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Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz – 2. Idee und Analyse
Peer Wandiger - 17 Kommentare - Existenzgründung, Geschäftsmodelle, Ideen, Selbständig - Ähnliche Artikel


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Im 2. Teil der große Artikel-Serie “Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz” geht es um die Grundlage der eigenen Selbständigkeit, die Geschäftsidee.

Ich gehe der Frage nach, was eine gute Geschäftsidee ausmacht und wie man diese finden kann. Das hat nicht so viel mit Einfallsreichtum zu tun. Viel wichtiger ist die Analyse.

Zudem werfe ich auch schon einen Blick auf das Geschäftsmodell, denn die beste Idee nützt nichts, wenn daraus kein tragfähiges Geschäftsmodell entwickelt werden kann.

<< 1. Teil der Serie: Eignung und Voraussetzungen
3. Teil der Serie: Planung, Ziele und der Businessplan >>
[Übersicht der Artikel-Serie "Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz"]

Was macht eine gute Geschäftsidee aus?

Meist haben angehende Existenzgründer eines der folgenden beiden Probleme:

  • Entweder sie haben keine Idee, was genau sie machen sollen. Sie suchen nach dem tollen, einzigartigen, genialen Gedankenblitz und warten und warten und warten …
  • Oder sie haben viele Ideen, täglich neue Einfälle usw. Die Frage ist nur, welche Idee soll man dann umsetzen?

Im heutigen Artikel möchte ich deshalb der Frage nachgehen, was eine gute Geschäftsidee ausmacht.

Zuerst einmal der Tipp, dass man nicht krampfhaft danach suchen sollte. Stattdessen sollte man sich entspannen und sich erstmal darüber im klaren werden, was die wichtigsten Merkmale einer guten Geschäftsidee sind:

  • Kundennutzen
    Eine Säule der eigenen Geschäftsidee ist der Kundennutzen. Dein Business, also deine Produkte und Leistungen, muss für eine bestimmte Zielgruppe einen Nutzen haben. Dieser kann darin liegen, dass der Kunde mehr damit verdient, weniger ausgibt, mehr Spaß hat, weniger Ärger hat, attraktiver wird, etc.
    Nur wenn man einen klaren Kundennutzen definieren kann, der in der Realität auch bei einer ausreichend großen Zahl an Personen ankommt, ist eine Geschäftsidee sinnvoll.
  • USP
    Viele Existenzgründer wollen auf Nummer sicher gehen. Doch dabei ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor die Einzigartigkeit. Der USP (Unique Selling Proposition) gegenüber Konkurrenten ist entscheidend für den langfristigen Erfolg.
    Das Stichwort Blaue Ozeane, auf welches ich weiter unten noch eingehen werde, spielt hier ebenfalls eine wichtige Rolle.
  • die eigenen Voraussetzungen
    In Teil 1 dieser Serie bin ich schon auf die persönlichen Voraussetzungen für die Selbständigkeit im Allgemeinen eingegangen. Aber natürlich muss man auch selber zur konkreten Geschäftsidee passen.
  • Profit
    Vielen klingt das Wort “Profit” negativ in den Ohren. Aber genau dass muss eine Geschäftsidee leisten können. Nur wenn eine Geschäftsidee profitabel ist, ist sie auch gut.

Das lässt sich nun insgesamt auf die einfache Formel bringen:
Bedarf + Realisierbarkeit + Profit = Erfolg

Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht und deshalb gehe ich nun im Folgenden auf einzelne Aspekte genauer ein.

Probleme sind ein guter Anfang

Statt daheim zu sitzen und sich den Kopf nach der einen genialen Geschäftsidee zu zermartern, sollte man lieber “raus” gehen und mit anderen Menschen sprechen.

Denn die besten Geschäftsideen basierend auf Problemen von enttäuschten Kunden. Die Welt ist trotz aller neuen Produkte und Errungenschaften nicht perfekt und es gibt überall Probleme und Kunden, die mit den bestehenden Produkten und Leistungen nicht zufrieden sind.

Deshalb sollte man genau hinschauen und hinhören. Sammelt man Probleme und sucht nach Lösungen, bekommt man eine Menge potentiell guter Geschäftsideen.

Wünsch dir was

Vorsichtig sollte man mit Wünschen von Kunden sein.

Während Probleme oft passiv geäußert werden und man selbst darauf basieren Lösungen entwickelt, kommen Wünsche direkt vom Kunden.

Das heißt aber nicht, dass das immer auch eine gute Geschäftsidee ist. Denn oft werden Wünsche sehr gern geäußert, aber bezahlen will sie am Ende keiner.

Das heißt aber nicht, dass man nicht auf die Wünsche der potentiellen Kunden hören sollte. Man sollte diese aber gut überdenken und auch analysieren, ob das a) nur die Wünsche Einzelner sind und b) genügend Leute dafür auch bezahlen würden.

Tipps zur Ideenfindung

Neben dem Zuhören gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten, Ideen zu entwickeln.

Richtig gelesen, da steht “entwickeln” und nicht “finden”. Denn gute Ideen kann man aktiv entwickeln und man muss nicht auf die richtigen Eingebung warten. Auch die oben angesprochene “Nutzung” von bestehenden Problemen ist eine aktive Herangehensweise und kann mit den folgenden Methoden kombiniert werden.

Kreativitätsmethoden
Ein Brainstorming ist eine klassische Methode, Ideen zu entwickeln. Das macht natürlich vor allem im Team Sinn, da man sich gegenseitig anstachelt. Weitere Details finden sich dazu auf der verlinkten Seite.

Eine Mindmap ist ebenfalls ein Instrument, um Ideen zu entwickeln. Dabei ist eine Mindmap aber auch sehr gut allein umsetzbar. Dazu geht man von einem Ausgangspunkt aus und erweitert diesen dann in diverse Richtungen. Dabei stößt man oft auf Zusammenhänge und “Abzweigungen”, an die man bisher nicht gedacht hat.

Es gibt noch viele weitere Kreativitätsmethoden, die aber den Rahmen dieses Artikels sprengen würden. Deshalb plane ich ein paar separate Artikel über Kreativitäts-Methoden.

Inspiration
Natürlich spielt auch die Inspiration eine wichtige Rolle. So kann man sich Websites anschauen, die sich auf Ideen spezialisiert haben. Springwise.com ist so eine. Natürlich findet man dort keine fertigen Geschäftsideen, die man einfach ohne nachzudenken nutzen kann. Aber man kann sich mit Sicherheit inspirieren lassen.

Ein weiterer Service ist zum Beispiel Brainr.de. Dieser verfolgt den Crowdsourcing-Ansatz und kann auch für die Ideen-Entwicklung genutzt werden.

Foren sind auch gute Möglichkeiten Inspiration zu finden und diese dann zu Ideen weiter zu entwickeln. Wie wäre es mit einem Supportforum einer Firma. Da gibt es bestimmt viele unzufriedene Kunden. ;-)

Bestehende Business-Konkurrenz zu analysieren sollte ebenfalls dazugehören. So könnten man z.B. nur Teilleistung selber machen und diese dann aber besser als die Konkurrenz. Oder man findet Lücken im Angebot.

Erfolgsgeschichten inspirieren mich immer sehr. Wenn man liest, wie jemand durch eine tolle Idee erfolgreich geworden ist, so kann man das in der Regel nicht nachmachen, aber man bekommt ein Gespür dafür, wie man auf gute Ideen stoßen kann. Und man wird eben auch stark motiviert, was sehr wichtig ist.

Und natürlich kann man sich auch im Ausland oder in anderen Branchen inspirieren lassen. Viele erfolgreiche Unternehmen haben andere Geschäftsideen kopiert und abgewandelt.

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Analyse

Wie geht man aber nun konkret vor.
Man führt zum einen Analysen durch.

Wobei ich hier auch darauf hinweise, dass Ideenfindung und Analyse mehr oder weniger parallel laufen.

Markt-Analyse
Hierbei geht es darum herauszufinden, wie der eigene Markt überhaupt aussieht. Da man in der Regel in dem Markt aktiv werden wird, den man kennt und wo man Know How besitzt sollte man sich auch eine genaues Bild vom aktuellen Markt verschaffen. Viele Existenzgründer gehen mit Annahmen und nur ungenauen Detailkenntnissen an die Entwicklung von Ideen für bestimmte Märkte.

So könnte es ja sein, dass es schon Unternehmen gibt, die eine Lösung für ein bestimmtes Problem anbieten. Nur man selbst kannte diese Unternehmen bisher nicht.

Und man sollte natürlich auch wissen wie groß der Markt ist. Schließlich kann eine Lösung für ein Problem noch so toll sein. Wenn nur 10 Leute dieses Problem haben, dann wird man kaum ein erfolgreiches Business aufbauen können. Auch die Kaufkraft der potentiellen Zielgruppe spielt eine wichtige Rolle.

Konkurrenz
Natürlich sollte man sich auch die Konkurrenten genau anschauen. Gerade im Web ist das gut möglich. Da sieht man z.B. wo die Konkurrenz in Suchmaschinen steht und man kann auch Kundenreaktionen zu einzelnen Unternehmen im Internet finden.

Idealerweise hat man wenig oder gar keine Konkurrenz in dem Markt (Teilmarkt), den man anvisiert. Das Konzept der blauen Ozeane habe ich hier schon mal in einem Buchreview vorgestellt. Viele Selbständige stürzen sich mitten in die “roten Ozeane” mit viel Konkurrenz und haben dann zu kämpfen, überhaupt am Leben zu bleiben.

Spaß und Know How
Wichtig ist auch die Analyse der eigenen Voraussetzung für diese konkrete Geschäftsidee.

Hat man so viel Spaß an dieser Idee und deren Umsetzung, dass man Jahre daran arbeiten kann inkl. vieler Überstunden?
Hat man das notwendige Know How, um diese Geschäftsidee umzusetzen?

Idee testen

Egal ob man von Anfang an einige Ideen hatte oder erst nach der Anwendung der ein oder anderen Methode, die eigene Meinung über die Idee reicht nicht.

Und es reicht auch nicht, Freunde und Familie zu fragen. Denn diese haben ein Talent dafür, dir nicht wehtun zu wollen. Eine ehrliche und unabhängige Meinung gibt es da kaum.

Deshalb sollte man seine Geschäftsidee testen und das geht im Internet meist einfacher als offline.

So könnte man z.B. einen Probe-Shop mit nur wenigen Produkten online stellen. Dafür braucht man noch kein teures Layout und keine große Logistik. Aber man kann schon man testen ob die eigenen Produkte bei der potentiellen Zielgruppe ankommen

In dem Zusammenhang sind natürlich auch AdWords-Anzeigen sehr interessant. Man kann damit Traffic zur Testseite bringen. Aber AdWords-Anzeigen sind schon für sich eine sehr gute Möglichkeit, zu testen, welches Potential die eigene Geschäftsideen hat. Tim Ferris zeigt das in seinem Buch “Die 4-Stunden Woche” sehr anschaulich an einigen Beispielen. Und ich werde darüber sicher auch nochmal einen ausführlichen Artikel schreiben.

Oder man erstellt erstmal ein kleines eBook, welches grundlegende Tipps und Infos zu einem Thema enthält, für das man später z.B. eine Dienstleistung anbieten will. Anhand der Download-Zahlen und des Feedbacks kann man auch erkennen, wie die Idee ankommen.

Insgesamt ist es natürlich besser, wenn die Test nah am wirklichen “Kauf” sind. Denn es ist eine Sache ob Leute sich ein eBook herunterladen oder für einen Newsletter anmelden. Ganz anders ist es, wenn sie dann wirklich das Portmonee zücken müssen. Da zeigt sich dann erst wirklich, ob deine Idee profitabel ist.

Besser machen – nicht nachmachen

Auf einen Aspekt der Geschäftsidee möchte ich nochmal eingehen, weil ist so oft sehe, dass er falsch gemacht wird.

Immer wieder sehe ich im Web neue Projekte, welche die Idee einer erfolgreichen Site einfach 1:1 kopieren und damit versuchen erfolgreich zu sein.

Das funktioniert schon offline nur bedingt. Aber dort gibt es wenigstens noch den Faktor “Standort”. Eine Geschäftsidee, die ich 1:1 aus dem Nachbarort kopiere, kann in meinem Ort durchaus erfolgreich sein.

Im Web spielt der Faktor “Standort” kaum noch eine Rolle. Ob ein Online-Shop aus Hamburg oder München kommt ist irrelevant. Anders als bei einem Ladengeschäft.

Deshalb ist es wichtig, bestehende Geschäftsideen zu verbessern und nicht einfach nachzumachen.

Was bedeutet besser?
Das kann sehr vieles bedeuten. Unter anderem:

  • Einfacher
    Man kann Produkte oder Dienstleistungen einfacher machen. Evtl. gibt es ja schon Lösungen für Probleme oder Wünsche, aber diese sind zu kompliziert.
  • Schneller
    Man kann schneller als die Konkurrenz sein und deshalb die Nase vorn haben.
  • Günstiger
    Das ist ein heikler Punkt. Natürlich gibt es gute Beispiele für Geschäftsideen, die auf “Günstiger” basieren. Aber dann sollte man auch sicherstellen, dass die Konkurrenz nicht von heute auf morgen auch so günstig sein kann.
  • Hochwertiger
    Warum immer Masse? Man kann auch auf Klasse gehen und hochwertigere Angebote haben. Damit spricht man dann meist auch kaufkräftigere Kunden an.
  • Tiefergehender
    Das eigene Sortiment könnte man z.B. noch weiter ausbauen und sich damit absetzen.
  • Konkreter
    Man könnte sich weiter spezialisieren als die Konkurrenz und sich damit deutlicher als Experte positionieren
  • Anders
    Grundsätzlich sollte man Anders sein. Das aber natürlich auf einer vernünftigen und sinnvollen ökonomischen Basis. Allein auf den Punkt “Anders sein” abzuzielen, kann auch in die Hose gehen.

Diese Punkte zeigen, dass es in der Regel gar nicht darauf ankommt das Ei des Kolumbus zu finden. Evolution und nicht Revolution ist die Devise.

Manche basteln Jahre an einer Idee, nur damit diese alles revolutioniert. Das kommt zwar hin und wieder vor. 99% der erfolgreichen Business-Ideen sind aber eher der Kategorie Evolution zuzuordnen.


Elevator Pitch

Einen guten Test, ob Deine Geschäftsidee was taugt ist der sogenannte Elevator Pitch.

Wer es schafft seine Geschäftsidee in der kurzen Fahrt in einem Fahrstuhl (also maximal 30 Sekunden) zu “verkaufen”, der hat etwas gutes in der Hand.

In dieser Formulierung sollten natürlich die ganz oben genannten Eckpunkte vorkommen, also Kundennutzen, Umsetzbarkeit, USP und Profit.

Bei so einem Elevator Pitch sollte man auch nicht ins Stocken geraten oder so. Er muss wie aus der Pistole geschossen kommen und überzeugen, dann ist er gut.

Aber Achtung: Egal wie gut die Idee und Elevator Pitch auch ist, man sollte immer bedenken, dass diese nur was wert sind, wenn man sie auch umsetzt.


Langfristig denken

Und man sollte bei allen aktuellen Analysen und kreativen Methoden langfristig denken.

Es mag für den Moment nach einer super Idee geklungen haben “Vuvuzelas” für die WM 2010 zu verkaufen oder “Atemmasken” beim Ausbruch der Schweinegrippe. Aber das sind keine langfristigen Geschäftsideen. Da baut man sich nichts auf, was auch langfristig für einen arbeitet.

Deshalb ist es wichtig darüber nachzudenken:

  • Wie könnte sich diese Idee entwickeln?
  • Wie skalierbar ist diese in Zukunft?
  • Welche Veränderungen im Markt könnten die Geschäftsidee gefährden?
  • Was sind meine nächsten und übernächsten Schritte?
  • Macht mir die Umsetzung dieser Idee in ein paar Jahren immer noch Spaß?
  • Ist das Geschäftsmodell dahinter so stabil, dass es auch noch in Jahren funktioniert?
  • usw.

Sich ein Business aufzubauen bedeutet auch im Internet nicht “über Nacht”, sondern langfristig.


Verdiene ich damit Geld?

Schon mehrmals habe ich in diesem Artikel erwähnt, dass eine Idee profitabel sein muss. Und das sollte man sehr wichtig nehmen.

Wenn aus einer guten Geschäftsidee ein erfolgreiches Geschäftsmodell werden soll, dann muss man damit Geld verdienen können. Da kann einem die Arbeit noch so viel Spaß machen, wenn man nicht genug Geld damit verdient, dann hat man ein Problem.

Das kann man zum Teil schon während der Ideenfindung beurteilen. Genauer wird man es aber erst wissen, wenn man einen Businessplan aufstellt, die Kosten und Einnahmen kalkuliert und in die Tiefe geht. Auch bei der Kalkulation der eigenen Preise spielt die Frage, wie viel Geld man als Selbständiger verdienen muss, eine wichtige Rolle. Deshalb gehe ich in dieser Artikel-Serie darauf noch mehrmals genauer ein.

Checkliste

Zum Abschluss dieses langen Artikels folgt nun eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte in einer Checkliste.

Hier sollte man bei allen Punkten einen Haken machen können. Ist das nicht der Fall, sollte man weiter an seiner Geschäftsidee arbeiten.

 Meine Geschäftsidee hat einen klaren Kundennutzen.
 Es gibt eine ausreichend große Zielgruppe für meine Geschäftsidee.
 Diese ist auch bereit Geld dafür auszugeben.
 Ich setze mich mit meiner Idee von der Konkurrenz ab.
 Meine Geschäftsidee ist profitabel, so dass ich davon (gut) leben kann.
 Ich habe meine Idee auf Herz und Nieren getestet.
 Ich habe die notwendigen Voraussetzungen & Motivation für die Umsetzung der Idee.
 Die Idee kann ich mit angemessenem Aufwand umsetzen.
 Meine Geschäftsidee ist auch langfristig erfolgversprechend und kann wachsen.
 Ich bin bereit, die Idee auch in die Tat umzusetzen.
So geht es weiter

Im 3. Teil der Artikel-Serie “Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz” geht es um die konkrete Planung der eigenen Selbständigkeit. Wie definiere ich Ziele, wie mache ich Pläne und brauche ich überhaupt einen Businessplan?


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
17 Kommentare und Trackbacks zu 'Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz – 2. Idee und Analyse'

Kommentare zu 'Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz – 2. Idee und Analyse' mit RSS

  1. 1 hajo kommentierte am 02.02.2011 um 15:06 Uhr

    Hallo!

    Was bedeutet “USP” ?

    Gr

  2. 2 Peer Wandiger kommentierte am 02.02.2011 um 15:18 Uhr

    Unique Selling Proposition = Alleinstellungsmerkmal

    Das ergänze ich noch im Artikel. Danke für den Hinweis.

  3. 3 Kai kommentierte am 02.02.2011 um 16:01 Uhr

    Einer der wesentlichen Punkte ist meiner Meinung nach langfristiges Denken. Auch wenn ich mit einer guten Idee spontan schnell Geld verdienen kann, habe ich im Endeffekt mehr davon, wenn ich über einen langen Zeitraum profitiere. Mit einem gesunden Kundenstamm, der immer wieder zu mir kommt, kann ich kalkulieren. Hier taucht auch wieder die Frage aus dem ersten Teil auf, wo ich in fünf Jahren stehen will. Läuft mein Geschäft dann noch immer, war die Idee gut.

  4. 4 Karin kommentierte am 02.02.2011 um 16:12 Uhr

    Wichtig finde ich hier auch, dass man sich nicht nur auf ein Produkt oder Dienstleistung stützt. Vielseitigkeit und Flexibiltät sind gerade im Online Business sehr wichtig!

  5. 5 Csaba Nagy kommentierte am 02.02.2011 um 17:28 Uhr

    Hallo!

    Das Hauptproblem bei den Menschen ist, das sie alles sofort wollen! Aus diesem Grund verkaufen sich z.B. auch vielversprechende “schnell Reich Systeme” so gut und die Enttäuschung ist dann gross das es doch nichts geworden ist mit dem Erfolg.

    Es sind sich die wenigsten bewusst, das ein jedes Konzept, jede Geschäftsidee die profitabel sein soll über einen längeren Zeitraum geplant werden muss um zu funktionieren.

    Was habe ich davon, wenn ich etwas einen Monat gut verkaufe und dann nichts…besser ist es doch um die hälfte weniger zu verdienen aber dafür jeden Monat!

    Viele scheitern nicht im Internet, sondern können den Erfolg nicht abwarten und geben auf!

    Da ist dann nicht das Konzept oder die Idee gescheitert sondern die eigene Person…

    Es geht einfach nicht über Nacht zum Erfolg sondern nur über einen längeren Weg, wo man aber viel lernen kann!

    MfG

    Csaba Nagy

  6. 6 schmitz-it kommentierte am 02.02.2011 um 19:25 Uhr

    Sehr guter Artikel! Gerade der Punkt “Langfristig denken” sollte imho sorgfältig beachtet werden! Ich finde die “Google-Biographie” hierzu immer sehr inspirierend, unbedingt mal die Unternehmensgeschichte lesen, wer es noch nicht getan hat. Kundenzufriedenheit sollte für langfristige Erfolge einen höheren Stellenwert einnehmen als kurzzeitige Gewinn-Maximierung.

    Der Satz “Viele Existenzgründer wollen auf Nummer sicher gehen.” aus dem Artikel beschreibt gut den vorprogrammierten Untergang vieler Existenzgründer. “Auf Nummer sicher gehen” sollte bei einem innovativen Unternehmer schnell aus dem Wortschatz gestrichen werden. Wer keine Grenzen testet & innovative Ideen entwickelt wird es schwer haben.

  7. 7 Raffael kommentierte am 03.02.2011 um 09:27 Uhr

    Man muss nicht alles anders machen, das stimmt! Man kann durchaus alles 1zu1 kopieren, wenn man es schafft ein besseres Marketing zu betreiben. Und wenn ich Marketing sage, dann mein ich das nicht im Sinne der Betriebswirtschaft, sondern nur den Aspekt Werbung.
    Gerade im Internet gibt es ein paar gute Ideen, die aber einfach nicht richtig vermarktet werden. Da kann man doch ansetzen.

  8. 8 Ronald Lehnert kommentierte am 03.02.2011 um 10:36 Uhr

    aus meiner Erfahrung ist gerade der Weg von der Idee zum Konzept essentiell, um mit seinem Vorhaben eine tragfähige Selbständigkeit zu begründen. Viele haben wirklich gute Ideen, es scheitert aber meist an der Ausformulierung, wie genau sie diese Idee umsetzen wollen.
    Daher ist das aus meiner Sicht ein sehr guter Beitrag. Jeder Existenzgründer hat für sich genau diese Punkte und Fragen zu beantworten.

    Viele Grüße

    Ronald Lehnert
    starterberatung.de

  9. 9 Michael C. kommentierte am 03.02.2011 um 12:12 Uhr

    Da denkt man, man wüsste was einen hier erwartet und dann kommt es doch anders, aber zum positiven. Ich dachte es geht hier nur um die reine Existenz-Gründung. Das ist ja nicht so aber weiterhin gut. Schön geschriebener Beitrag wie immer.

    Ich habe auch noch zwei Shop Ideen in der Schublade liegen die Mangels Zeit und Know How dort erstmal verblieben sind. Eine davon werde ich aber die Tage mal wieder rauskramen und anhand dieser Beitragsserie überrollen. Du hast hier paar Punkte angesprochen die ich am Anfang noch nicht auf dem Schirm hatte, jetzt aber mit in die weitere Ideenentwicklung einbinden kann.

    Auch was man sich an Stundenlohn einrechnen sollte ist recht wichtig. Viele Angestellten verkennen das ein Chef schon leicht das doppelte des Gehaltes für einen Mitarbeiter ausgibt. Dementsprechend muss man wirklich seinen Verdienst höher ansetzen.

  10. 10 Katharina kommentierte am 03.02.2011 um 12:45 Uhr

    Sehr anregend zum Thema Ideenfindung und Ideen Entwicklung ist auch das Buch von Günter Faltin (kann man auf http://paperc.de/331-kopf-schlgt-kapital-9783446415645 probelesen :smile:). Auch Faltin betont, dass Ideen nicht vom Himmel fallen, sondern strukturiert erarbeitet werden können.

    Viele Grüße

    Katharina

  11. 11 Peter kommentierte am 03.02.2011 um 15:47 Uhr

    Gute Artikel :)

    Vor allen die Aspekte wie Findung von eine Geschäftsidee und vor allen ob es überhaupt ein ausreichende Markt gibt die auch bereit wäre dafür zu zahlen sind wichtig.

    Viele wollen die einzigartige Idee haben und wundern sich wenn sie am Markt auftreten das keiner bereit ist dafür auch was zu bezahlen. Meist ist es besser sich auf ein bereits bestehende Bereich zu gehen, aber hier es besser und Kunden orientierte umsetzen als die Konkurrenz.

  12. 12 Raimond Meyer kommentierte am 04.02.2011 um 09:03 Uhr

    Geld im Netz zu verdienen ist in der Tat eine sehr umfangreiche Aufgabe, die von vielen Seiten beleuchtet und analysiert werden kann.
    Egal, ob man sich am Beginn seiner Selbständigkeit befindet, oder auch schon längere Zeit “dabei ist”: Ausdauer, Fleiß und Expertenwissen müssen stets im Auge behalten werden. Dies ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.
    Sehr hilfreich ist die am Ende dieses äußerst informativen Beitrags die Checkliste, mit der man seine Idee noch einmal sehr gut “auf Herz und Nieren” prüfen kann!

    Viele Grüße

  13. 13 Dirk kommentierte am 05.02.2011 um 12:40 Uhr

    Gute Abhandlung. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass drei Dinge wichtig sind:

    – eine Nische zu finden (sonst endet es nur im Preiskampf – den keiner gewinnt)
    – sein Geschäft besser zu machen als andere (z.B. durch mehr und besseren Service). Das wurde in dem Beitrag gut beschrieben.
    – Ausdauer zu haben

    Viel Erfolg weiterhin, Dirk

  14. 14 Dennis kommentierte am 25.02.2011 um 10:48 Uhr

    Das Problem dabei ist, dass viele nicht mehr aufstehen wenns einmal nicht geklappt hat. Die meisten haben den letzten Versuch im Gedächtnis und trauen sich keinen zweiten Versuch. Genau das ist der Fehler. Man muss es wieder und wieder versuchen… ansonsten klappt es auch nicht. Allerdings muss ich dazu sagen, dass man nur mit einer guten Geschäftsidee immer wieder einen neuen Versuch wagen sollte. Sonst natürlich nicht. Die Punkte die Dirk genannt hat sind also das mindeste was man tun MUSS!

  15. 15 astrid kommentierte am 01.03.2011 um 17:18 Uhr

    Mir hat die Idee mit dem eBook sehr gut gefallen. Das werde ich mal in Angriff nehmen. Ich finde, das ist eine gute Möglichkeit selber herauszufinden was man will und wenn man zu einem positiven Abschluss kommt hat man ein Ergebnis, mit dem man für sich werben kann.
    Vielen Dank
    Astrid

  16. 16 Chris kommentierte am 17.04.2011 um 10:33 Uhr

    Oje, scheinbar bin ich hier wohl das absolute Negativbeispiel, was aber jetzt nicht heissen soll das ich nicht erfolgreich bin, ich bin halt nur etwas spät dran:lol:

    Diesen Artikel hätte ich letztes Jahr im Oktober gebraucht, den ich begann mit diesen Überlegungen da hatte ich schon 3 Monate meines Existenzgründer Zuschusses ins Land ziehen lassen, ich habe mir in dieser Zeit eine andere Unternehmensberaterin gesucht da meine vorherige nicht das war was man eigentlich erwarten sollte. Ich kann sagen das war der beste Schritt in meiner Gründungsphase, diese Dame hat mir endgültig die Augen geöffnet und ging mit mir die oben genannten Punkte bis zum erbrechen durch und Wir haben ein auf mich zugeschnittenes Konzept erarbeitet, den es war nur eines für mich klar ich wollte im Bereicht Textilhandel Erfolgreich werden, es kamen viele andere Möglichkeiten auf, aber ganz schnell war klar das es nur ein Ziel gab an dem ich unumstößlich festhielt.

    Ich denke als mein Fazit, das man bevor man sich Selbstständig macht ein Ziel oder einen Traum haben sollte und in diesem Bereich die Möglichkeiten Testet und danach in die Planung der Tragfähigkeit der Idee oder des Ziels geht, den viele machen sich Selbständig weil man endlich das machen möchte was man will, sonst kann man doch auch im Angestellten Verhältnis versauern.

    Ich möchte einfach nochmal darauf hinweisen das ich diese Super Artikel nicht zu spammen will, allerdings lese ich aus den Kommentaren, das jeder keine Probleme scheinbar gehabt zu haben, ich möchte anhand meines Beispiels nur zeigen das es definitiv auch eine Kerseite der Medaille gibt um andere vor folgenschweren fehlern zu bewaren, weil es sich so leicht liest als es ist.

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