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Förderungen für Existenzgründer – Teil 11b. Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz
Peer Wandiger - 15 Kommentare - Existenzgründung, Selbständig - Ähnliche Artikel


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Als ich mich vor rund 6 Jahren auf den Weg in die Selbständigkeit gemacht habe, informierte ich mich natürlich auch über Förderprogramme.

Und so habe ich sowohl Beratungsleistungen, als auch finanzielle Unterstützung in Anspruch genommen.

Im Nachhinein muss ich schon sagen, dass beides geholfen und zum Erfolg meiner Selbständigkeit beigetragen hat.

Im heutigen Teil 11b der Artikel-Serie möchte ich die gängigsten Angebote zur Förderung von Existenzgründern vorstellen.

<< Teil 11a – Finanztipps
>> Teil 12 – Versicherungen
[Übersicht der Artikel-Serie "Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz"]

Übersicht Fördermaßnahmen

Es ist gar nicht so einfach, den Überblick über die möglichen Fördermaßnahmen zu behalten.

Das liegt zum einen daran, dass es nicht nur nationale Förderprogramme gibt, die für alle Bundesbürger in Frage kommen. Es gibt zusätzlich auch in jedem Bundesland individuelle Fördermöglichkeiten, die kaum alle zu überschauen sind.

Zum anderen ändern sich die Förderinstrumente auch alle paar Jahre und so gibt es z.B. das Überbrückungsgeld nicht mehr, welches ich noch vor rund 5 Jahren bezogen habe.

Förderungen für Arbeitslose

Zum einen gibt es Förderungen speziell für Arbeitslose, die auch beide bei der Agentur für Arbeit zu beantragen sind.

Gründungszuschuss
Das wäre einmal der Gründungszuschuss. Dabei handelt es sich sozusagen um den Nachfolger von Ich-AG und Überbrückungsgeld.

Grund dafür war, dass die Ich-AG doch recht stark missbraucht wurde, da dort die Geschäftsidee nicht geprüft wurde. Das ist beim Gründungszuschuss nun anders. Es gibt noch ein paar andere Unterschiede, die alle darauf abzielen, das der Gründungszuschuss wirklich zur Gründung verwendet wird und den Mitnahmeeffekt beseitigt, der bei der Ich-AG vorhanden war.

Man muss mindestens 1 Tag arbeitslos sein und mindestens noch 90 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, um diese Förderung in Anspruch nehmen zu können. Zudem müssen trotz Rechtsanspruch die Tragfähigkeit des eigenen Konzeptes und die eigenen Befähigungen nachgewiesen werden.

Die Förderdauer des Gründungszuschuss beträgt maximal 15 Monate. In den ersten 9 Monaten bekommt der Existenzgründer einen Zuschuss in Höhe seines bisherigen Arbeitslosengeldes plus 300 Euro für Sozialversicherungen.

Nach dieser Zeit ist es möglich, bis zu 6 Monate weiter die 300 Euro für die Sozialversicherung zu erhalten. Das ist allerdings eine Ermessensentscheidung der Agentur für Arbeit.

Der Gründungszuschuss muss in Normalfall nicht zurückgezahlt werden.

Bisher gab es einen Rechtsanspruch zumindest auf die ersten 9 Monate. Dieser soll nun in Zukunft wegfallen und der Gründungszuschuss nur noch 6 Monate gezahlt werden. So zumindest der Plan der Bundesregierung.

Weitere Informationen finden sich in diesem PDF der Agentur für Arbeit.

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Einstiegsgeld
Für alle Empfänger des Arbeitslosengeld II (Hartz IV) ist das Einstiegsgeld eine Möglichkeit der Existenzgründungs-Förderung.

Es ist eine Ermessensleistung, es besteht also kein Rechtsanspruch.

Die Dauer der Leistung kann bis zu 24 Monate betragen. Das entscheidet der Träger der Grundsicherung.

Ebenso wird die Höhe der Förderung individuell auf Basis mehrerer Faktoren festgelegt. So spielt die Dauer der Arbeitslosigkeit und die Größe der Bedarfsgemeinschaft eine Rolle.

Als Empfänger von ALG II ist man über die Agentur für Arbeit in der Krankenversicherung und der Rentenversicherung automatisch versichert. (Seit Anfang 2011 werden keine Rentenversicherungsbeiträge mehr gezahlt. Die bisherigen Ansprüche werden lediglich aufrecht erhalten.)

Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld?
Das kommt auf den individuellen Einzelfall an.

Es kann sich durchaus lohnen, die Gründung hinauszuschieben und das Einstiegsgeld zu wählen. Auf gruenderlexikon.de wird ein Vergleich angestellt.

Allerdings sollte jeder, der ernsthaft eine Selbständigkeit plant, dies so schnell wie möglich angehen und nicht wegen ein paar Euro etwas verschleppen.

Beratung und Coaching

Oft wird Förderung nur mit finanziellen Hilfen gleich gesetzt. Dabei spielt die Beratung und das Coaching eine wichtige Rolle.

Denn viele Existenzgründer haben zwar das fachliche Know How in Ihrem Spezialgebiet, aber keine kaufmännischen Kenntnisse.

Deshalb werden in diesem Bereich auch Förderungen angeboten:

Gründer-Coaching der KfW
Die KfW bietet in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Sozialfond eine Förderung von Coaching-Maßnahmen an.

Dabei wird bis zu 90% des Beraterhonorars bezuschusst, wenn man aus der Arbeitslosigkeit gründet und die Gründung nicht mehr als 5 Jahre zurückliegt.

Gründet man nicht aus der Arbeitslosigkeit werden in den neuen Bundesländern bis zu 75% und in den alten Bundesländern bis zu 50% bezuschusst.

Zudem darf der Honorarbetrag (netto) die Höhe von 6.000 Euro nicht überschreiten.

Inhaltlich gibt es Maßgaben, um was es im Coaching gehen darf. Marketing, Produktanalyse, Unternehmensplanung etc.

Nicht gefördert werden konkrete Leistungen wie Steuerberatung, Buchführungsarbeiten, Websiteerstellung etc.
Hier ist der Grat recht schmal. Der Coach kann einem beibringen, wie die Buchführung geht, aber er darf sie nicht machen.

Weitere Informationen und Listen von anerkannten Beratern gibt es bei der KfW.

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IHK
Die Industrie- und Handelskammer bietet ebenfalls eine Reihe von Leistungen für Existenzgründer an.

So gibt es z.B. Kurzseminare von mehreren Tagen, die gegen einen Unkostenbeitrag direkt von der IHK oder einem Partner angeboten werden. Dort bekommt man sozusagen einen Crash-Kurs in die wichtigsten kaufmännischen Themen.

So etwas haben ich damals auch mitgemacht und es war eher so, dass man sich bewusst wurde, was man alles noch lernen muss. Die 3 Tage reichen natürlich nicht aus, sensibilisieren aber viele Existenzgründer, die sich vorher keine Gedanken darüber gemacht haben.

Ich habe damals über die IHK sogar ein mehrmonatiges Seminar “spendiert” bekommen, dass einmal in der Woche stattfand (ganztätig) und auch eine finanzielle Unterstützung enthielt. So etwas scheint es aktuell aber nicht mehr zu geben.

Man sollte auf jeden Fall bei seiner örtliche IHK vorbeischauen und ein Beratungsgespräch führen.

Es gibt, wie schon gesagt, regional noch viele andere Gründerförderungen, die auf bestimmte Gruppen (z.B. Gründerinnen) zugeschnitten sind.

finanzielle Förderungen

Natürlich gibt es neben der Unterstützung von arbeitslosen Gründern auch finanzielle Förderungen für Existenzgründer, die nicht aus der Arbeitslosigkeit kommen.

KfW-Startgeld
Die KfW bietet diverse Dinge an, unter anderem das KfW-Startgeld.

Dabei kann man ein Darlehen in Höhe von maximal 100.000 Euro beantragen, von dem maximal 30.000 Euro in Betriebsmittel fließen dürfen.

Das Geld muss natürlich zurück gezahlt werden, wobei die Möglichkeit besteht, dass die ersten 2 Jahre tilgungsfrei bleiben.

weitere finanzielle Förderungen
Es wäre müßig hier die weiteren finanziellen Förderungen aufzulisten.

Zum einen bietet die KfW viele weitere Förderinstrumente an, die sich an bestimmte Gründer und Unternehmen richten.

Zum anderen gibt es zum Beispiel von der HWK diverse Förderinstrumente, die man sich ggf. genauer anschauen sollte.

Hier noch eine Übersicht (PDF) der Förderungen der IHK Potsdam, die zeigt, dass es auch bei der IHK zahlreiche weitere Möglichkeiten gibt.

Und auch regional gibt es noch ein Vielzahl kleinerer Initiativen, die evtl. in Frage kommen. So gibt es in Sachsen-Anhalt z.B. die “ego.-Existenzgründungsoffensive” , bei der es auch Förderungen gibt.

weitere Infos zu Förderungen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bietet eine Förderdatenbank an, in der man alle möglichen regionalen Förderprogramme finden kann, die im eigenen Bundesland durch Bund, Land und EU angeboten werden.

Auf existenzgruender.de gibt es zudem eine Übersicht zu verschiedenen geförderten Existenzgründerberatungen in den Bundesländern.

In der Ausgabe 32 des PDF-Magazins “Gründerzeiten” gibt es weitere Infos zur Beratung von Existenzgründern.

Fazit

Auch wenn es durch Sparmaßnahmen immer wieder zu Einschränkungen einzelner Fördermaßnahmen kommt, so bieten sich für Existenzgründer doch einige Fördermöglichkeiten, von denen Gründer in anderen Ländern nur träumen können.

Ich habe selbst gemerkt, wie schwer es in den ersten 1-2 Jahren ist und ohne die damalige Förderung wäre es sicher schwerer geworden.

Man sollte sich auf jeden Fall persönlich informieren und bei der IHK und der KfW vorsprechen.


So geht es weiter

In Teil 12 der Artikel-Serie “Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz” geht es weiter mit dem Thema “Versicherungen“. Welche sind für Selbständige im Netz sinnvoll und welche muss man haben?


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
15 Kommentare und Trackbacks zu 'Förderungen für Existenzgründer – Teil 11b. Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz'

Kommentare zu 'Förderungen für Existenzgründer – Teil 11b. Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz' mit RSS

  1. 1 Patrick Raue kommentierte am 09.06.2011 um 18:10 Uhr

    Bin gerade dabei mich mit Hilfe des Gründungszuschuss selbstständig zu machen. Wenn man ein wenig Geduld mit sich bringt und sich darauf einstellt, dass die Förderung halt von einem Amt kommt, ist das ganze eine feine Sache. Einzig die Prüfung des Businessplans durch die IHK kann sich von Stadt zu Stadt etwas ziehen. Für die Vorbereitung würde ich auf jeden Fall zu einer Gründerwerkstatt raten – die Handelskammern sind angewiesen Businessplan und Finanzplanung wirklich rigoros zu prüfen.

  2. 2 Jana kommentierte am 10.06.2011 um 00:30 Uhr

    Da ich mich gerade ein der Phase der Selbstständigkeit befinde, möchte ich ein paar Dinge ergänzen.
    Zum einen muss zwischen Vorgründungs- und Nachgründungs-Coaching unterschieden werden. Ersteres wird von dem jeweiligen Bundesland gefördert (in Sachsen ist es die SAB) und den Antrag für das Nachgründungs-Coaching muss bei der KFW gestellt werden. Das Arbeitsamt ist bei beiden Anträgen völlig außen vor (das war vor ein paar Jahren bei meinem Partner noch anders). Wichtig für das Nachgründungs-Coaching ist, das man einen Berater hat, der bei der KFW als Berater gelistet ist, zudem muss man sich vorher drei verschiedene Angebote einholen.

    Für den Existenzgründerzuschuss muss der Businessplan nicht zwingend von der IHK genehmigt werden, dass darf auch der Steuerberater machen (ich weiß jetzt nicht, ob das eine Sachsen-spezifische Sache ist).

    Förderungen: das ist ein ganz schwieriges Thema. Mal hängt es von der Branche ab, dann wieder wo man gründet. In Leipzig kann die Förderung schon vom Stadtteil abhängen. Ich habe leider für mein Vorhaben keine Fördermöglichkeiten gefunden. Ich habe aber die Möglichkeit, über die SAB (Sächsische Aufbaubank) einen Mircrokredit für Existenzgründer bis 20.000 Euro zu beantragen. Der hat nur einen Zins von 1,49% + 1 Jahr tilgungsfrei, während der selbe Kredit bei der KFW mit 6-7% verzinst wird.

    Ich habe die Erfahrung nach drei verschiedenen Existengründungsberatungen gemacht, das jeder etwas anderes erzählt, das vieles falsch oder nicht mehr gültig und ich habe den Rat meines Steuerberaters beherzigt, direkt fragen zu gehen. In den vielen Gesprächen hat mir niemand etwas von der SAB Bank erzählt, sicherlich gibt es ähnliche Möglichkeiten der Finanzierung in anderen Bundesländern auch.

    Mein Fazit der letzten Monate: Fragen, Fragen, Fragen und nochmal Nachfragen, es könnte sich ja was geändert haben.

  3. 3 Masako kommentierte am 10.06.2011 um 11:03 Uhr

    Zitat:Als Empfänger von ALG II ist man über die Agentur für Arbeit in der Krankenversicherung und der Rentenversicherung automatisch versichert.

    Ist es nicht so das ALG2 Beziehr nicht mehr rentenversichert sind? Oder ist das bei dem Einstiegsgeld anders?
    Gruß
    Masako

  4. 4 Jasmina kommentierte am 10.06.2011 um 20:21 Uhr

    Hi Peer, ich will hier keine Schleichwerbung für das Online Magazin “Internethandel” machen, aber auch darin wurde vor kurzem das Thema “Fördermöglichkeiten für Existenzgründer” (speziell im Bereich “Online”) ausführlich behandelt. Zumindest: wer daran Interesse hat, sollte ab und an mal einen Blick in das Magazin werfen. Ich habe für mich daraus auch schon viele nützliche Informationen ziehen können.

    Viele Grüße
    Jasmina

  5. 5 Jan kommentierte am 10.06.2011 um 21:51 Uhr

    Als ich mich selbstständig gemacht habe, nahm ich keine Förderungen in Anspruch, da mir der Papierkrieg mit den einzelnen Anlaufstellen einfach zuviel war. Heute kann ich nur sagen, dass man sich wirklich die Zeit nehmen sollte und diese Möglichkeiten in Anspruch nimmt, denn cashflow ist gerade beim Startup eines der wichtigesten Dinge die man benötigt!

  6. 6 Klaus Wagner kommentierte am 11.06.2011 um 10:13 Uhr

    Selbständig im Netz ist eine Illusion und klappt nur bei ganz wenigen. Ich habe eine Webseite mit oft über 100 Aufrufen pro Tag im Netz und bin bei Google-Adsense seit ca. 6 Monaten. Meine Einnahmen: Null Euro – nicht einen einzigen Cent. Auch viele von den anderen Anbietern habe ich ausprobiert, mit dem gleichen Ergebnis – wieder null Cent Einnahmen. Dafür gibt es eigentlich nur eine Erklärung: Entweder die Anbieter beschummeln ihre Kunden massiv um die Klicks oder es gibt wirklich nichts zu verdienen. Seite und Keywords optimieren, und viele andere Maßnahmen – nichts hat daran geändert, wie gesagt, Geld verdienen ist für 99% eine Illusion, weiter nichts…

  7. 7 Wandtattoo Steffi kommentierte am 11.06.2011 um 11:12 Uhr

    Hallo Peer, gute Infos und Tipps. Ich würde auch raten, sich für den Anfang einen Coach zu suchen, es gibt einfach zu viel zu beachten und wie schnell sind die Finanzen aufgebraucht wenn man (natürlichweise) anfänglich keine Ahnung hat, was auf einen zukommt. Dann geht meist das Katzengejammer los und es ist dann für größere, kostenintensivere Maßnahmen dann schon zu spät.

  8. 8 Peer Wandiger kommentierte am 11.06.2011 um 14:49 Uhr

    @ Masako
    Du hast recht. Ich habe es geändert.

    @ Klaus Wagner
    Mit 100 Aufrufen am Tag sollte man auch nicht wirklich erwarten, dass da viel abfällt.

    AdSense lebt von der Masse, da meist weniger als 1% auf AdSense-Anzeigen klicken und zudem auch vom Thema.

    Ich bekomme rund 50 Cent pro Klick, bei vielen anderen Themen sind ein nur ein paar Cent.

    Zudem ist AdSense nett, aber keine wirklich ausreichende Einkommensquelle, wenn man nicht Websites mit vielen, vielen Besuchern hat.

    Also a) für mehr Besucher sorgen und b) andere Einnahmequellen testen.

  9. 9 Klaus Wagner kommentierte am 11.06.2011 um 15:41 Uhr

    Danke für den Kommentar Peer. Die Schwierigkeit liegt im Allgemeinen darin, massiv Traffic auf die Webseite zu bekommen. Wenn ich z.B. den Kommentarbereich ohne Registrierung öffne, dann kommen massenhaft Kommentare – meistens Spam – und die Spammer gucken wenig später, ob ihre Aktion erfolgreich war.
    Doch das normale Publikum lässt sich schwer animieren, egal, welche Themen man aufgreift oder behandelt. Ich habe zeitweise nur englische Seiten gehabt, dann habe ich mich konzentriert auf Technik-Themen (Kameras/Laptops) – der Erfolg bliebt immer aus.

    Verkaufen ist auch schwierig, die User wollen meistens alles umsonst haben. Bestimmte interessante Themen hatte ich testweise kostenpflichtig (Sms-Zugang) gemacht, wieder null Erfolg.
    In einem Bereich, z.B. Chartanalyse bin ich absoluter Experte (Börse) und ich überlege zur Zeit, ob ich Seiten erstellen soll, um mein spezielles Wissen kostenpflichtig anzubieten. Doch ich muß sagen, das meine bis jetzt gesammelten Erfahrungen dagegen sprechen, wieder nutzlos unzählige Stunden zu investieren, die sich im Endeffekt nicht auszahlen.
    Sehr viele Leute wollen natürlich Tips haben, wo sich der Einstieg bei Aktien lohnt, doch keiner will etwas Bezahlen für das Wissen, das ich mir in über 20 Jahren angeeignet habe.
    Ich wünsche allen Anfängern viel Erfolg, nur soll man sich nicht “reich rechnen”, denn in der Praxis haut das meistens nicht so hin, wie man sich das therotisch ausgemalt hat…

  10. 10 Sofie kommentierte am 11.06.2011 um 22:24 Uhr

    hab dich über deine infos zum KFW gefunden. Danke für die nützlichen Tipps. Kommt mir wie gerufen!

  11. 11 Denis kommentierte am 12.06.2011 um 10:01 Uhr

    @ Klaus Wagner

    Zu Ihrem Modell mit dem bezahlten Inhalten kann ich Ihnen sagen: Es ist nicht so, dass Menschen generell nicht bereit sind, Geld für Informationen auszugeben. Wenn Sie diese Erfahrungen bis jetzt gemacht haben, dann haben Sie offensichtlich die falschen Besucher für Ihre Angebote aqkuiriert. Die eigentlichen Herausforderungen liegen meines Erachtens in folgenden Punkten:

    1. Die Fähigkeit und das Wissen, kaufbereite Besucher auf die eigene Website zu ziehen
    2. Die klare Umsetzung von Marketing- und Kommunikationsgrundlagen: Stichwort: Lösungsorientiertes verkaufen und Nutzenargumentation.
    3. Die Fähigkeit, im Marketing so argumentieren zu können, dass Ihre kostenplichtige Lösung keine kostenlosen Alternativen zulässt, um das Problem des Besuchers zu lösen. Der Knackpunkt liegt hier im Vertrauen des Besuchers in Ihr Können, Ihre Persönlichkeit und ihrer Kompetenz.

    Zu 1: Wieviele Besucher hatten Sie auf ihren kostenpflichtigen Angeboten? Ein paar hundert Besucher reichen noch nicht für ein Fazit, ob das Angebot rentabel sein kann. Welche Möglichkeiten haben Sie genutzt, um Besucher auf Ihre Websites zu ziehen? Haben Sie auch die Möglichkeiten kostenpflichtiger, aber schnell umsetzbarer Online-Werbung wie z.B. Google Adwords, Bannerwerbung usw. genutzt? Waren diese Besucher kaufbereit? Mit Google Adwords können Sie beispielsweise schon in den nächsten 10 Minuten eine Vielzahl an Besuchern bekommen, ohne von dem langwieirigen Prozess einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung “gebremst” zu werden. Adwords eignet sich besonders gut, um verschiedene kostenpfliochtige Angebote zu testen, bevor man langfristige Optimierungsmaßnahmen ansetzt.

    Zu 2: Wie sehen Ihre Verkaufsseiten aus? Wie argumentieren Sie? Halten Sie ausreichende Informationen für eine Kaufentscheidung bereit? Überzeugen Sie durch Nutzenargumentation –> “Menschen wollen keinen Fön kaufen, sondern Sie wollen morgens nicht mit nassen Haaren aus dem Haus gehen und krank werden.” –> Fazit: Menschen wollen kein Produkt kaufen, sondern eine Lösung für ihr Problem.

    Zu 3: Wer virtuelle Güter verkauft, der muss Vertrauen aufbauen können. Anders als bei physischen Produkten kann ich die Angebote vorher nicht anschauen, anfassen oder testen. Wer Informationen verkauft, verkauft zu einem Großteil über die eigene Persönlichkeit. Welche Maßnahmen setzen Sie ein, um beim Besucher Vertrauen zu erwecken? Außerdem: Was sind Argumente für kostenpflichtige Angebote vs. kostenlose Alternativen. Kostenlose Alternativen muss sicher der Nutzer meist langwierig aus verschiedenen Foren und Quellen zusammensuchen. Und wie sie vielleicht schon wissen, geistert enorm viel Halbwissen durch das Internet. Ein kostenpflichtiges Angebot hat für mich als Nutzer vor allem den Vorteil einer zeitlichen Ersparnis von langwierigen Recherchen und der Sicherheit, dass die Informationen geprüft und fundiert sind.

    Fazit: Es reicht nicht aus, ein kostenpflichtiges Angebot zu erstellen und dann einfach ein Verkaufsschild (Verkaufsbutton) darunter zu setzen. Fachwissen (und sei es noch so gut) ist noch lange kein Garant für Verkaufserfolg. Der Schlüssel liegt im Marketing. Oft sind die finanziell erfolgreichsten Produkte nicht immer die Besten. Hier wurde nur das beste Marketing gemacht.

  12. 12 Manja Förster kommentierte am 13.06.2011 um 13:57 Uhr

    Kurze Anmerkung zum Gründercoaching:

    Generell eine richtige und gute Sache – ich nehme es auch gerade in Anspruch. Meine Tipps: Sich genau nach einem passenden Coach umschauen. Die KfW-Datenbank mit allen zugelassenen Cioaches kann man für die Recherche nutzen. Und man muss nicht den erstbesten nehmen, die haben alle unterschiedliche Schwerpunkte und die Chemie sollte auch stimmen.

    Ganz zur Not kann man das Coaching auch unterbrechen und sich einen neuen Caoch suchen, wenn es gar nicht passt.

    Und man muss aufpassen – bestimmte Berufsbilder kriegen kein Coaching – vor allem alles was in Richtung Unternehmensberatung geht. Und da ist vieles Auslegungssache. Also auch da wieder – Fragen, Fragen und sich beraten lassen. Oft gibt es einen Weg.

  13. 13 kai kommentierte am 01.08.2011 um 11:01 Uhr

    Hallo Peer,

    ich finde die Artikelserie super was mich auch zu der Frage bewegt, wann diese denn weiter geht!?
    Dies bezüglich habe ich nichts gefunden warum die Serie scheinbar “abgebrochen” ist, ich hoffe du kannst hierbei in meinem Kopf Licht ins Dunkel bringen ;)

    lg, kai

  14. 14 Peer Wandiger kommentierte am 01.08.2011 um 11:42 Uhr

    Auf Grund von Stress und Urlaub musste ich die Serie etwas pausieren. Aber diese Woche geht es damit weiter.

  15. 15 kai kommentierte am 01.08.2011 um 13:31 Uhr

    supi, danke für die Rückmeldung

    dachte schon du hättest es “vergessen” :P



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