7 Tipps für mehr Website-Einnahmen – 1. profitable Keywords finden und optimieren

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Ich habe in meinen letzten Blog-Einnahmen-Berichten unter anderem festgestellt, dass meine Blog-Einnahmen seit circa einem halben Jahr stagnieren.

Zwischen 3.500 und 4.000 Euro sind es seitdem jeden Monat. Und auch wenn ich mit diesen Einnahmen sehr zufrieden bin, möchte ich dennoch etwas gegen diese Stagnation tun. Denn in diesen 6 Monaten sind die Besucherzahlen weiter gestiegen, also sollte das mit den Einnahmen auch möglich sein.

Diese Artikel-Serie spiegelt meine eigenen Vorgehensweise wieder und soll Tipps geben, wie man die eigenen Blog-Einnahmen steigern kann.

Teile der Artikel-Serie:
1. profitable Keywords finden und optimieren
2. profitable Zielgruppen
3. Inhalte optimieren
4. Suchmaschinen-Rankings analysieren
5. Conversion Rate Optimierung
6. neue Einnahmequellen
7. Testen für mehr Einnahmen

Analyse

Zu Beginn aller Optimierungen sollte eine gründliche Analyse stehen. Denn wenn man nicht weiß, wo die aktuellen Probleme liegen, kann man auch keine passenden Maßnahmen ergreifen, sondern fischt im Trüben.

Deshalb sollte man sich zu Beginn einmal die Entwicklung der Besucherzahlen anschauen:

  • Wie haben sich Besucherzahlen in den letzten Monaten entwickelt?
    Die verschiedenen Einnahmequellen hängen alle mehr oder weniger stark von den Besucherzahlen ab, so dass es wichtig für die Gesamteinschätzung ist, wie sich der Traffic entwickelt hat.
  • Welche Inhalte des eigenen Blogs werden besonders häufig besucht?
    Man sollte natürlich schon mal mit dem arbeiten was man hat. Und populäre Inhalte mit vielen Besuchern sind da ein guter Ausgangspunkt.
  • Woher kommen die Besucher?
    Es ist durchaus wichtig, woher die Besucher kommen. Denn Stammleser sollte man anderes behandeln als z.B. einmalige Suchmaschinen-Besucher.
  • Welche Suchbegriffe haben die Besucher eingegeben?
    Ganz wichtig sind auch die Suchbegriffe, welche die eigenen Besucher in Google und Co. eingegeben haben. Denn es gibt Suchbegriffe bzw. Suchphrasen die deutlich besser monetarisierbar sind als andere.
  • Die Bounce-Rate
    Die Absprungrate zeigt an, wie viel Prozent der Besucher einer Unterseite gleich wieder die Website/den Blog verlassen haben. Um so niedriger der Wert ist, umso besser.

Die Daten kann man idealerweise aus seinem Statistik-Tool entnehmen. Bei mir ist das Google Analytics.

Suchbegriffe

Wie eben schon erwähnt sich die Suchbegriffe sehr wichtig. Denn diese sind an sich entweder recht gut monetarisierbar oder eben nicht.

Es macht einen Unterschied, ob jemand in Google “Buchhaltungssoftware kaufen” eintippt oder “Tipps für Buchhaltungssoftware” und damit auf eure Seite gelangt. Erstes scheint sehr gut zu Geld machbar zu sein, indem man ein Partnerprogramm mit Buchhaltungssoftware auf der Zielseite einbaut oder z.B. Amazon-Partnerlinks.

Letzteres deutet eher auf die Suche nach kostenlosen Infos hin.

Im folgenden Screenshot seht ihr die Anzeige in Google Analytics unter dem Punkt “Zugriffsquellen -> Keywords”. (die Keywords habe ich mal unkenntlich gemacht.)

Analyse Keywords mit Google Analytics

Hier schaut ihr euch einfach mal die Top 100 nach den Besucherzahlen (2) an und lasst euch auch die Zielseite als Spalte (1) anzeigen.

Nun geht es an die Fließarbeit. Für all diese Keywords bekommt ihr schon guten Traffic. Nun geht es zu analysieren, welche Keywords davon profitabel sein.

Die Absprungrate (3) ist insofern interessant, als über dieses Keyword anscheinend die richtige Zielgruppe kommt, wenn nur wenige direkt wieder abspringen. Es kann aber auch ein Zeichen dafür sein, dass der bisherige Inhalt der Ziel nicht gut genug optimiert ist, wenn die Absprungrate hoch ist.

Google AdWords Keyword Tool
Zum ersten nehmen wir uns das Google AdWords Keyword Tool vor. Damit kann man die Klickpreise für Keywords analysieren.

Um es sich einfach zu machen, sollte man die Analytics-Liste einfach als CSV-Datei exportieren. Dann kann man die 100 Keywords einfach in die Zwischenablage kopieren und in das AdWords Keyword Tool einfügen.

Wichtig ist, dass man bei “Nur Ideen anzeigen, die meinen Suchbegriffen sehr ähnlich sind” einen Haken setzt. Und dass man bei “Exakt” in der linken Spalte einen Haken setzt. Sonst bekommt man falsche Suchvolumen-Werte.

Dann fügt man noch die Spalte “Schätzung zum durchschnittlichen CPC” hinzu und dann sieht man, was die Keywords ungefähr Wert sind.

Profitable Keywords mit Google AdWords Keyword Tool

Hier geht es nun weniger um die konkreten CPC-Werte (1) sondern um den Trend. Je höher der Klickpreis in AdWords umso höher ist grundsätzlich die Konkurrenz der AdWords-schaltenden Firmen und deren Bereitschaft Geld für die AdWords-Anzeigen auszugeben. Und je mehr Firmen bereit sind Geld auszugeben, um so profitabler wird das Thema wahrscheinlich sein, dass mit den Keywords in Verbindung steht.

Ich würde nun einen Haken bei all den Keywords in der aus Analytics exportieren Keyword-Liste machen, die einen verhältnismäßig guten CPC-Wert haben. Keywords mit sehr niedrigem CPC sind dagegen wahrscheinlich nicht so gut monetarisierbar.

Interessant ist an diesem AdWords Keyword Tool auch, dass man weitere Keywords vorgeschlagen bekommt. Findest du in dieser Liste also Keywords die deinen ähneln und die sehr gute CPCs haben, dann notier sie dir und schreibe dazu demnächst neue Artikel oder integriere diese Keywords in bestehende Artikel.

Nachdenken
Nach der Analyse der CPC-Werte geht es darum den eigenen Kopf einzusetzen.

Und zwar geht man nun seine Keyword-Excel-Liste durch und setzt einen Haken bei all den Keywords, die:

  • konkrete Produktnamen enthalten, zu denen es auch Affiliate-Programme gibt
  • bestimmte Kauf-Begriffe wie “kaufen”, “Shop”, “bestellen” etc. enthalten
  • darauf hindeuten, dass jemand einen Testbericht für seine Kaufentscheidung benötigt, z.B. “Test”, “Vergleich”, “die besten”
  • Probleme von Besuchern schildern, zu denen man Produkte / Leistungen als Lösungen anbieten kann
  • weitere Anzeichen aufweisen, dass ein konkretes Kaufinteresse besteht und nicht nur nach kostenlosen Infos etc. gesucht wird

Ziel dieser “Übung” ist es, die sogenannten Money-Keywords zu identifizieren. Also die Keywords, die Traffic bringen, den man zu Geld machen kann.

Seiten-Optimierung

Hat man nun die Keywords herausgefunden, die Geld einbringen, dann geht es an die monetäre Optimierung. Viele Keywords hat man nämlich bisher gar nicht oder falsch monetärisiert, z.B. durch allgemeine Banner auf allen Seiten.

Dazu muss man erstmal wissen welche Seiten bei diesem Keyword angezeigt werden. In der oben genannten Übersicht sieht man schon die wichtigste Zielseite.

Will man alle Zielseiten anzeigen lassen, die durch dieses Keyword erreicht werden, dann klickt man erst auf das gewünschte Keyword in Google Analytics und klickt dann auf die Select-Box “Keine” und wählt dort “Zielseite” aus (siehe folgenden Screenshot).

Profitable Keywords - Zielseite auswählen in Analytics

Dann werden einem alle Zielseiten angezeigt, die durch das Keyword im gewählten Zeitraum erreicht wurden.

Profitable Keywords - Zielseiten für das Keyword

Oft ist es nur 1 Zielseite, die den meisten Traffic für ein Keyword abgreift. Manchmal aber auch mehrere, so dass sich eine monetäre Optimierung mehrerer Zielseiten lohnt.

Im Folgenden ein Überblick über mögliche Einnahmequellen und wie man diese bei profitablen Keywords nutzt:

  • Affiliate-Links
    Gibt es ein Partnerprogramm zu dem betreffenden Keyword, dann macht es auf jeden Fall Sinn, ein Affiliate-Banner und/oder Affiliate-Link in die Zielseite einzubauen. Man sollte testen, ob ein Banner (mehr Aufmerksamkeit) oder ein Affiliate-Link (sieht weniger nach Werbung aus) mehr Klicks und Conversions bringen.

    Dabei sollte das “Angebot” auf dem Banner oder dem Link dem Suchbegriff und dem Thema der Seite entsprechen. Ist der Suchbegriff z.B. “Briefumschläge drucken” sollte man ein Druckerei-Partnerprogramm einfügen und kein Partnerprogramm eines Designers, der Briefumschläge gestaltet.

  • AdSense
    Natürlich kann auch AdSense sehr gut funktionieren. Gerade wenn der CPC recht hoch ist, sollte man AdSense auf jeden Fall mal für eine Weile einbauen. Auch hier kann es Sinn machen zwischen Text-Anzeigen und Image-Anzeigen zu vergleichen.

    Weitere AdSense-Optimierungstipps habe ich hier im Blog bereits veröffentlicht.

  • Bannerwerbung
    Es gibt zu bestimmten Themen auch die Möglichkeit Werbekunden zu gewinnen. Ich habe das selbst schon gehabt, dass ein Werbekunde nur auf 10 Unterseiten Werbung einbinden wollte, da die Themen dieser Artikel sehr gut zu seinem Angebot gepasst haben.
  • Produkte verkaufen
    Man kann natürlich auch eigene Produkte verkaufen, die perfekt auf die Besucher zugeschnitten sind. Das lohnt sich zwar erst bei einer bestimmten Anzahl Besucher, aber wenn es das optimale Angebot für diese Zielgruppe ist, dann sollte auch die Conversion-Rate hoch sein.
  • sonstiges
    Auch indirekte Einnahme-Quellen sollte man nicht außer acht lassen. Wenn Besucher z.B. konkrete Hilfe oder Informationen suchen, dann könnte man eine Anmeldung zu einem eigenen Newsletter einbauen, der genau die Probleme oder Fragen behandelt. Oder ein Link zu einem eigenen kostenlosen eBook zu dem Thema. Im eBook und auch im Newsletter gibt es dann natürlich wieder passende Werbung, Affiliate-Links etc.

Natürlich kann und sollte man z.B. auch das Ranking der Seiten verbessern, die sich gut monetärisieren lassen. Dazu aber in einem späteren Teil dieser Artikel-Serie mehr.

Und auch die Optimierung der Zielseiten selber macht oft Sinn und dem widme ich mich auch demnächst.

Einnahmequellen testen

Das Thema “Testen” werde ich zwar später nochmal genauer behandeln, aber hier ein paar Worte dazu.

Man sollte nicht nur Testen, ob ein bestimmtes Affiliate-Banner besser funktioniert als ein anderes oder ob Banner oder Links besser convertieren.

Man sollte auch verschiedene Einnahmequellen gegeneinander testen. Bringt AdSense in einem Zeitraum X mehr ein als ein Partnerprogramm. Oder verdiene ich mit einem Werbebanner zum Festpreis evtl. mehr.

Es ist mit dem einmaligen Einbau einer Einnahmequelle in eine Zielseite eben nicht getan. Man muss auch Optimierungsmaßnahmen durchführen.

2.Teil “Zielgruppen”

Im zweiten Teil wird es um die Zielgruppen, also die eigenen Besucher gehen. Welche sind besonders wertvoll und warum viel Traffic nicht alles ist.


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Kommentare

  1. meint

    Sehr informativ mit viel Substanz. Wenn jeder Blogger die Tipps beherzigen würde, gäbe es viel mehr Blogs mit höheren Einnahmen.

  2. meint

    Hallo,
    bin gerade auf deine Seite gestoßen.
    Echt super Ideen und ausführliche Aufstellungen.
    Werde jetzt mal einige Ideen auf meiner Seite ausprobieren.

    Gruß Ingo

  3. meint

    Wie ist eigentlich genau das Verhältnis der Einnahmen der durchschnittlichen CPC Werte.
    Stimmt das das Google 56% dieser Summe behält?

  4. meint

    Sehr informativer und gut gelungener Beitrag. Einige Sachen waren mir zwar schon bekannt, andere allerdings nicht. Von daher finde ich den Umfang gut und die Darstellung interessant gemacht. Kurz, knapp und auf den Punkt gebracht. Gerne weiter so mit den Beiträgen.

  5. meint

    Peer …bei deiner 7 teiligen Serie welche ich gerade nochmal durchsehen wollte gibt es bei Teil 2 kein weiterkommen ….. keine weiterführende Verlinkung zu der Serie sondern andere Artikel wie 10 tipps und anderes ….

    Muss ich mich wohl auf die Suche begeben … aber im Suchfeld sind bei Suche mit 7 Tips ja endlos viele Artikel die da auftauchen. Schaut nach Arbeit aus da zu finden ;).

  6. meint

    Sehr guter und vor allem umfassender Artikel.
    Wir haben selber ein Affiliate-Programm auf unserer Webseite integriert,welches gerade ausgebaut werden soll. Der Artikel zeigt dann doch wie komplex das Thema Optimierung ist. Für uns selber ist der Beitrag natürlich sehr hilfreich, da wir gewisse Ansätze so noch nicht kannten. Den schnelle Euro gibt es natürlich nicht ohne gute und ausdauernde Arbeit :smile: In diesem Sinne -Danke für die gute Zusammenfassung-

  7. meint

    Danke für die Tipps! genau so etwas habe ich gesucht, das hat jetzt etwas meine Augen geöffnet. Mal schauen wie ich das anwenden kann

    Grüße, K.

  8. meint

    Wir erstellen selber Internetseiten und optimieren auch seit einiger Zeit ebensolche.
    Es ist für unsere Kunden immer erstaunlich wenn wir Ihnen erklären wie komplex das Thema Suchmaschinenoptimierung ist. Der Beitrag ist sehr hilfreich und zeigt auf das doch viele Sachen zu berücksichtigen sind, wenn der Internetauftritt erfolgreich sein soll.
    Da Affiliate Programme mittlerweile sehr beliebt sind, hilft der Beitrag (sehr profesionell) wahrscheinlich einigen mit wertvollen Tipps weiter. Gut gemacht :smile:

  9. meint

    Hallo,

    ich finde den Artikel sehr interessant den du da geschrieben hast. Und habe auch mal eine Frage.
    Gibt es eine andere Möglichkeit außer Google adsense Werbung zu setzen, wo der Inhalt aus Keywords generiert wird?
    Denn Google adsense gesperrt. Warum wurde mir nicht gesagt.

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  1. Profitable Keywords finden und optimieren…

    “Profitable Keywords finden und optimieren” ist das Thema des 1.Artikels in der Artikel-Serie “7 Tipps für mehr Website-Einnahmen”….

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