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Im Twilight-Fieber – Case Study einer Fan-Website
Peer Wandiger - 33 Kommentare - Blogs, Marketing, Tipps - Ähnliche Artikel


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Im heutigen Gastartikel von Florian Gollob geht es um den Aufbau, Vermarktung und Monetarisierung der Film-Fan-Website twilight-fieber.com.

Normalerweise drehen sich Gastartikel hier im Blog um Fachthemen, aber in diesem Fall fand ich die Einblicke hinter die Kulissen einfach sehr spannend und deshalb gibt es diesen Artikel in Form einer Case Study.

Würde mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren eure Meinung dazu hinterlasst. Wenn euch diese Form des Gastartikels gefällt, gibt es in Zukunft sicher hin und wieder weitere Case Studies. Und nun über gebe ich das Wort an Florian.

In 6 Monaten zu über 80.000 Besuchern pro Monat dass ist die Erfolgsbilanz des Weblogs Twilight-Fieber.com. Inhaltlich geht es um das derzeitige Hype-Thema Twilight – Die Bücher und Filme von Stephenie Meyer.

Der dritte Teil Twilight Eclipse startet 10.Juli 2010 mit einem Triple-Feature in unseren Kinos. Natürlich ist es einfacher zu einem Hype-Thema einen Blog mit beachtlicher Reichweite aufzubauen – zu einfach sollte man es trotzdem nicht sehen.

In diesem Gastbeitrag erfährt ihr wie es den beiden Schreiberlingen Florian Gollob und Iris Hoffmann auf ihren Weg ins Fieber ergangen ist, wie SEO und Monetarisierung funktionieren kann und wie nicht. Florian hat als Webdesigner Erfahrungen im SEO und Online-Marketing Bereich. Iris hingegen wurde in einer Marketingabteilung praktisch groß gezogen und fühlt sich für die meisten Artikel verantwortlich.

Wie alles begann

Im Grunde suchte ich im November 2009, für meinen beruflichen Background eine Spielwiese für SEO und Online-Marketing.

Ein halbes Jahr zuvor laß ich das erste mal bewußt meine ersten Blogs und meinen ersten RSS-Feed habe ich von SiN abonniert. Iris fand das Thema Blogging total spannend.

Als Twilight-Fans hatten wir auch schnell ein Thema und so begannen wir Content zu erstellen.

Das erste Design

Unser erstes Template war sehr einfach gehalten. Wir nutzten ein paar Plugins wie bspw. wpseo und related posts sowie Popular Posts (die beliebtesten Artikel).

Ich denke, dass es gerade in der Anfangsphase egal ist welches Design man verwendet. Zuerst sollte man herausfinden, ob einem das Bloggen wirklich Spaß macht – und das tat es dann auch.

Auf der rechten Seite sehr ihr das erste Design (Screenshot anklicken, um es groß anzuzeigen).

Das zweite und aktuelle Design

Im Jänner 2010 fiel dann die Entscheidung für ein individuelles Design mit dem Ziel, dass sich unsere Leser wohler fühlen und somit die Use-Time und Pi’s steigen.

(Rechten Screenshot anklicken, um es groß anzuzeigen.)

Folgende Erfolge erzielten wir mit dem neuen Design

  • Absprungrate von 66,1% auf reduziert 52,22 %
  • Durschnittliche Besuchszeit von 02:12 auf 03:00 erhöht
  • Durchschnittliche Seiten/Zugriff von 2,02 auf 2,72 erhöht

Für einen Blog sind das bereits recht gute Werte.

Ein anderer Blog von mir liefert bspw. eine Absprungrate von 70%.

Suchmaschinenoptimierung und erstes Online-Marketing

Als Basis setzen wir WordPress mit dem Plugin wpSEO* ein. Wir achten bei der Erstellung der Artikel auf eine gute Keyworddichte. Die ersten Backlinks stammten von meinem ersten privaten Blog wo ich die neue Seite einfach in die Blogroll aufgenommen habe.

Zusätzlich spendierte der Webhoster noch einen Backlink für ein gutes Kundenzitat. Das war unsere Basis. Mit der Zeit fanden wir noch einen Linkpartner der uns ebenfalls in seine Blogroll aufgenommen hat.

Das spannende an sogenannten Fanseiten ist aber, dass es dutzende davon gibt und diese auch auf jemanden verlinken, wenn ein Artikel wirklich gut ist. Es ist üblich einen sogenannten Quelle-Link zu setzen. Hier funktioniert Linkbait also tatsächlich bzw. deutlich leichter als auf Firmenwebseiten.

Content

Das Herz eines guten Blogs ist der Content. Wenn Mario Fischer in seinem Buch Website Boosting von “Content is King” schreibt, dann hat er hier absolut recht.

Jeder der plant eine Webseite zu erstellen oder erstellen läßt, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen. Es ist leicht verständlich und beschreibt um was es im Internet wirklich geht. Auch das Magazin Website Boosting (welches ich durch SiN erst erfahren habe) sollte hier nicht fehlen.

Unseren News-Content “empfangen” wir über Google-Alerts. Diese stammen zum Großteil aus dem englischen. Mit der Zeit findet man aber auch ein paar gute Newsquellen auf Twitter und Facebook. Und klar hat man auch eigene Ideen die man umsetzen möchte und über die es so sonst noch nichts zu lesen gibt also „Unique-Content“. Auf so einen Artikel wird dann auch gerne verlinkt.

Nichts desto trotz müssen ca. 90% der News aus dem englischen übersetzt werden. Oft kombinieren wir auch mehrere Newsquellen und machen daraus einen Artikel. Unsere Artikel werden oft sehr lang und sind allesamt gut recherchiert.

Mittlerweile zum Problem geworden ist der Contentklau ohne Backlink. Eine Respektlosigkeit seines gleichen. Diese werden dann von mir angeschrieben und ich gebe diesen Personen dann zumeist 2 Tage Zeit um die Sache ins reine zu bringen. Ich finde, dass jeder ehrliche Webmaster bei Contentklau wütend werden sollte!


Positionierung

Bereits von Anfang an haben wir darauf geachtet gut recherchierten Content zu schreiben. Längere Artikel mit mehr Hintergrundinfos.

Erst später haben wir überhaupt bemerkt :-) , dass es noch andere Fanseiten gibt (wie naiv) die genau das Gegenteil machen. Diese bringen oft kurze unregelmäßige Newsfetzen und verlinken auf die Quelle. Meiner Meinung nach gibt es im deutschsprachigem Raum zwischen 2-3 gute Seiten zum Thema Twilight. Unsere Seite zähle ich hier dazu. Dies dürfte auch Concorde Filmverleih so sehen, die uns immer wieder in Presseaussendungen erwähnen.


Täglicher Aufwand, Monetarisierung und Partner

Wir bringen täglich 2 Artikel. Manche sind umfangreich andere dagegen, sogenannte Newsmeldungen, müssen schnell den Weg ins deutschsprachige finden (Bevor es anderen tun).

Im Endeffekt ist der Aufwand mittlerweile sehr groß um diese Seite zu betreiben, so dass man eine Person halbtags anstellen könnte. Auch die Ausgaben für Reisen (Fan-Events – für Berichterstattung, DVD’s, Bücher, Telefonate, Domain und Hosting etc…) sind nicht zu unterschätzen. Da wir zu zweit sind, hält es sich aber noch in Grenzen und der Spaß lebt weiter.

Adsense funktioniert auf unserer Seite recht gut – Tatsache ist aber, dass die Klickpreise für dieses Thema nicht gerade groß ausfallen. Die Klickpreise liegen bei € 0,05 – € 0,10.

Erfolgreich zusammengearbeitet haben wir unter anderem bereits mit: Warner Music, Konami, ARTE, Cinestar, Hollywood-Megaplex Kinos und Verlagen wie Wiley oder Coppenraht.

Andere Vermarktungsstrategien:
Am besten funktioniert die Selbstvermarktung, auch wenn es relativ aufwendig ist neue Kunden zu finden. Schwierig ist natürlich, dass wir eine „Fanseite“ sind und so von vielen gar nicht für voll genommen werden.

Das erschwert es natürlich auch den professionellen Vermarktern Kunden zu finden. Werbung wie Layer, Popup-Unders und wie die alle heißen, wollen wir uns und den Lesern nicht antun.


Zukunftsaussichten

Es muss einem klar sein, dass das Thema irgendwann unten durch ist. Dann wird die Seite genauso schnell wieder an Zugriffen verlieren wie sie gewonnen hat.

Ich hoffe dennoch, dass das noch 1-2 Jahre dauern wird! Im Juni wird zudem ein Gewerbe angemeldet, damit alles korrekt ist. Lieber wäre es uns allerdings gewesen, wenn uns bspw. der Filmverleih unter seine Fittiche genommen hätte oder uns zumindest soweit unterstützt hätte, dass eine Person einen Halbtagsjob hat. Aber das hat sich als sehr schwierig erwiesen. Denn es hat keiner auf uns gewartet – auch das muss einem klar sein.

Aber genau aus diesem Grund, überlegen wir uns natürlich bereits jetzt was wir in Zukunft machen wollen. Vielleicht verliert ja der Filmverleih bereits frühzeitig einen „billigen Reseller“? Wäre ja nicht das erste Mal das man einen nicht mehr aktualisierten Blog vorfindet?

Du hast Interesse einen Gastartikel hier auf “Selbständig im Netz” zu veröffentlichen? Dann einfach eine eMail mit kurzer Vorstellung und Artikelideen an autor@selbstaendig-im-netz.de senden.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
33 Kommentare und Trackbacks zu 'Im Twilight-Fieber – Case Study einer Fan-Website'

Kommentare zu 'Im Twilight-Fieber – Case Study einer Fan-Website' mit RSS

  1. 1 Imre kommentierte am 27.05.2010 um 11:27 Uhr

    Ich würde euch unbedingt noch Amazon zur Monetarisierung vorschlagen, denn dort gibt es unglaublich viele Twilight-Produkte, die eure Leser kaufen könnten. Zwar sind die Provisionen bei Amazon sehr niedrig, aber die Leute kaufen meistens 2-3 Produkte auf einmal, weshalb es sich im Endeffekt doch lohnt.
    Ich würde an eurer Stelle auch ein “Amazon A-Shop” mit Twilight-Produkten einrichten. Zwar dauert dieses ein paar Stunden, aber später hat man damit keine Arbeit mehr.

  2. 2 Robert kommentierte am 27.05.2010 um 11:43 Uhr

    Sehr interessantes Projekt! War es schwer die Rechte zur Benutzung des Bildmaterials zu bekommen? Wie habt ihr das denn gemacht?
    Und wie verfahrt ihr mit Content-Klauern? Meldet ihr die nur bei Google oder leitet ihr tatsächlich rechtliche Schritte ein?

  3. 3 Eric kommentierte am 27.05.2010 um 11:48 Uhr

    Wie geht ihr bei der Direktvermarktung ran? Schreibt ihr potentiellen Firmen eine eMail, ruft ihr an oder via Briefpost?

  4. 4 Florian Gollob kommentierte am 27.05.2010 um 12:16 Uhr

    @Robert: Wir verwenden offiziell zur Bewerbung freigegebenen Content der Filmverleiher. Rechte an dem Material haben wir selbstverständlich nicht. Da damit aber für die Filme und Bücher geworben wird, gibts da keine Probleme.

    @Eric: Manche melden sich tatsächlich von selbst. Andere wiederrum muss man kontakierten. Dies geschicht in erster Linie über E-Mail.

  5. 5 Daniel kommentierte am 27.05.2010 um 13:20 Uhr

    Macht die Verwendung des Namens “Twillight” in der URL keine rechtlichen Probleme? Dürfte man auch beispielsweise ein Projekt mit dem Namen sexandthecity-fans.de ohne rechtliche Bedenken führen?

  6. 6 Bonki kommentierte am 27.05.2010 um 15:19 Uhr

    Interessanter Beitrag, vielen Dank für die Insights!

    @Peer: Ich würde dir ein Addon, bzw. eine Funktion vorschlagen, mit der man direkt zu einem Artikel Fehlerkorrekturen schreiben kann, damit diese nicht öffentlich als Kommentare zu den jeweiligen Posts erscheinen….hier habe ich mehrere gefunden… ;-)

  7. 7 Carsten - Der Softwareentwickler Blog kommentierte am 27.05.2010 um 15:54 Uhr

    Ich bin echt erstaunt, dass es keine rechtlichen Problem wegen der Bilder wie auch zu dem Domain-Namen gibt. Denn schließlich handelt es sich hier ja nicht wirklich um ein echtes Fan-Projekt, sondern ja schon um eins mit finanziellen Hintergrund.

    Ansonsten: Ein toller Artikel mit vielen Hintergrundinfos. Danke!

    @Peer: Wenn zukünftige Case Studies auch so gut würden, hätte ich zu ähnlichen Artikeln nichts einzuwenden :smile:

    Gruß Carsten

  8. 8 Florian Gollob kommentierte am 27.05.2010 um 16:19 Uhr

    @Carsten: Im Grunde ist es schon das was es ist. Ein Fan-Projekt welches im Umfang und Aufwand gewachsen ist. Primäres Ziel ist es nicht Geld damit zu verdienen und das wird es auch nicht sein. Die Gründe den Blog zu monetarisieren habe ich im Artikel erwähnt. Hier ein weiteres Beispiel:

    Nächste Woche sind wir nach Hamburg eingeladen worden. Dazu müssen wir fliegen (Salzburg – Hamburg). Natürlich ist das auch mit Kosten verbunden – auch wenn uns das Unternehmen dabei tw. unterstützen wird. Das aus eigener Tasche zu bezahlen ist undenkbar und auch gar nicht finanzierbar (da der Blog das bei weitem nicht abwirft)

    Ich denke, dass es genau aus diesem Grund von den Filmverleihern akzeptiert wird, da es ja nicht das einzige mal ist bzw. war, dass wir Produkte von Lizenznehmern testen und darüber Artikel verfassen die unseren Lesern oft Kaufentscheidend sind. Ich denke dass man es einfach nicht übertreiben darf – und das nicht wir ja auch nicht. :razz:

    @Robert: Wegen dem Content-Klau. Man braucht oft nur den Title des Artikels in Google einzugeben und schon findet man die Kopien. Ein Service wäre hier auch copyscape.com – mit diesem habe ich mich allerdings noch nicht ausseinandergesetzt. Die meisten reagieren allerdings dann sehr schnell und löschen den Artikel bzw. fügen eine Quelle hinzu.

  9. 9 Carsten - Der Softwareentwickler Blog kommentierte am 27.05.2010 um 16:58 Uhr

    @Florian: Danke für Dein Erklärungen. Meine etwas provokante Satz bezog sich ja auch nur darauf, dass Ihr eben überhaupt Geld verdient. In der heutigen Zeit wird meistens nicht darauf geschaut, was tatsächlich eigenommen wird, sondern die Tatsache, das überhaupt Umsatz generiert wird/ werden kann.

  10. 10 Daniel kommentierte am 27.05.2010 um 16:58 Uhr

    Danke für deinen kleinen Einblick ins “Twighlight-Fieber”. :smile:

    Es wäre echt toll, wenn hier öfter Case Studies wie diese veröffentlicht würden. Ausführliche Informationen – auch zum Werdegang und der aktuellen Besucherstatistik – zu lesen, kann wirklich interessant sein, wie dieser Artikel zeigt. :wink:

    “Mehr Fallstudien!” < Meine Intention
    Grüße Daniel

  11. 11 Robert kommentierte am 27.05.2010 um 17:07 Uhr

    @Florian Danke für Deine Hinweise!

  12. 12 Autorin kommentierte am 27.05.2010 um 17:32 Uhr

    Ich finde euern Twilight-Blog sehr gelungen, ansprechendes Design, gratuliere! Gefällt mir, und zum Glück ja auch vielen Anderen, die Besucherzahlen sprechen für sich.

    Nun hoffe ich das Nomen (Eclipse) nicht gleich Omen ist und sich eure eigene Sonne nicht gleich mit verdunkelt, sondern dass ihr den Biss habt zum Weitermachen. Die letzten beiden Sätze dieser Fallstudie stimmen nachdenklich und ich fände es schade, wenn das Blog verwaisen würde. (Twilight Zitat: “Sterben ist friedlich, leicht – Leben ist schwerer”)

    Es ist viel Potenzial vorhanden. In erster Linie: Leben einhauchen, den philosopischen Ansatz via Shakespeare finde ich schon mal prima! Wenn ihr die Seele/roten Faden der Saga erfassen und auf die Fans transformieren könnt, habt ihr gewonnen. Fragt die Fans nach ihren Lieblingszitaten/Szenen usw. Macht Umfragen, Interviews, Gewinnspiele, eigene Storys, eigene V-Clips/Musik/Bilder hochladen lassen usw.

    Wenn der Run vorbei ist kommt es auch auf euch an. Begeistert euch das Genre weiterhin? Es gibt hunderte von Vampirfilmen, TV-Serien, (Moonlight oder Sanctuary z.B.) und es wird auch immer wieder Neue geben. So könntete ihr das Blog erweitern zu einem Portal, einen OnlineClub daraus machen mit vielen AdOns. Baut auf Netzwerke, damit sich euch der Weg zur Warmaquise öffnet. Und manchmal kommt mir der Donation-Button doch nicht so verkehrt vor. Auch wenn das kein Geschäftsmodell ist, einen Versuch wäre es wert. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

  13. 13 (Einrichtungsblog) humanity kommentierte am 27.05.2010 um 18:15 Uhr

    ich habe keine Ahnung warum eine Absprungrate von 55% gut sein soll. Mein Blog hat 4%.
    Die anderen Websites (also keine Blogs) liegen bei 40%. Ein älterer Blog von mir hat immer noch 0,28%.

    Also mich schreken ehrlich gesagt auch die 55% ab.

  14. 14 Peer Wandiger kommentierte am 27.05.2010 um 18:21 Uhr

    Bei Blogs ist eine hohe Absprungrate durchaus normal. 4% halte ich für nahezu ausgeschlossen. Evtl. meist du was anderes als die Bounce Rate.

  15. 15 Tobias (Scout4.me) kommentierte am 27.05.2010 um 18:27 Uhr

    @humanity
    Das kommt natürlich immer ganz auf die Seite an. Wenn man z.B. die Besucher gleich weitervermittelt (z.B. als Affiliate) oder seine AdSense-Klickraten steigern will, dann ist eine niedrige Absprungrate eher schlecht. Es kommt also darauf an ob ein Exit positiv oder negativ ist.

  16. 16 Dani kommentierte am 27.05.2010 um 18:29 Uhr

    Ich muss auch sagen, dass dieser Artikel wirklich sehr interessant war. Wenn in Zukunft weitere solche Artikel mit ähnlich hohem Informationsgehalt (wie es hier der Fall war) erscheinen würden, dann würde ich das sehr begrüßen. :wink:

  17. 17 (Einrichtungsblog) humanity kommentierte am 27.05.2010 um 18:46 Uhr

    @peer: meinst du die Absprungrate aus GA? die ist bei 4% im Schnitt. schwankt bei Tagen zwischen 1,5% und 7%.
    @tobias: die anderen sind affiliate und Klickprojekte, deswegen wohl die 40%.

  18. 18 Peer Wandiger kommentierte am 28.05.2010 um 10:16 Uhr

    @ humanity
    Das hängt sehr stark vom Thema, der Zielgruppe und natürlich auch dem Design der Site ab. Aber 4%?

    Das sind so die Zahlen, die ich eher kenne.

    Gerade bei Blogs mit vielen Stammleser ist es doch einfach so, dass diese sich den aktuellen Artikel anschauen und dann wieder gehen.

  19. 19 Mike kommentierte am 28.05.2010 um 10:24 Uhr

    Mich würde ja mal interessieren wie es mit den Urheberrechten/ Copyrights zum Bildmaterial / Markenname “Twilight” in der URL ist, auch im Allgemeinen … klar ist es Werbung für die Serie, aber man ist ja schon z.T. verunsichert einen Screenshot aus einem Youtube Video zu posten, wenn man manche Foren / Artikel zum Thema ließt, dass kurze Zeit später ein Schreiben von RTL oder irgendeinem Anwalt da ist … Gab’s da nie Probleme?

  20. 20 René kommentierte am 28.05.2010 um 11:10 Uhr

    ich persönlich kann aus diesem Artikel eigentlich kaum einen Mehrwert ziehen, da mir die Maßnahmen alle bekannt sind.

    Der Vorteil dieses Projektes ist einfach der Hype sowohl um die Bücher als auch die Filme – so dass Seiten welche ordentlich geführt werden, fast problemlos einen hohen Besucherstrom beziehen. Das einzige was der Artikel wieder beweisst ist, dass zu einem Projekt Kontinuität gehört und man dafür sorgen muss, dass sich die Besucher sich nicht an die Webseite anpassen sondern die Webseite an den Besucher anpassen muss. Im Vergleich zu anderen Projekten bezieht diese Seite Ihre Kraft eher aus dem Detailreichtum – ausführliche Artikel sorgen zum einen für eine gewisse Contentpower und zum anderen dafür, dass die Artikel im Gegensatz zu Inhalten alla Shortnews interessanter sind.

    Bei einer Sache muss ich aber widersprechen, der Hype um Twilight wird gewiss nicht binnen 24 Monate abreißen, denn es gibt Filme die sind Dauerbrenner und erfreuen sich an einen gewisses dauerhaftes Interesse auch wenn es nicht zwangsläufig so hoch ist, wie aktuell. Es gibt ausreichend Nostalgiker oder Personen, die erst später Ihr interesse entwickeln. Gute Beispiele sind Filme wie Starwars, Herr der Ringe – welche zwar in einer etwas anderen Liga spielen aber nachhaltig bestehen immer noch die großen Seiten von damals. Diesen Sprung zu den großen zu gehören, hat Twilight Fieber geschafft.

    Ich gehöre zum Beispiel zu dem Teil welcher Twilight außerordentlich langweilig findet, aber dennoch in diesem Projekt großes Potential nach oben sehe und das nicht nur noch für 1-2 Jahre…

    das war… ein bisschen Senf von mir :)

    Weiter so – Twilight Fieber!

  21. 21 (Einrichtungsblog) humanity kommentierte am 28.05.2010 um 14:17 Uhr

    @peer:
    http://i284.photobucket.com/albums/ll28/humanity_photos/Bounce_rate.jpg
    hier und hier screenshots aus Google-analytics:
    http://i284.photobucket.com/albums/ll28/humanity_photos/Bounce_rate2.jpg

    kann dir auch einen von der startstie von GA machen, mit dem namen der website, wenn du magst… kA woran es liegt, aber ich kenn das nicht anders, ich hatte auf meine Blogs immer schon solche Zahlen.

  22. 22 Peer Wandiger kommentierte am 28.05.2010 um 14:24 Uhr

    Erstaunlich, erstaunlich. Kannst mir ja mal die URL der Site mailen. Würde mich mal interessieren.

  23. 23 Autorin kommentierte am 28.05.2010 um 15:44 Uhr

    Hohe Bounce-Rate (Absprungsrate) auf der Startseite = grande Katastroph, hohe Bounce-Rate auf der Verkaufsseite= große Freude (vorausgesetzt der User hat wirklich gekauft)!
    Daraus resultiert: Eine hohe Bounce Rate ist bei einem Blog, der nichts verkauft, gar nicht gut. Bedeutet z.B.: Der Leser hat nicht gefunden was er suchte, was wiederum bedeuten kann, dass die Keywords überprüft werden sollten. Es kann aber auch am Content selbst liegen, dann reißt die Keyword-Optimierung natürlich auch nichts raus.
    Die BounceRate macht also in Relevanz mit der Seiten-Verweildauer durchaus tendenziellen Sinn. Was nützt mir eine hohe Besucher-Rate, wenn z.B. 70% davon gleich wieder abspringen? (Hatte daher dem Twilight-Projekt auch ein Individualisierung des Contents vorgeschlagen).
    @ humanity
    Jetzt kenne ich deine Besucher-Rate nicht, aber:
    Ein Durchschnitt von 8,5 Minuten Seiten-Verweildauer in Realition zu einer durchschnittlich hohen monatlichen Besucherzahl von -sagen wir 30 000 -wäre wirklich schon recht ordentlich. Daumen hoch! Eine Absprungrate von 4% bedeutet ja, dass 96% der Besucher auch das finden, was sie suchen. Prima! :smile:

  24. 24 Peer Wandiger kommentierte am 28.05.2010 um 16:01 Uhr

    Bei Blogs kommt also der Fakt hinzu, dass Stammleser oft eben nur den aktuellen Artikel lesen und wieder verschwinden. Aber es spielen sicher sehr viele Faktoren in die Bounce Rate rein.

  25. 25 AMUNO kommentierte am 29.05.2010 um 01:36 Uhr

    Hi,

    wie sind denn die Erwartungen für den 3. Teil? Wie schätzt ihr die Besucherentwicklung ein? War es sehr schwer an die Firmen heranzutreten und vor allem, habt ihr vorher einmal wegen dem Domainnamen bei den Filmfirmen nachgefragt?

    Ansonsten toller und informativer Artikel.

    Gruß

    AMUNO

  26. 26 Florian Gollob kommentierte am 31.05.2010 um 08:57 Uhr

    @autorin: Vielen Dank für die vielen guten Vorschläge. Vermehrt arbeiten wir in letzter Zeit an Artikeln wie den von Romeo und Julia. Wir werden ja sehen wohin uns das führen wird. Bemerkt haben wir aber, dass diese Artikel trotz der Länge sehr beliebt sind. Die Zeit wird zeigen wo uns das hinbringt.

    @amuno: Aufgrund der Tatsache, dass Twilight Eclipse bereits jetzt ein sehr hohes Suchaufkommen hat (1,5 Mio pro Monat im deutschsprachigen Bereich), gehe ich davon aus, dass es ähnlich hoch wie im Vorgängerfilm ausfallen wird (+50% für die Dauer einer Woche). Zunehmende Suchanfragen beobachte ich mit dem Tool Insights for search (auch für igoogle).

    Wegen dem Domainnamen. Wir haben das einfach registriert. Wir wollten ja schreiben und der Domainname klang passend. Ich weiß nicht ob uns ein Filmverleiher ernst genommen hätte wenn wir nachgefragt hätten ob wir die Domain registrieren dürfen. Vermutlich wäre keine Antwort gekommen da die nunmal auch ganz andere Dinge zu tun haben. Mittlerweile sind wir aber in Kontakt mit dem Verleih und es ist ein geben und nehmen. Deshalb mach ich mir da keine Sorgen.

    Direktverkauf: Das ist klar kein Honigschlecken da man oft aktiv werden muss. Es darf einem halt nichts zu blöd sein und man muss durchhalten weil man auch oft absagen bekommt. Aber je öfter man solche Aktionen setzt, desto höher ist die Chance auf Erfolg. Je mehr Referenzen man hat, desto leichter wird es auch.

    Diese Dinge schwanken sehr stark und sind von der Marketingstrategie der Filmverleiher abhängig (Fernsehwebung, Plakate, etc.) . Eine österreichweit platzierte Plakatkampagne kann man bspw. auch sehr schön in den Google Insights for Search beobachten. Diese bringt dann auch mal +50% der Suchanfragen zu einer Marke oder Produkt.

    Einen Outbreak ( Ich glaube das sind entweder +1000 oder +5000% Prozent bitte korrigiert mich) schafft aber nur Michael Jackson (wenn er stirbt), die Aschewolke und Pacman von Google. :o)

    Das sind meine Erfahrungen dazu.

  27. 27 Norbert kommentierte am 31.05.2010 um 14:58 Uhr

    Hallo ich bin kein Filmfan. Mich interessiert der Artikel rein technisch.

    Alexa wirft am 31.05.2010 folgendes aus:
    Twilight-fieber.com’s Worldwide Traffic Rank
    Country Rank
    Austria 657
    Luxembourg 4,346
    Germany 14,969

    Based on internet averages, twilight-fieber.com is visited more frequently by users who are in the age range 35-44, have children, are graduate school educated and browse this site from work.

    google PR 4

    Wert bei Sitevaluecalculator.com $ 2256

    Anmerkung:
    Auf der Seite: http://www.twilight-fieber.com/category/twilight-film/soundtrack/
    ist eins dieser unsäglichen Youtube-Videos das nicht mehr verfügbar ist wegen irgendwelchem juristischem Blabla.

    Ein bischen Amazon Partnerprogramm Content würde wahrscheinlich auch Einnahmen generieren. Für die Herstellung und Einbindung eines qualifizierten a-store kann man einen Werktag an Arbeitszeit einplanen. Auf der Bio Seite von S. Meyer könnte man z.B. auch Textlinks zum Bestellen einstellen.
    Gut gemachte Seite … Das Auge liest willig …*

  28. 28 Monika kommentierte am 01.07.2010 um 15:31 Uhr

    Ich bin ein richtiger Twilight-Fan :) Kann es kaum erwarten bis die nächsten Teile kommen. Hat von euch eigentlich wer die Bücher zu Twilight gelesen??

  29. 29 Johann kommentierte am 20.07.2010 um 11:13 Uhr

    Hab mir am WE Eclipse angesehen :) Ich war einfach nur begeistert!! Ein Wahnsinn! Wirklich sehenswert…

  30. 30 Martin kommentierte am 05.08.2010 um 10:41 Uhr

    Hab in mir mit meiner Freundin auch schon angesehen!! Ich war total begeistert. Ein Weltklasse Film!!

  31. 31 Pat kommentierte am 05.08.2010 um 13:36 Uhr

    Ich muss ehrlich sagen das mir Eclipse von den 3 bisher am wenigstens gefallen hat. Aber es kommen ja noch 2 ;)

  32. 32 Josef kommentierte am 21.10.2010 um 13:23 Uhr

    Ein Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. In einem Jahr kommt schon der nächste und vielleicht auch letzte Twilight Film heraus :) Freu mich schon, da ich die Bücher nicht gelesen habe. Aber das kommt sicher auch noch ;)

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