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Die Suchradar-Macher im Interview über SEO, das Social Web und Tipps für Existenzgründer
Peer Wandiger - 14 Kommentare - eBooks, Google, Interviews, SEM, SEO - Ähnliche Artikel


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Die Suchradar-Macher im InterviewIm Interview mit Markus Hövener, Geschäftsführender Gesellschafter und Head of SEO bei der Bloofusion Germany GmbH, geht es natürlich vor allem um die Suchmaschinenoptimierung.

Doch natürlich sprechen wir auch über das mittlerweile seit fünf Jahren existierende PDF-Magazin “Suchradar” und die Zukunft von Suchmaschinen und dem Social Web.

Viel Spaß.

1. Guten Tag Herr Hövener. Bitte stellen Sie sich meinen Lesern vor.

Markus Hövener, 37 Jahre jung, drei Jungs (bald ein Mädchen dazu).

Ich habe mal Informatik und BWL studiert, habe einige der ersten deutschen Suchmaschinen entwickelt und habe dann später die Seiten gewechselt.

Seit 2001 helfe ich Unternehmen, in den Suchmaschinen nach vorne zukommen.

2. Sie haben eine SEM/SEM-Agentur namens Bloofusion. Bitte stellen Sie diese kurz vor.

Wir befassen uns schwerpunktmäßig mit SEO und SEM und helfen anderen Unternehmen, in den Suchergebnissen nach vorne zu kommen.

Wir betreuen viele verschiedene Unternehmen, aber vor allem Online-Shops und große Portale.

3. Wie sind Sie vor 5 Jahren auf die Idee gekommen, ein regelmäßiges PDF-Magazin herauszugeben?

Die Suchradar-Macher im InterviewEs gab ein amerikanisches Print-Magazin (Search Marketing Standard), das ich damals gesehen hatte. Inhaltlich fand ich es nicht besonders gut, aber mir gefiel die Idee, ein Magazin zu SEO und SEM zu starten.

Und so habe ich mit meinem Kollegen Richard gesprochen, der eine Agentur in der Nähe betreibt. Er hat einen Vorschlag dafür geliefert, wie das Magazin aussehen könnte und dann haben wir die erste Ausgabe auf die Beine gestellt.

Wir haben damals auch direkt gesagt, dass wir das mindestens für ein Jahr durchziehen, bevor wir beschließen, das Ganze einzustampfen oder fortzuführen. Naja, und nach einem Jahr lief das Ganze schon sehr gut.

4. Welche Vorteile und Effekte haben Sie sich davon erwartet? Wurden die Erwartungen erfüllt?

Ich will gar nicht behaupten, dass ich da altruistisch ran gegangen bin, aber mir macht so etwas primär einfach Spaß. Das ist wahrscheinlich die journalistische Ader, die ich sonst nie ausleben durfte.

Für uns war die Motivation vor allem, den Markt nach vorne zu bringen. Rund um SEO und SEM wird immer viel erzählt. Nicht unbedingt alles davon ist richtig. Und es war meine Hoffnung, dass wir durch gute Berichterstattung auch den Markt etwas beeinflussen können.

Wer mehr von SEO und SEM versteht, wird wohl seltener auf zwielichtige Angebote reinfallen – und sich stattdessen für eine sauber arbeitende Agentur wie Bloofusion entscheiden.

5. Eignet sich ein solches PDF-Magazin zur Kundengewinnung? Oder gibt es andere Benefits?

InternetkapitäneWir haben da keine Strichliste, bei der wir messen, woher Neukunden kommen. Viele erwähnen aber das suchradar.

Grundsätzlich glaube ich aber immer noch daran, dass viele Tätigkeiten auf ein Konto einzahlen. Wir machen ja nicht nur das suchradar, sondern bloggen auch als Internetkapitäne, erstellen viele Studien und Analysen und veröffentlichen auch Videos. All das zahlt eben hoffentlich auf ein positives Konto ein. Und da ist das suchradar sicherlich ein Baustein.

Ein wichtiger Benefit für uns ist aber, dass wir uns einfach regelmäßig in Themen einarbeiten, die wir uns sonst vielleicht nicht in dieser Tiefe anschauen würden. Das Ganze dient also auch der internen Fortbildung.

6. Wie viel Aufwand steckt in jeder neuen Ausgabe? Wie viel Zeit investieren Sie in das “Heft”?

Das mit der Zeit – und dem Geld – will ich lieber gar nicht messen. Fakt ist, dass wir für die Erstellung des PDFs Geld an eine Agentur bezahlen. Das kann ich messen. Wieviel Stunden wir da reinstecken, will ich lieber gar nicht wissen. Sonst würden mir vielleicht noch die Tränen kommen J

Dabei will ich nicht vergessen, dass wir mit dem suchradar auch Geld verdienen. Aber wie gesagt: Ich erwarte nicht, dass bei realistischer Bewertung unbedingt ein Profit entsteht.


7. Auf welchem Weg finden Sie Autoren für das Magazin und wie werden diese koordiniert?

Wir schreiben in der Agentur zunächst vieles selbst. Mittlerweile schreiben vier Mitarbeiter von uns regelmäßig für das suchradar.

Wenn wir ein Titelthema festgelegt haben, kommunizieren wir das via Blog und Twitter. Außerdem haben wir einen Agenturverteiler aufgebaut. Das reicht mittlerweile, um externe Autoren zu finden, denn diese kommen fast ausnahmslos auf uns zu.


8. Sie schreibem im Suchradar primär über SEO und SEM. Welche Bedeutung haben diese beiden Instrumente besonders auch für kleine Unternehmen?

Wenn ich sehe, wie viel Geld manch kleines Unternehmen für Branchenbücher und Anzeigenblättchen ausgibt, denke ich immer: Es spielt einfach noch nicht die Rolle, die es haben sollte.

Viele kleine Unternehmen nutzen das alles einfach noch nicht so, wie sie es tun sollten, denn meist ist es einfach sehr kosteneffektiv.

Eine lokal ausgerichtete AdWords-Kampagne sollte eigentlich jeder erstellen können, der sich ein bisschen ins Thema einliest.

Aber ich hoffe natürlich, dass sich das alles in der Zukunft weiter ändert. Ich bilde mir zumindest ein, dass wir einen ganz kleinen Beitrag dazu leisten können.


9. Wie veränden sich diese beiden Instrument auf Grund des Panda-Updates und der Bedeutung des Social Webs?

Das sind beides Stichworte, die eigentlich nur eine Konsequenz haben: Du musst tolle Inhalte auf Deiner Website haben.

Panda ist ein Filter für minderwertige Inhalte und Websites, die nicht optimal sind – in Bezug auf Vertrauen, Qualität oder ähnliche Aspekte.

Früher gab es mal hunderttausendfach erstellte Doorway Pages, um auf tausende von Suchbegriffen abzielen zu können, ohne wirklich etwas dafür zu leisten. Google ist damals dagegen vorgegangen. Panda geht diesen Schritt noch etwas weiter.

Das Social Web ist schon spannend, weil es den Blick auf eine Website noch etwas ändert. Da geht es auf einmal darum, nicht nur zu ranken, sondern etwas zu bringen, das Besucher wirklich mögen.

So gesehen sind die beiden Themen sicherlich nah beieinander.


10. Wie wird das Titelthema der 60. Suchradar-Ausgabe in 5 Jahren wohl lauten?

Gute Frage. Wenn man mal fünf Jahre zurückschaut, muss ich sagen, dass sich im Kern nicht viel geändert hat. Content ist immer noch wichtig, Links auch.

Sicherlich, Social ist hinzugekommen und Google ist schlauer geworden. Aber im Kern ist das Spiel immer noch gleich geblieben.

Und deswegen könnte Ausgabe 60 einen total langweiligen Titel haben wie “So optimieren Sie für Google”. Aber wer weiß…


11. Zu guter Letzt würde ich Sie noch um Ihre wichtigsten Tipps für Existenzgründer im Internet bitten.

Ich hätte vor allem zwei: Kommunizieren und dabei authentisch sein.

Man sollte sich die eigene Website anschauen und fragen: Wenn ich jetzt einen Facebook-Button einbaue, warum sollte da jemand draufklicken? Gibt es spannende Inhalte? Kommuniziere ich mit meinen Kunden auf Augenhöhe? Teile ich mein Wissen?

Ach, und noch eins: Man sollte den eigenen Instinkten vertrauen. Gerade in Bezug auf SEO werde ich mit so viel Halbwissen und Mythen konfrontiert, auf deren Basis Unternehmen dann manchmal irrwitzige Entscheidungen treffen.

Macht Euch nicht so viel Gedanken darüber, ob eine Überschrift nun eine <h1> oder <h2> ist. Wichtiger ist, was Ihr an guten Inhalten habt.


Danke Herr Hövener

für das interessante Interview.


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Kommentare
14 Kommentare und Trackbacks zu 'Die Suchradar-Macher im Interview über SEO, das Social Web und Tipps für Existenzgründer'

Kommentare zu 'Die Suchradar-Macher im Interview über SEO, das Social Web und Tipps für Existenzgründer' mit RSS

  1. 1 admin kommentierte am 28.07.2011 um 14:20 Uhr

    Danke für Links und SEO-Infos – von einem “crawlenden SEO-Neuling” :-)

  2. 2 Andy kommentierte am 28.07.2011 um 19:19 Uhr

    Dieser Beitrag kam gerade zum richtigen Zeitpunkt. Gutes Interview! Peer ich werde Deine Seite meinen Lesern auch empfehlen – die hat echten Mehrwert ! Klasse!!!

  3. 3 Christian Peter kommentierte am 29.07.2011 um 12:14 Uhr

    Danke für das tolle Interview. Ich weis wie viel Arbeit dahinter steckt…besonders die endlose Tipparbeit kann hart sein.

  4. 4 Fantasy Blog Nerd Wiki kommentierte am 29.07.2011 um 14:16 Uhr

    Wird auch Zeit, dass Google neue Strategien entwickelt, um Quali zu finden und MFA-Schrott rauszufiltern ;) Wenn Google es schaffen würde +1 vor FB zu platzieren, und demnächst jeder automatisch mit seinem Google Account eingeloggt wäre, wie er es jetzt bei FB ist, könnte das die SERPs revolutionieren. Wenn ein Klick auf +1 so schnell von der HAnd ginge wie ein “like”…crazy. Aber dann wären die TOP10 vermutlich auch unwiderruflich von großen Brands verstopft und Leute ohne Kapital, aber trotzdem tollen Inhalten, hätten kaum eine Chance den fetten Traffic zu bekommen. Nur Indirekt über die Social sites eben… hach, just my 50 cents… ^^

  5. 5 Experimentiert kommentierte am 29.07.2011 um 16:11 Uhr

    Nun vor 5 Jahren waren Links viel wichtiger und heute ist es eben der Content, da hat sich enorm viel geändert, mal abgesehen von andere Faktoren die wie immer in einem solchen Interview nicht auftauchen… ;-)
    Am Ende wird auch immer nur über das gleiche geschrieben ob das die erste oder 100ste Ausgabe sein wird, raus kommt dabei nicht viel – das zeigt die Antwort das sich angeblich nicht viel geändert haben soll… ;-)
    Vielleicht auch deshalb, weil man Google immer noch (betonung liegt auf noch) manipulieren kann, Schade das man immer nur an Manipulation denkt.

  6. 6 Alex kommentierte am 30.07.2011 um 21:30 Uhr

    Ich kenne zwar die Firma nicht aber mir war der Begriff und der Name – Suchradar schon ein Begriff. Mehrere gute Artikel darüber gelesen. :razz:
    Gut das Interview gelungen!

    Grüße

  7. 7 Peter Kirsch kommentierte am 31.07.2011 um 18:37 Uhr

    Danke für das Interview. Lese die Suchradar bereits seit knapp einem halben Jahr und man kann wirklich nur den Hut davor ziehen, dass ein solches Magazin kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Lob Lob Lob und weiter so. Konnte schon viele interessante Infos durch die Lektüre gewinnen.

    Beste Grüße Peter

  8. 8 David kommentierte am 01.08.2011 um 09:52 Uhr

    Gutes Interview. Finde ich gut, dass Herr Hövener sein Magazin kostenlos zur Verfügung stellt. Was ist in der Webmaster und SEO Szene schon kostenlos :smile:

    Mit der Antwort auf die Frage Nummer 10, könnte er leider recht haben.

  9. 9 Sabrina kommentierte am 01.08.2011 um 19:46 Uhr

    Das Interview war echt super interessant… Da wir gerade in der Schule über SEO sprechen finde ich diesen Link sehr hilfreich… :wink:

    gruß
    Sabrina

  10. 10 René kommentierte am 02.08.2011 um 08:30 Uhr

    Vielen Dank für diesen Beitag und das interessante Interwiev. Ich kann mich hier nur anschliessen – Nochmals vielen Dank an Markus Hövener und Suchradar. Weiter so …

  11. 11 Dieter kommentierte am 02.08.2011 um 11:19 Uhr

    Interessantes Interview, und nett, mal etwas über den Mann und die Firma dahinter zu erfahren. Ich kannte den suchradar auch schon seit einer Weile, aber die Firma an sich sagte mir bis dato nichts.

  12. 12 socialblogger kommentierte am 02.08.2011 um 12:55 Uhr

    SEhr gutes und interessantes Interview. Vor der ganzen Arbeit ziehe
    ich definitiv meinen White Hat ;) Werde devinitiv jetzt öfter mal
    Suchradar lesen.

  13. 13 Sandro Marco kommentierte am 13.08.2011 um 09:12 Uhr

    Das Interview is top. Wir haben das Thema auch gerade in der Schule besprochen, und wenn man von SEO überhaupt keiner Ahnung hatte vorher, tun sich da einem komplett neue Welten auf. Vielen Dank für den Interessanten Einblick!

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  1. suchradar-Interview mit Markus Hövener – SEO.at



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