Anfang hatte ich da einige andere Blogger, die mich deshalb angefeindet haben.

    Das mit dem “Schild an der Stirn” hat nichts mit der Einstellung als Selbständiger zu tun, sondern mit dem Auftreten gegenüber den Website-Besuchern/ Kunden.

    Nur weil ich nicht mit der Tür ins Haus falle, in jedem Artikel Affiliate Links einbaue und die Meinung vertrete, erst mal was aufzubauen, bevor ich es zu Geld mache, heißt dass doch nicht, dass ich kein Geld verdienen will.

    Ich versuche herauszufinden, was meine Leser/Kunden für Bedürfnisse/Wünsche haben und befriedige diese dann (und dadurch verdiene ich Geld). Indem ich meinen Kunden/Leser etwas biete, verdiene ich kurz und vor allem langfristig Geld.

    Es ist Okay, wenn du eine andere Meinung hast. Ich bin mit meiner Herangehensweise erfolgreich und verdiene Geld. Wenn jemand anders heran geht, dass ist das auch Okay.

  30. 30 Peer Wandiger kommentierte am 19.11.2009 um 17:25 Uhr

    @ Wolfgang
    Es gibt auch im Internet die unterschiedlichsten Geschäftsmodelle. Während man bei Blogs und anderen contentlastigen Websites eher darauf aus ist, wiederkehrende Besucher zu gewinnen und Vertrauen aufzubauen, sieht das z.B. bei reinen Affiliate-Sites sicher anders aus.

    Um das Shop-Beispiel von Gustav aufzugreifen. Natürlich muss man hier so schnell wie möglich Geld verdienen, keine Frage. Es ist ein Business, in das man Zeit und vor allem Geld steckt. Der feine Unterschied, den ich mit dem Artikel auch zum Ausdruck bringe will liegt darin, wie ich als Shopbetreiber meine Kunden sehe. Und da sehe ich eher bei den Shopbetreibern Vorteile, die als erstes an ihre Kunden denken.

    Noch ein Beispiel. Unser Grieche hier im Ort. Der ist nicht billig und schmeckt ganz gut. Irgendwann ist ihm aufgefallen, dass viele Leute das Essen nicht schaffen und mitnehmen wollen. Und irgendwann fing er an, 20 Cent für die Mitnehm-Verpackung des Essens zu nehmen. Die Folge war, dass wir da nicht mehr so oft hingegangen sind. Nicht wegen der 20 Cent, aber damit hat er einfach ganz klar ein Signal an seine Kunden gesendet und das kam nicht gut an. Auch wenn er grundsätzlich finanziell vielleicht sogar recht hatte.

    Von daher muss man im Detail schauen, welchen Weg man einschlagen will. Ich bin eher der Freund etwas langfristig aufzubauen und nicht kurzfristig Geld abzuschöpfen. So bin ich Kunden gegenüber bei kleinen Dingen auch kulant, weil ich weiß, dass der Großteil das zu schätzen weiß. Da habe ich finanziell langfristig mehr von, als wenn ich immer alle 5 Minuten Arbeit abrechnen würde.

    Aber das ist in Ordnung und jeder muss hier für sich den richtigen Weg finden.

    Vielleicht liegt meine Sicht der Dinge auch daran, dass ich im Offline-Leben ein Business habe, welches auch von Vertrauen und langfristiger Zusammenarbeit geprägt ist.

    Aber um es nochmal zu sagen. Nur weil ich primär die Wünsche und Bedürfnisse meiner Kunden/Leser im Auge habe und langfristig denke, heißt das nicht, dass ich kein Geld verdienen will. Im Gegenteil. Das ist für mich Voraussetzung, um Geld zu verdienen.

  31. 31 Wolfgang kommentierte am 19.11.2009 um 18:00 Uhr

    @Peer
    Ich denke, da widersprechen wir uns nicht.

    @Gustav
    “Was soll daran schädlich sein, von Anfang an, Geld zu verdienen?”
    Es ist nicht schädlich von Anfang an Geld zu verdienen.
    Es bringt nur nichts, weil Du am Anfang viel zu wenig Reichweite hast. Statt sich darum zu kümmern, mit dieser kleinen Reichweite Geld zu verdienen, kann man meiner Meinung nach, auf das Geldverdienen verzichten und sich auf die Reichweitenerhöhung konzentrieren.
    Täglich zu gucken, ob sich ein Affiliate-Programm eignet oder welche Farbe die Google-Adsense Anzeigen haben, oder ähnliches kostet nur Zeit und Nerven, bringt aber finanziell nichts bis wenig.
    Guck Dir die Blogs an, die seit Monaten, Jahren knapp 3-stellige Einnahmen haben.
    Als Hobby ist das vielleicht interessant – aus Business-Sicht könnte man besser auf die Optimierung der Einnahmen verzichten (was sind schon 20% Verbesserung bei 100 Euro Einnahmen im Monat?) und stattdessen die Reichweite erhöhen.

  32. 32 Tom kommentierte am 19.11.2009 um 19:52 Uhr

    Hallo,
    ich hab mal ne Frage zu der Google-Werbung, oben auf dieser Seite
    Ich kenn mich nicht so gut aus , und würde auch gerne auf meiner Seite so einen Werbeblock von Google einbinden.
    Wie funktioniert das , wo muß ich mich da anmelden, gibt es eine Seite , wo mir das erklärt wird ?

    Gruß
    Tom

    P.S. Beim ersten Beitrag hab ich meine Webseite falsch eingetragen, bitte korrigieren

  33. 33 Peer Wandiger kommentierte am 19.11.2009 um 20:44 Uhr

    Du muss dich dafür auf Google.de/AdSense mit deinem Google-Zugangsdaten anmelden. Oder neu bei Google registrieren, wenn du bisher nicht registriert bist.

    Und dann wird eigentlich alles Schritt für Schritt erläutert. In mehreren Schritten erzeugst du dann den Code für eine Anzeige in einer bestimmten Größe und Farbe etc.

    Mit Hilfe von WordPress-Plugins kann man diesen Code dann relativ einfach an bestimmten Stellen im eigenen Blog anzeigen lassen.
    Hier werden z.B. 5 vorgestellt. Die angezeigten AdSense-Anzeigen werden automatisch anhand des jeweiligen Seitentextes von Google ausgewählt.

  34. 34 Tom kommentierte am 19.11.2009 um 20:59 Uhr

    Okay
    Ich will aber nur Werbung für andere auf meiner Seite anzeigen, aber selber keine Werbung für meine Seite machen, geht das ?
    Verdient man da pro Klick, oder wie läuft das ?
    Wieviel gibts pro Klick ?
    Gruß
    Tom

  35. 35 Peer Wandiger kommentierte am 19.11.2009 um 23:07 Uhr

    AdSense ist nur das Einbinden von Werbeanzeigen anderer. Mit AdSense kann man also nur Geld verdienen.

    AdWords dagegen ist die Möglichkeit, selber Anzeigen zu schalten.

    Wenn du dich bei AdSense anmeldest, kostet das also kein Geld.

  36. 36 Peer Wandiger kommentierte am 19.11.2009 um 23:09 Uhr

    Zu den Einnahmen. Das ist je nach Thema unterschiedlich. Die Anzeigen funktionieren nach einer Art Biet-System. Einfach gesagt, je mehr Firmen für bestimmte Themen/Suchbegriffe werben wollen, um so teurer wird es für diese und umso mehr kann man selber pro Klick verdienen. Da gibt es aber keine festen Beträge, das schwankt.

  37. 37 Marcel kommentierte am 20.11.2009 um 13:03 Uhr

    Ich denke wenn man “richtig” Geld verdienen will, sollte man sich etwas anderes als einen Blog suchen. Klar wenn das Hobby sehr mit einspielt warum nicht. Deshalb würde ich ebenfalls von dem Gedanken abraten einen Blog zu machen um “viel” Geld verdienen zu können.
    LG M.

  38. 38 SantaCruze kommentierte am 21.11.2009 um 19:32 Uhr

    Nunja, nicht an das Geld verdienen zu denken wenn man Hauptberuflich Bloggt ist wohl fast ein Ding der Unmöglichkeit :-) Mit dem Finger im Mund lässt sich schließlich auch nicht leben. Ich denke mal ein Gewisser drang zum Geld verdienen muss schon vorhanden sein und sollte auch anspornen. Ich gönne mir in regelmäßigen Abständen etwas und setze mir bewußt immer neue und höhere Ziele, nicht nur bei der Arbeit sondern auch beim ausgeben von Geld :-) damit man einen Anreiz mehr hat, sich jeden tag aufs neue vor den PC zu hocken.

  39. 39 Peer Wandiger kommentierte am 21.11.2009 um 22:07 Uhr

    @ SantaCruz
    Wie ich nun schon mehrmals hier nochmal versucht habe, geht es hier nicht um die Frage Geld verdienen zu wollen oder nicht. Versucht das doch nicht so schwarz und weiß zu sehen.

    Ich habe in diesem Artikel versucht zu erläutern, dass man, wenn man mit seinem Blog oder einer Website usw. Geld verdienen will, vor allem Bedürfnisse der Lesern, Usern, Kunden etc. erfüllen muss.

    Wer sich vorher (und auch natürlich während der Arbeit) Gedanken macht, was die Zielgruppe möchte und welche Bedürfnisse hat, der kann viel gezielter diese Zielgruppe glücklich machen und daraus dann “Profit” schlagen.

    Wer aber denkt, er könnte einen Blog, Website, Shop, Firma starten, ein wenig machen und dann sprudelt das Geld. So funktioniert das nicht.

  40. 40 DL kommentierte am 06.07.2010 um 22:18 Uhr

    Hey Peer,

    danke für den klasse Artikel. DAs sind wahre Worte, die man eigentlich gar nicht so recht wahr haben möchte. Weiter so.

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