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Social Media Monitoring – Buch-Review + Verlosung
23.06.2011 - Peer Wandiger - 30 Kommentare - Bücher, Social Web, Web Analytics - Ähnliche Artikel


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Social Media Monitoring“Social Media Monitoring” bereitet vielen PR-Agenturen und Unternehmen Bauchschmerzen.

FrĂŒher war es so viel einfacher den Erfolg von Öffentlichkeitsarbeit zu messen. Ein paar Dutzend Tageszeitungen und Zeitschriften mussten ĂŒberwacht werden und schon wusste man, wie erfolgreich die eigenen PR-Aktionen waren. Und die Zahl der Visitenkarten, die am Messestand hinterlassen wurden, zeigten den Erfolg bei der Kontakt-Generierung.

Als dann vor einigen Jahren das Web immer wichtiger wurde, musste neue Methoden entwickelt werden. Aber auch das gelang ganz gut. Web Analytics wurde als neue Branche geboren und die Unternehmen wussten recht gut, was auf Ihren Seiten vorging.

Nun aber steht die Business-Welt vor der Herausforderung, dass Social Web messbar zu machen. Im dem heute vorgestellten Buch versucht der Erfinder der Web Analytics Jim Sterne Ă€hnliches auch fĂŒr das Social Media Monitoring zu erreichen.

Mal schauen, ob es ihm gelungen ist.

Social Media Monitoring heute

Auf 270 Seiten dieses etwas kleinformatigen Buches (21 x 14,7 cm) geht Autor Jim Sterne das Thema Social Media Monitoring* ausfĂŒhrlich an.

In 9 Kapiteln plus Vorwort und Anhang wird das Thema umfassend analysiert und der Autor gibt auch viele praktische Beispiele zu seinen AusfĂŒhrung.

Den Anfang macht die Einleitung und diese ist schon mal sehr gelungen. Der Autor ist sich bewusst, dass viele Leser erstmal nur in die ersten Seiten reinblÀttern oder bei Amazon den ersten Teil als PDF sehen können. Und deshalb zeigt er auf den ersten Seiten sehr genau, was man in diesem Buch lernen wird und definiert Social Media erstmal.

Dann kommt aber schon mal der erste Augenöffner. Es werden gleich mal zu Beginn 100 Methoden aufgelistet, wie man Social Media messen könnte. Daran sieht man gleich das große Problem des Social Media Monitoring. Es gibt unzĂ€hlige Kennzahlen und Faktoren die man messen könnte. Das schreckt viele Unternehmen sicher auch ab.

Im ersten Kapitel geht es dann auch um das Thema “Ziele”. Ohne Ziele geht es auch im Social Media Monitoring nicht und man muss definieren können wohin mal will, bevor man ĂŒberhaupt als Unternehmen aktiv ins Social Web einsteigt.

Danach geht der Autor auf verschiedene Aspekte des Social Web ein. So spricht er zum Beispiel die “bekannten” Faktoren Aufmerksamkeit, Reichweite und Frequenz an, die im Web gar nicht so anders sind als offline. So wird in Kapitel 2 recht ausfĂŒhrlich die Messung von Unternehmens-Blogs besprochen und Kennzahlen samt Praxisbeispielen vorgestellt. Das ist noch recht nah an den klassischen Web Analytics Methoden dran.

Schwieriger wird es dann beim Thema Twitter. Da gibt es schon einige Services, welche die Reichweite messen.

In Kapitel 3 widmet sich das Autor dann aber dem was Social Media so einzigartig macht. Es geht nicht mehr darum, dass Unternehmen ihre Botschaften auf die potentiellen Kunden loslassen. Stattdessen ist der Markt nun Kommunikation und Unternehmen stehen vor der Herausforderung Meinungen, Multiplikatoren, Einfluss etc. nicht nur hin und wieder mitzubekommen, sondern strategisch zu messen.

Dazu stellt der Autor auch hier LösungsvorschlÀge vor.

Kapitel 4 widmet sich Emotionen. Jim Sterne ich der Meinung, dass es wichtig ist, dass die Unternehmen in Zukunft vor allem die Stimmung der Zielgruppe erkennen. Und erstaunlicherweise wird der Autor auch hier recht schnell praktisch. So werden z.B. Methoden und Services vorgestellt, die automatisiert analysieren, welche emotionale Aussage z.B. die Tweets zu einem Thema haben. Das Thema steckt sicher noch in den Kinderschuhen, aber es ist spannend zu sehen, dass sich da tatsĂ€chlich Services entwickeln, die irgendwann mal auf Knopfdruck zeigen, welche Stimmung meine Zielgruppe hat und ĂŒber was in welcher Form da gerade gesprochen wird.

In den folgenden Kapiteln geht es dann von der reinen Analyse hin zum Handeln. Zuhören ist sehr wichtig und dann daraus die richtigen Handlungen ableiten. In Kapitel 7 wird es nochmal praktisch. Der Autor fasst die Erkenntnisse der vorherigen Kapitel zusammen und listet Key Performance Indikatoren auf. Zudem stellt er auch Key Community Indikatoren vor und einiges mehr.

Den Abschluss bilden dann Tipps fĂŒr die EinfĂŒhrung von Social Media Monitoring im eigenen Unternehmen und ein Blick in die Zukunft.

Im Anhang gibt es dann Links zu weiterfĂŒhrenden Artikeln und einige Social Media Monitoring Tools.

Praxistauglich?

Das Buch war sehr interessant zu lesen, doch es stellt sich die Frage nach der Praxistauglichkeit.

Ähnlich wie vor rund einem Jahrzehnt stellt Jim Sterne auch in diesem Buch eine umfassende Betrachtung und Analyse der Möglichkeiten von Social Media Monitoring vor. Und auch wenn er eine Reihe von Online-Services verlinkt, so ist es doch offensichtlich, dass sich dieser Prozess noch ganz am Anfang befindet.

Als Firma kann man aktuell nicht auf einen einzigen Online-Service zurĂŒckgreifen, der das komplette Social Media Monitoring vornimmt. Stattdessen muss man selber Ziele und PrioritĂ€ten setzen und dann einzelnen Maßnahmen durchfĂŒhren und diese messen. Oft von Hand, da es noch keine standardisierten Lösungen gibt.

Es ist ebenfalls wichtig, dass Unternehmen Erfahrungen damit sammeln. Ganz so einfach, wie es frĂŒher war, wird es beim Social Media Monitoring aber wohl nicht werden. Reine Zahlen-Auswertungen reichen nicht aus. Es gibt so viele “weiche” Faktoren, die Unternehmen im Social Web analysieren sollten, dass man das zumindest nicht komplett automatisch erledigen lassen kann.

Die vorgestellten Tools lassen sich allerdings nur teilweise auf Deutschland ĂŒbertragen. Die grundsĂ€tzlich vorgestellten Prinzipien und Tipps dagegen schon.

Optik des Buches

Das Buch ist handlich und gut lesbar. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm.

Er schreibt nicht abgehoben oder zu theoretisch. Stattdessen erzÀhlt er immer wieder von eigenen Erfahrungen bringt auch viele Praxisbeispiele ein.

Das Buch ist allerdings durchgehend schwarz/weiß. Farbe hĂ€tte einigen Screenshots und Diagrammen nicht geschadet. Aber es kommen auch nicht so viele Screenshots vor, wie z.B. in einem Design-Buch.

Fazit

Die LektĂŒre des Buches war angenehm und interessant. Und die 270 Seiten haben sich auch relativ schnell “weg gelesen”.

Das Fazit fĂ€llt aber gemischt aus. Zum einen legt Jim Sterne hier sicher die Grundlagen fĂŒr die nĂ€chsten Jahre. Social Media Monitoring wird sicher ein Ă€hnlich großes Milliarden-Business, wie es Web Analytics heute ist.

Und die grundsÀtzliche Prinzipien und Tipps, die er hier vermittelt sind sehr gut nachvollziehbar. Wer sich mit dem Thema Social Media Monitoring beschÀftigen will, kommt an diesem Buch wohl nicht vorbei.

Nicht so geeignet ist das Buch fĂŒr all jene, die einfach fertige Lösungen wollen und das schnell und ohne großen Aufwand. So funktioniert Social Media Monitoring heute nicht und wird es wohl auch nie. Ein Unternehmen muss dies in seine Arbeitsweise integrieren und die Mitarbeiter mĂŒssen es aktiv leben.

Die Grundlagen sind in Deutschland sicher die selben, aber die Praxisbeispiele und die Online-Tools sind natĂŒrlich USA-fokussiert. Zudem kommt mir Facebook und das dort schon vorhandene Auswertungstool viel zu kurz. Twitter dagegen wird sehr umfangreich behandelt.

Alles in allem sicher eine Kaufempfehlung fĂŒr alle, die sich mit dem Thema beschĂ€ftigen und die Grundlagen lernen wollen. In dieser Richtung wird noch viel passieren und Unternehmen werden nicht mehr lange auf dem Standpunkt “Das Social Web kann man nicht messen” verharren können.

Das Buch kostet bei Amazon 29,95 Euro* inkl. MwSt.

Verlosung

Ich verlose ein Exemplar des Buches (druckfrisch und eingeschweißt) an jeden, der hier einen Kommentar hinterlĂ€sst.

Was haltet ihr von Social Media Monitoring und wird sich das Social Web jemals richtig messen lassen können?

Das Gewinnspiel lÀuft noch bis zum 30.Juni 2011. Danach ziehe ich den Gewinner unter allen sinnvollen Kommentaren.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
30 Kommentare und Trackbacks zu 'Social Media Monitoring – Buch-Review + Verlosung'

Kommentare zu 'Social Media Monitoring – Buch-Review + Verlosung' mit RSS

  1. 1 Alexander kommentierte am 23.06.2011 um 13:59 Uhr

    Also fĂŒr mich ist der Social Media Bereich im Moment noch stark ĂŒberbewertet, auch wenn er natĂŒrlich ein nĂŒtzliches zusĂ€tzliches Instrument ist. Was das Monitoring angeht denke ich ist es wie in der Pressearbeit ein Muss. Ich glaube allerdings nicht, dass man alles vollstĂ€ndig erfassen kann. Trotzdem sollte es ermöglichen einen Blick auf die Kunden und User zu werfen und zumindest die groben Meinungen und Tendenzen zu erkennen. FĂŒr mehr sollte man das wohl nciht nutzen.

  2. 2 Uwe Baltner kommentierte am 23.06.2011 um 14:20 Uhr

    FĂŒr uns als beratende und umsetzende Agentur ist ein verstĂ€ndliches, anhand der wichtigsten Kennzahlen aufbereitetes Monitoring ein absolutes Muss fĂŒr jede Art von AktivitĂ€ten in sozialen Netzwerken. Aus unserer Erfahrung muss man sich damit aber nicht verrĂŒckt machen. Es gibt durchaus eine ĂŒberschaubare Anzahl von Kennzahlen, die in den meisten FĂ€llen ausreichen, um die nötigen Learnings und nĂ€chste Schritte abzuleiten. Beispiele dafĂŒr sind natĂŒrlich Referrer zur Webseite, Anzahl der Kommentare und Sentiment des User-Engagements, etc.

  3. 3 Philipp kommentierte am 23.06.2011 um 15:21 Uhr

    Ich denke Social Media wird sich weiterhin schnell entwickeln, so dass ein zuverlĂ€ssiges Monitoring recht schwer sein dĂŒrfte. Weiterhin heißt es wohl fĂŒr entsprechend verantwortliche Mitarbeiter “Am Ball bleiben” bei einer solch rasanten Entwicklung.

  4. 4 Jördis kommentierte am 23.06.2011 um 15:39 Uhr

    Ich schließe mich Philipp an. Durch die Schnelllebigkeit des Webs wird es kaum möglich sein ein aussagekrĂ€ftiges Monitoring hinzukriegen. Nur wenn man selbst genauso “schnelllebig” ist und permanent nach Informationen sucht kann man es schaffen hier nicht den Anschluss zu verlieren.

  5. 5 Andi kommentierte am 23.06.2011 um 15:53 Uhr

    Ich denke Social Media AktivitÀten kann man auf jeden Fall Monitoren und sollte man auch machen. Denn man kann da doch einige interessante Informationen heraus bekommen.

  6. 6 Aaron kommentierte am 23.06.2011 um 16:15 Uhr

    Ich denke, vor allem weniger webaffine Kunden wollen möglichst viele Zahlen und Statistiken zu den eigenen Social Media KanĂ€len sehen, um das Aufwand/Nutzen VerhĂ€ltnis einschĂ€tzen zu können. Problem ist, dass bei Social Media nicht nur die “Hardfacts” relevant sind sonder noch zahlreiche andere Faktoren. Die lassen sich aber Automatisiert schlecht erfassen.

  7. 7 Hubert kommentierte am 23.06.2011 um 16:22 Uhr

    SMM ist ein sehr umfassendes und interessantes Feld. Ich halte es fĂŒr zweifelhaft, dass ein ordentliches Monitoring mit hausgemachten Lösungen möglich ist. Gerade die Festlegung der relevanten Suchbegriffe und die damit verbundene Frage, in welchem Zusammenhang diese Wörter verwendet werden, ob dieser positiv, negativ oder neutral ist, kann nur durch Spezialisten letztendlich geleistet werden.

  8. 8 Michael Seidl kommentierte am 23.06.2011 um 16:26 Uhr

    Ich bin ebenfalls der Meining das Social Media Monitoring in Zukunft immer wichtiger wird, jedoch nicht einfacher. Social Media ist ein so weitgefĂ€chertes Spektrum das es fast unmöglich ist zu monitoren. Auch wenn in Zukunft nur Facebook, Twitter, und eine Handvoll anderer Die Age ĂŒbrig bleiben wird es sicherlich nicht einfacher. Facebook zeigt hier jedoch schon einen Ansatz mit der Statistik auf fanpages, was zumindest schon ganz brauchbar ist. Dies jedoch in das hauseigene statistiksystem zu integrieren wĂ€re fĂŒr mich der nĂ€chste Schritt, bleiben dann nur noch die ander ~50 Social Media Plattformen. :)
    Social Media ist auch zum Teil Mundpropaganda, was dann sowieso unmöglich ist um dies zu Monitoren.
    Ich glaube nicht das SM jemals lĂŒckenlos und automatisiert zu monitoren ist, ein bisschen Handarbeit wird immer bleiben.

  9. 9 Heiko kommentierte am 23.06.2011 um 16:52 Uhr

    Also ich persönlich sehe Social-Media Controlling als schwer möglich an. Zumal SMM in Deutschland meiner Meinung nach nur Facebook ist. Keiner meiner Freunde benutzt beispielsweise Twitter. Kenne Twitter nur aus Agenturzeiten und verfolge aber selbst auch kein Twitter mehr. Social Media ist sicher ein Weg Kundenfeeedback zu bekommen, aber nicht der einzige.

  10. 10 Ebbo kommentierte am 23.06.2011 um 17:11 Uhr

    Das schönste und beste Tool zu Monitoring gerĂ€t an seine Grenzen, wenn in BeitrĂ€gen und Kommentaren Emotionen wie Sarkasmus oder Ironie nicht richtig eingeordnet werden können. Da hilft dann doch nur der Mensch, der diese Aspekte mit berĂŒcksichtigen kann.

  11. 11 Patrick Raue kommentierte am 23.06.2011 um 17:20 Uhr

    Irgendwie entwickelt sich SMM fĂŒr mich genauso zu einem grob ĂŒberbewertetem Schlagbegriff wie SEO. Wenn ich sehe wieviele Agenturen alleine im Umkreis Hamburg aus dem Boden schießen und das blaue vom Himmel versprechen. Aus meiner Erfahrung, gerade mit mittelstĂ€ndischen und kleinen Kunden, reicht es den meisten Kunden aus das sie eine Facebook Homepage haben und ein paar ihrer Kunden auf das lustige “GefĂ€llt mir! drĂŒcken. Alles andere ist doch eher etwas fĂŒr die Big Player.

  12. 12 AndréG kommentierte am 23.06.2011 um 20:51 Uhr

    Hi,
    also ich denke, dass rund um Social Media aktuell ein gewisser Hype am Laufen ist, das ganze aber definitiv eine wichtige Sache bleiben wird. Denn letztlich ist es eine Grundaufgabe eines jedes Unternehmens eine gewisse Kommunikationskultur mit seinen Kunden aufrecht zu erhalten.
    Ich denke aber auch, dass wir zukĂŒnftig mehr und mehr professionelle Positionen speziell auf Social Media zugeschnitten sehen werden und weniger “Mischmasch” wie es jetzt hĂ€ufig noch der Fall ist.

  13. 13 Peer Wandiger kommentierte am 23.06.2011 um 21:12 Uhr

    @ Ebbo
    Obwohl im Buch schon auch erklĂ€rt wird, wie man auch Emotionen messbar machen könnte. Ob das jemals aber so gut funktioniert, ist natĂŒrlich die Frage.

  14. 14 René T kommentierte am 23.06.2011 um 21:16 Uhr

    Ich denke, der Mensch strebt immer danach, alles in Zahlen auszudrĂŒcken um auch eine Vergleichbarkeit zu erreichen. Deswegen denke auch, dass sich in dem Bereich noch eine ganze Menge an Wirtschaft aufbauen wird, die versucht, möglichst viele Zahlen zu liefern. Ob die Zahlen dann aber genug aussagen, um den sozialen Einfluss bewerten zu können, kann ich mir heute noch nicht so richtig vorstellen.

  15. 15 Chriz kommentierte am 24.06.2011 um 08:44 Uhr

    Social Media Monitoring ist aktuell echt noch sehr schwierig. NatĂŒrlich kann man Erfolge messen, aber nicht zu 100% genau. Aber ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir genaue Zahlen bekommen.

    Das Buch wĂŒrde mich dennoch interessieren, da ich in dem Bereich arbeite.

  16. 16 ReinhardL kommentierte am 24.06.2011 um 08:47 Uhr

    Social Media Monitoring hat sicher in Zukunft eine Existenzberechtigung. Aber das “Social Web” verĂ€ndert sich zur Zeit so schnell, dass ich glaube BĂŒcher wie diese bieten da nur einen Einblick der fĂŒr kurze Zeit GĂŒltigkeit hat. Sicherlich sind einige Messungen auch in der Zukunft noch nutzbar aber wie gesagt, die Dynamik mit der sich diese Netzwerke verĂ€ndern ist hoch …

  17. 17 Heiko kommentierte am 24.06.2011 um 09:02 Uhr

    Ich finde, dass es drauf ankommt, ob man es qualitativ oder quantitativ messen möchte. Quantitativ ließe es sich relativ einfach mit entsprechenden Analyse Tools realisieren. Meine Meinung ist aber, dass das relativ oberflĂ€chlich ist, weil Tausende an Followern oder sonstigem Social Gefolge ist nicht wirklich aussagekrĂ€ftig. Vielleicht muss man auch erst mal den Zweck definieren, fĂŒr den man eventuelle Ressourcen fĂŒr Social Media im Unternehmen einsetzen möchte – bspw. zum Kundensupport, QM oder einfach nur fĂŒr das Marketing. Ist relativ schwierig Social Media Monitoring eindimensional zu betrachten, deshalb ist wohl eine Kombination bspw. aus Datenauswertungen von Besuchern, FB Freunden etc. sinnvoll, als auch was ĂŒberhaupt in den Netzwerken ĂŒber sein Unternehmen gesagt wird… kommt eben immer drauf an was man ‘messen’ möchte und wie man Social Media auch definiert… Foren sind ja auch Social in gewisser Weise :) – komplexes und spannendes Thema definitiv!

  18. 18 Benni kommentierte am 24.06.2011 um 09:45 Uhr

    Ich finde, dass es drauf ankommt, ob man es qualitativ oder quantitativ messen möchte. Quantitativ ließe es sich relativ einfach mit entsprechenden Analyse Tools realisieren. Meine Meinung ist aber, dass das relativ oberflĂ€chlich ist, weil Tausende an Followern oder sonstigem Social Gefolge ist nicht wirklich aussagekrĂ€ftig.

    Das sehe ich auch so! Die bloße Anzahl von Fans oder Followern heißt ja noch lange nicht, dass ein Produkt gut oder erfolgreich ist.

    Bei FB-Fans ist das vielleicht sogar noch besser messbar, als bei z.B. Twitter, weil dort ja schon eine ĂŒberaus große Menge an Fake-/Spam-Accounts existiert.

    Ich persönlich habe mich mit dem Thema noch nie befasst, halte das aber fĂŒr durchaus zukunftsrelevant, da auf jeden Entscheidungen gefĂ€llt werden mĂŒssen. Dabei kann eine Entscheidung ja durchaus auch heißen “wir investieren nicht in social media”.

  19. 19 Matthias kommentierte am 24.06.2011 um 12:18 Uhr

    Ich kann mir eine Welt noch nicht recht vorstellen, in der alle, die mir was verkaufen wollen, mir zunĂ€chst aufmerksam ‘zuhören’… ;)

  20. 20 Marita kommentierte am 24.06.2011 um 13:01 Uhr

    Ich finde das Thema auch sehr interessant und habe das GefĂŒhl, dass es auch ganz gut ist, dass sich nicht alles gleich nur quantitativ messen und steuern lĂ€sst. Wenn man bestimmte Dinge auch qualitativ erfassen und verstehen muss, dann kommt es nĂ€mlich auch wirklich auf das “Zuhören” an!

  21. 21 Daniel kommentierte am 24.06.2011 um 15:23 Uhr

    Das Social Media Monitoring wird immer wichtiger und sie bietet fĂŒr u.a. die Werbebranche erhebliche Vorteile. Sie ist in der Zukunft nicht mehr wegzudenken.

  22. 22 oggy kommentierte am 24.06.2011 um 17:27 Uhr

    Ich halte da relativ wenig von. So ganz wird sich das vermutlich nie messen lassen. Allerdings lasse ich mich gerne vom Gegenteil ĂŒberzeugen.

  23. 23 Rafael kommentierte am 25.06.2011 um 10:49 Uhr

    Interessante Buch-Vorstellung. Social Media ist ja ganz klar ein sehr interessanter Markt fĂŒr die Werbebrange. Ich denke, dass entsprechend SM-Monitoring in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Und ich bin auch der Meinung, dass technisch alles möglich ist, Emotionen messen eingeschlossen – auch wenn nie 100% genau aber immer nah dran.

  24. 24 Marcus kommentierte am 26.06.2011 um 11:24 Uhr

    Facebook Benutzerzahlen stagnieren ja gerade. Aber dennoch hat zumindest in Deutschland jeder 2. der Internet hat auch Facebook.
    Von daher ist die Wichtigkeit nicht zu unterschÀtzen.

    Und gerade deswegen, weil da so viel Geld drinsteckt, wird es immer wieder neue Techniken zum Messen geben.

  25. 25 Sebastian kommentierte am 26.06.2011 um 19:13 Uhr

    Social Media Marketing ist eine Kunst. Ich habe das Buch gelesen, aber viele Dinge lassen sich nicht besonders einfach umsetzen. Einiges bleibt an der OberflĂ€che. Wie fast immer im Leben sollte man auch Social Media Marketing den Profis ĂŒberlassen. Selbst eine Ahnung haben schadet aber nicht. :smile:

  26. 26 Siggi kommentierte am 26.06.2011 um 22:30 Uhr

    Ich denke Social Media Monitoring wird fĂŒr Unternehmen in der Zukunft immer wichtiger werden.

  27. 27 Marcel kommentierte am 27.06.2011 um 13:19 Uhr

    NatĂŒrlich sollten nahezu alle Firmen zumindest einen Google Alert besitzen, der einmal tĂ€glich per Mail aktuelle Suchergebnisse zu dem eigenen Firmennamen in den Posteingang liefert. Vor allem fĂŒr Handwerker XY wĂ€re dies wichtig, denn er sollte ja wissen, wenn er bei Qype schlecht (oder positiv) bewertet wird. Nur so kann man zeitnah darauf reagieren.

    Das ist aber nur die kleine Variante. Jedes Unternehmen, was bei Facebook, Twitter & Co auf “Freunde- und Follower-Jagd” geht, sollte auch die Reaktionen darauf ĂŒberwachen. Wenn ich mich nĂ€mlich aktiv in den Markt begebe, dann sollte ich ihn auch aktiv ĂŒberwachen. Und zwar nicht nur quantitiv (wie viele Follower und Freunde habe ich), sondern auch inhaltlich. Agieren meine Freunde und Follower mit mir ĂŒber Social Media? In welcher Weise? Kann ich z.B. via Facebook Post erfahren, dass meine Hotline-Mitarbeiter unfĂ€hig sind und besser geschult werden mĂŒssten? Das sind die wahren Feedbacks, die ich erfassen muss.

  28. 28 Reinhard Rossmann / mein-wirtschaftslexikon.de kommentierte am 29.06.2011 um 10:41 Uhr

    So wie sich Social Media Marketing entwickelt ist klar, dass die Anforderung an ein Monitoring nicht lange auf sich warten lassen. Besonders in Hinblick auf eine finanzielle Bewertung der Social Media Marketing Aktionen ( also das ewig diskutierte Thema ROI bei SMM ) ist das Monitoring ein wichtiger Beitrag.

    Danke fĂŒr die Zusammenfassung und die Rezension des Buches!

  29. 29 Thomas kommentierte am 29.06.2011 um 13:17 Uhr

    Danke schön fĂŒr die Buchbesprechung. Klar – Social Media Monitoring ist fĂŒr Alle, die Social Media kommerziell nutzen ein Muss. Schön dass es nun ein weiteres Buch zum Thema gibt.
    FĂŒr mich ist halt immer die Frage: Was bringt Social Media Marketing wirklich? Zwar ist das Thema keine Eintagsfliege, aber aktuell wird ein Hype drausgemacht und ein Druck erzeugt mitzumachen.
    Man hat ja schon den Eindruck, dass jeder der nicht mitmacht eine riesige Chance verpasst. Und sobald der Mitbewerb in den Social Medien auftaucht wird oft reflexartig auch der Einstieg gemacht.
    In den meisten FÀllen keine Spur von Strategie oder eine Vision, was man eigentlich machen möchte.

  30. 30 Chriz kommentierte am 02.07.2011 um 02:41 Uhr

    Gibt es schon einen Gewinner? :)



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