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Mit dem richtigen Studium Unternehmer werden
Benjamin Aunkofer - 21 Kommentare - Existenzgründung, Planung, Selbständig, Tipps - Ähnliche Artikel


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Benjamin Aunkofer (www.aunkofer.biz) ist als Wirtschaftsingenieur und Software-Entwickler generalistisch unterwegs und beschäftigt sich mit Projekten in Kooperation mit der Industrie, sowie vor allem auch mit innovativen Geschäftsideen.

Manchem Schüler fiel schon früh auf, dass in ihm etwas mehr Selbstständigkeit (ganz wörtlich genommen!) steckt als in seinen Mitschülern.

Auf dem Schulhof die ersten Murmeln verkauft und im Unterricht mit ausgefallener Aufgabenlösung mal bei der Schulklasse geglänzt, mal auch auf Entsetzen gestoßen.

Schüler mit dem regelmäßigen Drang, Pionier zu sein – Solche Schüler könnten die erfolgreichen Unternehmer von morgen sein, nur ist es ihnen oft noch nicht richtig bewusst.

Was ich werden will? Unternehmer!

Manchem Schüler fiel schon früh auf, dass in ihm etwas mehr Selbstständigkeit (ganz wörtlich genommen!) steckt als in seinen Mitschülern. Auf dem Schulhof die ersten Murmeln verkauft und im Unterricht mit ausgefallener Aufgabenlösung mal bei der Schulklasse geglänzt, mal auch auf Entsetzen gestoßen. Schüler mit dem regelmäßigen Drang, Pionier zu sein – Solche Schüler könnten die erfolgreichen Unternehmer von morgen sein, nur ist es ihnen oft noch nicht richtig bewusst.

Die Schule ist kein Ort des Unternehmertums, denn den Schülern wird tendenziell eher vermittelt: “Strengt Euch an, dann bekommt ihr eine gute Stelle bei einem Unternehmen”.

Als Schüler an die berufliche Selbstständigkeit zu denken, wirkt auf viele Lehrer verstörend. Da ist es kein Wunder, dass für viele Schüler das Unternehmertum noch bis zum Abitur ein Buch mit sieben Siegeln bleibt.

Die wenigen Abiturienten, die sich eine Selbstständigkeit durchaus vorstellen könnten, haben meist Unternehmer im engeren Familienkreis. Dabei braucht dieses Land Unternehmer, denn Unternehmer schaffen Fortschritt, zu versteuernde Mehrwerte und Arbeitsplätze.

Das Motto “Arbeitsplätze schaffen, statt selbst nur welche zu beanspruchen” scheint kein häufiges Ziel in dieser Gesellschaft zu sein. Dabei passt Unternehmertum recht gut auf viele Wünsche seitens der Schüler und Absolventen: Unabhängigkeit, freie Zeiteinteilung, Gestaltungsfreiheit und Offenheit für jede geschäftliche Gelegenheit ohne Bindung an ein bestimmtes Berufsbild.

Damit verbunden sind natürlich die Herausforderungen des Unternehmertums. Selbstständiges Denken und Handeln sowie das Ergreifen der Initiative und Verantwortung sind für eine Gründung unabdingbar. Erfolgreich ein Unternehmen zu führen – sei es auch nur ein kleines – ist keine leichte Aufgabe.

Studenten und Schulabgänger mit Hochschulzugangsberechtigung können es sich aber leisten, auch mal ausgefallenere und vor allem strebsame Ziele zu verfolgen. Warum denn also nicht Unternehmer werden?

Welches Studium bereitet am meisten auf das Unternehmertum vor?

Die Frage ist pauschal nicht einfach zu lösen, es hängt zu sehr vom geplanten Vorhaben ab.

Vorhaben sind zum Beispiel die Gründung eines Ingenieurbüros, einer Anwaltskanzlei oder das Agieren als freiberuflicher Künstler.

Diese Vorhaben fallen unter den Begriff Selbstständigkeit, machen jedoch alleine noch kein vollwertiges Unternehmertum aus.

Was bedeutet Unternehmertum?

Unternehmertum bedeutet Marktlücken/-nischen zu identifizieren, daraus Geschäftsideen zu entwickeln und Geschäftspläne zu formulieren. Unternehmer müssen diese Pläne jedoch auch noch umsetzen, was meistens mit einem großen Berg eigener Arbeit beginnt und sich später in Arbeitsaufwand für Personalmanagement verlagert.

Ein startendes Business (jeder fängt mal klein an) steht auf wackligen Füßen und kann sich in der Regel keine großen Sprünge leisten. Unternehmer müssen Allrounder sein, zumindest in einem gewissen Rahmen, was sich auch darin zeigt, dass viele Unternehmer nicht nur ein einziges, sondern viele verschiedene Unternehmen erfolgreich (jedoch eher nicht zeitlich parallel) gegründet haben.

Neben dem Kerngeschäft hat ein Unternehmer auch Kundengespräche zu führen und Investoren zu überzeugen. Das Marketing muss gestaltet und die Buchführung erledigt werden. Internes Rechnungswesen zur Erkennung des Potenzials interner Prozesse ist ebenfalls von Bedeutung.

Ein Unternehmer muss sich also in vielen Sachgebieten auskennen oder in diesen wenigstens gute Grundkenntnisse besitzen und damit sind die nötigen Fachkenntnisse für das Kerngeschäft noch gar nicht erwähnt.

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Spezialismus vs Generalismus

Sicherlich ist es kein falscher Ansatz, Sprachen zu studieren, wenn das Ziel die Gründung eines Übersetzerdienstes ist oder etwa Kunst zu studieren, um später eine Kunstgalaerie zu eröffnen. Wer einen festen Plan für ein Unternehmen hat, dem wird es nicht schwer fallen, die richtige fachliche Ausbildung für sein Vorhaben zu finden und sich zielgerecht spezialisieren zu können.

Bei geistes-/natur-/ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen sollte nebenbei jedoch noch etwas Betriebswirtschaftslehre (Buchhaltung, Marketing, Unternehmensführung etc.) belegt werden, denn ohne kaufmännisches Wissen kann kein Unternehmer lange bestehen.

Sicherlich lassen sich Partner finden, die kaufmännische oder fachliche Defizite ausgleichen können. Doch als Unternehmer führen Sie das Unternehmen und sollten möglichst über alle Prozesse und Schnittstellen Bescheid wissen (können), denn Partner und Personal können Ihnen immer abspringen. Gerade wenn Sie auf ein bekanntes Ziel hinarbeiten, ist es naheliegend, die Zeit zu nutzen und sich die für die Unternehmensführung notwendigen Kenntnisse anzueignen.

Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse

Was ist aber anzuraten, wenn noch gar nicht feststeht, was für ein Unternehmen gegründet werden soll?

Dann entspricht die Selbstständigkeit vorerst eher nur einem Leitziel, welches erst noch mit entsprechender Ausbildung und Erfahrung ausformuliert werden sollte.

Welches Studium ist nun ideal für solch Unentschlossene?

Wie bereits erwähnt, müssen sich Unternehmer mit so ziemlich allem auskennen. Mindestens Grundkenntnisse in Marketing, Vertrieb, Buchhaltung, Controlling, Personalführung sind nötig und hinzu kommen die nötigen Fachkenntnisse, die für das Kerngeschäft notwendig sind. Die nötigen Fachkenntnisse sind jedoch erst mit der noch nicht bekannten Geschäftsidee definierbar.

Ein Studium mit möglichst generalistischem Ansatz und betriebswirtschaftlichen Themen ist als Vorbereitung für das Unternehmertum sehr vorteilhaft.

Ein generalistischer Ansatz wird beispielsweise im Studium zum Wirtschaftsingenieur geboten. Hier werden mehr als nur Grundkenntnisse in der Betriebswirtschaft und Unternehmensführung vermittelt, bei zusätzlicher Grundlagenvermittlung von Mathematik, Technik und Naturwissenschaft.

Eine Spezialität der Studienrichtung sind die Integrationsfächer, welche ökonomisches und technisches Wissen gezielt verbinden, beispielsweise in der Produktion, Fabrikplanung, Arbeits- und Produktgestaltung.

Im Wirtschaftsingenieurwesen dreht sich alles um technische Ideen, deren Realisierung und Vermarktung – genau das Richtige für Unternehmer.

Das Studium Wirtschaftsingenieurwesen existiert in Deutschland seit 1926 und hat seitdem einen ausgeprägten Erfolgskurs. Selbst wenn Sie Ihre ursprünglichen Pläne der Unternehmensgründung verwerfen sollten, stehen Ihnen als Wirtschaftsingenieur ideale Berufschancen offen.

Natürlich ist ein Wirtschaftsingenieur-Studium nur zu empfehlen, wenn ein echtes Interesse an dem Studiengang besteht, da das zugehörige Themenspektrum jedoch weitgefächert ist, sollte dies nicht schwerfallen. Einlesen in die Themengebiete des Wirtschaftsingenieurwesens kann man sich auf www.der-wirtschaftsingenieur.de.

Ebenfalls ein idealer Studiengang für Unternehmertum im Allgemeinen und Geschäftsideen für die digitale Welt bietet die Wirtschaftsinformatik. Das von Wirtschaftsinformatikern beherrschte Wissen über Software-Entwicklung, Netzwerke und eCommerce sowie die zielgerichteten Kenntnisse in Unternehmensführung, Marketing und Projektmanagement bieten eine Grundlage mit viel Potenzial für das Unternehmertum.

Weitere verwandte Studiengänge, welche sich nicht in tiefen Details verlieren, sondern auf breites Wissen setzen, sind beispielsweise:

  • Wirtschaftsmathematik – insbesondere für Finanzdienstleistungen interessant
  • Wirtschaftsphysik – dem Wirtschaftsingenieurwesen sehr ähnlich, neben Betriebswirtschaftslehre Fokus auf Physik, Mathematik und Informatik
  • Wirtschaftschemie – befasst sich mit der Entwicklung und Vermarktung von Chemieprodukten und die zugehörige Unternehmensführung
  • Wirtschaftskommunikation – eine unternehmerische Alternative für den Aufbau von Agenturen, die Medienökonomie, starker Fokus auf Kreativität, Unternehmensführung und Marketing

Reine Betriebswirtschaftslehre studieren ist ein klassischer Weg für Leute, die sich ebenfalls das Unternehmertum offen halten möchten. Betriebswirtschaftslehre alleine befähigt in der Regel zwar tatsächlich zur Führung eines Unternehmens, jedoch fehlt hier das Verständnis für Technik und Naturwissenschaft. Zudem ist BWL an Hochschulen oftmals sehr auf Führungspositionen in Konzernen zugeschnitten und schießt daher für das Unternehmertum leicht über das Ziel hinaus. Für die Gründung eines Unternehmens sollte ein gutes Fundament aus betriebswirtschaftlichem Wissen ausreichen.

Wirtschaftsingenieure und derivative Studiengänge bringen dieses Fundament bereits mit und bieten zudem einen Ideen-Pool aus einer Menge an ingenieur-/naturwissenschaftlichen Kenntnissen, der für die Entwicklung von innovativen Geschäftsideen so förderlich ist.

Welche Hochschulen unterstützen Studenten bei einer Selbstständigkeit?

Das Problem hierbei ist, das sich die Tendenz zur Vermittlung von Perspektiven aus abhängiger Beschäftigung auch an vielen Hochschulen – insbesondere an Fachhochschulen – fortführt. Insgesamt wird gründerunfreundliches Klima an deutschen Hochschulen beklagt.

Ob dieses Umdenken kommt, hängt auch von den Studenten ab und von deren Nachfragen, denn Hochschulen wollen wettbewerbsfähig sein und streben immer eine hohe Reputation an.

Bei der Suche nach gründerfreundlichen Hochschulen lohnt sich die Abarbeitung der Punkte auf nachfolgender Checkliste:

  • Modulpläne – Jeder Studiengang hat einen (in der Regel öffentlichen) Modulplan, welcher die Studieninhalte aufzeigt. Bezeichnungen und Formulierungen zeigen hier meistens schon unmissverständlich, ob ein Studium eher auf eine Anstellung in der Forschung oder in einer Abteilung eines Konzerns abgestimmt ist oder auf eine innovative Unternehmensführung.
  • Gründerzentrum – Fast jede Hochschule hat ein eigenes Gründerzentrum, nur wie gut ist dieses ausgestattet und wie ernsthaft nimmt dieses seine Aufgaben wahr? Meistens reicht schon ein Blick auf die Webseite des Gründerzentrums und ein Telefonat mit diesem, um Aufschluss über zu erwartende Leistungen und Hilfestellungen zu bekommen. Setzen Sie hier ruhig hohe Maßstäbe: Ein gutes Gründerzentrum sorgt mindestens für günstige Büros sowie Hilfe bei der Erstellung eines Businessplans und Bewerbung um Förderleistung (zum Beispiel für das EXIST-Gründerstipendium).
  • Zusatzkurse – Das Angebot an Zusatzkursen und Zugang zu vergünstigten Kursen mit Zertifikaten unterscheidet sich hier von Hochschule zu Hochschule erheblich und stellt für einen Studenten mit geplantem Gründungsvorhaben oftmals ein hartes Auswahlkriterium dar.
  • Standort – Weniger wichtig sollte der Name der Hochschule sein, der Standort dafür jedoch umso mehr. Selbstverständlich bieten Großstädte den meisten Gründern mehr Potenzial an Investoren, Partnern und Kunden als Kleinstädte mit schlechterer Infrastruktur.

Über Gründerfreundlichkeit bei deutschen Hochschulen berichten übrigens auch regelmäßig das Handelsblatt und andere Zeitschriften.

Du hast Interesse einen Gastartikel hier auf “Selbständig im Netz” zu veröffentlichen? Dann einfach eine eMail mit kurzer Vorstellung und Artikelideen an autor@selbstaendig-im-netz.de senden.


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Kommentare
21 Kommentare und Trackbacks zu 'Mit dem richtigen Studium Unternehmer werden'

Kommentare zu 'Mit dem richtigen Studium Unternehmer werden' mit RSS

  1. 1 Enrico kommentierte am 25.07.2011 um 12:11 Uhr

    erstmal eine interessante Persönlichkeit.

    Weiterhin ein anspruchsvolles Thema. Es gibt aber auch viele Menschen, die nicht studiert haben und sich einiges autodidaktisch aneigenen.

    Insgesamt zählt eine großer Wille und viel Engagement und solche Artikel helfen dabei.

  2. 2 julia kommentierte am 25.07.2011 um 13:26 Uhr

    mich würde auch mal interessieren wieviel von dem wissen, welches in einem studium angelernt wurde, tatsächlich im Beruf gebraucht wird. ich tippe auf “nur” 15% oder?

  3. 3 Byron kommentierte am 25.07.2011 um 13:59 Uhr

    Das Artikel-Bild funktioniert nicht :)

  4. 4 Ben kommentierte am 25.07.2011 um 14:21 Uhr

    Ich denke auch den perfekten Studiengang für Unternehmensgründer gibt es nicht. Bestes Beispiel dein Ingenieursbüro. Möchte man ein solches Gründen muss man definitiv schonmal Ingenieurswesen mit entsprechenden Schwerpunkt studiert haben. Für eine Unternehmensgründung würde ich persönlich mich immer mit Leuten zusammentun die sich ergänzen. Einer hat z.B. BWL studiert und kennt sich mit der Führung eines Unternehmens bzw. mit den marktwirtschaftlichen Analysemethoden. Ein anderer kennt sich halt im Ingenieurswesen aus. Und wieder jemand anderes kennt sich mit den steuerlichen Voraussetzungen aus und mit rechtlichen Aspekten und hat Jura studiert. Also nur als Beispiel. So würde ich einen Unternehmensgründung vollziehen!

  5. 5 Markus kommentierte am 25.07.2011 um 16:58 Uhr

    Sehr interessanter Artikel. Ich selbst habe auch Wirtschaftsingenieurwesen studiert und bin somit Bachelor of Business Administration und Engineering und zudem seit 1,5 Jahren recht erfolgreiche Unternehmer. Zwar hat das ganze nicht mehr viel mit meinem erlernten Wissen im Studium zum Wirtschaftsingenieur zu tun, aber ich konnte dennoch viele Dinge gebrauchen, wie z.B. Rechnungswesen, Rethorik, Mathematik, IT-Recht und einige andere Vorlesungen. Ein Studium muss aber nicht die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Unternehmertum sein.

  6. 6 Gerhard Zirkel kommentierte am 25.07.2011 um 16:59 Uhr

    Interessanter Artikel. Aber man könnte schnell den Eindruck gewinnen, nur Abiturienten oder gar Hochschulabsolventen könnten sich selbständig machen. Dabei braucht es gar nicht unbedingt ein Studium, denn das wichtigste an der Selbständigkeit ist nicht angelerntes Wissen sondern selbständiges Denken und Handeln (welch Überraschung :) ). Und das hängt nicht von der Schulbildung oder dem Studium ab, sondern von der Person. Das nötige Wissen kann man sich aneignen wenn man es braucht.

    Dass Kinder aus Familien mit Unternehmern öfter selbst Unternehmer werden, kann ich allerdings bestätigen. Viel zu oft wird von sicherheitssuchenden Eltern und Lehrern direkt davon abgeraten. So ein Job (am besten noch beim Staat) ist doch viiieel sicherer … – dagegen sollte etwas getan werden.

    Gerhard Zirkel

  7. 7 Ben kommentierte am 25.07.2011 um 17:12 Uhr

    Klar kann sich jeder Fatzke selbstständig machen, die Ich-AG ist schnell gegründet, aber ich finde es wichtig und gut, dass Peer das Studium anspricht, denn warum nicht gleich auf dem richtigen Weg in die Selbstständigkeit, als erst irgendeine Ausbildung machen und sich später dann alles irgendwie zusammen suchen.

    Finde den Artikel super und ist für die jungen Leser sicherlich eine gute Stütze für den Berufsweg!

  8. 8 Julian kommentierte am 25.07.2011 um 17:15 Uhr

    BWL + X ist schön und gut, aber wenn man mal ehrlich ist braucht man als kleiner Gründer vielleicht 10% der BWL aus der Uni nachher wirklich.
    Betriebswirtschaft ist nun mal nach wie vor auf Großunternehmen ausgelegt und wird auch so unterrichtet.
    Mir fehlen in der Auflistung ganz klar spezielle Entrepreneurship Studiengänge, die sehr viel mehr auf die Bedürfnisse eines Gründers eingehen.

    Auch wenn es noch nicht so viele davon in Deutschland gibt, sollte man sie nicht vergessen:
    – MSc in Entrepreneurship und Innovationmanagement, TU Berlin
    – MA in Entrepreneurship, Uni Hamburg
    – MA in Media Management und Entrepreneurship, HS Fresenius (Köln)
    -> Weitere Studiengänge siehe auch http://www.seedfinance.de/2010/07/16/entrepreneurship-studieren/

    Außerdem gibt es, was den kreativen Teil des Gründens angeht, Studiengänge wie “Design Thinking” am HPI in Potsdam.

  9. 9 Rainer kommentierte am 25.07.2011 um 17:41 Uhr

    Die von dir am Anfang beschriebenen Personencharakteristik kenne ich sehr gut. Ich glaube auch das ein guter Unternehmer das schon vorher merkt, dass er das will. Ich habe mit mit Beginn meines Studiums selbstständig gemacht und es macht wahnsinnig viel Spaß.
    Bei uns an der TU Dresden werden durch Dresden Exists u.a. junge Unternehmer gefördert, auch existiert ein Gründerlehrstuhl und mit Prof. Schefczyk ein erfahrener Professort in dem Bereich – auch was Business Angels, Businessplan und Venture Capital angeht.

  10. 10 Stephan kommentierte am 25.07.2011 um 21:39 Uhr

    “mich würde auch mal interessieren wieviel von dem wissen, welches in einem studium angelernt wurde, tatsächlich im Beruf gebraucht wird. ich tippe auf “nur” 15% oder?”

    Ich empfehle die aktuelle Focus Nr. 30/11 Seite 56

  11. 11 Tim Suchanek kommentierte am 26.07.2011 um 00:10 Uhr

    Als ich den Artikel gelesen hab, lief es mir kalt den Rücken runter.
    “Buchführung” “Allrounder”
    Das sind Themen, die einen Unternehmer, ich nenne es ab jetzt mal Entrepreneur nun wirklich nicht interessieren sollten. Der Ansatz, viel zu können, damit man von Partnern unabhängig ist, ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll. Erstens kann man auf ein Team und keine einzelne Person setzen, womit eine höhere Zuverlässigkeit garantiert ist und zweitens sollte meiner Meinung nach ein Entrepreneur bei seinem Konzept und seiner Geschäftsidee bleiben. Ein tolles Buch zu dem Theme: “Kopf schlägt Kapital” von Günter Faltin. Gibts auch als Hörbuch. Welcher freie Geist, ja das sind oft die Entrepreneurs, möchte sich mit Steuerproblemen rumschlagen? Keiner. Die Lösung ist Delegation und Arbeitsteilung. Heutzutage gibt es für diese Jobs schon lange Experten, die einem die Buchführung etc. abnehmen. Jetzt sagen Sie, Sie haben kein Geld für Experten? Dann würde ich die Geschäftsidee nochmal überdenken. Natürlich kann man auch sagen, dass man durch Delegation keine Kontrolle hat. Meinem Zahnarzt muss ich jedoch auch vertrauen.

    Damit möchte ich sagen, dass ein BWLer noch lange kein gutes Konzept für ein Unternehmen hat, egal ob es Töpfern oder Webdesign ist.
    Ein Unternehmer muss kein Tausendsasser mehr sein.
    Danke.

  12. 12 Caner kommentierte am 26.07.2011 um 01:16 Uhr

    Der Artikel spricht mich an.. Ich bin 17 Jahre alt, werde nächstes Jahr mein Abitur machen und bin selber “Unternehmer”. Mit meinen 17 Jahren habe ich das geschafft, was einige Familienväter versuchen zu erreichen.
    Nachdem ich mit der Schule fertig bin, möchte ich studieren, auch wenn es eigentlich nicht nötig ist. Trotzdem – sicher ist sicher. Für mich wäre es interessant zu wissen, welche Uni / Hochschule besonders auf das Thema “Online-Marketing” eingeht und welche davon auch junge Unternehmer unterstützen bzw. bevorzugen? Vllt. kann mir ja einer weiterhelfen. Über ein Kommentar / eine Kontaktaufnahme würde ich mich sehr freuen.

  13. 13 Seowebdesigns kommentierte am 26.07.2011 um 04:00 Uhr

    Wow dieser Beitrag zeigt mal wieder das du in deinem Blog wirklich einmalige Themen behandelst die weit über den Standartkram hinausgehen. Hut ab und ein großes Dankeschön! Ich stehe grade selbst davor mich für ein bestimmtes Studium zu entscheiden, aber mich interessiert, fassziniert und beschäftigt ebenfalls seit Jahren die Selbstständigkeit. Ich denke du konntest mit diesem Artikel aufjedenfall einen guten Überblick verschaffen und zumindest einige Möglichkeiten aufzeigen, welche im zugegebenermaßen “Unternehmensfeindlichen” akademischen Umfeld eher selten bis garnicht erwähnt werden.

    @Julian, gibts noch mehr solcher “kreativeren Gründungsstudiengänge”? Hast du selbst bestimmte Erfahrungen gemacht?

  14. 14 Michel kommentierte am 26.07.2011 um 07:56 Uhr

    Der erfolgreichste Unternehmer den ich kenne, hat Germanistik und Archäologie studiert. Er hat als Marketingmensch angefangen, ist dann Software-Entwickler geworden und hat vor einem Jahr den ersten Mitarbeiter eingestellt und arbeitet jetzt gezielt auf eine Agentur hin. Ich denke nicht, dass man das so pauschal sagen kann. Ich arbeite an einer Hochschule und habe viel mit Wirtschaftsingenieuren zu tun. Sicherlich sind sie fachlich top ausgebildet aber ca. 90% werden so schnell nicht selbständig. Dafür fehlt ihnen gezieltes selbständiges Arbeiten. Aber an einer FH, vor allem als Bachelorstudent, bekommt man auch sehr viel vorgekaut.

  15. 15 Ronald Lehnert kommentierte am 26.07.2011 um 08:51 Uhr

    ich sehe das aus meiner Erfahrung sehr differenziert. Ich habe viele Existenzgründungen begleitet und mag keine Einschätzung abgeben, ob unbedingt ein Studiengang notwendig ist.
    Unstrittig ist das natürlich bei allen Gründungen auf Basis von Spezialisten-Themen (z.B. Ingenieurbüros).
    Aber der ausschlaggebende Punkt ist doch, wie ein Existenzgründer seine Idee zu einem tragfähigen Konzept entwickelt.
    Braucht er dazu zwingend ein Studium? Kaum. Man sehe sich nur mal die Statistiken an, wie viele Gründungen z.B. im Dienstleistungssektor von Personen mit studienferner Ausbildung erfolgreich am Markt etabliert wurden.

  16. 16 Malte kommentierte am 26.07.2011 um 12:43 Uhr

    Ich bin nicht unbedingt der Meinung, dass man ein Studium benötigt, um Unternehmer zu werden. Es hat sich doch gezeigt, dass auch viele erfolgreiche Unternehmer, kein Studium haben. Was bringt einem ein Studium, wenn man kein Auge oder keine Phantasie für eine Marktlücke hat. Klar muss man dann auch alle “Arbeiten” für die Füllung der Marktlücke durchführen, aber das schafft man auch mit Ehrgeiz und viel Einsatz.

  17. 17 Umkehr24 e.K. kommentierte am 27.07.2011 um 12:45 Uhr

    Empfehlenswerter Beitrag mit nützlichen Tipps! Einfach gut!

  18. 18 Christian kommentierte am 27.07.2011 um 17:31 Uhr

    Auf jeden Fall bringt einem ein Studium Zeit und Kontakte für eine Selbständigkeit. Und auch die Unis werden den Gründungen gegenüber immer freundlicher. In Bielefeld zumindest kann man einiges an Unterstützung bekommen, wenn man sich denn bemüht, dass zeigt mir gerade wieder das Beispiel eines Freundes.

  19. 19 okzielerreicht kommentierte am 27.07.2011 um 17:42 Uhr

    Hallo zusammen, ja ich finde den Artikel auch gut. Aber kann mich mit dem Gedanken was für ein Studium wichtig ist als Unternehmer nicht ganz anfreunden. Weil der Gründungsgedanke meist nach dem Studium oder der Ausbildung komm, und nicht in anderer Reihenfolge.

  20. 20 Jürgen Dell kommentierte am 31.07.2011 um 13:44 Uhr

    Meiner Meinung nach können viele Unternehmer nicht richtig rechnen und schätzen somit Investitionen falsch ein. Das liegt meistens daran, dass der Unternehmer wenig bzw. keine Ahnung hat und/oder sich nicht auf eine Beratung einlässt.

  21. 21 Marcel kommentierte am 19.09.2011 um 12:04 Uhr

    Ich denke auch das man nicht unbedingt ein Abitur und Studium braucht um sich selbsständig machen zu können, es gibt immer wieder Beispiele das man es schaffen kann wenn man sich genug reinhängt auch ohne besonderen Abschluss. Man braucht nur viel Fleiss und muss lieben was man macht, dann kann man denke ich überall erfolgreich sein, auch mit Hauptschulabschluss. Aber wie soll man neben einem Studium Zeit für Selbstständigkeit haben? Ich habe mal ein paar Semester Kunstgeschichte studiert aber da hätte ich nie im Leben noch Zeit für was anderes gehabt. Versteh nicht wie das gehen soll. Habt Ihr das neben dem Studium geschafft?



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