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Blogger, know thyself! – Wie jeder mit seinem Weg erfolgreich sein kann
Trinity - 23 Kommentare - Blogs, Geld verdienen, Nischen, Tipps - Ähnliche Artikel


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Im heutigen Gastartikel schildert Trinity von tipblog.de ihre Erfahrungen zum Thema “Geld verdienen mit Blogs”.

Das passt ja sehr gut zur heutigen Einnahmen-Listen. :-)

Ich habe mich in den vergangenen Monaten häufiger damit befasst, mit dem Bloggen (mehr) Geld zu verdienen.

Seit Oktober letzten Jahres schreibe ich regelmäßig Auftragsartikel für Tipblog.de. Dies auf freiberuflicher Basis und mal mehr, mal weniger gut bezahlt. Normalerweise arbeite ich im PR-Bereich und bin darauf spezialisiert, für meine Kunden kostenlose Multiplikatoren in den Medien zu finden.

Im Herbst 2009 hatte ich gerade beschlossen, wieder freiberuflich tätig zu werden und hatte auch schon meinen ersten regionalen Auftrag auf dem Tisch. Eine Freundin schickte mir damals das “Job-Angebot” des Blogbetreibers zu, mit dem Kommentar: “Das wäre doch was für dich!”. Es war eigentlich als 400 Euro – Job gedacht.

Ich meldete mich gleich bei dem Blogbetreiber und schickte ihm Links zu einigen meiner Gruppenbeiträge bei xing.com, sowie meinem eigenen Blog bei WordPress, in dem ich vor allem einige Gedichte und Essays veröffentlicht hatte, das jedoch unvermarktet war.

Bloggen als Hobby – Erfahrungen sammeln

Wir einigten uns auf ein Honorar pro Artikel und ich ließ mich gerne darauf ein, probehalber, einfach um mal zu schauen, wie leicht (oder schwer) es mir fallen würde, über unterschiedlichste Themen zu schreiben. Bis dato hatte ich auch keinerlei Erfahrung mit dem Schreiben auf Zeit. Und Zeit ist definitiv ein wichtiger Faktor, wenn man für ein relativ geringes Honorar schreibt.

Bereits nach wenigen Wochen hatte ich einiges über mich selbst gelernt:

  1. dass ich durchaus über ALLES Mögliche zu schreiben in der Lage bin (wo ich zuvor gedacht hatte, dass ich nur bei den Themen inspiriert wäre, die mir selbst besonders am Herzen liegen)
  2. dass eine selbst gesteckte Zeitspanne pro Artikel keinen Qualitätsverlust bedeuten muss (zuvor war ich davon ausgegangen, dass GUT gleichbedeutend mit viel Zeitaufwand war)
  3. dass ich eine spezielle Vorliebe dafür habe die „andere“ Seite zu beleuchten, gerade wenn es um aktuelle Themen geht, über die die Medien einseitig berichten

Ich hatte das Schreiben für Geld zunächst als Versuch angesehen. Es war wie ein Test meines eigenen Horizontes und ein Test bzgl. meiner Fähigkeit, auf den Punkt zu schreiben und flexibel zu sein, wenn mir im Laufe des Tages ein brennendes Thema auf den Schirm flatterte.

Kooperationen eingehen

Zwischen meinem Auftraggeber und mir klappte es recht gut von Anfang an. Wir ergänzen uns. Er interessiert sich vor allem für die Vermarktungsseite, SEO-Kniffe und alles, was mit der Verbreitung des Blogs zu tun hat.

Ich schreibe gerne und habe ein Talent, Informationen an den Start zu bringen, die oftmals bei der Berichterstattung in den Medien ausgeblendet bleiben, jedoch wichtig sind, um ein umfassenderes Bild einer Situation zu bekommen.

Hinsichtlich eines eigenen Blogs würde ich auf jeden Fall auch mit einem Partner zusammenarbeiten wollen, dessen Schwerpunkt auf der Vermarktung liegt, damit ich mich ganz auf’s Schreiben und Recherchieren konzentrieren kann, denn das macht mir am meisten Spaß

Erfahrungen auswerten

Das Geldverdienen an die erste Stelle zu setzen hätte in meinem Fall wahrscheinlich nicht so funktioniert. Ich hatte schon ein Jahr vor meinem ersten Textauftrag einfach aus Mitteilungsbedürfnis angefangen, mich im Internet zu äußern. Auch, weil mir immerzu auffiel, dass in vielen Diskussionen wichtige Aspekte fehlten und ganz oft Polemik herrschte.

Mein Fazit aus den letzten 10 Monaten: Yes I can! Ich habe einfach anfangen zu schreiben. Eine Möglichkeit mit dem Schreiben Geld zu bewegen, für mich und andere, hat sich erst nach und nach ergeben und hatte sicherlich viel damit zu tun, dass ich gelernt hatte, mich meinungstechnisch über die übliche Polaritätsebene hinaus zu begeben.

Blogger, know thyself!

Ich denke, dass es gut ist, sich selbst und seine Grenzen und Vorlieben zu kennen, bevor man ein (Blog)Projekt beginnt. War das Schreiben bisher eher ein bezahltes Hobby, so kann ich mir heute sehr gut vorstellen, hiermit einen Großteil meines Lebensunterhaltes zu verdienen. Dies jedoch nicht, weil ich schon 25.000 Aufträge am Start habe, sondern weil ich das Grundprinzip, nach dem es für MICH funktioniert, verstehe.

It’s all in the mix

Hier bei selbständig-im-netz.de gibt es eine große Bandbreite an Tipps und Anregungen, was das Erstellen und Vermarkten eines Blogs betrifft. Meiner Meinung nach entscheidet der richtige Mix aus verschiedenen Tools und Fähigkeiten darüber, ob und wie erfolgreich man mit einem Blog ist.

Seien es nun Plug-Ins, Google-Tools oder aber das eigene Talent, Trends zu erkennen, bevor sie an der Oberfläche auftauchen: die Mischung macht’s. Und manchmal macht es Sinn, sich durch einen Partner ergänzen zu lassen, der das mitbringt, was einem selbst fehlt oder schwer fällt. Kooperation heißt daher für mich persönlich die Devise.

Die eigene Nische entdecken

Meine “Nische” im Netz habe ich im Grunde schon gefunden. Sie lautet: keine Nische zu haben. Ich interessiere mich für die gesamte Bandbreite des Lebens und für alles, was mit Bewusstsein zu tun hat.

Ich liebe es, Informationen zu vervollständigen und im dunklen liegende Aspekte zu beleuchten, was nur mit einer relativ „neutralen“ Haltung möglich ist, die davon ausgeht, dass nichts nur gut oder nur böse ist. Viele Grüße an die Boulevard-Medien an dieser Stelle. Und Leute, diese Haltung entspringt meiner Lebenserfahrung und ist nix, was man sich bei Google kaufen kann.

Heraklit würde mein Steckenpferdchen Enantiodromie nennen, das stetige Werden und Vergehen, nachdem logischerweise alles auch sein Gegenteil enthält. Die Wahrheit schließt nichts aus und ich finde meinen Bloggernamen, Trinity, dementsprechend schon mal very corporate. ;-)

Kürzlich sah ich mal einen Ausschnitt aus der alten US-Fernsehsendung „What’s My Line?“ (ähnlich Robert Lemkes’ „Was bin ich?“). Zu Gast war der Maler Salvador Dalí. Völlig surreal die Sendung mit ihm!

Er antwortete auf fast alle Fragen zu seinem Leben und seinen Interessen: „Ja“, was den Showmaster total fertigmachte. Dalí hatte keine Nische – und doch wurde er schließlich erkannt, gerade WEIL es seine “Nische” war, KEINE Nische zu haben. Einfach genial:
So treibe ich mich auf TEDx-Events rum (ja, das kostet Geld, ist aber ungemein interessant!), wo Ideen präsentiert werden, die sowohl innovativ als teilweise auch gewagt sind. Ich promote Pick-Up-Konferenzen und lausche den Vorträgen von Dr. Gerald Hüther zu Gelassenheit und Neuroaktivität. Ich interessiere mich für die Spiegelneuronen-Forschung ebenso wie für Design, das die Welt schöner macht und ich schaue mir mit ebensoviel Begeisterung “Sex In The City” als auch “Temple Grandin” an. Nische? Was ist das?

Ich lasse in Foren oder meinen Social Networks die Aspekte zu einem Thema verlauten, die die aufgebrachte Meute eigentlich verdrängen wollte. Das alles jedoch immer mit einem Augenzwinkern und ohne den berühmten erhobenen Zeigefinger. Und ich meine, dass Wohlwollen und Neugierde ganz wichtige Faktoren sind, wenn es um Kreativität geht und schließlich auch um Erfolg.


SEO vs. Authentizität

Eins habe auch ich als relativ unerfahrene Blogvermarkterin verstanden: zu versuchen, lediglich durch Keywords zu hohen Besucherzahlen zu kommen, ist einseitig und riskant. Dasselbe gilt auch für das Erstellen eines Bogs IN einer bestimmten Nische im Netz.

Wenn ich mir eine Nische ausschließlich aussuche, weil bestimmte Keywords bzw. Themen in den Add-Word-Charts bei Google Top sind, kann das auch nach hinten losgehen, wenn der Content Schrott ist oder von Keywords oder gekauften Links überquillt.

Man kann so was auch in der Wirtschaft beobachten. Heute erst las ich in Richard Bransons Blog über das Virgin Trouble Shooting. Ein großer Fehler der Vergangenheit war, Virgin Cola gegen Coca Cola und Pepsi ins Rennen zu schicken.

Der Markt, die Nachfrage nach Cola, waren hier riesig, aber: die beiden Top-Marken waren so was von etabliert und aufgeladen, dass Virgin sich einige Zähne daran ausgebissen hat und dieses Unterfangen bis heute einer der größten Misserfolge der Firmengeschichte ist


The Why-Factor

Ich gehe davon aus, dass das größte Geschenk des Internets an die Menschen ist, dass wir in ihm gemeinsam die vielen kleinen Puzzlestückchen sammeln können, die Teil der „ganzen“ Lebenswahrheit sind. Hier MEINEN Beitrag zu leisten, in dem ich schreibe, ist im Grunde meine Motivation.

Ob ich nun als Hobby-Bloggerin 100,- Euro im Monat verdiene, oder von irgendwo auf einer Insel im Süden 3000,- Euro/Monat an Werbe- oder Sponsoringeinnahmen mache, ist dabei erstmal egal.

Und wenn es darum geht, zu überlegen, mit wem man zusammenarbeitet und für welche Zielgruppe man schreibt, kann es sehr hilfreich sein, mal zu definieren, warum man tut, was man tut.

Ich mache die Erfahrung, dass ein gemeinsamer Warum-Faktor sowohl die richtigen Partner als auch Kunden/Leser anzieht. Schon mal darüber nachgedacht, warum Leute kaufen/lesen, was sie kaufen/lesen? Oder warum es mit einigen Partner sehr gut läuft und mit anderen nach kurzer Zusammenarbeit der Ofen wieder ausgeht?

Inspiration dazu gibt’s u.a. auf ted.com

Ich wünsche allen Schreibern und Bloggern, dass sie vor allem sich selbst kennenlernen, ihre Vorlieben und Stärken, Schwächen und Talente und dass sie die zur Verfügung stehenden Tools weise zu nutzen lernen, damit wir in einer großen Internet-Puzzle-Performance alle der Wahrheit des Lebens ein Stückchen näher kommen. Mit Freude, Inspiration und natürlich mit jeder Menge Moos!!!


Dieser Erfahrungsbericht zeigt sehr schön das, was ich hier im Blog immer wieder versuchen zu vermitteln. Bei allen Tipps, Erfahrungen, Best Practices etc, muss jeder seinen eigenen Weg finden und selber ausprobieren, mit was er/sie erfolgreich ist. Es gibt keine Königswege und keine garantierten Erfolgsrezepte.

Während für mich die Nische das erfolgreiche Geschäftsmodell ist, ist es für andere das nicht. Also immer alle Tipps, Tricks und Anleitungen im Web als Ausgangsbasis nehmen, aber dann bitte das Hirn einschalten und den eigenen Weg finden. :-)

Du hast Interesse einen Gastartikel hier auf “Selbständig im Netz” zu veröffentlichen? Dann einfach eine eMail mit kurzer Vorstellung und Artikelideen an autor@selbstaendig-im-netz.de senden.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
23 Kommentare und Trackbacks zu 'Blogger, know thyself! – Wie jeder mit seinem Weg erfolgreich sein kann'

Kommentare zu 'Blogger, know thyself! – Wie jeder mit seinem Weg erfolgreich sein kann' mit RSS

  1. 1 webwork kommentierte am 10.08.2010 um 13:54 Uhr

    Wirklich wunderbar geschrieben und inhaltlich nur zu unterstreichen. Daumen hoch!

  2. 2 Klaus Kreisler kommentierte am 10.08.2010 um 14:14 Uhr

    Lässt sich wunderbar lesen und enthält einige nützliche Hinweise!

  3. 3 Heike kommentierte am 10.08.2010 um 14:49 Uhr

    Schön gesagt: Yes I can! Genau das entdecke ich auch gerade nach rund 2 Monaten mit dem eigenen Blog. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass ich so viele Wörter habe ;-)

  4. 4 Logan kommentierte am 10.08.2010 um 15:19 Uhr

    Schöner Artikel!

    Meiner Meinung nach kommt der Erfolg, wenn man ernsthaft anderen Leuten helfen möchte deren Probleme zu lösen und das auch tut. All die Keyword- und Traffic-Tricks helfen, an mehr Leute zu gelangen. Die Tricks alleine jedoch versanden schnell, wenn nicht wirklich die Absicht da ist etwas gutes zu tun!

  5. 5 datawatchdog kommentierte am 10.08.2010 um 15:20 Uhr

    Viel Allgemeinplätze ohne fundiertes Wissen.

  6. 6 Bella kommentierte am 10.08.2010 um 16:18 Uhr

    Ich fand den Artikel äußerst nichtssagend. Der war so nichtssagend und sich vor Aussagen drückend, dass ich mich aufregen könnte. Da die Autorin aber auch wohl so durchs Leben geht und wenn sie mal Stellung bezieht, es mit einem Augenzwinkern kaschiert, passt es aber wieder.

    Man kann zu dem Argument “keine Nische zu haben ist auch eine Nische” auch antworten: Universalgenies gibt es aus gutem Grund seit einigen hundert Jahren nicht mehr. Und ein oberflächliches Wissen ist nicht immer ein gutes Wissen.

    Vielleicht hat mich auch die Dalí-Verehrung am Ende negativ eingestimmt. Vielleicht sollte die Autorin ihr Wissen über Salvador Dalí etwas vertiefen. Aber ich möchte jetzt sicherlich keine Dalí-Diskussion lostreten.

    Aber wir leben ja in einem freien Land. Jeder kann ja seine Meinung haben, wie er das für richtig halten und wenn die Autorin damit glücklich ist.

  7. 7 Peter kommentierte am 10.08.2010 um 16:42 Uhr

    Also ich lese diesen genannte Tipblog doch schon ein wenig länger. Meine Meinung zu diesen Blog sind durchaus positiv. Zumindest ist eine Richtig zu erkennen und trotz der Tatsache das hier praktisch über alles mögliche besprochen wird, finde ich so ein Blog recht gelungen.

    Gut es mag unterschiedliche persönliche Präferenzen geben und manche die vielleicht nur in Richtung PC, IT Und Web denken werden so ein Blog nicht gerade besonders berauschend finden. Dem steht aber entgegen das es draußen bei den Leser auch unterschiedliche Interessen gibt. Hier finden sich Leser die gerne über IT, Web und SEO lesen wollen, aber genauso welche die mit solche Themen nichts anfangen können.

    Und die Aussage “ich habe meine Nische gefunden indem ich keine habe” bedeutet nicht das nur einfach oberflächlich über alles mögliche geschrieben wird…..

  8. 8 Texterela kommentierte am 10.08.2010 um 17:43 Uhr

    Ein wunderbarer Bericht! Sich selbst und seinen Eigenheiten treu zu bleiben ist in meinen Augen mit das Wichtigste, das man beim Schreiben allgemein (nicht nur beim Bloggen) berücksichtigen muss. Und das nicht nur, weil die Freude an der Arbeit auch Einfluss auf den Erfolg hat. Ich denke die Menschen spüren es, ob da einfach nur was hingeklatscht wurde oder ob sich da wirklich jemand Gedanken gemacht hat. Ob man da jetzt eine Nische hat oder nicht – das ist doch den eigenen Vorlieben überlassen. Wichtig ist es in meinen Augen eher, dass man alles unter einem Thema vereinen kann. Dann ergeben auch die unterschiedlichsten Bereiche am Ende ein ausgesprochen interessantes Bild.

  9. 9 seb kommentierte am 10.08.2010 um 19:26 Uhr

    Ich denke, es ist durchaus wichtig seine eigene Nischen zu haben. Persoenlich habe ich noch keinen “ich-schreibe-ueber-alles-Blog” gefunden, den ich lesenswert fand. Mir sind klar thematisch abgegrenzte Blogs am liebsten, bei denen die Autoren wissen, wovon sie schreiben.

  10. 10 Ulrich kommentierte am 10.08.2010 um 20:06 Uhr

    Toller Gastartikel. Ich liebe so viel nischenfreie Aufgeschlossenheit! Sehr erfrischend zu lesen. Danke.

    Doch, es gibt auch heute Universalgenies, Bella. Wahrscheinlich erkennst du sie aus guten Grund nicht. Es muss Menschen geben, die den Mut haben, über den Tellerrand zu schauen. Abwertende Kommentare sind leider dafür oft die Belohnung. Ich fand den Artikel SEHR gehaltvoll und konkret. Allgemeinplätze, datawatchdog? Wo?? Dein Name ist Programm, stimmt’s?! Wuff, grrrrr :shock:

    Für die Überbewertung von Faktenwissen und die Abwertung von Erfahrungswissen gibt es Gründe – ob die “gut” sind, ist eine Frage der Perspektive. Diskussion logischerweise unfruchtbar.

  11. 11 Mac_BetH kommentierte am 10.08.2010 um 21:22 Uhr

    Hallo Trinity,

    ein sehr schöner und ansprechender Artikel. Ich verstehe warum man dir Geld fürs Schreiben bezahlt! ;-)

    Ja, aber das was du beschreibst ist genau das, was manch ein “Anfänger” nicht versteht. Es geht uns Bloggern nicht in erster Linie ums Geldverdienen. Es geht für die meisten darum ihre Leidenschaft auszuleben und damit vielleicht die Kosten zu decken! Wenn es mehr ist, klasse! Wenn nicht, auch gut!

    Es ist für mich schön zu lesen, dass du deinen Weg gefunden hast! ;-)

    Gruß

    Matthias

    P.S: Und ich komme jetzt öfters bei tipblog.de! Versprochen!

  12. 12 Bella kommentierte am 11.08.2010 um 04:40 Uhr

    Ulrich, dann nenne mir ein noch lebendes Universalgenie. Und nett, dass man hier für eine andere Meinung niedergemacht wird. Ich hatte Selbständig im Netz allerdings etwas anders in Erinnerung. Ich habe die Autorin, Trinity, zumindest nicht persönlich mit “Wuff, grrrrr” angegriffen, sondern ihr durchaus zugestanden, dass ihre Meinung ihre Meinung ist und ich ihr diese auch gerne lasse. Wenn es ihr Weg ist, denn sie für gut befindet, … dann ist das doch super.
    Wenn aber jemand, in diesem Fall eine sie, ihre Meinung in einem Gastartikel kundtut, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
    – Sie muss damit Leben, auch mal Gegenwind abzubekommen. Schließlich schreit man so einen Artikel nicht aus Langeweile, sondern um andere Meinungen zu hören und das können eben auch negative sein.
    – Oder sie schreibt unter den Artikel: Nur positive Kommentare erwünscht. Hät ich mich im übrigen dran gehalten, denn ich lese immer erst alles, bevor ich was schreibe.
    – Oder sie muss eine Meinung vertreten, die alle haben. Und ich bin mir ziemlich sicher, es gibt kein Thema, bei der sich 100 Prozent der Weltbevölkerung wirklich einig sind.

    Und ich hab meine Meinung immerhin begründet.

    Aber ich habe wieder etwas gelernt und dafür danke ich ganz herzlich.

  13. 13 Peer Wandiger kommentierte am 11.08.2010 um 08:05 Uhr

    Ganz ruhig. :grin:

    Es gibt nun mal unterschiedliche Meinungen. Ich sehe das zwar auch anders als die Autorin, aber das ist doch in Ordnung. Das Leben ist vielfältig und so ist es doch ganz normal, dass es unterschiedlich Ansichten gibt.

    Ich fand den Artikel aber deshalb ganz interessant, weil ich hier im Blog ja normalerweise immer die Nischen-Sichtweise vertrete. Eine andere Meinung und eine nette Diskussion darüber ist da auch mal hilfreich.

  14. 14 Mad kommentierte am 11.08.2010 um 09:42 Uhr

    Natürlich muss nicht jeder ihrer Meinung sein, aber mir hat der Artikel gefallen und darin vor allem die Begeisterung mit der sie schreibt. Leidenschaft ist eine Grundvorraussetzung fürs Bloggen und die hat sie sicherlich ausreichend. Den inhaltlichen Wert muss jeder für sich selbst bestimmen.
    Weiter so Trinity !

  15. 15 Sumit kommentierte am 11.08.2010 um 14:05 Uhr

    Sehr schöner Text! Natürlich ein Erfahrungbericht und keine (Mehrheits-)Faktensammlung. Auf die Idee mit jemandem zusammen zu arbeiten bin ich noch garnicht gekommen. Also zumindest nicht nach Vermarktung und Schreiben getrennt.
    Werd ich mir mal meine Gedanken machen

    Grüße
    Sumit

  16. 16 Sergiu (Einrichtungsblog) kommentierte am 11.08.2010 um 15:41 Uhr

    Also ich kann dem Text auch nicht viel abgewinnen. Es macht mich zwar insofern etwas reicher, dass ich sehe, es gibt Leute, die sind eben anders als ich, aber richtig ansprechen tut mich sowas nicht. (vielleicht, weil ich keine Frau bin?)
    Ich habe lieber in Texte eine klare Idee und einen erkennbaren roten Faden, ein Ziel. Das Ziel kein Ziel zu haben, erscheint mir, für meine Vorstellungen, etwas wirr und sinnlos (ohne Sinn).
    Obwohl ich gutgeschrieben Texte und elendig lange Erklärungen von Zuständen, Gefühlen und Intentionen interessant finde (ich lese auch Blogs von Psychologen und Therapeuten), aber nur Texte, des Textens Willens, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

  17. 17 Patricia kommentierte am 11.08.2010 um 16:17 Uhr

    “dass ich eine spezielle Vorliebe dafür habe die „andere“ Seite zu beleuchten, gerade wenn es um aktuelle Themen geht, über die die Medien einseitig berichten”

    Wie löst Du hier das Problem Recherche? Eigentlich ist recht viel Rechercheaufwand nötig, um die “andere” Seite zeigen zu können. Ich glaube, dass Blogger allzu schnell hierbei an ihre Grenzen stoßen.

  18. 18 Trinity kommentierte am 11.08.2010 um 17:21 Uhr

    Hallo zusammen:-)

    von meiner Seite aus gibt’s überhaupt kein Problem mit den Kommentaren, egal welche Meinung jemand vertritt. Wie gesagt gehe ich davon aus, dass es immer mehrere Wege gibt, auf die Dinge zu schauen. In diesem Sinne freue ich mich einfach, meinen Beitrag leisten zu können.

    Vielleicht beantwortet das ja deine Frage, Patricia. Ich recherchiere mit dem Bewußtsein, dass es so gut wie immer Fakten gibt, die ich noch nicht kenne. Und so finde ich dann meist sehr schnell das, was ich bisher nicht wußte: also Neues zu einem Thema. Klar schaue ich auf zuverlässige Quellen. Es geht mir aber mehr darum, mir einfach Gedanken über die Informationen zu machen, die ich habe, und diese Gedanken mit anderen zu teilen. Da bewerte ich dann Meinungen nicht so sehr, weil jeder auf Informationen anders reagiert.

    Habe grad heute bei der Recherche zum Start von Google Streetview einen Artikel gefunden, in dem es heißt, dass Google derzeit fliegende Drohnen zur Aufzeichnung aus der Luft testet.
    Hehe, so läuft das.

    Ich habe den Eindruck, dass so manch erfolgreicher Blogger in den USA beispielsweise die sehr persönliche Schiene in der Blogosphäre als ihr Herzstück betrachtet. Entsprechend der Maxime “Ich bin der Nabel meiner Welt” ist man selbst -mit allem, was zu einem gehört – wahrscheinlich die coolste Nische überhaupt:-) Vielleicht die Nische, in der man sich am besten auskennt.

    Wenn ich paralell zum Start meines eigenen Blogs im Auftrag über verschiedenste Themen für ein anderes Blog schreibe, dann macht es für mich natürlich Sinn, nicht nur in einem einzigen Bereich informiert bzw. begeisterungsfähig zu sein. Somit passt das mit tipblog.de sehr gut zu mir.

    Ich lerne ständig dazu in dieser Zusammenarbeit und mein Horizont auch was das Bloggen an sich betrifft wird erweitert. Das ist einer der Gründe, weshalb ich es überhaupt mache.

    Liebe Grüße.

  19. 19 Frederik kommentierte am 11.08.2010 um 17:53 Uhr

    In diesem Beitrag stimmt einfach alles. Der Text selbst, die positive und lockere Einstellung der (sehr bewusst erscheinenden) Gastautorin, die äußerst amüsante Dalí-Pointe und natürlich die zu erwartenden Offensivkommentare derjenigen, die meinen, sie allein hätten den Sinn des Lebens erkannt.

  20. 20 Ulrich kommentierte am 12.08.2010 um 04:51 Uhr

    >dann nenne mir ein noch lebendes Universalgenie.
    Sorry, das kann ich nicht machen. Die meisten von denen legen aus guten Grund Wert auf ihre Privatsphäre.

    >Und nett, dass man hier für eine andere Meinung niedergemacht wird.
    Kann ich irgend etwas tun, damit man sich… äh … damit DU dich getröstet fühlst und dieses negative Grundgefühl ünderwinden kannst, Bella?

    >Aber ich habe wieder etwas gelernt und dafür danke ich ganz herzlich.
    Gute Einstellung, Bella! :cool: Also: Dranbleiben! Alles wird gut. Toi toi toi.

  21. 21 Michael kommentierte am 12.08.2010 um 11:06 Uhr

    Für mich ein motivierender Artikel! Gerade im Hinblick darauf, dass man als unerfahrener Blogger am Anfang immer so seine Probleme hat seinen Weg zu finden! Vielen Dank.

  22. 22 Thom kommentierte am 12.08.2010 um 13:29 Uhr

    hallo zusammen,
    Ich wollte mich auch noch zu Wort melden. Ich lese, dass die Mehrheit den Schreibstiel und den Inhalt von trinity genauso spannend findet wie ich, der Blogbetreiber von tipblog.
    Vor fast genau 1 Jahr gab es hier ein Interview mit mir über das Thema : „Schreib was du willst“ http://www.selbstaendig-im-netz.de/2009/08/24/blogs/schreib-ueber-das-was-dich-interessiert-interview-mit-tipblog-de/
    Dort schrieb ich: „… wusste ich schon früh das wir nicht die einzigen beiden Schreiber sein werden.“
    Tipblog ist für mich nur ein Hobby und ein Spielchen mit dem ich erkannt habe auch Geld zu verdienen. Leider liegt mir das Schreiben überhaupt nicht. Um aber im Level weiter aufzusteigen muss ich investieren und die Einnahmen verteilen.
    Also “Proaktiv” ,wie Peer in seinem letzten Beitrag geschrieben hat.
    Mit Bloggen Geld verdienen? 100% JA .
    Es soll aber Spass machen und kein Stress werden.
    Ich verdiene mein Geld in einem anderen Bereich und werde mein Blog Spielchen, durch Kooperationen wie mit Trinity und den anderen Schreibern langsam „Proaktiv“ nach vorne bringen.
    Gruß
    Thomas

  23. 23 Sascha kommentierte am 14.08.2010 um 00:00 Uhr

    Hi,
    ich muss ehrlich sagen, dass ich den Artikel gelungen finde. Man kann ihn locker flockig runterlesen. Ich bin im Abschnitt “Blogger, know thyself!” vollkommen deiner Meinung. Zum bloggen muss man kein Talent haben, sondern nur Spaß am schreiben und durchhaltevermögen, worüber man schreibt ist erst einmal egal. Wenn man mit freude bei der Sache ist stellt sich der Erfolg von ganz alleine ein, das habe ich zumindest festgestellt.
    Vielen Dank und Grüße,
    Sascha



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