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Heimbüro für Selbständige im Netz
Peer Wandiger - 42 Kommentare - Existenzgründung, Selbständig - Ähnliche Artikel


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Wenn man sich selbständig macht, dass muss man auch irgendwo regelmäßig arbeiten.

Das Heimbüro ist eine häufig gewählte Lösung dafür, die sich im Detail dann aber doch oft stark unterscheidet.

Im heutigen Artikel über Heimbüros möchte ich unter anderem über die Vor- und Nachteile von Heimbüros sprechen, über die Einrichtung von Heimbüros ein paar Worte verlieren und so einiges mehr.

Natürlich freue ich mich auch über eure Erfahrungen und Meinungen dazu in den Kommentaren.

Das Heimbüro

Zu aller erst muss ich voraus schicken, dass es hier um ein Heimbüro für Selbständige im Netz geht.

Das unterscheidet sich natürlich schon von den Anforderungen stark von anderen Berufszweigen und Branchen. Und selbst bei der Zielgruppe “Selbständige im Netz” gibt es sicher unterschiedliche Schwerpunkte und Wünsche für das eigene Büro. Die folgenden Tipps sind also als Anregung zu sehen und keinesfalls in Stein gemeißelt.

Deshalb sollte man sich bei der Einrichtung eines eigenen Büros erst einmal einige Fragen stellen:

  • Habe ich einen eigenen Raum für mein Büro?
  • Wie viel Platz brauche ich zum arbeiten und z.B. für Unterlagen?
  • Habe ich Kundenverkehr oder arbeite ich ausschließlich allein?
  • Bin ich viel unterwegs bei Kunden oder hauptsächlich im Büro?
  • Welche speziellen Dinge (z.B. Technik) benötige ich im Büro?
  • Wie stark lasse ich mich von meinem privaten Lebensraum ablenken?

Die Antworten auf diese Fragen sorgen schon dafür, dass man die ersten Entscheidungen treffen kann.

Denn es ist wichtig, dass man sich vorher schon Gedanken über das eigene Büro macht, bevor man Geld ausgibt und sich dann im eigenen Heimbüro nicht wohlfühlt.

Neben Bett und Couchtisch

Viele starten ihre (nebenberufliche) Selbständigkeit im Wohn- oder Schlafzimmer. Und das ist aus Platzgründen bei vielen auch verständlich. Man sollte seine tägliche Arbeit und seine eigene Effektivität in diesem Arbeitsumfeld aber genau und selbstkritisch analysieren.

Nicht selten endet so ein Arbeitstag dann doch schon Mittags vor dem Fernseher und das ist nicht hilfreich, um erfolgreich zu sein.

Ich persönlich habe ein eigenes kleines Büro in meinem Haus. Und dort habe ich versucht, private Dinge möglichst nicht zu integrieren. Zumindest nicht solche privaten Dinge, die ablenken. Es gibt also kein Fernseher, keine Spielekonsole, keine Hobby-Bücher oder Hobby-Zeitschriften etc.

In den ersten Monaten meiner Selbständigkeit war es teilweise schon nicht einfach, immer im Büro zu bleiben und den Verlockungen, z.B. des Wohnzimmers, zu widerstehen. Mittlerweile ist das aber kein Problem mehr.

Aber diese Trennung von Arbeit und Privatleben unter einem Dach ist eben deutlich schwerer, wenn man im Wohnzimmer oder Schlafzimmer arbeitet.

Dann sollte man zumindest dafür sorgen, dass es eine richtige Arbeitsecke gibt. Also nicht auf Couch oder Bett sitzend arbeiten, sondern an einem extra dafür eingerichteten kleinen Schreibtisch. Wobei es hier sicher auch Leute gibt, die mit Laptop auf der Couch effektiv sein können. Für die meisten wird das aber eher nicht zutreffen und die Ergonomie auf der Couch oder dem Bett ist auch die nicht beste.

Deshalb ist für viele Selbständige das Wohn- / Schlafzimmer nur für den Start eine Option. Später wird dann in ein Heimbüro oder ggf. in ein externes Büro gewechselt.

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Eigener Raum

Für viele ist sicher ein eigener Raum in der Wohnung oder im Haus das optimale Heimbüro.

Ein eigener Raum in der Wohnung/im Haus hat viele Vorteile:

  • Ablenkung
    Man ist in einem separaten Heimbüro natürlich weit weniger abgelenkt als z.B. im Wohnzimmer. Die Einrichtung des Heimbüros sollte aber natürlich auch auf die Selbständigkeit ausgerichtet sein.

    Das bedeutet nicht, dass man es nicht individueller und gemütlicher einrichten kann, als ein typisches Büro in einer Firma. Im Vordergrund sollte allerdings stehen, dass man dort optimal seine Arbeit erledigen kann.

  • Familienleben
    Als Selbständiger ist es wichtig auch ein Leben mit der Familie, den Freunden etc. zu haben und nicht 24 Stunden zu arbeiten. Wenn man dann allerdings arbeitet, dann sollte man das auch zu 100% tun. Und hier ist ein eigener Raum natürlich sehr hilfreich, da man auf diese Weise privates und berufliches Leben sehr gut trennen kann. Zudem kann man im Heimbüro viel flexibler auf das Familienleben reagieren und z.B. nachmittags frei machen und dafür Abends nochmal ins Heimbüro gehen.
  • Platz
    Je nach Tätigkeit benötigt man auch Platz für Unterlagen, Technik etc. Das lässt sich in einem separaten Heimbüro natürlich eher bewerkstelligen als im Schlafzimmer.
  • Psyche
    Ich finde es zudem sehr wichtig, ein richtiges Heimbüro zu haben, da dies auch deutlich macht, dass es sich um eine richtige Selbständigkeit und richtige Arbeit handelt. Ein PC in einer Ecke des Wohnzimmers oder Schlafzimmers hat doch etwas semiprofessionelles und hobbymäßiges an sich. Zumindest mir hilft das Heimbüro bei der richtigen mentalen Einstellung zu meiner Selbständigkeit.

Aber ein Heimbüro kann auch Nachteile mit sich bringen:

  • Wachstum
    Ein Heimbüro wird meist nicht sehr groß ausfallen. Das reicht je nach Entwicklung der eigenen Selbständigkeit. Spätestens beim ersten Mitarbeiter ist ein Heimbüro aber zumindest nicht mehr die erste Wahl.
  • Kosten der Einrichtung
    Ein Heimbüro einzurichten kostet natürlich mehr, als auf der Couch zu arbeiten. Man kann aber auch bei der Einrichtung sparen und muss nicht gleich ein Luxusbüro einrichten.
  • Trennung von Beruf und Privatleben
    Ein Heimbüro kann es schwerer machen, das Arbeitsleben zu unterbrechen und zum Privatleben überzugehen. Während man im Wohnzimmer ab Nachmittag nicht mehr arbeiten kann, da Partner und ggf. Kinder dort “aktiv” sind, kann man in seinem Heimbüro die Tür zumachen und rund um die Uhr arbeiten. Man muss lernen Feierabend zu machen.

Tipps für das Heimbüro

Im Folgenden ein paar Tipps für das eigene Heimbüro.

  • günstige Einrichtung
    Eine richtige Büroeinrichtung ist schon sehr hilfreich beim Arbeiten. Wenn man zudem Kundenverkehr hat, sollte man schon darauf achten, dass die Büroeinrichtung die eigene Corporate Identity entsprechend rüber bringt. Sonst wirkt es sehr schnell unprofessionell. Nicht zu vergessen den extra Besprechnungstisch mit Stühlen, den man dann braucht.

    Jedoch sollte man gerade nach der Existenzgründung auch auf die Ausgaben achten. Man bekommt zwar die Mehrwertsteuer zurück, aber trotzdem muss man ja den Nettopreis bezahlen. Man bekommt also nichts geschenkt und sollte auch nicht alles auf Pump kaufen.

    Es gibt bei den großen Möbelhäusern und auch bei Online-Händlern wie Otto-Office oder Viking immer mal wieder Sonderangebote für Büromöbel. Also einfach mal eine Weile die Augen offen halten und Angebote abwarten. Oder man kauft gebrauchte Einrichtung auf eBay oder bei speziellen Anbietern.

    Achtet zudem auf die 80/20 Regel. Die ist auch hier anwendbar und bedeutet, dass bestimmte Dinge für den Großteil der Effektivität verantwortlich sind. Umgekehrt gibt es aber auch Dinge, die sehr viel kosten, aber nur wenig zur Arbeitseffektivität beitragen und daher nicht so wichtig sind.

  • Ergonomie
    Ergonomie am Arbeitsplatz ist für viele Selbständige ein Fremdwort. Dabei ist es wirklich wichtig, auch auf die weichen Faktoren des eigenen Arbeitsplatzes zu achten.

    Auf buero.info gibt es viele Tipps zur Ergonomie im eigenen Büro. So z.B. zu den Lichtverhältnissen, zum Raumklima, zur Akustik und mehr.

  • Grün
    Es ist auf jeden Fall zu empfehlen, ein wenig Grün in sein Heimbüro zu bringen. Die ein oder andere Pflanze kann da schon Wunder wirken. Zudem sollte man die Möglichkeit haben, regelmäßig aus dem Fenster schauen zu können. Je nachdem, welchen Ausblick man da hat, hilft dies dabei die Augen zu entspannen.

    Und es gibt noch andere Möglichkeiten, wie man sein Heimbüro grün macht, siehe Bild. ;-)

  • Fenster und Licht
    Nicht unterschätzen sollte man das Fenster. Neben wichtigem Tageslicht (achtet dabei auch darauf, ob z.B. die Morgensonne euch blendet oder den Bildschirm unlesbar macht) ist natürlich auch Frischluft sehr wichtig. Gerade mit Computer und Drucker im Raum leidet sonst die Gesundheit und die Konzentration.

    Zudem habe ich zusätzliche Lichtquellen, wenn das Tageslicht mal nicht ausreichend sein sollte oder ich Abends arbeite. Licht empfinde ich als sehr wichtig und Motivations- und Stimmungsfördernd.

  • Stuhl und Tisch
    Extrem wichtig finde ich den Arbeitsstuhl. Da sollte man wirklich nicht an der falschen Stelle sparen. Hochwertige Arbeitsstühle schonen den Rücken und sorgen für eine optimale Haltung. Der Stuhl sollte auch mit dem Tisch abgestimmt sein. Denn als Selbständiger im Netz verbringt man viel Zeit am PC. Eine wichtige Erfahrung war für mich das Laminat. Durch meinen Arbeitsstuhl und seine Rollen wurde das Laminat nach einer Weile leicht beschädigt, so dass ich mir eine Arbeitsstuhl-Unterlage aus Kunststoff besorgt habe.

    Ich habe mich für eine L-Form meines Arbeitstisches entschieden, da ich auf diese Weise sehr viel mehr Platz habe, um Unterlagen abzulegen und auch einen zweiten Rechner aufzubauen. Natürlich hängt die Entscheidung für eine bestimmte Form des Arbeitstisches sehr stark von den Gegebenheiten des eigenen Heimbüros ab. Man sollte deshalb darauf achten, die genauen Maße mit ins Möbelhaus zu nehmen und nicht auf Verdacht zu kaufen.

    Hier nochmal ein sehr guter englischsprachiger Artikel zum Thema Arbeitsstuhl und Arbeitstisch.

  • Die Technik
  • Sehr wichtig ist auch die Technik. Es muss nicht immer die aktuelle Technik-Generation sein. Mir ist es z.B. nicht wichtig, den aktuell schnellsten PC zu haben. Der kostet einfach zu viel und diese Leistung ist für das Büro nicht notwendig.

    Jedoch sollte man auch nicht auf zu alte Technik setzen. Schließlich sollte die Arbeit am PC zügig gehen und man will nicht nach jedem Klick warten. Zudem war mir die Geräuschentwicklung wichtig. Ich habe großen Wert darauf gelegt, dass mein neuer Rechner sehr, sehr leise ist, nachdem der vorherige einfach zu laut war.

    Die Auswahl eines guten Monitors ist ebenfalls wichtig, vor allem wenn man sehr lange vor dem PC sitzt. Sonst tut man seinen Augen keinen Gefallen und bekommt leichter Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme. Es muss nun kein Luxus-Monitor sein, aber man sollte eben nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf Gütesiegel und ähnliches.

  • Organisation
    Es hilft meist sehr, wenn man das eigene Heimbüro gut organisiert. Die Ablagen sollte ordentlich sein und die Ordner gut geordnet. ;-)
    Schließlich will man produktiv arbeiten und nicht so viel Zeit mit dem Suchen von Unterlagen verbringen.

    Auch andere Abläufe sollten gut organisiert sein, denn das alles sorgt für ein effektiveres arbeiten und verringert oft auch die notwendigen Überstunden.

    “Kreatives Chaos”, wie es manche für sehr wichtig halten, ist oft auch nur ein Ausrede, weil sie es nicht schaffen ihr Büro gut zu organisieren. Das bedeutet aber nicht, dass man nicht trotzdem ein inspirierendes und persönliches Büro haben kann.

  • Regeln
    Zu guter letzte sollte man Regeln aufstellen. Wann ist die Kernarbeitszeit? Wie kleide ich mich “auf Arbeit”? Wie sollen Partner und Kinder mit dem Heimbüro umgehen? Was geschieht, wenn man Überstunden machen muss? Was bedeutet es für Familie und Freunde, wenn ich im Heimbüro und eben nicht “zu Hause” bin?

    Solche Regeln helfen gerade in der Anfangszeit im Heimbüro effektiv zu arbeiten.

Die Einrichtung des eigenen Büros ist natürlich umso wichtiger, je mehr Zeit ich darin verbringe. Es gibt auch viele Freiberufler, die bei Kunden an Projekten arbeiten und eher selten daheim. In diesen Fällen ist es natürlich nicht ganz so entscheidend einen eigenen Raum zu haben usw.

Deshalb sollte man diese genannten Hinweise und Tipps auch immer im Zusammenhang mit den ganz oben gestellten Fragen betrachten.

Steuerlich betrachtet

Ich bin kein Steuerberater und deshalb will ich hier gar nicht allzu viele Worte verlieren.

Vor kurzem gab es jedoch eine wichtige Entscheidung im Zusammenhang mit der steuerlichen Absetzbarkeit des Heimbüros. Gerade wenn man relativ wenig im Heimbüro arbeitet (z.B. weil man als Gutachter viel unterwegs ist), konnte man bisher nicht von steuerlichen Vorteilen profitieren.

Nun ist das aber wieder möglich. Man sollte sich aber mit einem Steuerberater über den Einzelfall unterhalten, um hier keine Ersparnisse zu verschenken.

Und natürlich auch bei der Abschreibung der Technik und Einrichtung ist es wichtig sich entweder mit der Thematik zu beschäftigen oder eine Experten damit zu beauftragen.

Heimbüro oder Coworking?

Das Thema Coworking wird immer beliebter. Coworking bringt einige Vorteile, aber sicher auch ein paar Nachteile mit sich.

Ich werde mich mit diesem Thema nochmal in einem separaten Artikel beschäftigen, da dies hier doch den Rahmen sprengen würde.


weitere Tipps und Links

Hier noch ein paar Links zu externen und auch eigenen Artikeln, die sich mit der Arbeit von daheim und dem Heimbüro beschäftigen.

Büroeinrichtung – Beispiele

Effektiver Arbeiten von zu Hause:

Tipps für den optimalen Arbeitstag:


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
42 Kommentare und Trackbacks zu 'Heimbüro für Selbständige im Netz'

Kommentare zu 'Heimbüro für Selbständige im Netz' mit RSS

  1. 1 Matthias kommentierte am 18.08.2010 um 11:50 Uhr

    Bilder von deinem Heimbüro würden das ganze jetzt noch abrunden ;)

  2. 2 Christian kommentierte am 18.08.2010 um 11:51 Uhr

    Ich habe auch einen eigenen Raum von Grund auf eingerichtet für meine Arbeiten ;)
    Danke für den Artikel, schein ja schon fast alles richtig gemacht zu haben :D

  3. 3 Peer Wandiger kommentierte am 18.08.2010 um 11:53 Uhr

    @ Matthias
    Ein Foto findest du auf Blogprojekt.de

  4. 4 Mad kommentierte am 18.08.2010 um 12:01 Uhr

    Ich hatte auch gedacht, dass ein eigener Raum das Beste ist, aber wenn die Familie wächst ist das schnell Schnee von gestern. Wenn man zudem den Blog nebenberuflich oder als Hobby betreibt, geht natürlich viel Zeit drauf. Bei mir funktioniert es am besten, wenn man feste Zeiten angibt, zu denen man arbeitet und dann natürlich am besten in einem eigenen Raum, wenn es eben geht.

  5. 5 Patrick Offczorz kommentierte am 18.08.2010 um 12:06 Uhr

    Sehr schöner Artikel und mal wieder mit sehr hilfreichen Tips. Ein eigener Raum ist sehr wichtig. Es reicht einfach nicht, kurz mal die Stubentür zu zumachen wenn dennoch jede halbe Stunde jemand von der Familie reinkommt um irgendetwas zu holen. :shock::mrgreen: Ich selbst habe diese Erfahrung gemacht und am Anfang ist man einfach erstmal zufrieden, wenn man die Tür zu hat. Dennoch ist dies nur eine Übergangslösung und ich kann jedem nur empfehlen diese Option nur als Notlösung anzusehen. :wink:

  6. 6 Jens kommentierte am 18.08.2010 um 12:31 Uhr

    Ein eigener Raum ist für mich auch die Grundvoraussetzung zum “Arbeiten von zuhause!” !

  7. 7 Alexander Boos kommentierte am 18.08.2010 um 12:33 Uhr

    Ich selbst habe mein Büro in einem eigenen Raum – also Arbeitszimmer eingerichtet. Das ist mir sehr wichtig, damit ich dort auch wirklich meine Ruhe habe. Allerdings ist mein Büro so eingerichtet, dass es auch problemlos als Gästezimmer dienen kann.

    Wenn also wirklich mal Besuch kommt, der übernachten muss/will, dann sollte es auch kein Problem darstellen, wenn ich dann wirklich mein Notebook für diese kurze Zeit auch mal ins Wohnzimmer umziehe.

  8. 8 Texterela kommentierte am 18.08.2010 um 12:50 Uhr

    Vielen Dank für den Artikel :)

    Ich merke gerade wieder, wie unpassend ein noch so gut eingerichteter Arbeitsplatz ist, wenn man kein eigenes Arbeitszimmer hat: Mein Mann hat Urlaub, mein Bruder ist zu Besuch. Beide sitzen zwei Meter entfernt am Esstisch und beschäftigen sich (mit Arbeit) und trotzdem nervt es mich, dass hier ständig wer rumrennt, klickt, tippt, seufzt oder leise Musik hört.

    Dummerweise kann ich hier nicht einfach Wände ziehen :)

    Eine Frage noch: Was ist die 80/20 Regel?

    LG
    Ela

  9. 9 Götz A. Primke kommentierte am 18.08.2010 um 12:52 Uhr

    Bei mir ist’s auch ein grosser eigener Raum, im dem ich schreibe, blogge, Fotos bearbeite, telefoniere, etc. Auch ich habe eine L-Anordnung von PC-Tisch an der Wand sowie 2 Schreibtischen zum Fenster hin.

    Was allerdings noch suboptimal ist, das ist die Ordnung der vielen Papiere, die man heute noch erhält. Zumal ich einiges davon aufbewahren muss/will aus Recherchegründen. Die neuen Aktenschränke sind schnell voll gewesen mit Stehordnern. Jetzt stehen ein paar Stehordner unter dem zweiten Schreibtisch. Und ein paar Stapel hinter mir auf dem Boden… Das ist unbefriedigend.
    Wer weiss da Tipps, Ratschlaege etc?

  10. 10 Claas Schaefer kommentierte am 18.08.2010 um 13:06 Uhr

    Toller Artikel ;)

    Ich musste mein Heimbüro nun leider räumen und habe vorläufig einen Schreibtisch im Schlafzimmer. Vorher waren es drei. In sehr naher Zukunft muss ich dann extern ein Büro nutzen. Warum das alles? Weil um den 26.09. herum ein kleines Würmchen bei uns einzieht :)

  11. 11 Heike Lorenz kommentierte am 18.08.2010 um 13:14 Uhr

    Hallo Peer,
    mal wieder ein toller Artikel!
    Ich habe leider keinen eigenen Arbeitsraum in der Wohnung, aber immerhin ist mein Schreibtisch 3,60m groß ;-)
    Und das Thema Regeln (im Sinne eines Arbeitsvertrages mit sich selbst) finde ich super wichtig, damit man auch wirklich fokussiert arbeitet!

    Gruß
    Heike

  12. 12 Doobie kommentierte am 18.08.2010 um 13:34 Uhr

    Da ich alleine wohne und tagsüber eigentlich nur ausswärts bei Kunden bin (Support vor Ort), habe Wohnzimmer und Arbeitszimmer in einem. Allerdings muss mir auch ein Eck-Tisch posten (nächste Investition), weil im moment nutze ich auf der Seite ein Bügelbrett als Ablage! ;)

  13. 13 Clemens kommentierte am 18.08.2010 um 13:37 Uhr

    Eine kurze Anmerkung zu dem verlinken Artikel “Five Minute Upgrade – Make Your Workstation (More) Ergonomic”: die dort dargestellte Grafik (http://buildinternet.s3.amazonaws.com/images/ergonomics/sitstand.jpg) veranschaulicht nicht die aktuellen Erkenntnisse ergonomischen Arbeitens. Die obere Kante des Monitors sollte sich stattdessen unter Augenhöhe befinden und ein 90°-Winkel in der Hüfte ist sehr belastend für die Bandscheiben (=> Stichwort: Offener Hüftwinkel, http://www.repetitive-strain-injury.de/ergonomie-am-arbeitsplatz.gif)

    Grüße
    Clemens

  14. 14 Matthias kommentierte am 18.08.2010 um 13:44 Uhr

    Ich lebe ja noch zuhause und hab daher quasi alles in einem Zimmer ;-) Ich habe allerdings einen klar erkennbaren Schreibtisch mit Ablagen und relevanten Büchern. Was ich mir aber noch anschaffen möchte ist eine Pinnwand oder etwas ähnliches um Memos besser zu ordnen. Eine (für mich) digitale Lösung dafür habe ich noch nicht wirklich gefunden.

    Was mir aber wirklich wichtig ist: Ich kann von meinem Schreibtisch aus ins grüne schauen. Ich finde das ist pflicht, denn ich schaue gerne mal aus dem Fenster raus um meine Gedanken (geschäftlich, manchmal auch privat) zu ordnen und wieder einen klaren Kopf zu bekommen.

    Auch wichtig ist für mich ein aufgeräumtes und sauberes Arbeitsumfeld. Wenn mein Schreibtisch wieder voll Papierkram, Taschenrechner, Quittungen, Stiften, Netbook etc. ist, bekomm ich eine mittelschwere Krise :mrgreen:

    Und auch wenn Fernseher und Playstation3 direkt neben mir stehen, lasse ich mich davon nicht ablenken. Viel schlimmer ist es, wenn ich im Netz wieder interessante Links und Artikel finde, die ich mir zu Gemüte führen muss (wie diesen hier… :mrgreen: ).

    Und: Zum bloggen gibt es nichts besseres als sich mit dem Netbook ‘ne Runde aufs Bett zu werfen oder den Fernsehsessel zu besetzen.

    In diesem Sinne: Frohes Schaffen und danke Peer für den interessanten Artikel und die Links :wink:

  15. 15 Peter kommentierte am 18.08.2010 um 14:13 Uhr

    Ich habe gerade ein Umbau von kleinen Einmann Home Office zu neuen großen Büro mit über 45 qm hinter mir. Diese befindet sich immer noch im Haus, aber hier war vorher ein Stadel.

    Ich sage eine Sau Arbeit beim Umbau aber da ich Schreiner (Tischler) gelernt habe konnte ich vieles selber machen.

    Wozu diesen Umbau?

    Nun in nähere Zukunft werde ich mit bis zu 3 Mitarbeiter zusammen arbeiten. Da braucht man schon ein wenig Platz.

    Vielleicht stelle ich ein paar Bilder von mein Umbau Online?

  16. 16 Gordon Kuckluck kommentierte am 18.08.2010 um 15:55 Uhr

    Super Artikel!

    Spricht viele Dinge an, die ich auch auf dem Herzen habe, da ich momentan auch noch im Wohnzimmer sitze. Dass das nicht optimal ist, kann ich nur bestätigen!

    Vielen Dank für die vielen nützlichen Tipps! Werde mir sicherlich diesen Artikel speichern und immer mal wieder reinschauen ;)

  17. 17 Frank kommentierte am 18.08.2010 um 17:47 Uhr

    Ich arbeite meistens von der Couch aus, ist nicht gerade das beste, aber bis ich einen vernünftigen Schreibtisch gefunden habe, wohl die beste Lösung und Ja ich arbeite dadurch nicht sehr effektiv.

    Einen schönen Artikel von dir. Kann jeden nur empfehlen am Schreibtisch zu arbeiten, ist produktiver.

  18. 18 Oliver kommentierte am 18.08.2010 um 17:57 Uhr

    Ich stehe auf diese Heimbüro Artikel, ich weiss auch nicht warum. Bald geht es nach Hamburg und da würde ich mir natürlich auch gerne wieder ein eigenes Heimbüro einrichten, allerdings finde ich die Möglichkeiten und die Idee hinter dem Coworking auch sehr interessant. Vielleicht wird es eine Mischung aus 2 Tage Coworking und 3 Tage Home Office :)

  19. 19 Kim kommentierte am 18.08.2010 um 18:12 Uhr

    Ich glaube ich könnte nicht im eingenen Hause/in der eigenen Wohnung arbeiten … ich lasse mich viel zu schnell ablenken.
    Ich müssste einen Arbeitsweg haben, auf dem ich Zeit habe von Arbeit auf Feierabend umzuschalten.

  20. 20 Michi kommentierte am 18.08.2010 um 20:21 Uhr

    Ich habe ebenfalls den Luxus einen extra Raum mein Büro zu nennen. Da ich jedoch auch nen 2normalen 9to5 Job” habe, arbeite ich doch irgendwie immer am “Freizeit-PC”. Irgendwie komme ich vom Arbeiten nicht weg ;)

  21. 21 Frederik kommentierte am 18.08.2010 um 22:36 Uhr

    Mein Arbeitsplatz ist im Wohnzimmer. Mit riesigen Fenstern nach draußen und circa 20 verschiedenen Zimmerpflanzen.

    Zwar ist es kein “eigener” Raum, der nur zum Arbeiten genutzt wird, aber trotzdem habe ich hier meine Ruhe, wenn ich sie brauche. Die Tipps finde ich trotzdem ansprechend und ich weiß, dass ich produktiver sein könnte, wenn ich einen kleinen Ideen-Bunker für mich allein basteln würde :cool:

  22. 22 (Möbelblog) Sergiu kommentierte am 19.08.2010 um 00:37 Uhr

    Ich verbinde mit Ergonomie etwas mehr als nur “das richtige Sitzen”. Kommt wohl daher, dass ich beruflich Büroeinrichtungen plane und wohl da auch etwas verwöhnt bin.
    Als dieser Webmasterfriday war, wo alle ihre Home-Offices vorgestellt hatten, habe ich eigentlich keinen einzigen “vernünftigen” Arbeitsplatz gesehen…
    Neben den oben erwähnten Punkten, die alle gut sind, wäre zum Thema Aufteilung der Möbel noch einiges zu sagen. Es geht nicht nur darum, wie man gerade sitzt, sondern auch wo alles griffbereit ist. (Schreibutensilien, Nachschlagwerke, Unterlagen, benötigte Bürosachen, Ordner, etc.) So ähnlich, wie beim Arbeiten in der Küche gibt es auch beim Arbeiten im Büro eigene Abläufe. Dauernd aufstehen, um nach irgendwas zu greifen ist z.B. umständlich und uneffektiv, auch das ist eine Belastung.

    Zum Thema Licht gäbe es da auch noch ein paar wichtige Sachen in Punkto harte und weiche Schatten, ebenso wie Lichteinfall in einem Büro.
    Ich habe hier was dazu geschrieben: http://www.einrichtung-und-moebel.de/2010/04/30/tipps-zur-einrichtungsplanung-eines-bueros/

    Und Einrichtung kostet meist weniger als man glaubt, wenn man zu einem professionellem Büroeinrichter geht. Bsp: Büro, mit großen Eckschreibtisch (220x180cm) mit Rollkorpus, 2 großen Pinwänden mit Pinwandfächern (insgesamt 3,2lfm) 4 Besucherstühlen, höhenverstellbarem Besuchertisch auf Rollen, Bürostuhl, Garderobe, Schiebetürschrank für Ordner, und noch ein paar Kleinigkeiten mit Lieferung und Montage um knappe 3000 Euro. Für große Kunden, gibt es für das Geld sogar 4 Arbeitsplätze…(quasi eine komplette Einrichtung) und das nicht in der einfachsten Ausführung, es ginge auch noch um einiges billiger. Was ich damit sagen will ist, dass Büroeinrichtung nicht so teuer ist als man denkt und das sogar nach Maß. Große Einrichter sind eigentlich Industriebetriebe und können das günstig herstellen.
    Es ist schon eine wirkliche Erleichterung beim Arbeiten, wenn man passende Möbel hat, besser als nur auf “Ersatzlösungen” zu arbeiten, ich glaube nicht, dass man hier von Luxus sprechen kann, wenn man 1/3 des Tages mindestens in diesem Raum verbringt.

  23. 23 Imre kommentierte am 19.08.2010 um 01:56 Uhr

    Cool, vielen Dank für den hilfreichen Artikel! Da ich etwa in einem halben Jahr umziehen werde, kommt dieser Artikel genau richtig. Das mit dem L-Tisch und den 2 Monitoren sind für mich am hilfreichsten. Wenn ich später Familienvater sein werde und ein größeres Haus mit einem eigenen Arbeitszimmer habe, wird dieser 100%-ig absolut tabu für den Rest der Familie… :twisted:

  24. 24 Peer Wandiger kommentierte am 19.08.2010 um 08:09 Uhr

    @ Sergiu
    Ergonomie ist natürlich weit mehr als nur der richtige Stuhl. Der von mir verlinkte Artikel ist da ja auch recht ausführlich. Und dein Artikel gefällt mir auch sehr gut.

  25. 25 Kai kommentierte am 19.08.2010 um 08:19 Uhr

    Vielen Dank für den hilfreichen Artikel. Ich habe zur Zeit aus kostengründen noch meine Ecke im Wohnzimmer mit Schreibtisch, Regalen, usw., aber der Umzug in eine größere Wohnung mit eigenem Büro ist auf jeden Fall geplant.
    Neben den genannten Vorteilen eines räumlich getrennten Büros, wie die Ruhe, Konzentration und die optimale Einrichtung für die Arbeit usw. ist es für mich auch sehr wichtig, Abends nach einem langen Arbeitstag die Tür hinter mir zu schließen und dann auch wirklich Feierabend zu machen. Der Arbeitsplatz im Wohn- oder Schlafzimmer verleitet doch allzu oft dazu, nach kurzer Pause noch die halbe Nacht durch zu arbeiten, was wohlweislich weder den Augen, noch der Kreativität und Konzentration gut tut…

  26. 26 Frank Neuhaus kommentierte am 19.08.2010 um 12:29 Uhr

    Als ich mich im März 1999 selbständig gemacht habe und von da an im Home-Office arbeiten wollte, bin ich in eine größere Wohnung gezogen, damit ich ein eigenes Zimmer für’s Arbeiten habe. Das hat sich in diesen über 11 Jahren auch bewährt.

    An der “Büro-Blog-Parade” hatte ich damals auch teilgenommen, aber mein Bild wird in dem Fazit nicht gezeigt. Wen es interessiert, wie’s bei mir aussieht, der kann ja mal hier schauen: http://www.adthink.de/blick-ins-buro-uber-uns

  27. 27 Thomas kommentierte am 19.08.2010 um 13:07 Uhr

    Man arbeitet auch viel effektiver, wenn man ein eigenes Arbeitszimmer hat. Ansonsten wird man doch sowieso ständig von irgendetwas oder irgendwem abgelenkt. Und mit der steuerlichen Neuregelung wird das Arbeitszimmer auch wieder finanziell interessanter.

  28. 28 Kenny kommentierte am 19.08.2010 um 14:17 Uhr

    Mich würde interessieren, wo man solches “Gras” herbekommt. Weiß das zufällig jemand?

  29. 29 Swono kommentierte am 19.08.2010 um 15:10 Uhr

    Moin,

    also ich finde es extrem wichtig etwas Grün am Arbeitsplatz stehen zu haben. Es macht einfach ein warmes und entspannteres Gefühl!

    Wieder mal ein super Artikel!

    Daumen Hoch, Viele Grüße

  30. 30 Michael kommentierte am 20.08.2010 um 15:43 Uhr

    Ich bin gerade dabei mein Heimbüro etwas zu verbessern, speziell was die Ergonomie betrifft. Das Thema Schreibtisch ist schon abgehakt, jetzt bin noch auf der Suche nach dem richtigen Bürostuhl. Da ich vor einigen Jahren mal einen Bandscheibenvorfall hatte ist der richtige Stuhl für mich ziemlich wichtig.
    Kann mir dazu jemand eine Empfehlung geben? Auf was sitzt ihr denn so?

  31. 31 Mathias kommentierte am 20.08.2010 um 15:58 Uhr

    Ich habe mich vor 4 Jahren mit der ersten und seit 3 Monaten mit der 2ten Firma selbständig gemacht. Von Anfang an war es mir wichtig (obgleich ich meine Dienstleistungen (Werbung und Betrieb von Onlineshops)) Arbeit und Privatleben zu trennen. Auf dem Weg zur und von der Arbeit habe ich mindestens 30 Minuten Zeit abzuschalten und mich auf die folgende Zeit (Arbeit oder Familie) vorzubereiten. Dies ist m.E. sehr wichtig, denn sonst besteht die Gefahr beides zu vermischen und am Ende mich nur halbherzig auf Familie/ Arbeit zu konzentrieren. Natürlich habe ich zu Hause auch ein Büro um wichtige Dinge auch am Wochende oder am späten Abend zu erledigen. Die E-mail Bearbeitung und die Anfragen von Kunden werden auch konsequent zu Hause erledigt.

  32. 32 (Möbelblog) Sergiu kommentierte am 22.08.2010 um 00:01 Uhr

    @Michael: für so Rückenbeschwerden, gibt es Sessel mit einem “Sitzballeffekt”, einem sogenannten Ballpoint-Effekt. Der entlastet die Wirbelsäule, weil die Sitzfläche mit der Rückenlehne mitschwingen.
    In der Volksschule hatte unsere Schule statt Sesseln große Sitzbälle, oder eine Art Sessel, bestehend aus einem Ring, wo ein Sitzball drin war, nur eben dann mit kleiner Lehne dran. Das war wohl so ein Pilotprojekt an unserer Schule. War sehr angenehm zu sitzen, da man immer gerade gesessen ist.
    Diesen Effekt haben die Sessel mit dem Ballpoint-Effekt auch.

    Firma Züco, oder Dauphin, die ich kenne vertreibt sowas, sind nicht sehr billig, aber gut. Am besten wäre es du findest irgendwo welche zum Ausprobieren. Aber billig ist eben ein “Sitzball” für ein Homeoffice, ist kein Scherz, das kann ein guter Tipp sein.

  33. 33 Konstantin kommentierte am 23.08.2010 um 12:28 Uhr

    Bei der Einrichtung des Büroraums würde ich zu Hause nicht zu sehr sparen. Immerhin soll der Raum einladend sein und motivieren. Nur wenn mir mein Büro gefällt, arbeite ich gerne und auch lange.

  34. 34 Sonia kommentierte am 23.08.2010 um 20:01 Uhr

    Super Beitrag! Viele wichtige Tipps hier!

    Ich habe heute für mein Blog zum Thema Coworking recherchiert und muss sagen, dass ich nach Monaten Arbeit von der Sofakante aus die Idee sehr geil finde, ab und zu oder auch regelmäßig in einem Coworking Space mein Notebook aufzuklappen.

    Was mir persönlich am meisten fehlt bei der “Heimarbeit” ist nämlich der persönliche Austausch zwischendurch, den man hat, wenn man mit anderen in einem Raum arbeitet http://wp.me/puIlT-7N

  35. 35 zeitverdienen kommentierte am 23.08.2010 um 22:46 Uhr

    Mittlweile brauch ich kein eigenes Büro. Mir ist trotzdem das Sitzen an einem richtigen Tisch wichtig. Lange auf der Couch oder im Bett arbeiten geht nicht. Wenn ich Papierkram bearbeite, dann nehme ich mir die nötigen Unterlagen und räume sie anschließend wieder weg. So bleibe auch die Ordnung erhalten.

  36. 36 Curt Leuch kommentierte am 23.08.2010 um 23:52 Uhr

    Hallo,

    Ich habe in meinem Haus aus steuerlichen Gründen ein Arbeitszimmer. Einen zweiten Arbeitsplatz habe ich im Wohnzimmer eingerichtet – mit Blick auf die Terrasse und meinem Fischteich.

    Besonders im Sommer nehme ich häufig eine Auszeit, gehe auf meine Terrasse und trinke – je nach Auftragslage und Schwierigkeitsgrad des Auftrags – auch mal ein Bier bis fünf Bier.

    Das geht aber nur, wenn man keine Kinder hat – oder wie in meinem Fall – die Kinder bereits aus dem Haus sind.

    Ein Bild von meiner Terrasse könnt Ihr hier sehen:

    http://www.moneyletter.de/uploads/ulli_on_tour.jpg

    Ich bin sehr glücklich, dass ich so arbeiten darf!

    Gruss

    Curt Leuch

  37. 37 Mammut Medien kommentierte am 26.08.2010 um 09:40 Uhr

    Hallo,

    ich habe eine Art bessere Bessenkammer :smile: als Arbeitszimmer/Büro, aber ich fühle mich eigentlich recht wohl, da es nicht viel Ablenkung gibt und sind wir mal ehrlich das wichtigste beim Arbeiten von Zuhause aus ist es keine Ablenkung und Selbstdisziplin zu haben.
    Wie schnell wird die Mittagspause mal überzogen oder einfach ein bischen getrödelt? Deshalb sehe ich Selbstdisziplin als wichtigsten Erfolgsfaktor für die Arbeit von Zuhause aus.

    Verbessern kann man in seinem Büro natürlich immer was. Ich für meinen Teil, kann es zum Beispiel überhaupt nicht ab, wenn alles unordentlich rumliegt, denn das ist für mich auch eine Art Ablenkung. Deshalb gehts am Wochenenden auch mal wieder zum großen Schweden mit den 4 gelben Buchstaben, um ein weiteres Regal zu finden und endlich dem Chaos Herr zu werden.

    Ich freue mich dennoch jeden Tag in meine “Kammer” zu gehen und zu arbeiten. Einfach die Stille zu genießen und nach meinem Tempo arbeiten zu können ist für mich Luxus.

    Danke für den informativen Artikel. Werde gerne wieder vorbei schauen.

    Gruss

    Daniel Neubauer – CEO Mammut Medien – Webdesign/Webprogrammierung aus Aurich, Ostfriesland.

  38. 38 Peter Roller kommentierte am 26.08.2010 um 11:28 Uhr

    Guter Beitrag. Ich hab mein Büro im Wohnzimmer und lass mich auch immer schnell ablenken. Das hat den Nachteil, dass man länger arbeitet und die Lebensqualität singt weil viele Dinge einfach zu kurz kommen Familie etc.

  39. 39 Fatur kommentierte am 08.09.2010 um 14:16 Uhr

    Ich habe mir das auch reiflich überlegt, in meinem Haus ein Büro einzubauen, aber mich dann doch dagegen entschieden. Für “strenges” durchabreiten im eigenen Haus bin ich nicht diszipliniert genug. Also habe ich ein kleines Büro in der Nähe von zu Hause und kann mich super konzentrieren. Ein Heimbüro wäre überhaupt nichts für mich!

  40. 40 K. kommentierte am 25.02.2011 um 12:53 Uhr

    Unser Ziel war ein stilvolles, elegantes und ansprechendes neues Büro. Bei boecker-buerogestaltung.de haben wir erstklassigen Service erhalten und wurden professionell beraten. Wir haben unser Ziel in Zusammenarbeit mit Boecker erreicht.

  41. 41 Hubert Baumann kommentierte am 18.05.2011 um 12:26 Uhr

    Ein sehr guter und interessanter Artikel zum Thema “Heimbüro” oder “Homeoffice”. Ich arbeite seit ca. 10 – 12 Jahren im Homeoffice, seit 7 Jahren als selbständiger Berater, und zuvor schon eine ganze Zeit im Angestelltenverhältnis für räumlich entferntes Unternehmen.

    Meine Erfahrung ist durchweg positiv. Für mich war wichtig, dass das Büro ein abgetrennter Raum ist, also eine klare Trennung zwischen “Zu Hause” und “Auf der Arbeit” besteht. Auf teures Mobiliar habe ich verzichtet. Allerdings nicht zu Lasten der Zweckmäßigkeit. Das Büro muss professionell sein und darf nicht vor der Arbeit abschrecken. Außerdem soll ein Kunde oder Anrufer natürlich nichts davon merken.

    Auf meinem eigenen Blog unter http://blog.hubertbaumann.com/2011/05/04/blogparade-homeoffice/ sammle ich gerade Ideen und Anregungen für Heimarbeitsplätze. Nachdem ich diesem Artikel und die Kommentare gelesen habe, bin ich gespannt, welche zusätzlichen Erkenntnisse sich daraus noch ergeben :-) .

  42. 42 Toronto Maple Leafs jerseys kommentierte am 28.06.2011 um 08:43 Uhr

    :mrgreen:10 – 12 Jahren im Homeoffice, seit 7 Jahren als selbständiger Berater, und zuvor schon eine ganze Zeit im Angestelltenverhältnis für räumlich e:lol:ntferntes Unternehmen.



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