Blog-Coaching Woche 8 – indirekte Einnahmequellen

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Neben den direkten Einnahmequellen, welche ich in der letzten Woche thematisiert hatte, gibt es noch eine andere Möglichkeit mit einem Blog Geld zu verdienen.

Die indirekten Einnahmequellen sind bei vielen Blogs, und da schließe ich meinen eigenen nicht aus, eher unterentwickelt.

Welche Chancen es für die 5 am Blog-Coaching teilnehmenden Blogs gibt, mit indirekten Einnahmequellen Geld zu verdienen, versuche ich in diesem Artikel auszuloten.

Worum geht es in Woche 8?

Indirekte Einnahmequellen unterscheiden sich von den direkten Einnahmequellen vor allem dadurch, dass der Blog “nur” als Instrument dient, um das eigene Know How zu zeigen und einen bestimmten Ruf aufzubauen.

Dieses gewonnene Ansehen kann man dann wiederum nutzen, um Geld zu verdienen.

Welche Möglichkeiten es gibt und was ich mir für die einzelnen Blogs vorstellen kann, erfahrt ihr im Folgenden.

indirekte Einnahmequellen

  • yogatraumreise.de
    Am Blog yogatraumreise.de sieht man schon, dass direkte und indirekte Einnahmequellen ineinander übergehen.

    Der Verkauf von Reisen ist eigentlich eine indirekte Einnahmequelle aus Sicht des Blogs.

    Mit dem Blog zeigt man sein Expertenwissen im Bereich Yoga und dieses gewonnene Vertrauen versucht man dann zu nutzen, um Yoga-Reisen zu verkaufen.

    Und da dies die primäre Einnahmequelle ist, wird es wahrscheinlich auch wenig andere Maßnahmen geben.

    Ich könnte mir vorstellen, dass man selber eProdukte verkauft. Z.B. eine Yoga-eBook oder ein eigenes Yoga-Video. Das würde thematisch den Blogs gut ergänzen.

    Auch Yoga-Kurse in Deutschland könnte man ab einer gewissen Reichweite anbieten. Schließlich baut man sich mit dem Blog ja auch ein gutes Image und ein Expertenstatus auf.

    Fazit
    Hier könnte es Sinn machen den Expertenstatus durch eigene Produkte oder Kurse auszunutzen. Nicht jeder interessierte Leser will gleich eine Yoga-Reise buchen. eProdukte oder Kurse könnten diese Lücke evtl. schließen. Ein wenig mehr Reichweite ist da aber sicher noch notwendig.

  • how-to-blog.ch
    Bei how-to-blog.ch ist es an sich noch zu früh, um über indirekte Einnahmequellen nachzudenken. Das eigene Image und der Status innerhalb des Themenbereichen sind dafür sehr wichtig.

    Und bei einem so neuen Blog ist man davon eben noch ein Stückchen entfernt.

    Aber auch hier könnte ich mir mittelfristig vorstellen, dass z.B. eBooks gut ankommen würden. Gerade eBooks, die auf teure Zertifizierungen vorbereiten, können guten Absatz finden, da die entsprechende Zielgruppe eher bereit ist nochmal 20 Euro für ein Vorbereitungs-eBook auszugeben, bevor die 500 Euro teure Zertifizierung ansteht.

    Ansonsten sehe ich hier eher das Problem, dass man sich thematisch nicht so klar positioniert. Das öffnet zwar Möglichkeiten der Lesergewinnung, aber es macht Probleme beim Aufbau eines Expertenstatus.

    Bestimmte Online-Services, wie etwas eine Installationshilfe bei bestimmten CMS-Softwarelösungen wäre auch noch denkbar. Aber dann muss man dahingehend erst mal einiges an Informationen bereitstellen, um sich als Experte zu positionieren.

    Fazit
    Es ist sicher noch zu früh, um über indirekte Einnahmequellen nachzudenken. Aber wenn die Reichweite irgendwann mal größer ist und man aus bestimmten eigenen Erfahrungen, wie z.B. der Adobe-Zertifizierung, einen Nutzen zieht und ein Infoprodukt erstellt, könnte das gut funktionieren. So hat Pat von smartpassiveincome.com sein erstes großes Geld verdient.

  • janasworld.de
    Auf janasworld.de gibt es bereits ein Angebot aus dem Bereich indirekte Einnahmequellen.

    Unter dem Titel “WP Erste Hilfe” bietet Jana einen Installations- und Schulungsservice für WordPress an. An sich eine gute Idee und für mittelständische Firmen sicher auch eine durchaus sinnvolle Dienstleistung.

    Dabei sehe ich allerdings das Problem, dass sich Jana in ihrem Blog nur bedingt als WordPress Expertin positioniert. Nur hin und wieder geht es um WordPress in ihren Artikel. Dabei spreche ich ihr gar nicht ab, dass sie das drauf hat. Sonst würde sie dieses Angebot sicher nicht machen.

    Aber als Besucher ihres Blogs kommt mir der Begriff “WordPress Experte” nicht unbedingt als erstes in den Sinn.

    Da könnte ich mir schon eher indirekte Einnahmequellen wie einen Service zu Bildbearbeitung oder Fotoshooting vorstellen.

    Auch ein eBook mit 101 Profi-Tipps für Fotografen würde ich ihr sofort abnehmen. Bei Ihrem Know How könnte man sich evtl. sogar einen Online-Kurs für angehende Fotografen vorstellen. Man glaubt gar nicht wie viel Geld beim Hobby Fotografieren umgesetzt wird.

    Fazit
    Jana hat sich mit Ihrem Blog schon einen gewissen Ruf aufgebaut. Diesen sehe ich aber eher als Fotografin, denn als WordPress-Expertin. Aber das nimmt ja auch jeder anders war.

  • modulopfer.de
    Auch wenn Jochen wieder meckern wird ;-) , aber hier sehe ich bei den indirekten Einnahmequellen nicht viel Potential.

    Wie schon gesagt, kommt es bei den indirekten Einnahmequellen sehr darauf an, sich als Experte in einem Themengebiet zu positionieren. Denn nur dann sind Leute bereit Geld für eBooks, Kurse, Services etc. auszugeben.

    Die Gamingbranche ist da eher ungeeignet, da die Zielgruppe außer kostenlosen Informationen und News eigentlich nichts möchte. Das ist auch nicht böse gemeint. Aber man sieht es ja an den Branchengrößen in diesem Bereich. Da dominieren die direkten Einnahmequellen. Mit fällt auch kein Beispiel ein, wo mit bezahlten Inhalten oder ähnlichem dort Geld verdient wird.

    Sorry Jochen, aber da gibt es von mir in dieser Woche leider keinen wirklich brauchbaren Tipp.

    Dies ist allerdings ein gutes Beispiel dafür, dass man vor dem Start eines Blogs über Thema und Zielgruppe schon genau nachdenken sollte, wenn man bestimmte Einnahmequellen nutzen will.

    Jochen hat das Thema natürlich ausgesucht, weil er Spaß dran hat. Da stand nicht das Geld im Vordergrund. Wer aber mit dem Ziel Geld zu verdienen eine Website startet, sollte sich vorher genau überlegen, welches Thema er angehen soll.

    Fazit
    Bei modulopfer.de handelt es sich um einen klassischen Blog mit kostenlosen Infos in einem Themenbereich, der vor kostenlosen Infos im Web überquellt. Da ist es schwer indirekte Einnahmequellen zu etablieren.

  • abnehmen-blog.net
    Bei abnehmen-blog.net sieht die Sache schon wieder etwas anderes aus. Auch dieser Blog steht noch am Anfang und muss sich erst mal eine Reputation aufbauen.

    Aber das Thema gibt auch für indirekte Einnahmequellen einiges her. eBooks zum Abnehmen, Online-Kurse und sogar der Verkauf von passenden Produkten wären hier denkbar.

    Hier gibt es eine Zielgruppe, die sowohl über eine “schwerwiegendes” ;-) Problem verfügt, als auch bereit ist Geld für eine Lösung auszugeben.

    Aber wie schon gesagt, steht auch bei diesem Blog erstmal der Aufbau eines Rufs im Vordergrund. Dazu bedarf es sicher noch einiger Zeit und es gibt ja auch eines an Konkurrenz in diesem Themengebiet.

    Fazit
    Wenn man so motiviert weitermacht wie bisher und sich durch einen engen Kontakt zu den Lesern eine Community aufbauen kann, dann ist es später gut möglich, indirekte Einnahmequellen zu etablieren. Aber dazu ist noch einiges an Arbeit notwendig.

Fazit

Die Tipps sind in dieser Woche etwas kürzer ausgefallen. Das liegt natürlich daran, dass sich indirekte Einnahmequellen eher für etablierte Blogs eigenen, die einen Experten-Ruf haben und eine große treue Leserschaft.

Ein gutes Beispiel dafür ist z.B. der Blog digital-photography-school.com von Darren Rowse. Dieser hat sich dort einen sehr guten Ruf im Bereich Fotografie aufgebaut und verkauft tausende eBooks mit Tipps rund um das Fotografieren.

Auch Eisy ist ein gutes Beispiel. Er hat sich mit vielen guten Artikeln einen sehr guten Ruf als SEO/Affiliate/Online-Marketer aufgebaut und konnte auf diese Weise eine Menge seiner treuen Leser für seinen Premium-Bereich gewinnen.

Und natürlich kennt man auch den einen oder anderen Blogger, der durch seinen hochwertigen Blog mittlerweile Consulting-Aufträge für Firmen übernehmen kann.

Indirekte Einnahmen sind möglich und können sehr profitabel sein. Dafür muss man aber erstmal eine Menge Arbeit in den Aufbau des Blogs und des eigenen Image stecken. Und nicht in jeder Branche funktioniert dies gleich gut.

So geht es weiter

In Woche 9 widme ich mich dem Thema Conversion Optimierung. Dabei geht es darum, wie bestehende Einnahmequellen noch optimiert werden können.

Bis dann.


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Kommentare

  1. meint

    @Peer
    Das halte ich aber für ein Gerücht, dass man keine indirekten Einnahmen im Gaming-Bereich machen kann. Sind zwar nicht die Monsterpreise, aber dafür macht es die Masse wieder wett. Die Zielgruppe muss nur leicht angepasst werden, dann kann da durchaus etwas draus werden.

    Gruß

    Marc

  2. Rene meint

    hmm im Bezug auf Modulopfer gibt es sicherlich Möglichkeiten Geld zu verdienen! Einbindung von Amazon, sprich entsprechend die Spiele – schließlich geht es ja auch darum, die Leute heiß zu machen und ggf. über ein Affiliate Link zu profitieren. Des Weiteren müssen es ja nicht nur Spiele sein -> Gamingheadset, Tastaturen, Mäuse, Monitore…

  3. meint

    Das sind dann aber eher “direkte” Einnahmequellen, da es nur geschaltete Werbung ist, es ist ziemlich schwer in dieser Branche, eigene Produkte an den Mann zu bringen, da die Zielgruppe sehr Internetaffin ist und fast alles bereits kostenlos zur Verfügung steht…

  4. meint

    Was meinst du eigentlich mit INDIREKTEN Einnahmequellen? Premium-Services? Also wenn das gemeint ist, will ich nicht mal sowas haben. Das ist doch Geldschneiderei. Die Grossen bieten sowas ja gerne an – werbefrei für monatliche Gelder, aber ich habe es auch lieber kostenlos und möchte auch selbst alles kostenlos weiter geben.

    Also mich stört diese Woche nicht, dass da nichts für mich dabei ist. :)

  5. meint

    @Rene: Das mit den Affillis usw sind aber DIREKTE und nicht INDIREKTE Einnahmequellen. Von dem du sprichst wurde in der letzten Woche bereits thematisiert.

  6. meint

    Wirklich interessanter Artikel. Die indirekten Einnahmequellen waren mir so noch nicht bewusst. Sicherlich eine Thematik mit der man sich beschäftigen sollte. Liebe Grüße.

  7. meint

    Also zu Modulopfer fällt mir einiges ein: Eigene (bzw. fremde Games) bei sich hosten,
    eigene Game-Apps für iOS und/oder Android vermarkten, eigene Lösungsbücher verkaufen,…

    Ich liebe Brainstorming :) ….

    Also Jochen, hau rein!

    EDIT: Was mir noch einfällt: Klamotten für Gamer wie z.B Kult-T-Shirts usw… Da gibt es prima Partnerprogramme.

  8. Rene meint

    @Jochen
    Sry. SIN ist für mich wohl schon so langweilig geworden, dass ich nicht mal mehr richtig lesen kann.

  9. Patrick meint

    Der Rückblick fehlt :cry: :cry: :cry:

    Im Bezug auf Modulopfer würden mir vor allem Partner und Reseller Programme einfallen. Der Verkauf von Gametimecodes etc. bietet sich da genauso an wie etwa der Bereich kostenpflichtige Apps für den mobile Markt.

    Viele Grüße

  10. meint

    @Rene
    Schade, dass SiN dir zu langweilig ist. Es würde allerdings mehr helfen, wenn du konkrete Kritik äußern würdest. Mit “ist mir zu langweilig” kann ich nichts anfangen.

    @all
    In diesem Artikel ging es um die indirekten Einnahmequellen. Und auch da nur um jene, die für die 5 Blogs Sinn machen. Und da sehe ich bei Modulopfer derzeit einfach keine direkte Einnahmequelle.
    Vielleicht später.

  11. meint

    Klasse Artikel! Das inspiriert doch wieder ein wenig :lol:
    Die Vorgänger des Artikels habe ich leider verpasst, wird aber jetzt nach geholt. Komisch das ich erst jetzt über deinen Blog stolpere :D
    Hat direkt nen Bookmark verdient. Werde in Zukunft mal öfters hier rein schauen.
    Danke für die Mühen!

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