Im heutigen 2. Teil der “Blog-Einnahmen-Umfrage”-Auswertung geht es ums Geld.
In der Umfrage hatte ich nicht nur die Gesamteinnahmen eines Monats abgefragt, sondern auch die einzelnen Einnahmequellen.
Und so konnte ich auch in diesem 2. Teil umfangreiche Auswertungen durchführen. Insgesamt sind 23 Charts zusammen gekommen und ich finde, da sind einige interessante Auswertungen dabei.
[Der erste Artikel der Blog-Einnahmen-Umfrage]
Die Auswertung
Auch diesmal muss ich natürlich wieder vorausschicken, dass die Gesamtzahl von 93 Blogs, die an der Umfrage teilgenommen haben, zwar schon sehr gut ist, aber es bei manchen Auswertung sicher nicht so verlässliche Durchschnittswerte sind, als hätten 500 Blogs teilgenommen.
Deshalb habe ich manche, eigentlich geplanten, Auswertungen weggelassen, die zu sehr ins Detail gegangen wären, aber dann nur eine Handvoll Blogs betroffen hätten.So macht es keinen Sinn die Fach- und Mischblogs bei dem Thema Natur zu vergleichen, da es nur 3 Fachblogs und 2 Mischblogs im Bereich Natur gibt. Das wären keine aussagekräftigen Durchschnittswerte geworden.
Wenn euch aber eine Auswertung fehlt, dann teilt mir das in den Kommentaren mit. Gern reiche ich bestimmte Auswertungen nach.
Auswertung 2: Blog-Einnnahmen
Ein kurze Erläuterung zur x-Achse vieler Charts. Dort steht oft nur eine Zahl pro Spalte. Das bedeutet dann in der Regel, dass ich einen Bereich zwischen der Wert der Spalte vorher und den angezeigten Wert meine.
Steht in der ersten Spalte z.B. 5, dann meine ich damit 0-5. Steht in der zweiten Spalte eine 10, dann meine ich damit 5,1 – 10 usw.
Einnahmen
Hier sieht man die Einnahmen-Struktur der Blogs. 9 Blogs lagen zwischen 0 und 10 Euro pro Monat, 7 Blogs zwischen 10 und 25 Euro usw.
Ein Schwerpunkt liegt bei 100 bis 200 Euro pro Monat, wobei es auch ein paar Blogs gibt, die vierstellige Einnahmen pro Monat verbuchen können.
Der untere breite Chart zeigt die Einnahmen der einzelnen Blogs. Daran sieht man sehr gut, dass die Masse eher weniger verdient, ein paar Blogs aber dann doch über 1.000 Euro.

Ausgaben
Die gleiche Auswertung gibt es bei den Ausgaben.
Hier liegen die meisten Blogs (52) bei unter 10 Euro Kosten im Monat. Das liegt natürlich daran, dass dort nur Hosting anfällt und diese Kosten meist unter 10 Euro pro Monat liegen.
Es gibt aber auch ein paar Blogs, die mehr ausgeben. Grund dafür sind meist AdWords-Werbung und sonstige Ausgaben.
Der untere breite Chart zeigt auch hier sehr gut, dass der größte Teil der Blogs kaum Kosten hat.

Monetarisierung seit wann
Geld verdienen mit Blogs scheint erst vor kurzem in Mode gekommen zu sein.
Der Großteil der Blogs hat erst im Jahr 2009 damit begonnen, Geld zu verdienen. Vor 2008 waren es nur eine Handvoll Blogs.
Das hat sicher auch damit zu tun, dass das Thema “Geld verdienen mit Blogs” in Deutschland deutlich später populär geworden ist, als in den USA zum Beispiel.
Monetarisierung wie viel Monate nach Blogstart
Diese Auswertung gibt an, wie viele Monate es gedauert hat zwischen Start eines Blogs und Monetarisierung. 25 Blogs haben mit dem Start auch gleich angefangen Geld zu verdienen.
Es gibt aber auch eine Reihe von Blogs, die erst ein halbes oder ganzes Jahr damit gewartet haben.
Das halte ich auch für Sinnvoll, denn die paar Euro, die man mit einem neuen Blogs verdient, sind kaum der Rede wert. Da sollte man lieber erst einmal den Blog aufbauen und Leser gewinnen, bevor man versucht Geld einzunehmen.
Einnahmen im Verhältnis zum Alter des Blogs
Dieser Chart analysiert, wie viel Geld die Blogs verdienen, im Vergleich zu deren Alter.
Auf Grund der Anzahl der Blogs, ist auch hier eigentlich nur der Bereich 2007-2009 als halbwegs verlässliche Statistik zu betrachten. Und da sieht man, dass jüngere Blogs im Schnitt weniger verdienen, als ältere.
Das ist aber nicht wirklich überraschend, steigen in der Regel doch auch die Besucherzahlen mit dem Alter eines Blogs.
Einnahmen pro Stunden (Bloggen)
Wer mehr Zeit in das Schreiben von Blogposts investiert, verdient auch mehr. Die Durchschnittswerte scheinen das grundsätzlich zu bestätigen.
Bei 50+ Stunden im Monat liegen auch die durchschnittlichen Einnahmen höher. Allerdings sollte man sich von den Durchschnittswerten nicht täuschen lassen. Auch hier gibt es große Schwankungen. Es gibt auch Blogger, die sehr viel Zeit investieren und trotzdem nicht so viel verdienen.
Aber als grundsätzliche Aussage stimmt es schon, dass die Einnahmen steigen, wenn man mehr Zeit investiert.
Einnahmen pro Stunden (Bloggen & Verwaltung)
Diese Auswertung ist die gleiche wie oben, nur dass hier die komplette Zeit einfließt, die man in den Blog investiert (Schreiben und Verwalten).
Hier wird es noch etwas deutlicher. Wer viel Zeit in neue Blogposts, aber eben auch in die Pflege des Blogs und z.B. die Kommunikation mit Lesern investiert, verdient auch mehr.
Aber natürlich fließt hier z.B. auch die Zeit für die Suche nach Sponsoren, das Testen von Anzeigen etc. mit ein.
Einnahmen im Verhältnis zur Anzahl der Blogger
Hier erkennt man, dass mehr Blogger nicht unbedingt mehr Einnahmen bedeuten.
Allerdings ist der Unterschied zwischen 1 und 2 Bloggern schon deutlich. Ich betreibe meinen Blog allerdings auch alleine und sehe nicht, dass es so einen großen Unterschied machen würde.
Zumal man gerade bei dieser Statistik sagen muss, dass der absolute Großteil der Blogs von einem Blogger betrieben wird (siehe Auswertung Teil 1).
Einnahmen im Verhältnis zu Besucherzahlen und PageViews
Diese Auswertungen sollten nicht wirklich überraschen.
Je mehr Visits (Chart 1) und vor allem je mehr PageViews (Chart 2) ein Blog hat, um so mehr verdient er auch.
Natürlich gibt es Einnahmequellen, die auch bei wenigen Besucher gut funktionieren können, aber viele Einnahmequellen skalieren eben sehr gut mit den Besucherzahlen mit.

Allerdings auch hier wieder der Hinweis, dass es sich um Durchschnittswerte handelt.
Es gibt natürlich Schwankungen, so dass es durchaus auch Blogs gibt, die sehr viele Besucher haben, aber nur wenige Einnahmen. Woran das im Detail liegt, muss man dann jeweils analysieren.
prozentuale Anteile der einzelnen Einnahmequellen
Hier seht ihr eine Auswertung über die Einnahmen der einzelnen Einnahmequellen. Welchen Anteil haben die Einnahmequellen an den Gesamteinnahmen.
Ganz vorn liegt Bannerwerbung, gefolgt von Affiliate-Einnahmen. AdSense liegt (nur) auf Platz 3. Das ist vor allem im Zusammenhang mit dem folgenden Chart recht interessant.
Contaxe bringt erstaunlich gute Einnahmen. Der Verkauf physischer und elektronischer Güter ist dagegen nicht sehr verbreitet. Und anscheinend finden auch nur weniger Blogs Sponsoren.

prozentuale Nutzung der Einnahmequellen
Passend zum vorherigen Chart zeigt dieses Auswertung, wie viel Prozent der Blogs, die einzelnen Einnahmequellen einsetzen.
Nicht sehr überraschend liegt hier AdSense ganz vorn, gefolgt von Affiliate-Marketing und verkauften Links.
Interessant finde ich z.B., dass nur sehr wenige Dienstleistungen über ihren Blog anbieten. Da sind die Einnahmen durch diese Dienstleistungen (siehe vorherigen Chart) relativ hoch.
Und auch die Bannerwerbung zeigt hier ihr Potential. Nur rund 18% nutzen Bannerwerbung. Dafür ist es aber die profitabelsten Einnahmequelle (siehe vorherigen Chart).

Anzahl der Einnahmequellen
Diese Auswertung zeigt, wie viele Blogs 1 Einnahmequelle nutzen, wie viele 2 nutzen etc..
Die meisten Blogs nutzen 3 Einnahmequellen (von insgesamt 11, die ich in der Umfrage drin hatte.).
Mehr als 6 Einnahmequellen nutzt kein Blog, was auch vernünftig ist, da man lieber ein paar wenige Einnahmequellen optimieren sollte, als sich mit zu vielen zu verzetteln.
Einnahmen nach Themenbereichen
Hier zeigt sich eine Überraschung. Die höchsten Durchschnittseinnahmen haben die Blogs der Kategorie Natur. Allerdings sind darin nur 5 Blogs zusammengefasst und einer davon hat besonders hohe Einnahmen. Aber trotzdem interessant.
Erstaunlich ist zudem, dass Computer- und vor allem Reise-Blogs relativ wenig verdienen. Das kann natürlich unterschiedliche Gründe haben. Ich würde da unter anderem die sehr große Konkurrenz sehen.
Unter Soziales fällt ja vieles, wie ich schon im ersten Teil dieser Auswertung beschrieben hatte. Man sieht da aber auch sehr gut, dass man eben nicht nur mit “Geld verdienen”-Themen gute Einnahmen erzielen kann, sondern eben auch und besonders mit Themen, die Menschen privat beschäftigen (z.B. Partnerschaft, Gesundheit, Bildung etc.).
Einnahmequellen nach Themenbereichen
Jetzt wird es etwas unübersichtlich. Ich habe in diesem Chart ausgewertet, wie hoch die Verwendung der Einnahmequellen in den einzelnen Themenbereichen ist.
So sieht man z.B., dass AdSense bei Technik-Blogs relativ selten zum Einsatz kommt, bei Sport-Blogs dagegen sehr häufig.
Ich will hier gar nicht so detailliert drauf eingehen. Wen diese Auswertung interessiert, der muss sich die Lupe nehmen und genauer hinschauen.

Einnahmequellen im Verhältnis zu Gesamt-Einnahmen
Hier sieht man, wie oft die einzelnen Einnahmequellen eingesetzt werden, im Vergleich zum Gesamtverdienst des Blogs.
Ein Wert hat mich überrascht. Von den Blogs mit mehr als 1.000 Euro Einnahmen im Monat, setzen alle AdSense ein.
Sehr schön sieht man z.B. auch, dass Affiliate-Marketing bei besser verdienenden Blogs häufiger eingesetzt wird.

Einnahmequellen nach Alter der Blogs
Hier habe ich mir angeschaut, wie die Einnahmequellen bei älteren und jüngeren Blogs eingesetzt werden.
Erstaunlicherweise setzen nicht die jüngeren Blogs verstärkt AdSense ein, sondern eher die älteren. Aber auch Affiliate-Marketing ist eher bei älteren Blogs im Einsatz.
Nicht sehr überraschend sind auch die Einnahmen durch bezahlte Links eher bei älteren Blogs anzutreffen.

Einnahmen nach Fach- und Mischblogs
Dieser Chart analysiert, wie die Einnahmen von Fach- und Mischblogs im Vergleich sind.
Bei den Blogs, die kaum etwas verdienen (<25 Euro/Monat) sind mehr Fachblogs zu finden. Bei den "Mittelverdienern" (zwischen 50 und 250 Euro pro Monat) liegen dagegen die Mischblogs vorn.
Dann aber schlagen wieder die Fachblogs zu. Bei den Top-Verdienern (mehr als 250 Euro im Monat) gibt es mehr Fachblogs.
Ich interpretiere diese Auswertung so, dass Mischblogs etwas einfacher zu mittleren Einnahmen zu führen sind. Fachblogs brauchen dagegen viel Zeit und Arbeit, da es hier etwas schwerer ist, Einnahmen zu generieren. Das insgesamt höhere Einnahmepotential haben dann aber die Fachblogs.
Einnahmequellen nach Fach- und Mischblogs
Hier seht ihr die einzelnen Einnahmequellen und von wie viel % der Fachblogs bzw. Mischblogs diese genutzt werden.
Hier gibt es deutliche Unterschiede. Bei Bannerwerbung und Affiliate-Marketing liegen die Fachblogs deutlich vorn. Bei AdSense hält es sich die Wage.
Mischblogs liegen bei Contaxe, bezahlten Posts und sonstigen Einnahmen vorne.
Nicht überraschend ist zudem, dass Fachblogs Dienstleistungen anbieten, Mischblogs nicht.

eCPM nach Fach- und Mischblogs
Zum Abschluss der Auswertung werfe ich noch einen Blick auf die eCPM-Werte. Dabei handelt es sich um die Einnahmen pro 1.000 Seitenaufrufen. Dies ist ein ganz guter Gradmesser dafür, wie gut ein Blog monetarisiert wurde.
Auch hier ist das Bild etwas durchwachsen. Im Bereich 0 bis 15 Euro pro 1.000 Seitenaufrufen gibt es etwas mehr Mischblogs.
Bei 25 bis 100 Euro gibt es mehr Fachblogs. Soweit für mich nicht überraschend. Allerdings gibt es bei mehr als 100 Euro pro 1.000 Seitenaufrufen wieder mehr Mischblogs.
eCPM nach Themengebieten
Das letzte Chart zeigt noch einmal, wie die durchschnittlichen eCPMs nach Themengebiet aussehen.
Natur und Reisen liegen hier vorne. Das liegt aber auch daran, dass viele dieser Blogs relativ wenig Seitenaufrufe haben und sich ein paar gute Einnahmen deutlich stärker auf den eCPM-Wert auswirken.
Bei den Natur-Blogs gibt es z.B. zwei Blogs mit guten Einnahmen durch bezahlte Posts. Und das wirkt sich bei nur ein paar tausend Seitenaufrufen natürlich sehr stark auf den eCPM-Wert aus.
Deshalb sollte man mit der Schlussfolgerung, es lohnt sich am meisten Natur- oder Reiseblogs zu starten, vorsichtig sein (siehe Chart “Einnahmen nach Themenbereichen”).
Das war Teil 2
Damit beende ich den 2. Teil der “Blog-Einnahmen-Umfrage” Auswertung.
Ich hoffe, diese war für euch interessant und hat euch auch ein wenig dabei geholfen, vielleicht selber eine Nische für einen neuen Blog zu finden oder aber euren bestehenden Blog zu vergleichen.
Allerdings möchte ich hier am Ende nochmal darauf hinweisen, dass dies Durchschnittswerte sind. Es gibt z.B. in jedem Themengebiet sehr gut verdienende Blogs. Es hängt dann von dem Einzelfall aber, wie man sich entwickelt und welches Niveau man erreicht.
weiterführende Artikel zu diesem Thema
- Blog-Einnahmen-Umfrage – Auswertung 1
- Blog-Einnahmen Umfrage
- Auswertung der Blogeinnahmen-Umfrage verzögert sich
- Blog-Einnahmen von 10 deutschsprachigen Blogs im Mai 2009
- Blog-Einnahmen im Juni
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Das war Teil 2, nicht Teil 3!
Aber sehr schöne Auswertung, Danke Peer!
Kleiner Fehler entdeckt. Im letzten Titel steht: “Das war Teil 3″ und eigentlich war es ja Teil 2. Ansonsten sehr viele Zahlen und Graphen. Werde mir das Ganze mal in Ruhe anschauen.
Spannend! Für mich ist dein Artikel wieder der Beweiss dafür, dass sich mit Blogs Geld verdienen lässt.
5-10 Euro pro 1000 PageViews finde ich toll! Werde mir deine Affiliate-Marketing Serie genauer ansehen! Vielen Dank für die viele Arbeit – Dein Blog ist eine echte Bereicherung für die Szene!
LG Flo
@ Nathanael
Ach, da war der Wunsch Vater des Gedankens. Eine Auswertung folgt ja noch.
Sehr schöne Auswertung und wirklich lehrreich. Einen Punkt sehe ich aber etwas anderes als du, Peer. Wenn man gleich zu Beginn mit der Monetarisierung beginnt, hat man weniger Probleme mit den Lesern, weil diese ja bereits wissen worauf sie sich eingelassen haben. Am Ende haben beide Varianten Vorteile und Nachteile, so dass es auf den persönlichen Geschmack an kommt.
Danke für die Auswertung, auf die wir schon alle sehnlichst gewartet haben
Interesseante Zahlen und Grafiken, die nochmals die Vermutungen zu Mittel-Herkunft und -Verwendung bestätigen.
Super Artikel, aber vor allem sieht man in welcher Liga du mitspielst. Denn Artikel drucke ich mir mal wieder aus und dann in Ruhe zu studieren und als Motivatiosmittel taugt es auch:mrgreen: .
Wahnsinn. Vielen Dank für die viele Arbeit – tolle Auswertung. Muss ich mir bei Gelegenheit noch mal in Ruhe ein zweites Mal durchlesen.
Mit Artikeln wie diesem hast Du Dir Deine ordentlichen Einnahmen echt verdient
Gruß, Martin
@ Oliver
Darüber kann man gut diskutieren. Einerseits gewöhnt man Leser an die Werbung, das ist richtig. Manche Website hatten große Probleme mit Ihrer Community, als man nach Jahren erstmals Werbung einführen wollte.
Allerdings wächst die Leserzahl meiner Erfahrungen nach schneller, wenn man erstmal keine Werbung hat.
Es ist wirklich Geschmackssache.
Sehr sehr aufschlussreiche Auswertung, Vielen Dank Peer!
@ Peer Wandiger
Genau alles Geschmacksache. Ich mach von Anfang an Werbung, so ist mein Blog und das einzige was in Zukunft noch mehr werden kann sind die Beiträge und Kommentare und nicht die Webeflächen. Ich finde wenn man es sofort mit Werbung anfängt dann verursacht man keinen Schock bei denn Stammlesern. Ist aber meine Meinung…
Wo sind bei deiner Auswertung die Unterschiede von Sponsoring und Bannerwerbung? Viele benutzen den Namen “Sponsoren” als Überschrift für gebuchte Werbeplätze ( meinst 125×125 px), was aber ja im Grunde Bannerwerbung ist…
Ich stimme Oliver zu. Ich habe auch von ganz bewusst von Anfang an Werbung gemacht, damit es später kein Geschrei gibt.
Und nach den ersten 6 Monaten hatte ich mit meinem ” Startblog ” auch schon über 600 Euro zusammen- das ist ja für den Anfang auch nicht zu verachten.
In der Zwischenzeit habe ich ein paar weitere Blogs und einer hat gleich am ersten Tag Geld verdient. Das spornt mich auch an und kommt letztendlich auch wieder dem Leser zugute.
Als Techniker habe ich doch einen Kritikpunkt an den Grafiken: Achsen gehören eigentlich beschriftet. So muss man immer erst den Text lesen, um die Grafik zu verstehen und selbst dann wird es nicht immer deutlich.
Ansonsten ist es ja wieder eine sehr interessante Auswertung.
Wieder eine sehr interessante Auswertung die einige “Trends” schön nachvollziehen lässt. Sehr hilfreich, vor allem wenn ein Blog noch in den “Kinderschuhen” steckt und eine Richtung einschlagen soll … danke dafür! Schönes Wochenende allen
lg. Mario
Super spannend, großartiger Beitrag! Danke! Darauf kommen wir zurück.
Wir haben übrigens nach Avatar -wahrscheinlich- bald wieder eine weitere Filmkampagne für Filmblogger am Start, also nix wie ab und bei mokono angemeldet (ich hoffe die Werbung wird mir verziehen, das hat ja schliesslich einen Mehrwert für die Leser dieses Artikels). Ausserdem gibt´s auch bald wieder was aus dem mokono Labor, nachdem wir www.blogad.de erfolgreich geluancht haben. Auf geht´s!
vielen dank. wenn ich das so lese und studiere, dann zeigt mir das, dass werbung auf meinem blog wohl noch keinen sinn macht, zumindest wegen ein paar euro.
Kann wieder nur staunen über diese gelungene Auswertung. Super gemacht und sehr interessant.
Eine tolle Analyse, obwohl die Anzahl der Probanden vielleicht nicht aussagekräftig genug ist.
Mir fällt der etwas polemische Spruch ein:
Bloggen ist oft “brotlose Kunst” – eine den Einen mehr brotlos, bei den Anderen mehr Kunst:mrgreen:
@ Stefan
Da hast du sicher recht. Dort wo es unklar ist, werde ich es nochmal überarbeiten.
Ausgezeichnete Auswertung, Peer. Ich fand Teil 2 weitaus spannender als den ersten. Da sieht man wieder, dass man mit Blogs Geld verdienen kann, aber es nicht jeder schaffen wird und man mindestens 2 Jahre am Ball bleiben muss.
Sehr interessante Auswertung. Nur eins stört mich: Bei den Einnahmen im Verhältnis zu Besuchern oder Page Impressions die Grafiken finde ich total unverständlich. Sorry. Wäre toll, wenn du die nochmal überarbeiten oder erklären könntest
. Danke!
@ Ruben
Die Y-Achse (nach oben) zeigt die durchschnittlichen Einnahmen pro Monat in Euro.
Die X-Achse zeigt Visits- bzw. PageViews-Bereiche und wie viele Blogs da jeweils reinfallen.
Also z.B. beim ersten Chart (Visits) sieht man, dass alle Blogs, die 0-500 Visits pro Monat haben, im Schnitt 80 Euro Einnahmen haben.
Blogs zwischen 501 und 1000 Visits pro Monat haben dagegen weniger Einnahmen.
Blogs zwischen 100.001 und 250.001 hatten durchschnittlich 1.200 Euro pro Monat an Einnahmen.
Großes Lob für die sehr interessanten Auswertungen, aus denen man sicher auch 5 Artikel hätte machen können. Vielleicht ergeben sich ja noch einige Schwerpunktthemen mit besonderen Ergebnissen. Wäre schön.
Erstmal ein WOW! für die tolle Arbeit! Wie ich sehe, lieg ich mit meinen Blogeinnahmen eher im unteren Bereich aber ich denke das ich das in den nächsten Monaten steigern kann.
Danke für die Auswertung!
Viele Grüße
Markus
Danke für Teil 2. Freue mich schon auf den 3.
Wahnsinn wie viel Arbeit du da rein gesteckt hast, respekt!
Moin moin, schöne Auswertung und deckt sich auch mit meinen Erfahrungen, es gibt Tage da bedaure ich es so viele Jahre nichts in der Richtung unternommen zu haben, zwei Domains lagen seit 1994 einfach tot auf einem Server rum, bis der Betreiber pleite ging und alle Zugänge verschwunden waren und die Post der Denic nie bei mir ankam. Nun fang ich quasi fast von null an, da ist Dein Block eine sehr gute Orientierungshilfe.
Grüße Ralle
Sehr aufschlussreiche Statistik die ich im groben mit meinen eigenen Erfahrungen bestätigen kann.
Extrem interessant aufbereitet und verständlich rübergebracht! Bin immer wieder erstaunt, dass es Leute gibt, die mit einem Blog tatsächlich 2000 Euro oder so pro Monat verdienen
Stell mir immer vor, ich wäre mal einer davon und hatte 5 Stück davon
Hey,
vielen lieben Dank für die ausführliche und für mich auch “überraschende” Statistik. Ist schon wirklich krass zu sehen, was zu verdienen ist, wenn man mit Herzblut an die Sache ran geht.
Über solche Einnahmen, wie sie manche ergattern, kann man natürlich nur träumen.
Habe selber einen Blog, aber damit verdiene ich auch nur unter 10€ im Monat. Das Geld verdiene ich dann doch lieber mit meinem Shop. Wobei ich meinen Blog natürlich aufwerten will