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Tipps für die Arbeit von zu Hause
Peer Wandiger - 70 Kommentare - Existenzgründung, Selbständig, Tipps - Ähnliche Artikel


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Ich arbeite ja nun schon mehrere Jahre in meinem Büro im eigenen Haus.

In dieser Zeit habe ich es meistens geschafft auf, mich auf die Arbeit zu konzentrieren und ich habe natürlich auch eine Menge gelernt.

Deshalb möchte ich allen, die ebenfalls zu Hause arbeiten, einige Tipps und Erfahrungen weitergeben.

zu Hause arbeiten

Für viele hört es sich traumhaft an von zu Hause zu arbeiten. Schließlich kann man dies nicht nur als Selbständiger oder Freiberufler tun. Auch immer mehr Angestellte vereinbaren einen Heimarbeitsplatz mit ihrem Arbeitgeber.

Das hat natürlich große Vorteile. Man spart den Arbeitsweg, hat keinen Vorgesetzten direkt im Nacken und kann viel freier über die Arbeitszeit entscheiden.

Dies bringt aber auch Verantwortung mit sich, denn nicht jeder ist in der Lage die notwendige Disziplin aufzubringen, um auch von zu Hause aus effektiv zu arbeiten.

Deshalb sollte man die folgenden Tipps auch eher als Anregung und Inspiration sehen. Für den einen funktioniert dieses besser, für einen anderen jenes.

Tipps für effektives Arbeiten

Im folgenden ein paar Tipps und Anregungen für effektiveres Arbeiten von zu Hause. Die Tipps sind nicht sortiert.

Einstellung
Zu aller erst muss man die richtige Einstellung zur Arbeit von zu Hause finden. Wenn man sich gerade selbständig gemacht hat, dann mag es sehr schwer fallen, über längere Zeit konzentriert zu Hause zu arbeiten.

Ich hatte selber zu Anfang das Problem, dass der Fernseher und die DVD-Sammlung verdammt verlockend waren und ich immer mal wieder ins Wohnzimmer gegangen bin und neben der Arbeit Fernsehen geschaut habe. Das wurde natürlich, wenig überraschend, nichts.

Auch ich musste mir erst die richtige Einstellung zulegen. Das bedeutet, dass man sich selber bewusst wird, dass man selbständig ist und ganz allein für den eigenen Erfolg verantwortlich ist.

Plan und Ziele
Dazu gehört auch, dass man sich Ziele setzt und einen Plan hat. Das muss nun kein genauer Plan sein, da man als Selbständiger sowieso immer ein wenig improvisieren wird und muss.

Dennoch sollte man sich bewusst sein, wohin man will. Ich stelle mir deshalb vor, wie es wohl in einem oder zwei Jahren aussehen soll. Wo möchte ich dann stehen? Was will ich verdienen? Wie viel Kunden will ich betreuen? usw.

Aus diesen Zielen ergibt sich dann ein Plan, wie man dahin gelangen möchte.

Und aus diesen Hauptzielen und dem Plan sollte man kleine Teilziele machen, die man in kurzer Zeit umsetzen kann. Viele solcher kleinen Teilziele lassen sich viel einfacher umsetzen und sind motivierender, als wenn man immer nur das eine große Ziel im Hinterkopf hat.

Trennung vom Privaten
Kommen wir zu den praktischen Tipps. Wer zu Hause arbeitet hat es viel schwieriger, das private vom beruflichen zu trennen. Wer auf Arbeit fährt, kommt in ein ganz anderes Umfeld und ist dann auch recht schnell in der Arbeitsstimmung.

Wenn man von zu Hause arbeitet sollte man versuchen, so weit es geht privates von beruflichem zu trennen. Also möglichst ein Extra-Raum.

Zudem sollte man sich duschen/waschen und auch für die Arbeit anziehen. Ich gehe nicht mit Schlips und Anzug in mein Heimbüro. Aber ich setze mich auch nicht in Schlafsachen oder Bademantel vor meinen Schreibtisch.

Familie und Verwandte
Es ist oft nicht so einfach der eigenen Familie, Verwandten und auch Freunden klar zu machen, dass man wirklich zu Hause arbeitet. Wer noch nicht richtig von zu Hause gearbeitet hat, kann sich nicht vorstellen, dass man 8 Stunden wirklich zu Hause arbeiten geht.

Deshalb sollte man möglichst früh allen klarmachen, dass man nicht mal eben zwischendurch dies und das erledigen kann. Und man hat auch nicht pauschal Zeit, wenn den anderen was einfällt.

Man muss da teilweise sehr hart sein und deutlich machen, dass man von x bis y Uhr arbeitet.

Arbeitszeit
Eines der größten Probleme ist sicher das Durchhaltevermögen/ die Disziplin. Es ist zwar schön, dass man morgens nicht die Stechuhr betätigen muss und dass es keinen Chef gibt, der aufpasst, was man so macht.

Allerdings liegt hier auch für viele Homeworker das Problem. Man lässt es schleifen.

Um das zu vermeiden, sollte man feste Arbeitszeiten festlegen. Bei mir sind diese schon allein dadurch gegeben, dass ich früh Frau und Kind wegbringe und nachmittag wieder einsammle. Dazwischen ist meine Kernarbeitszeit und in dieser Zeit mache ich auch normalerweise nichts anderes.

Routine
Ein Trick, wie man den inneren Schweinehund besiegt und in Arbeitsstimmung kommt, sind Routinen.

Man sollte sich einfach bestimmte Abläufe merken und immer wieder machen. So dusche ich früh erstmal und bringe dann die Familie weg. Wenn ich zurück komme mache ich mir Kaffee und räume die Küche auf. Das hat den Vorteil, dass ich so gleich ein kleines Erfolgserlebnis habe, denn ich mag es, wenn die Küche aufgeräumt ist, da ich auch der Familienkoch bin. :-)

Danach mache ich mir Frühstück und lese Mails, Twitter und Feeds. Das ist mein Morgenritual. Der Vorteil davon: Ich komme in Arbeitsstimmung ohne ganz früh schon mein Hirn anzustrengen. Ich brauche nämlich immer erst mal ein wenig, bevor mein “Motor warm” ist.

Natürlich ist das nur meine tägliche Morgenroutine. Jeder muss seine Routinen selber finden. Einige Tipps für den Start in den Tag habe ich im Artikel “So startet man optimal in den Arbeitstag” gesammelt.

Arbeitstisch und Stuhl
Viele Homeworker sitzen am Küchentisch oder in der Schlafzimmerecke auf einem Klappstuhl. Natürlich gilt auch hier, dass jeder die optimale Lösung für sich selbst finden muss, aber ein richtiger Schreibtisch und ein bequemer Arbeitsstuhl sind von großem Vorteil.

Wer den ganzen Tag am PC bzw. Schreibtisch arbeitet, der sollte dafür sorgen, dass er eine gute Sitzgelegenheit hat, da er ansonsten schnell Rückenprobleme bekommt.

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aufgeräumter Arbeitsplatz
Ich kenne kreative Menschen mit furchtbar unordentlichen Schreibtischen. Mag sein, dass sie sich damit wohler fühlen. Ich glaube aber trotzdem, dass die meisten Menschen effektiver sind, wenn sie einen aufgeräumten Arbeitsplatz haben.

Probiert es einfach mal aus und räumt alles vom Schreibtisch runter, was nicht zu den aktuellen Aufgaben gehört. Man kann sich viel besser konzentrieren und man hat dann auch das Gefühl, dass man was schafft. Wenn der Schreibtisch voller verschiedener Unterlagen ist, sieht man kein Ende und das wirkt sich oft negativ auch die Motivation aus.

getrennte Computer
Wenn es möglich ist, dann sollte man auch getrennte Computer nutzen. Also einen Computer für die Arbeit und einen für die Freizeit, z.B. Spiele.

Oder man hat eine Spielkonsole und nutzt den PC wirklich nur zur Arbeit. Das senkt auf jeden Fall die Ablenkung.

Und es hat noch einen Vorteil. Ich spiele eigentlich nur noch Wii und PS3. Und dafür “muss” ich ins Wohnzimmer gehen und mache dadurch auch wirklich Feierabend.

aktuelle Technik
DSL, ein aktueller Rechner, ein schneller Drucker, eine funktionierende Maus etc.

Man glaubt gar nicht, wie viele Schreibtischarbeitsplätze mit alter Technik ausgestattet sind. Hin und wieder sehe ich das bei Kunden von mir. Und dann sieht man sehr, wie viel Zeit diese Leute mir Warten oder mit Problemen verschwenden.

Ein Bürorechner kostet heute nicht mehr viel und als Homeworker hat man außer dem Computer auch nicht viele andere Investitionskosten. Also sollte man daran nicht sparen.

Zudem sollte man regelmäßig seine Daten sichern.

ToDo
ToDo Listen sind auch so eine Geschmackssache. Ich mag sie und lege mir jeden Tag eine neue an. Entweder am Abend vorher oder am Morgen beim Frühstück.

Dabei versuche ich die 3 x 3 Regel zu beachten:

  • 3 Aufgaben, die unbedingt gemacht werden müssen.
  • 3 Aufgaben, die gern auch heute gemacht werden können.
  • 3 Aufgaben, die ich als Bonus noch mache, wenn ich mit den anderen fertig bin.

Die ersten 3 muss ich schaffen. Wenn ich diese geschafft habe, dann bin ich schon mal recht zufrieden mit mir. :-)

Und am besten mit der schlimmsten Aufgabe anfangen. “Eat that frog” heißt es im englischen. Das bedeutet soviel wie “Wer früh als erstes einen Frosch schluckt, dem kann an diesem Tag eigentlich nichts schlimmeres mehr passieren”.

Wer die schlimmsten Aufgaben dagegen vor sich her schiebt, hat diese immer im Hinterkopf und wird nicht zufrieden sein.

Termine
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich schwer wieder am PC in die Arbeitsstimmung komme, wenn ich vorher einen Termin habe. Und ich kann mich auch schlecht konzentrieren, wenn ich weiß, in einer halbe Stunde muss ich zum Termin.

Deshalb versuche ich Termine auf einen Tag in der Woche zu legen und auf diese Weise gleich 2 oder 3 Termine am Stück zu erledigen.

80/20 Regel
Die 80/20 Regel besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20% des Aufwands (Zeit) erzielt werden. Ich versuche dies zu beherzigen und mich nicht so sehr in Kleinigkeiten zu verlieren.

Das ist manchmal schwer, wenn man an etwas arbeitet und man es richtig machen will. Man sollte sich aber dazu zwingen genau zu überlegen, ob eine Detailarbeit den Aufwand noch wert ist.

In der Regel reichen 80% völlig aus.

Ablenkung
Nochmal zum Thema Ablenkung. Ein Fernseher ist tödlich und auch ein Radio kann sehr ablenken.

Reine Musik ist dagegen oft hilfreich und kann motivierend wirken.

Man sollte versuchen sich eine, wie ich oben schon erläutert habe, Arbeitseinstellung anzueignen. Ich habe die Einstellung, dass ich tagsüber auf Arbeit bin. Das Wohnzimmer existiert tagsüber für mich nicht und auch nicht mein Bett.

Zudem sollte man Ablenkungen wie Twitter, E-Mail, Feedreader, Skype usw. nicht permanent laufen haben. Man wird schon nichts verpassen, wenn man nur morgens, mittags und zum Feierabend rein schaut.

Feierabend
Für Selbständige ist es im Heimbüro auch oft schwer Feierabend zu machen.

Einige Tipps dazu habe ich in dem Artikel “9 Tipps um optimal in den Feierabend zu starten” vorgestellt.

Schlafen
Ich habe früher immer sehr lange am PC gesessen und noch was gemacht. Aber darunter leidet auf Dauer sehr die Konzentration und man wird ineffektiver.

Zudem leidet die Gesundheit unter zu wenig Schlaf. Deshalb sollte man sich wirklich die Zeit nehmen und genügend schlafen (7-8 Stunden). Ausgeschlafen schafft man einfach viel mehr.

Frühstück, Mittag, Trinken und Pausen
Ich frühstücke jeden Morgen. Das ist ein guter Start in den Tag und ein leerer Magen hilft nicht bei der Arbeit.

Zu Mittag esse ich nur kleine Sachen. Das liegt zum einen daran, dass ich in der Regel Abends für die Familie koche und 2 volle warme Mahlzeiten meiner Figur nicht gerade zuträglich sind.
Zu anderen werde ich nach einem richtigen warmen Mittagessen immer Müde.

Also essen ich zwischendurch liebe etwas Obst und trinke viel Wasser, Tee und auch meinen morgentlichen Kaffee.

Hin und wieder sollte man sich auch mal die Füße vertreten.

Software
Es gibt viele kleine Helferlein, die einem Arbeit abnehmen und Zeit sparen können.

So habe ich erst vor kurzem ein nettes kostenloses Tool vorgestellt, mit dem man über 100 Freeware-Programme aus allen möglichen Bereichen installieren kann.

Zudem habe ich ein iPod Touch, für den es eine Menge nützliche Apps gibt. So zum Beispiel Apps, mit denen ich Statistiken checken oder News lesen kann. Das spart mir diverse Aufrufe von Websites (teilweise inkl. Anmeldung) und damit viel Zeit.

externes Büro oder Homeoffice?

Natürlich überlegt jeder Selbständige, der von zu Hause arbeitet, irgendwann mal, ob er nicht ein externes Büro mieten sollte.

Ein “richtiges” Büro hat Vor- und Nachteile, die man abwägen sollte.

Vor allem für jene, die es einfach nicht schaffen effektiv von zu Hause zu arbeiten, ist ein externes Büro oft die einzige Möglichkeit, erfolgreich selbständig zu sein.

Man sollte sich aber auch nicht von irgendwelchen Leuten einreden lassen, dass man ohne externes Büro kein richtiger Selbständiger ist. Ich kenne einige erfolgreiche Selbständige im Netz, die vom Heimbüro aus arbeiten. Ein externes Büro ist weder eine Voraussetzung, noch eine Garantie für den Erfolg.


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Kommentare
70 Kommentare und Trackbacks zu 'Tipps für die Arbeit von zu Hause'

Kommentare zu 'Tipps für die Arbeit von zu Hause' mit RSS

  1. 1 Marion kommentierte am 29.04.2010 um 15:33 Uhr

    Ich arbeite seit über 10 Jahren zu Hause und mein größtes Problem war ( ist es teilweise noch immer), dass Freunde und Familie ( so wie Du es auch ansprichst) die Arbeitszeiten nicht respektieren.
    Es ist schwierig das in die Köpfe zu bekommen.
    Aber auch hier hat mir Timothy Ferris geholfen:-)
    Ich habe konsequent das Telefon nur für 2 Stunden am Tag an – das wissen auch meine Kunden.
    Per Mail kann man mich jederzeit erreichen- schließlich sitze ich am PC und arbeite.
    So kann ich Prioritäten setzen und sofort handeln wenn akuter Handlungsbedarf da ist.
    In ” Notfällen” bin ich also jederzeit ( per Mail) erreichbar, aber das ” einfach mal kurz plauschen” habe ich damit abgestellt.
    Anders hat es nicht funktioniert.
    Jeder meinte eine Ausnahme zu sein und mal kurz durchrufen zu können…!

  2. 2 datenkind kommentierte am 29.04.2010 um 15:34 Uhr

    Sehr ausführlich, in der Tat. Aber hier mein persönlicher Tipp fürs Home Office: Vermeide das Home Office!

    Ich hab 2 Monate von daheim aus gearbeitet, bis ich mein externes Büro gefunden hab. Mir fiel dann irgendwann die Decke auf den Kopf, aber mächtig. Außerdem finde ich es wichtig, dass man sich daheim – auch als Selbständiger – von der Arbeit lösen kann. Wenn ich weiß, dass hinter einer bestimmten Tür wieder der Stress und eventuell nervige Projekte liegen … Ohje …

  3. 3 Jimm kommentierte am 29.04.2010 um 15:37 Uhr

    Ich würde mich auch gerne selbständig machen – kannst Du nicht mal nen Bericht über Gewerbeanmeldung, IHK-Beitritt, Steuern etc. machen? Dein Blog- heißt ja schließlich “selbständig im netz”

  4. 4 Milos Willing kommentierte am 29.04.2010 um 15:48 Uhr

    Das Problem mit Familie, Verwandte und Freunden die einen ablenken kriege ich nicht wirklich in den Griff, das liegt aber auch daran das ich nicht wirklich konsequent bin. Und wenn dann auch noch draußen die Sonne scheint ist die Versuchung auf Terrasse weiter zu arbeiten auch sehr groß. Alles andere lässt sich soweit regeln. Telefon kann leider auch sehr ablenken aber das habe ich outsourced –> http://www.mobilesuite.de/

  5. 5 Kerstin kommentierte am 29.04.2010 um 15:56 Uhr

    Ohja, das Problem mit den Bekannten, die anrufen “Kannste mal eben…” kenn ich auch. Einige haben es nach 6 Jahren immer noch nicht verstanden, dass ich am arbeiten bin.
    Ich habe mir auch ein extra Zimmer so eingerichtet, dass ich mich da den ganzen Tag über wohl fühle. Morgens richte ich mir dann auch alles hin (Trinken, Essen, Arbeitskram,…) , was ich den Tag über brauchen werde, denn früher wurde aus einem “ich hol mir mal ein Kaffee” doch eine längere Bummelpause :oops:

    Was ich allerdings noch jedem zu den Tipps oben empfehlen kann, ist ein Hund. Ich saß früher auch rund um die Uhr vor’m Rechner und hatte am Ende Pixelaugen. Mein Berner Sennenhund kommt jetzt an und fordert seine Gassirunden, d.h. ich geh vor der Arbeit an die frische Luft und werde wach… wir drehen mittags eine Runde zum abschalten und gehen dann gut erholt in die zweite Runde… und abends wird mit der letzten Gassirunde der Feierabend eingeläutet. Beim Spiel mit dem Hund kann man supergut abschalten, bekommt neue Ideen, geht frischer in die nächsten Stunden und vertritt sich die Beine. Am besten ist es dann noch, wenn man sich einen aus dem Tierschutz holt… dann hat man dem Hund auch was gutes getan und muss sich nicht mehr um Stubenreinheit und Co kümmern :-)

  6. 6 Samuel kommentierte am 29.04.2010 um 16:06 Uhr

    Freunde und Verwandte werden am Telefon verprellt – ich geh einfach nicht mehr ran. Leider gibt es immer wieder Situationen in denen es einfach nicht anders geht, dass man seine gesetzte Arbeitszeit “unterbricht” für private Zwecke aber das ist meines Erachtens nicht schlimm, dafür ist man doch selbständig. Solange es nicht zur Gewohnheit wird und der Tagesablauf geplant normal abläuft. Ich finde diese Freiheit sollte sich jeder Selbständige nehmen. Ansonsten wird noch der Plan zu deinem Chef und das wollten wir doch alle vermeiden. Heute war so ein super Tag, dass ich mich früh (zur Hauptschaffenszeit) mal 20min auf den Balkon gesetzt hab und die Sonne genossen hab – wer kann das als Angestellter?

  7. 7 Quantenphysiker kommentierte am 29.04.2010 um 16:49 Uhr

    “Vor allem für jede, die es einfach nicht schaffen effektiv ”

    kleiner Flüchtigkeitsfehler ^^ gemeint war wohl “Vor allem für jene..”

    Gruss Quantenphysiker

  8. 8 Oliver kommentierte am 29.04.2010 um 17:01 Uhr

    Ich habe arbeite momentan auch noch im Home Office, was aber eigentlich eher ein Kostenfaktor ist, schließlich bin ich während meiner Selbständigkeit noch in der Uni eingeschrieben und kann teilweise garnicht so arbeiten wie ich immer gerne würde. Sobald das Studium durch ist, werde ich evtl. ein externes Büro anstreben, so ist man von vielen Faktoren räumlich getrennt, die einen ablenken können. Die 3×3 Regel ist ganz interessant und ich werde mir das mal genauer anschauen :)

    Danke für den tollen Aritkel!

    Gruß
    Olli

  9. 9 Ralle NL kommentierte am 29.04.2010 um 17:12 Uhr

    Viel diziplin kann ich hierauslesen, das wünscht sich meine Gattin schon über 20 Jahre:mrgreen: doch leider bin ich eben ein Schreibtischchaot, wenn ich nicht mindestens 3 angefangene Sachen liegen hab, bin ich entweder krank (was in 20 Jahren Selbstständigkeit 1x vorkam ) oder eben segeln. Nun ist das bei mir weniger ein Problem da die meisten Projekte ineinander greifen.

    Die Schwierigkeit liegt gerade in den jungen dynamischen Jahren, es fehlt noch die Erfahrung zum neu erlangten Wissen, da sind gute Tips für die “Einarbeitungszeit” sehr wichtig, aber welcher junge Mensch ist in dieser Zeit nicht quasi “Unbezwingbar” , man hat den Rhythmus noch drin und kann 3 Tage “durchsaufen” und trotzdem arbeiten, zumindest denkt man das. Denn mal ehrlich wer kann sich denn noch an seine Unterkunft zwischen Uni-Kneipe-Nebenjob überhaupt erinnern:mrgreen:
    Wer aus dieser Phase in die Selbstständigkeit geht braucht viel Durchhaltevermögen und vor allem Disziplin …und …vielleicht..nen Masterplan mit Vorschlaghammer.

    Man lernt sich selbst nur langsam kennen, da einem keine Zeit bleibt, es ist wichtig sich selbts zu beobachten und ehrlich einzuschätzen, aber wer kann das denn ?!

    Eine gute Möglichkeit ist, sich einfach mal einen Tag lang selbst zu filmen, das deckt viele Sachen auf die einem sonst nicht auffallen würden, danach geht man ganz anders an manche Dinge heran.

    Peer ich find das gut wie Du dich selber siehst und dir Prioritäten setzt und vor allem…sie weiter gibst.

    In diesem Sinne, bleibt Erfolgreich !

  10. 10 Peer Wandiger kommentierte am 29.04.2010 um 17:31 Uhr

    @ Marion
    Telefon ausschalten ist natürlich eine gute Idee. :grin: Werde ich mal einführen bei mir.

    @ Jimm
    Ich werde einen Artikel dazu machen.

    @ Kerstin
    Auch eine schöne Lösung. Das mit dem vor die Tür kommen ist wichtig. Aber ganz so regelmäßig schaffe ich es nicht. Aber frische Luft wirkt Wunder.

    @ Quantenphysiker
    mehr als 1.800 Wörter und du suchst hier Fehler :wink:
    Ich ändere es mal.

    @ Ralle
    Ja, wie gesagt, jeder muss seinen Weg finden. Es hilft aber wenn man mal was drüber liest. Deshalb der Artikel.

    Auch dir viel Erfolg. :-)

  11. 11 Peter kommentierte am 29.04.2010 um 17:36 Uhr

    Meine Tipps dazu.

    Bekannte rufen an und fragen ob man nicht mal …..

    Hilfe = AB Nutzen.

    Ich werde langsam Fett am PC

    Hilfe = Jeden Tag regelmäßig ein wenig Sport machen. Gesund essen

    Ich komme kaum weg vom Rechner

    Hilfe = Schaffe dich ein Hund an. Der verlangt am Tag ein paar Runden und nach mehrere Stunden am PC ist frisch Luft gut.

    Ich habe kaum soziale Kontakte mehr

    Hilfe = Netbook/Notebook und UMTS Stick anschaffen. So könnt ihr auch bei schönen Wetter im Cafe oder Eisdiele arbeiten (Diese Antwort kommt auch vom Cafe)

    Und nicht vergessen es gibt ein Leben neben die Arbeit :)

  12. 12 Ratgeber Henri kommentierte am 29.04.2010 um 18:06 Uhr

    Danke für die guten Tipps – insbesondere im Zeitmanagementbereich. Mir fehlen noch ein paar Tipps zur Priorisierung. Ich empfehle dazu das Eisenhower-Prinzip zu nutzen.

    Folgende Aufgaben werden unterschieden:

    wichtig und dringend: sofort selber erledigen
    wichtig und nicht dringend: später erledigen
    unwichtig und dringend: delegieren
    unwichtig und nicht dringend: Papierkorb :-)

    Liebe Grüße

    Henri

  13. 13 Marcus kommentierte am 29.04.2010 um 18:42 Uhr

    Ich verfolge das Thema schon einige Zeit sowie dessen Kommentare.

    Das mit der Camera – sich selbst einen Tag filmen, ist eine gute Idee. Wobei man dann sicher viel disziplinierter arbeitet. D.h. einfach immer eine Cam laufen lassen *g*

    Man kann sich nun auch viel selbstbemittleiden, aber welcher Selbständige, außer Peer, hat noch einen 8h Arbeitstag (oder die 4 Stunden Woche)?
    Ich selbst arbeite mindestens 14h + Wochenende. Man merkt wie es nach einem Jahr anfängt zu schlauchen. Viele sociale Kontakte gehen einem verloren, oft auch bewusst (die Klötzer am Bein sollte man als Selbständiger abschaffen, korrekt).

    Aber die Antwort von Peter “das Leben neben der Arbeit” weckt in mir einen unruhigen Punkt.. jeder der sich aus einem Hobby heraus Selbständig macht, egal ob online oder offline, wird irgendwann sich nach genau diesem “Privatleben” sehnen.

    @Peer wielang hast du denn gekämpft, bis es zum 8h Tag kam? Ich arbeite nun seit einem Jahr an meinen Projekt(en) und seit einem halben Jahr als Selbständiger. Das Ende ist vorraussichtlich in 200 Jahren in Sicht *ironie*
    Danke für den schönen Artikel – und die 3 x 3 Regel werde ich morgen einmal anwenden und mir heute Nacht darüber noch etwas den Kopf zerbrechen ;)

    Ich wünsche allen noch eine erfolgreiche Restwoche :)

    Mfg, Marcus

  14. 14 Marion kommentierte am 29.04.2010 um 19:14 Uhr

    Mein Lieblingsplan wäre ja wenigstens auf der Terrasse arbeiten zu können- draußen also.
    Nur: ich sehe auf meinem Bildschirm draußen nichts!
    Nicht unter einem Schirm, nicht im Schatten, nicht mit einem Umbau Marke Eigenbau, der den Bildschirm abschottet.
    Draußen am Notebook arbeiten? Mein Traum, aber keine Ahnung wie andere das immer machen…!? Ideen? Tipps?

  15. 15 (Einrichtungsblog) humanity kommentierte am 29.04.2010 um 20:31 Uhr

    Marion, wenn dein Display nicht glossy ist und gute Leuchtkraft hat, dann sollte etwas Schatten doch ausreichen, zum Arbeiten, oder?

  16. 16 Marion kommentierte am 29.04.2010 um 21:12 Uhr

    @humanity – ich habe zwei Notebooks und bei beiden geht es nicht – glaub’ mir, ich habe alles versucht:-) Sonnenschirm, Sonnenschirm + Decke + Stiefelkarton aufgeschnitten um den Bildschirm geklebt…keine Chance!

  17. 17 Chris kommentierte am 29.04.2010 um 21:20 Uhr

    Viele gute Punkte und interessant, mal Deine Erfahrungen zu lesen. Die Punkte “Trennung von privat” und “Familie bzw. Arbeitszeiten” finde ich selbst besonders wichtig und besonders schwer umzusetzen. Nach meiner Erfahrung hilft ein ausschliesslich als Büro/Arbeitsplatz genutzter Raum. Das bringt räumliche Trennung und erleichtert es, zum Feierabend “die Tür hinter sich zu” zu machen und abzuschalten (und ist steuerlich absetzbar :wink:).

  18. 18 Peer Wandiger kommentierte am 29.04.2010 um 21:22 Uhr

    @ Marcus
    Ich sage ja nicht, dass ich nur einen 8 Stunden Tag habe. Ich mache nachmittag frei und verbringe ihn mit der Familie. Abends setze ich mich dann noch oft vor den Rechnern.

    Allerdings ist das Wochenende seit längerem frei. Die ersten beiden Jahre habe ich auch am WE gearbeitet und stand dann auch kurz vor dem Burnout (zumindest gefühlt).

    @ Marion
    Ja die Sonne ist fürchterlich zum arbeiten mit dem Laptop. Selbst wenn sie nicht direkt scheint, geht es kaum. Da ist noch viel Potential für Innovation.

  19. 19 ron kommentierte am 29.04.2010 um 21:30 Uhr

    mich würde mal interessieren womit ihr euer geld verdient? seit ihr alle selbständig? wie seit ihr zu eurem job gekommen? ich will auch ;-) – nein, mal im ernst – was macht ihr so? danke!

  20. 20 Peer Wandiger kommentierte am 29.04.2010 um 21:37 Uhr

    Ich habe mich vor circa 5 Jahren als Webentwickler selbständig gemacht und baue hauptberuflich Websites für Firmen und Selbständige aus der Region.

    Da ich schon während des Studium Mitte der 90er Websites gebastelt habe und dann 6 Jahre in einer Firma die Websites und Shops betreut habe, war der Weg in die Selbständigkeit irgendwann vorprogrammiert.

    Allerdings werden mittlerweile die eigene Projekte, wie z.B. Selbständig im Netz immer wichtiger.

  21. 21 Artur kommentierte am 29.04.2010 um 22:05 Uhr

    Wenn ich selbständig wäre und von zuhause arbeiten würde, würde ich mich mit dem Punkt “Familie und Verwandte” sehr sehr schwer tun. Gerade Freunde und Bekannte würden das bei mir zum Beispiel nicht so richtig “akzeptieren”. So nach dem Motto “Wie du bist zuhause, hast aber keine Zeit?”
    Wenn man aber soweit ist, dass man schon selbständig von zuhause sein Geld verdient, muss man solche Sachen in den Griff bekommen.
    Danke, schöner Artikel und glaube der längste den in bei SIN gelesen habe.

  22. 22 Marion kommentierte am 29.04.2010 um 22:09 Uhr

    @Peer – ja, da ist noch ganz viel Potential! Es gibt zwar ” Schutzschirme”, aber auch die funktionieren nicht wirklich.
    Da ich spätestens 2012 ( vermutlich früher) einen 3-Monats – Timothy Ferris Test antreten will, müssen sich die Entwickler langsam sputen:-) Schließlich will ich nicht irgendwo arbeiten, sondern am Strand – und zwar direkt in der Sonne:-)

    @Ron – ich verdiene mein Geld mit mehreren Dingen, die in irgendeiner Form doch alle zusammenhängen. Mein Hauptstandbein ist Beratung im e-Commerce, damit verbunden schreibe ich ( bezahlt ) und ich habe meine Liebe zu Blogs entdeckt, die sich sehr profitabel entwickeln.

  23. 23 Autorin kommentierte am 29.04.2010 um 23:39 Uhr

    Für mich sind Beruf und Privat eins. Wo ich auch bin: Schreiben ist mein Leben. Der Tag hat immer 24h, ganz relaxt, ganz easy, brauche nicht so viel Schlaf. Stress weitgehendst unbekannt. Habe im Festnetz eine Telefonanlage mit automatischer Nachtabschaltung, schreibe sehr gern nachts; Arbeitszimmer, herrlich ruhig, bei gutem Wetter Fenster auf. Verlag ist vormittags zwei Stunden erreichbar, danach AB. Handy nur privat. Halte mich mit Joga und Hanteltraining fit, esse wenig, aber gesund. Bin technisch gut ausgerüstet, PC-Sammlerin :smile: hören alle auf ihren Namen :wink: und begrüßen mich :lol: arbeite mit Voice, bedeutet: ich rede, der Computer schreibt. Hat enorme Vorteile, nicht nur für Lyrik und Belletristik empfehlenswert.

  24. 24 Marion kommentierte am 30.04.2010 um 00:53 Uhr

    @Autorin – auch wenn wir hier vom Thema abkommen – nur ein kurzer Exkurs Peer, weil Autorin keine WWW hinterlegt hat und sie nur über Dich hier erreichbar ist: ( Bin auch nicht böse, wenn Du den Kommentar morgen löschst)
    Welches Schreibprogramm nutzt Du?
    Abgesehen davon finde ich es schwer- ich habe einmal ein Kapital für ein Buch diktiert und dann im Schreibbüro schreiben lassen – das hat nicht wirklich Zeit gespart, weil ich nach der Korrektur meiner ” ersten Ergüsse” die ins Diktiergerät gewandert sind, doch alles wieder umgestellt habe ( was ich sonst gleich während des Schreibens mache). Zudem schreibe ich völlig anders als ich spreche. War das bei Dir Übung?

  25. 25 Peer Wandiger kommentierte am 30.04.2010 um 08:30 Uhr

    Kein Problem. Immer kommuniziert. :-)

  26. 26 Rene kommentierte am 30.04.2010 um 08:47 Uhr

    :razz: Ich musste gerade sehr schmunzeln, als ich den Artikel gelesen habe, leider gehör ich auch zu der Gruppe, die eigentlich niemals zu Hause arbeiten darf – weil nicht nur der Fernseher ist verlockend auch die Sonne auf dem Balkon.

    Besonders hab ich das Beispielsweise beim Lernen für Prüfungen gemerkt, alles war wichtiger als das Lernen – Fazit war dann, dass ich schön jeden Tag 14 Std in der Uni Bibliothek saß und alles daheim gelassen hab, natürlich mit Ausnahme der Bücher :lol:

    Aber paar interessante Aspekte bei, wo ich doch mal zusehen werde, dass ich diese Punkte etwas optimiere. Danke schön !

  27. 27 Autorin kommentierte am 30.04.2010 um 09:27 Uhr

    @Marion
    Für Voice nutze ich hauptsächlich Word, Writer’s Cafe zur Storyline und Zkn3 (kostenlose Software n.d.Prinzip von Luhmanns Zettelkasten).
    Ja -,wie bei allem Neuen: Übung gehört dazu, die Umstellung dauert etwas, bin selbst aber schon über 10 Jahre dabei und kann sagen, dass die heutige Software schon sehr, sehr gut ist. (z.B. Voice Pro 12 von Linguatec).
    Heutzutage kann man damit auch schon im Internet surfen usw. Lasse mir von Voice z.B. auch meine Texte vorlesen. Im Vorfeld arbeite ich mit Diktiergeräten, d.h. während ich andere Arbeiten erledige (z.B. Bügeln :lol: ) spreche ich meine Gedanken auf Band (Headset), läßt sich korrigieren oder stufenweise wiederholen.
    Arbeite aber auch noch manuell, klar, z.B. jetzt an der Neugestaltung meiner Webseiten. Ziehe gerade auf DynamicCloudServer um und werde sobald wie möglich eins meiner Projekte hier angeben.

    PS
    Ich lese Du willst am Strand tippen? Damit hätte ich so meine Schwierigkeiten, wegen der Sandkörnchen :lol:
    Und zu Deinem Problem: Geht’s auch nicht mit einer guten Sonnenbrille? (100 Prozent UV – Schutz).

  28. 28 Peter kommentierte am 30.04.2010 um 09:35 Uhr

    Ich schreibe ja auch nicht das ich nur eine 35 oder 40 Stunden Woche habe, dies wird Peer auch nicht haben. Die meisten Selbständigen werden so zwischen 55 und 70 Wochenstunden arbeiten was an und für sich auch in Ordnung ist.

    Nur sollte sich jeder wirklich überlegen ob es wirklich nötig ist jeder WE auch noch zu arbeiten. Bitte nicht daher kommen mit den Argument “aber sonst werde ich nie fertig mit meine Arbeit”. Solche Aussagen kenne ich viele aber wenn man dann tiefer schaut erkennt man wie viel Zeit diese Leute in der Wochen vertrödeln.

    Es gibt durchaus Leute die vielleicht 70 oder 80 Stunden pro Woche arbeiten aber nicht mehr erreichen wie andere die vielleicht nur 50 Stunden arbeiten.

    Sicherlich gibt es auch Zeiten wo ich mal ein ganzen WE durcharbeite, nur sollte man hier schon sehen das dies nur Ausnahmen sind.

    Ein andere Grund warum viel so lange arbeiten ist ihr fehlende Einsicht das ihr gerade gemacht arbeit so wenig einbringt das sie so viel arbeiten müssen. Wenn pro aktive Arbeitsstunde nur 10 Euro verdient der wird dann wohl 300 Stunden pro Monat arbeiten müssen. Würde diese bereits 25 Euro verdienen könnten schon rund 120 Stunden reichen. Rechnen ich noch rund 40 Stunden für andere Kram dazu die zwar gemacht werden muss aber wo ihr kein Cent bekommt, dann komme ich auch rund 160 Stunden.

    Vielleicht sollte hier jeder ein wenig nachdenken?

  29. 29 Jens kommentierte am 30.04.2010 um 09:38 Uhr

    Ich habe auch “zuhause” ein Büro, auch ich kenne die Umstände das für andere die Arbeit die man leistet nicht messbar ist und diese somit oft mal einen “kurzen” oder “kleinen” Gefallen wollen, aber ganz ehrlich – ich bin mein eigener Herr, kann wenn ich mag bei der Arbeit fernsehen / Musik hören … und kann auch Freunden / Bekannten einen Gefallen tun und die Zeit dann später nachholen – welche Angestellte / Arbeiter können das schon ( so einfach ).

    Zwischendurch erledige ich Telefonate, z.B. telefoniere ich grundsätzlich während der Hunderunde am Mittag, so nutze ich “Freizeit” mit etwas sinnvollem und fühle mich dabei besser.

    Im Sommer werde ich mein “Outdoor” Büro auf der Terrasse beziehen , denn warum sollte man sich nicht wohlfühlen beim arbeiten? Steht doch nirgendwo geschrieben, oder?!

    Peer, dir möchte ich ein Kompliment machen, nicht nur für deinen Blog sondern auch für deinen Podcast den ich abonniert habe.

    Grüße aus Münster,
    Jens

  30. 30 Florian kommentierte am 30.04.2010 um 09:43 Uhr

    Zu den To-Do Listen: Was bei mir sehr gut klappt ist, dass ich beim Aufschreiben der Aufgaben jeweils dahinter die geschätzte Zeit aufschreibe, die es ungefähr dauert, die Aufgabe zu erledigen. Klingt komisch, aber so bleibe ich irgendwie mehr dran, weil ich sehe “och…das hab ich doch in nur 5 minuten geschafft…das mache ich jetzt mal eben schnell”…sonst sehe ihc immer nur eine lange liste, auf die ich keinen bock habe…

  31. 31 Kerstin kommentierte am 30.04.2010 um 10:19 Uhr

    Toller Artikel – vielen Dank dafür! Die 3×3 Regel kannte ich noch nicht. Ich werde mal damit arbeiten. Richtig gut finde ich den Hinweis, sich die eigenen Ziele immer wieder klar zu machen. Im täglichen Gewusel kann man leicht die Orientierung verlieren.

    Freunde und Familie daran zu gewöhnen, dass man zu Hause einen richtigen Arbeitstag hat, finde ich am schwierigsten. Gerade letzte Woche wollte sich eine Freundin mit mir mittags um drei zum Schwätzchen verabreden. Und ob Paps früher morgens um 10 in meiner alten Firma angerufen hätten, um zu hören, wie es mir denn so geht? Wohl eher nicht :???:

    Nun ja. Es ist ein Weg. Weiterhin viel Erfolg und schöne Grüße!

  32. 32 Florian kommentierte am 30.04.2010 um 11:45 Uhr

    achso noch ein tipp: ich lasse mich gerne auch mal ablenken von spiegel-online, chilloutzone & co…da kann ich mich leider nur schwer gegen wehren…:-) was ich mache ist, dass ich in meinem router eine zeitgesteuerte sperre auf bestimmte domains eingestellt habe…d.h. von 9-18h lässt das ding keine zugriffe auf spiegel.de & konsorten zu, es sei denn, man schaltet die sperre manuell im router-setup wieder aus…bis man dann aber soweit wäre, wird einem klar, dass man doch lieber seine arbeit machen sollte, statt sich ablenken zu lassen…

  33. 33 Waldemar Pross kommentierte am 30.04.2010 um 11:46 Uhr

    Peer, danke für diese Tipps! Sehr schön.

  34. 34 Peer Wandiger kommentierte am 30.04.2010 um 11:48 Uhr

    @ Florian
    Das ist hart, aber wenn es funktioniert. :wink:

  35. 35 Waldemar Pross kommentierte am 30.04.2010 um 11:51 Uhr

    Sorry für Doppelpost.
    Noch ein Beitrag von mir. Es gibt ein Konzept, der sich Coworking nennt.
    Viele Selbstständige vermieten auf Tages-/Wochen-/Monatsbasis ein Büro zusammen (bzw. es machen nur die Coworking-center Betreiber). Dort ist bereits die Infrastruktur mit Internet/Drucker/Kantine/evtl. Sekräterin vorhanden.

    Finde ich interessant. Bei uns in Nürnberg wurde eine Initiative dazu schon gestartet.

    Hier zum Beispiel betahaus Coworking in Berlin: http://www.betahaus.de/raum/

  36. 36 m.o.m. kommentierte am 30.04.2010 um 12:27 Uhr

    Ich habe 2 Telefone. Eines für Freunde und Verwandte und eines für die Arbeit.
    Ein externer Arbeitsbereich ist das Beste. Bei mir ist das das Dachgeschoss. Sehr vorteilhaft. Im Sommer zwar etwas warm (Klimaanlage rauscht dann vor sich hin). Aber da habe ich meine Ruhe.

    Twitter, Facebook und Co. laufen auf einem Zweitmonitor. Wenn mich das nervt, mache ich den einfach aus.

    Radio ist gruselig (die Charts nerven und das ständige Quatschen auch). Eigene Musik hingegen sehr inspirativ.

    Viel schlimmer finde ich Kunden die meinen Abends um 20:00h noch eine Idee zu haben und dann anrufen. Aber die lasse ich mittlerweile auf den AB sprechen.

    Am kreativsten bin ich nachts. Da nervt niemand!

  37. 37 Peer Wandiger kommentierte am 30.04.2010 um 12:38 Uhr

    @ m.o.m.
    Es gibt leider immer wieder Kunden, die sofort zum Hörer greifen, wenn ihnen etwas einfällt. Manchmal auch Samstag Abends.

    Außerhalb meiner regulären Arbeitszeit gehe ich da einfach nicht mehr ran. Außer in Einzelfällen, wenn jemand anruft wo ich weiß, der ruft wirklich nur in Notfällen an.

  38. 38 Benni kommentierte am 30.04.2010 um 12:43 Uhr

    Irgendwie habe ich ein deja vu … gab es den Artikel schonmal? :shock:

  39. 39 Peer Wandiger kommentierte am 30.04.2010 um 12:51 Uhr

    Gutes Gedächtnis!

    2007 habe ich schon mal was über das Heimbüro geschrieben. Wie die Zeit vergeht. Seitdem habe ich natürlich auch einige Erfahrungen mehr gesammelt.

  40. 40 Selcuk kommentierte am 30.04.2010 um 14:28 Uhr

    Ich schließe mich Jimm an, ich verdiene derzeit zwar ein paar Euros im Monat, wenns jedoch mehr wird, muss auch ich ein Gewerbe anmelden. Mich würde auch alles dazu interessieren. Wie melde ich eins an, wo melde ich es an, ab wann muss man ein Gewerbe melden… Wie hoch sind die Abgaben, lohnt sich dann noch die Selbstständigkeit im Netz…

    Wenn ich mich über 100€ im Monat freur und der Staat mich um 40€ kastriert, macht die Arbeit im Netz wieder nur halbsoviel Spaß… Noch schlimmer natürlich bei 1000€ und 400€ werden z.B. an Steuern gezahlt…

    Wie verhält es sich außerdem wenn ich im Ausland lebe und eine Webseite auf deutsch mit .de Domain betreibe?

    Würde mich auch sehr über solch einen Artikel freuen :)

    Gruß Selcuk

  41. 41 Pepino kommentierte am 30.04.2010 um 23:28 Uhr

    @Peer: Sehr gelungener, informativer und lehrreicher Artikel. Kompliment dazu!
    Du hast viele wichtige Punkte aufgegriffen und auch Lösungen mitgegeben.

    Gute Tipps, die ich auch nur empfehlen kann! *daumenhoch*

  42. 42 Marcus kommentierte am 01.05.2010 um 08:24 Uhr

    @Selcuk:
    Ein Gewerbe kannst du immer anmelden. Du solltest aber bedenken, das rund 240 Euro pro Monat allein für die Krankenversicherung eingeplant werden muss.
    Wenn du die Kleinunternehmerregel ankreuzt (17k Euro/Jahr nicht überschreitest) musst du keine Steuern ausweisen.
    Aber ein Lehrgang oder auch Telefonat bei der IHK hilft auch schon =)

  43. 43 Peer Wandiger kommentierte am 01.05.2010 um 09:27 Uhr

    Wenn man z.B. ein Nebengewerbe anmeldet, muss man sich nicht noch extra krankenversichern.

  44. 44 Ucleb kommentierte am 01.05.2010 um 18:32 Uhr

    Super interessanter Artikel über das Thema! Wir (meine Freundin & ich) sind auch Selbstständig und müssen uns so langsam auch besser die Zeit einteilen! Ich denke, jeder kann hier einen Abschnitt von seiner Selbstständigkeit erzählen :smile:

    P.S: Wir haben einen Selbstständigen-Rechner gefunden, den wir empfehlen können!

    http://www.selbstaendigen-rechner.de/

  45. 45 Malte kommentierte am 01.05.2010 um 19:03 Uhr

    @Florian, die Sache mit der Router-Sperre ist sicher nützlich. Leider kann das nicht jeder umsetzen. Ich setze z.B. Twitter & Facebook zur beruflichen Kommunikation und das sind bei mir zwei der übelsten Zeitfresser.

  46. 46 Marion kommentierte am 02.05.2010 um 00:51 Uhr

    @Malte – nutzt Du Twitter & Facebook ehrlich beruflich?
    Bei Facebook ist mir persönlich noch nie etwas businesslastiges begegnet, was mir beruflich etwas bringen würde.
    Ich habe immer das Gefühl Facebook ist eine Art Single-Plattform oder eine Plattform, die vielen reale soziale Kontakte ersetzt.
    Alle reden zwar immer von Business auf Facebook – ich sehe davon nichts.
    Ich kenne auch keinen, der mir wahrheitsgemäß verkünden konnte: Super Deal über Facebook eingefädelt.
    Einiges ist zwar ” Businessmäßig” getarnt, aber ( sorry) für mich reine Zeitverschwendung- nur blabla. Dampfplauderei.
    Vielleicht übersehe ich aber auch etwas. Ich lasse mich gerne überzeugen.
    Facebook nimmt mir bisher jedenfalls keine Zeit weg. ( 5 Minuten in der Woche vielleicht)
    Twitter okay- gerade bei aktuellen Themen ist Twitter schneller als alles andere- das kann beruflich schon mal wichtig sein, obwohl man ” heiße News” immer verifizieren muss und dann sind sie meist auch schon im Netz.

    @Autorin- Danke Dir für die Info. Vielleicht versuche ich es noch einmal.

  47. 47 Bella kommentierte am 02.05.2010 um 02:50 Uhr

    Lustig wird es, wenn beide zu Hause arbeiten. Wie bei uns. Seit dem ich Skype abgeschafft habe und mein Freund mindestens die Treppe hoch rufen muss, wenn er was will, geht das eigentlich auch gut. Rufen scheint anstrengender zu sein, als mal kurz nebenbei was über Skype zu tickern. Einziger Knackpunkt ist: Wenn ich Programmiere und zwar was neues, oder kompliziertes oder was langwieriges, dann reagiere ich äußerst genervt bis gereizt auf Ablenkungen aller Art, dann knall ich auch mal die Tür zu, wenn mein Freund dann womöglich laut Musik beim Arbeiten hört, weil das kann ich dann gar nicht ab. Einmal habe ich sogar den Hund mit Leckerchens aus meinem Arbeitszimmer zu ihm gelockt, weil mich das laute Hunde-Schnarchen beim Programmieren genervt hat ;-) Ansonsten ein sehr beruhigendes Geräusch, aber nicht wenn Frauchen einen Fehler sucht oder nicht versteht, warum Arrays sich gerade ganz anders verhalten als gewünscht.
    Aber zum Glück ist das ja nur ein Arbeitsbereich von vielen.
    Etwas nervig ist eher, wir wohnen in einem Wohngebiet, und alle haben Hunde, die, wie in Spanien ja eher üblich, den ganzen Tag draußen sind. Und leider sind es alles Hunde von der Sorte alles anbellen was sich bewegt (unsere gehören da zum Glück nicht zu). Das kann beim Arbeiten schon ziemlich an die Nerven gehen. Aber inzwischen habe ich es raus, zwischen 14 und 17 Uhr ist ja Siesta in Spanien, also so gut wie nix draußen los, also bellen die Vierbeiner auch fast gar nicht. Also bemühe ich mich Dinge, für die ich Ruhe brauche, in dieser Zeit zu erledigen.

    Ich möchte es nicht mehr missen. Allerdings will ich mir mal abgewöhnen, nebenher noch die Hausarbeit zu machen. Das lenkt dann doch zu sehr ab.

    Zu Marions Problem mit draußen Arbeiten, eine Bekannte von mir hat sich einen alten Monitor draußen auf die Terrasse hingestellt und da dann das Notebook und Tastatur angeschlossen. Der Monitor war dann so verbaut, dass er auch immer im Schatten lag, das hat auch ganz gut funktioniert. Das ist zwar nicht so ganz die mobile Lösung und hat spätestens dann seine Macken, wenn man mit einem Rolltisch und Monitor in einem Straßencafe aufkreuzt, aber für die heimische Terrasse durchaus eine Lösung.

  48. 48 Malte kommentierte am 02.05.2010 um 08:51 Uhr

    @Marion
    Ja, eine meiner Aufgaben ist es, aktuelle SEO und Online-Marketing Themen aufzuschnappen und der Inhouse Abteilung eines Kunden in gefilterter und komprimierter Form vorzustellen. Daher ist Twitter ein MUSS.
    Auch über FB laufen mitlerweile viele aktuelle News (und diese sind sogar noch besser nach Relevanz gefiltert als bei Twitter).

    Dazu kommt, dass Networking für mich sehr wichtig ist und dafür brauche ich dann leider auch Xing, FB & Twitter.

  49. 49 Michael Lang kommentierte am 02.05.2010 um 12:51 Uhr

    Vielen Dank für den Beitrag hier. Ich habe mich in einigen Situationen durchaus wiedererkannt. Nun ja, es ist Sonntag Mittag und man findet mich am Rechner :wink: Grundsätzlich sollte man Familie und Arbeit trennen können. Gerade zu Beginn der “Karriere” ist das nicht so einfach. Aber ich würde meine Selbstständigkeit nicht mehr eintauschen wollen.

  50. 50 Marion kommentierte am 02.05.2010 um 16:13 Uhr

    @Bella, das ist vielleicht ein guter Tipp! Einen alten Monitor habe ich noch irgendwo…..im Keller.
    Blöde Frage- hat ein Monitor einen anderen “Bildschirm” als ein Notebook?

    @Malte – ich fände es wäre ein spannender Artikel – Networking mit Xing,FB & Co.
    Ich bin überall angemeldet ( ist ja fast ein Muss), aber aktive Entscheider treffe ich dort nicht ( mehr).
    In den Anfangstagen von Xing hatte ich da mal eine Vision…ein Projekt nur mit Xing Kontakten- Xing hat darüber berichtet. ( Es ist also nicht so, dass ich nicht weiß worüber ich rede)
    http://corporate.xing.com/deutsch/unternehmen/erfolgsgeschichten/detail/article/1-million-kristalle-versteigert-gemeinschaftserfolg-von-openbcxing-mitgliedern/13/2167d90c5bf525a999cfa9d54292af2a/?tx_ttnewspointer=10
    Das war 2006- als Qualität bei Xing noch höher im Kurs stand als Quanität.
    Da habe ich auch noch eine Menge Zeit bei Xing verbracht, bis ich irgendwann gemerkt habe- Zeitinvest bei Xing zahlt sich nicht aus.
    Heute habe ich das Gefühl 90 % der aktiven Xing Mitglieder sind Coach, Consultant oder wie die sonst “ungeschützten” Berufsbezeichnungen alle heißen. FB ist noch offener.
    Werthaltiges Networking bei Xing?
    Für mich ist es nur noch ein Adressbuch, was ich jederzeit und überall abrufen kann.

  51. 51 Autorin kommentierte am 02.05.2010 um 16:56 Uhr

    @Marion
    Noch bevor ich diesen Post hier von Dir gelese habe, hatte ich gestern die millioncrystalbody-Aktion von Dir im Netz gesehen und es hat mich schlichtweg umgehauen. Ich dachte: Was für eine Frau! Kreativitäts- und Marketing-Genius! Bewundernswert!
    Meine Hochachtung! :cool:

  52. 52 Rene kommentierte am 02.05.2010 um 20:01 Uhr

    Hallo Peer.

    Ja dein Artikel spricht mir ja fast aus der Seele :) ich kenn das leider zu gut mit der Ablenkung von TV oder gar Pause auf dem Sofa..

    Mit Familie und Freunde ist natürlich auch immer so eine Sache was ich immer wieder erlebe. Vor einer Woche erst war anlässlich eines Geburtstags ein Grillen geplant bei einem Bekannten und da hieß es als ich sagte ” Ich komme später weil ich noch arbeiten muss ” dann der Satz ” Nimm deinen Laptop mit und mach das hier”.

    Arbeiten von zu Hause wird leider selten ernst genommen. Fällt es dir denn nun wirklich leicht ? oder musst du dich auch jetzt noch immer wieder mal in den Arsch treten das du weiter machst ?

    mfg
    Rene

  53. 53 Simon kommentierte am 02.05.2010 um 21:33 Uhr

    @ Ucleb

    Der Link ist genial. So kann man sich vorher schon ausrechnen wieviel Umsatz man in Etwa machen muss, damit unterm Strich das gwünschte rauskommt.

    Danke für den Tipp ;-)
    Simon

  54. 54 Autorin kommentierte am 03.05.2010 um 00:10 Uhr

    Marion,
    um mit einem Laptop in praller Sonne arbeiten zu können muss dieses mit einem TFT- Display ausgestattet sein. Das Lenovo Thinkpad z.B. ist mit so einer transflektiven Folie ausgestattet, für dieses Laptop gilt: je mehr Sonnenlicht draußen auf das Display trifft, desto besser ist der Bildschirminhalt zu sehen. Die Hintergrundbeleuchtug kann ausgeschaltet werden und der Akku hält länger. Im Innenräumen schaltet sich die Hintergrundbeleuchtung dann wieder zu.

    Die älteren Brotkasten-Monitoren waren ja alle TFT’s, so dass der Tip von Bella funktionieren könnte.

    Bei der Sonnenbrille, die ich weiter oben schon einmal erwähnt habe, handelt es sich um Glarewear http://www.glarewear.com/

  55. 55 Marion kommentierte am 03.05.2010 um 00:15 Uhr

    @Autorin- wow:-) Danke:-) Wollte hier aber keine Komplimente sammeln, nur zum Ausdruck bringen, dass viele ” Zeitfresser”, die als ” Business” empfunden werden, eben kein Business bringen und habe den Link nur eingefügt, damit klar ist, dass ich die Plattformen kenne und vermutlich auch ganz gut einschätzen kann.
    Das ist eines der Probleme, die Peer hier nicht angesprochen hat ( weil er es selbst vermutlich nicht hat). Die Menschen verzetteln sich gerne im Netz und beruhigen sich selbst mit der Entschuldigung “War ja Business…” Ist vermutlich den wenigsten von uns fremd.
    Frage ist einfach: Wie viel Business habe ich weniger, wenn ich die 2 Stunden ( oder was auch immer), die ich täglich bei FB und CO verbringe in ” richtige Arbeit” stecke.
    Was noch dazu kommt: Ich habe vor kurzem auf eine Auftragserledigung gewartet- dringend! Und diejenige, die dafür zuständig war, hat mich vertröstet- viel zu tun…keine Zeit, ich steh auf der Prioritätenliste usw. und dann sehe ich, dass sie bei Xing in eine intensive ( unsinnige) Forendiskussion verwickelt ist und mindestens 2 Stunden dort vertrödelt hat.
    Zukünftige Aufträge gestrichen! Und ich denke, sie hat vermutlich wirklich das Gefühl gehabt dort ” wichtige” Zeit zu investieren.

  56. 56 Marion kommentierte am 03.05.2010 um 00:32 Uhr

    @Autorin- Danke für die Tipps. Im Keller ( Monitor) war ich noch nicht, aber das Lenovo Thinkpad schaue ich mir in Natura mal an, die Brille sieht auch gut aus und die Erklärung leuchtet mir ein. Überlege ich auch noch! Bezahlart ist leider auf der Seite nicht ganz klar.

    Ihr seid Spitze! Ich habe in diesem Beitrag ( mal wieder) viel gelernt! Danke an Peer und die anderen! ( Bringt mir in jedem Fall mehr als FB , Xing und Co:-)

  57. 57 Autorin kommentierte am 03.05.2010 um 12:29 Uhr

    Wichtig@Marion:
    Möchte noch hinzufügen, dass es sich um das Lenovo T500 Thinkpad handelt (das T400 geht auch, hat aber den Akku außen). Die X-Serie käme evtl. auch noch in Frage. Für beste Sicht sollte man immer mit dem Rücken zur Sonne sitzen, so dass sie voll auf das Display scheinen kann.

    Die Glarewearr-Brille ist natürlich für Glare-Displays und Touchscreens gedacht, funktioniert ergo mit TFT-Displays nicht mehr.
    Bezahlt wird per PayPal, bei Nichtgefallen 60 Tage Geld zurück Garantie.

    Was Social Networking betrifft teile ich in etwa Deine Meinung.( Habe noch nicht alles ausprobiert). Zum Erfolg gehört aber dazu, dass das Geben und Nehmen in Balance sind. Wenn jeder nur gibt (oder nehmen will) ist das Ganze zum Scheitern verurteilt. Der Social Quell-Code beginnt in uns. YouTube finde ich z.B. sehr nützlich. Hier kann man sich vorab vieles ansehen, bevor man auf Kauf-Safari geht, – hier das Thinkpad T500 http://www.youtube.com/watch?v=9guwDt0J_Lo&feature=related
    Carpe Diem! :wink:

  58. 58 Kaddi kommentierte am 04.05.2010 um 00:02 Uhr

    Hm, ich kenne das mit dem Gereiztsein auch sehr. Weil man in seinem Tun einfach nicht respektiert wird. Das ist stets traurig und ich habe auch schon überlegt, ein Büro zu mieten. Einen letzten baulichen Versuch starten wir auf jeden Fall noch, vielleicht bringt eine räumliche Abtrennung des Arbeitsbereichs vom Wohnbereich die erhoffte störungsfreie Effektivität. LG Kaddi

  59. 59 cor kommentierte am 04.05.2010 um 19:48 Uhr

    Man darf bei der Arbeit von zu Hause die Kontakte zur Aussenwelt nicht vergessen. Man sollte ganz bewusst soziale Kontakte halten und daran arbeiten. Das gilt gerade dann wenn man Single ist. Man kann sehr schnell vereinsamen.

  60. 60 Waldemar Wall kommentierte am 14.05.2010 um 14:40 Uhr

    Hallo!
    Das sind in der Tat super Tipps. Ich bin (vollzeitmäßig) seit 2,5 Monaten selbstständig und muss ehrlich gestehen dass ich die meisten Deiner Tipps mir schon selbst ausgearbeitet habe. Kann nur sagen, dass es super funktioniert!

    Vielen Dank für diesen Artikel!
    Waldemar

  61. 61 Vitali kommentierte am 14.05.2010 um 21:17 Uhr

    Ich finde es besonders wichtig, dass man sich bei der Arbeit konzentrieren kann und nicht abgelenkt wird. Ich lies mich früher oft ablenken und das führte dazu, dass meine Arbeitsleistung gesunken war. Wenn man erst den Focus für eine Aufgabe verliert, ist es nicht mehr so einfach, sich in die Aufgabe wieder zu vertiefen.

    Lösung: Alle möglichen Ablenkungen (E-Mail, Telefon…) vor der Arbeit ausschalten!

  62. 62 Benjamin kommentierte am 27.05.2010 um 16:35 Uhr

    Ich kenne das Problem nur zu gut. Jedoch mangelte es mir weniger an der Motivation als an den richtigen Arbeitszeiten. Ich habe zu Beginn dazu geneigt, alles andere in den Schatten zu stellen und noch heute fällt es mir schwer nach zehn Stunden einen Schlussstrich zu ziehen.

  63. 63 Marion kommentierte am 07.06.2010 um 01:28 Uhr

    Hier habe ich gerade ein tolles “Zeitmanagementtool” gefunden:
    http://www.designboom.com/weblog/cat/16/view/10229/daily-stack.html
    Die daily Stacks sind noch nicht in Serie gegangen, aber die Grundidee ist klasse!
    Bei mir würde vermutlich ” Pause” täglich übrig bleiben….

  64. 64 Peer Wandiger kommentierte am 07.06.2010 um 08:45 Uhr

    Schönes Sache die Bauklötzchen. Allerdings würde mir meine kleine Tochter die wahrscheinlich sofort abnehmen. :wink:

  65. 65 Sesca kommentierte am 06.08.2010 um 09:37 Uhr

    Ich habe es leider nicht geschafft. Ich war bereits 2 mal in meinem Leben Selbstständig das erste mal war es ein Lokal, da war es nicht weiter schwer, da ich zum Arbeiten außer Haus musste…. Das 2. mal allerding Jahre Später Betrieb ich eine eigene OnlineAgentur Webportal Erstellung, Design und Co. Mein Büro war zuhause .. Was soll ich lang erzählen ich habe es nicht geschafft mich nicht ablenken zu lassen und oft genug meine Arbeit schleifen lassen, als mein Kundenstamm den ich anfangs recht gut aufgebaut hatte einer nach dem anderen absprang da ich zuviele Fristen nicht halten konnte, wusste ich für mich das ich das nicht kann. Hut ab vor jedem der es schafft von zuhause aus effektiv zu arbeiten!!!

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