Kurz vor Monatsende ist es wieder an der Zeit, einen Blick auf die Einnahmen diverser englischsprachiger Blogs zu werfen.
Auch diesmal handelt es sich hauptsĂ€chlich um US-Blogs und die Einnahmen liegen zumindest in der Spitze höher als in meiner Liste der “Einnahmen 21 deutscher Blogs im Mai 2011“.
Woran das liegt erfahrt ihr auch im Artikel.
Verdienen englischsprachige Blogs automatisch mehr als deutsche Blogs?
Nach jeder Veröffentlichung meiner Einnahmeliste spielt sich in den Kommentaren eigentlich dasselbe ab.
Viele sind erstaunt ĂŒber die hohen Einnahmen und/oder sind der Meinung, dass man als englischsprachiger Blogger automatisch mehr verdient.
Ich glaube, da sollte man mehrere Dinge bedenken:
- Zielgruppe ist gröĂer
Was viele richtig anmerken ist, dass die Zielgruppe natĂŒrlich viel gröĂer ist. Und so verwundert es auch nicht, dass laut Google AdWords Keyword Tool z.B. nach “money” 68 Mio. mal im Monat gesucht wird, nach “Geld” nur 5 Mio. mal. Und wenn da jeweils jemand auf Position 1 steht, bekommt der englischsprachige Blog natĂŒrlich viel mehr Besucher ĂŒber dieses Keyword. - Konkurrenz ist gröĂer
Allerdings sollte man nicht vergessen, dass natĂŒrlich auch die Konkurrenz gröĂer ist. Gibt es in Deutschland 265 Mio. Suchergebnisse fĂŒr Geld, so sind es bei Money 3,15 Milliarden. Insofern ist es im englischsprachigen Raum in der Regel viel schwerer unter die Google Top 10 zu kommen. Denn auch dort gibt es nur 10 PlĂ€tze auf der ersten Google-Seite. - Offenheit
Man darf auch nicht ĂŒbersehen, dass die Blogger im englischsprachigen Raum etwas offener sind, wĂ€hrend sehr viele gut verdienende Blogger in Deutschland nicht ĂŒber ihre Einnahmen reden. Meine beiden Einnahmenlisten sind also auch nicht reprĂ€sentativ.
Als Fazit wĂŒrde ich sagen, dass man es als englischsprachiger Blogger zwar schwerer hat in Google nach vorn zu kommen, aber wenn man es geschafft hat, bekommt man viel mehr Traffic. Und das bedeutet, dass die gut rankenden englischsprachigen Blogs doch deutlich mehr verdienen als die deutschen. Aber dahinter fĂ€llt es eben auch steil ab und die Zahl der englischsprachigen Blogs, die kaum oder nichts verdienen ist riesig.
In Deutschland ist es etwas einfacher in gute Google-Positionen zu kommen, aber dafĂŒr bringt das dann nicht so viel Traffic und dadurch auch nicht so hohe Einnahmen.
Es ist also keineswegs so, dass man nur englisch bloggen muss und schon ist es ein SelbstlÀufer und man wird reich.
Nun aber zur Auflistung.
smartpassiveincome.com = 26.609,13 Dollar

Auch wenn smartpassiveincome.com im Mai weniger eingenommen hat, so liegt der Blog immer noch weit in Front.
Besonders das Affiliate-Marketing hat sich sehr gut entwickelt:
- eBooks = 3.118,35
- Nischensite = 1.077,72
- AdSense = 260,05
- InfoBarrel = 3,55
- Affiliate Marketing = 18.638,24
- iPhone Apps = 3,511,22
Mit welchen Partnerprogrammen er so gutes Geld verdient, sieht man sehr gut in seinem Artikel.
Aber natĂŒrlich stammen die Einnahmen nicht allein vom Blog, auch wenn dieser sein zentrales Marketing-Instrument ist.
Der Blog hatte im Mai ĂŒbrigens 138.742 Besucher.
Allein mit dem Keyword “passive income” erhĂ€lt er rund 4.500 Besucher pro Monat und er rankt damit auf Pos. 2. Daran sieht man halt das Potential, wenn man als englischsprachiger Blog in Google weit oben steht.
travelblogsuccess.com = 5.193,- Dollar

Travelblogsuccess.com ist einer der wenigen Blogs, die im Mai mehr einnehmen konnten.
Die Einnahmen im Detail:
- Direktvermarktung = 3.902,- Dollar
- Advertising referrals = 648,- Dollar
- Membershipsite = 400,- Dollar
- Affiliate Marketing = 140,- Dollar
- PPC = 102,- Dollar
Die Einnahmen stammen von mehreren Projekten zum Thema Reisen. Gobackpacking.com hatte z.B. 35.000 Besucher und 120.000 PageViews im Mai.
Besonders die Direktvermarktung lief sehr gut.
napincome.com = 3.220,- Dollar

Napincome.com ist auf dem Vormonatsniveau geblieben.
Auch hier sind es mehrere Projekte, die zusammen fast 500,000 PageViews pro Monat generieren.
Und die Einnahmen sehr dementsprechend gut aus:
- Affiliate Marketing = 2.717,50 Dollar
- Adsense = 322,- Dollar
- Bannerwerbung = 181,- Dollar
Es gibt mehrere Einnahmequellen, wobei auch hier Affiliate-Marketing dominiert.
budgetinginthefunstuff.com = 2.024,29 Dollar

Budgetinginthefunstuff.com gehört zu den Verlierern des Monats.
Hier liegt die Direktvermarktung vorn:
- Bannerwerbung = 1.285,- Dollar
- SchreibauftrÀge und bezahlte Artikel = 380,- Dollar
- Blogging Service = 359,29 Dollar
Mit 8.781 Visits und 15.216 PageViews gab es etwas weniger Besucher als im Vormonat.
passiveincomeonlineblog.com = 1.747,15 Dollar

Passiveincomeonlineblog.com hat ebenfalls weniger verdient.
Erstaunlich ist hierbei, dass AdSense doch deutlich vorne liegt. Das hÀngt sicher auch damit zusammen, dass viele kleinere Projekte mit dazugehören und die lassen sich mit AdSense am einfachsten monetarisieren:
- AdSense = 914,56 Dollar
- ClickBank = 482,54 Dollar
- Amazon = 187,40 Dollar
- andere Affiliate Programme = 139,78 Dollar
- Consulting = 300,- Dollar
AdSense ist gestiegen, wĂ€hrend ClickBank stark zurĂŒck gegangen ist.
An Ausgaben fielen 277,13 Dollar fĂŒr Outsourcing, Backlinks, Domains und Hosting an.
youngprepro.com = 1.416,- Dollar

Die Einnahmen von Youngprepro.com sind im Mai stark gefallen. Verantwortlich ist dafĂŒr vor allem ein RĂŒckgang der SchreibauftrĂ€ge, die er indirekt auch ĂŒber den Blog generiert hat:
- SchreibauftrÀge = 2.090,- Dollar
- Affiliate Marketing = 176,- Dollar
Zudem hatte er Ausgaben in Höhe von 850,- Dollar fĂŒr Hosting und einen externen Autor.
Positiv haben sich allerdings die Besucherzahlen entwickelt (17.573 Besucher und 32.146 PageViews).
dailyblogmoney.com = 1.304,81 Dollar (NEU)
Neu in der Liste ist dailyblogmoney.com.
Die AdSense-Einnahmen sind zwar gesunken, stellen aber immer noch die Haupteinnahmequelle dar:
- Google Adsense = 675,20 Dollar
- Infolinks = 99,42 Dollar
- Contextweb CPM = 189,20 Dollar
- Technorati CPM = 108,91 Dollar
- Amazon Partnerprogramm = 142,72 Dollar
- Pixazza = 89,36 Dollar
Mehr Infos gibt es leider nicht.
cravingtech.com = 918,95 Dollar

Cravingtech.com legte im Mai zu, was aber auch daran lag, dass er im Vormonat deutlich verloren hatte.
Mit 61.131 Besucher und 83.073 PageViews konnten folgende Einnahmen erzielt werden:
- Google AdSense = 138,31 Dollar
- Amazon Affiliate = 208,44 Dollar
- Affiliate Marketing = 245,- Dollar
- bezahlte Posts = 246,40 Dollar
- Direktvermarktung = 25,33 Dollar
- TechMediaNetwork = 55,47 Dollar
Aktuell liegt der Autor bei circa der HĂ€lfte der Besucher, die er vor dem Panda Update hatte.
tightfistedmiser.com = 818,23 Dollar

Tightfistedmiser.com hat ebenfalls weniger eingenommen als noch im April.
AdSense liegt hier vorn, wobei sich die Einnahmen eigentlich recht gut verteilen:
- Google Adsense = 325,57 Dollar
- Affiliate Marketing = 230,63 Dollar
- Bannernetzwerke = 54,- Dollar
- Direktvermarktung = 208,03 Dollar
replaceyoursalary.com = 628,91 Dollar
Replaceyoursalary.com ist nach ein paar Monaten wieder in der Liste dabei.
Es gibt viele Einnahmequellen, wobei vor allem die Bannerwerbung sehr gut lÀuft:
- ClickBank = 8,67 Dollar
- PayDotCom = 84,51 Dollar
- Paulâs Backlinks = 24,- Dollar
- Google Adsense = 7,72 Dollar
- Project Payday = 10,50 Dollar
- AdFish = 33,20 Dollar
- ResponsiveData = 15,- Dollar
- Bannerwerbung = 415,- Dollar
- AshMax = 8,50 Dollar
- Affiliate Power Group = 21,81 Dollar
An vielen anderen Einnahmequellen muss dagegen noch gearbeitet werden.
dragonblogger.com = 711,13 Dollar

Dragonblogger.com liegt ebenfalls etwas unter den Einnahmen des Vormonats.
Insgesamt ist er aber ganz zufrieden damit:
- SocialSpark = 62,50 Dollar
- LinkWorth = 25,- Dollar
- bezahlte Posts oder Links = 225,- Dollar
- ClickBank = 25,40 Dollar
- Bannerwerbung = 116,50 Dollar
- Teliad = 20,16 Dollar
- Intellilinks = 58,57 Dollar
- AdSense = 178,- Dollar
FĂŒr 48.206 Visits und 63.251 PageViews ist das sicher nicht unbedingt das Maximum, aber schon die Seiten pro Besucher-Rate von 1,31 zeigt, dass man in der Usability sicher einiges verbessern könnte.
Er fragt sich zudem, warum er noch weitere Blogs aufbaut, die aktuell kaum Geld einbringen. Das ist natĂŒrlich eine strategische Entscheidung. Investiere ich meine komplette Zeit in ein einziges Projekt was lĂ€uft oder plane ich langfristig mehrere Standbeine, verdiene dadurch aber jetzt weniger?
money-from-photos.blogspot.com = 410,- Dollar

Money-from-photos.blogspot.com hat mal wieder nur durch AdSense Geld verdient.
Hinzu gekommen ist aber diesmal der Verkauf einer Bilderseite fĂŒr rund 9.300,- Dollar.
Das kann er aber sicher nicht jeden Monat machen.
dukeo.com = 360,67 Dollar

Dukeo.com hat im Mai zugelegt.
Nach nur 4 Monaten sind das gute Einnahmen:
- Direktvermarktung = 260,- Dollar
- bezahlte Posts = 50,- Dollar
- Affiliate Marketing = 50,- Dollar
- Contextual Links = 0,67 Dollar
techpatio.com = 349,50 Dollar

Techpatio.com hat dagegen weniger eingenommen.
Die Einnahmen im Einzelnen:
- Google Adsense = 99,- Dollar
- Ebuzzing = 65,- Dollar
- Amazon = 4,- Dollar
- Banner und bezahlte Posts = 160,- Dollar
- Kontera = 17,- Dollar
- Craft & Vision = 4,50 Dollar
Auch die Besucherzahlen sind gesunken (29.191 Visits und 38.623 Pageviews) und die Seiten pro Besucher-Rate macht auch hier Sorgen (1,32).
human-resource-solutions.co.uk/Alexblog = 326,- Dollar

Human-resource-solutions.co.uk/Alexblog konnte sich im Mai steigern.
Neben nur rund 2,50 Dollar vom Amazon Partnerprogramm stammt der Rest von Adsense.
Mit 13.211 Besuchern und 24.204 PageViews wurde eine Steigerung der Besucherzahlen erzielt.
magnet4marketing.net = 312,70 Dollar

Magnet4marketing.net stagniert auf Vormonatsniveau.
Mit 7.539 Visits und 11.598 PageViews wurden folgende Einnahmen erzielt:
- Google Adsense = 23,01 Dollar
- Affiliate Marketing = 269,69 Dollar
- Werbung = 10,- Dollar
- Linkverkauf = 10,- Dollar
Das Affiliate Marketing liegt hier deutlich vorn.
metallman.com = 279,76 Dollar

Metallman.com hat sich als Ziel fĂŒr 2011 Gesamteinnahmen in Höhe von 1.700 Dollar gesetzt.
Da liegt er gut im Rennen:
- Mylikes = 8,84 Dollar
- Sponsored Tweets = 25,75 Dollar
- Sponsored Reviews = 100,- Dollar
- DragonBlogger = 23,67 Dollar
- Dad Central = 50,- Dollar
- Blogsvertise = 71,- Dollar
Besonders bezahlte Posts funktionierten im Mai gut.
Fazit
Insgesamt ging es tendenziell eher nach unten im Mai.
Ăhnlich wie bei mir, hatten auch einige Blogs aus der Liste das PhĂ€nomen, dass die Besucherzahlen gestiegen sind, wĂ€hrend die Einnahmen sanken.
Besonders Affiliate Marketing und die Direktvermarktung funktionieren bei den Top-Blogs am besten. Das sind sicher auch die Einnahmequellen, die am besten skalieren.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









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Hallo!
danke fĂŒr die Ăbersicht der Einnahmen. Denke nicht, dass englische Blogs prinzipiell mehr verdienen.
Interessant jedenfalls, wie unterschiedlich die Einnahmen erzielt werden. Auch bei den Webseiten, fĂŒr die ich verantwortlich bin, haben sich im Laufe der Zeit völlig unterschiedliche Einnahmemodelle herauskristallisiert. Generell kann ich sagen, dass Affiliateprogramme sehr gut laufen, wenn sie zur Zielgruppe der Webseite passen. Das Herausfinden, welche dafĂŒr in Frage kommen, ist oft nicht einfach und wenn es dann funktioniert, oft sehr ĂŒberraschend.
Tobias
Ich danke Dir Peer fĂŒr die Auflistung. Schon krass, dass Pat einfach mal so $15.000 weniger im Vergleich zum Vormonat verdient hat. Wobei er auch jetzt noch genug verdient. Ich gönn ihm seinen Erfolg, denn er hat auch viel dafĂŒr getan.
Der Markt in den USA ist einfach anders als hier in Deutschland, zum Teil spielt sicherlich auch die von Dir angesprochene PrivatsphÀre (bzw. dass wir verschlossener sind) zu tun.
Wow!

Da weiĂ man, wo es hingehen muss!
Ich denke schon, dass es in erster Linie an der bedeutend gröĂeren Zielgruppe liegt. Man spricht einfach mal eben fast die ganze Welt an, auf Englisch, wĂ€hrend es nicht soo viele Deutschsprachige gibt…
Greetz
Es stimmt schon, dass wir Deutschen nicht ĂŒber Geld sprechen, wĂ€hrend man in anderen LĂ€ndern schon im dritten Satz nach seinem Gehalt gefragt wird.
Das spiegelt sich natĂŒrlich auch in der Bereitschaft seine Einnahmen zu veröffentlichen wider. Ich wĂŒrde mir das glaube ich auch dreimal ĂŒberlegen, bevor das mache.
Tolle Auflistung!
Kann mich quasi Tobias nur anschlieĂen – ich meine es ist schwer zu verallgemeinern das Englischsprachige Blogs generell mehr verdienen. letzendlich kommt es doch nur auf das richtige Design fĂŒr die richtige Zielgruppe, zur passenden zeit und mit Unique Content an!
Affiliate Programme laufen bei den meisten meiner Seiten auf denen ich es nutze, ebenfalls sehr gut!
Generell hat Nathanael aber recht, der US Amerikanische Markt ist um einiges einfach durch die Datenschutzbestimmungen und das persönliche DatenschutzverstÀndnis der einzelnen User!
Merciiii das ist schon emenz was manchmal hier so steht da fragt man sich woher das ganze kommen soll ?? ich mien wieviel Besucher muss man haben um solche zahlen zu bekommen
THX fĂŒr die Liste.
Ok, da ist einfach auch die Zielgruppe um den Faktor X gröĂer.
Wie gesagt, auch um X schwieriger sich da in den Top 10 zu plazieren.
Dennoch arbeiten wir alle mit dem selben “Material”. In den USA finde ich mehr relevante Backlinks, als in DE. Somit gleicht sich das VerhĂ€ltnis gg. DE wieder aus. In DE brauch ich einfach weniger BLÂŽs und in USA einfach mehr, dafĂŒr finde ich auch mehr BLÂŽs -> wenns die selbe Muttersprache etc. sein soll.
Gut, der Verdienst fÀllt in DE sicherlich etwas geringer aus, da einfach weniger Visits -> Klicks usw. vorhanden ist, aber rechnen kann sich das trotzdem.
Wenn ich mich recht erinnnere, dann war SIN im Mai auch die 15.gröĂte Traffic-Quelle fĂŒr den SmartPassiveIncome Blog…
Danke fĂŒr die Zusammenstellung. Die Ergebnisse sind ja schon wieder recht interessant.
Die Ergebnisse von smartpassiveincome.com sind ja schon beeindruckend. Von den 4.500 Besucher zum Keywort “passive incomeâ kann das aber nicht alleine kommen. Entweder hat er noch hunderte andere gute Positionen oder macht die Kohle noch mit E-Mail-Marketing, …
Sehr interessant. Vielen Dank fĂŒr die Infos
Hallo!
Ich denke das es ein grosser Vorteil im englischsprachigen Raum ist, das die Leute dort offener zu einer Bezahlung im Internet stehen als in Europa!
FĂŒr die US-Besucher ist es eine SelbstverstĂ€ndlichkeit im Internet Zahlungen zu leisten…wo dagegen in Europa noch immer eher Misstrauen und Angst vorherst…da mĂŒssen die EuropĂ€er noch einiges Lernen und Begreifen….
MfG
Csaba
@ Thomas
Stimmt. Das hatte ich gar nicht gesehen.
@ Siegmar
Es ist ja nur eine von vielen Keywords. Aber 4.500 Besucher fĂŒr eher ein Nischen-Keyword sind schon viel.
Gelungener Beitrag.
Die Diskrepanz zwischen den Einnahmen deutscher und amerikanischer Blogs ist schon groĂ, da kann ich Tobias nur zustimmen. Ich glaube analog zu den Bloggereinnahmen der beiden LĂ€nder kann man auch den E-Commerce Bereich hinzuziehen. Dort sind ebenfalls teil riesige Unterschiede zwischen den LĂ€ndern im Bereich Traffic und Umsatz festzustellen.
Teilweise bin ich allerdings anderer Meinung, was die GrĂŒnde fĂŒr die Diskrepanzen anbelangt. Klar ist die Zielgruppe der US-Blogs gröĂer, generell bin ich aber immer wieder ĂŒberrascht, wie dĂŒnn besiedelt viele Themengebiete in D sind. Ich denke, dass vor allem die Blogger in der USA viel nĂ€her an Technikthemen dran sind und somit relevanter fĂŒr eine groĂe Leserschaft erscheinen. Zudem hat Csaby Nagy recht, was das Resentiment der Deutschen gegenĂŒber den Zahlungsmethoden im Internet betrifft: viele wittern hinter jeder Ecke irgendwelche Betrugsversuche.
Wow danke fĂŒr die Infos. Passen perfekt fĂŒr ein Referat dass ich gerade in mienem Onlinemarketingseminar halten muss.
Die Einnahmen von napincome.com sind meiner Meinung nach sehr schwach. Vielleicht hört sich $3200 auf den ersten Blick nach viel an, aber fĂŒr 500.000 Seitenaufrufe ist dieses sehr wenig.
Und bei budgetinginthefunstuff.com finde ich die ca. $2.000 Einnahmen fĂŒr 15.000 Seitenaufrufen zu hoch! Das kann und will ich nicht glauben.
Es ist auch eine MentalitĂ€sfrage die Leute in den USA lieben Blogger , sie mögen auch eine etwas aggressivere Art in den Artikeln. Ich hate bei mir im Blog auch einmal ein Artikel geschrieben der lautete 100 Euro fĂŒr jeden. Einige EnglĂ€nder oder Amerikaner fanden es einfach genial. Von einigen Deutsche wurde ich dafĂŒr beschimpft . Viele von uns nehmen immer alles auf die Goldwaage und verstehen reichlich wenig Spass. Es ist auch richtig seit ebay fĂŒhlt sich jeder zweite betrogen oder richt einen Betrug. Warum hier viele Grosse Blogs ihre Einnahmen nicht offen legen ist doch wohl auch klar . jeder der es hier in Deutschland mehr oder weniger geschafft hat und Blogger oder Marketer ist packt seine Koffer und geht ins Ausland und zahlt nur noch halb soviel an Steuern , was ich gut finde und jeden dazu raten kann , denn kleine Unternehmer sind die WassertrĂ€ger fĂŒr unsere Multis die unsere Politiker schon lange in der Hand haben.
Schon beeindruckende Zahlen. Und das sind nur die, die die Einnahmen veröffentlichen, da wird es genĂŒgend weitere mit weitaus höheren Einnahmen geben. Interessant fand ich dem Zusammenhang einen Videocast-Beitrag von Martin Missfeldt kĂŒrzlich, zu den Google Doodles von Les Pauls – da konnte man schön sehen, dass die ‘Zielgruppe’ eines englischsprachigen Blogs keinesfalls nur US ist, sondern praktisch weltweit. Der Seiten-eCPM wird letztendlich in etwa wie in DE sein, aber die Masse macht’s. Ein letzter Punkt, (fast) alle aufgefĂŒhrten Blogs befassen sich mit ‘Geld verdienen im Netz’ – wĂ€re mal interessant ob Themen-Blogs aus anderen Bereichen Ă€hnlich abschneiden… also mit weniger netzaffinen Lesern…
Also ich denke auch das englischsprachige Blogs es leichter, da die Zielgruppe weit grösser ist.Auch denke ich, das Affiliate-Marketing dort besser funktioniert – allein schon weil z.B. Kreditkarten dort “echter Standard” ist.
Bei solchen “Make money online” – Seiten ist zwar natĂŒrlich hoher VerdrĂ€ngungswettbewerb….aber wenn man eine englische Seite zu einer Nische hat, hat man es beim Affiliate Marketing sicher um einiges leichter als bei uns.
Im englischsprachigen Raum sind die Menschen auch viel aufgeschlossener was neue oder noch nicht hunderprozentig bekannte GeschĂ€ftsmodelle angeht. Ich selbst gehöre ja der Network Marketing Branche an, die zwar in den letzten Jahre oft als gutes legales Modelle bestĂ€tigt wurde, ich aber trotzdem oft als BetrĂŒger oder sonstiges Beschimpft werde ohne das die Leute ĂŒberhaupt Ahnung von der Branche haben.
Es ist wohl wirklich so, Amerika Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Hier im deutschsprachigen Raum wittert man hinter allem einen Betrug.