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mobile Erste Hilfe für Selbständige
Peer Wandiger - 9 Kommentare - bezahlte Posts - Ähnliche Artikel


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[Trigami-Review]
Ich bin zwar nicht ständig unterwegs, aber auch immer wieder bei Kunden in der Firma.

Und so geht es sicherlich vielen Selbständigen. Natürlich besonders denen, die Ihre Leistungen nicht im eigenen Büro, sondern vor Ort erbringen.

Und leider kommt es auf deutschen Straßen auch zu vielen Unfällen, an denen auch viele Angestellte, Selbständige und Unternehmer beteiligt sind.

Unglaubliche 2,3 Millionen Verkehrsunfälle gab es im Jahr 2009 mit rund 400.000 Verletzten und rund 4.100 Toten.

Die Wahrscheinlichkeit, in einen Verkehrsunfall irgendwann mal verwickelt zu sein, ist also gegeben. Besonders dann, wenn man beruflich sehr viel unterwegs ist.

Weist Du dann genau was zu tun ist?

Was tun bei einem Unfall

Zurich UnfallhelferIch bin ganz ehrlich, ich wüsste nur bedingt, was zu tun wäre. Natürlich hatte ich auch einen “Erste Hilfe”-Kurs während ich meinen Führerschein gemacht habe und man hat natürlich auch gelernt, wie man sich bei einem Unfall verhalten soll.

Aber das ist schon so lange her und bisher war ich noch in keinen Verkehrsunfall verwickelt.

Für iPhone Besitzer gibt es nun eine wirklich gute Hilfe und Unterstützung für den Ernstfall. Man muss ja noch nicht mal selbst direkt am Unfall beteiligt sein, denn in diesem Fall wird man wahrscheinlich sowieso nicht in der Lage sein zu helfen.

Aber wenn man Zeuge eines Unfalls oder nur leicht verletzt wird, dann stellt sich die Frage: Was tun?

Mit der iPhone-App “Zurich Unfallhelfer” findet man eine Antwort auf diese Frage.

Zurich Unfallhelfer

Zurich UnfallhelferIm iTunes-Store kann man sich diese kostenlose App herunterladen und nach dem Start sieht man erstmal 5 Bereiche:

  • Sicherheit
    Hier bekommt man Schritt für Schritt erläutert, wie man sich an einer Unfallstelle zu verhalten hat. Schritt 1 ist z.B. “Parken Sie ihr Auto 10 m hinter der Unfallstelle” usw. Und der wichtigste Hinweis kommt gleich zu Beginn: “Bewahren Sie Ruhe”.
  • Erste Hilfe leisten
    Nachdem man sich selber und die Unfallstelle abgesichert hat, kommt der wichtigste Punkt. Hier wird erklärt, wie man erste Hilfe leisten kann. Je nach Situation wird auch hier Schritt für Schritt erläutert, wie man vorzugehen hat. So wird z.B. die stabile Seitenlage erklärt, Beatmungsmaßnahmen erläutert usw. So ist man auf die möglichen Situationen gut vorbereitet.
  • Polizei rufen
    Danach geht es natürlich darum, die Polizei zu rufen. Die App gibt Tipps, wann diese notwendig ist und wann nicht. Zudem werden weitere Notrufnummern angezeigt.
  • Beweise sichern
    Mittels iPhone Kamera und GPS Lokalisierung kann man sehr gut die Beweise sichern und die Situation festhalten. Das ist sowohl für die Polizei, als auch für die Versicherung wichtig. Zudem wird ein Unfallprotokol angezeigt, welches man ausfüllt und auf Wunsch gleich per eMail verschickt.
  • weitere Themen
    Natürlich kann einem auf deutschen Straßen noch einiges anderes widerfahren. So gibt die App auch Tipps, wie man sich bei einem Wildunfall verhalten soll, wie man am besten die Versicherung informiert und hält Infos zu Pannenhilfe-Dienstleistern bereit.

Zurich UnfallhelferAlles in allem eine recht umfangreiche App, die alle möglichen Unfallszenarien enthält. Früher hatte man ein Faltblatt im Auto, heute ist es das iPhone. Die Infos sind aber umfangreicher, es gibt sehr anschauliche bildliche Darstellungen (z.B. bei der ersten Hilfe) und natürlich werden auch die technischen Möglichkeiten des iPhones genutzt (Foto und GPS).

Die App braucht zudem kein Internet, da alle Daten und Infos in der App selbst enthalten sind. Es wäre schon ärgerlich, wenn man irgendwo in den Bergen einen Unfall hat und kein Netz da ist.

Vorbereiten

Diese App kann man aber nicht nur im Ernstfall verwenden. Wahrscheinlich ist es sogar eine bessere Idee, sich vorher mal die Zeit zu nehmen und die Verhaltensweise durchzuarbeiten.

Denn kommt es zu einem Unfall, zählt jede Sekunde. Und da sollte man die wichtigsten Dinge schon im Kopf haben.

Fazit

Die kostenlose App “Zurich Unfallhelfer” bietet wirklich einen Mehrwert und wer ein iPhone besitzt und Auto fährt, der sollte sich diese App auf jeden Fall mal im iTunes Store herunterladen.

Am Ende ist man aber natürlich froh, wenn man sie nie braucht. :-)


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
9 Kommentare und Trackbacks zu 'mobile Erste Hilfe für Selbständige'

Kommentare zu 'mobile Erste Hilfe für Selbständige' mit RSS

  1. 1 Imre kommentierte am 31.03.2010 um 09:41 Uhr

    Wer kein iPhone oder iPod Touch besitzt, kann dieses benutzen:
    “Erste Hilfe 3.0″ http://erste-hilfe.softonic.de/java
    Dieses ist für alle Java-fähigen Handys (die meisten Handys bringen Java-Apps zum laufen), und ebenfalls kostenlos!
    Bye: Imre

  2. 2 Martin Ihde - Support-Ing kommentierte am 31.03.2010 um 11:43 Uhr

    Danke für diesen guten Tipp, Peer. Niemand wünscht sich einen Unfall, und die wenigsten denken daran, dass Sie davon betroffen sein könnten. Unfälle gehören eher zu den Themen die man am liebsten verdrängt. Um so wichtiger ist es deswegen, sich schon vorher einige Gedanken darüber zu machen.

    In dem Zusammenhang weise ich direkt auf die Aktion “IN – ImNotfall” hin, die ich vor knapp einem Jahr kennengelernt und in meinem Blog kurz vorgestellt hatte.
    Es geht darum, für Notfallhelfer eine oder mehrere IN-Nummern im eigenen Handy zu speichern, also von Angehörigen oder Freunden, die von den Helfern angerufen werden können. Einerseits um überhaupt über den Unfall zu informieren, aber auch um wichtige Informationen über Erkrankungen oder notwendige Medikamente zu erhalten. (*)

    Diese besonderen Nummern sollten in der Form “IN + Name der Kontaktperson” abgespeichert werden, also z.B. “IN – Ehepartner/in” oder “IN – Eltern” , damit Sie leicht gefunden werden können.

    Leider weiß ich nicht, wie weit diese Aktion verbreitet und auch bei Rettungskräften bekannt ist, aber ich halte es auf jeden Fall für eine gute Idee. Die oben gennante Website von IN – Im Notfall bietet weitere Informationen sowie Tipps und ein Logo zur Weiterverbreitung dieser Idee.

    (*) Soweit ich weiß, werden medizinische Infos wie Blutgruppe und Ähnliches sowieso immer überprüft, sogar wenn der Betroffene selbst die Blutgruppe nennen würde. Zu groß wäre die Gefahr einer Transfusion mit der falschen Blutgruppe. Aber die Rettungshelfer können trotzdem erfahren, in welcher Richtung sie vorsichtig sein müssen oder zusätzliche Tests machen können.

  3. 3 Arne kommentierte am 31.03.2010 um 11:52 Uhr

    Hallo Peer ich schätze deine Artikel sogar die gekauften bislang sehr, allerdings hat mich dieser Artikel bei einer einfachen Suche im AppStore irritiert. Ohne es nachgeprüft zu habenposten im iTunes Store mehrere User, dass gerade die beschriebenen Erste Hilfe Maßnahmen nicht mehr aktuell seien. Es wird mehrfach empfohlen gerade in Sachen Wiederbelebung dem App ein update zukommen zu lassen. Im übrigen bieten die Ortsvereine des Deutschen Roten Kreuzes sowie sicherlich auch viele andere Vereine auch in regelmäßigen Abständen Erste Hilfe Kurse zur Auffrischung an. Eine Teilnahme daran kann ich nur empfehlen, denn die Reaktion in einer solchen Situation läßt sich live wesentlich besser vermitteln als an Hand von Pictogrammen!

  4. 4 Peer Wandiger kommentierte am 31.03.2010 um 12:25 Uhr

    @ Arne
    Das ist mir tatsächlich entgangen, wobei es da sicher auch unterschiedliche Ansichten zum Teil gibt.

    Wenn ich allerdings sehe, wie viele Menschen ohne jegliche Ahnung, was man in so einem Fall tun soll, unterwegs sind, dann ist diese App immer noch eine gewaltige Verbesserung.

    Dass ein Erste Hilfe Kurs natürlich bessere Variante ist, da stimme ich dir zu. Aber wer nimmt sich schon die Zeit dafür?

  5. 5 Ragazzi kommentierte am 31.03.2010 um 15:38 Uhr

    Als Ergänzung zu diesem wirklich gelungenen App empfehle ich noch das ADAC-App. Dort hat man dann alle wichtigen ADAC-Nummern beisammen.

  6. 6 Andreas kommentierte am 31.03.2010 um 14:36 Uhr

    Hallo Peer, bevor ich mich in den Welten der IT selbstständig machte, habe ich 18 Jahre im Rettungsdienst bearbeitet. Ich kann also durchaus sagen, das ich alles gesehenen und erlebt habe. Aber als vor kurzem, nach 8 Jahren aus dem Job, direkt vor mir ein schwerer VU auf der Autobahn passierte und ich damit direkt zum Ersthelfer wurde, bin ich erst einmal schwer ins Schwimmen geraden, trotz meiner jahrelangen Erfahrung. Wenn ich aber an all die anderen Menschen, mit Ihren teils panischen, unüberlegten Aktionen denke, kann mir ein App als Hilfe nur schwer vorstellen. Ich kann nur jedem raten regelmäßig einen Kurs zu besuchen, vor allem denen, die viel unterwegs sind, ich jedenfalls arbeite wieder regelmäßig, jetzt ehrenamtlich im Rettungsdienst, als dritter Mann.

  7. 7 Peer Wandiger kommentierte am 31.03.2010 um 15:59 Uhr

    Einen Profi wird so ein Tool nicht ersetzen. Aber für viele leichte Unfälle, weiß man dann zumindest die grundlegenden Dinge.

  8. 8 Florian Lerch kommentierte am 01.04.2010 um 09:33 Uhr

    hehe, kleine kreative Blockade?:mrgreen: Aber unglaublich geschickt noch die Kurve zur Thematik des Blogs gekriegt. Allein dadurch kann man auf der anderen Seite aus diesem Artikel doch eine Menge lernen. Schöne Sache

  9. 9 Nils kommentierte am 01.04.2010 um 12:01 Uhr

    Prinzipiell habe ich ja nichts gegen bezahlte Artikel, insbesondere dann nicht, wenn er als solcher gekennzeichnet ist. Aber den hier finde ich thematisch zum Blog einfach völlig unpassend (auch wenn im Anrisstext krampfhaft versucht wird, einen Zusammenhang herzustellen, aber so kann man fast zu jeder Thematik einen Zusammenhang herstellen). Schade.

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