Als Webtexter Geld verdienen

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Im heutigen Gastartikel von Oliver Wrase geht es um die verschiedenen Möglichkeiten im Internet mit eigenen Texten Geld zu verdienen.

Unter dem Begriff “Geld verdienen” findet man im Web viele tausend Einträge, die von seriös bis zweifelhaft bewertet werden können.

Einige Seiten versprechen das schnelle Geld mit dem Schreiben von E-Books und deren Vermarktung, andere Seiten geben hilfreiche Tipps.

Damit Ihr auf der sicheren Seite surft und wirklich gutes Geld verdienen könnt, möchte ich Euch heute hier auf Selbständig im Netz etwas zum Thema “Webtexter werden” erzählen.

Wo kommen die vielen Texte im Web eigentlich her?

Interessiert man sich für das Internet, wird man sich irgendwann fragen, wer eigentlich die ganzen Texte schreibt, die sich auf den unendlichen Seiten des World Wide Web befinden. Sicherlich schreiben viele Webmaster ihre Inhalte selbst, doch ab einer gewissen Größenordnung der Seite, bzw. einer gewissen Anzahl an Seiten, ist dies zeitlich nicht mehr unter einen Hut zu bringen.

Große Portale haben eigene Redaktionen, die sich um tagesaktuelle News kümmern, doch was machen die SEO´s, die Affiliates und alle, die mit ihren Seiten Geld verdienen? Sie kaufen den Content.

Welche Möglichkeiten habe ich als Webtexter Geld zu verdienen?

Wer nun als Webtexter arbeiten möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Einige davon möchte ich hier nun aufzählen, um einen groben Überblick zu verschaffen.

  1. Die eigene Homepage
    Man startet eine eigene Webseite und schreibt für sich selbst. Arbeitet man sich in das Thema Suchmaschinenoptimierung ein, wird man schnell herausfinden, wie Google und Co. ticken (zumindest schemenhaft) und wissen, wie man durch geschickte Keywordplatzierung auf sich aufmerksam macht.

    Dieser Weg ist wohl der steinigste, doch zahlt sich die harte Arbeit an der Tastatur früher oder später aus. Durch verschiedene Einnahmequellen (Adsense, Affiliate Programme usw.) verdient man Geld und arbeitet somit als Webtexter.

    Wie man diese Werbeprogramme in die eigene Webseite einbaut, wurde hier schon mehrfach hervorragend erklärt, weshalb ich nicht näher darauf eingehe.

    Durch ständig wachsenden Wettbewerb und kaum ein Thema, welches noch nicht zu Hauf bearbeitet wurde, recht mühsam, wage ich zu behaupten.

  2. Eigene Kundenakquise kleiner Stil
    Man schreibt den Content für andere Webseiten und rechnet entweder nach einer pro Text oder pro Wort Pauschale ab. Im Web gibt es einige Foren und Portale, wo man direkten Kontakt zu Interessenten aufnehmen kann.

    1. Webmasterpark.net
    2. Abakus-Internet-Marketing.de
    3. Texterjobboerse.de
    4. Texter.me

    Fühlt man sich in der Lage zu schreiben und beherrscht man einen qualitativen Schreibstil, wird man hier schnell fündig.

    Es gibt regelmäßig Webmaster, Affiliates, SEO´s und viele weitere Berufsgruppen aus dem Web, die guten Content in teilweise großen Mengen suchen. Oftmals wird ein Probetext verlangt, der Aufschluss darüber gibt, ob man textlich zusammenpasst.

    Die Verdienstmöglichkeiten liegen hier zwischen 0,5 und 2 Cent pro Wort. Vereinzelt treten auch höherwertige Aufträge in Erscheinung, die jedoch recht schnell vergeben sind. Leider kann man nie voraussagen, wie viele Aufträge man erhält, wodurch sich das monatliche Einkommen nicht fest einplanen lässt.

  3. Eigene Kundenakquise großer Stil
    Ist man geübter im Schreiben und hat man seine ersten 1000 Texte an den Mann gebracht, kann man versuchen, Kontakt zu den großen Firmen des Internets aufzunehmen.

    Ich behaupte, dass der Contentbedarf schier unendlich ist, da die Platzierung in den Suchmaschinen und die dazugehörige Optimierung, ein fließender Prozess ist.

    Jedes größere Unternehmen muss auf Marktschwankungen und Trendänderungen reagieren, was über den Content und die Optimierung auf neue, bessere Keywords geschehen kann.

    Hat man einen Kunden an Land gezogen, der eventuell sogar einige verschiedene Top Level Domains verwaltet, kann der monatliche Textbedarf bei weit mehr, als einer Million Wörter liegen. Dass dies nicht mehr allein zu bewältigen ist, versteht sich von selbst, doch zum Thema Outsourcing komme ich später.

    Fakt ist: Der Bedarf ist da. Mehr als genug und ohne ein Abreißen der Nachfrage.

    Die Verdienstmöglichkeiten liegen im direkten Kundenkontakt natürlich auch recht hoch. Wortpreise zwischen 4 und 10 Cent sind keine Seltenheit.

    Rechnet man sich aus, dass man pro Tag 7 Texte zu 300 Wörtern schreibt, von denen jedes Einzelne 4 Cent kostet, landet man bei der Rechnung: 300 x 4 Cent = 12 Euro x 7 = 84 Euro am Tag. Arbeitet man 20 Tage im Monat, kommt eine ansprechende Summe zusammen.

  4. Schreiben für Großdienstleister
    Als Webtexter Geld verdienenSogenannte Textbörsen sind eine weitere Möglichkeit, als Webtexter zu arbeiten, sich aber nicht selbst um die Aufträge kümmern zu müssen.

    Das Textportal sorgt durch Werbung und Marketing für einen stetigen Auftragsfluss, wobei die Texter und Autoren nichts weiter tun müssen, als die Aufträge zu bearbeiten.

    In den meisten Fällen gibt es ein festes Zahlungsmodell, welches nach Qualitätsstufen aufgeteilt ist. Anhand eines Probetextes wird man in einer bestimmten Qualitätsstufe eingegliedert, wodurch sich der Preis pro Wort ergibt.

    Die bekanntesten Vertreter der Textbörsen sind:

    1. Pagecontent.de
    2. Content.de
    3. Textbroker.de

    Alle drei Portale arbeiten ähnlich und bieten den interessierten Autoren und Textern abwechslungsreiche Aufträge, in verschiedenen Qualitätsklassen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man auf diesen Textportalen mehr als nur einen Nebenverdienst erschreiben kann. Monatliche Auszahlungen von 600 bis 800 Euro sind definitiv möglich und je nach Wortpreis auch zu übertreffen. Es hängt allerdings immer von den eigenen Fähigkeiten und der Menge der eingereichten Texte ab.

Die Aufträge sind da – Was tun, wenn man allein nicht mehr zurecht kommt?

Ist die Auftragslage irgendwann so beständig, dass man allein nicht mehr alles bewältigt bekommt, kann man sich nach und nach vergrößern.

Bei guten Wortpreisen, die man direkt mit einem Kunden ausgehandelt hat, ist es möglich, überschüssige Aufträge an Freelancer weiterzugeben. Die Kalkulation des Gewinnanteils ist jedem selbst überlassen.

Hier lassen sich einfach keine pauschalen Angaben machen, doch über Outsourcing, also die Vergabe von Aufträgen an Dritte, kann man seinen Umsatz und somit den Gewinn schnell vergrößern.

Wichtig ist in diesem Fall die Qualitätskontrolle. Der Kunde erwartet einwandfreie Texte. Das Lektorat ist zwingend notwendig, wenn der Content nicht aus der eigenen Feder stammt.

Webtexter – Ckeckliste

Um erfolgreich Texten zu können, sollte man folgende Punkte beachten bzw. besitzen:

  • Qualität der Texte
  • Einwandfreie Rechtschreibung
  • Umfangreicher Sprachschatz
  • Schnelligkeit
  • Recherche
  • Internetaffinität
  • Ideenreichtum
  • Spaß am Schreiben von großen Mengen Text
Fazit

Es gibt sicherlich noch weitere Möglichkeiten, als Webtexter Geld zu verdienen, doch das würde für heute den Rahmen sprengen. Vielleicht gibt es dazu mehr in einem weiteren Beitrag.

Dieser Beitrag wurde von Oliver Wrase als Gastautor geschrieben. Er ist der Geschäftsleiter der Agentur TextArt und betreibt das Portal www.pagecontent.de.

Nachdem er sich im Netz selbstständig gemacht hat, wuchs das Unternehmen zügig zu einer großen Textagentur, die inzwischen knapp 250 Freelancer mit Aufträgen versorgt. Zahlreiche namhafte Kunden verlassen sich auf den hochwertigen Content der Agentur.

Du hast Interesse einen Gastartikel hier auf “Selbständig im Netz” zu veröffentlichen? Dann einfach eine eMail mit kurzer Vorstellung und Artikelideen an autor@selbstaendig-im-netz.de senden.


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Kommentare

  1. meint

    600 bis 800 Euro pro Monat reichen aber nicht um davon leben zu können. Also ginge das nur im Nebenberuf und Hobby. Bin zwar kein Professioneller Schreiber, aber man muss bei einem Text schon etwas nachdenken, wobei dann eine Bezahlung von 0,5-2 Cent bei ca 600 Wörter und ca. 30 Minuten arbeit, gerademal 3 bis 12 Euro wären. Das reicht als Selbstständiger nur auch nicht aus :(.

  2. meint

    Natürlich reicht das nicht zum Leben. Aber es geht ja hier auch nicht primär darum, ausschließlich davon zu leben, sondern um das Texten als ein Standbein und Nebenverdienst.

  3. meint

    Ich glaube, ein Markt mit viel Zukunft.

    Denn in Zeiten von unique content sind Texter immer willkommen. Auch ich nutze die Texterdienste für Kunden sehr gern.

  4. meint

    Das ist mit sicherlich ein Markt für die Zukunft. Gibt es denn Erfahrungswerte, wie lange es dauert bis man auf die oben genannten Summen kommt? Ich kann mir schon vorstellen, dass es eine Weile dauert bis man einen entsprechenden Kundenstamm bzw. viele Buchungen erhält.

  5. meint

    Wenn jemand für einen Text mit 500 Wörtern 10 Euro bekommt (2 Cent pro Wort), dürfte klar sein, dass es sich dabei nicht um hochwertige Texte handeln kann. Wer selbst schon mal einen Text mit dieser Länge geschrieben hat, weiß, dass in diesem Preis keine großartige Recherche drin sein kann. Für normale SEO-Texte kann das vielleicht sogar reichen, aber mit einem gut recherchierten Blogartikel oder Webseitentext können diese Art von Texten sicher nicht mithalten.

  6. meint

    Mh, ich sehe diese Branche auf beiden Seiten etwas kritisch. Die Texter verdienen sehr wenig, für den Aufwand den sie betreiben sollten um qualitative Texte zu schreiben, daher kommen höchstens Studenten in Frage, die sich nebenbei ein Taschengeld verdienen möchten.
    Als Texte-Käufer lohnt es sich auf den ersten Blick auf jeden Fall, doch ich frag mich, wer und wofür man solche Texte braucht? Firmen und größere Websites haben ihre eigenen Texter, bei denen sie genau wissen, aufgrund welcher Qualitäten sie diese eingestellt haben. Kleine Websites und Blogs werden solche Texte selbst schreiben, oder Gastbeiträge von anderen Bloggern veröffentlichen. Nicht nur wegen der Kosten, sondern vor allem, weil der Leser sich an den Schreib-/Recherchestil gewöhnt und gerade dieses liebt.
    Mir würden nur Contentfarmen einfallen, die mit vielen gezielten Texten versuchen Suchmaschinen Besucher an zu locken. Dabei ist Qualität zweitranging und mit der Masse könnten sich die Kosten in Gewinn umwandeln.

  7. meint

    Die Rechereche dauert manchmal länger als das Schreiben und vor allem sind in den besagten Foren Leute unterwegs, die sich einfach nicht melden und so Leute abziehen.

    Finde ich sehr Schade!

  8. meint

    Hallo zusammen

    @Baris: Man kann das nicht verallgemeinern. Sicherlich gibt es in den Foren Leute, die Abzocke betreiben, doch das ist überall auf der Welt in jeder Branche so.

    @Cujo: Wir schreiben mit unserem Portal auch hochwertige Blogartikel mit reichlich Recherche zu guten Konditionen. Es kommt immer auf die Übung des Texters an.

    @Mark: Man kann nicht pauschal sagen, wie lange man braucht, um von der Selbstständigkeit im Netz leben zu können. Das kommt auf den “Drive” an, den man an den Tag legt und wie man sich an die Kunden heranwagt.

  9. meint

    Ich will es nicht verallgemeinern, aber ich hatte letztens den Fall, dass mir 3 Tage nachdem ich einen Artikel über das Amazon-Partnerprogramm geschrieben hatte, ein Blog aufgefallen ist, der diesen Artikel nur mit minimalen Änderungen versehen (z. B. “deshalb” anstatt “darum”) bei sich veröffentlicht hatte. Als ich ihn darauf angesprochen habe, hat er mir gesagt, dass er den Artikel von einer Textagentur bezogen hatte. Ich will damit nicht sagen, dass alle Textagenturen sowas machen, aber es ist für mich doch ein Zeichen, wohin der Weg führt, wenn solche Billigpreise verlangt werden.

    @Oliver Was verstehst du unter guten Konditionen? Wenn du damit die im Artikel angesprochenen 4 Cent pro Wort meinst, scheint mir das immer noch sehr wenig zu sein. Beim Autor selbst kommt natürlich noch weiter an, da in diesem Preis ja noch die Handelsspanne der Textagentur enthalten ist.

    Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass Peer einen seiner Artikel für 4 Cent pro Wort verkaufen würde :-)

  10. meint

    @Cujo: Wofür gibt es Copyscape und ähnliche Dienste. Bei pagecontent.de gibt es keinen Duplicate Content. Auch gespinnte Texte werden von Copyscape erkannt.

  11. meint

    Für den Aufwand, der für manche Texte betrieben wird, ist es ein zu geringer Verdienst. ich bin zwar auch der Meinung, dass es eine Branche für die Zukunft ist, da müsste sich aber im Bezug des Verdienstes schon ein wenig tun.

  12. meint

    @Oliver Wie du siehst, gibt es Textagenturen, die sich von Copyscape nicht abschrecken lassen.

  13. Reklov meint

    Leben könnte man nicht von dem was die Agenturen für Texte zahlen, aber für jemanden der sich ein paar Euro im Monat dazuverdienen will, ist das schon eine relativ bequeme Möglichkeit. Die Verdienstmöglichkeit schwangt dann halt wie schnell man schreiben, und wie man mit Worten umgehen kann.

    Ich würde für 1 Cent je Wort auch keine umfangreiche Recherche durchführen, sondern eine einfache Googlefrage und mich kurz in das jeweilige Thema einlesen und dann schreiben. Dem Gegenüber steht meiner Meinung nach das Anspruchsverhalten einiger Auftraggeber. Wenn man für einen Artikel von 300 Wörtern nur 5 Euro inklusive Provision für die Agentur ausgeben will, dann kann man keinen Artikel erwarten, der bei einem professionellen Texter mindestens 30 oder 40 Euro kostet. Doch einige tun dies.

    Die Frage kam auf, wer solche Texte braucht. Ich kann mir Vorstellen das Betreiber von Shops viele Texte für Produktbeschreibungen brauchen und auch Blogger diesen Service nutzen, um einfach Füllmaterial zu erhalten, um die Zeit auf den wichtigen Content zu kanalisieren.

  14. Rene meint

    Den Webmasterpark.de als Quelle – nunja, gewagt. Denn die Qualität an guten und vor allem verlässlichen Textern ist da doch sehr Mau.

    Ich denke Webtexter zu sein, ist ein schwieriges Unterfangen, gerade in der Geiz ist Geil Generation. Ein Kollege von mir arbeitet für 3.5 ct pro Wort, wie oft er hören muss, dass er zu teuer sei und Textbroker auf Stufe 2 mit 1.2ct viel tollere Qualität leistet. Da hab ich mir mal 5 Texte geordert, zum selben Thema…3 konnte man komplett wegschmeißen, wenig bezug, viele Fehler und keine Struktur, einer war nach 2 mal Korrekturlesen nutzbar und der Letzte war echt gut.

    Muss jeder für sich entscheiden, aber ein Texter kann von 800 € nicht leben, maximal existieren!

  15. meint

    Das mit den Textern ist so eine Sache, ich kenne die Branche sowohl als Autor als auch als Auftraggeber. Klar ist, man bekommt was man bezahlt. Wenn man 1-2 Cent pro Wort zahlt, bekommt man allenfalls allgemeine Brabbel-Texte ohne Informationsgehalt. Was für manche Zwecke ja durchaus ausreichen kann, wobei es genau diese Texte sind, die Google mit Aktionen wie dem Panda-Update loswerden möchte.

    Für Webtexte mit Informationsgehalt und auch noch gut formuliert muss man 5-10 Cent pro Wort rechnen, für Texte die auch noch verkaufen sollen, geht mit einem Wortpreis gar nichts. Dazu braucht man aber auch keinen Webtexter sondern einen Werbetexter – ist also eine andere Geschichte.

    Lustig finde ich immer die Kandidaten, die sich einen Texter für 1,5 Cent pro Wort holen und sich dann beschweren, dass er Rechtschreibfehler macht, oder sich nach zwei Wochen nicht mehr meldet … :)

    Gerhard Zirkel

  16. meint

    Hallo,

    im deutschsprachigen Raum kann man froh sein, dass Chinesen und Inder (noch) kaum deutsch können, sonst könnten die deutschen Texter hierzulande einpacken.

    Ich selber verkaufe keine Texte, bei meinem Schreib- und Recherce-Tempo würde sich das auch nicht lohnen.

    Daniel :smile:

  17. meint

    @Rene: Webmasterpark sollte eigentlich auch nur ein Tipp sein, wo man als Texter erste kleine Aufträge durchführen kann. Mehr nicht.

    Wer natürlich eine besondere Qualität braucht, muss auch entsprechend dafür zahlen, das ist klar. Ich denke aber auch, dass Pagecontent.de, Textbroker und Content keinen Literaturpreis gewinnen wollen, sondern dem Affiliate, der 200, 300 oder mehr Domains pflegen muss, unter die Arme greifen können, keywordoptimierten Content zu erstellen.

  18. meint

    @Daniel: Genau das ist der Hauptentstehungsgrund für solche Portale, international bewährt sich das Modell, da billige Kräfte aus Ländern mit niedrigem Lebensstandart, aber guten Englischkenntnissen für wenig Geld oft gute Recherche und Texte betreiben. Jedoch funktioniert das nur, da für sie es sich einfach mehr lohnt, der durchschnittliche Verdienst ist weitaus niedriger im eigenen Land. Für Deutschland geht dieses System leider nicht auf..

  19. meint

    Interessant einmal die andere Seite zu sehen. Ich würde es als Texter zuerst bei einem Textbroker versuchen – dort kann man sich ja die Aufträge frei rauspicken. Und wenn einem das gefällt, kann man sich später immer noch – parallel dazu – eine eigene Webseite aufbauen und seine Dienste direkt vermarkten.
    Ich kenne jetzt nur Textbroker, das ich auch schon genutzt habe (für andere Webseiten), und ich war meist zufrieden. Wichtig ist halt, ein gutes Briefing zu schreiben, sodass der Texter weiss, was verlangt wird. Klar ist mir, dass ich Recherche-intesive Texte selbst schreiben muss/will. Aber allgemeine Texte im Sinne von “7 Gründe, nicht in Urlaub zu fahren” kann jeder ohne Recherche schreiben, und die Qualität ist dann auch gut.

  20. meint

    Wenn man dann je nach Themengebiet 2-3 Wochen auf seinen Text warten muss und dann noch schlechte Qualität bekommt, wie im Falle von ******* taugt das doch auch nichts. Ich denke das ist sehr themenspezifisch, ob man Texte für allerwelts Themen oder für sehr spezialisierte Bereiche sucht.

  21. meint

    Also ich schreibe nicht nur für meinen Blog, sondern auch für einen weiteren anderen Blog und bin dort als “Texter” angestellt. Somit kann ich mir immer noch ein paar Euros dazu verdienen. Für einen Nebenverdienst kann das durchaus reichen.

  22. meint

    Als Nebenjob gut geeignet. Für gebildete Hartz4-Empfäger denen das Schicksal schwer getan hat oder Menschen die krankheistbedingt nicht arbeiten können. Oder Studenten, Ferienjobber, etc. sicherlich ein guter Job. Um selbstständig damit Geld zu verdiene – naja dafür reichts dann doch nicht! ;)

  23. Sven meint

    Interessanter Artikel. Als Nebenverdienst für den “Laien” auch durchaus lukrativ. Vor allem bildet man sich ja doch bei jedem Artikel etwas weiter! Dass man davon nicht hauptberuflich leben kann, halte ich für ein Gerücht. Mit der richtigen Sprachsoftware und etwas Teaching kann man am Tag eines an Wörtern schreiben.
    Aus sicht von Publishern ist jede Konkurrenz in dem Gebiet nat. super, das drückt die Preise und schafft eine größere Reichweite für Aufträge an Texter und führt somit zu schnellerer Fertigstellung.

  24. meint

    Mit Texte schreiben verhält es sich wie mit Link Building. Wer will das heute noch selbst machen? ;-)

  25. meint

    Finde ich irgendwie schade, dass hier die Einstellung vorherrscht, dass bei Nebenverdienstlern ein geringerer Lohn ausreicht. Wenn jemand ohne Sozialversicherung und Steuern zu zahlen, arbeitet, nennt man das nicht Nebenverdienst, sondern Schwarzarbeit.

  26. meint

    @Sven: Auch bei einer Sprachsoftware muss man korrigieren, rescherieren und nachdenken. Wenn man für einen guten Artikel von ca. 1800 Wörter ca. 4 Stunden benötigt ist das immer noch verdammt gut. Speziell ein SEO Text sollte nicht nur einfach runtergeschrieben worden sein, sondern auf die Keywords eingestellt werden. Das geht bei dem Preis nicht!

  27. meint

    Lange galt im Web: Content is king! Eine Weile konnte man mit SEO auch weitgehend contentfreie Seiten gut ranken, doch dies wird zum Glück immer schwieriger. Den nun gilt im Web: GUTER Content is king. Doch die Bezahlung für Texter ist extrem schlecht, wie ja schon in einigen Kommentaren deutlich vermerkt wurde. Dieser Trend gilt nicht nur für Webcontent-Texter, sondern auch für Journalisten bei großen Zeitungen: Auch dort findet eine enorme Arbeitsverdichtung statt, die vernünftig recherchierte Artikel kaum noch ermöglicht. Und auch dort sinkt der Verdienst enorm. Doch werden Texter und Journalisten ausgenommen? Machen sich ihre direkten Auftraggeber auf ihre Kosten die Taschen voll? Schaut man sich mal an, wie bescheiden die Gewinne der meisten Webprojekte sind, wird klar: Viele Auftraggeber können gar nicht mehr bezahlen, weil bei Ihnen auch kaum Geld reinkommt. Und selbst die großen Zeitungen haben mit stark sinkenden Auflagen zu kämpfen – immer mehr Leser informieren sich im Web und hier sind so manche Zeitungen unzureichend und ungeschickt aktiv. Woher stammt denn auch das Geld, wo doch Zeitungen durch den Kaufpreis nur einen Bruchteil der Kosten decken können? Wo doch im Internet die meisten Seiten – für den Besucher – kostenfrei sind. Werbung bringt das Geld. Doch Werbung wird nur so lange Geld bringen, wie sie sich für Werbetreibende rechnet, also Umsatz bringt. Doch nicht nur Texter verdienen weniger Geld. Sondern auch in vielen anderen Berufen steigen die Tariflöhne, aber 400 Euro-Jobs, freie Mitarbeiter, Zeitarbeit und Co tragen dazu bei, die tatsächlichen Verdienste immer weiter zu drücken. Mit erheblichen Folgen für die Kaufkraft immer weiterer Teile der Bevölkerung. Drohen hier nicht massive Einbrüche bei der Kaufkraft? Und welche Folgen hätte dies für Werbung und Werbeeinnahmen. Wird Werbung immer mehr zu einer riesigen Blase, die irgendwann platzt? Und falls ja: Wie finanzieren sich Webprojekte der Zukunft?

  28. Rene meint

    Ich bin echt erstaunt, dass soviele hier sitzen und sagen es kann sich durchaus lohnen.

    Also man meldet sich bei Textbroker an und wird anhand eines Beispieltextes in Stufe 3 gegliedert.

    D.h. ich verdiene 0,9ct pro Wort – maximal 500 Wörter würde ich in der Stunde mit Recherche etc. gebacken kriegen. Das macht einen Bruttostundenlohn von 4.5 €, da frag ich mich persönlich, was das noch mit einem netten Nebenverdienst zu tun haben soll? Da ist der Stundenlohn an einer Tankstelle höher oder irgendwo im Lager.

    Selbst ein halbwegs schneller Texter müsste 1500 bis 2000 Wörter schreiben, damit sich das nach allen Abzügen noch halbwegs rentiert!

  29. meint

    Das Problem ist doch offensichtlich – es wird immer mehr Content benötigt um gut zu ranken – ergo ist die Nachfrage sehr groß – ergo gibt es immer mehr (größtenteils unseriöse) Anbieter die in der Preisschlacht den Preis pro Wort nach unten regeln. Deswegen wird es die teuren Agenturen geben und die billigen Freiberufler. Hier kommt es dann wieder darauf an den richtigen, guten Partner zu finden!

  30. meint

    Guter Artikel! Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass man als Profi-Texter auch über Netzwerke wie Xing sehr gut Aufträge aquirieren kann.

  31. meint

    Für mich ist das Hauptproblem, dass es einfach zu viele gibt die meinen Sie könnten es. Es gibt sehr viele “Werbetexter” im Internet. Einige arbeiten mit einem Wortpreis von 0.8 Cent. Wenn man 300 Wörter die Stunde schreibt, dann hat man einen Stundenlohn von 2,4 €. Wie soll man davon Leben ? Aber Kunden nehmen solche Angebote einfach gerne an. Ich habe selber mal erlebt, was für Texte dabei entstehen. Als Werbetexter(in) hat man es mittlerweile sehr schwer.

  32. meint

    Also 0.8 Cent sind echt wenig… wenn du mit 1,5 rangehst, was durchaus üblich ist, machst du in der Stunde gut und gerne 7 Euro bei 2 mal 250 Wörtern. Das ist doch ganz akzeptabel.

  33. Peter meint

    Es ist natürlich klar, dass man damit nicht sein Lebensunterhalt als normaler Texter verdienen kann. Aber es gibt viele DirectOrders und da kommt gut was zusammen. Ich texte nur, weil es sehr viel Spaß bringt. Aber der Verdienst ist gering, zwischen 10 – 200 Euro war schon alles drin. Aber für ein paar Minuten arbeit lohnt es sich.

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