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Veröffentlichung der eigenen Einnahmen – Guter Schachzug oder Eigentor?
- 46 Kommentare - Peer Wandiger | Geld verdienen, Link-Building, Marketing, Tipps, Selbständig



City of Biz
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Anlässlich des aktuellen Einnahme-Reports von 22 deutschen Blogs ist mal wieder eine Diskussion über den Sinn oder Unsinn von Einnahme-Reports aufgetaucht.

Ich finde das Thema spannend, denn sowohl Befürworter als auch Kritiker haben in meinen Augen gute Argumente.

Deshalb möchte ich in diesem Artikel meine Meinung dazu vorstellen und Tipps für alle Blogger und Website-Betreiber geben, die gerade überlegen, ob sie Ihre Einnahmen veröffentlichen sollen oder nicht.

Das transparente Web

Das Web ist ja nun erfreulich transparent. Zumindest als Blog- oder Websitebetreiber oder auch als Unternehmen bekommt man viel genauere Informationen, als das offline der Fall ist.

Schalte ich eine Anzeige in einer Tageszeitung, dann bekomme ich höchstens die verkaufte Auflage genannt. Schaltet man im Web eine Anzeige (z.B. AdWords) dann bekommt man genaue Zahlen über Views, Klicks, Conversions etc.

Und solche Informationen sind natürlich sehr wichtig, um die eigenen Maßnahmen optimieren zu können.

Allerdings ist das Web doch nicht so transparent, wie es sich mancher wünschen würde. So weiß ich grundsätzlich nicht, wie andere Blogs und Websites funktionieren. Haben diese viele Besucher oder wenige. Und wie verdienen andere Blogs und Websites Geld.

Gerade wenn man anfängt sind das nützliche Informationen, um die Entwicklung des eigenes Blogs/Website einordnen zu können und natürlich um auch von anderen zu lernen und sich funktionierende Dinge abzuschauen.

Um genau diesen Einblick in die Monetarisierung anderer Blogs zu ermöglichen, habe ich vor langer Zeit damit begonnen, sowohl meine eigenen Einnahmen regelmäßig zu veröffentlichen, als auch Listen von Blogs zusammen zu stellen, die das ebenfalls tun.

Und auch wenn ich immer wieder betone, dass diese Reports sicher keine statistische Verlässlichkeit haben, so finden doch viele Leser die Übersicht der Einnahmen von anderen Blogs sehr interessant.

Ich versuche da ja auch immer den einen oder anderen Hinweis oder Tipp zu geben.

Doch die Meinung in den Kommentaren gehen auseinander. Die einen finden es gut und nützlich, andere finden es unnötig und eher schädlich.

Vorteile der Veröffentlichung der eigenen Einnahmen

Was können Vorteile sein, wenn man seine Einnahmen veröffentlicht.

  • Image als Experte
    Als ich angefangen habe, meine Einnahmen zu veröffentlichen, war es vor allem zur Information, wie es bei mir läuft. Ich wollte eben nicht nur über das Geld verdienen im Web schreiben, sondern eben auch Zahlen aus der Praxis nennen. Mittlerweile ist es natürlich auch so, dass die Einnahmen für viele ein Vorbild sind und mein Blog dadurch natürlich auch ein gutes Image bekommen hat. Die Leser sehen, dass ich nicht nur darüber schreibe, sondern es wirklich in die Tat umsetze.
  • Offenheit und Transparenz
    Auch das kann ein guter Grund sein. Wer offen zu seinen Lesern ist, der baut auch ein besseres Verhältnis zu ihnen auch. Aber das muss man schon im Einzelfall entscheiden. Da reagieren unterschiedliche Zielgruppen auch durchaus verschieden.
  • Linkbait
    Natürlich ist es auch ein guter Linkbait. Mittlerweile werden mehrere solcher Listen veröffentlicht und man bekommt auf einen Schlag eine Handvoll Backlinks.
  • Besucher
    Und wenn der Blog, der diese Liste veröffentlicht auch ein paar Besucher hat, wie z.B. mein Blog, dann bringt das natürlich auch direkten Traffic und womöglich neue Stammleser.
  • Solche Übersichten überhaupt erstmal ermöglichen
    Man sollte auch nicht vergessen, dass solche Einnahmen-Listen nicht möglich wären, wenn jeder nur lesen will. Wer also so eine Einnahmen-Übersicht möchte, der sollte sich auch daran beteiligen und nicht nur hoffen, dass es die anderen tun.

Nachteile der Veröffentlichung der eigenen Einnahmen

Aber natürlich kann eine Veröffentlichung der eigenen Blog- oder Website-Einnahmen auch negative Auswirkungen haben.

  • Die eigenen Leser
    Je nach Thema des Blogs bzw. Art der Zielgruppen können solche Einnahmenreports auch negativ ankommen. Manchmal hängt es auch von der Höhe ab. Wenn ich z.B. Tipps gebe, wie man als Harz 4 Empfänger möglich effektiv mit seinem Geld umgeht und dann veröffentliche ich meine Einnahmen in Höhe von 2.000 Euro, dann kann das schon negativ ankommen. Dagegen wären Einnahmen von 100 Euro eher ein Ansporn für viele, dass auch zu erreichen und ein wenig zusätzliche Einnahmen zu bekommen.
  • Thema
    Es sollte natürlich auch thematisch Sinn machen. In einem Blog über Kunst, Gartenarbeit oder Kinderspielzeug würde ich keine Einnahmen veröffentlichen. Zumindest nicht sichtbar für die normalen Besucher. Es passt einfach nicht in den thematischen Context. Allerdings ist das meine persönliche Meinung und jeder kann es machen wie er möchte.
  • Image
    Schädlicher ist in meinen Augen das, was manche “Geld verdienen”-Blogs machen. Wer in seinen Artikeln darüber schreibt, wie man hunderte oder tausende Euro im Web verdient, der sollte nicht mit Einnahmereports von 7,39 Euro anfangen. Damit untergräbt man mit einem Schlag die eigene Glaubwürdigkeit. Wenn ihr es so ähnlich wie ich macht und deutlich macht, dass ihr den Weg zeigen wollt, damit andere diesen praktisch nachvollziehen können, ist das eine andere Sache. Aber wer in seinem Blog vollmundig von “Reich werden” schreibt, der sollte das entweder belegen können und die Füße still halten. So sollten in einem Foto-Blog auch keine miesen Fotos auftauchen und in einem Texter-Blog keine Dutzend Schreibfehler.
  • Neid und Nachahmer
    Neid ist durchaus ein Faktor im Web. Ich habe damit bisher zwar keine Probleme, aber gerade wenn man kleine Nischenwebsites hat, die auch davon leben, dass es keine Konkurrenz gibt, sollte man mit Einnahmeveröffentlichungen vorsichtig sein. Auch Nachahmer machen mir selber zwar keine Angst. Dafür habe ich einfach schon zu viel investiert und weiß, wie viel Ausdauer und Energie notwendig ist. Zudem belebt Konkurrenz ja das Geschäft.

Es hängt von der eigenen Situation ab

Eine pauschale Aussage kann man hier wohl nicht treffen. Ich habe es nicht bereut, meine Einnahmen offen zu legen.

Bei anderen Blogs mag das anders sein. Zudem ist auch die Grundeinstellung in Deutschland eine etwas andere, als z.B. in den USA. Hier in Deutschland redet man nicht gern über seine Einnahmen und stellt lieber ein neues Auto in die Einfahrt. ;-)

In anderen Länder ist man da etwas offener und entspannter.

Man sollte sich aber sehr genau überlegen, ob man solche Infos raus gibt. Und das betrifft ja nicht nur die Einnahmen. Auch andere interne Daten wie Besucherzahlen, Abonnenten, Werbekunden etc. können Aufmerksamkeit und andere Vorteile bringen. Aber sie können eben auch Nachteile mit sich bringen.

Eure Meinung

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Ihr könnt bis zu drei Antworten auswählen.

Blog- oder Website-Einnahmen online veröffentlichen?

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Kommentare

46 Kommentare und Trackbacks zu ' Veröffentlichung der eigenen Einnahmen – Guter Schachzug oder Eigentor? '

Kommentare zu 'Veröffentlichung der eigenen Einnahmen – Guter Schachzug oder Eigentor?' mit RSS

  1. 1 Mißfeldt kommentierte am 13.07.2010 um 14:42 Uhr

    Hi Peer,
    ich habe die Veröffentlichung meiner Blog-Einnahmen eingestellt, weil ich das Gefühlt hatte, dass das einen “falschen” Wert vermittelt. Es ist doch unerheblich, ob jemand 100, 1.000, oder 10.000 EUR mit dem Blog verdient. Entscheidend ist doch, ob ich den Blog qualitativ gut finde oder nicht.
    Die einizige Ausnahme bilden dabei die Blog, bei denen es ums “Geld verdienen mit Blogs” geht. Bei allen anderen macht es aus meiner Sicht keinen Sinn.
    Ich glaube, dass gerade Blog-Anfänger sich auf eine völlig falsche Fährte begeben, wenn sie die Einnahmen in den Mittelpunkt stellen. Und in Listen wird der Blog mit hohen Einnahmen automatisch als “hochwertiger” rezipiert als der mit geringen. Und das verführt natürlich dazu, sich über höhere Einnahmen Gedanken zu machen als sich auf die eigentlichen Inhalte zu konzentrieren. Nach meiner Überzeugung haben Blogqualität und Einnahmen nichts miteinander zu tun, aber das wird gerne so suggeriert.
    Gruß, Martin

  2. 2 Peer Wandiger kommentierte am 13.07.2010 um 14:59 Uhr

    Also unerheblich finde ich es nicht.
    Wenn man als Ziel hat, mit einem Blog Geld zu verdienen, dann sollte man das auch aktiv versuchen zu erreichen und nicht nur vor sich hin bloggen.

    Aber ich verstehe auch deine Bedenken. Natürlich sollte das Geld verdienen nicht die einzige Motivation sein. Aber das habe ich auch schon in vielen Artikeln betont und auch bei meinen eigenen Erfahrungen immer wieder aufgeführt.

    Aber ich kann ja beim nächsten Einnahmen-Report darauf nochmal hinweisen.

    Die Liste ist aber nun mal eine Einnahmen-Liste und deshalb die Sortierung. Und wer bin ich, dass ich die Inhalte der Blogs bewerte. Das wäre ja viel zu subjektiv.

    Die Realität im Web, wie auch in der Welt, ist, dass nicht immer der das meiste Geld verdient, der die hochwertigsten Inhalte hat. Das mag den einen oder anderen stören, aber so ist das nun mal.

    Und es wäre genauso fahrlässig den “Neu-Bloggern” zu erzählen, dass sie sich nicht um die Monetarisierung kümmern müssen.

  3. 3 Sebbi kommentierte am 13.07.2010 um 15:03 Uhr

    Also mich hat es irgendwann einfach genervt einen immer gleichbleibenden Betrag (ungefähr) jeden Monat wiederholt zu posten ;-)

  4. 4 Peter kommentierte am 13.07.2010 um 15:05 Uhr

    Ich persönlich sehe mehr negative wie positive Aspekte bei Einnahme Reports. Sicherlich kann jeder es handhaben wie er/sie es will aber wenn ich Blogs sehe die über Geld verdienen schreiben und in ein Artikel schreiben “so verdienst du mindestens 1000 Euro im Monat” und ein Artikel weiter steht das diese Geld verdienen Blog von ein Guru gerade einmal 8,88 Euro eingenommen hat dann kann da was nicht stimmen

  5. 5 Markus kommentierte am 13.07.2010 um 15:16 Uhr

    Wenn du dich unbedingt selbst sabotieren willst, dann lass den Einnahmereport. Das einzige, was ein gewisses Risiko ist, sind die Neider. Die scheinen aber kein Problem zu sein, sonst hätten die dich schon längst zerlegt.

    Ich plane seit bestimmt einem Halben Jahr etwas aufzuziehen. Wenn das alles klappt, wie ich mir das vorstelle, dann geselle ich mich bald in deine Liste. :cool:

  6. 6 Peer Wandiger kommentierte am 13.07.2010 um 15:17 Uhr

    @ Sebbi
    Echt, das war wirklich langweilig. :grin:

    In meinen Augen sind ja die Gesamtbeträge noch nicht mal das Interessanteste.

    Wenn ich meine Einnahmen der letzten Monate anschaue, so ist die Gesamtsumme recht stabil. Aber die einzelnen Einnahmequellen haben sich teilweise stark verschoben etc.

    @ Peter
    Ja, das ist wirklich so eine Sache, die nicht passieren darf. Und dann wundern sich manche, warum nicht mehr Leser kommen. Das Gesamtbild, welches man abgibt ist wichtig.

    Und natürlich sollte man nicht lügen. Aber wenn die Einnahmen eben noch nicht so weit sind, dann spreche ich einfach nicht drüber.

    Andererseits ist es bei mir dadurch natürlich schön nachvollziehbar, wie sich die Einnahmen entwickelt haben. Aber ich habe damals auch nie behauptet, dass man über Nacht reich werden kann oder was ähnliches.

  7. 7 Peer Wandiger kommentierte am 13.07.2010 um 15:19 Uhr

    @ Markus
    Ich habe nicht die Absicht, das sein zu lassen. Außer es postet niemand mehr seine Einnahmen. :grin:

  8. 8 Imre kommentierte am 13.07.2010 um 15:20 Uhr

    “Wer in seinen Artikeln darüber schreibt, wie man hunderte oder tausende Euro im Web verdient, der sollte nicht mit Einnahmereports von 7,39 Euro anfangen.” <<< Oh mein Gott, mich regen solche "Wie wird man schnell im Internet reich"-Webseiten (die selber nur etwa 20 Euro im Monat einnehmen…) sowas von auf! Und leider gibt es von ihnen mehrere tausend… Ich finde, dass man solche Webseite erst ab mindestens 500 Euro/Monat erstellen sollte, obwohl das auch nicht als "reich" gilt, aber schon recht gut ist.
    Deshalb finde ich es SEHR gut, dass man hier auf SiN die Einnahmen sehen kann – so kann man sich sicher sein, dass diese keine 0815-Seite ist.

    Aber es gibt leider auch "eBook-Autoren", die ein eBook übers "Geld verdienen im Internet" schreiben, selber aber kaum einen Cent einnehmen können…

  9. 9 Benni kommentierte am 13.07.2010 um 15:21 Uhr

    Ich hab keine Einnahmen. Die 0,82Euro, die ich pro Monat einnehme sind eigentlich witzlos, aber ich bin zu faul den AdSense-Code aus der Seite rauszunehmen *g*.
    Werde das wohl irgendwann mal :cool: etwas anders aufbauen, aber das hat Zeit.

    Generell finde ich es cool zu sehen, was möglich ist, aber wenn ich 10 Euro einnehme, dann find ich das toll, muss das aber nicht zwanghaft veröffentlichen, nur um einen Backlink aus deinem Report zu bekommen.

    Das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein. :roll:
    Da kannst du nix für, da du ja einfach nur so objektiv wie möglich die Liste erstellst, aber manchmal kommt es mir so vor, als dass die Leute eigentlich nur auf die Links aus sind, weil sie denken, dass sie dadurch mehr Traffic und dadurch eventuell noch 2,72 Euro mehr einnehmen können.

    Glanzvoll.

  10. 10 Kiwi kommentierte am 13.07.2010 um 16:13 Uhr

    Ich teste alle möglichen Dienste, um eben alles mal probiert zu haben. Wobei ich bei keinem der sechs bis neun Dienste überhaupt einmal in die Nähe von einem Euro gekommen bin. Generell bin ich für Transparenz, deswegen erwähne ich meine “Einnahmen” in irgendeiner Weise in meinen Beiträgen. Aber nicht als extra “Einnahmen-Report”, sondern einfach nur nebenbei. Zum Beispiel, wenn ich etwas über irgendwelche Dienste wie Flattr schreibe, erwähne ich meine “Einnahmen”.

    Wirklich interessieren, wie viel die großen Blogs eingenommen haben, tut mich das nicht. Dennoch finde ich solche Infos nützlich, damit man sie eventuell für Artikel verwenden kann. Da fällt mir wieder der Micoblogging-Dienst Flattr ein: wenn kein Blog mit knapp 1000€ Einnahmen einen beachtlichen Wert vorgelegt hätte, wäre der neue Dienst schon längst wieder in Vergessenheit geraten.

  11. 11 Gordon Kuckluck kommentierte am 13.07.2010 um 16:31 Uhr

    Hallo Peer,

    also ich finde Deine Offenlegung Deiner Einnahmen und diese Liste mit Einnahmen aus anderen Blogs sehr, sehr interessant und nützlich und denke auch in meinem Blog darüber nach dies zu tun (allerdings nicht nur in Bezug auf das Blog, sondern auch in Bezug auf mein Versuch ein Webbusiness aufzubauen).

    Nutzen kann man also auf jeden Fall davon haben, das denke ich schon. Wie Du aber schreibst, muss es Sinn machen und zum Blog passen – und das ist bei Dir der Fall (und ich denke auch bei mir ;) ).

    Also von mir aus: Mach weiter so ;)

    Liebe Grüße,
    Gordon

  12. 12 ernährungsumstellung kommentierte am 13.07.2010 um 16:35 Uhr

    Ich denke, es macht durchaus Sinn, wenn man sich der Blog mit dem Thema Monetarisierung beschäftigt und einen gewissen Level erreicht hat.

    Bei anderen Blogs hat es mE im normalen Content/Blogbereich. Ausnahme: wenn der Blog auch als Showcase z.B. für die eigene SEO-Leistung dienen soll. Warum soll ich dann an geeigneter Stelle nicht präsentieren, dass der “Gartenzwerg” Blog jeden Monat 10.000 Euro bringt…

  13. 13 Peer Wandiger kommentierte am 13.07.2010 um 16:47 Uhr

    @ ernährungsumstellung
    Wie war nochmal dein richtiger Name? :wink:
    Du weißt doch, ich drohe ab sofort mit nofollow bei Keywords als Namen.

    Bzgl. deiner Ausführungen kann ich dir zustimmen. Gute Einnahmen sind ja oft auch ein Symbol für Erfolg. Warum fahren denn bestimmte Leute große Autos etc. Damit man sieht, die sind erfolgreich.

    Und es ist ja auch nicht so ungewöhnlich, dass Firmen ihre (gestiegenen) Jahresumsätze nennen (wenn sie es wegen Börsenrecht nicht sowieso schon müssen).

    Und ich kann mir schon vorstellen, dass es für manche Websites durchaus Sinn macht die Einnahmen zu veröffentlichen und damit zu zeigen, dass man zu den erfolgreichsten in der eigenen Branche gehört.

  14. 14 severin kommentierte am 13.07.2010 um 17:50 Uhr

    @Peer… ok, ich gelobe Besserung. Hier ist die geläuterte Ernährungsumstellung :oops:

  15. 15 Sebastian kommentierte am 13.07.2010 um 18:15 Uhr

    @Peer:

    Da hast du ja die Diskussion von heute nochmal geschickt verwurstet. Man merkt, dass du einer aus der ProBlogger-Schule bist. Dein Blog kann man als deutschsprachiges Praxisbeispiel von Darren Rowse’ ProBlogger-Buch anführen. Das ist jetzt durchaus als kompliment gemeint. :wink:

    Also bei SiN finde ich die Veröffentlichung der Einnahmen absolut sinnvoll. Die Einnahmen sind für deutschsprachige Verhältnisse schon im oberen Bereich anzusiedeln. Zudem passt es absolut zur Nische.

    Wenn ich allerdings die Pennyreports bei den gefühlte 8329 Money-Bloggern sehe, dann frage ich mich ehrlich, ob die den Schuss nicht gehört haben. Der Kuchen in dieser Nische ist gegessen und es braucht nun wirklich nicht noch eine neue Seite täglich in dieser Nische. Ein Einstieg lohnt sich nur, wenn ich wirklich was zu bieten habe. Und wenn ich dann Seiten sehe, die über eine Subdomain erreichbar sind, ein Design aus dem letzten Jahrtausend haben und nur den Content widerkäuen, den man auf 130 anderen Seiten schon vor Monaten gelesen hat… Naja lassen wir das…

    Man ihr Moneyblogger, versteht doch endlich, dass ihr bei den Nischen schon etwas kreativer sein müsst. Ihr als Experten solltet es doch eigentlich wissen, worauf es bei der Nischenwahl ankommt.

    Sorry für den kleinen Exkurs. :cool: :twisted:

    Ich kann mich eigentlich nur nochmal wiederholen: Ein Einnahmereport lohnt sich in meinen Augen nur, wenn es zur Nische passt und wenn man wirklich was auf der Habenseite hat. Natürlich muss es jeder für sich selbst entscheiden und es spricht auch nichts dagegen, wenn man in seinem privaten Blog über seine Errungenschaften spricht. Wenn man allerdings seriös bloggt, muss man ganz genau abwägen, ob und ab welchem Zeitpunkt man mit seinen Einnahmen an die Öffentlichkeit geht. In meinen Augen sollte man da ganz genau abwägen.

    Und ob das Netz nun transparent ist, diskutiere ich hier lieber nicht aus… :wink:

  16. 16 Sebastian kommentierte am 13.07.2010 um 18:16 Uhr

    @Severin #14:

    Jetzt machst auch noch Werbung für Weißware. :lol:

    Kleiner Scherz. :wink:

  17. 17 Peer Wandiger kommentierte am 13.07.2010 um 18:24 Uhr

    @ Sebastian
    Kann ich so unterschreiben.
    Am Ende muss es aber jeder selber wissen, was er veröffentlicht.

    Und die Gründe, warum ich keine Grenze bei z.B. 100 Euro ziehe sind Folgende.

    Zum einen wären es dann diesen Monat recht wenige Blogs in der Liste gewesen (1).

    Zum anderen (und wichtiger) kann ich mich gut erinnern, als ich noch am Anfang stand mit 10 Euro Einnahmen. Deshalb lehne ich auch Interview-Abfragen von 2 Tage alten Blogs nicht ab. :smile:

    Jeder fängt mal an und ich will da nicht die ganzen Einsteiger aussperren.
    Leider vergessen viele erfolgreiche _____ (hier kannst neben Blogger noch alles andere einsetzen), dass sie auch mal am Anfang standen und klein waren.

    Ansonsten stimme ich dir voll zu. Gerade die Wahl der Nische und die USP habe ich auch in meiner Blog-Start-Serie auf Blogprojekt.de ausführlich erläutert.

  18. 18 Sebastian kommentierte am 13.07.2010 um 18:41 Uhr

    @Peer: Natürlich fängt jeder mal klein an. Aber zu Anfang sollte man sich nicht gleich mit den Großen messen wollen. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. :wink:

    Ich möchte jetzt noch ein Zitat anbringen, dass ich mir im Buch von Rowse und Garrett (S. 29) ganz fett angestrichen habe:

    “Sometimes it is better to be a big fish in a small pond rather than a small fish in a big pond.”

    Bei der Nischenwahl machen die meisten Leute schon die ersten Fehler bevor es überhaupt losgeht (bezogen auf professionelles Bloggen).

  19. 19 RAT kommentierte am 13.07.2010 um 18:56 Uhr

    Es kann sich ja jeder irgendwelche Zahlen ausdenken… von daher nehme ich solche Beiträge auch nicht ernst.

  20. 20 Peer Wandiger kommentierte am 13.07.2010 um 19:19 Uhr

    @ Sebastian
    Korrekt. Viele Blogs scheitern schon, bevor sie überhaupt gestartet sind.

  21. 21 Sascha kommentierte am 13.07.2010 um 19:40 Uhr

    Ich denke das man sich persönlich sehr schaden kann, wenn man die eigenen Einnahmen veröffentlicht. Gerade auch weil es im Freundeskreis sehr schnell zu Neid etc kommen kann :(

  22. 22 severin kommentierte am 13.07.2010 um 20:31 Uhr

    Interessante Diskussion, die sich hier entwickelt.

    Wenn man einen Blog betreiben will, um damit reich zu werden, sollte man

    1. sich eine Nische suchen, die noch nicht zu hart umkämpft ist.
    2. sich in dieser Nische gut auskennen.
    3. qualitativ hochwertigen Content erstellen…
    4. …und das regelmäßig.
    5. sich nicht von den bescheidenen Besucherzahlen am Anfang entmutigen lassen.
    6. stetig aber nicht hastig am Linkaufbau arbeiten.
    7. nach Trends in der Nische suchen.
    8. Beobachten, bei welchen Themen man gut rankt.
    9. Saisonal denken.
    10. Mit Freude an der Sache sein.

  23. 23 Waldemar Wall kommentierte am 13.07.2010 um 20:33 Uhr

    Ich bin Befürworter der Einnahmenveröffentlichung, da halte ich mich an Kultblogger Sascha Pallenberg und möchte eher Transparent bleiben. Dies erweckt Vertrauen bei den Lesern und Vertrauen ist gut. Auch finde ich es interessant zu sehen was andere erreichen. Doch, ich bin dafür! :)

  24. 24 Bernd kommentierte am 13.07.2010 um 20:34 Uhr

    Also meine Besucher finden solche Daten und Statistiken überwiegend und freuen sich sogar genauso wie ich bei erhöhten Werten.
    Und für die die noch mit dem Gedanken spielen einen Blog zu beginnen ist es eine anschauliche Infoquelle um einschätzen zu können was und wie könnte ein Blog kostendeckend funktionieren.
    Neider?
    Hatte ich auch schon im sogenannten Freundeskreis.
    Aber echte Freunde sind keine Neider ;-)
    Schließlich bleibt es jedem frei selbst einen Blog zum Kohle scheffeln zu beginnen.
    Das dies nicht so leicht geht und vor allem am Anfang mit viel Zeitaufwand verbunden ist wissen wolhl alle die selbst einen Blog betreiben.

    Übrigens in Norwegen kann jeder die Steuerdaten aller norwegischen Bürger online einsehen! Bzw. die Steuerschuld. Landesweite Transparenz.

  25. 25 Sebastian kommentierte am 13.07.2010 um 20:39 Uhr

    Es stellt sich mir da folgende Frage: Bis zu welchem Punkt ist Transparenz sinnvoll?

  26. 26 Vitali kommentierte am 13.07.2010 um 20:44 Uhr

    Ich finde jeder Blog / Websitebesitzer sollte wissen, ob es gut ist, wenn er seine Einnahmen preisgibt. Jedoch finde ich, dass viele Besucher irritiert sein werden, wenn ein Blog zum Thema: Vitamine, die Einnahmen in einem Beitrag postet. Einen normalen Besucher, der im Internet einfach recherchiert, dem ist es egal, ob der Blogbesitzer 50€ oder 5000€ im Monat verdient. Hautsache ist, der Besucher bekommt die Informationen, die er im Internet sucht.

    Einem Blog zum Thema Geldverdienen, kann es jedenfalls nicht schaden, wenn die Einnahmen veröffentlicht werden. So wissen die Besucher, dass der Betreiber nicht nur trockene Theorie lehrt, sondern mit seinem Wissen auch etwas anzufangen weiß. Ich finden, dass es vom Markt abhängt, ob man seine Einnahmen offen auf den Tisch legt, oder besser für sich behält.

  27. 27 Gründerwelt kommentierte am 13.07.2010 um 22:30 Uhr

    Ich bin schon etwas länger hier Stammleser und für mich persönlich sind die Reports der Einnahmen absolute Highlights, da sehr schön aufgezeigt wird, wohin sich Trends entwickeln und welche Möglichkeiten der Monetarisierung daraus resultieren.

  28. 28 Simon Schröder kommentierte am 14.07.2010 um 01:22 Uhr

    Ich sehe das ganze als eine Art ” Rangliste ” :mrgreen: . Ich kann besser arbeiten, wenn ich mich mit anderen vergleichen kann. Es entsteht ein Wettbewerb und da möchte ich auch mal an Platz 1 stehen. Das ist für mich reine Motivation.

    Jeder Mensch möchte Anerkennung und Bestätigung – ob man es zugibt oder nicht. Was ist eine bessere Anerkennung für seine Arbeit, wenn Kollegen aus der gleichen Branche einem Lob aussprechen?

    Ich brauche zudem einen Art “Tritt in den Arsch” und den hole ich mir hier ab :wink: . Wenn ich zuhause so alleine vor mich hin arbeite, dann kommt auch schnell mal ne “Null Bock” Stimmung auf – Man kann es ja mooorgen machen.

    Da ich aber weiß, dass einmal im Monat meine Hose runter geht, gebe ich eher wieder Gas :mrgreen: .

    Ich war bereits sechs Jahre sehr erfolgreich selbständiger Vertriebler – bis mir die Gesundheit einen Strich durch das Ganze gemacht hat und in nun im festen Angestelltenverhältnis gelandet bin.

    Damals hatte ich auch richtige Ranglisten im Büro implementiert und einmal in der Woche unseren Stammtisch besucht.

    Mir kommt es also eher auf den Vergleich und die Besprechungen untereinander an. Wenn mich damals ein Kunde gefragt hat, was ich denn nun an dem Abschluss verdient hätte, habe ich es auch gerne gesagt. Das schafft Vertrauen! Mit Sicherheit habe ich damit auch vereinzelnte Kunden vergrault – wie kann es sein, dass ich mit dem einen Abschluss 800 Euro verdiene, unverschämt?!?

    Aber mit allen anderen konnte ich ein prima Vertrauensverhältnis aufbauen und diese sind immer wieder zu mir gekommen. Das meine ich damit. Damit habe ich unter dem Strich viel mehr verdient, als hätte ich mich bei dem Thema abgeschottet.

    Aber jeder so wie er es mag. :mrgreen: ,

    LG
    Simon

  29. 29 Walter kommentierte am 14.07.2010 um 08:37 Uhr

    Ein sehr interessante Diskussion. Ich habe mich mal via einem Artikel bei mir aufn Blog eingeklinkt und auch meine Meinung zum besten gegeben.

  30. 30 muchacho kommentierte am 14.07.2010 um 10:16 Uhr

    Also ich bin ja seit 2 Monaten bei dir in der Liste vertreten. Durch Analytics Auswertungen kann ich sagen, dass ich kaum Besucher über dich bekommen hab. Auch stellt sich die Frage ob diese Besucher für einen Blog mit völlig anderem Thema recht nützlich sind. Diesen Pluspunkt würde ich also relativieren.

    Dass keine Blogs mit deutlich über 100 Euro in der Liste sind und Blogs die darüber hinauswachsen plötzlich keine Einnahmen mehr veröffentlichen wird wohl auch an der entstehenden Steuerpflicht liegen.

    Trotzdem freue ich mich jedes Monat auf die Liste, lese sie mit Spannung, und denke auch einiges daraus lernen zu können. Es finden sich interessante Unterschiede die an zu analysoeren versucht, man lernt neue Werbemöglichkeiten kennen und sieht auch gleich das Potential dahinter usw.

    Ich werde daher meine Einnahmen weiter veröffentlichen und weiterhin mit Interesse die Liste lesen.

  31. 31 Enrico kommentierte am 14.07.2010 um 11:17 Uhr

    Hi Peer,

    auch ich habe aufgehört meine Einnahmen zu veröffentlichen. Im ersten Monat bin ich einfach nicht dazu gekommen und habe mir dann überlegt das es eigentlich auch nicht zum Thema passt. Und auch wenn ich diesen Monat sogar Platz 1 Deiner Liste gewesen wäre (ok, es war wohl noch nie einfacher ;) ) werde ich das wohl auch in Zukunft nicht mehr machen.

    Vielleicht wenn ich mal einen extremen Ausreißer nach oben habe und davon dann etwas spende oder andere gute Dinge unternehme, aber einfach so nicht mehr.

    Neben der Themenrelevanz fand ich das Neidproblem schon nicht ohne, denn so manche E-Mail fand ich irgendwie nicht mehr lustig. Letztlich bin ich daran ja aber selbst Schuld gewesen – warum poste ich auch meine (lächerlichen) Einnahmen von ein paar hundert Euro.

  32. 32 Tobias (Scout4.me) kommentierte am 14.07.2010 um 12:02 Uhr

    @severin
    Deine Punkte kann ich ebenfalls unterstreichen. Ohne Fleiß, viel Arbeit, Geduld und Zeit wird man nicht erfolgreich sein. Das sind auch die Punkte, die ich meinen Lesern im kostenlosen Moneyblogger E-Book vermitteln will. Allerdings gehen fast 90% aller neuen Moneyblogger mit der Einstellung an die Sache, dass Sie nach 2 Blog-Beiträgen und 2 Wochen, hunderte Besucher haben und gutes Geld verdienen.

  33. 33 Autorin kommentierte am 14.07.2010 um 15:10 Uhr

    Für ein Blog übers Geldverdienen im Internnet finde ich es wichtig die Einnahmen zu posten. Als Beleg fürs funktionieren. Sollte natürlich ehrlich dabei rüber kommen ob fürs bloggen (also mehrere Blogs) oder für DEN EINEN Blog. Beim Stichwort “Affiliate” sollte auch klar sein für welche Merchants. Zwischen dem “Was” und dem “Wie” besteht ja ein geringfügiger, aber evidenter Unterschied :wink:

    Ab einer gewissen Einkommensgrenze – sagen wir 3000€ Netto – finde ich es dann aber auch für einen Geldverdienen-Blog nicht mehr zwingend nötig alles exakt zu offenbaren. Da würde der Hinweis auf einen guten Umsatz, – “wie gehabt” oder “weit drüber” etc. -, im Grunde genommen reichen. Es hat sich ja jetzt bewiesen, dass man davon leben kann.

    Ich sehe das Risiko nicht im Erfolg, sondern wenn der zunächst gut verdienende Blog langsam in seinem finanziellen Niveau sinken würde. Denke, das wäre dann das Eigentor, da braucht man starke Nerven.

  34. 34 Sascha kommentierte am 14.07.2010 um 21:27 Uhr

    Hi Peer,
    ich klink mich hier auch mal ein. Ich bin der Meinung, dass das Veröffentlichen der Einnahmen sicherlich auch etwas mit Stolz zu tun hat. Wenn ich sage, dass ich mit Tradinx.de letzten Monat rund 1000€ Adsense Einnahmen hatte, dann tue ich das mit Stolz. Ich habe hart dafür gearbeitet und warum soll ich das dann nicht auch mal jemandem sagen?
    Sicher ruft das vielleicht auch Neider auf den Plan, aber meine Güte, was sollen die machen? Die können meinen Blog nicht kaputt machen und wenn sie versuchen Adsense zu sabotieren durch extrem viele Klicks, dann fahre ich halt ein Script drüber, dass die CTR wieder auf den Boden der Tatsachen holt. Schlussendlich verdient man doch an guter und an schlechter Reputation gleich.
    Da man als „Geld verdienen Blog“ nicht schreiben kann wie man 1000€ im Monat verdient und selber nur 8,88€ im Report angibt ist wohl jedem klar.
    Schlussendlich sein gesagt, dass ich trotz vielfacher Anfragen meine Einnahmen noch nicht öffentlich gemacht habe. Es gibt einige wenige, die Wissen wie viel das ist. Und ich denke es ist auch völlig egal. Ich betreibe meine Blogs zum Spaß und nur TradinX ist ein Projekt, dass den Beweis antreten sollte in einer völlig überbuchten Nische noch Fuß fassen zu können, was übrigens erfolgreich war.

  35. 35 Timo kommentierte am 15.07.2010 um 01:08 Uhr

    Ich lese die Listen hier oft und gern, es ist einfach ein sehr schöner Anreiz zu sehen, was man theoretisch mit einem guten Internetauftritt erreichen kann. Ich habe ja im Forum schon angesprochen, dass ich die aktuelle Internetwerbung für nicht wirklich zeitgemäß und effektiv halte, und gerade deshalb bin ich immer wieder erstaunt, wie es bei augenscheinlich kleinen Blogs doch klappt mit den Einnahmen.

    Ich selbst habe im Grunde schon alles ausprobiert und irgendwann einfach aufgegeben ;) Außerdem ist die Seite überhaupt nicht aufs Monetarisieren ausgelegt, von daher kann ich damit leben. Apropos: “Damit leben” könnte ich auch, meine lächerlichen Einnahmen zu veröffentlichen, aber keinesfalls auf der eigenen Seite – da passt es einfach überhaupt nicht rein, und ich bezweifle auch, dass die Leser so etwas interessiert. Wenn du also das nächste mal einen Aufruf startest und dir noch Webmaster fehlen, sag einfach Bescheid – dann rechne ich die ganzen Cents mal zusammen ;)

  36. 36 Max kommentierte am 15.07.2010 um 11:33 Uhr

    Ich hab den Einnahmereport gelassen, weil es immer mehr Leute gab, wo man den Neid förmlich gelesen hat und das ging mir dann irgendwann ziemlich aufn Senkel. Aber i-wie reitzt mich es doch mal wieder. :mrgreen:

  37. 37 Markus kommentierte am 15.07.2010 um 12:45 Uhr

    Mir ist da noch ein sehr wichtiger Grund eingefallen, warum man seine Einnahmen nicht veröffentlicht.

    Grundsätzlich kommt einem Blog die Offenheit sicher zu Gute. Was ist aber, wenn der Arbeitgeber dahinter kommt, dass man in der Freizeit nebenher Geld verdient. Die meisten Arbeitgeber und „Kollegen“ werden einem mit den absurdesten Begründungen versuchen einem Emporkömmling wider Einzufangen.

    Peer, ich garantiere dir, wenn du irgendwo abhängig beschäftigt wärst und veröffentlichen würdest, dass du neben her 3000 € machst, bekämst du Probleme. Das du mit der Tätigkeit auch für das Unternehmen wertvoller wirst, werden 99,9% der Kollegen/Arbeitgeber (Neidhammel) ignorieren. (Das ist aber Ungerecht / Du musst mir auch zeigen wie das geht / Wenn du das hinbekommen hast, musst du das für mich auch machen / Du bist aber unsozial / So hätte ich dich aber nicht eingeschätzt / Du bis ein bisschen Geldgeil / Wegen Kapitalisten wie dir haben wir die Finanzkrise / Ihre Arbeitsleistung steht nur uns zu / Sie stellen die Arbeit sofort ein oder müssen mit einer Abmahnung rechnen / Das haben wir nicht genehmigt / Bei erfolgreichen Projekten -> sie übertragen uns umgehen das Projekt / Das geht nicht, dass sie Fähigkeiten, die sei bei uns erwerben auf eigene Rechnung noch verwerten / …)

    Diesen Irrsinn habe ich bereits mitbekommen und er kennt keine Grenzen. Über die „Berechtigung“ der Argumente diskutiere ich gar nicht. Die Schmarotzer interessieren sie auch nicht und wollen einen nur abziehen.

  38. 38 Peer Wandiger kommentierte am 15.07.2010 um 12:58 Uhr

    @ Markus
    Da ist sicher auch was dran.

    Auch wenn es von Arbeitgeber-Seite normalerweise kein Problem ist und man sich das nicht genehmigen lassen muss. Aber die Kollegen können da schon wirklich ein Problem sein.

  39. 39 Markus kommentierte am 15.07.2010 um 14:29 Uhr

    Ich habe letztens eine Anzeige in einem Forum gelesen. Da wollte ein „Arbeitgeber“ SEO-Leistung einkaufen. Als Angestellter, der abhängig vom Erfolg entlohnt ca. 1.600 € brutto bekommen sollte, ist erwartet worden, dass er seine Projekte einstellt, um Interessenskonflikte zu vermeiden. Da ging es dann ganz hoch her. Klar ist, dass man bei einem solchen Angebot keine Profis bekommt. Aber Anfänger kann man gut abzocken. Profis werden die dann auch nicht mehr, denn notwendige Freiheiten, um Profi zu werden sind ihnen genommen.

  40. 40 Markus kommentierte am 15.07.2010 um 14:33 Uhr

    Wie so sthet bei dir ein harmloses, geläufiges Synonym für “übervorteilen” auf dem Index?

  41. 41 Peer Wandiger kommentierte am 15.07.2010 um 15:03 Uhr

    Weil es auch schon mal im Bezug auf einen konkreten Fall genannt wurde und ich bei solchen Anschuldigungen dann evtl. Ärger bekomme.

    Übervorteilen hört sich auch viel besser an. :-)

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