Im heutigen Gastartikel von Klaus-Martin Meyer geht es um Erfolgsfaktoren fĂŒr Affiliates, die Blogs nutzen, um Affiliate-Einnahmen zu erzielen. Klaus-Martin arbeitet bei der Telefon.de Handels AG und betreibt unter anderem auch interview-blog.de
Blogs sind in den vergangenen zwei, drei Jahren sicher so etwas wie Mainstream-Medien geworden. Auch wenn bösen Zungen meinen, dass dieser Trend spĂ€testens mit dem Verkauf von basicthinking seinen Zenit ĂŒberschritten hat und durch Twitter und Facebook von den nĂ€chsten HypephĂ€nomenen abgelöst wurde, stellen Affiliate-Manger vieler Partnerprogramme durchaus fest, dass Sales aus Blogs zu einem relevanten Faktor in der Performance eines jeden Affiliate-Programmes beitragen können.
Aufgrund der Erfahrungen des Autors im Rahmen des Partnerprogrammes von telefon.de und als Blogger, der auch auf Affilate-Programme setzt, um eigene Blogs zu monetarisieren, können folgende kritische Erfolgsfaktoren definiert werden, die dem Blogger helfen, erfolgreich mit Partnerprogrammen Geld zu verdienen.
Langfristig erfolgreiche bloggende Affiliates erfĂŒllen meist die folgenden Kriterien.
Spezialisierung und selektive Auswahl der Werbepartner
Die wirklich erfolgreichen Blogger (in Bezug auf die Monetarisierung von Partnerprogrammen) haben â wie könnte es anders sein â ein viel gelesenes Blog und zwar in aller Regel zu einem eng definierten Thema (Spezialisierung).
Genauso speziell wie das Thema, ist die Auswahl der Werbepartner (Selektive Auswahl der Werbepartner).
Handelt es sich bei dem Thema um eines, dass einem Massenmarkt adressiert, erkennen die besonders erfolgreichen Affiliate-Blogger zudem, dass man (z.B. im Falle von Handys) nicht nur das Partnerprogramm von T-Mobile bewerben sollte, sondern vielmehr auch und gerade den Zubehörmarkt nicht auĂer acht lassen sollte.
Stammleser kaufen sich schlieĂlich höchstens alles zwei Jahre ein neues iPhone-Modell, aber regelmĂ€Ăig neues Zubehör. Zudem ist das Thema nicht so umkĂ€mpft.
Wer zu diesen Themen dann regelmĂ€Ăig BeitrĂ€ge streut, und die User zielgerichtet in die Partnershops lenkt, der kann bezogen auf das einzelne Posting erstaunlich viele Sales generieren. NatĂŒrlich wird es einfacher, sofern die Ăberschriften und die Postings selber im Hinblick auf “title” und “Keyword-Dichte” opimiert werden.
Transparenz
Die wirklich guten Blogger verhĂŒllen dabei ihre Motivation nicht und bringen ganz offen zum Ausdruck, dass es sich bei den eingebauten Links um Affiliate-Links handelt. Hier sollte man nichts verschleiern und Werbung und Content fĂŒr den Leser ganz transparent trennen (Stichwort: Transparenz).
Transparenz ist auch eine Form der Leserbindung. Ehrlichkeit und Offenheit wird in der Regel langfristig honoriert, wÀhrend Verschleierungstaktiken den ein oder anderen Leser abschrecken.
Ăbersichts- und Erfahrungsberichte
Im Technik-Sektor haben sich Ăbersichts- und Erfahrungsberichte als besonders verkauftsstark herausgestellt.
Wer z.B. zu Beginn des Lebenszyklus eines neuen Handys einen ausfĂŒhrlichen und gut recherchierten Beitrag verfasst, wird oft bei Google sehr gut positioniert sein und auch die Stammleser zu KĂ€ufen motivieren können. Dann kann man gleich einen Ăbersichtsartikel mit dem passenden Zubehör als ErgĂ€nzung nachschieben, so dass man von Anfang an alle Themen rund um das Handymodell abdeckt.
Wer nach dem beschriebenen Strickmuster ĂŒber alle rund 300 neuen Handys eines Jahres berichtet, hat gute Chancen, damit einen gehörigen Anteil seines Lebensunterhaltes bestreiten zu können.
Bei Nischenthemen wird dies schon schwieriger. Wer z.B. einen Blog zum Thema Naturtextilien betreibt, ist viel stĂ€rker eingeschrĂ€nkt, was die Anzahl der Leser betrifft und die Auswahl der Werbepartner. Hier gilt es dann stĂ€rker LustkĂ€ufe bei den Stammlesern zu wecken und geschickte Ăberschriften zu wĂ€hlen, damit auch Leute ein Produkt finden, die vielleicht nach etwas ganz anderem suchen.
Wer beispielsweise eine Ăko-Jeans bewerben will, ist unter UmstĂ€nden gut beraten, die Blogbeitrag einfach mit âDie vielleicht beste Jeans der Weltâ zu ĂŒberschreiben. Das freut die Stammleser und bringt erstaunlich viele Besucher via Google, die man dann hoffentlich erfolgreich ans richtige Ziel weiterleiten kann. Auch Erfahrungsberichte ĂŒber KĂ€ufe bei den Merchants sind recht zielfĂŒhrend.
Kritischer Erfolgsfaktor Traffic
NatĂŒrlich darf nicht vergessen werden, dass auch das Traffic-Volumen ein kritischer Erfolgsfaktor ist. Wer eine gewisse Höhe und auch eine gewisse Konstanz in den Affiliate-EinkĂŒnften aus dem Blog anstrebt, ist auf bestimmte Besucherhöhen angewiesen.
Interessant wird es nach Erfahrungen des Autors in der Regel erst ab 300 bis 500 Besuchern (pro Tag). Hier mĂŒssen die Einnahmen nicht zwingend hoch sein, aber es verstetigen sich dann langsam die Zahlen der Transaktionen.
Unterhalb dieser Besucherzahlen sind die Erfolge oft vergleichsweise zufallsgesteuert. Um viel Traffic zu generieren, muss man als Blogger am Ball bleiben. Gleichzeitig steigt natĂŒrlich mit jedem neuen Posting die Möglichkeit ĂŒber den neuen Content auch neue Verkaufserfolge zu erzielen.
Wer signifikante Bestandteile seines Lebensunterhalts mit Affiliate-Einnahmen ĂŒber Blogs generieren will, der muss sicher in Bereiche von 8.000-10.000 Besuchern am Tag vorstoĂen. Diese Aussage ist natĂŒrlich mit Vorsicht zu genieĂen und hĂ€ngt stark von den gewĂ€hlten Themen und Werbepartnern ab.
Fazit
Langfristig sind drei Themen âKingâ: Content, Traffic und die passende Auswahl an Merchants.
Dabei soll aber keineswegs verschwiegen werden, dass es auch erstaunlich viele erfolgreiche Splogger gibt, die in einen WordPress-âBlogâ einfach automatisiert csv.-Dateien angereichert mit fremden Content spammen. Auch das kann sehr erfolgreich sein, hĂ€lt aber erfahrungsgemÀà nicht so lange vor, wie der oben beschriebene “Premium”-Ansatz.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.











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Guter Artikel, genau so verfolge ich es auch bei iphone-nav.com!
Solche Artikel wĂŒnscht man sich. Knapp, informativ und auf den Punkt gebracht. Interessant wĂ€re noch gewesen, wie man Transparenz in Affiliate Links einbauen sollte.
find den artikel auch sehr gut. toll, dass hier auch regelmĂ€Ăig fremder content rein kommt, das bringt auch einen frischen wind.
was affiliat-marketing anbelangt ist das so ne sache, die man testen muss. vorallem auch was die wahl des werbepartners anbelangt. nicht alle partnerprogramme bringen wirklich was. dafĂŒr kĂ€mpft man fĂŒr eigene besucher zu hart, als dass man diese einfach wem ĂŒberlĂ€sst, dessen site keine sales/leads produziert.
Hallo,
denke die transparenz stellt man einfach dadurch her, dass man keine keywords verlinkt, sondern zum beispiel ans ende des textes [zum shop*] verlinkt. wer will kann dann ja auch noch das sternchen genau erklÀren. bei amazon-links interessiert es aber vermutlich auch niemanden, ob es nun ein affi-link ist oder nicht.
grusz
klaus-martin
Neu sind die Erkenntnisse ja nun nicht gerade. Aber richtig sind sie trotzdem.
Da ich gerade mit dem Aufbau eines Affiliate-Blogs beschÀftigt bin, kommen sie mir zur Auffrischung gerade richtig. 