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Sie wollen nicht mehr 14 Stunden am Tag arbeiten? 25 Tipps für normale Arbeitszeiten!
Peer Wandiger - 34 Kommentare - Planung, Selbständig, Tipps - Ähnliche Artikel


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Selbständig zu sein bedeutet 14 Stunden am Tag zu arbeiten. Das hört man zumindest immer wieder.

Selbständige arbeiten mehr als die meisten Angestellten. Das ist nicht nur ein Vorurteil, sondern oft auch Realität.

Doch müssen es immer so viele Überstunden sein? Ist es normal 14 Stunden am Tag zu arbeiten oder gibt es Möglichkeiten auf halbwegs normale Arbeitszeiten zu kommen?

In diesem Artikel gehe ich auf das Vorurteil ein und gebe 25 Tipps, wie man mit normalen Arbeitszeiten erfolgreich sein kann

14 Stunden sind normal!

Als ich vor rund 6 Jahren zu einer meiner ersten Informationsveranstaltungen bzgl. einer Selbständigkeit war, da waren auch ein paar langjährige Selbständige und Unternehmer anwesend.

Diese durften dann während einer Präsentation ihre Erfahrungen uns mitteilen und durch die Bank lautet eine der Aussagen, dass man immer viele Überstunden machen muss.

Und ich denke, dass es vielen Existenzgründern so geht. Die einhellige Meinung ist, dass man als Selbständiger immer Überstunden machen muss.

Das Sprichwort “Selbst und Ständig” ist Ausdruck dieser Ansicht. Ich hasse dieses Sprichwort übrigens, weil es sich mehr wie eine Entschuldigung anhört, dass man nicht effizient arbeiten kann und deshalb kein Leben hat.

Doch ist das wirklich so oder gibt es Alternativen?
In der Anfangszeit ist es bei sehr vielen Selbständigen wirklich so, dass man fast jede freie Minute arbeitet. Auch das Wochenende ist davon nicht ausgenommen.

Gründe dafür gibt es einige:

  1. Man hat noch keinen Kundenstamm und damit auch noch keine laufenden Einnahmen. Man muss sich erst etwas aufbauen.
  2. Man ist hoch motiviert und hat Spaß an der Arbeit
  3. Man probiert verschiedene Dinge innerhalb der eigenen Branche aus, da man selber noch nicht so richtig weiß, von was man nun wirklich leben kann.
  4. Man war bisher nur gewohnt die fachliche Arbeit zu erledigen. Nun kommt Verwaltungskram, Marketing etc. hinzu.
  5. Man glaubt all jeden die sagen, dass man das als Selbständiger eben so machen muss.

Die Punkte 1 und 2 lasse ich so gelten. Natürlich ist es gerade in der Anfangphase so, dass man sich erstmal eine Grundlage für das eigene Business schaffen muss. Man muss also mehr als nur die spätere tägliche Arbeit machen. Und wenn man nicht nur Projekte für Kunden abarbeiten will, sondern sich wirklich etwas aufbauen will, dann wird man um die Überstunden am Anfang der Selbständigkeit nicht herum kommen.

Und das man hin und wieder bei Termindruck Überstunden macht ist auch Okay.

Nicht Okay ist es, wenn die 14 Stunden Tage und die Wochenendarbeit der Normalzustand ist. Wer nach vielen Jahren Selbständigkeit immer noch nur mit so vielen Überstunden über die Runden kommt, macht was falsch.

Die Punkte 3-5 sind aus diesem Gesichtspunkt problematisch. Natürlich läuft in der Selbständigkeit nicht immer alles genau so, wie man sich das vorgestellt hat. Aber man sollte schon im Vorfeld prüfen, ob man von bestimmten Leistungen und Angeboten leben kann. Zudem sind Test von neuen Leistungen und Einnahmequellen grundsätzlich gut und wichtig. Das sollte dann aber in einem klar definierten Zeitraum erfolgen und wenn man etwas neues profitableres gefunden hat, sollte man andere nicht so profitable Leistungen einstellen.

Ein weiteres Problem zeigt sich in Punkt 4, da häufig auch einfach unkoordiniert gearbeitet wird. Es wird nicht zwischen Wichtig und unwichtig getrennt, es wird nicht effizient gearbeitet und so weiter.

Clever statt Hart arbeiten?!

Es gibt ja dieses bekannte Sprichwort “Work smart, not hard“. Und da ist schon einiges dran. Denn viele Selbständige schieben deshalb so viele Überstunden, weil sie zwar hart arbeiten (oder das zumindest denken), aber nicht mit Hirn.

Da Selbständigkeit aber auch bedeutet, dass man die Arbeit erledigt, treffen folgende Abwandlungen des Sprichwortes meiner Meinung nach etwas besser auf die Realität zu:
Work smart, not (just) hard” oder “Work smart and hard

Einfach nur hart zu arbeiten wird am Ende nicht zum Erfolg führen.

Mehr Stunden machen nicht effektiver

Es ist ein allgemeiner Irrglaube, dass man um so mehr schafft, je mehr man arbeitet.

Das hört sich natürlich erstmal logisch an, ist aber in der Realität meist nicht so.

Das sieht man zum einen an der bekannten Mannstunde (politisch korrekt nun Personenstunde genannt). Dieses Konzept der Ressourcen-Verteilung auf Projekte wurde in den vergangenen Jahren immer mehr in Frage gestellt.

Vereinfacht bedeutete das Konzept der Personenstunden, dass man die Zeit zur Fertigstellung eines Projektes halbieren konnte, wenn man die investierten Personenstunden verdoppelt. Braucht man aktuell 10×8 Personenstunden, um ein Projekt in 2 Wochen zu beenden, dann müsste man einfach nur die Zahl der an das Projekt gesetzten Mitarbeiter verdoppeln, um es in der halben Zeit zu schaffen.

Das hat sich in der Realität aber oft genug als Trugschluss erwiesen. Und es bringt auch Selbständigen nichts, wenn sie statt 8 nun 16 Stunden am Tag arbeiten. Sie schaffen sicher mehr, aber nicht das doppelte. Faktoren wie Konzentration, Motivation, Know How und andere verhindern, dass man mit der selben Effektivität 16 Stunden am Tag arbeitet, wie wenn man nur 8 Stunden arbeitet.

Eine weitere Theorie unterstützt diese Beobachtung. Das Parkinsonsches Gesetz definiert einen wichtigen Zusammenhang, den man als Selbständiger kennen sollte: “Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht – und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist.” (Quelle: Wikipedia)

Das soll heißen, dass man die selbe Aufgabe in unterschiedlichen Zeiträumen beenden kann. Es hängt weniger an der Aufgabe, als an uns.

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Tipps für weniger Überstunden

Und diese Erkenntnisse haben unter anderem zu den folgenden Tipps geführt.

Diese Tipps helfen dabei, die eigene Arbeitszeit effizienter zu nutzen und in weniger Zeit mehr zu schaffen.

  1. Nicht mit 14 Stunden planen
    Den ersten Fehler machen Selbständige schon gleich zu Beginn. Man überlegt sich natürlich was man bis wann schaffen muss und ist dann allzu oft mit der Aussage “Ich habe rund 2/3 des Tages Zeit für die Arbeit zur Verfügung.” Hier schlägt das Parkinsonsches Gesetz voll zu. Denn wenn man sich diese Zeit schon gibt, dann wird das Erledigen der Aufgaben auch so lange dauern.

    Ich habe den Fehler natürlich auch gemacht. Irgendwann habe ich meine Arbeitstage und auch die Abende an denen ich arbeite knallhart begrenzt. Und was war das Ergebnis? Ich habe genauso viel geschafft.

  2. Effizient arbeiten
    Dies hängt auch damit zusammen, dass man effizient und nicht nur effektiv arbeitet.
    Effektiv bedeutet, dass man eine Aufgabe erwartungsgemäß und planmäßig erledigt. Das ist an sich natürlich schon ein gutes Prinzip.
    Effizient bedeutet hingegen, dass man einen sehr guten Wirkungsgrad erreicht. Das bestmögliche Ergebnis in möglichst kurzer Zeit.

    Der Schlüssel zum Erfolg liegt meiner Ansicht nach in Effizienz. Das spiegelt sich auch in der 80/20 Regel wieder, die ich für mich entdeckt habe und konsequent nutze.

  3. Ziele setzen
    Sehr wichtig ist auch, dass man sich Ziel setzt. Ohne Ziele, was man wann erreichen will, kann man nicht effizient arbeiten. Siehe auch meine Tipps zur SMART-Methode
  4. einen Plan haben
    Seine Ziele muss man dann in Pläne umwandeln. Es mag spießig klingen, aber man arbeitet effektiver und effizienter, wenn man Pläne macht.
    So haben ich generelle Ziele, die ich erreichen will und daraus leite ich Wochen- und Tagespläne ab. Mehr zu ToDo-Listen folgt bald in einem separaten Artikel.

    Nicht hilfreich ist es nach meiner Erfahrung jedenfalls, an den Arbeitstag mit der Einstelllung “Ich versuche so viel wie möglich zu schaffen” heranzugehen. Dann sitzt man jeden Tag mindestens 14 Stunden an der Arbeit.

  5. Termine setzen
    Dies hängt auch mit dem Parkinsonsches Gesetz zusammen. Man sollte sich ambitionierte Termine setzen. Dann schafft man die Arbeit auch bis dahin. Lässt man sich eine Woche mehr Zeit, dann braucht man diese Zeit auch.

    Praktisch habe ich dies ganz deutlich in meinem 13 Wochen Projekt gemerkt. Ich habe 13 Aufgaben, die ich schon lange umsetzen wollte, in einen 13 Wochen Plan umgesetzt. Und siehe da, ich habe (bis auf eine) alle Aufgaben in jeweils einer Woche geschafft. Weil ich mir nur diese Zeit jeweils gegeben habe.

  6. Feierabend planen
    Ich bin tagsüber deutlich effizienter, wenn ich mir eine klaren Feierabendzeitpunkt setze und dann auch etwas für den Feierabend vornehme. Das motiviert zum einen, gibt dem Hirn aber auch ganz klar einen Endzeitpunkt und entsprechend setzt man die Aufgaben auch bis dahin um.
  7. sich belohnen
    Man sollte nicht nur Arbeiten. Belohnungen, die man sich selbst macht, sind ein sehr guter Motivationsfaktor und mit hoher Motivation arbeitet man auch wieder besser und effizienter.
  8. Hobbies mit anderen
    Wer in Vereine eintritt, sich regelmäßig mit Freunden trifft oder andere Verpflichtungen eingeht, senkt damit schon mal die (Frei-)Zeit, die für die Arbeit zur Verfügung stehen würde. Zudem ist der Kontakt zu anderen Menschen sehr wichtig, um die richtige Perspektive zu behalten und nicht in einen “Arbeitstunnel” zu geraten.
  9. Wichtiges und unwichtiges trennen
    Man sollte regelmäßig analysieren, wie viel Zeit man wirklich in die wichtige Arbeit investiert und welche Arbeiten vielleicht gar nicht so wichtig sind. Als Selbständiger sollte man nur das machen, was wichtig ist und sich nicht mit Dingen aufhalten, die nicht entscheidend und unwichtig sind.
  10. Arbeit und Privates trennen
    Das ist ein kontroverses Thema. Die einen schwören darauf Arbeit und Privatleben strikt zu trennen und die anderen sehen in modernen Arbeitsweisen eine Verschmelzung von Privat und Arbeit. Beides hat sicher was richtiges. Trotzdem sollte man versuchen, während der Arbeitszeit wirklich auch nur Arbeit zu erledigen und nicht noch private Dinge.
  11. Wichtiges als erstes erledigen
    Dazu komme ich nochmal, wenn ich mich den ToDo-Listen widme. Grundsätzlich sollte man sich für jeden Tag aber wichtige Arbeiten vornehmen und diese möglichst als erstes erledigen.
  12. Eat that Frog
    Dazu haben ich schon mal einen Artikel veröffentlicht: “So startet man optimal in den Arbeitstag“. Am Anfang eines Arbeitstages sollte man die schwierigste und unangenehmste Arbeit als erstes erledigen. Um so motivierter und leichter fallen einem die anderen Aufgaben.
  13. kleine Arbeiten zusammen legen
    Mails beantworten, in Foren schreiben, Angebote einholen, Rechnungen schreiben und viele andere kleine Aufgaben verstopfen unseren Arbeitstag. Man sollte solche kleinen Aufgaben zusammenlegen und z.B. nur einmal am Tag Mails lesen und beantworten oder nur einmal in der Woche Rechnungen schreiben. Man schafft einfach mehr in kürzerer Zeit, wenn man mehrere gleiche Aufgaben hintereinander erledigt.
  14. Dinge sofort erledigen
    Das ist auch ein Punkt, der sich für mich sehr ausgezahlt hat. Nichts auf die lang Bank schieben (abgesehen von den eben genannten kleinen Arbeiten) und sich anhäufen lassen. Stattdessen sollte man neue Dinge, wenn möglich, sofort erledigen. Das sorgt auch dafür, dass die ToDo-Liste übersichtlich bleibt.
  15. Zeit für Social Networking, eMails und Co. limitieren
    Ablenkung ist einer der wichtigsten Gründe für zu viele Überstunden. Deshalb sollte man Social Networks, den FeedReader, eMail-Postfach, Twitter etc. nicht immer offen haben, sondern sich auf bestimmte Zeiten beschränken.
  16. Kein Multitasking
    Multitasking hat eine recht positive Bedeutung, aber Studien haben herausgefunden, dass Multitasking eher für Stress und ineffiziente Arbeit sorgt. Deshalb sollte man sich nur auf eine Aufgabe zur gleichen Zeit konzentrieren und nicht an mehreren parallel arbeiten. Und auf dem Schreibtisch sollte nur liegen, was man für die aktuelle Aufgabe braucht.
  17. unrentable Kunden abstoßen oder Preise erhöhen
    Wie schon erwähnt, sollte man regelmäßig neue Einnahmequellen testen und die bestehenden analysieren. Dazu gehört auch, dass man Kunden, die einfach nicht profitabel sind, sondern wo man noch draufbuttert, ziehen lässt.
    Ich glaube jeder Selbständige hat schon Kunden erlebt, denen man den kleinen Finger gegeben hat und die dann gleich die ganze Hand nehmen.
    Das mag hart klingen und im Einzelfall mag es Gründe für Ausnahmen von dieser Regel geben. Aber am Ende sollte man sich als Selbständiger nur die Arbeiten auf den Tisch ziehen, die am effizientesten zu erledigen sind. Das heißt, dass das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag möglichst gut ist.
  18. Angebot und Leistungen analysieren
    Das selbe gilt auch für die eigenen angebotenen Leistungen und Produkte. Man sollte diese regelmäßig analysieren und nur mit dem profitablen und wichtigen weiter machen.
    Ich sehe immer wieder Selbständige, die mit bestimmten Leistungen anfangen, mit der Zeit sich aber einen richtigen Bauchladen zulegen, weil sie da noch eine Extra-Leistung anbieten und da noch was. So wird man nie effizient werden.
  19. Outsourcen
    Arbeiten, die man entweder wegen fehlenden Know How nicht effizient erledigen kann oder wo die Outsourcing-Kosten geringer sind, als wenn man die eigenen Arbeitszeit dafür nutzen würde, sollte man outsourcen. Mehr dazu im Artikel “Outsourcing für Selbständige im Netz
  20. Routinen
    Weniger verschiedene Arbeiten sorgen dafür, dass man bessere Routinen entwickeln kann. Diese sind in der Regel effizienter, als wenn man jeden Tag eine andere neue Aufgaben erledigen muss.
  21. Informationsaufnahme regelmäßig analysieren und straffen
    Das mache ich regelmäßig. Natürlich ist es für mich wichtig, aktuelle Informationen zu bekommen und auf dem Laufenden zu sein. Man sollte aber hin und wieder die eigene Informationsflut überprüfen und auf ein vernünftiges Maß reduzieren.
  22. Checklisten / Workflows
    Einmal durchlaufene Abläufe oder schon mal recherchierte Lösungen für Probleme sollte man sammeln und in Form von Checklisten und Workflow niederschreiben. Man glaubt gar nicht, wie viel Zeit drauf geht, weil Selbständige immer wieder das Rad (zumindest zum Teil) neu erfinden.
  23. Ausgeschlafen sein
    Auch das habe ich gelernt. Ich habe früher auch viel bis in die Nacht gearbeitet. Da war es ruhig und ich konnte mich konzentrieren. Jedoch war ich dann am folgenden Tag relativ ineffizient, da ich mich schlecht konzentrieren konnte weil ich unausgeschlafen war. Das Ergebnis war, dass ich insgesamt weniger geschafft habe.
  24. Individuelle Zeiten
    Während der eine ein Morgenmensch ist, arbeitet der andere lieber Nachts. Wenn es möglich ist, sollte man dann arbeiten, wenn man am effizientesten ist.
  25. Spaß an der Arbeit haben
    Das mag banal klingen, aber Selbständige habe die große Möglichkeit sich ihre Arbeit größtenteils selbst auszusuchen. Also sucht euch was aus, was euch Spaß macht und denkt nicht nur daran, was das meiste Geld bringt. Wer Spaß an der Arbeit hat, ist viel produktiver und schafft in der Regel auch mehr.

Das sind meine gesammelten Tipps für alle, die nicht mehr 14 Stunden am Tag arbeiten wollen. Ich habe es durch diese vielen kleinen Tipps geschafft, von der 14-16 Stunden und 7 Tage Woche wegzukommen.

Bücher

Ich kann euch 2 Buchtipps empfehlen.

Die 4-Stunden Woche
Das Buch “Die 4-Stunden Woche” von Timothy Ferriss ist sehr zu empfehlen.

Natürlich geht es in dem Buch nicht wirklich darum, nur noch 4 Stunden in der Woche zu arbeiten.

Der Autor zeigt aber viele Beispiele und Tipps, wie man erfolgreich sein kann und trotzdem weniger Stunden arbeitet.

Die 7 Wege zur Effektivität
Der Bestseller von Stephen R. Covey “Die 7 Wege zur Effektivität” zeigt 7 Wege auf, wie man effektiver wird. Meist verlieren wir uns in unwichtigen Arbeiten und reiben uns an Kleinigkeiten auf.

Indem der Autor unsere Sichtweise auf die Arbeit und das Leben verändert, schafft man grundlegende Änderungen, die zu mehr Effektivität/Effizienz führen.

Welche Engpässe könnten Sie jetzt schnell beseitigen?

Vor einer Weile hatte ich die Gelegenheit mit Markus Trauernicht von optimusprimus.de über das Thema “effektiver und effizienter Arbeiten” zu sprechen.

Dabei hat er 12 Tipps genannt, um Auftragsengpässe und massig Überstunden zu vermeiden.

Ich habe diese Tipps einfach mal zusammengefasst und an diesen Artikel angehängt.

  1. Für den einen heißt es sich endlich mal grundlegende HTML, Ftp, Bildbearbeitungs- oder WordPress-Kenntnisse anzueignen. Also einfach mal das notwendige Handwerkszeug zu lernen.
  2. Vielleicht sogar das Büro zu kündigen, um wieder von zuhause aus zu arbeiten. Trotz der Ablenkungen. Um sich zu zwingen auf das wirklich Wesentliche zu konzentrieren, und das Pareto-Prinzip zu nutzen. Gerade Internet-Worker sollten sich 3 Mal überlegen ob ein Büro überhaupt notwendig ist. So Büros werden eh aus einer falschen Motivation angemietet. Zum Beispiel um einem kritischen Umfeld zu zeigen, dass man einen vernünftigen Job hat.
  3. Für den anderen könnte es bedeuten jemand einzustellen. Oder intensiver mit Freiberuflern zu arbeiten.
  4. Und wieder ein anderer sollte sich mal überlegen was er dagegen machen kann, sich nicht ständig mit „neuen besten“ Informationen voll zu müllen.
  5. Einfach täglich eine Stunde früher mit der Arbeit anzufangen, um ungestörter arbeiten zu können.
  6. Ganz praktisch die künstlichen Zeitfresser beseitigen. Mal die Finger von der Suchmaschinenoptimierung oder von Social Media Aktivitäten lassen, bis ein Projekt zu Ende geführt ist. Oder in ein Gemeinschaftsbüro ziehen, um den sozialen Ausgleich zu bekommen, der mit Social Media kompensiert werden soll.
  7. Ständige Engpässe durch unzureichende Arbeit von Freiberuflern? Liegt es vielleicht daran, dass immer nach dem billigsten Preis gesucht wird? Anstatt zu erkennen, dass man ein systemisches Problem hat, bei dem man sich selber an der Nase packen sollte.
  8. Konzentrationsprobleme? Einfach für Ausgleichszeiten sorgen, bei denen man sich nicht konzentrieren muss.
  9. Noch ein Engpass schnell beseitigen: Emails die jetzt gerade nicht wichtig sind, nicht jetzt gleich lesen. Sie werden stauen wie viele Emails sich im Lauf der Monate ansammeln die Sie nicht gelesen haben. Und wissen Sie was? Es stellt sich heraus, dass es gar nicht so schlimm ist, nicht alles zu lesen. Newsletter fallen gerne in diese Kategorie.
  10. Und wie wäre es einfach mal diese eine Broschüre fertig zu machen, die schon ewig fertig sein sollte? Damit man auch was Vernünftiges verschicken kann, anstatt gar nichts zu verschicken.
  11. Mit verhältnismäßig geringem Aufwand die Ergebnisse verbessern, ohne irgendetwas im Geschäft zu verändern: Split-Testing oder Multivariables Testen. Der Google Website Optimizer kann dazu sehr hilfreich sein.
  12. Lesen Sie Newsletter wie die Post. Man wartet bis sich ein Stapel angesammelt hat. Dann macht zwei Haufen. Einer geht in den Müll, der andere ist es Wert dass er Ihre Aufmerksamkeit bekommt. Warten Sie bis sich mehrere Emails eines Newsletters angesammelt haben. Lesen Sie die Emails nacheinander, und bestellen den Newsletter dann ab falls er nicht lesenswert ist. Behalten Sie diese Vorgehensweise weiterhin bei wenn der Newsletter gut ist. Ich lese Webseiten auch so. Man erkennt so schneller, ob es sich lohnt einem Newsletter oder einer Webseite in Zukunft auch Aufmerksamkeit zu schenken. Man kann so eine bessere Entscheidung treffen, weil man einen besseren Überblick bekommt, und nicht in der Gefahr steht einen hochwertigen Newsletter zu kündigen, weil eine Ausgabe gegen das eigene Weltbild verstoßen hat.

Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
34 Kommentare und Trackbacks zu 'Sie wollen nicht mehr 14 Stunden am Tag arbeiten? 25 Tipps für normale Arbeitszeiten!'

Kommentare zu 'Sie wollen nicht mehr 14 Stunden am Tag arbeiten? 25 Tipps für normale Arbeitszeiten!' mit RSS

  1. 1 Christian kommentierte am 29.03.2011 um 14:38 Uhr

    Wer Selbständig ist arbeitet selbst und ständig. Das ist halt so. Wer damit nicht zurecht kommt sollte sich einen “normalen” Job als Angestellter suchen.

  2. 2 Peer Wandiger kommentierte am 29.03.2011 um 14:46 Uhr

    Tut mir leid, ich will nicht immer nur arbeiten. Ich arbeite und zu leben und nicht umgedreht.

    Und so schnell wie der Kommentar kam, hast du den Artikel sicher nicht gelesen. ;-)

    Mit diesem Artikel wollte ich Tipps geben, wie man auf normalere Arbeitszeiten kommen kann, ohne das man als Selbständiger nun unbedingt den 8 Stunden Tag kommen wird.

    Aber nur zu arbeiten ist irgendwann auch gesundheitsschädlich, auch wenn man das als halbwegs junger Mensch zu Beginn nicht glauben mag.

  3. 3 Alexander Boos kommentierte am 29.03.2011 um 14:53 Uhr

    Hallo!

    Dieser Artikel spricht mir mal so richtig aus der Seele. Denn immer wieder muss ich feststellen, dass sich einige der Internetmarketing-Gurus damit brüsten, wie viel Sie ja arbeiten und damit prahlen.

    Meiner Meinung nach sind solche Floskeln, wie „Ich arbeite 16 Stunden am Tag…“ exakt gleichzusetzen mit eben jenen Aussagen, die das Gegenteil „versprechen“, also dass man praktisch ohne Arbeit Geld verdienen kann im Internet.

    Ich finde das ist genauso schlimmer, weil man damit wohl zeigen will, wie hart man doch arbeitet und im Endeffekt stimmt das genauso wenig.

    Man muss doch ehrlich bleiben: Natürlich ist es zum Teil harte Arbeit, im Internet wirklich richtig erfolgreich zu sein. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man da jeden Tag 16 Stunden arbeiten muss.

    Ich finde eines in diesem Artikel bringt es genau auf den Punkt: Den Erfolg macht der effiziente und clevere Arbeiten aus, nicht (nur) die Dauer der Arbeit. 2 Stunden am Tag für alles ist natürlich auch Quatsch, aber 16 ebenfalls.

    Liebe Grüße
    Alexander Boos

    PS: Es gibt aber tatsächlich auch Menschen, die sogar „pampig“ drauf reagieren, wenn man Ihnen erklärt, dass man überhaupt auch im Internet arbeiten muss, um erfolgreich zu sein…

    ERGÄNZUNG:

    Gerade kommt deine Antwort, Peer! ;-) Genau das ist es ja, weshalb man sich selbständig macht: Um irgendwann weniger und entspannter zu arbeiten. Aber immer wieder kommt das dann so rüber, als ob man gar nicht mehr arbeiten wollen würde oder das gar behauptet, das finde ich sehr schade. Es kommt ja auch immer auf den beruf und die Branche an sich an, in der man sich selbständig macht.

  4. 4 Gordon Kuckluck kommentierte am 29.03.2011 um 14:57 Uhr

    Hey Peer,

    richtig guter Artikel!

    Hat mir sehr gut gefallen und es waren viele Dinge dabei, in denen ich mich selbst wiedererkannt habe. Und nicht nur das: Durch Deine Tipps werde ich versuchen effektiver, geradliniger zu arbeiten.

    Danke für diesen Post! :)

    Viele liebe Grüße
    Gordon

  5. 5 Jörg kommentierte am 29.03.2011 um 15:24 Uhr

    … ein insgesamt wirklich toller Artikel.

    Ich muss zugeben, dass Du mir mit vielen Aussagen den Spiegel vorgehalten hast. Gleichzeitig hast Du viele Punkte beschrieben, die ich mir auf meine “Checkliste” setzen werde.

    Gerade erst am Anfang meiner Selbstständigkeit stehend, bleibt es oft (meist) nicht aus, dass ich die besagten 14-16 Stunden am Rechner sitze.

    Da ich aber von Anfang an, um nicht in die übliche Tretmühle zu geraten, meinen Arbeitstag recht detailliert strukturiert habe und hinsichtlich der Effizienz immer wieder überprüfe, hoffe ich, dass die Arbeitszeiten irgendwann auf ein Normalmaß zurückgehen.

    20% meiner Zeit verbringe ich tatsächlich ausschließlich damit, Prozesse zu analysieren und zugleich die Basis für effiziente Abläufe zu schaffen … hoffentlich gut investierte Zeit!?

    Ich denke, an muss regelmäßig “einen Schritt zurück treten” und versuchen, den vergangenen Arbeitstag mit den Augen eines Unbeteiligten zu sehen. Mir wird dabei immer wieder mal bewusst, wo ich eigentlich nur Zeit verdaddel, ohne wirklich ein sinnvolles Ergebnis zu produzieren. Zeit, die ich auch gut als “Freizeit” hätte nutzen können.

  6. 6 Kenny kommentierte am 29.03.2011 um 15:24 Uhr

    Ich denke auch, dass viele zwar behaupten 14 oder gar 16 Stunden zu arbeiten aber davon noch 2 Stunden für Twitter und Facebook draufgehen und man sich 2 Stunden Pause immer zwischendurch gönnt. Aber effektive Arbeitszeit ist was anderes.

  7. 7 Eric kommentierte am 29.03.2011 um 16:27 Uhr

    Ich arbeite auch 10-15 Stunden pro Tag an meinen Projekten. ABER: Ich war gerade 2 Monate in Indien. Da habe ich natürlich nichts gemacht, ausser ab und an guckn, ob alles rund läuft. Insofern komme ich dann wohl nur auf 5-8 Stunden am Tag. Das ist eben auch das Schöne am Selbstständig-Sein. Jedenfalls, wenn alles gut geregelt ist und der Motor brummt.

  8. 8 Marc H. kommentierte am 29.03.2011 um 17:50 Uhr

    Wenn man (also ich) sich nur an die Hälfte dieser tollen Tipps halten kann ist es schon ein Gewinn würd ich sagen!:smile:

  9. 9 Jürgen kommentierte am 29.03.2011 um 18:23 Uhr

    Ich arbeite auf jeden Fall schon weniger als zu Beginn der Selbstständigkeit und nur noch projektbezogen bis spät/früh in die Nacht – wenn man im flow ist nutzen :). Dennoch ist mein Arbeitstag noch zu lange und die Gründe kenne ich auch – aber nicht so einfach zu verändern.

    Einige gute Tipps habe ich hier wieder mitgenommen, hoffe ich kann mich auch an ein paar davon halten und Schritt für Schritt effektiver werden.

  10. 10 Felix kommentierte am 29.03.2011 um 18:40 Uhr

    Klasse Artikel, danke Peer! Um fokussiert zu bleiben, arbeite ich maximal 45 – 60 min am Stück, dann gibt es eine kleine Pause. In diesen Phasen springe ich auch nicht zwischen Aufgaben hin und her, außer ich habe eine erledigt und fange eine neue an.

    Meist habe ich nach 4 bis 5 dieser Sessions alles für diesen Tag getan. Gegen halb zwei / zwei geht es dann erstmal für ein paar Stunden raus (einkaufen, andere Erledigunggen, meist jedoch Sport). Danach werden nochmal emails beantwortet und ein wenig im Netz gesurft.

    Sollte ich gerade in der Lauchphase eines neuen Produktes stecken, dann wird in der Regel so viel und lange gearbeitet wie möglich. Es macht ja Spaß ;-)

  11. 11 Jonas kommentierte am 29.03.2011 um 19:20 Uhr

    Das Buch “Die 7 Wege zur Effektivität” habe ich sogar schon Jahre lang im Schrank stehen, hatte es bis zu diesem Artikel total vergessen. Ich werde es mir jetzt jedenfalls einmal anschauen.

  12. 12 Alex kommentierte am 29.03.2011 um 19:35 Uhr

    Aufschlussreicher Artikel, vieles ist mir jetzt erst bewusst geworden.

    Dinge sofort zu erledigen habe ich immer versucht. Hat leider nur nie so wirklich funktioniert, weil ich mir selbst zu viel aufgehalst habe. Inzwischen bin ich etwas schlauer und bin gerade dabei, ebenfalls einen 13-Wochen-Plan umzusetzen. Mein Problem ist nur, dass ich ‘nebenbei’ noch die Uni habe und alles andere sich auf Abende und Wochenenden legt. Zum Glück spielt meine Frau da mit und unterstützt mich super, sonst würde es nicht funktionieren.

    Dass die eigene Familie – vor allem der Partner – hinter einem und der Selbständigkeit steht, ist für mich enorm wichtig. Nur so habe ich im Privaten den Halt und natürlich auch eine gewisse Freiheit, mal etwas länger am nächsten Artikel zu sitzen :-)

    Liebe Grüße
    Alex

  13. 13 Thorsten kommentierte am 29.03.2011 um 21:34 Uhr

    Den Artikel kann ich aus eigener Erfahrung ebenso voll und ganz unterschreiben. Klar ist es so, dass so gut wie jeder Selbständige zu Beginn von morgens bis nachts arbeitet. Es gilt ja nicht nur, das Geschäft und erste Kunden aufzubauen, sondern auch vieles durchzutesten, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Irgendwann sollte man allerdings schauen, dass man seine Arbeit effizienter gestaltet, da einen 16-Stunden-Tag niemand auf Dauer aushält.
    Mit blindem Aktionismus gaukelt man sich und anderen nur Geschäftigkeit vor. Sowas kann man auch als Angestellter in Großunternehmen oder Agenturen haben – und genau darauf habe ich zumindest definitiv keinen Bock. Ob es stattdessen die 4-Stunden-Woche von Ferris wird, sei mal dahingestellt. Aber sich selbst die Freiheit zu erschaffen, WIE man arbeitet, das ist doch eine der erstrebenswertesten Vorzüge der Selbständigkeit.

  14. 14 Susan @ PC Prima kommentierte am 29.03.2011 um 22:14 Uhr

    Wieder ein ganz interessanter Artikel. Ich bin zwar nicht selbstständig, aber ich denke, dass viele Punkte sehr wichtig sind, sowohl für Selbstständige als auch für Angestellte. ‘Kein Multitasking’ und ‘Eat that frog’ haben mir besonders gut gefallen. Im Endeffekt hat das sehr viel mit persönlichen Arbeitsstil zu tun, aber es hilft mir immer, das was am schwierigsten ist als Erstes zu erledigen und mich nur auf eine Aufgabe zur gleichen Zeit zu konzentrieren.

  15. 15 Harry Gabriel kommentierte am 29.03.2011 um 23:13 Uhr

    Danke!
    Sehr interessanter Artikel mit einer Menge informativen Inhalt und nicht nur leeren Floskeln.
    Vielleicht findet man in Zukunft noch einen Artikel der ein paar Praktiken zur Umsetzung beschreibt.
    Ich für meinen Teil habe schon x Versuche hinter mir meine Zeit richtig zu managen – leider mit geringen Erfolg.

    Weiter so!

  16. 16 Günter kommentierte am 30.03.2011 um 01:54 Uhr

    Hallo Peer,
    danke für diesen ausführlichen Artikel. Eigentlich alles bekannte Punkte. Man vergisst es im Alltag nur allzuleicht.
    Bemerkung am Rande: Das Ganze trifft nicht nur für Selbständige zu. Hauptberuflich bin ich festangestellter Projektleiter für EDV-Projekte. Und ich kann nur sagen: Die 40-Stunden-Woche und die strikte Trennung von Arbeit und Freizeit gibt es auch dort nicht (mehr).

  17. 17 Artur kommentierte am 30.03.2011 um 02:24 Uhr

    Oh man, “Tipps für weniger Überstunden: Peer, Von all den Punkten, die du erwähnst, wie man es besser machen sollte, erfülle ich nur ganz wenige. Das größte Proble ist bei mir, dass ich mich zu sehr auf andere Sachen konzentriere wie z.B. E-Mailkonten, Nachrichten, etc. Unter 5 Tabs läuft bei mir nichts. Das sollte ich mal besser abstellen. Einfach gesagt….
    Super Artikel. Sind normalerweise 3 in einem, mindestens. Mfg.

  18. 18 Martin kommentierte am 30.03.2011 um 08:02 Uhr

    Hej peer,

    ich finde diesen Artikel richtig klasse und konnte auch für mich, als nicht selbständigen, einiges daraus ziehen : -)

    Ich merke selbst wenn man sich nicht für jeden Tag ein bestimmtes Ziel setzt, wird man irgendwann träge und braucht für die gleiche aufgabe dann zwei Tage.

    Toller Artikel.
    gruß Martin

  19. 19 blogrammierer kommentierte am 30.03.2011 um 08:58 Uhr

    Hey Peer,

    super artikel, der den Finger direkt in die Wunden legt. Ich bin durch den Artikel ein wenig ins Grübeln gekommen, gerade der Gedanke, dass man mehr schafft, wenn man auch mehr/länger pro Tag arbeitet ist doch sehr stark im Unterbewusstsein verankert. Sich von dieser Sichtweise zu lösen dürfte glaube ich schon die meisten freien Stunden bringen.

    Ausgeschlafen und motiviert in den Tag zu starten ist auch ein sehr wichtiger Punkt, den ich für mich inzwischen auch als wichtig betrachte. Ich persönlich starte den Tag noch mit einem morgendlichen “Ritual”, erstmal eine Tasse Kaffee und schauen was in der (Blog)Welt los ist. Meistens findet man interessante Themen, die einen auf eine Idee für einen neuen Blogartikel bringen.

    Viele Grüße,
    Dennis

  20. 20 Webkoma kommentierte am 30.03.2011 um 09:58 Uhr

    Da sind echt einige schöne Tipps hier, Peer. Vieles mache ich unbewusst, weil es teilweise nicht anders geht – aber einige kann man sich ruhig wieder ins Gedächtnis rufen. Ich arbeite ganz selten 14 Stunden am Tag (normal sind eher 9 Stunden). Am Wochenende arbeite ich nur im Notfall (z.B. Webseite/Server down) oder schaue mal kurz in die Statistiken rein.

    Viel wichtiger ist es sich Grenzen zu setzen. Wenn die Arbeit derart ausartet, macht es irgendwann auch keinen Spaß mehr und ich finde der Spaß gehört auch mit dazu…gerade als wenn man selbständig ist.

  21. 21 Sandra kommentierte am 30.03.2011 um 11:31 Uhr

    selbstständig = selbst und ständig … Nein danke..
    Ich versuche schon länger effizienter zu arbeiten, das klappt mal ganz gut mal weniger. Man lässt sich wirklich gerne ablenken.
    Der Punkt das man zu einer bestimmten Uhrzeit Feierabend macht und danach nicht mehr in der Nähe des Rechners ist hilft wirklich ungemein. Das habe ich vor einigen Wochen gemerkt als ich jeden Abend verabredet war. Ich habe viel mehr geschafft weil ich ja wusste ich bin dann weg – und da habe ich mich auch nicht durch irgendetwas ablenken lassen. Ohne diesen Termin wird es jetzt schon wieder schwieriger.

    Ich arbeite um zu Leben, nicht umgekehrt. So nehm ich mir mitlerweile mehr Freiheiten als ich es früher getan habe und ich fahr damit eigentlich ganz gut. Vor allem bin ich allgemein viel entspannter … Wenn ich es jetzt noch schaff mich nicht ständig ablenken zu lassen …

  22. 22 Carsten kommentierte am 30.03.2011 um 11:36 Uhr

    Hi Peer…
    danke für den ausführlichen Artikel. In vielen Punkten habe ich mich selber wieder gefunden. Es ist schon mal gut, sich diese ganze Thematik vor Augen zu führen und sich des Themas bewusst zu sein. Auch hier gilt, man muss Taten sprechen lassen. Eine gute Organisation mag anfangs zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen, wird aber dauerhaft den Arbeitsaufwand verringern.
    Grüße
    Carsten

  23. 23 Claudia kommentierte am 30.03.2011 um 11:45 Uhr

    Hallo Peer,

    12, 14 oder 16 Stunden Tage sollten wirklich nicht die Regel sein, auch wenn´s manchmal schwer fällt. Eine gewisse Zeit, um was zu Lernen und Erfahrung zu sammeln ist es ok. Je nach Projekt kann man das kurzfristig mal in Kauf nehmen würde, um seine Ziele zu erreichen. Aber nicht dauerhaft. Da leidet das Privatleben, mit Freunden, Familie und vor allem man selbst zu stark darunter. Man solle auch im Kopf mal wieder Platz schaffen für Neues…

    Die Zeiteinteilung bzw. Planung für den Tag muss man als Selbstständiger aber auch erst nach und nach Lernen. Ich ertappe mich immer wieder, das ich mich durch Emails, Telefonate und sonstige Kundenkorrespondenz oft ablenken lasse und so viel Zeit liegen lasse. Die hätte ich bestimmt oft effizienter nutzen können. Deinen Tipp, solche Tätigkeiten mal an einem Tag zusammenzulegen werde ich ausprobieren.

    Dein Artikel ist aber auch wieder ganz schön lang geworden:-)
    Wieviel Zeit hast Du dafür gebraucht?

  24. 24 Peer Wandiger kommentierte am 30.03.2011 um 12:10 Uhr

    @ Claudia
    Das ging schneller als gedacht, da ich nicht viel Recherchieren musste. Insgesamt war es aber dann trotzdem nicht in einer halben Stunde erledigt. :-)

  25. 25 Tanja Handl kommentierte am 30.03.2011 um 12:13 Uhr

    Hi Peer,

    ein wirklich toller und ausführlicher Artikel.
    Ich bin zwar Angestellte, finde deine Tipps aber sehr nützlich – schließlich ist effizientes Arbeiten nicht nur ein Thema für Selbsständige. Und drum hab ich heute auch gleich meinen “Frosch” geschluckt. Danke. :-)

    Liebe Grüße,
    Tanja

  26. 26 brigitta kommentierte am 30.03.2011 um 12:20 Uhr

    Danke für den Klasse Artikel. Habe mir die Tipps direkt mal zu Herzen genommen (besonders “Eat the frog”) und siehe da: Alles Wichtige für heute habe ich schon geschafft :-). VG Brigitta

  27. 27 Viktor kommentierte am 30.03.2011 um 12:59 Uhr

    Hilfreicher Artikel. Ich selbst führe auch seit einiger Zeit feste Tagesabläufe, die mir durch die Arbeit helfen. Das Buch “Die 7 Stunden Woche” aber auch “Simplify your Life” helfen mir immer wieder Optimierungen durchzuführen.

  28. 28 Ulanda kommentierte am 30.03.2011 um 14:48 Uhr

    Die Checkliste ist schon mal gut. Nur an das Umsetzen muss man auch mal denken. Da reicht auch nicht ein Versuch. Man muß sich das immer wieder vor Augen führen und Effektivität trainieren. Aber das artet ja schon wieder in Arbeit aus. Ein Teufelskreis. ;-)

  29. 29 Marco kommentierte am 30.03.2011 um 16:14 Uhr

    Guter Artikel, danke Peer.
    Ich habe vor vier Wochen damit begonnen, mir am Sonntag Abend eine einfache Excel-Liste mit to-do’s für die nächste Woche (nach Tagen sortiert) zu machen. Pro Tag bearbeite ich 1-2 meiner Projekte.
    Das hat zwei Vorteile: So arbeite ich viel zielgerichteter als vorher (ich mache nicht nur das, was mir gerade in den Sinn kommt oder dringend ist) und ich weiss am Ende der Woche auch noch, was ich in der ganzen Zeit am PC überhaupt gemacht habe :)

  30. 30 okzielerreicht kommentierte am 31.03.2011 um 15:59 Uhr

    Wow wirklich guter Artikel, aber ich definiere meine Selbstständigkeit nicht als Arbeit. Die Selbstständigkeit ist mein Leben, deshalb gibt es diese Sätze auch nicht. Wenn ich Lust auf was anderes habe mache ich das einfach. Ich gebe Dir aber recht das viele Unternehmer sich in der Tretmühle befinden.

  31. 31 (Möbelblog) Sergiu kommentierte am 31.03.2011 um 19:39 Uhr

    @Peer: Kennst du das GTD-System? Ich habe das Buch von Steven Ellen, “Getting things done” vor nicht zu langer Zeit gelesen und kann das System nur empfehlen.
    Im Grunde erklärt er einem, dass es nicht die “Motivation” ist, die einen vorantreibt, sondern einfach nur die richtige Organisation. Mit dem System schafft man es seinen Kopf “leer” zu haben und arbeitet relativ einfach und konsequent.
    Aufgaben, die einem ständig im Kopf umherschwirren sind belastend. Mit seinem System schafft man es diese loszuwerden und einfach umzusetzen.

    Viele der Tipps, die du auch hier gibst, sind dort in einem System eingebaut. Das ist das erste Buch, das ich gelesen habe, wo der Autor es geschafft hat Arbeitsweisen richtig zu analysieren sowohl langfristige als auch kurzfristige in einem System unter zu bringen. Komischerweise hat der auch Recht und das System klappt. :)

  32. 32 Uwe kommentierte am 02.04.2011 um 10:58 Uhr

    Sehr schöne Liste die ich gerne gelesen habe und in einigen Punkten meine Probleme wiedererkannt habe.
    Schon für die eigene Zufriedenheit und die eigene Ausgeglichenheit ist es enorm wichtig auch mal den “Feierabend” zu finden. Ich arbeite hart daran dies auch zu tun.

  33. 33 Jonathan kommentierte am 02.04.2011 um 20:18 Uhr

    Da sind einige interessante Tipps dabei. Ich denke, dass jeder, der Tipp #1 beherzigt, weniger Nettostunden machen wird als mit 14h-Planung. Und wer das wirklich verinnerlicht, braucht die restlichen Tipps nicht einmal :cool:

  34. 34 Andreas kommentierte am 05.04.2011 um 22:33 Uhr

    Danke für die Tipps. Tut gut, so etwas von einem erfahrenen Selbstständigen zu hören. Ich arbeite seit drei Jahren fast ununterbrochen, langsam bin ich ausgebrannt.



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