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Grundlagen der Online PR – Public Relations Serie Teil 1
5.07.2010 - Melanie TamblĂ© - 14 Kommentare - PR - Ähnliche Artikel


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Der heutige Gastartikel von Melanie TamblĂ© von pr-gateway.de ist der Auftakt einer vierteiligen Artikelserie ĂŒber Public Relations im Internet.

Neben den Grundlagen der Online PR geht es auch um Suchmaschinen und PR, Veröffentlichung im Internet und Pressemitteilungen fĂŒr das Web 2.0.

ExistenzgrĂŒnder stehen besonders in der Anfangsphase ihres Unternehmens unter dem hohen Druck, ihre Leistungen und Produkte in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Die knappen finanziellen Mittel und die geringen personellen Ressourcen erschweren es zudem, in dieser Phase eine professionelle Marketingkommunikation zu betreiben.

Eine kostengĂŒnstige Möglichkeit fĂŒr effektive Öffentlichkeitsarbeit bietet jedoch das Internet. Die Instrumente der Online PR bieten besonders Start-Up-Unternehmen mit kleinen Marketingbudgets kostengĂŒnstige und effektive Wege, um eine große Reichweite im Internet zu erzielen und potenzielle Kunden und Interessenten zu erreichen.

Die Online PR wird damit zum wichtigsten Marketingtrend im Internet.

[Teil 2 der Serie: Der direkte Weg zum Kunden
Teil 3 der Serie: Mit der Pressemitteilung 2.0 in die Suchmaschine
Teil 4 der Serie: Sieben Tipps fĂŒr die Veröffentlichung]

Wegweiser durch den Online-Mediendschungel

Um wirkungsvolle und weitreichende Online PR betreiben zu können, ist es wichtig alle webbasierten KommunikationskanÀle zu kennen.

Eine erste wichtige Informationsquelle fĂŒr potentielle Kunden und Journalisten ist die eigene Unternehmenswebsite. Hier können ein elektronisches Pressecenter mit Pressemitteilungen, Zahlen, Fakten und Fotos, sowie eine multimediale PrĂ€sentation der Produkte und Dienstleistungen das Unternehmen ins rechte Licht rĂŒcken.

Desweiteren lÀsst sich zwischen Katalogmedien, Informationsmedien und Dialogmedien unterscheiden.

Katalog-Medien:

  • Web-Kataloge wie z.B. Web.de sind Online-Kataloge, die nach Themen, Sparten und Branchen sortiert, kommentierte Beschreibungen und Links zu Websites listen.
  • Link-Verzeichnisse sind meist thematisch orientierte Websites, die Links zu themenrelevanten Websites listen, z. B. Reiselinks.de, Blog-Verzeichnisse, RSS-Verzeichnisse
  • Bookmark-Verzeichnisse: Linkempfehlungen von Usern fĂŒr User
  • Suchmaschinen bieten hĂ€ufig eine Kombination von Suchdiensten und Verzeichnissen, wie z. B. Yahoo.de.

Informations-Medien:

  • Pressedienste versenden Pressemitteilungen per E-Mail, Wire-Service oder Satellit an angeschlossene Redaktionen und Journalisten.
  • Online-Presseportale bieten darĂŒber hinaus oft sogar eine kostenlose und direkte Veröffentlichung von Pressemitteilungen auf News-Portalen und in News Streams.
  • Auf Themen-Portalen, in Experten-Foren oder thematisch-relevanten Communities werden FachbeitrĂ€ge oder Reportagen publiziert.
  • In Newslettern werden Informationen zu relevanten Fachthemen an einen definierten E-Mail-Verteiler von interessierten Abonnenten versendet.
  • RSS Feeds sind Nachrichtendienste, die ĂŒber einen RSS Feeder abonniert werden können, um regelmĂ€ĂŸig aktuelle Nachrichten zum Thema zu empfangen.
  • Wikis (abgeleitet von Wikipedia) sind interaktive Themen-Portale zu bestimmten Themen, in denen User BeitrĂ€ge schreiben und miteinander verlinken können.

Dialog-Medien:

  • Newsgroups und Mailinglisten ermöglichen den Gedankenaustausch zu bestimmten Themen innerhalb einer Community.
  • Foren sind Websites, auf denen sich Internet Nutzer zu bestimmten Themen austauschen, z.B. in Online Communities .
  • Weblogs oder kurz auch Blogs sind „Digitale TagebĂŒcher“, in denen ein oder mehrere Autoren ihre Gedanken und Erlebnisse zu bestimmten Themen niederschreiben.
  • Microbloggingdienste, wie Twitter oder Friendfeed veröffentlichen Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen, die andere Teilnehmer empfangen bzw. nach Sender oder Schlagwörtern verfolgen können.
  • Social Communities sind Kommunikationsforen, die meist nach bestimmten Themen oder Zielgruppen ausgerichtet sind, z. B. Facebook, XING etc.

Presseportale, Blogs und Co. – die neuen PR-Instrumente

Es gibt eine Vielzahl von Presse- und Newsportalen, die aktuelle Pressemitteilungen und Nachrichten veröffentlichen. Einerseits gibt es kostenpflichtige Presseagenturen und Presseportale, die neben der Veröffentlichung auf ihrem Portal einen weiteren Verteilerdienst fĂŒr die Meldung anbieten. Auf der anderen Seite gibt es aber auch zahlreiche kostenfreie Presseportale, die besonders fĂŒr Unternehmen mit schmalen Marketingbudgets eine gute Möglichkeit bieten, von einer gĂŒnstigen MedienprĂ€senz zu profitieren.

Mit einer Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Fachartikeln auf Presseportalen und Artikelverzeichnissen werden Links auf die eigene Website generiert. Dies ist ein effektives Mittel, um die Aufmerksamkeit auf das eigene Unternehmen zu lenken. FĂŒr effektive Backlinks sorgen auch EintrĂ€ge auf Social News Portalen. Ebenso sind RSS-Feeds fĂŒr die Verbreitung von Unternehmensinformationen nicht mehr wegzudenken.

Dank der schnellen Entwicklung der Web 2.0-Anwendungen, sind auch viele neue Wege entstanden, mit den bestehenden und potenziellen Kunden in den direkten Austausch zu treten. Über Twitter lassen sich beispielsweise Kommentare, News und Pressemitteilungen als Kurznachricht kommunizieren. Eine persönliche Note können Unternehmen ihren Informationen in Corporate Blogs geben. Hier stehen Meinungen zu bestimmten Themen und Ereignissen im Vordergrund, die sofort von Kunden und Mitarbeitern kommentiert werden können.

Die neuen Kommunikationsmedien bieten auch kleineren Unternehmen die Möglichkeit von einer sehr gĂŒnstigen MedienprĂ€senz zu profitieren. Wer es schafft, interessante Inhalte fĂŒr seine Zielgruppen zu generieren, hat gute Chancen, auch mit schmalen Budgets mehr Reichweite zu erzielen.

Melanie TamblĂ© ist Online-Marketing Expertin und MitgrĂŒnderin der ADENION GmbH. Die ADENION GmbH entwickelt seit 2000 Softwarelösungen und Portale fĂŒr Online-Marketing und -Vertrieb.

Der Online-Dienst PR-Gateway bietet eine zentrale Verwaltung und Übermittlung von Pressemitteilungen an Presseportale und Newsdienste im Internet. Die Pressemitteilungen werden nur einmal erfasst und per Klick parallel an die jeweiligen Portale ĂŒbermittelt.

Weitere Publikationen und White Papers:
www.pr-gateway.de/presse

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Kommentare
14 Kommentare und Trackbacks zu 'Grundlagen der Online PR – Public Relations Serie Teil 1'

Kommentare zu 'Grundlagen der Online PR – Public Relations Serie Teil 1' mit RSS

  1. 1 Benni kommentierte am 05.07.2010 um 16:40 Uhr

    Der Mehrwert des Artikels hÀlt sich in Grenzen. Ich gehe davon aus, dass der erste Teil nur eine Einleitung war, allerdings hÀtte ich mir ein paar konkrete Informationen, Tipps/Tricks und Konsorten erhofft.

  2. 2 Martin GrĂŒnstĂ€udl kommentierte am 05.07.2010 um 17:34 Uhr

    @ Benni
    Naja ich glaube, dass auch der eine oder andere AnfÀnger diese Webseite besucht. Ist ja auch nicht schlecht, wenn man diese Zielgruppe auch mal wieder bedient.

  3. 3 2WiD kommentierte am 05.07.2010 um 18:48 Uhr

    @Benni
    Ja, von den weiteren Teilen erwartet man nun konkretere Hinweise. Evtl. gibt es spÀter noch entsprechende Verlinkungen.

  4. 4 Jessica kommentierte am 05.07.2010 um 22:05 Uhr

    lieber peer,

    merci fĂŒr den artikel. als “fachfrau” kann ich das nur bestĂ€tigen: das internet nimmt als verbreitungskanal fĂŒr informationen zu – nicht zuletzt, weil ein “echtes” medium nach dem anderen eingestellt wird. gerade wenn man peers blog vor augen hat, stellt sich aber die frage, was ein “echtes” medium ist. aber das ist eine andere diskussion…

    es ist wichtiger denn je, sich einen gute visitenkarte im internet – eine so genannte online-reputation – zu erarbeiten, wobei der schwerpunkt hier deutlich auf “erarbeiten” liegt, denn online-pr ist wirklich harte arbeit. und letzteres fehlt mir in dem artikel auch: online-pr bedeutet nicht bloß informationen ins web zu “pushen”, sondern auch, diskussionen zu beobachten (aus meiner sicht der großteil der arbeit), geschickt und passend (mehrwert!) zu kommentieren, um sich schritt fĂŒr schritt die experten-position zu erarbeiten. online-pr ist daher fĂŒr mich auch dialog, was beispielsweise bei “klassischer” pr wesentlich weniger ausgeprĂ€gt ist.

    außerdem ist online-pr auch ein wunderbares werkzeug, um sich ideen zu holen – das so genannte crowdsourcing. ich kann also rausfinden, was denkt meine zielgruppe ĂŒber mich und was will sie von mir.

    gerade die letzten beiden punkte – dialog und crowdsourcing – finde ich persönlich viel wertvoller als das bloße pushen von informationen. das tolle: auch unternehmen mit wenig budget (auch blogger!), die sich keine agentur leisten können, können auf diesem feld schon eine menge erreichen.

    liebe grĂŒsse
    jessica

  5. 5 blickschau.de kommentierte am 05.07.2010 um 23:37 Uhr

    Bin auch mal auf die anderen Teile gespannt. Hoffe auch, dass es nicht nur ein “Schwaller”-Text wird, sondern konkrete Beispiele auch folgen.

  6. 6 Thomas kommentierte am 06.07.2010 um 08:04 Uhr

    Mag zwar sein, das hier und da keine Beispiele aufgefĂŒhrt werden. Aber man sollte seinen eigenen Mehrwert finden. Ich beispielsweise wusste bisher nicht, dass man “Online-PR” in 3 Kategorien teilen kann: Katalog-Medien, Informations-Medien und Dialog-Medien. Klar, man kennt sie alle, aber aufzĂ€hlen könnte ich sie aus dem Kopf nicht :razz: Meiner Meinung nach gut, etwas vor’m Auge zu haben und zu wissen, was es alles gibt!

  7. 7 Andreas kommentierte am 06.07.2010 um 08:21 Uhr

    Interessanter Teaser Artikel zum Start der auf mehr hoffen lĂ€sst. Mich wĂŒrde vor allem mal interessieren, in wie fern sich Presse Portale lohnen und wenn ja, wie man da am besten vorgeht.

  8. 8 Al Pusch kommentierte am 06.07.2010 um 14:51 Uhr

    Ich finde den Artikel eine gute EinfĂŒhrung ins Thema. FĂŒr alle die konkretere Tipps und Tricks wĂŒnschen können sich gerne mein White Paper zur Online-PR durchlesen, das PDF steht auf meiner Website bereit, einfach auf meinen Namen klicken. Gruß, Al

  9. 9 Bloggender Fussballer kommentierte am 07.07.2010 um 15:08 Uhr

    Man kann sich natĂŒrlich auch in die Nachberichtserstattung von ARD und ZDF zu den WM-Spielen mogeln und seine Marke platzieren…

    http://www.bloggender-fussballer.de/wm-2010/schleichwerbung-eye-love-deutschland/

  10. 10 Autorin kommentierte am 07.07.2010 um 19:34 Uhr

    Sehr hilfreiche Serie, dake dafĂŒr! :smile: Prima EinfĂŒhrungsartikel, bin gespannt auf die Folgenden. Der Service von pr-gateway ist auch beachtenswert, ideales outsourcing.

    @AlPusch
    Danke fĂŒr den Link!

  11. 11 Regina Deckart - marketingshop blog kommentierte am 09.07.2010 um 11:24 Uhr

    Hallo!
    Ich denke, es ist immer schwierig, in solchen kurzen Abhandlungen wirklich konkretes zu schreiben. Aber das kann man dann ja auch in Form von Checklisten oder Whitepapers ergĂ€nzen, die einfach per se konkreter sind. Trotzdem finde ich gerade in einer Serie einen generellen Überblick ĂŒber ein Thema erstmal wichtig, damit klar ist, wovon man eigentlich spricht.
    Wer was konkretes als ErgÀnzung zum Thema online-PR will, kann ja mal hierauf einen Blick werfen: Eine Liste mit zehn wichtigen Presseportalen im deutschsprachigen Web: http://blog.marketingshop.de/top-liste-presseportal-zehn-wichtige-anlaufstellen-fur-online-pressemitteilungen/
    Schönes Wochenende und viele GrĂŒĂŸe
    Regina Deckart

  12. 12 Stefan kommentierte am 15.07.2010 um 08:32 Uhr

    “Über Twitter lassen sich beispielsweise Kommentare, News und Pressemitteilungen als Kurznachricht kommunizieren.”
    Ganz wichtig in diesem Satz ist das UND! Twitter als reine Pressemitteilungs-Schleuder zu nutzen, wird nach hinten losgehen.

    http://twitter.com/stelten

  13. 13 Olaf Kopp - SEM Deutschland kommentierte am 15.08.2010 um 01:50 Uhr

    Ich denke man sollte zuerst einmal ĂŒberlegen zu was man Pressemitteilungen nutzen will. Sollen Sie in erster Linie fĂŒr Reputation und Erhöhung des Bekanntheitsgrad dienen oder sollen sie lediglich fĂŒr SEO Zwecke genutzt werden. Bei ersterem sollte man vor allem auf qualitativ hochwertige Texte achten und Monitoring des gesamten Netzt inkl. Social Media betreiben um Erfolge/Auswirkungen zu messen. Will man nur seine PrsĂ€enz in den Suchmaschinen verbessern sollten Texte vor allem unique sein. Inhalt ist eher zweitrangig, sollten sich aber dennoch nicht negativ auf das Bild des Unternehmens auswirken.

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