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Wohin treibt das Social Web – für Selbständige im Netz?
Peer Wandiger - 25 Kommentare - Social Web - Ähnliche Artikel


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Wohin treibt das Social Web?Das Thema des letzten Webmasterfriday ist doch recht interessant. Aber es haben bisher nur wenige daran teilgenommen, also reiche ich meinen Beitrag heute nach. :-)

Es geht um die Frage, wie sich das Social Web und unser Umgang damit entwickelt. Vor ein paar Jahren kannte kaum jemand Facebook und Twitter gab es noch gar nicht. Heute nutzen Millionen diese Plattformen und “klassische” Web-Medien, wie Websites oder Blogs, werden von manche schon für veraltet erklärt.

Doch wohin führt diese Entwicklung und welche Auswirkungen hat sie auf Selbständige?

Die folgenden Ausführungen sind natürlich meine persönliche Meinung und Sicht der Dinge. Deshalb kann ich auch gut verstehen, wenn manche Leser anderer Ansicht sind. Ich freue mich auf jeden Fall auf eure Kommentare.

Wohin treibt das Social Web?

Bzgl. des Web 2.0 gibt es alle möglichen Meinungen. Während die einen es für den Heilsbringer schlechthin halten und eine goldene Zukunft sehen, beurteilen andere das Social Web wiederrum recht kritisch und sehen Qualitätsverluste und Verdummung auf dem Vormarsch.

Wie bei vielem im Leben liegt die Wahrheit sicher irgendwo dazwischen. Oder besser gesagt, man kann so pauschal überhaupt nicht urteilen. Wenn ich den Fernseher heute anmache oder ins Zeitschriftenregal schaue, dann kann ich intelligente und qualitativ hochwertige Inhalte finden. Ich finde aber mindestens genauso viel Müll und qualitativ wirklich schlimme Sachen.

Mal abgesehen davon, dass viele Menschen auch sicher unterschiedliche Meinungen darüber haben, was gut und was schlecht ist, unterscheidet sich das Social Web also nicht so sehr von klassischen Medien.

Der grundlegendste Unterschied ist aber natürlich die Freiheit der Kommunikation. Alle haben die Möglichkeit teilzunehmen, eigene Inhalte zu erzeugen und mit anderen zu kommunizieren.

Und das macht nicht nur klassischen Journalisten Angst, die sich bisher als qualitative “Türsteher” verstanden haben, sondern es bedeutet auch eine Herausforderung für Selbständige und Unternehmer.

Sollte man sich als Selbständiger also nun auf alle Social Web Instrumente stürzen und möglichst jede bekanntere Plattform aktiv nutzen?

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Zumal man nicht weiß, wie das Social Web in ein paar Jahren aussehen wird. Ist es nur ein Hype, der wieder zurückgehen wird? Wird das Social Web auch langfristig zu einem wichtigen Lebensteil für Millionen Menschen werden?

Das lässt sich nicht wirklich voraussagen. Zum einen kennt kaum noch jemand Frienster oder MySpace, obwohl diese vor ein paar Jahren noch die großen Hoffnungsträger waren. Wie wird es wohl Facebook und Twitter ergehen?

Aber eigentlich ist das alles gar nicht so wichtig für die nüchterne Betrachtung mit den Augen eines Selbständigen. Denn für Selbständige mag das Social Web im privaten eine wichtige Rolle spielen, aus Business-Sicht muss man auch hier genau abwägen, welcher Aufwand welchen Nutzen bringt.

Selbständige und das Social Web

Wohin treibt das Social Web?Das Potential des Social Webs ist nicht von der Hand zu weisen. Aber während klassische Medien sehr einfach zu steuern waren, hat man im Social Web kaum noch die Kontrolle.

Nichts desto trotz macht es für viele Selbständige durchaus Sinn im Social Web aktiv zu sein. Je nach Branche und Zielgruppe kann das Social Web ein mächtiger, wenn auch nicht so einfacher Marketing-Kanal sein.

Allerdings sollte man als Selbständiger immer Aufwand und Nutzen abwägen. Einfach in jedem größeren Social Network aktiv zu sein und zusätzlich noch Twitter, Flickr etc. zu nutzen wird wahrscheinlich dazu führen, dass man nicht mehr zur eigentlichen Arbeit kommt.

Rechnet man dann noch eher ältere soziale Web-Elemente, wie Foren, dazu, dann geht man sehr schnell in der Informations- und Kommunikationsflut unter. Und die Anzeichen deuten darauf hin, dass es eher noch schlimmer wird. Auf Youtube wird derzeit angeblich jede Minuten Videomaterial von 24 Stunden Länge hochgeladen.

Das kann man natürlich genau so wenig alles konsumieren und dann noch sinnvoll für das eigene Business nutzen. Natürlich will auch niemand alle Clips sehen, aber das Beispiel zeigt sehr gut, dass man etwas gegen die Informationsflut tun muss, um Vorteile aus dem Social Web zu ziehen.

In letzter Zeit habe ich mit einigen Webworkern Kontakt gehabt, die konsequent etwas gegen die Web 2.0-Überflutung tun.

So werden Mails (auch wenn diese nicht unbedingt Web 2.0 sind) nur einmal in der Woche gelesen. Es werden Social Network Aktivitäten konzentriert. Twitter wird, wenn überhaupt, auf das Minimum reduziert, Social News Sites nur zu bestimmten Zeiten besucht etc.

Ich gehe mal davon aus, dass viele dieser Webworker das Buch von Timothy Ferriss “Die 4 Stunden Woche” gelesen haben. Da geht es zwar nicht primär um das Web 2.0, aber ein wichtiger Bestandteil seiner Philosophie zu mehr Verdienst bei weniger Arbeit lautet “Reduzierung”.

Man sollte also dem Drang wiederstehen, jeden neuen Hype mitzumachen und überall dabei sein zu wollen. Stattdessen sollte man knallhart streichen, was einem nicht wirklich was bringt. Und das bedeutet für Selbständige und Unternehmer, dass nur profitable Social Web Instrumente genutzt werden sollten.

Ich sehe das ähnlich. Es hängen viele Selbständige im Web den ganzen Tag am Rechner und merken am Ende des Tages, dass sie kaum zu was gekommen sind. Denn sie waren im Social Web aktiv. Leider merkt man dann aber auch sehr oft, dass es, auch wenn es Spaß gemacht hat, ohne jeglichen Nutzen war.

Sinnvoller Umgang mit dem Social Web

In meinen Augen spielt das Social Web in Zukunft eine wichtige Rolle in vielen Branchen und bei den meisten Zielgruppen.

Man sollte sich als Selbständiger aber nicht darin verlieren, sondern rational an die Sache ran gehen. So sollte man sich auf wenige Instrumente konzentrieren und seine Energie nicht auf dutzende Plattformen und Angebote verteilen.

Hier geht es also erst einmal um die Auswahl der passende Plattformen. Wo ist meine Zielgruppe unterwegs und wo kann ich wertvolle Kontakte knüpfen?

Auch eine automatische Verteilung von Inhalten kann sinnvoll sein. So kann man z.B. mit dem Plugin “Tweets2Delicious” die eigenen Twitter-Nachrichten in Del.icio.us, einem Bookmarking Service, veröffentlichen.

Ebenso ist es sehr einfach, die eigenen Blog-Inhalte (oder besser gesagt RSS-Feeds) automatisch in diversen Social Networks einzubinden.

Das spart Zeit, wo bei sich aber natürlich trotzdem die Frage stellt, wie viel Sinn es macht, die selben Inhalte genauso noch mal woanders zu veröffentlichen.

Ich nutze als Webworker und Blogger natürlich auch viele Web 2.0 Dienste, bin da mittlerweile aber recht entspannt. So finde ich Twitter sehr nützlich, achte aber darauf, nicht zu vielen Leute zu folgen. Zudem schließe ich meinen Twitter-Client auch nach dem morgentlichen Abruf und öffne diesen erst wieder Mittags. Und wenn man mal eine Woche Twitter nicht nutzt und danach feststellt, dass die Welt nicht untergegangen ist, geht man auch entspannter an die Sache ran.

Ich lese natürlich auch Blogs aus meinem Fachgebiet, räume aber immer wieder auf und schmeiße Blogs raus.

Social Networks, wie XING oder Facebook nutze ich nur wenig. Da kann man sicher auch viel(e) erreichen, aber ich konzentriere mich auf ein paar wenige Instrumente, die ich dann aber effektiv nutze.

Fazit

Das Social Web ist eine große Veränderung für Selbständige und bedeutet ein anderes herangehen. Aber genauso wenig wie man “früher” jedes Fachmagazin lesen oder auf jeder Konferenz zu seinem Thema sein musste, muss man heute auch nicht auf jeden Social Web Zug aufspringen.

Das Social Web sollte man sicher nicht ignorieren, weil es die eigenen Kunden auch nicht tun. Aber man sollte sich genau überlegen, wie viel Zeit man für welchen Nutzen investiert.

Und das Social Web wird auch nicht das Offline-Leben ablösen, genauso wenig wie das Internet das Buch abgelöst hat. Aber es wird in Zukunft ein wichtiger Bestandteil sein, den man nicht ignorieren sollte.

In einem kommenden Artikel werden ich sicher etwas konkreter als in diesem Artikel. Dann gebe ich konkrete Tipps, wie man als Selbständiger im Netz effektiv das Social Web nutzen kann.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
25 Kommentare und Trackbacks zu 'Wohin treibt das Social Web – für Selbständige im Netz?'

Kommentare zu 'Wohin treibt das Social Web – für Selbständige im Netz?' mit RSS

  1. 1 Samuel kommentierte am 25.03.2010 um 14:23 Uhr

    Ich persönlich nutze die “Segnungen” des Web2.0 nur sehr spärlich. Ich hab die Eigenschaft mich sehr schnell in Details zu verlieren und da macht es für mich keinen Sinn auf hunderten Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu müssen. Der eine oder andere Marketingkanal mag gut sein und man kann sich durchaus sozialisieren aber man hat ja immer noch ein “Off-Web life” und das kommt bei mir sehr schnell zu kurz. Aus diesem Grund kann ich nur empfehlen – weniger ist manchmal deutlich mehr.

  2. 2 Sven kommentierte am 25.03.2010 um 14:37 Uhr

    Im Moment tue ich mich mit den verschiedenen Diensten noch etwas schwer. Ich versuche gerade herauszufinden, ob und wie Twitter etwas für mich bringen könnte und welche Mischung aus fachlichem und banalen mir keine Bauchschmerzen bereitet :wink:
    Xing hat mir zumindest schon mal ‘n Miniauftrag beschert, bei Facebook und ähnlichem bin ich bisher eher nur “anwesend”.

  3. 3 Coach Henri kommentierte am 25.03.2010 um 15:13 Uhr

    Ich nutze die Möglichkeiten des Web 2.0, wenn es mir sinnvoll erscheint. Für mich: Twitter, Xing, mein Blog, Facebook und einige Bookmarkdienste. Einfach nur Feeds zu verteilen, halte ich auch nicht für sinnvoll, die meisten Dienste leben ja auch von der Interaktion. Das fehlt halt dann.

  4. 4 Alex kommentierte am 25.03.2010 um 18:25 Uhr

    Twitter und ähnliche Dienste werden demnächst enormen Einfluß auf das WebBusiness haben, da Google Meldungen dieser in der Suchmaschine nach vorne bringen will. Man darf gespannt sein.:shock:

  5. 5 Das Wort kommentierte am 25.03.2010 um 17:36 Uhr

    Bei allen lohnt es sich sowieso nicht mitzumachen, mal abgesehen hat der Tag ja auch nur 24 Stunden, wichtig ist aus meiner Sicht das man das sogenannte Web 2.0 auf jedenfall passiv verwenden sollte, und zwar in Form das man seine RSS-Feeds weiter verbreitet und damit seine Keyworte und Keywortkombinationen auch in anderen Plattformen wie Twitter und Facebook bekannt macht um dort neue Kunden und Besucher zu gewinnen.
    Aktiv mache ich selbst kaum etwas, hin und wieder verwende ich retweets oder ähnliches, ist aber sowieso nur spielerei, denn wenn jemand interessiert ist, besucht er meine Seiten und nützt deren Service für sich.
    Das Web 2.0 wird auf keinen Fall Blogs oder andere Websites ersetzen, im Gegenteil, durch diese Welle des Web 2.0 werden Blogs und andere Webseiten immer interaktiver und somit Teil des Web 2.0 – vor allem sollte man das werden, denn sonst wird man am Ende übrig bleiben.
    Ok, heute sind es Facebook und Twitter die Schlagzeilen machen, morgen werden es andere Ideen sein und übermorgen wieder andere, genauso war es in der Vergangenheit und wird es in der Zukunft auch sein.
    Die aktuelle Form der Kommunikation ist sowieso immer noch sehr beheblich, um nicht primitiv zu sagen, aber auch das wird sich im laufe der Jahrzehnte noch erheblich verbessern, davon bin ich überzeugt.
    Die Evolution geht eben weiter.
    Das Social Web wird sicher nicht das Offline-Leben ablösen sondern zu derem Bestandteil werden, genauso wie das Internet und deren Technologien eines Tages das Buch ablösen wird.

  6. 6 Holger M. kommentierte am 25.03.2010 um 18:57 Uhr

    Ich probiere zwar auch alles erst mal aus, immer wenn sich etwas neues ankündigt, letztendlich sind bis heute aber nur Twitter und Facebook übrig geblieben, wo ich wirklich regelmäßig mal reinschaue. Ich denke, dass das Social Web weit überbewertet ist. Es werden sich nur wenige globale Dienste durchsetzen, die wirklich laufen. Der Rest muss sich spezialisieren, oder geht irgendwann unter. Gerade in Deutschland wird sich die altbekannte “alles aus einer Hand”-Mentalität durchsetzen.

  7. 7 Autorin kommentierte am 25.03.2010 um 18:56 Uhr

    Habe den Artikel mit großem Interesse gelesen. Mit SocialMediaNetworking kenne ich mich noch gar nicht aus. Von überall her existiert natürlich etwas Halbwissen, von Twitter z.B., dass es ein Micro Blog sei, und dass ich 140 Zeichen hätte, also wie bei den ersten SNS-Diensten. Aber wie ich das nun businessrelevant einsetzten könnte, davon habe ich nicht den blassesten Schimmer. Zum Thema werden im Internet jetzt auch schon die ersten Kurse angeboten mit Tipps und Tricks. Frage: Ist es wirklich so schwierig das Twittern? Lohnt sich die Geldausgabe? – Ich bin gespannt auf den kommenden Artikel!

  8. 8 Johannes kommentierte am 25.03.2010 um 20:01 Uhr

    Ich finde den Ansatz generell richtig, sich auf wenige Medien zu konzentrieren, diese dann aber richtig zu benutzen. Mit “richtig” meine ich, einen Mehrwert. Ich kann schnell eine Facebook-Fanpage aufsetzen und meinen RSS Feed dort importieren, aber welchen Mehrwert hat eine solche Seite? Der Mehrwert liegt eher in speziellen Inhalten, die man nur dort bekommt und vor allem Interaktion mit den Kunden/Lesern. Es ist auf jeden Fall spannend zu sehen, wie sich das alles entwickelt.

  9. 9 Peer Wandiger kommentierte am 25.03.2010 um 20:47 Uhr

    @ Autorin
    Twittern ist kostenlos, abgesehen von deiner Zeit.

    Einfach auf Twitter.com einen Account anlegen. Dann kannst du dort schon anfangen deine Kurznachrichten zu schreiben, sogenannte Tweets.

    Nach und nach werden mehr Leute zu Followern, d.h. dass sie deine Tweets abonniert haben und lesen (naja, nicht jeder ließt alles was er abonniert).

    Und natürlich solltest du deinen Twitter-Namen auch überall bekannt machen.

    Fang einfach an. Am Anfang ist es komisch, aber dann macht es (zumindest mir) Spaß.

  10. 10 Browsergames kommentierte am 25.03.2010 um 20:47 Uhr

    Also ich sehe es auch so, dass mittlerweile viele es mit z.B. Twitter total übertreiben. Jeder versucht einfach nur viele Follower zu kriegen und gibt zu jedem Quatsch einen Kommentar. Ich denke, dass man durch diese Weise noch den Sinn von Twitter zerstören wird und es um einiges wertvoller ist, wenn man lieber weniger dort schreibt, als alle 5 Minuten immer Quatsch zu schreiben.

  11. 11 Florian Lerch kommentierte am 25.03.2010 um 21:38 Uhr

    Ich denke das Social Web führt nicht unbedingt zu Qualitätsverlusten. Natürlich kommt nun auch immer mehr, schneller und einfacher Mist ins Web, aber nun haben auch Qualitativ hochwertig schreibende Amateure ihre Chance. Und letztendlich wirklich durchsetzen und bekannt werden, tun ja dann doch oft auch nur die Qualititativ hochwertigen Beiträge.

  12. 12 Daniel kommentierte am 26.03.2010 um 00:28 Uhr

    Also im Moment bin ich mir nicht so ganz sicher, was ich vom Social Web halten soll.
    Auf der einen Seite ist es richtig eingesetzt sicher nützlich, aber auf der anderen Seite braucht man es denn unbedingt? Vor allem da nach dem Angriff auf Twitter jetz auch Sicherheitslücken bei Facebook und Co vermutet werden. Im übrigen denke ich aber schon, das es seinen Platz gefunden hat und uns fortan begleiten wird.

  13. 13 Autorin kommentierte am 26.03.2010 um 08:46 Uhr

    @Peer
    Erst einmal vielen Dank, aber da merke ich, dass ich mich nicht präzise ausgedrückt habe, pardon.Natürlich könnte ich einfach so loslegen. Was ich aber meinte ist: Wie setze ich Twitter gezielt als Marketting Instrument ein. Und: Ob sich die Geldausgabe für einen Social Media Berater lohnt. Schlußfolgernd daraus: Ist Twitter wirklich so kompliziert, dass man einen Berater dafür braucht. Bei “slideshare” habe ich z.B. mal “so twittert man” in die Suche eingegeben und bin fast hintenüber gefallen, was da (in Form von Videos) an Wissenschaft auf mich einstürzte :-)

  14. 14 Peer Wandiger kommentierte am 26.03.2010 um 08:56 Uhr

    Du brauchst dazu keinen Berater. Ich werde nächste Woche mal einen Artikel zu Twitter veröffentlichen mit meine Tipps wie man selber loslegt.

  15. 15 Fleischervorstadt-Blog kommentierte am 26.03.2010 um 09:42 Uhr

    “Zum einen kennt kaum noch jemand Frienster oder MySpace”

    Ich kenne niemanden unter 40, der myspace nicht kennt! Nur geht es bei der Plattform ja (ursprünglich) um Musik und dort sind vor allem natürlich Unternehmen präsent, die zielgruppennahe Dienstleistungen und Produkte anbieten, z.B. Merchandise, Tonstudios etc.

  16. 16 Peer Wandiger kommentierte am 26.03.2010 um 09:46 Uhr

    Ja, das war sicher übertrieben. Aber MySpace hat mit dem Rückgang von Nutzerzahlen zu kämpfen. Und wenn ich mit bei viele jüngeren hier umschauen, dann ist vor allem Facebook und StudiVZ/MeinVZ angesagt.

    MySpace hat nach meinem Gefühl seinen Höhepunkt hinter sich.

  17. 17 Marcus kommentierte am 26.03.2010 um 13:43 Uhr

    Social Web = lediglich die Bühne für den persönlichen Wunsch nach Ruhm, Anerkennung und Ehre? So eine Art “Deutschland sucht den Superstar” für alle, ohne Casting und ohne Auscheid – mit kostenloser oder Premium-Mitgliedschaft. Die Fans nennen sich dann Follower oder “Freunde in der Freundesliste”. Ich, für meinen Teil, verzichte gerne darauf.

    In meinen Augen produziert das ganze einfach nur schnellen Content für die Webseitenbetreiber, die damit in den SERP’s höher steigen und noch mehr Content erhalten. Bitte schön, wer zum Teufel liest denn die ganzen Tweets und Statusmeldungen? Also ich nicht!!

  18. 18 webSimon kommentierte am 26.03.2010 um 16:10 Uhr

    Ich finde, man sollte Social Media nicht nutzen, wenn es Zeit kostet. Das sind alles nur Tools zur Kommunikation, Vernetzung und Information, was man sowieso ständig und immer betreibt. Kann man Twitter sinnvoll eingliedern und dadurch Kunden oder Leser gewinnen: Super. Wenn nicht, dann halt nicht.

    Finde es ist sehr krank, einen Dienst, bei dem es um soziale Kontakte geht, als Mühe anzusehen. Da kommen dann genau diese “Experten” bei raus, die 10.000 Leuten folgen, ihren Mist absetzen und tatsächlich denken, dass die 9.000 Leute, die Refollow betreiben, wirklich an ihren Infos interessiert seien.

    Deine Herangehensweise @Peer, wenigen Leuten zu folgen, finde ich viel besser. So kann man den Dienst auch nutzen und spart dadurch Zeit, statt welche zu verschwenden. Dann muss man lediglich dem Suchtpotential widerstehen. :oops:

    Und MySpace würde ich noch nicht ganz aufgeben, die haben ein paar neue Sachen geplant.

  19. 19 Perdita kommentierte am 27.03.2010 um 09:51 Uhr

    Erstmal danke für den klasse Artikel. Ich habe gestern meinen Twitteraccount gnadenlos entrümpelt. Das Web 2.0 ist an sich schon eine gute Sache, nur sehr Zeit fressend, vor allem, wenn man im RL noch berufstätig ist.

    Ich versuche nun einen Mittelweg zu finden. Bin ausser bei Twitter noch bei FB registriert und Xing kommt auch noch ran.

    Ich denke auch, dass dies auch ein gnadenloser Hype ist. Alle wollen auf Teufel komm raus, auf den schnellen Zug des einfachen Geld-Verdienens im Netz mit aufspringen, vergessen dabei, dass es unheimlich Zeit kostet. Der Tag hat nunmal nur 24 Stunden. Die meisten Tweets werden eh kaum gelesen und sind auch nur Werbemüll, weil alle ja ihr Produkt anpreisen wollen. Echte private Tweets und oder Bekanntschaften entstehen dadurch kaum. Bei FB sieht es auch nicht anders aus. Von den über 100 angeblichen Freunden, kenne ich gerade mal 20 persönlich. Traurig aber war. Da wird eine an sich gute Sache für Marketingzwecke komplett missbraucht. Mittlerweile sehe ich das so.

    Für kleine Firmen und 1 Personenbetriebe kann das natürlich durchaus sinnvoll sein, sich da total zu engagieren. Für Privatleute ist das eher ein Zeiträuber.

    Weniger ist oft mehr – und wenn schon, dann dauert es halt etwas länger.

  20. 20 Mobilfunkshop kommentierte am 29.03.2010 um 10:17 Uhr

    Also ich sehe das auch so, mittlerweile übertreiben es viele es mit Twitter total.

  21. 21 Mcarla kommentierte am 29.03.2010 um 09:42 Uhr

    Hallo Peer,

    mit “Das Social Web ist eine große Veränderung für Selbständige und bedeutet ein anderes herangehen.” triffst Du genau den Kern.
    Egal, ob ich als Unternehmer im oder außerhalb des Webs tätig bin, zunächst muss ich mich über das Medium informieren. Im klassischen Marketing ist es so, dass wir einen Sender haben und viele Empfänger. Im Social Media Marketing kann es 1:1, 1:n und N:1 Situationen geben.
    Die Zeit ist der Faktor, der immer wieder eine Rolle spielt, wenn es um die Nutzung von Social Media gibt.

    Nach meiner Erfahrung ist es wichtig zu Beginn erst einmal folgende Fragen zu beantworten:

    Warum will ich Social Media machen?
    Was will ich erreichen?
    Wie viel Zeit kann ich schmerzfrei erübrigen?

    Dann würde ich mit XING und Twitter starten, weil diese beiden Dienste:
    a. das Prinzip des Social Netzwerkens und des Social Webs klar machen.
    b. Der Einstieg einfach ist.
    c. Mit wenig Zeitaufwand schnelle Erfolge zu erzielen sind.

    Gruß Mario

  22. 22 M.S. kommentierte am 30.03.2010 um 05:59 Uhr

    Mit Ihrem RSS-feed versenden Sie Werbung für ein absolut unseriöses Angebot..eine der üblichen Luftnummern mit denen man angeblich 180 Euro/Stunde nebenher verdienen kann,wenn…ja wenn man vorher das berühmte E-book für nur 39,99 kauft!

  23. 23 Peer Wandiger kommentierte am 30.03.2010 um 06:42 Uhr

    @ M.S.
    Ich habe das eBook-Paket vor einer Weile getestet und ich fand es gar nicht schlecht. Ich würde es nicht als Abzocke bezeichnen und habe deshalb auch die RSS-Werbung akzeptiert.

    Hast du das eBook-Paket selber gelesen?

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