Im Interview mit Robert Nabenhauer geht es mal wieder um XING.
Ich gebe zu, dass ich dort nicht sehr aktiv bin, was sicher auch daran liegt, dass meine Kundenarbeit vom Umfang her etwas abgenommen hat.
Aber ich weiĂ noch sehr genau, wie problematisch die Kundengewinnung vor einigen Jahren bei mir war. Deshalb habe ich Herr Nabenhauer dazu interviewt.
Er nennt die Voraussetzungen fĂŒr eine erfolgreiche Kundengewinnung auf XING und gibt viele Tipps, wie man mit XING tatsĂ€chlich Neukunden finden kann.
1. Guten Tag Herr Nabenhauer. Bitte stellen Sie sich meinen Lesern vor.
Als Unternehmer habe ich in den vergangenen Jahren viele wertvolle Erfahrungen im Vertrieb sammeln können.
Angefangen habe ich ĂŒbrigens mit einer Ausbildung zum GroĂ- und AuĂenhandelskaufmann, mich dann aber schnell bis zum Management hochgearbeitet. Meine ĂŒber 15jĂ€hrige Erfahrung in Vertrieb und Verkauf vermittle ich jetzt ĂŒber meine Beratungsfirma Nabenhauer Consulting an interessierte Unternehmen.
Meine Erfahrungen fĂŒr eine reibungslose und automatisierte Vertriebsanbahnung habe ich unter dem Konzept “PreSales Marketing” zusammengefasst. FĂŒr Unternehmen â aber auch fĂŒr einzelne FĂŒhrungskrĂ€fte und interessierte â stellen wir ganz unterschiedliche Hilfestellungen zusammen, die eine automatisierte Vertriebsanbahnung erst möglich machen.
Ich sehe PreSales Marketing als ein umfassendes Konzept an, dass einem Unternehmer die FĂ€higkeiten an die Hand gibt, seinen Umsatz deutlich zu erhöhen â ja zu verdoppeln â und seine Vertriebsanbahnung deutlich zu optimieren und effektiver zu gestalten.
2. Sie beschÀftigen sich seit lÀngerem intensiv mit XING. Warum?
2006 bin ich mehr zufĂ€llig in dieses soziale Netzwerk geraten, habe aber schnell gemerkt, dass es sich ideal fĂŒr die Vertriebsanbahnung eignet. Ăber meine erste, sehr erfolgreiche Gruppe “Folienverpackungen” konnte ich dann weitere Erfahrungen sammeln, inzwischen sind noch einige Gruppen dazu gekommen.
Durch die vielen tausend Mitglieder hat sich eine erstaunliche Eigendynamik in diesen Gruppen entwickelt â auch das hat mir gezeigt, dass es sehr wichtig ist zunĂ€chst ein möglichst groĂes Netzwerk aufzubauen um dann Anregungen aus diesem Netzwerk zu ziehen. Ăber meine Gruppen habe ich viele wertvolle Kontakte gewonnen, die mir im tagtĂ€glichen Business besonders hilfreich waren â nicht allein, um VerkĂ€ufe zu machen, sondern vor allem auch um Informationen auszutauschen.
AuĂerdem ist XING als Business-Netzwerk inzwischen extrem wichtig geworden im geschĂ€ftlichen Alltag, besonders im Bereich von PreSales Marketing ist es ein sich gut eignendes Tool. Andere soziale Netzwerke sind da nur bedingt geeignet.
3. Welche Rolle spielt XING nach Ihrer Erfahrungen fĂŒr SelbstĂ€ndige und Unternehmen heutzutage?
XING ist ein absolutes “must have” im geschĂ€ftlichen Umfeld. Daran fĂŒhrt einfach kein Weg mehr vorbei, wenn man sich selbst und sein Unternehmen professionell nach auĂen vertreten möchte. Wirklich wichtig ist allerdings, dass sich XING nicht grundsĂ€tzlich fĂŒr das Kontakte knĂŒpfen eignet. Prinzipiell sollte man schon mit dem Fokus bei XING beginnen, dort tatsĂ€chliche VerkĂ€ufe zu realisieren.
XING ist dann quasi das Hilfsmittel, das Tool eben, dass bei der Vertriebsanbahnung genutzt werden kann. Wer bei XING aber mit der TĂŒr ins Haus fĂ€llt und aggressive Werbung nutzt, wird dort gar nichts erreichen.
Manche Unternehmer und SelbststĂ€ndige nutzen XING ĂŒbrigens eher als Spielerei, als NebenbeschĂ€ftigung. Sie nehmen XING als Verkaufsplattform nicht ernst, nutzen die Möglichkeiten die sich Ihnen bieten nicht aus und sind dann verwundert, wenn andere Personen XING als adĂ€quates Mittel zur Vertriebsanbahnung beschreiben.
Man muss sich also schon mit der Materie befassen und sich sehr genau anschauen, wie XING funktioniert, wie man damit am besten umgeht und welcher Nutzen sich aus den verschiedenen Funktionen und Anwendungen ziehen lÀsst.
Das kann ĂŒbrigens sehr individuell sein: Nicht jeder muss Jobausschreibungen auf XING veröffentlichen, das hat je nach Unternehmen eine ganz unterschiedliche Ausstrahlung.
4. Funktioniert Kundengewinnung auf XING und wenn ja, worauf muss man besonders achten?
NatĂŒrlich funktioniert Kundengewinnung auf XING â wenn man gewisse Regeln beachtet.
Oberste PrioritĂ€t hat auf jeden Fall, niemals mit der TĂŒr ins Haus zu fallen. Aggressive Werbung und Spam sind ebenfalls nicht gern gesehen. Wichtig ist, dass man auch selbst Informationen von sich preis gibt: Deswegen ist ein gut ausgefĂŒlltes Profil auch bedeutsam. Wenn man jemandem schon etwas anbieten möchte, sollte derjenige die Chance haben, sich vorher ĂŒber einen zu informieren.
Kaltakquise war gestern, leere und nichtssagende Profile schrecken potentielle Kontakte definitiv ab und hinterlassen einen sehr schlechten ersten Eindruck. Den ersten Eindruck wiederum bekommt man kaum wieder weg, da ist die Chance dann absolut vertan.
AuĂerdem erwarten die Nutzer von XING einen persönlichen und individuellen Austausch. Reine Massenanschreiben ohne persönlichen Bezug werden schnell gelöscht und hinterlassen auĂerdem noch einen faden Beigeschmack, der sich schlecht wieder ausbĂŒgeln lĂ€sst.
NatĂŒrlich erwartet niemand, dass sich jemand fĂŒr seine 1.000 Kontakte jeweils eine gĂ€nzliche neue Nachricht ausdenkt â ein persönlicher Bezug ergibt sich ja beispielsweise durch die korrekte Ansprache. Kontakte, mit denen ich bereits per “Du” bin, kann ich nicht zwischendurch per “Sie” ansprechen, das geht nun mal nicht. Eine korrekte Ansprache und möglichst noch der Bezug auf ein konkretes Ereignis oder eine passende Gemeinsamkeit lassen sich aber bei jeder Kontaktaufnahme finden.
5. FĂŒr wen eignet sich ein Engagement in XING? Gibt es Branchen und Zielgruppen, die man besonders gut dort erreichen kann? Und wen erreicht man dort eher nicht?
Im Grunde eignet sich XING fĂŒr jeden, der seine geschĂ€ftlichen Kontakte pflegen will. XING ist schlieĂlich nicht grundsĂ€tzlich eine Verkaufsplattform, sondern versteht sich selbst als Business-Netzwerk fĂŒr die Kontaktpflege. Damit ist XING auch fĂŒr alle interessant, die lediglich Kollegen aus frĂŒheren Anstellungen erreichen möchten.
Stark vertreten sind natĂŒrlich Manager, Unternehmer und SelbststĂ€ndige aus so gut wie allen Branchen. Vor allem aus dem Finanzsektor, der Unternehmensberatung und dem Verkauf stammen viele XING-Nutzer. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass sich gerade diese Branchen schon immer gut vernetzen mussten, um profitable Gewinne zu erreichen.
Marketing- und Werbefachleute prĂ€sentieren sich auch gerne auf XING, um damit einen professionellen und vertrauenswĂŒrdigen Lebenslauf an prominenter Stelle online stehen zu haben.
Was man tatsĂ€chlich selten auf XING findet sind Endkunden, XING ist eindeutig eher als Plattform fĂŒr B2B anzusehen. Auch Handwerker finden sich bislang eher selten auf XING, was schade ist. Ăber eine gute Profilseite und entsprechendes Fachwissen in den vielen Gruppen wĂŒrden sich mit Sicherheit viele profitable GeschĂ€ftsbeziehungen, beispielsweise in Form von Handwerkerkooperationen, ergeben.
6. Wie viel Arbeit und Zeit sollte man in XING investieren, damit es sich lohnt?
Die Frage muss ich mit einer Gegenfrage beantworten: Wie viel Arbeit und Zeit will man in neue Kontakte â also potentiell neue Kunden â investieren? Jeder neue Kunde erhöht schlieĂlich den Umsatz, und das ist ja das Ziel jeder Vertriebsanbahnung: Neue Kunden und höhere UmsĂ€tze.
Je nachdem, wie hoch man also die PrioritÀt der Kontaktgewinnung einstuft, kann das ganz unterschiedlich viel Arbeit und Zeit bedeuten.
Ăbrigens gibt es viele hilfreiche Tools, Checklisten und Anleitungen, wie man möglichst effizient XING einsetzen kann. So lĂ€sst sich der Arbeitseinsatz gut optimieren und man behĂ€lt das wesentliche im Blick: die eigentliche Vertriebsanbahnung mit dem Ziel, möglichst viele VerkĂ€ufe zu realisieren.
7. Was sind die hÀufigsten Fehler, die bei der Kundengewinnung in XING gemacht werden?
HĂ€ufig glauben XING-Nutzer, sie mĂŒssten sich nur auf der Plattform registrieren und die Kunden wĂŒrden Ihnen quasi sofort hinterher laufen. Das ist natĂŒrlich falsch, zunĂ€chst muss man etwas von sich selbst geben â meist Informationen, Hinweise, Empfehlungen â bevor man einen Status erreicht hat, der neue Kontakte automatisch anzieht.
Das andere Extrem ist dann, direkt mit der TĂŒr ins Haus zu fallen und beim ersten Kontakt sofort etwas verkaufen zu wollen. Das wird von den Nutzern schlecht aufgenommen und fĂŒhrt definitiv nicht zum Erfolg.
Spam und nutzlose Informationen, beispielsweise ĂŒber das Wetter oder das leckere Mittagessen, sind ebenfalls keine guten Strategien fĂŒr die Kundenbindung auf XING. Solche Spammer werden schnell aussortiert und erreichen dann letztlich niemanden mehr, wenn sie bei allen Kontakten entweder gelöscht, zumindest aber ausgeblendet werden.
Wichtig ist deswegen, immer auch die eigenen Konzepte und Strategien zu ĂŒberdenken. Beispielsweise machen wir bei Nabenhauer Consulting das natĂŒrlich auch: Wir probieren neue Formen der Kontaktansprache aus. Bekommen wir negatives Feedback, dann ĂŒberdenken wir unser Vorgehen und probieren gegebenenfalls etwas ganz anderes aus.
8. Wie knĂŒpft man in XING am besten Kontakte zu potentiellen Auftraggebern?
Die Frage ist etwas schwierig zu beantworten â so einfach ist das ja im Grunde genommen nicht, schon gar nicht stellt man den Kontakt einfach nur mit einer nett formulierten E-Mail her. Besser ist es, sich das PreSales Marketing Konzept nĂ€her anzuschauen und auch anzuwenden. Dabei baut man sich zunĂ€chst einen Expertenstatus auf, tritt quasi als Leuchtturm auf seinem Fachgebiet auf.
Dann findet man einen guten Anlass, um den gewĂŒnschten Kontakt herzustellen. Wichtig ist dabei, dass der anzusprechende Kontakt bereits einmal vom Unternehmen oder seinen Produkten etwas gehört hat. Eine gemeinsame Gruppenmitgliedschaft oder gemeinsame Interessen und Bekannte sind gute AnknĂŒpfungspunkte, um den Kontakt herzustellen. Deswegen ist PreSales Marketing ein breit angelegtes Konzept, dass neben XING auch viele andere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme vorsieht â schlieĂlich begegnen einem interessante potentielle Auftraggeber oder Kunden nicht nur auf XING, sondern auch anderswo.
9. Wie sieht es International aus? Kann man da auch mit XING arbeiten oder bieten sich eher andere Netzwerke an?
FĂŒr den deutschsprachigen Raum, also Deutschland, Ăsterreich und die Schweiz, eignet sich XING hervorragend.
Wer sich dagegen ĂŒberwiegend mit englischsprachigen Kontakten auseinander setzen will, sollte sich eher auf LinkedIn oder bei Facebook umschauen. Das lĂ€sst sich natĂŒrlich auch parallel zu XING machen, wenn sich der Kreis der Zielpersonen sowohl auf deutsch- als auch auf englischsprachigen Plattformen bewegt.
10. Wie sehen Sie die Zukunft von XING?
XING befindet sich aktuell im Umbruch. Es muss sich zu den starken Konkurrenten wie Facebook und LinkedIn hin abgrenzen und attraktiv fĂŒr bestehende und neu hinzukommende Nutzer bleiben. Die Entwicklung wird dabei meiner Meinung nach stark in Richtung Vertrieb und Verkauf gehen â weg von einer reinen Kontaktplattform.
Diese Entwicklung wird dadurch angetrieben, dass viele XING Nutzer noch gar nicht richtig wissen, wie sie XING fĂŒr die Vertriebsanbahnung nutzen können â und dann letztlich das Interesse verlieren und sich enttĂ€uscht abmelden, sobald sich kein sofortiger Erfolg einstellt. Das motiviert das Unternehmen XING natĂŒrlich, bestĂ€ndig Verbesserungen und VerĂ€nderungen vorzunehmen, um so marktfĂ€hig gegenĂŒber den starken Konkurrenten â insbesondere Facebook â zu bleiben.
11. Zu guter Letzt wĂŒrde ich mich ĂŒber Ihre wichtigsten Tipps zur erfolgreichen Arbeit mit XING freuen.
An oberster Stelle steht die Entwicklung eines Business Marketing Konzepts. Erst wenn dieses Konzept steht, lĂ€sst sich auch die weitere Arbeit mit XING und anderen Social Networks richtig planen und durchfĂŒhren.
FĂŒr XING direkt gibt es natĂŒrlich einige wichtige Punkte, auf die ich durch meine langjĂ€hrige Vertriebserfahrung besonderen Wert lege:
- Optimieren Sie Ihr Profil! Das wird gerne schnell und am Rande ausgefĂŒllt, dabei ist das Ihr AushĂ€ngeschild, Ihre groĂe und umfangreiche Visitenkarte. Hier muss alles hinein, was Sie fĂŒr andere Kontakte interessant machen kann: Ein ansprechendes Foto, die relevanten beruflichen Fakten, klare Vorgaben was Sie suchen und bieten und sich von XING erwarten, Auszeichnungen, Preise, Referenzen und natĂŒrlich, ganz wichtig â die Kontaktdaten. Ohne Kontaktdaten kann Sie niemand auf XING oder auĂerhalb erreichen, damit wĂŒrde das ganze System ad absurdum gefĂŒhrt. Wobei hier genau abgewĂ€gt werden muss, welche Kontaktinformationen offen gelegt werden: wenigstens eine geschĂ€ftliche E-Mail-Adresse sollte es schon sein. Eine geschĂ€ftliche Telefonnummer sollte auch vorhanden sein und natĂŒrlich die Unternehmenswebseite. Private Daten kann man individuell freigeben und sollte das auch nur sehr umsichtig tun.
- Gruppen sind kein netter Zeitvertreib auf XING, sondern eine wichtige Basis der PreSales Marketing Strategie fĂŒr automatisierte Vertriebsanbahnung. Ăber Gruppenmitgliedschaften lassen sich nĂ€mlich besonders effizient neue Kontakte generieren, aus denen dann wiederum neue Kunden werden können. Deswegen sollten Sie grundsĂ€tzlich in den fĂŒr Ihre Branche relevanten Gruppen prĂ€sent ein. Noch besser: eine eigene Gruppe grĂŒnden und als Moderator den Expertenstatus verbessern.
- RegelmĂ€Ăige Kontaktpflege gehört natĂŒrlich auch dazu: denn was nĂŒtzen Ihnen 2.000 Kontakte oder mehr, wenn Sie zu keinem dieser Kontakte eine echte persönliche Beziehung aufgebaut haben? Dabei kann eine persönliche Beziehung schon recht einfach hergestellt werden: beispielsweise können Statusmeldungen kommentiert werden, persönliche Nachrichten zu bestimmten AnlĂ€ssen ausgetauscht werden oder Empfehlungen ausgesprochen werden. Das erfordert natĂŒrlich eine ausgefeilte Systematik, um dabei den Ăberblick zu behalten. Genau das wird im PreSales Marketing genauer beleuchtet: wie der persönliche Beziehungsaufbau im einzelnen funktioniert und wie man entsprechend möglichst effektiv Beziehungen aufbaut und pflegt.
- Insgesamt zeigen viele XING-Nutzer viel zu wenig PrĂ€senz, werden in der Masse der Kontakte also gar nicht wahrgenommen. Dabei geht das relativ leicht: ĂŒber Statusmeldungen mit sinnvollen und nĂŒtzlichen Informationen, ĂŒber Antworten auf GruppenbeitrĂ€ge oder eigene erstellte neue GruppenbeitrĂ€ge. Als Moderator können Sie auĂerdem Newsletter fĂŒr die Gruppe verfassen und so regelmĂ€Ăig in Erscheinung treten. Diese PrĂ€senz zahlt sich schnell aus: man wird so schnell als Experte auf seinem Gebiet wahrgenommen, um Rat gebeten und es gibt auch Menschen, die dann explizit um Empfehlungen bitten, was GeschĂ€ftspartner oder bestimmte Produkte angeht. Menschen brauchen Orientierung, die suchen wir uns tagtĂ€glich und sind froh, wenn wir uns nicht stĂ€ndig wegen allem entscheiden mĂŒssen. So ein Gruppenmoderator wird ĂŒbrigens quasi sofort als Experte akzeptiert, sonst wĂ€re er ja kein Gruppenmoderator. Co-Moderatoren haben annĂ€hernd den gleichen Status, bei bestehenden Gruppen sollte man sich also immer um den Posten eines Co-Moderators bemĂŒhen.
- Systematisierung ist auĂerdem ein wichtiger Begriff: ich habe mir zu Beginn meiner Kontaktpflege in XING eine Liste angelegt mit Schlagworten, die ich fĂŒr das taggen von neuen Kontakten verwenden möchte. Auf diese Weise hatte ich schnellen Zugriff auf genau die richtige Teilmenge meiner Kontakte, beispielsweise wenn ich eine bestimmte Information benötigte oder ein bestimmtes Angebot unterbreiten wollte. Inzwischen gibt es dafĂŒr ein simples kleines Tool, das diese zum Teil mĂŒhsame Arbeit automatisch ĂŒbernimmt.
- Ăberhaupt: Tools und kleine Anwendungen erleichtern den Umgang mit XING enorm, Routinearbeiten wie Gruppenmitglieder freischalten und neue Kontaktanfragen beantworten lassen sich so sehr effizient und damit zeitsparend bewĂ€ltigen. Darum geht es ja auch beim PreSales Marketing: wie man möglichst kostensparend und zeiteffizient arbeitet. Wenn man die einzelnen Kontaktkosten und den Arbeitsaufwand senkt, dann lĂ€sst sich der Umsatz umso leichter steigern. Ich konnte den Umsatz in meinen Unternehmen binnen kĂŒrzester Zeit verdoppeln â durch konsequentes PreSales Marketing und durch den Aufbau von persönlichen Beziehungen zu meinen zahlreichen Kontakten.
Danke Herr Nabenhauer
fĂŒr das interessante Interview.
Auch XING ist bei der Kundengewinnung kein SelbstlÀufer. Interessant sind die Parallelen zu erfolgreichen Blogs.
Man sollte der Zielgruppe helfen und nĂŒtzliche Infos bereitstellen. Auf diese Weise baut man sich einen Namen auf und erlangt zumindest bei der Zielgruppe einen gewissen Ruf. Und dann ist es auch einfach Kunden zu gewinnen.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.










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Hallo,
mich wĂŒrde der tatsĂ€chliche soziale Aufwand interessieren, den man betreiben muss, bis man einen echten Kundenkontakt herstellt. Wenn ich tĂ€glich 4 Stunden Zeit investieren muss, damit ich am Monatsende einen neuen Kunden ĂŒber Xing generiert habe, wĂ€re es sicherlich ein MinusgeschĂ€ft. Es ist sicherlich GeschĂ€ftsabhĂ€ngig, wie sehr sich ein solcher Kontakt lohnt, aber ein Hinweis auf ihr GeschĂ€ftsfeld wĂŒrde einen guten Anhaltspunkt darstellen.
Vielen Dank
Marc Nemitz
XING ist ein absolutes âmust haveâ im geschĂ€ftlichen Umfeld. Daran fĂŒhrt einfach kein Weg mehr vorbei, wenn man sich selbst und sein Unternehmen professionell nach auĂen vertreten möchte.
<<< seh ich nicht so
Xing, gibts das auch noch? Ist fĂŒr mich persönlich ein ĂŒberbewertetes Portal voller Selbstdarsteller…sorry aber ist meine Meinung, kann auch den Mitgliedsbeitrag nicht akzeptieren, da stimmt die Leistung einfach nicht.
Handelt es sich hierbei eigentlich um einen bezahlten Post?
Ich betreibe ein B2B Service und bin daher in bzw. auf Xing genau richtig. Ich habe dort schon einige Neukunden gewonnen und kann nur bestÀtigen, es funktioniert gut.
@Lioz die Premium-Mitgliedschaft kostet gerade mal 5 ⏠im Monat, das kann finde ich bei einem Business-Netzwerk vernachlĂ€ssigt werden. Xing zu nutzen ist auf jeden Fall sinnvoller, als sich mit seinen Business-Kontakte bei Facebook oder einem anderen allgemeinen Social Network zu vernetzen. Ich habe auch schon einige neue Kontakte ĂŒber Xing hergestellt, die ich ansonsten ncht kennengelernt hĂ€tte.
Guten Tag zusammen!
Also es ist kein bezahlter Post. Wobei auch unabhĂ€ngig davon: was wĂŒrde es Ă€ndern? Entscheidend ist doch eher: nĂŒtzt mir diese Info etwas oder nicht?
Im ĂŒbrigen: fĂŒr die Tagesschau bezahlen Sie doch auch (ĂŒber die RundfunkgebĂŒhren)…
Die Herangehensweise: was kostet mich… ist zwar denkbar. Aber besser ist es: was bringt es mir… als erste Frage zu beantworten. Also was bringt mir ein gewonnener Kunde an Lifetime Value – also welchen Umsatz macht ein Kunde bei mir durchschnittlich, solange er mein Kunde ist.
Wenn ich diesen Wert habe â dann weiĂ ich doch erst, welchen Aufwand ich fĂŒr Kundengewinnung betreiben kann.
Den Faktor 4h Zeit und dann zu sagen =MinusgeschĂ€ft kann keine Berechnungsgrundlage sein. Angenommen man rechnet einen Stundenlohn von 8,00 ⏠= Aufwand 32 ⏠– dann sage ich doch weitestgehend vom Produkt: super Deal.
Oder wĂŒrden Sie es abstreiten, dass wenn ein GeschĂ€ft ĂŒber mehrere tausend Euro mit o.g. Aufwand zustande kommt, dass es kein tolles GeschĂ€ft ist?
Ăblicherweise ist es so, dass Sie im Business to Business je Auftrag ja mehr als 32 ⏠Aufwand haben (an o.g. Bsp. und selbst bei einem Stundenlohn von 50 ⏠haben Sie auch meist mehr als 200 ⏠Lifetime Value je Kunde). Also daher: zuerst âKundenwertâ und dann den Aufwand in Relation setzen.
Dann bitte auch noch ein Hinweis: ich selbst habe fĂŒr manche Kunden (der Kanal ist jetzt völlig egal wie diese gewonnen wurden) Jahre(!) gebraucht. Unterm Strich muss es sich rechnen, nicht anhand des Aufwandes.
Aber eines denke ist an dieser Stelle noch im voraus klar zu machen: wenn ich nicht bereit bin knapp 80 âŹ/Jahr zu investieren bereit bin (und jetzt auch wieder ganz egal welcher Kanal) um potentielle Kunden zu gewinnen. Dann brauche ich mit Unternehmer sein doch auch gar nicht anfangen, oder?
Wenn jemand ĂŒber XING keinen Erfolg hat im Business â dann ist doch das Portal nicht âSchuldâ, sondern vielleicht weiĂ âichâ einfach nicht, wie ich es benutzen soll. Ich persönlich lerne immer gerne von denjenigen die zeigen, wie es funktioniert. Von denjenigen zu lernen, wie es nicht funktioniert erspare ich mir lieber, denn was wĂŒrde es da fĂŒr einen Sinn machen?
Oder anders ausgedrĂŒckt: solange es Beweise gibt, wie etwas geklappt hat â darauf vertraue ich. Aber ich kann natĂŒrlich auch immer wieder GrĂŒnde suchen â und natĂŒrlich auch finden: warum klappt etwas nicht (das ist so wie mit der Glas voll/Glas leer Theorie) â in beiden FĂ€llen kann ich recht haben.
Das Unternehmertum beginnt zuerst im Kopf. Und dann in der Umsetzung.
Gruss Robert Nabenhauer
Ich kann auch nur bestÀtigen das Xing ein absolut Pflicht Portal ist. Mich haben schon öfters potenzielle Kunden dort angesprochen.