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Sollten Selbständige Google nutzen?
Peer Wandiger - 25 Kommentare - Google, Selbständig, Web Analytics - Ähnliche Artikel


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Sollten Selbständige Google nutzenGoogle ist eines der Web-Schwergewichte heutzutage.

So gut wie jeder nutzt es mittlerweile privat und für viele ist Google gleichbedeutend mit dem Internet.

Zudem bietet Google neben der bekannten Suche auch noch jede Menge weitere Applikationen und Anwendungen an, die sehr nützlich sind.

Doch sollte man als Selbständiger oder Unternehmer wirklich auf Google-Produkte setzen? Welche Vor- und Nachteile gibt es und besteht auch ein Risiko beim Einsatz von Google-Produkten?

Allzweck-Waffe Google

Viele “normale” Internet-Nutzer denken vielleicht, dass es nur die Google-Suche gibt. Zugegeben, das ist die Basis von Google und immer noch das wichtigste Projekt. Doch mittlerweile bietet Google so viel mehr, so dass man für fast jeden Zweck eine Anwendung von Google nutzen kann.

Sollten Selbständige Google nutzenSo gibt es zum Beispiel die folgenden Angebote von Google, die auch für Selbständige interessant sind:

  • GMail für die eMail-Kommunikation
  • Google AdWords zur Schaltung von Online-Anzeigen
  • Google Places zur lokalen Businesswerbung
  • Google Analytics für die Auswertung der eigenen Website-Besucher
  • Google Reader zum Informationskonsum
  • Google docs als Office-Ersatz
  • usw.

Für fast alle Funktionen, die man sonst auf dem eigenen Desktop oder im Internet nutzen würde, gibt es mittlerweile Google-Alternativen.

Und diese haben natürlich auch Vor- und Nachteile.

Vor- und Nachteile

Zu den Vorteilen muss man natürlich erst einmal die grundsätzliche Philosophie von Google anführen. Einfach, bequem und optimiert sind die Anwendungen von Google.

Ob nun AdWords, Google Maps oder eine der anderen Anwendungen, in der Regel sind diese sehr ausgereift und leicht zugänglich. So finden sich auch Einsteiger leicht zurecht.

Zudem sind nahezu alle Google Anwendungen über ein Login erreichbar. Man meldet sich also nur einmal bei Google an und hat Zugriff auf dutzende Funktionen.

Das ist natürlich ein großer Vorteil gegenüber Einzellösungen, die jeweils eine eigene Anmeldung verlangen.

Ebenso ist Google immer auf dem aktuellen Stand der Entwicklung. Entweder durch eigene Weiterentwicklungen oder durch Einkäufe. Und da Google auch von so vielen Menschen in Deutschland genutzt wird, erreicht man auch die kritische Masse. So gibt es z.B. zu AdWords-Anzeigen in Deutschland kaum eine Alternative.

Doch natürlich gibt es auch Nachteile. Das Quasi-Monopol von Google ist in manchen Dingen auch von Nachteil. So ist die Kundenkommunikation sehr, sehr schlecht. Es gibt zwar Möglichkeiten sich bei bestimmten Dingen an Google zu wenden, aber eine wirkliche Kommunikation ist nicht möglich.

Es ist aber schön zu sehen, dass sich Google dieser Problematik zumindest bewusst ist. In einem Video geht Matt Cutts darauf ein, ob Google zum neuen Microsoft wird oder nicht.

Zudem gibt es leider immer mehr Kritik zum Thema Datenschutz. So war in den vergangenen Monaten immer wieder Google Analytics, der hervorragende kostenlose Statistik-Service von Google in der Kritik.

Aber auch die aktuelle “Datenpanne” bei Google Street View ist nicht gerade vertrauenserweckend.

Je größer Unternehmen werden, um so weniger Wert scheint man auf die Privatsphäre der Nutzer zu legen. Zudem besteht bei so einem großen Service mit so vielen Daten eine Missbrauchsgefahr.

Risiko Google

Vor- und Nachteile kann man aber gegeneinander abwägen und sich dann entscheiden.

Doch wie groß ist das Risiko wirklich? Hier kann man keine eindeutige Aussage machen.

Das Risiko bei Google (wie bei jedem anderen großen Anbieter im Web) schwankt sicher von Anwendung zu Anwendung.

So sehe ich persönlich wenig Probleme bei der Nutzung der Google Suche und bei Anwendungen wie AdWords oder Google Analytics. Zum einen, weil da aus meiner Sicht keine sensiblen Daten “über den Tisch” gehen und zum anderen, weil man relativ problemlos eine Alternative nutzen könnte.

Bricht also z.B. Google Analytics zusammen oder wird kostenpflichtig, dann kann ich relativ schmerzlos auf einen anderen Anbieter wechseln.

Anders sieht das schon bei Anwendungen wie GMail oder Google docs aus. Diese Daten liegen in der berüchtigten Cloud und da stellt sich natürlich die Frage nach der Datensicherheit. Denn sowohl in eMails, als auch in Dokumenten können durchaus sensible Daten zu finden sein. Und auch wenn das Wechseln durch Google relativ einfach gemacht wird, ist das für viele doch ein Hindernis.

Bisher gab es bei Google zwar noch keine Datenpanne, die für Schlagzeilen gesorgt hat, aber dass kann ja noch kommen. Und was wäre, wenn der eigenen GMail Account gehackt werden würde oder die eigenen Dokumente anderen zugänglich werden. Das könnte schon sehr schmerzhaft sein.

Gerade wenn man sich in eine gewisse Abhängigkeit von einem Anbieter begibt, steigt das Risiko.

Deshalb sollte man gut überlegen, welche Anwendungen man von Google nutzen will und was im schlimmsten Fall passieren könnte.

Unabhängigkeit vs. Bequemlichkeit vs. Sicherheit

Wie schon gesagt, ist es natürlich sehr bequem alles bei einem Anbieter zu haben.

Diese Bequemlichkeit ist vielen Nutzern wichtiger, als eine Unabhängikeit, die zwar Vorteile mit sich bringt, im täglichen Leben aber meist für zusätzlichen Aufwand sorgt.

Doch als Unternehmer und Selbständiger sollte man besonders vorsichtig mit seinen Daten umgehen, da diese oft über Wohl und Wehe eines Business entscheiden.

Man sollte die Faktoren “Bequemlichkeit”, “Unabhängigkeit” und “Sicherheit” immer gegeneinander abwägen und auch Worst-Case-Szenarien durchdenken:

  • Bequemlichkeit
    Es ist auch für Selbständige wichtig, Aufgaben so effektiv wie möglich durchzuführen. Wenn man Dinge automatisieren oder vereinfachen kann, ist das natürlich ein Vorteil.
  • Unabhängigkeit
    Allerdings sollte man auch immer Herr über sein eigenes Schicksal bleiben und z.B. Anbieter möglichst einfach wechseln können. Bindet man man sich zu sehr an einen Anbieter ist das ein Risiko.
  • Sicherheit
    Und natürlich spielt dieser Aspekt bei Selbständigen noch eine größeren Rolle als bei Privatleuten.
Deine Entscheidung

Am Ende muss es jeder für sich entscheiden, welche Services er von welchem Anbieter nutzt.

Die verschiedenen Varianten haben Vor- und Nachteile, wobei es am Ende die 100% Sicherheit auch nicht gibt.

Man sollte sich vor der Entscheidung aber den entscheidenden Faktoren bewusst sein und deren Vor- und Nachteile kennen.

Also nicht einfach auf den Hype-Zug aufspringen, sondern vorher nachdenken. :-)

Wie nutze ich Google?

Zum Ende noch ein paar Worte dazu, wie ich Google nutze.

Ich bin etwas konservativ, was wichtige Daten angeht. So nutze ich weder GMail noch Google docs. Das sind tolle Anwendungen, aber diese Daten habe ich dann doch lieber auf dem Desktop bzw. bei anderen Anbietern.

Andere Anwendungen, wie Google AdWords oder Analytics nutze ich sehr gerne. Da sehe ich auch keine Risiko, welches mein Business gefährden könnte und natürlich mag ich die einfache Bedienung und die Ausgereiftheit der Angebote.

Ich schaue mir auch gern neue Funktionen bei Google an, nutze am Ende aber wirklich nur jene, die wirklich nützlich für mich persönlich sind und kein wirkliches Risiko beinhalten.

Wie sieht das bei euch aus?


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Kommentare
25 Kommentare und Trackbacks zu 'Sollten Selbständige Google nutzen?'

Kommentare zu 'Sollten Selbständige Google nutzen?' mit RSS

  1. 1 Andreas kommentierte am 25.05.2010 um 14:35 Uhr

    Woher weiß ich was z.B. GMX mit meinen Daten macht? Woher weiß ich was mein lokaler Provider mit meinen Daten macht? Macht er Sicherheitskopien? Gibt er evtl. Daten weiter? Und was ist mit der Post? Die Dt. Post weiß genau an wen ich Post versende denn sie scannt meine Briefumschläge ein. Woher weiß ich was mit diesen Daten passiert? Meine Bank sendet mir Kontoauszüge mit der Briefpost zu – keine Verschlüsselung – nur ein simpler Papierumschlag!

  2. 2 Peer Wandiger kommentierte am 25.05.2010 um 14:43 Uhr

    Natürlich gibt es keine 100% Sicherheit. Das hatte ich im Artikel ja auch geschrieben. Aber wenn ich z.B. mehrere unterschiedliche Anbieter nutze und einer wird gehackt, dann ist das nicht so schlimm, als wenn ich alles bei einem Anbieter habe und dieser wird gehackt.

    Auch die Cloud sehe ich mit gemischten Gefühlen.

  3. 3 Benni kommentierte am 25.05.2010 um 14:46 Uhr

    Definiere “sensible Daten”.

    Zu Google-Analytics lese u.A. auch:
    http://www.internetworld.de/Nachrichten/Trends/Google-Analytics-im-Visier-vom-Datenschutz-23194.html
    http://www.internetworld.de/Nachrichten/Trends/Google-Analytics-testet-user-orientiertes-Opt-Out-Google-Analytics-bald-von-Usern-abschaltbar-25446.html

    Und viele andere, teiltweise aktuelle Artikel .. (use google :cool: )

    Generell zu Trackingdiensten lese z.B.
    http://www.internetworld.de/Nachrichten/Zahlen-Studien/Studie-zu-Webtrackdiensten-eTracker-einziger-weitgehend-legaler-Webstatistikdienst-27043.html

    Ist halt Definitonssache.

    Ich bin kein Selbständiger, aber ich sehe keinen Grund z.B. GMail zu nutzen. In Zeiten fast unbegrenzter Synchronisationsmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Geräten ist das “überall verfügbar”-Argument auch einfach nur noch ausgelutscht.

  4. 4 Peer Wandiger kommentierte am 25.05.2010 um 14:57 Uhr

    Wie gesagt, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Was für den einen sensibel ist, mag der andere nicht so eng sehen. Deshalb sollte jeder für sich selber überlegen, was er nutzt.

  5. 5 Online Community kommentierte am 25.05.2010 um 15:05 Uhr

    habe von jemanden gehört, dass gmail auch nicht ganz sicher, desshalb nutze ich es nicht. Wie Andreas schon geschrieben hat, weiß man aber auch nciht was die anderen mit mails oder so machen. Trotzdem lässt man sich eher von schlechten nachrichten beeinflussen.

  6. 6 Benni kommentierte am 25.05.2010 um 15:54 Uhr

    Gut, du musst jetzt auch nicht jedes Mal mittels “muss jeder für sich selbst entscheiden” quasi aus der Diskussion herausnehmen Peer. Ich wollte ja nur weiterführende Links zur GA-Thematik hier reinposten, weil du GA oben als Dienst beschrieben hast, der keine sensiblen Daten “über den Tisch gehen” lässt. Das sehe ich persönlich anders, was aber letztlich an der Definiton liegt.

    Du hast dich auf “Geschfätsdaten” (so nenn ich das mal) bezogen und ich den Datenschutz integriert.

    Ich bin jetzt sowieso eher der skeptische Typ, demnach ist zumindest für mich Google als User eine tolle Sache, was Maps, News, auch GA und natürlich die Suche angeht, aber sonst habe ich da meine OpenOffice.org-Installation, meinen eigenen Webmailer zzgl. Mailclient auf den jeweiligen PCs bzw. Geräten und dann läuft das.

  7. 7 Benni kommentierte am 25.05.2010 um 15:55 Uhr

    @OnlineCommunity #5

    “Ich habe von jemandem gehört, dass xy nicht sicher ist”. Ja, das ist jetzt nicht wirklich ein Argument, oder? ;)

  8. 8 Peer Wandiger kommentierte am 25.05.2010 um 17:38 Uhr

    @ Benni
    Das Argument kommt jetzt jedes mal. :wink:
    Nein im Ernst, es ist wirklich Definitionssache. Ich sehe Analytics relativ unproblematisch, wenn Google die Daten so verarbeitet, wie es verspricht.

    Ansonsten könnte man seine Daten niemanden mehr anvertrauen. Und das kann auch nicht die Lösung sein.

  9. 9 Andy kommentierte am 25.05.2010 um 17:40 Uhr

    Sicher müssen die Daten geschützt sein, da es niemanden etwas angeht was man privat macht und wo man Accounts etc. hat usw. aber je nach dem, wie die Datenpanne entsteht ist schnell ein falsches Gerücht im Umlauf und der Ruf ist geschädigt… Zu Google selbst schenke ich gerne mein Vertrauen und nutze die Dienste, da es ein Weltunternehmen ist, das sich durchsetzte wegen den sehr einfach zu bedienenden Diensten.

    Warum soll ich mich auf verschiedenen Seiten herumquählen, die alle unterschiedlich aufgebaut sind wenn es bei Google alles gibt. Google ist nunmal als Suchmaschiene der größte Anbieter und hat viele Zusatzdienste.

  10. 10 Alf kommentierte am 25.05.2010 um 17:46 Uhr

    Kein Dienst der Welt ist zu 100% Sicher. Man sollte immer versuchen sich von niemanden abhängig zumachen und immer eine Alternative offen haben, d.h. im Klartext nutzt nicht alle Dienste nur von Google sondern haltet ausschau nach Alternativen die ihr selbst getestet habt. Die Erfahrung muss jeder selbst machen, man darf dabei nur nicht auf andere hören die warscheinlich ihre Erfahrung noch nicht einmal selbst gemacht haben.

    E-Mails Hoste ich selbst und ansonsten benötige ich fast kein Tool von Google außer die Suche, Maps, News.

  11. 11 Tobias (Scout4.me) kommentierte am 25.05.2010 um 18:41 Uhr

    Dass die Kundenkommunikation von Google schlecht ist, kann ich ausnahmsweise nicht bestätigen, auch wenn man überall davon liest. Ich hatte vor ein paar Tagen ein Problem mit AdWords und Analytics. Ein Kontakt via Formular wurde innerhalb von ein paar Stunden beantwortet und ich hatte darauf einen direkten Kontakt mit dem Google-Mitarbeiter, der sich dem Problem angenommen hat. Allerdings mag es auch sein, dass Google solche Dinge vom Umsatz abhängig macht, der ein Kunde einbringt.

  12. 12 Peer Wandiger kommentierte am 25.05.2010 um 18:53 Uhr

    Bei AdWords wird in letzter Zeit tatsächlich viel gemacht wegen Kommunikation. Aber auch nur, weil da Geld reinkommt.

  13. 13 marius kommentierte am 25.05.2010 um 19:34 Uhr

    ach mit Google kann man nichts falsch machen. Sogar die CDU Frankfurt Nordend nutzt Googlemail ;-) http://twitter.com/maingold/status/13735476651

  14. 14 Torsten kommentierte am 25.05.2010 um 22:22 Uhr

    In Kombination mit einem Backup finde ich die Google Tools schon nahezu perfekt. Nur wenn man Blackhat SEO als Selbständiger macht, sollte man tunlichst die Finger von Google Tools lassen ;-)

  15. 15 Sebastian kommentierte am 26.05.2010 um 06:53 Uhr

    Hi,

    ich würde mich, wenn es um geschäftliche Dokumente geht, nicht auf einen Online Dienst verlassen. Gerade, wenn er kostenlos ist. Mit irgendetwas muss eine Firma auch ihr Geld verdienen (ich meine damit nicht ausschließlich Google).

    Es herrscht zwar nie 100%ige Sicherheit, aber ein Provider, der seinen Dienst kostenpflichtig anbietet, hat mehr Buget und Interesse daran seinen Dienst sicherer(!!) anzubieten, als ein kostenloser.

    Wenn ein Service erstmal gehackt ist, sind die Daten weg. Leider ist Sinn und Zweck der Einbrücke, dass man sie erst spät oder garnicht bemerkt. Und es sollte auch im Interesse von Google liegen, dass solche Einbrüche nicht publik werden.

    Ausserdem halte ich Szenarien, wie z.B. der böse Admin, der Daten auf den USB-Stick kopiert, für garnicht so unverscheinlich. Das die Daten auf fremden Servern sicher sind, kann niemand (auch nicht die Firma, die den Service anbietet) 100%ig gewährleisten.

    Mit dem Thema Datenschutz und Datensicherheit verhält es sich wie mit den Schmiergeldern: Viele Gelder werden gezahlt, obwohl es rechtlich verboten ist.

    In diesem Sinne,
    Sebastian

  16. 16 Dany kommentierte am 26.05.2010 um 09:27 Uhr

    Ich habe mich auch lange gegen Analytics gewehrt, mich aber schlussendlich selbst davon überzeugt, dass man dort keine “sensiblen” Daten sammelt. Und sensibel schätze ich ein: persönlich, personenbezogen, privat und geschäftliches. Und das erfährt Google idR nicht. Ich nutze bei Google die Webmaster-Tools, Analytics und logge mich damit bei YT ein – sonst brauche ich nur die normalen Dienste wie die Suche oder Maps. Alles andere habe ich wie Peer auch lieber auf meinem Rechner und bei meinem Hoster.

    Ich wunder mich nur immer wieder, wie urplötzlich so eine Schimpfwelle daherkommt. Schlussendlich gibt es einen Grund, warum Google so groß ist – der User hat es groß gemacht. Der heutige User ist faul und hat es immer eilig, will immer und überall mit wenig Aufwand alles verfügbar haben. Und Google, vorbildlich aus Unternehmersicht, gibt den Kunden, was sie verlangen und verdient so möglichst viel Geld – denn dazu gründet man ja ein Unternehmen. Es obliegt jedem selbst, die Informationen, die er Google gibt, soweit wie möglich zu reduzieren. Nur in der heutigen Internetwelt kommt man um Google nicht herum. Die Mehrheit nutzt es zum Suchen, ergo will die Mehrheit fokussiert auf Google oben gelistet sein, die Mehrheit nutzt Maps, Earth, StreetView – weil es die besten Alternativen sind. Der User hat Google zum Riesen gemacht. Es gibt reichlich andere Alternativen in den meisten Bereichen und jeder muss seinen eigenen Idealweg zwischen Aufwand und Nutzen finden. Google bietet viel an, aber man ist ja nicht verpflichtet, es zu nutzen.

    Meine Kundendaten würde ich jedenfalls never mit Google verwalten, da wär ich ja ehrlich mitm Klammersack gepudert. Aber wir sind doch sowieso gläsern. Google weiss nur noch nicht, wieviel Bankkonten ich habe, ob ich brav bei der GEZ registriert bin, ob ich einen gültigen Ausweis besitze oder welche Waren ich wann und wo kaufe, welches Einkommen. Payback und allerlei Ämter und Behörden wissen all das von mir. Von daher…

  17. 17 Ursula kommentierte am 26.05.2010 um 11:17 Uhr

    Es scheint oft bedrohlich, welche Tücken für den Anwender im Netz lauern. Doch was ist wirklich “sicher”?. Im Endeffekt weiß es keiner genau, man kann nur hoffen (bzw. geht man davon aus), dass bei kostenpflichtigen Diensten die Persönlichkeitsphäre des einzelnen besser gewahrt wird, als jetzt bei einem kostenlosen Dienst. Eine letztendliche hundertprozentige Garantie dafür gibt es jedoch nicht.

  18. 18 Tom Glasauer kommentierte am 26.05.2010 um 12:31 Uhr

    Da die Frage lautet “Sollten Selbständige Google nutzen?” muss man das für alle, die irgendwie im Internet unterwegs sind, ganz klar mit JA beantworten. Denn schon die Suche ist “Google nutzen”.

  19. 19 dimido kommentierte am 26.05.2010 um 18:28 Uhr

    Ich sag mal so, solange Google kein deutschen Unternehmen ist, kannst du den Datenschutz vergessen. Okay, ob deutsche Unternehmen den Datenschutz beachten und einhalten, ist wieder eine andere Sache. Wobei, da wird sicherlich einiges noch geschehen in Zukunft!

    Ob man Google jetzt nutzen sollte, hat Peer hier schon gut beschrieben und ich muss nichts wiederholen! Jeder sollte Google nutzen, wenn er sich dabei sicher ist, denn Alternativen gibt es auch genügen im Netz!

  20. 20 Tom Glasauer kommentierte am 27.05.2010 um 08:19 Uhr

    @dimido
    Glaubst du, bei deutschen Unternehmen ist das anders? Denk doch mal an die Datenskandale der letzten Jahre. Bei Google, Facebook & Konsorten verursacht das nur höhere Wellen da die Awareness höher ist.

  21. 21 Alex kommentierte am 27.05.2010 um 16:26 Uhr

    Irgendwo muss man auch abwägen, was wichtiger ist. Sicherlich ist Datenschutz ein entscheidendes Thema, allerdings muss man auch Abstriche machen. Ich bezweifle, dass sämtliche Unternehmen es mit dem Datenschutz so ernst nehmen. Ich würde eher sagen, dass mit Daten salopp umgegangen wird.

  22. 22 Richie kommentierte am 28.05.2010 um 11:23 Uhr

    Peer,ich sehe es als Selbständiger genau wie Du : Blogger.com, Analytics und Adwords sind ausgereift und sehr gute Tools. Alles andere beäuge ich kritisch, weil mir Datenschutz (Kundendaten und eigene Daten) wichtiger ist als irgendwelche tollen neuen Features.
    Für Gründer ist Google ein Muss – wie willst Du als junges Start-up heute sonst gefunden werden. Off-Line Werbung ist sicher auch noch eine Option, aber online zählt praktisch nur Google.

  23. 23 jan kommentierte am 28.05.2010 um 13:19 Uhr

    ich nutze nicht alles von Google, keine mail, keine analytics und was sie sonst noch so anbieten, schon schwer genug wenn man stellenweise anhängig ist von google

  24. 24 555NASENZWERG kommentierte am 28.05.2010 um 15:30 Uhr

    ALs Suchmaschine finde ich Google genial. Mit dem Mail Programm kann ich mich nicht zurecht finden, da gibt es andere Anbieter die ich bedeutend besser und strukturierter finde. Aber der Online Kalender und das “Word und Exel” von Google ist online total genial. Vor allem kann ich meine Sachen mit meinem Kollegen via Internet teilen und bearbeiten, das vereinfacht die gemeinsame Kommunikation und Arbeit.
    Adwords soll einigen Selbstständigen geholfen haben neue Jobs zu generieren. Mich hats bis jetzt nur Geld gekostet.

  25. 25 Sigrun kommentierte am 28.05.2010 um 16:23 Uhr

    Auch ich nutze keine Google Mailadresse und die Analytics sind mir sehr suspekt. Da weiss Google ja wirklich alles – wenn sie die detallierten Besucherdaten auf der Webseite kennen, kennen sie fast die Bilanz! An Google Adwords, Adsense und Local führt allerdings fast kein Weg vorbei.



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