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Blog-Erfolg mit Herzblut und Leidenschaft
Peer Wandiger - 14 Kommentare - Apple, Blogs, Interviews - Ähnliche Artikel


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Vor einer Weile habe ich den Blog admartinator.de von Martin Sauer entdeckt.

Seine tolle “Setup”-Serie ist eine geniale Idee, die ihm schon viel Aufmerksamkeit gebracht hat.

Und deswegen bin ich auch bei seinem Blog hängen geblieben.

In einem interessanten Interview spreche ich mit Martin über diese Serie, seine Mac-Leidenschaft und natürlich auch über seinen Blog.

1. Hallo Martin. Stell bitte dich und deinen Blog admartinator.de meinen Lesern vor.

Ich habe die 40 überschritten, bin von Beruf System-Administrator und blogge nun seit fünf Jahren. Eine gefühlte Ewigkeit also.

Im Netz bin seit 2000 zu finden, habe also gerade 10-Jähriges Jubiläum gehabt. Das zu den Zahlen.

Ich bin glücklich verheiratet und stolzer Papa eines wundervollen Sohnes. Wer mein Blog schon länger verfolgt, weiß, dass ich dem Apple-Virus verfallen bin und ab und zu versuche, meinen Bauchansatz mittels Joggen zu bekämpfen. Das gelingt mal mehr und mal weniger. Derzeit weniger. Grmpf.

2. Seit wann bloggst du und wie bist du dazu gekommen?

Ich blogge seit 2005. Damals noch mit RapidWeaver, eine Software für den Mac, die einfaches Web-Publishing ermöglicht. Ursprüngliche Themen waren der Lüfterumbau im Netzteil eines PowerMacs G5 und die “Switched Liste” – eine Zusammenstellung von Software-Tipps für Umsteiger (jetzt zu finden unter apfelquak.de).

Da Kommentare in der Blogfunktion von RapidWeaver damals nur mit externen Anbieten funktionierte (damals gab es keine so große Auswahl wie heute, lediglich Haloscan und ein paar weitere), schaute ich mich nach Alternativen um. Dabei stolperte ich regelrecht über WordPress.

Als Versuchsballon startete ich Apfelquak, experimentierte dabei gleichzeitig mit einem Mehrbenutzerblog. Kurze Zeit später lief dann auch admartinator.de unter WordPress. Zwischendurch, genauer gesagt 2009, habe ich mal über den Tellerand geschaut und andere Sachen ausprobiert, bin dann aber wieder Anfang diesen Jahres zurück zu WP.

3. Ist dein Blog rein zum eigenen Vergnügen da oder stecken auch professionelle Beweggründe dahinter? Wenn ja, welche?

Nein. Rein just for fun. Allerdings bewundere ich die Blogger, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Und ich weiß, wieviel Arbeit dahinter steckt.

4. Wie sieht dein Leben als Blogger normalerweise so aus? Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog und wie entstehen deine Artikel?

Mein Leben als Blogger – das hört sich so an, als würde ich den ganzen Tag nichts anderes tun. Auch wenn es manchmal den Anschein hat – dem ist natürlich nicht so. Wieviel Zeit ich darin investiere, kann und mag ich auch lieber nicht abschätzen. Kommt auch darauf an, was man genau dazu zählt. Wenn man auch die Recherche bzw. das Inspirieren lassen dazu zählt, sind es sicher 36 Stunden pro Tag. Gefühlt. ;-)

Meine Artikel entstehen ähnlich. Ich lese etwas und meine dazu meinen Senf beitragen zu müssen. Aber selbstverständlich habe ich auch eigene Ideen. Die schreibe ich meistens in einem Rusch runter, sonst geht es in die Hose. “Geplante Beiträge” waren bis dato nie so recht erfolgreich. Spontanität zahlt sich da eher aus.

5. Stichwort “Das Setup”. Diese tolle Aktion von dir umfasst nun schon über 100 “Nerds” und die Verstellung ihrer Hard- und Software? Wie bist du auf die Idee dazu gekommen?

Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich in irgendeinem Feed von dem Original (usesthis.com) gelesen. Das fand ich sehr interessant und ich nahm mir daher vor, das in einer änlichen Form nachzubasteln.

Ich hätte allerdings nie mit einem derartigen Feedback gerechnet. Eher dachte ich daran, dass ich gerade mal ein paar meiner Stammleser zum mitmachen überreden könnte. Hilfreich war, dass gleich Frank Bültge und Sergej Müller den Anfang machten. Solche Hochkaräter zum Start spornen an.

Das heißt aber noch lange nicht, dass nicht auch ein eher unbekannter Netzbewohner einen interessanten Beitrag zu der Reihe beitragen kann, wie wir schon bei manchem Teilnehmer sehen konnten. Außerdem freut es mich, dass mittlerweile auch die Damenwelt gut vertreten ist. Das hat zwar einige Überredungskünste gekostet, es war aber die Mühe wert. Oder? ;-)

6. Was hat dir diese Aktion bisher gebracht? Gab es dadurch mehr Traffic, Backlinks, neue Kontakte …?

Von all dem etwas bis viel. Die Kontakte sehe ich natürlich als größten Gewinn an. Zudem macht die Sache enorm Spaß und das ist doch das Wichtigste.


7. Wie sieht denn dein Setup aus? Was braucht deiner Meinung nach ein Blogger an Hard- und Software?

Eigentlich nicht viel. Ein Rechner wäre von Vorteil, denke ich. Ein Browser, eine Bildbearbeitungssoftware und je nach Ausrichtung des Blogs eventuell noch eine Kamera.

Im Prinzip ist es wie bei jedem Hobby (ich lass jetzt mal die Profiblogger aussen vor), man fängt klein an und bei Gefallen investiert man dann in mehr.


8. “Das Setup” sorgt auf jeden Fall für Aufmerksamkeit. Was machst du sonst noch so, um deinen Blog zu vemarkten?

Vermarkten hört sich sehr kommerziell an. Genau das passt allerdings so gar nicht zu meinem Blog.

Was das Erzeugen von Aufmerksamkeit anbelangt: Generell handhabe ich es wie vor Jahren auch. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Das fängt mit dem Kommentieren in anderen Blogs an und hört lange nicht beim Verlinken / Backlinks auf. Diskussionskultur würde ich es nennen. Die Aufmerksamkeit kommt dann von ganz allein.

Twitter und Facebook sollte man als “moderner Blogger” nicht ignorieren. Aber da erzähle ich ja sicher nichts Neues.


9. Was sind deine wichtigsten Tipps für “Neu-Blogger”, die nun gerade anfangen und ihren Blog erfolgreich machen wollen?

Das Wichtigste? Einen eigenen Stil haben bzw. entwickeln und sich dennoch nicht verbiegen.

Interessante Beiträge schreiben – kein Abklatsch irgendwelcher News und keine YouTube-Fundstücksammlungen.

Das Social Network nutzen, um die Sache in die Welt herauszuposaunen. Und wie im echten Leben ist Vitamin B auch manchmal ganz hilfreich.


10. Du hast vor kurzem ja auch die Aktion “adopt a blog” angekündigt.
Um was genau geht es dabei und wie soll das ablaufen?

Uuuh, falsche Frage. Die Aktion habe ich derzeit auf Eis liegen. Ziel war es, neue Blogs ein wenig an die Hand zu nehmen.

Das Feedback war so lala. Kann sein, dass der Sommer der falsche Zeitpunkt war. Im Herbst starte ich noch mal einen weiteren Anlauf.


11. Auf was für Aktionen können wir uns in Zukunft noch freuen?

Fragen wir Paul. Im Ernst – ich weiß es noch nicht. Lasst euch überraschen.


Danke Martin

für die Einblicke in dein Blogger-Leben.

Wie man sieht, muss man nicht professionell bloggen, um mit coolen Ideen und lesenswerten Inhalten viele Leser zu bekommen.

Gerade Hobby-Blogger investieren viel Herzblut und Leidenschaft in ihre Blogs. Und da können sich professionelle Blogs oft einen Teil abschneiden. Wenn man dann noch eine professionelle Vermarktung und ernsthafte Monetarisierung umsetzt, dann sind die Voraussetzungen für den auch finanziellen Erfolg gegeben.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
14 Kommentare und Trackbacks zu 'Blog-Erfolg mit Herzblut und Leidenschaft'

Kommentare zu 'Blog-Erfolg mit Herzblut und Leidenschaft' mit RSS

  1. 1 Lothar kommentierte am 29.07.2010 um 11:43 Uhr

    Wow, das zweite Interview in dieser Woche schon. Respekt! ;)
    Finden dieses Interview richtig interessant, vor allem weil ich mir auch schon überlegt habe zu “switchen”. Bisher bin ich auf keinen Blog gestoßen, der hierzu so gute Tipps gibt.
    Auch gefällt mir, das Martin “just for fun” bloggt und dennoch einen richtig tollen Blog hat.
    Insgesamt wieder mal ein sehr interessanter Artikel!
    Weiter so! ;)

    Viele Grüße Lothar.

  2. 2 Robert Gnidtke kommentierte am 29.07.2010 um 12:23 Uhr

    Hi Peer, wieder mal ein sehr interessantes Interview. Das macht Deine Seite für mich immer noch ein wenig lebendiger und motivierender als sie eh schon ist – danke!
    Mal ne andere Frage, wie ist eigentlich aus Deiner Sicht der Aufwand für ein solches Interview im Vergleich zum Schreiben eines normal Artikels zu sehen? Macht es mehr Arbeit?

    Gruß,
    Robert

  3. 3 Tina kommentierte am 29.07.2010 um 13:40 Uhr

    Sehr interessantes Interview! Ich kenne “admartinator” erst seit heute, weil wir uns seit heute auf Twitter gegenseitig folgen. :D Da kommt das Interview gerade recht. :-)

    Am besten gefällt mir von Martin die Aussage: “Einen eigenen Stil haben bzw. entwickeln und sich dennoch nicht verbiegen.” Nicht immer ganz einfach, aber als Hobby-Blogger noch die sympathischste Form.

  4. 4 Martin Schneyra kommentierte am 29.07.2010 um 14:06 Uhr

    Diese Stil-Sache lies mich nachdenken. Zu oft habe ich in der letzten Zeit einfach nur schlecht gemachte Kopien einiger bekannter Blogs gelesen. Wahre Worte!

    Achja, und beim Ad lese ich schon ne ganze Weile mit.

  5. 5 Dominik kommentierte am 29.07.2010 um 14:22 Uhr

    In 3 Jahren kannst du mich auch interviewn, grins.

    Nee, Admartinator ist echt super und ich bin bei den 100 auch dabei ;-)

  6. 6 Logan kommentierte am 29.07.2010 um 14:41 Uhr

    “Vermarkten hört sich sehr kommerziell an. Genau das passt allerdings so gar nicht zu meinem Blog.”

    Ich sehe nichts schlechtes daran, wenn man sein Blog auch vermarktet oder kommerziell nutzt. Wenn man hilfreiche Dinge schreibt, so ist wird es dadurch für mehr Leute hilfreich. Ist doch eine gute Sache!

    Schönes Interview!

  7. 7 Peer Wandiger kommentierte am 29.07.2010 um 17:17 Uhr

    @ Lothar
    Ja, da 2. Interview und wenig von mir. Könnte daran liegen, dass ich diese Woche im Urlaub bin. :wink:

    @ Robert
    So ein Interview macht natürlich Arbeit. Aber auch weniger, als einen ganzen Artikel selber zu schreiben.

  8. 8 Andre kommentierte am 29.07.2010 um 17:29 Uhr

    Interessantes Interview. Wäre super, wenn Du in Deinem Blog vielleicht eine extra Rubrik nur für Interviews mit interessanten Bloggern oder erfolgreichen Onlinern machen würdest, damit Neulinge davon lernen können :wink:

  9. 9 ad kommentierte am 29.07.2010 um 19:35 Uhr

    Danke für die netten Worte hier in den Kommentaren.

    @Logan: nein, da ist nichts Schlechtes dran. Sorry, wenn das so rüberkam. Ich wollte nur damit ausdrücken, dass ich mein Blog nicht als kommerzielles Projekt ansehe bzw. betreibe. Was nicht heißen soll, dass ich es mir nicht vorstellen kann. Aber da ich ja in Lohn und Brot bin, muss es ja nicht sein. ;)

  10. 10 ad kommentierte am 29.07.2010 um 19:36 Uhr

    Ach – und bevor ich es vergesse: Peer – Setup? :wink:

  11. 11 Manja kommentierte am 30.07.2010 um 10:45 Uhr

    Wow – Ich bin echt beeindruckt! Tolles Interview, tolle Denkanstöße und Einblicke. Ich bin erst seit kurzem am Bloggen und bin fest davon überzeugt mir hier noch was abgucken zu können! Ich bin fasziniert und gleichermaßen überrascht darüber, mit welcher Leidenschaft ihr eure Bloggs erstellt!

  12. 12 Gregor kommentierte am 30.07.2010 um 18:35 Uhr

    Sehr Interessantes Interview, einen Blog auf die Beine zu stellen, von dem andere auch profitieren können finde ich Bemerkenswert. Weiter so!

    Grüße

  13. 13 ach1m kommentierte am 31.07.2010 um 13:16 Uhr

    Der Martin ist wirklich ein feiner Kerl und das weiß er auch. Auch sein Blog ist toll. Aber dieses Interview lässt sich schwer bis grausam lesen. Allein die zweite Frage, die mit der ersten schon beantwortet wurde. Nicht falsch verstehen, will hier keinen anmeckern. Aber die Fragen lassen mich eher Gähnen als Staunen. :-/

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  1. Die richtige Einstellung beim bloggen | Zafenat



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