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Die IP-Adresse, Google und der Datenschutz
Peer Wandiger - 42 Kommentare - Google, Recht, Suchmaschinen, Webdesign - Ähnliche Artikel


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Die Datenschutz-Diskussion hat in den letzten Wochen ja für etwas Aufruhr in der Blogszene und im deutschen Web gesorgt.

Dabei geht es natürlich vor allem um das Thema IP-Adresse und deren Speicherung.

Allerdings halte ich die Diskussion für etwas übertrieben. Für Panikmache ich sicher nicht der richtige Zeitpunkt. Allerdings sollte man sich auch darüber im Klaren sein, dass das Problem nicht nur Google Analytics betrifft.

Deshalb möchte ich das Thema heute nochmal beleuchten und meine Meinung dazu kundtun.

Ein rechtliche Problem?!


Ich möchte bei diesem Artikel vorausschicken, dass ich natürlich kein Anwalt bin und die hier geäußerten Aussagen nur meine persönliche Meinung darstellen.

Meine Aussage sind deshalb auch nicht als Handlungsempfehlungen etc. zu sehen. Aber natürlich freue ich mich über eure Meinung zu diesem Thema.

Die IP-Adresse

Die IP-Adresse ist notwendig, damit Daten im Internet von A nach B gelangen können. So lange ich also z.B. per DSL hier im Internet angemeldet bin, habe ich eine IP-Adresse.

Ohne diese IP-Adresse könnte ich mir im Internet nichts anschauen und keine Websites aufrufen. Die IP-Adresse ist also unverzichtbar, genauso wie eine Postadresse, um Post zu bekommen.

Allerdings wechselt die IP-Adresse mit jeder neuen Einwahl ins Internet. Nur Firmen und Institutionen haben feste IP-Adressen. Allerdings “stecken” hinter einer festen IP-Adresse meist sehr viele Mitarbeiter eines Unternehmens. Nach außen hin sieht es wie ein Internet-Nutzer aus. Erst intern werden die Informationen verteilt.

Grundsätzlich ist also die IP schon notwendig und man kann damit eine Person (oder ein Unternehmen) verbinden. Aber durch den regelmäßigen Wechsel der IP (und der Tatsache, dass man die IP-Adresse einer Firma meist nicht nur einer Person zuordnen kann) kann man allein anhand der IP nicht beim nächsten mal erkennen, um wen es sich handelt.

Man müsste schon die gespeicherten Daten der ISPs (T-Online, Arcor und Co.) analysieren. Und diese dürfen die IP-Daten eigentlich gar nicht speichern, wenn man eine Flatrate hat, da die Verbindungsdaten dann nicht zur Abrechnung benötigt werden. In wie weit die IP-Adressen im Zuge der Vorratsdatenspeicherung 6 Monate gespeichert werden kann ich nicht genau sagen.

Festzuhalten bleibt, dass Dritte normalerweise nicht an diese Daten herankommen. Allerdings könnte der ISP dies tun, wenn er denn wollte.

Warum also das die Diskussion um die IP? Gute Frage. Es geht dabei wohl weniger um den konkreten Anwendungsfall, sondern eher um ein grundsätzliches Prinzip. Die Bürger sollen selber darüber bestimmen können, welche Daten erhoben und gespeichert werden (das ist gesetzlich auch so geregelt). Und dies ist derzeit bei den IP-Adressen nicht der Fall.

Es geht in diesem Fall also nicht um eine wirkliche konkrete Gefahr oder einen bereits bestehenden Schaden. Vielmehr geht es um eine grundsätzlich Umgangsweise mit Personen-Daten.

Und ich muss sagen, dass ich selber zwar keine grundsätzliche Gefahr in der IP-Adressen-Speicherung sehe, aber grundsätzlich auch verstehen kann, wenn das jemand anders sieht.

Rein rechtlich ist nicht genau definiert, ob IP-Adressen wirklich personenbezogene Daten sind. Es gab allerdings bereits einige Gerichtsurteile, die in diese Richtung gingen.

Google Analytics ist nicht das Problem

Google Analytics ist nun ein Dienst im Web, der auch die IP-Adressen nutzt. Um die Besucherzahlen einer Website zu messen, wird unter anderem auch die IP-Adresse herangezogen und für einen gewissen Zeitraum gespeichert.

Als Webmaster oder Blogger, der Google Analytics einsetzt, hat man keinen Zugriff auf IP-Adressen. Allerdings hat natürlich Google selber Zugriff darauf und es wäre Google durchaus möglich, Personen auch über einen längeren Zeitraum zu erkennen. Dies allerdings nur, wenn noch andere Techniken zum Einsatz kommen. So ist z.B. ein Cookie notwendig. Dabei handelt es sich um eine kleine Textdatei, die von sehr, sehr vielen Websites auf dem Rechner eines Besuchers abgelegt werden.

Besucht der User also eine Website einen Tag später wieder, hat er wahrscheinlich eine andere IP. Durch den Cookie, der noch da ist, kann Google Analytics aber feststellen, dass es der gleiche User von gestern ist und die Daten von gestern und heute verknüpfen.

Und auch durch die vielen Dienste wie etwa Google Mail, kann Google noch mehr über die User erfahren. Wenn Google all diese Infos zusammen schmeißen würde, hätte man Namen, Adresse und Internetnutzung in einem Profil. Ein Traum für Werbe-Unternehmen.

Doch Google Analytics ist nicht das eigentliche Problem. Denn hierbei handelt es sich um ein großes Unternehmen, welches sicher clever genug ist einzulenken und den deutschen Behörden entgegen zu kommen.

Man muss sich aber mal vor Augen halten, dass nahezu jeder Dienst im Web IP-Adressen speichert. Das betrifft natürlich auch andere Statistik-Tools, auch die, die man lokal installiert hat. Und natürlich auch das normale Logfile, welches jeden Seitenaufruf samt einiger Daten, wie IP-Adresse, speichert. Und dieses Logfile gibt es auf fast jedem Server.

Aber auch andere Internetdienste, die man bei sich einbindet, sind in der Lage, die IP-Adressen zu speichern. So ist dies Affiliate-Netzwerken, Pay per Click Anbietern, Videoportalen, Social-Networks etc. möglich. All diese Anbieter bieten JavaScript-Befehle an, um bestimmte Funktionen im eigenen Blog/Website einbinden zu können. Und so hätten diesen Firmen dann auch die Möglichkeit die IP-Adresse zu speichern. Und viele werden dies auch tun.

Und was ist mit externen Links. Wenn ich auf eine andere Website (z.B. ein normaler Affiliate-Link) verlinke, die in irgendeiner Form IP-Adressen speichert, bekomme ich dann ebenfalls Probleme?

Das Problem liegt also nicht allein bei Google AdSense, sondern ist viel umfangreicher.

Das Ende des bekannten Webs?

Würde es nun zu einer klaren Regelung kommen, das IP-Adressen nicht mehr gespeichert werden dürfen, dann dürfte man als deutscher Blogger/Webmaster so gut wie keine fremden Services mehr einbinden.

Natürlich gehe ich davon aus, dass z.B. deutsche Affiliate-Netzwerke und auch Google schnell reagieren würden. Aber kleine bis mittlere Services aus dem Ausland würden das sicher kaum tun und so kämen wir an einen Punkt, an dem deutsche Websites und Blogs nur noch deutsche Services nutzen dürften.

Eine schlimme Vorstellung. Es wäre ein Schritt zurück in die Internet-Steinzeit und dies würde Deutschland als Hightech-Standort sicher auch sehr schaden.

Die konkrete Gefahr

Ich sehe die konkrete Gefahr auch nicht bei Ordnungsgeldern durch Datenschützer und Co. Es wurden zwar schon Beträge von bis zu 50.000 Euro angedroht, aber das ist mehr ein Säbelrasseln und weniger eine konkrete Gefahr. Zumindest meiner Meinung nach.

Viel eher sehe ich da schon wieder diverse Abmahnanwälte auf der Lauer liegen, die eine neue Verdienstquelle entstehen sehen.

Allerdings sollte man auch da nicht in Panik verfallen. Es gab schon 2007 Urteile zur IP-Adresse und bisher gar es keine Abmahnwelle. Also rechne ich auch nicht damit, dass diese morgen auf einmal losbricht.

Wahrscheinlich wird sich die Thematik hinziehen, bis in der EU eine konkrete Entscheidung über den Umgang mit der IP-Adresse getroffen wird.

Der internationale Vergleich

Einerseits lachen Blogger und Webmaster aus anderen Ländern über das Thema und wundern sich, was in Deutschland los ist.

Aber auch in anderen Ländern gibt es Veränderungen im Web. In den USA gibt es ab 2010 z.B. neue Regelungen zur Offenlegung von finanziellen Zuwendungen an Blogger und Webmaster. Bisher konnte man z.B. Produkte empfehlen, die man geschenkt bekommen hat. Und man musste dies nicht erwähnen.

In Zukunft sollen Autoren dies offenlegen, wenn ein Produkt gesponsort wurde. Das sorgt dort für viel Aufregung. In Deutschland ist das aber eigentlich schon seit langem Gesetz. Es geht um die Trennung von Werbung und redaktionellen Inhalten.

Bei aWeber, einem großen englischsprachigen Newsletter-Service, gab es wohl am Wochenende ein Datenleck und auch das sorgt natürlich für Diskussionen um Daten und Datenschutz.

Und wer weiß, vielleicht wird es auch in anderen Ländern ähnliche Entwicklungen zum Thema IP geben. Das bleibt abzuwarten.

Eine Lösung

Eine Lösung wäre es, die Nutzer vor dem Betreten einer Website zu fragen, ob sie der Erfassung durch Google Analytics zustimmen. Auf webanalyse-news.de gibt es einen entsprechenden Artikel.

Ich halte das aber aus 3 Gründen für Blödsinn.

  • Das sollte man keinem Internet-Nutzer zumuten, auf jeder Website, die er besucht, erst mal diese Frage zu beantworten.
  • Die Statistiken würden dadurch wertlos, da nur ein Bruchteil erfasst werden würde.
  • Das Problem liegt, wie oben geschildert, eben nicht nur bei Google Analytics.

Ich halte es für sehr unpraktikabel, den Webmastern und Bloggern hier den schwarzen Peter zuzuschieben. Stattdessen sollten die Anbieter der Services gezwungen werden, die Daten anonym zu speichern und die IP-Adresse nicht zu verwenden.


Fazit

Ich halte die Diskussion für etwas merkwürdig. Einerseits speichert der deutsche Staat massig Daten über unser Leben. Die Vorratsdatenspeicherung erfasst ja neben der Internet-Nutzung auch die Telefon und Bewegungsdaten.

Des weiteren gibt es diese Überwachung ja schon im Offline-Leben zur Genüge. Die Daten beim Supermarkt-Einkauf werden bei Kartenbezahlung und der Nutzung von Payback-Karten und Co. auch detailliert gespeichert. Und die Nutzung der Maut-System-Kameras zur Überwachung aller möglich PKW-Bewegungen ist auch schon in Planung.

Es ist in meinen Augen also sehr heuchlerisch, hier nun gerade die IP-Adresse herzunehmen und groß anzuprangern. Unser Leben wird immer mehr überwacht und immer mehr Daten werden von uns vom Staat und auch von der Industrie gespeichert. Und daran wird sich wohl kaum etwas ändern. Und auch im Internet wird es andere Methoden geben, das persönliche Nutzerverhalten zu messen, auch wenn die IP-Speicherung verboten wird.

Ich werde auf jeden Fall erst mal gelassen bleiben und mir anschauen, wie sich das Thema weiter entwickelt. Ich hoffe, dass eine vernünftige Lösung gefunden wird, die dem Datenschutz, aber auch der modernen Welt gerecht wird.

Wie seht ihr diese Problematik. Habt ihr Google Analytics schon entfernt und wartet ihr ab?

Google Analytics und der Datenschutz

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Kommentare
42 Kommentare und Trackbacks zu 'Die IP-Adresse, Google und der Datenschutz'

Kommentare zu 'Die IP-Adresse, Google und der Datenschutz' mit RSS

  1. 1 Markus kommentierte am 22.12.2009 um 10:37 Uhr

    Glückwunsch zu diesem Artikel. Du bist einer der wenigen die verstanden haben um was es geht. Ich hoffe dieser Artikel wird von vielen gelesen.

  2. 2 Mella kommentierte am 22.12.2009 um 10:46 Uhr

    Gute Artikel!
    Ich nutze beides, Analytics und anormaltracker – ein anderes Statistiktool.

    Analytics bietet halt gerade in D einen entsprechenden Service und wird gerade von vielen als Stanard anerkannt – wie etwa dann, wenn man mit den Besucherzahlen ein Einkommen erzielen will (trigami etc).
    Auf den kleineren Seiten benutzen wir anormaltracker.de.
    Dort werden die IP-Adressen abgeschnitten und der Service ist aus D.
    Die Analyse ist zwar nicht so umfangreich und es gibt keine Plugins für WordPress, aber für mich tuts, ich will ja nur wissen, ob 3 Leute auf die Seite gehen oder 300 und wie viele Seiten angschaut werden.

  3. 3 RL kommentierte am 22.12.2009 um 11:12 Uhr

    Du hast natürlich Recht – die Diskussion um die IP-Adressen ist eine Farce. Eine (nicht-statische) IP-Adresse als personenbezogen anzusehen, will mir nicht einleuchten, aber ist inzwischen wohl die herrschende Meinung unter Datenschützern und Juristen, so dass man dies zunächst einmal so hinnehmen muss. Denkt man dies zuende, betrifft dies in der Tat nicht nur Google Analytics, sondern auch nahezu alle anderen Statistik-Tools sowie (in der Server-Standardeinstellung) die Logfiles auf den den Internet-Servern. Und das kann z.B. ein großes Problem bei Shared-Hosting-Angeboten werden, da dort die Kunden diese Einstellungen nicht eigenhändig ändern können – und zumindest Anbieter aus Drittländern keine Veranlassung sehen dürften, wegen dieser unserer Befindlichkeiten ihre Servereinstellungen zu ändern.

    Die derzeitige Welle der Bundes-/Landes-Datenschutzbeauftragten gegen Google geht freilich in eine etwas andere Richtung. Denn das Problem ist – genau genommen – nicht die Speicherung der IP-Adresse, sondern deren Speicherung ohne Einwilligung des Betroffenen, wobei – soweit ich die Diskussion derzeit überblicke – wohl eine opt-out-Lösung als ausreichend angesehen wird.
    Daher wird derzeit von den Bundes-/Landes-Datenschutzbeauftragten auch nur bemängelt, dass es bei Google-Analytics keine Möglichkeit des opt-out gibt. Dafür freilich gibt es derzeit bereits eine Lösungsvorschläge, die sich auch ohne ein Einlenken von Google realisieren lassen – und wohl so gut wie keine Auswirkung auf die Genauigkeit der Analytics-Daten haben, da es kaum jemand nutzt. Von daher vielleicht eine einfach zu realisierende Alternative, um die weitere Entwicklung in relativer Sicherheit abwarten zu können.

  4. 4 pisti kommentierte am 22.12.2009 um 11:22 Uhr

    nutze awstats, und statpress reloaded

  5. 5 Jan Entzminger kommentierte am 22.12.2009 um 13:31 Uhr

    Bei IPv6 wird dann wohl jeder seine eigene IP Adresse haben – da wird es dann schon eindeutiger… Wobei die Sache nur auf Google zu beziehen ist falsch – ein Webalizer, AwStats oder Konsorten machen ja das gleiche…

  6. 6 Falk Hedemann kommentierte am 22.12.2009 um 13:37 Uhr

    Liegt das eigentliche Problem von Google Analytics nicht im Datenschutz? Die erhobenen Daten werden doch auf einem Server in den USA gespeichert und somit in die Obhut einer ausländischen Firma übergeben. Was Google genau mit diesen Daten anstellt, bleibt unklar!

    Ich denke das ist das grundlegende Problem. Ein Google-Server in Deutschland könnte hier schnell Abhilfe schaffen.

    Dass wir alle im täglichen Leben überall unsere Spuren hinterlassen, sollte bekannt sein. Wer also Google Analytics nicht will, darf auch keine EC- oder Kreditkarte, keine Bonussystem-Karten benutzen oder auch nur ein Handy besitzen.

  7. 7 Peer Wandiger kommentierte am 22.12.2009 um 13:48 Uhr

    @ Falk
    Sicher mag das am Ende auch ein Problem sein. Aber hier geht es um gesetzliche Regelungen. Und da sind die Datenschützer der Meinung, dass die Speicherung der IP (ohne Zustimmung der User) unzulässig ist.

  8. 8 Peter kommentierte am 22.12.2009 um 13:55 Uhr

    Ich sehe die Problematik eher bei Google, ihr Masse an Dienste und die Tatsache das viele eine Menge von diese Dienste nutzen.

    Die IP Adresse alleine bringt Google wenig. Wenn diese aber mit Cookies und andere Fakten gemischt werden und wohl möglich von ein Nutzer der irgendwie unter sein Google Konto irgendeine der Dienste nutzt, dann könnte Google durchaus eine Menge Informationen bis hin zu persönliche Profile erstellen.

    Sicherlich hätten diese in manche Bereiche Lücken, aber für ein Unternehmen die mit Online Werbung über 100 Milliarden Dollar verdient sind diese Informationen Gold wert.

    Anderseits speichert unsere Staat so viele Daten über uns, das man hier erstmal ansetzen sollte damit die persönliche Freiheit wieder entsteht.

  9. 9 Alf kommentierte am 22.12.2009 um 17:46 Uhr

    Ich nutze keine Statistiken da es mich nicht interssiert wer meine Nutzer sind. Ich finde jeder sollte das recht haben sich frei bewegen zu können. Wenn ein Kunde interssiert ist dann meldet er sich bei mir. Warum sollt ich wissen wollen was für potenzielle Kunden sich auf meiner Webseite rumtreiben wenn sie dann ja doch kein Kunde werden? Ja klar man würde so wissen das man etwas verbessern muss. Aber das geht ja wohl auch anders! Ich bin gegen die Speicherung der IP-Adressen. Aber genauso auch im offline Leben gegegen die Personal Daten etc.

  10. 10 Christian kommentierte am 22.12.2009 um 18:29 Uhr

    Völlig einverstanden bezüglich Google Analytics und IP, allerdings sollten wir nicht vergessen dass Gesetze generell sein wollen. Eine immer weiter ausufernde Problematik wird hier angesprochen, sehr interessant und vorallem gefährlich für jeden einzelnen unter uns: http://www.youtube.com/watch?v=ZxMAmj-Bfa0

  11. 11 Peer Wandiger kommentierte am 22.12.2009 um 18:45 Uhr

    @ Alf
    Ich will auch nicht wissen, wer meine Leser genau sind. Das ist auch nicht der Sinn einer Statistik. Es geht um eine anonyme Analyse von Gruppenbewegungen, Gesamtzahlen etc. Mit Google Analytics kann man keine einzelnen Personen analysieren, wohl aber viele nützliche Infos über das generelle Verhalten auf der Website erfahren.

    Also ich finde Stat-Tools sehr nützlich. Aber das ist sicher Ansichtssache. :-)

  12. 12 Panthera-IT kommentierte am 22.12.2009 um 19:13 Uhr

    Bei AWStats ode Webalizer ist man vorerst auf sichere Seite, da man die Erfassung nicht von außen zu sehen bekommt. Bei Google & Co. kann jeder feststellen, ob entsprechende JavaScript eingebunden ist.

    Problem ist, damit aber nicht gelöst, da sehr viele Funktionen die man bei Analytics hat, sind gar nicht dabei.

    Grundsätzlich finde ich es schade, dass es in die Richtung entwickelt. Da gerade kleine Unternehmen auf Internet angewiesen sind. Die Großen, machen sich meist weniger Gedanken darüber.

    Z.B. Besonderes bei den Kleinen Unternehmen, wie z.B. Haarstudio. sind die Arbeiten auf eigene Stadt reduziert und Websitebetreiber, würden gerne sehen, ob die Benutzer tatsächlich aus eigenem Stadt sind oder aus anderer Ecke in Deutschland.

    P.S. Die Datenschützer müssen sich auf große Fische orientieren und nicht den gierigen Anwählten weitere Möglichkeiten bitten, den Finanziellen Status zu verbessern. Da ich glaube kaum, dass diese Anwählte sich gegen große Unternehmen stellen werden, aber kleine Firmen können die ganz fleißig abmahnen.

  13. 13 Kevin kommentierte am 22.12.2009 um 19:39 Uhr

    (Beinahe) Jeder der im Internet Geld verdienen will, kommt um den Einsatz von Statistik Tools nicht herum. Die Diskussion ist wichtig, da es sich hier wieder einmal um den Branchenprimus Google handelt. Die IP Adresse ist für mich an der Stelle eher nebensächlich.
    So langsam sollte wirklich jeder (der Google intensicher nutzt, also wohl nahezu jeder Leser dieses Blogs) anfangen darüber nachzudenken ob es ihm recht ist, das Google bereits mehr über ihn weiß als alle staatlichen behörden zusammen. Und wir stehen ja erst am Anfang der Entwicklung. Google Mail, Kalender, Verknüpfungen mit dem Handy, Langezit Cookies von jedem Dienst, Google Maps & Streetview – es kann nicht gut sein das ein Monopolist dieser Größe uns an jeder Ecke ausspäht.
    Deswegen ist es sinnvoll, wenn jeder seinen kleinen Teil dazu beiträgt und hin und wieder mal Cookies löscht oder eben ein Tool wie Piwik einsetzt. Gerade der normale Blogger bzw. Webmaster sollte aus diesem Tool die gleichen Infos ziehen können wie aus GA.

  14. 14 Joerg kommentierte am 22.12.2009 um 19:59 Uhr

    Google lebt davon das die Nutzer so weit der Firma vertrauen. Würde Google plötzlich anfangen die gewonnenen Daten zu mißbrauchen wäre der Sturm im Internet heftiger als alles bisher dagewesene. Dann hätte plötzlich Bing oder Yahoo wieder 80% Marktanteil. Somit wird sich Google selbst mehr acht geben, als jeder Datenschützer es könnte, um ja keinen Mist zu bauen mit all den Daten. Das nunmal der Vorteil, man kann schnell auf ein andere Suchmaschine umsteigen, wenn man hier eine Gefahr sieht. Den Staat zu wechseln, wenn der die Daten mißbraucht ist nicht so einfach.

  15. 15 Peer Wandiger kommentierte am 22.12.2009 um 20:00 Uhr

    @ Panthera-IT
    Ich bin kein Anwalt, aber der Punkt ist, dass wohl jegliche, vom User nicht explizit erlaubte Speicherung der IP-Adressen verboten werden soll. Dabei ist es, nach meiner Auffassung, egal wo die IPs gespeichert werden.

    Auch wenn man es auf dem eigenen Server speichert ist man nicht auf der sicheren Seite.

    Piwik mag nicht einem großen Konzern die Daten zuspielen. Es verstößt in den Augen der Datenschützer aber genauso gegen den Punkt, dass User einwilligen müssen, bevor personenbezogene Daten gespeichert werden dürfen.

    Das hat, wie ich im Artikel schreibe, nicht nur was mit Google Analytics zu tun.

  16. 16 Panthera-IT kommentierte am 22.12.2009 um 21:37 Uhr

    Das weis ich auch, ich hatte nur auf technische Realisierung hingewiesen, da es auch man [beral liest, die Webmaster sind auf der Sucha nach alternativen.

    Serverbasierte Statistiken, sind nur nicht direkt sichtbar und setzen einen Zugriff auf den Server voraus. Die von mir benannte Tools, laufen praktisch auf jedem Server.

    Wenn ich das weiterhin überlege, dann müsste man mehr als helfte von der Websites bereits mit der Abfrage ausstatten, da die Statistiktools, die ich oben benannt habe, werten nur vorhandene Daten aus, diese daten sind in de Log Dateien, von den Webservern gespeichert (inklusiv IP Adressen). Und wenn man nicht gerade Rootserver betreibt, hat sowieso keinen Einfluss darauf. Und Sie können mir glauben, in der Standarteinstellungen ist es immer eingeschaltet.

  17. 17 Peer Wandiger kommentierte am 22.12.2009 um 23:30 Uhr

    Ja, sehe ich auch so. Wenn es wirklich soweit kommt, dass die IPs in keiner Form mehr gespeichert werden dürfen, dann muss an verdammt vielen Servern herumgeschraubt werden. :-)

    Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

  18. 18 thomas kommentierte am 23.12.2009 um 00:05 Uhr

    Das Problem ist nicht die Speicherung der IP (wo denn auch?) und schon gar nicht das die Server in den USA stehen (Stichwort: Safe Harbour).

    Das Problem ist die Übertragung der IP generell und damit ein Verbot jeglichen Drittscriptes.
    Hier mal ein paar FAjten dazu: http://www.werning.com/blog/?p=300

    Grüße
    Thomas Werning

  19. 19 Peer Wandiger kommentierte am 23.12.2009 um 00:16 Uhr

    Meine Sicht der Bedenken der Datenschützer:
    Speichern auf Server -> mit anderen Daten verknüpfen -> daraus User-Profile erstellen

    Drittskripte sind aber doch nicht generell ein Problem. Es kommt doch immer darauf an, was diese Skripte tun.

    Wenn keine personenbezogenen Daten gespeichert werden von den Drittservices, dann ist das auch aus Datenschutz-Sicht unbedenklich.

  20. 20 Peer Wandiger kommentierte am 23.12.2009 um 00:20 Uhr

    Auf jeden Fall interessante Infos bei werning.com. Der Artikel über die JS-Scripts zeigt aber, dass die Datenschützer aus Schleswig-Holstein offensichtlich keine Ahnung haben. Es scheint wirklich auf die Forderung hinaus zu laufen, das Internet abzuschalten. :roll:

  21. 21 humanity kommentierte am 23.12.2009 um 01:47 Uhr

    Ich glaube, wie Peer auch schon gut geschrieben hat, die IP-Adresse allein ist relativ ungenau, um festzustellen, wer da genau was im Internet herumsurft.

    Google hat da viel mehr Weitsicht meine ich. Für google ist man sicherlich nicht “IP-Adresse:xxx.xxx.xxx.xxx” sondern wohl eher eine Zahl, ein Konglomerat aus Daten, wenn man das so ausdrücken kann, der sicherlich in eine Kategorie eingeordnet wird.
    Wenn man da einen Google-Account hat, dort Webmastertools einsetzet und Analytics und Adwords…. Na, da wissen die schon eine Menge über deine gesamte Internetlaufbahn. Ist man noch dazu eingeloggt, wissen die was du googlest, wenn du google-mail versendest, theoretisch auch was du mailst. Verbunden mit Google am Handy oder gar als Browser, können die noch mehr wissen.

    Sich jetzt Sorgen machen über Userprofile, finde ich absurd, die existieren sicher bereits. Ich meine, wenn wir uns als kleine Webmeister Sorgen machen, über der Analyse unserer mikrigen Besucherzahlen und deren Auswertung, wenn wir kein Google-Analytics mehr verwenden könnten, was wird sich wohl jemand wie Google für Gedanken machen über das Auswerten seiner Millionenfach größeren Datenmenge machen. Alleine die Möglichkeiten in was für Kategorien, Klassen, Bevölkerungsgruppen, Internetnutzung etc. man alle Nutzer unterteilen könnte und somit wohl den größten Durchblick von allen zu haben, ist sicherlich gigantisch.
    Peer hat ja jetzt gerade male 100 Fragebögen von 100 Blogs mit ein paar Daten und tut sich schwer beim Auswerten, weil sicherlich auch er die Daten bestmöglich miteinander in Relation bringen will und Zusammenhänge verstehen will,… tja Google hat da weit mehr Faktoren. Denen dürfte wogl theoretisch, keine Bewegung im Netz unerkannt bleiben und keine Analyse unmöglich sein, sicherlich auch von einzelnen Userdaten.

    Persönlich beängstigt mich das nicht, außer wenn ein Staat sich solche Rechte nehmen würde, dann schon. Google kann nich viel machen damit, außer Geld. Jemand wie eine öffentliche Institution sicherlich, ganz andere Sachen.

  22. 22 Peer Wandiger kommentierte am 23.12.2009 um 01:57 Uhr

    Sehe ich ähnlich humanity.

    Das Problem ist nur, hier geht es um Gesetze und Rechtsprechung. Das hat oft nicht viel mit logischen Argumenten zu tun. :grin:

  23. 23 Marcel kommentierte am 23.12.2009 um 09:38 Uhr

    Also ich persönlich, bin als Onlineshop-Betreiber mehr als für Analyse-Tools!
    Meine Theorie zu einem “unnützlich machen” der Daten würde die nächste Wirtschaftskriese nach sich ziehen.
    Da tausende Onlineshops mit diesen Daten Ihre Werbung Analysieren, Optimieren und somit die Kosten pro Verkauf kalkulieren können und tun.

    Kann man das nicht mehr, wäre das wie ein Ladengeschäft investieren würde, wo man gar nicht weiss ob es sich im Zentrum einer Stadt befindet, oder auf dem Dorf.
    Und kein Mensch würde solch ein Risiko eingehen.

    Das würde die Werbekosten extrem nach oben schnellen lassen und dabei einige Shops unwirtschaftlich machen. Diese könnten dann die Löhne nicht wie gewohnt bezahlen u.s.w.

    Ich hoffe man versteht was ich sinnbildlich, nicht Wörtlich, sagen will.

    Grüße
    Marcel

  24. 24 humanity kommentierte am 23.12.2009 um 10:03 Uhr

    Jaja, Politik und Logik, gehen nicht immer Hand in Hand. :)

    Ich glaube da steckt oft die Angst des kleinen Mannes dahinter, womit die Regierung da Druck versucht auszüben.
    Glauben die wirklich jemand wie google setzt sich hin und sagt: “so schauen, wir mal was der peer wandiger heute so treibt.” :) (oder der Hugo, aus Deutschland ausm Ruhr-Gebiet, ^^)

    Die interessieren sich viel mehr, auch wie die Webmaster selbst, an Bewegungen von Besuchern, Besuchergruppen und Ströme, Entwicklungen, etc. wohl kaum an die Person selbst.
    Denen wird das ja wohl egal sein, ob Hugo, Hans, Franz, oder Tony Geld in Adwords steckt, sondern wieviel Leute wie Hans stecken Geld rein und wie alt sind diese und warum die das tun. Statistik und Datenauswertung hat sicher mehr mit dem großen Ganzen zu tun, als mit dem kleinen Einzelnen.
    Die Politik schafft es aber wunderbar auf den kleinen Mann herunterzu brechen und dem kleinen Mann Angst einzujagen, immerhin sind sie genau hinter dem her ;)

  25. 25 Wowik kommentierte am 23.12.2009 um 10:42 Uhr

    Typisch Deutschland, mehr kann man nicht sagen. Ich werde weiterhin Google Analytics nutzen und Punkt.

    THX, der Artikel war sehr ausführlich und deutsclich…

  26. 26 Milan kommentierte am 23.12.2009 um 20:07 Uhr

    hallo und vielen dank für den ausführlichen und gelungen beitrag. ich nutze analytics und werde es auch weiterhin für alle meine seiten nutzen.

    @Joerg: Kann dir nur zustimmen. Google existiert aufgrund des hohen Vertrauens der User. Also wieso dieses hohe Gut verspielen und anderen mehr Platz am Markt verschaffen.

  27. 27 NetworksDesigner kommentierte am 24.12.2009 um 18:21 Uhr

    Ich kann diese ganze Aufregung auch nicht Verstehen!
    In dem normalen Leben darf der Staat unsere Daten sammeln, speichern und verwenden. Sie dürfen uns fotografieren (Blitzer) und Videoaufnehmen.
    Aber, wenn es andere machen schreit man: “Datenschutz, Datenschutz”.
    Ich finde Sie sollen sich zuerst mit dem Thema gut auseinandersetzen und die Kennung von der Materie gewinnen und erst danach handeln!

  28. 28 Dominik kommentierte am 26.12.2009 um 22:59 Uhr

    Hallo, die Speicherung von IP Adressen zu verbieten halte ich auch absolut für mehr als schwachsinnig. CPC Werbung würde es dann wohl sehr schnell nicht mehr geben und haltbare statistische Daten wären nicht mehr gegeben. Normale Unternehmen interessieren sich nicht dafür wo Frau Müller gerade war, sondern dafür wie man seine Conversions verbessern kann. IP Speicherung verbieten ? Aus vielen Hinsichten ein NOGO!

    Doch wenn man andererseits bedenkt was für massig viele Daten Google über uns hat. Ist dies schon beänstigend. Fast jeder hat doch einen Google Account. Loggt man sich ein, weiß Google die IP und setzt ein Cookie. Da auf sehr vielen Webseiten Analytics aktiv ist, weiß Google anhand der IP auch noch, wo man überall ist/war hier nützt auch die IP Erneuerung nichts. Denn anhand des Cookies könnte Google jedes Mal wieder die IP dem User zuordnen. Aber dies sind alles nur Möglichkeiten. Möglichkeiten wovon es in der offline Welt ganz andere Formen gibt, worüber man jedoch vergleichsweise wenig redet.

  29. 29 Jürgen kommentierte am 27.12.2009 um 18:48 Uhr

    Hi sin / Peer,

    ??????

    sorry, ich bin spät dran, habs jetzt erst gesehen/gelesen.

    Verstehe die Unruhe aber nicht.

    Ein paar Anmerkungen von meiner (bescheidenen) Seite;

    du schreibst;
    ————–
    >Festzuhalten bleibt, dass Dritte normalerweise nicht an diese Daten
    >herankommen. Allerdings könnte der ISP dies tun, wenn er denn wollte.

    Könnte fragwürdig sein. Grund; ein Bekannter von mir hat über einen längeren Zeitraum unerlaubte Sachen (Software…Musik) runter geladen. Nun hat er Post vom Anwalt erhalten. Nicht irgend einen Anwalt, sondern einer, der im Netz als Abmahnanwalt bekannt ist. Nach vielem suchen im Netz ist folgendes rausgekommen. Der Anwalt arbeitet (vermutlich) mit Digiprotect zusammen. Die kaufen die Rechte von div. “Sachen”. Nun werden die “Sachen” öffentlich angeboten zum Download. Ein Tool namens “Filewatch” ist da wohl auch noch maßgeblich beteiligt. Es meldet, wenn jemand etwas runter geladen hat UND es gleichzeitig anbietet. Dann kommt eine Abmahnung. Komisch in dieser Sache ist vieles, aber auch folgendes; fast 90 % aller, die eine Abmahnung bekommen haben, sind bei T-Online als DSL Dienst. Dieser DSL Dienst hat also die IP Adresse rausgegeben, und die Post Adresse dazu. Also, wenn “die” mit solchen einfachen Tricks die Adresse rauskriegen, dann werden andere das auch können, denke ich.

    Weiter schreibst du;
    ————–
    >Durch den Cookie, der noch da ist, kann Google Analytics aber feststellen, dass es der >gleiche User von gestern ist und die Daten von gestern und heute verknüpfen.

    Frage; gibt es eigentlich noch irgend jemandem, der intensiv im www unterwegs ist, und NICHT alle paar Minuten seinen Browser Cache löscht, incl. der kleinen Kuchenstückchen?

    Weiter schreibst du;
    ———————-
    >All diese Anbieter bieten JavaScript-Befehle an, um bestimmte Funktionen im eigenen >Blog/Website einbinden zu können. Und so hätten diesen Firmen dann auch die Möglichkeit >die IP-Adresse zu speichern. Und viele werden dies auch tun.

    Mag sein. Vielleicht aber auch nicht. Es wurde hier ja schon oft gesagt, dass die IP Adresse eigentlich nicht wirklich was wert ist, wenn es darum geht, jemandem zu indentifizieren.

    Übrigens, das ist jetzt ausdrücklich nicht böse gemeint; was bei dir, und bei vielen vielen vielen anderen Seiten im Impressum steht, dass ist ein totaler Unsinn. Nochmal; das ist n i c h t böse gemeint. Aber dein Disclaimer ist Unsinn.

    Schau hier;
    http://www.bmmh.de/servicedienste/derdisclaimer/index.php

    Auch dein Hinweis auf Google Analytics ist (meiner bescheidenen) Meinung nach Unsinn. Wo ist der Sinn? 1.) wird dieser Dienst offiziell, also rechtmässig angeboten, und somit muss ich nicht öffentlich bestätigen, dass ich ihn nutze. 2.) wenn ich es doch müsste, dann, ja dann müsste es in fast jeder Website angegeben werden, denn fast jede Website nutzt diesen Dienst. Es wird aber nicht überall angekündigt, auch nicht auf z.T. extrem großen, professionellen Seiten.

    Frage; haben diese Seiten nun eine Rechtsverletzung begangen, nur weil sie nicht gesagt haben; wir nutzen, dies, und das, und jenes, machen noch das, und dort drüben das, und ab und zu auch mal jenes…..???

    Darf es noch was lustiges zur Datenüberwachung sein?
    http://www.bmmh.de/servicedienste/diewirtschaft/datenueberwachung/index.html

    Also jetzt nicht falsch verstehen. Nichts für Ungut.

    Grüße
    Jürgen

    PS: ich wünsche allen ein schönes restliches 2009, einen guten Rutsch ins 2010, und natürlich massenweise Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr.

  30. 30 BaHo kommentierte am 28.12.2009 um 00:50 Uhr

    Peer ich bin mir jetzt total verunsichert. Darf ich nun GA weiterhin nutzen oder nicht.
    Ich habe es zur Sicherheit vorerst ausgebaut.

    Was würdest du mir empfehlen?

    Gruß
    BaHo

  31. 31 Peer Wandiger kommentierte am 28.12.2009 um 09:24 Uhr

    Das ist sicher auch das Ziel der Datenschützer. Da es derzeit keine wirkliche rechtliche Basis gibt, streut man Verunsicherung.

    Ich lasse es erst mal drin bis es wirklich konkrete rechtliche Aussagen gibt.

  32. 32 Edward kommentierte am 28.12.2009 um 20:43 Uhr

    SKANDALÖSER ARTIKEL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Was für ein oberflächlicher und nicht einmal ansatzweise zu ende gedachter Artikel.

    Sicher wirkt auf den ersten Blick die lächerliche Diskussion um eine IP, eine Nummer, als irrsinnig.

    Doch bereits in einigen Jahren wird durch den Fortschritt der Technologie die Aufzeichung von Nutzerverhalten im Internet mit allen anderen denkbaren Spuren der Personen verknüpft werden und somit zu einem strategischen Machtmittel weltweit.

    Denn es muss bedacht werden, viele Interessen an Produkten und Dingen werden von Usern im Internet abgefragt.

    Es ist eine Frage der Zeit, bis die gigantische Marketingindustrie Milliarden an Google bereit ist zu bezahlen und wir am Ende einer Gehirnwäsche im Internet unterliegen und wir merken es nicht einmal.

    Beispiel dafür ist der kaum beachtete Schritt von google, Suchergebnisse personalisiert anzuzeigen.

    Es ist eindeutig, in wenigen Jahren werden wir beim “googeln” nicht mehr Informationen finden sondern vorgefertigte, vorgefilterte von Marketingstrategen durchdachte Kost serviert bekommen.

    Sie, die diesen Artikel beschreiben haben sicher nicht diesen Horizont, einmal mit Mut weiter zu denken. Ein armer Artikel!!!

  33. 33 Peer Wandiger kommentierte am 29.12.2009 um 09:52 Uhr

    @ Edward
    Danke für deine ausführliche und kritische Meinung.

    Ich habe allerdings nicht nur in diesem, sondern auch in früheren Artikeln auf die Risiken durch Google hingewiesen, bemühe mich aber grundsätzlich um eine objektive Betrachtung der Dinge.

    Ich glaube nicht, dass ich das Thema oberflächlich angegangen bin. Ich habe halt nur nicht so eine “eindeutige” Meinung wie du und halte generell nicht viel von Panikmache nach dem Motto “Die Großkonzerne wollen die Menschen versklaven und Gehirnwäsche durchführen”.

    Aber zu diesem Thema hat halt jeder seine Meinung und das ist auch gut so.

  34. 34 Alex kommentierte am 05.06.2010 um 13:08 Uhr

    Ich hab Analytics damals sofort entfernt. Leider. Die Panikmache war groß und man will ja keine Abmahnung. Nun ist es leider so, dass es kein kostenloses Programm gibt, dass nur annähernd so gut ist wie Google Analytics. Oder kennt hier jemand eins?

  35. 35 Sven kommentierte am 09.09.2010 um 17:05 Uhr

    Hallo, besser spät als nie. Diese Diskussionen werden immer wieder befeuert. dazu findet sich ein aktueller Artikel unter http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Chef-baut-auf-das-personalisierte-und-autonome-Internet-1074544.html

    Mit der Überschrift “Google-Chef baut auf das personalisierte und autonome Internet”.

    Dabei kann man sehen wie sich die Zeit immer weider selbst überholt:smile:

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