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Der Firmenname – Teil 6. Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz
Peer Wandiger - 10 Kommentare - Existenzgründung, Firmenname, Recht, Selbständig - Ähnliche Artikel


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Bevor man sein Gewerbe anmeldet ist noch die Frage nach dem Firmennamen zu klären. Und das ist eine wichtige Frage.

Die Wahl eines Firmennamens hängt unter anderem von der eigenen Rechtsform ab.

Aber natürlich steht im Vordergrund, welches Ziel man verfolgt und welche Wirkung der Firmenname bei den potentiellen Kunden erzielen soll.

Deshalb gibt es in diesem Artikel Tipps, Links, Tools und rechtliche Hinweise zum Firmennamen.

< Teil 5 - Die richtige Rechtsform
> Teil 7 – Gewerbeanmeldung
[Übersicht der Artikel-Serie "Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz"]

Die Bedeutung des Firmenname

Der Firmenname ist ein zentrales Element, wenn es um die Vermarktung und die Kundengewinnung geht.

Deshalb ist es wichtig, der Auswahl des Firmennamens die angemessene Aufmerksamkeit zu widmen.

Zusätzlich zum Kontakt zu potentiellen Kunden, wirkt der Firmenname natürlich auch auf Lieferanten und potentielle Partner.

Aber natürlich liegt die Hauptbedeutung in der Wirkung auf die eigene(n) Zielgruppe(n).

Doch wie wählt man den passenden Firmennamen aus?

Der passende Firmenname für dein Business

Der richtige Firmenname hängt von mehrere Faktoren ab.

Zu aller erst gibt es eine Reihe von allgemeinen Grundsätzen zur Auswahl eines Firmennamens. Diese Grundsätze sind natürlich nicht zwingend bindend, geben aber Erfahrungswerte und Common Sense Erkenntnisse wieder, damit man bestimmte Fehler nicht macht, die vielleicht schon von anderen früher gemacht wurde.

Diesen allgemeinen Tipps widme ich mich im nächsten Abschnitt.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Aspekte, die man bei der Wahl des Firmennamens beachten sollte.

So gibt es bestimmte rechtliche Vorschriften für die Namensgebung von Firmen.

Aber auch die Verfügbarkeit im Web spielt für Selbständige im Netz eine große Rolle.

Tipps für den Firmenname

Die folgenden Tipps für Firmennamen sind Erfahrungswerte und sollen dabei helfen, bestimmte Risiken und Probleme bei der Wahl des Firmennamens frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Die Tipps sind alphabetisch geordnet.

  • Abkoppelbar
    Darunter verstehe ich die Möglichkeit, einen Firmenname später auch ohne den Namenszusatz weiter nutzen zu können. Wenn man sein Einzelunternehmen später z.B. in eine GmbH umwandelt, wäre es ideal, wenn man den Firmenname ohne die Namensbezeichnung problemlos weiterführen kann.
  • Fantasienamen vs. Klarheit
    Es ist möglich Fantasienamen für die eigene “Firma” zu verwenden. Man sollte aber abwägen, ob eine klare Erkennbarkeit der Leistung nicht besser ist, als ein für Neukunden nichts sagender Fantasiename.
  • Gut zu merken
    Ein Firmenname sollte gut zu merken sein, damit er sich bei den Kunden “einbrennt”. Bildhafte Ausdrücke haben sich da eher bewährt als abstrakte Begriffe.
  • International
    Falls man irgendwann mal international expandieren möchte, sollte man vorher prüfen, ob der eigene Firmenname evtl. negative Bedeutungen in anderen Sprachen hat.
  • Irreführung
    Bestimmte Begriffe sind in Firmenname nur mit Zustimmung durch das Registergericht erlaubt. “Bio”, “Öko”, “Institut” und andere. Generell muss ein Firmenname klar und eindeutig sein.
  • Konkurrenz
    Der eigene Firmenname soll nicht zu ähnlich zu bestehenden Firmen sein. Die Unterscheidungsfähigkeit ist nicht nur rechtlich gefordert, sondern ist auch aus Marketingsicht sinnvoll.
  • Langfristig
    Man sollte langfristig denken. Firmenbezeichnung, die zu sehr auf die aktuelle Situation abzielen oder aktuelle Trends aufgreifen, können später problematisch werden. Firmen ändern sich, das sollte bei der Wahl des Firmennamens beachtet werden.
  • ohne Slogan wirksam
    Idealerweise nutzt man einen zusätzlichen Slogan zur weiteren Informationsvermittlung. Man sollte jedoch prüfen, ob der eigene Firmenname auch ohne den Slogan funktioniert und ob potentielle Kunden damit was anfangen können.
  • Sortimentserweiterung
    Die Firma “Hutmode Meier” wird später Probleme bei der Vermarktung bekommen, wenn sie zusätzlich Kleider etc. anbieten will. Man sollte sich durch den Firmennamen nicht zu sehr einschränken lassen.
  • ungünstige Abkürzungen
    Man sollte auch prüfen, wie die Abkürzung des Firmennamens wirkt. Die fiktive Firma “Winkler Computer” hört sich ganz normal an. Die Abkürzung WC macht sich aber einfach nicht so gut. :-)
  • Wirkung auf Kunden
    Und auch die psychologische Wirkung sollte nicht außer Acht gelassen werden. Was halten potentielle Kunden von “Elektroservice Pfuscher” oder “Bestattungsinstitut Freude”. Es gibt einfach Firmenbezeichnungen, die mit bestimmten Namen nicht zusammenpassen. Man sollte dann überlegen, ob man eine Rechtsform wählt, die keinen Familiennamen erfordert oder andere Lösungen suchen.

Generell sollte man sich Zeit für die Auswahl des Firmennamens nehmen und in einem Brainstorming viele Varianten “durchspielen”.

Zudem sollte man andere Meinungen einholen, den Firmennamen mal beispielhaft auf einem Kopfbogen ausdrucken und auch darüber schlafen, bevor man sich entscheidet.

Vorsicht bei Einschränkungen
Aus langfristiger Sicht sollte man auf jeden Fall vermeiden, sich zu sehr einzuschränken.

So sollte man genau überlegen, ob man geografische Einschränkungen macht und auch ganz besonders bei inhaltlichen Beschränkungen ist Vorsicht geboten.

Ich habe mich damals ganz bewusst für einen Fantasienamen entschieden, der mir inhaltlich und geografische alle Optionen offen lässt.

Wer einfach “nur” ein Ladengeschäft eröffnen will und keine weitere Pläne hat, kann aber natürlich geografische und inhaltliche Aussagen im Firmennamen treffen, was dann auch Vorteile haben kann.

Fallstricke

Es gibt einige Fallstricke bei der Wahl des Firmennamens, die man unbedingt vermeiden sollte.

  • Konkurrenz
    Ich hatte mal einen Kunden, der eine Website für seine neue Agentur benötigte. Das lief soweit auch alles super und wir entwickelten zusammen eine schöne und passende Website. Kurz vor der Fertigstellung kam dann Post von einem Konkurrenten bzw. dessen Anwalt.

    Es gab schon eine Agentur, die so hieß und nun musste mein Kunde seine komplette Firmen-Außendarstellung ändern. Also nicht nur den Firmennamen, sondern auch die Geschäftsunterlagen, die Werbemittel und natürlich auch die Website. Der Witz war dabei, dass wir inhaltlich eine große Anzahl an Anspielungen auf den Firmennamen eingebaut hatten. Das funktionierte nun natürlich nicht mehr.

    Es kann also große Kosten verursachen, im Nachhinein den Firmennamen zu ändern. Noch schlimmer wird es, wenn man schon eine Weile am Markt ist und den Firmennamen bekannt gemacht hat. Dann fängt man wieder von vorn an.

    Die IHK bietet teilweise eine Firmennamenrecherche an, die eine erste gute Grundlage ist. Im Zweifel sollte man auf jeden Fall mit einem Anwalt sprechen, um spätere Probleme zu vermeiden.

  • Markenschutz
    Als Selbständiger im Netz gibt es keine Verpflichtung seine Firmennamen als Marke einzutragen. Das ist auch nicht ganz so billig. Aber langfristig kann es durchaus Sinn machen, um vor Nachahmer und Copycats geschützt zu sein.

    Bei einem Handelsregistereintrag besteht schon ein gewisser Grundschutz. Ein richtiger Schutz ist jedoch nur durch Markenschutz möglich.

    Umgekehrt ist es natürlich auch wichtig, dass man keine bestehenden Markenrechte verletzt.

  • Missverständnisse
    Man sollte auf jeden Fall im Vorfeld prüfen, ob ein Firmenname zu Missverständnissen führen kann. Das kann aus einem Dialekt entstehen oder auch sonst irgendwie dazu führen, dass die potentiellen Kunden nicht nur nicht wissen, was die Firma anbietet (was schon nicht gut ist), sondern etwas falsches vermuten.

    Auch hier hilft es meist, wenn man andere nach ihrer Meinung und ihrem Eindruck befragt.

  • Verfügbarkeit
    Zu guter Letzt sollte man vor der Entscheidung für einen Firmennamen die Verfügbarkeit besonders im Internet prüfen. Dazu im folgenden Artikel mehr.
Verfügbarkeit

Verfügbarkeit FirmennameAls Selbständiger im Netz sollte man auf jeden Fall prüfen, in wie weit der Firmennamen noch für Domains, Social Networks etc. verfügbar ist.

Das kann man von Hand machen oder man nutzt ein Tool dafür.

Namecheck.com ist ein tolles Tool, welches diverse Social Networks, Domainendungen und auch Markenverzeichnisse abfragt.

Grün bedeutet, dass der gewählte Name bei diesem Service noch frei ist.

Aber natürlich hat das keine rechtliche Verbindlichkeit und im Zweifel sollte man den Anwalt aufsuchen. Denn schließlich geht es hier um eine Entscheidung für die Zukunft und da sollte man nicht wegen ein paar Euro langfristige Risiken in Kauf nehmen.

rechtliche Anforderungen

Kommen wir zu einem weiteren wichtigen Punkt bei der Firmennamen-Wahl.

Es gibt einige rechtliche Anforderungen an Firmennamen, die sich aus der Wahl der Rechtsform ergeben:

  • Kleingewerbetreibende
    Nicht im Handelsregister eingetragene Kleingewerbetreibende/Einzelunternehmer müssen immer mindestens einen ausgeschriebenen Vorname und den Nachnamen im Firmennamen drin haben. Zusätzlich kann man eine Branchenbezeichnung, Tätigkeitsbeschreibung oder Fantasienamen genutzt werden.
  • Freiberufler
    Für Freiberufler sieht das ähnlich aus wie oben. Freiberufler müssen durch Berufsbezeichnung, die einem freien Beruf entspricht, allerdings klar erkenntlich machen, dass es sich um einen Freiberufler handelt. Also Angaben wie “Steuerberater” oder “Architekt”.
  • Unternehmen im Handelsregister
    Firmen, die im Handelsregister eingetragen sind, sind freier in der Namenswahl. So muss der eigene Namen nicht genannt werden. Allerdings muss immer der Rechtsform-Zusatz enthalten sein. Bei Kaufleuten gilt dies ebenfalls.

Weitere Informationen zu den rechtlichen Vorschriften bei der Namensgebung finden sich auf existenzgruender.de.


Fazit

Die Wahl des Firmennamens sollte gut überlegt sein. Er wird das Unternehmen maßgeblich nach außen repräsentieren und eine spätere Änderung ist mit hohen Kosten, hohem Aufwand und einem Verlust an Bekanntheit verbunden.


So geht es weiter

Im Teil 7 der Artikel-Serie “Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz” geht es um die Gewerbeanmeldung und andere notwendige bürokratische Wege.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
10 Kommentare und Trackbacks zu 'Der Firmenname – Teil 6. Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz'

Kommentare zu 'Der Firmenname – Teil 6. Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz' mit RSS

  1. 1 Stefan kommentierte am 05.04.2011 um 11:45 Uhr

    Die Bezeichnung Firmenname ist ein Pleonasmus. Firma ist bereits ein (im Handelsregister eingetragener) Name eines Unternehmens.

    Im übrigen ist der beste Unternehmensname in fast allen Fällen der eigene Nachname. Kunden vertrauen Personen mehr als irgendwelchen Fantasienamen.

  2. 2 Peer Wandiger kommentierte am 05.04.2011 um 12:03 Uhr

    @ Stefan
    Naja, aber es ist die gängige Bezeichnung und es ist mir wichtig, dass hier jeder weiß, worum es geht.

    Ich teile deine Aussage bzgl. des Nachnamens nur bedingt. Gerade im Web und in einigen Branchen kommen Firmennamen mit dem Nachnamen altbacken und nicht mehr zeitgemäß daher. Zudem ist es im überregionalen und Internet-Bereich eher so, dass man mit irgendwelchen Namen nicht wirklich mehr Vertrauensvorschuss hast.

    Im regionalen Bereich sieht das aber sicher anders aus und da stimme ich dir zu.

  3. 3 Martin Grünstäudl kommentierte am 05.04.2011 um 12:19 Uhr

    Ich hätte da noch einen Tipp zur Findung des optimalen Firmennamens: er sollte auch von Kunden “verwendbar” sein.

    Wenn ich zum Beispiel mein Schuhmodengeschäft Schuh-Fashion nenne (genauso heißt ein Geschäft in unserer Nachbarschaft), dann muss ich damit rechnen, dass mich Kunden nur schwer weiterempfehlen können. Oder wer sagt nach der Frage von wo du die Schuhe her hast, dass du die bei Schuh-Fashion gekauft hast? Das sagt wahrscheinlich niemand.

    @Stefan: also ich finde das nicht weiter schlimm. Hauptsache ist doch, dass sich jeder auskennt. Und im allgemeinen Sprachgebrauch sagt man schließlich ja auch Firmenname. Außerdem ist das ja auch kein Anwaltsblog.

  4. 4 Kai kommentierte am 05.04.2011 um 12:26 Uhr

    Als Kleingewerbetreibender hatte ich es hier einfach, auch wenn ich gestehen muss, dass ich mir über den Firmennamen nicht wirklich Gedanken gemacht habe. Sollte es tatsächlich einmal so weit kommen, dass ich die Rechtsform wechsle, kann der Name zumindest grundsätzlich trotzdem bleiben, er wird dann einfach entsprechend erweitert, z.B. durch den Zusatz “GmbH”.

    Aus Erfahrungen in meinem bisherigen Berufsleben habe ich durchaus schon feststellen dürfen, dass die Wahl des Namens durchaus Konfliktpotential birgt. So hat einer meiner bisherigen Arbeitgeber sogar einmal eine Aufforderung bekommen, den Namen eines Produkts zu ändern, da dieser identisch mit einem Firmennamen sei. Dummerweise hat da aber jemand bei der Wahl des Firmennamens schlecht recherchiert und einen eingetragenen Markennamen übersehen…

  5. 5 Stefan kommentierte am 05.04.2011 um 14:47 Uhr

    Als Selbständiger sollte man die Bedeutung des Wortes Firma kennen und auch richtig anwenden. Ich schäme mich immer fremd, wenn ich so etwas höre.

    Auch überregional bleiben Nachnamen überaus gut geeignet. Ein paar ganz gut funktionierende Beispiele: Bosch, Daimler, Siemens, Porsche, Rolls & Royce, Kawasaki, Honda, Cartier, Nestle, Procter & Gamble usw.

  6. 6 Peer Wandiger kommentierte am 05.04.2011 um 15:13 Uhr

    @ Martin
    Das ist ein guter Hinweis.

    @ Stefan
    Das sind auch passende Beispiele für Selbständige. :roll:
    Wie viele Millionen oder mittlerweile Milliarden wurde in die Etablierung dieser Namen als Marke investiert. Das ist keine Option für die Zielgruppe dieses Blogs.

  7. 7 Stephan kommentierte am 06.04.2011 um 17:24 Uhr

    Sehr hilfreicher Artikel. Den hätte ich damals beim Fragebogen zur steuerlichen Erfassung gut gebrauchen können. Da ich das Feld leer gelassen hab, kann ich mich ja immer noch für einen Firmennamen entscheiden. Ich werde mir wahrscheinlich auch einen Fantasienamen ausdenken, da ich nicht nur mit einem speziellen Thema beschäftigen möchte.

    Als Kleinunternehmer kann ich mir ja noch Zeit dafür lassen. Mal sehen was die Zukunft noch bringt.

  8. 8 Oliver kommentierte am 06.04.2011 um 21:52 Uhr

    Also ich habe mir damals auch sehr lange überlegt, ob ein Namenszusatz nicht doch deutliche Vorteile hat. Das fängt schon damit an, dass die Leute in der Regel einfach viel schneller verstehen, was die eigene Firma treibt. Ohne Slogan und erklärende Worte.

    Außerdem hat man mit einer AAA Unternehmensberatungs GmbH einfach auch eine höhere Keyworddichte :) Wenn man aber selber schon weiß, dass man in Zukunft sein Unternehmen in eine andere Richtung weiterentwicklen möchte, ist ein reiner Fantasiename in meinen Augen aber die geschicktere Wahl.

    Auch Einzelunternehmer können ihren Namen mit einem Fantasienamen kombinieren. Das ist in meinen Augen auch die flexibelste Lösung für die Zukunft. Weil sich ein AAA Lieschen Müller leichter in eine AAA GmbH umwandeln lässt, als ein Webdesign Lieschen Müller.

  9. 9 Sascha kommentierte am 07.04.2011 um 08:25 Uhr

    Die rechtliche Situation die hier beschrieben worden ist, bezüglich der Namensgebung/ Geschäftsbezeichnung für das eigene Unternehmen, trifft so nicht (mehr) ganz zu. :wink:

    Also jetzt mal beispielhaft für den Einzelunternehmer/ Freiberufler, was ja die meisten hier interessieren dürfte… Es muss also nicht der ausgeschriebene Vorname und Nachname im “Firmennamen” drin sein, wie hier beschrieben. Es geht auch irgend ein Fantasiename.
    Man muss im Internet (oder sonstwo) folglich nicht zwingend als “www.Grafikdesign-Schmidt.de” auftreten. Es geht auch “www.Pipapo-Design.de”. Die ausschließliche Nutzungsmöglichkeit des Fantasienamens betrifft insbesondere auch Werbung (Flyer, Plakate …). Sofern keine Standesordnung (Arzt, Architekt, Rechtsanwalt,…) o.ä. vorhanden ist, gilt das gesagte auch für Freiberufler.

    Zu beachten ist, dass im Geschäftsverkehr (Geschäftsbriefe, Rechnungen, auch Impressum ! usw) sehr wohl Vor- und Nachname wie etwa “Inhaber Max Schmidt” und Unternehmensart etwa “freiberuflicher Grafikdesigner” an geeigneter Stelle stehen müssen. Naja, und abgesehen davon gibt es noch ein Dutzend Fallstricke… Eine Rechtsberatung ist da vielleicht nicht verkehrt. Man sollte dann aber nicht unbedingt einen Anwalt der auf Erbrecht spezialisiert ist konsultieren.

    Ich denke im übrigen auch, dass ein geeigneter Fantasiename, vor allem innerhalb der Netzkultur, deutlich besser ankommt als z.B. “www.Webapplikation-Lieschen-Müller.com”.

  10. 10 SilkeW kommentierte am 12.04.2011 um 09:15 Uhr

    Ich bin auch der Meinung dass der Firmenname die wichtigste (oder zumindest eine der wichtigsten) Sachen im Business. Und soweit ich wusste, kann eine Firma im Handelsregister unter einem anderen Namen sein als der Name nach dem die Kunden sie in Werbematerialle erkennen.



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