Versicherungen für Selbständige – Teil 12. Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz

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Wie vieles im Leben, birgt auch die Selbständigkeit Risiken.

Gegen eine ganze Reihe von Risiken kann man sich durch Versicherungen absichern.

Doch welche Versicherungen sind für Existenzgründer und Selbständige wirklich sinnvoll oder sogar notwendig?

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[Übersicht der Artikel-Serie “Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz“]

Versicherungen für Selbständige

Als ich mich selbständig gemacht habe, spielte das Thema Versicherungen natürlich auch eine wichtige Rolle.

Ich bin da schon eher der Typ, der zumindest die existenziellen Risiken absichern möchte, auf der anderen Seite aber auch nicht jede noch so unwahrscheinliche Gefahr “überversichern” muss.

Und trotzdem habe ich Fehler gemacht. Meine Erfahrungen und Tipps für wichtige und eher optionale Versicherungen findet ihr im Folgenden.

Wichtige Versicherungen

Unter den wichtigen Versicherungen habe ich all jene aufgelistet, die meiner Meinung nach von den allermeisten oder sogar allen Existenzgründern und Selbständigen abgeschlossen werden sollten.

Es handelt sich entweder um Pflichtversicherungen, wie z.B. die Krankenversicherung oder um Absicherungen gegen existenzielle Risiken. Also Risiken, welche die eigene Existenz bedrohen können.

  • Krankenversicherung
    Die Frage “Braucht man eine Krankenversicherung?” habe ich erst vor kurzem recht ausführlich hier im Blog behandelt.

    Mal ganz abgesehen davon, dass man durch eine Krankheit/Verletzung sehr hohe finanzielle Kosten haben kann, ist die Krankenversicherung* mittlerweile Pflicht.

    Ob man sich für einen Verbleib in der gesetzlichen Krankenversicherung* oder für den Eintritt in die private Krankenversicherung entscheidet, will gut überlegt sein. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

    Deshalb gilt es sich zu informieren und Vergleichsangebote einzuholen.

  • Berufsunfähigkeit
    Fast ebenso wichtig und meiner Meinung nach unverzichtbar ist die Berufsunfähigkeitsversicherung*. Der Staat hat die Versorgung bei Erwerbsunfähigkeit drastisch eingeschränkt, so dass man nur noch eine Mini-Rente bekommt, die kaum zum Leben reicht.

    Bei der Berufsunfähigkeit gibt es vom Staat überhaupt nichts mehr und deshalb ist es sehr wichtig, dass man diese verhältnismäßig günstige Versicherung auf jeden Fall abschließt. Diese sorgt dafür, dass man später, wenn man den eigenen Beruf nicht mehr ausführen kann, eine lebenslange Rente erhält.

    Allerdings sollte man auch hier genau vergleichen, da es einige Klauseln gibt, wie z.B. das “Abstrakte Verweisungsrecht”, welche später durchaus Probleme bereiten können.

  • Lebensversicherung
    Bei den Lebensversicherungen unterscheidet man in kapitalbildende Lebensversicherung* und Risiko-Lebensversicherung*.

    Erstere ist teurer, da man neben der finanziellen Absicherung im Todesfall zusätzlich auch eine Auszahlung der Versicherungssumme erhält, wenn man nach Ablauf der Lebensversicherung noch lebt. Deshalb nutzen viele die kapitalbildende Lebensversicherung auch als Altersvorsorge.

    Die Risiko-Lebensversicherung hat dagegen nur das Ziel, im Todesfall die Hinterbliebenen finanziell abzusichern. Stirbt man während der Versicherungszeit nicht, bekommt man auch kein Geld zurück. Dafür sind die Beiträge aber auch sehr gering.

    Wer also für das Alter vorsorgen will und mehr Geld zur Verfügung hat, wählt eine kapitalbildende Lebensversicherung. Wer als Existenzgründer wenig Geld hat und wirklich nur das Risiko des eigenen Todes für die Angehörigen absichern will, der wählt die Risiko-Lebensversicherung.

  • private Haftpflicht
    Wer anderen Schaden zufügt, haftet dafür grundsätzlich in unbegrenzter Höhe. Das könne kleine Dinge sein, wie eine kaputte Fensterscheibe, aber auch größere Schäden.

    Und wer Personenschäden verursacht, sitzt richtig in der Klemme.

    Eine private Haftpflicht* ist relativ günstig und sichert im Fall der Fälle die eigene Existenz.

  • Private Altersvorsorge
    Viele meiner Leser sind noch recht jung und der eigene Lebensabend ist noch sooooo weit weg. Doch auch als junger Mensch sollte man bedenken, dass man irgendwann alt ist und man vielleicht auch nicht bis ans Lebensende arbeiten will.

    Hier kommt für Selbständige die private Altersvorsorge* ins Spiel. Man kann zwar weiter in die gesetzliche Altersvorsorge einzahlen, aber das ist verhältnismäßig teuer und wer weiß schon, was man in 30 Jahren von der gesetzlichen Rente noch zu erwarten hat.

    Man sollte auch nicht den Fehler machen und erstmal auf bessere Zeiten warten. Ich kenne einige Selbständige, die die Kosten für die Altersvorsorge in jüngeren Jahren nicht tragen wollten und nun um die 50 sind. Wer dann noch eine private Altersvorsorge abschließen will, zahlt im Monat mehr ein, als er später im Monat raus bekommt.

    Hier gilt also, je jünger man eine private Altersvorsorge abschließt, umso günstiger. Und man sollte nicht vergessen, dass 1.000 Euro heute in 30-40 Jahren deutlich weniger wert ist.

Optionale Versicherungen

Neben den oben genannten Versicherungen, die meiner Meinung nach zwingend notwendig sind, gibt es noch eine Menge weiterer Versicherungen.

Man sollte hier genau überlegen, was für einen notwendig ist und was nicht. Für manche Selbständige und Unternehmer sind bestimmte Versicherungen sinnvoller als für andere.

  • Betriebs-Haftpflicht

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    Für Selbständige im Netz ist diese Versicherung weniger wichtig. Wer aber einen Betrieb und Mitarbeiter hat, haftet für Schäden, die durch die berufliche Tätigkeit und die Mitarbeiter verursacht wurden. Manche Berufsgruppen müssen sogar einen Betriebs-Haftpflicht abschließen.
  • Rechtsschutz
    Wer viel mit anderen Firmen und Kunden zu tun hat, der sollte über eine Rechtsschutzversicherung* nachdenken. Die Gefahr vor Gericht zu müssen oder sonstwie in rechtliche Konflikte zu geraten ist in Deutschland nicht gerade gering. Mit einer Rechtsschutzversicherung ist man auf die Anwaltskosten jedenfalls gut vorbereitet.
  • Unfallversicherung
    Ebenso wie Krankheiten, ignorieren vor allem auch jüngere Gründer die Gefahr durch einen Unfall in Existenznot zu geraten. Unfälle passieren aber heutzutage sehr häufig und das nicht nur auf der Straße. Gerade auch im Haushalt, in der Freizeit und im Büro passiert sehr viel. Eine Unfallversicherung* ist da anzuraten.
  • Krankenhaustagegeld-Versicherung
    Ich habe auch eine Krankenhaustagegeld-Versicherung*. Diese zahlt nach einem wählbaren Zeitraum einen täglich Betrag, so lange man im Krankenhaus liegt. Dies ist natürlich besonders bei Selbständigen interessant, die Dienstleistungen anbieten und wo der eigene Ausfall gleichbedeutend mit dem Ausfall der Einnahmen ist.
  • Krankentagegeld-Versicherung
    Die Krankentagegeld-Versicherung* ist die Alternative zur Lohnfortzahlung bei Angestellten. Man bekommt hier täglichen einen Betrag, wenn man krank ist, auch wenn man nicht im Krankenhaus ist. Allerdings meist erst ab einem bestimmten Tag, also nicht sofort, wie das bei Angestellten ist.

    Diese Versicherung ist teurer als die Krankenhaustagegeld-Versicherung. Je eher man das Krankentagegeld erhalten will, umso teurer wird es. Und gerade Selbständig im Netz arbeiten eigentlich immer, wenn sie “nur” so krank sind, dass sie zu Hause bleiben können.

  • Autoversicherung
    Wer als Selbständiger viel unterwegs ist, der braucht sein Auto natürlich. Eine Auto-Versicherung* macht da natürlich vor allem Sinn, wenn man ein recht neues Auto hat. Wer es sich also nicht leisten kann, ohne Auto seine Selbständigkeit auszuüben und sich auf die Schnelle auch kein neues leisten könnte, der sollte eine Autoversicherung auf jeden Fall in Betracht ziehen.
  • Gewerbeversicherung
    Dies ist ein sehr komplexes Thema und umfasst viele Einzelversicherungen. Je nach Branche und eigener Situation kann eine Gewerbeversicherung* Sinn machen, um z.B. Produktionsausfälle oder anderes abzusichern. Die Betriebs-Haftpflicht zählt auch zu den Gewerbeversicherungen.

    Hier sollte man sich auf jeden Fall vom Profi beraten lassen, um am Ende nicht falsch versichert zu sein.

  • Berufsgenossenschaft
    Man kann sich übrigens auch über die Betriebsgenossenschaft versichern lassen. Dann ist man gegen einen Arbeitsunfall abgesichert. Es gibt auch Verletztengeld und Fall der Fälle sogar eine Rente.

    Für “Büro-Arbeiter” ist das sehr günstig, aber oft auch gar nicht notwendig. Ich habe das jedenfalls mittlerweile gekündigt.

  • Arbeitslosenversicherung
    Über die Arbeitslosenversicherung habe ich hier im Blog ebenfalls schon ausführlich berichtet. An sich eine gute Idee, aber durch aktuelle Gesetzesänderungen nicht mehr ganz so günstig.

    Hier muss jeder für sich selbst einschätzen, wie groß das Risiko des Scheiterns und der Arbeitslosigkeit ist.

weitere Versicherungen

Es gibt neben den genannten Versicherung natürlich noch viele weitere.

Diese sind aber für die meisten Existenzgründer und Selbständigen nicht so wichtig. Man sollte sich im Einzelfall aber durchaus mal bei der einen oder anderen Versicherung informieren, welche speziellen Versicherungen es gibt. Das kann im Einzelfall durchaus sinnvoll sein.

In der Regel kommt man allerdings mit den wichtigen Versicherung plus den gewünschten optionale Versicherungen sehr gut zurecht. Als Selbständiger im Netz ohne Mitarbeiter ist das in der Regel ausreichend.

Achtung bei der Wahl der Versicherung

Es ist sehr wichtig, dass man sich informiert und mehrere Angebote einholt. Nur durch neutrale Informationen und Vergleichsangebote kann man sicher sein, dass man nicht übervorteilt wird.

Also bitte das Thema Versicherungen nicht nebenbei abhandeln und auch immer das Kleingedruckte lesen, auch wenn es nicht einfach ist und dauert.

Ich werde demnächst für die wichtigsten Versicherungen auch nochmal konkrete Tipps und Hinweise zur Auswahl und Beurteilung geben.

Fazit

Viele Existenzgründer sehen Versicherungen vor allem als Kostenfaktor. Und natürlich verstehe ich das auch, da man zu Beginn der Selbständigkeit wirklich gut mit seinem Geld rechnen muss.

Man sollte sich allerdings genau überlegen, welche negativen Folgen Krankheiten, Unfälle, Berufsunfähigkeit und andere, leider zum Leben gehörende Situationen haben können.

Ich empfehle auf jeden Fall die Absicherung von existenzbedrohenden Risiken.

So geht es weiter

In Teil 13 der Artikelserie Schritt für Schritt in die Selbständigkeit im Netz geht es um “Kosten“. Welche Kosten kommen auf Selbständig im Netz zu und wie beziehe ich diese z.B. in meine Preiskalkulation mit ein.


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Kommentare

  1. meint

    Hey Peer, mal etwas Offtopic, kennst Du eine gute Seite zur Selbständigkeit für Schweizer in der Schweiz? Also klar finde ich bei Google die eine oder andere Seite, aber würde gerne von Dir eine Empfehlung hören, wenn Du denn eine hast! :-) Danke bereits jetzt!

  2. meint

    Wozu eine Lebensversicherung, Altersverfürsorge?

    Ein Beispiel: Ein Bekannter von mir hat eine Lebensversicherung seit 20 Jahren, kurz nach der Wende abgeschlossen. Durch den (T)Euro und der allgemeinen Inflationsrate ist die vereinbarte Endsumme nach 30 Jahren eingezahltem Geld fast nur noch 40% wert, von den erst 100%.

    Also wer in eine garantierten Rente investiert, macht zwangsläufig ein mieses Geschäft und das wissen die Betreiber auch alle. Keiner weiß, wie sich die wirtschaftliche Lage in 30 Jahren entwickelt. Inflation kommt so oder so – mal mehr, mal weniger.

  3. meint

    @ Nathanael
    Leider nicht. Da kenne ich mich nicht so gut aus.

    @ Webdesign
    Das werde ich in einem separaten Artikel näher beleuchten.

    @ Daniel
    Dafür werden aber auch die Beiträge “geringer”, unterliegen also der Inflation. Deshalb sollte man eben am Anfang nicht zu niedrig beginnen und am besten eine Altersvorsorge wählen, bei der man die Beiträge anheben kann.

  4. meint

    Die Unfallversicherung kommt mir etwas zu gut weg bei dir. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist, wie von dir erwähnt, wesentlich wichtiger, da sie nicht nur bei Unfällen zahlt, sondern auch, wenn man wegen einer Erkrankung nicht mehr arbeiten kann. Und wenn man die hat, ist eine Unfallversicherung eigentlich unnötig.

  5. meint

    Also meiner Erfahrung nach, bekommt man eine BU nur dann, wenn man nicht jedes Zipperlein angibt. ;-)
    Klar sind Versicherungen wichtig, aber gerade in Deutschland kann man es auch mal schnell übertreiben.

  6. meint

    Oh schön. Ein Artikel, der meiner Materie entspricht. :lol:

    @Sebastian: Alles wonach der Versicherer schriftlich fragt, sollte wahrheitsgemäß beantwortet werden, ansonsten könnte es eine vorvertragliche Anzeigenpflichtsverletzung sein und du bekommst im schlimmsten Fall gar nichts. Gerade bei einer BU sollte man da schon drauf achten.

    @Webdesign
    Kommt drauf an, was du für einen Betrieb führst

    Eine Lebensversicherung würde ich heute gar keinem mehr so wirklich empfehlen. Lieber eine Risikolebensversicherung. Die Höhe sollte ungefähr das monatliche Netto mal 100 betragen.
    Also bei 2000 € Netto = 200.000 € Versicherungssumme.

    Kleiner Hinweis noch zur BU. Die Verweisbarkeit sollte ausgeschlossen sein. Warum?
    Bsp. Selbstständig als Handwerker und man wird Berufsunfähig, dann kann der Versicherer jetzt übertrieben gesagt einen dazu verdonnern zu Hause Kugelschreiber zusammen zu setzen.

    Gruß
    Steffen

  7. meint

    Hallo Steffen,

    das ist mir schon bewusst und ich habe das immer wahrheitsgemäß gemacht. Die Versicherungsvertreter wollten das immer unter den Tisch fallen lassen: “Naja, wenn der Heuschnupfen bei Ihnen nicht soo schlimm ist”… ;-)

  8. meint

    Hi,

    habe mal eine Frage, reicht eine private Rechtsschutzversicherung oder gibt es da Unterschiede? Und wenn ja, von welchen Beträgen sprechen wir?

    Zur betrieblichen Haftpflicht sollte man sich auch ein paar Gedanken machen und vor allem ganz genau rechnen. Wer nur ein paar Rechner repariert, muss nicht unbedingt eine Versicherung für 2000.- € im Jahr abschließen. Selbst wenn etwas passiert kommt man kaum auf die Versicherungssumme.

    mfG

    Marc

  9. meint

    @Marc

    bei der Rechtsschutzversicherung muss man auch als Selbstständiger darauf achten. Private Rechtsschutzversicherung, da sagt das Wort “Privat” eigentlich schon alles. Dort sind in den meisten Fällen nur Sachen aus Nichtselbstständiger Arbeit versichert.

    @Sebastian

    ja gibt leider immer schwarze Schafe unter allen Berufsgruppen, nur bei den Versicherungsvertretern bleibt es am längsten Hängen, das schlechte Image.

  10. meint

    @ Peer:
    Soweit gebe ich dir recht. Aber darum ging es mir nicht wirklich. Lass uns mal hier eine richtig derbe Inflationszeit kommen. Dann lachen sich die ganzen Anbieter von Altersfürsorge, Rentenversicherungen, Lebensversicherungen, etc. ins Fäustchen. Keiner kann sagen, was in vielen Jahren sein wird. Und wenn man derzeit mitbekommt, wie es vielen europäischen Nationen und der USA geht, ist eine baldige höhere Inflation nicht auszuschließen und die Endsumme, die man herausbekommt, ist daher in keinsterweise mehr Lebensunterhaltungsfähig bzw. das nicht mal im Ansatz.

    Böse Zungen könnten sagen, das uns unser Vater Staat sowieso immer unterstützt. Denn wenn sich einige Hartz IV-Empfänger über 5.000 Euro ansparen dürfen und einige auch tun, wozu dann Vorsorgen, wenn man es an anderen Stellen sowieso bekommt, ohne etwas einzuzahlen? (Sorry, für kleines Themenabschweifen.)

  11. meint

    @ Daniel
    Wieso sollten die Anbieter dann lachen. Sie investieren das Geld ja auch nur weiter und leiden genauso unter der Inflation.

    Ich kann diese ganze Panikmache von Inflation etc. nicht mehr hören. Keiner ist daran interessiert und ich bin mir sicher, dass es keinen Zusammenbruch geben wird, den auch die liebe Presse gern immer wieder herbei reden will.

    Und deine Logik stimmt auch bei den 5.000 Euro nicht. Was sind die denn dann noch wert, wenn es zur Inflation kommt und wie weit kommt man dann mit Hartz 4?

    Ich würde mich zumindest über meinen Hauskredit freuen, der dann deutlich günstiger werden würde. ;-)

    Aber ich glaube nicht dass es dazu kommt. Der einzige Grund für den Börsenrutsch aktuell ist doch einfach das Wissen der Anleger, dass die Staaten nun sparen müssen und weniger Aufträge von der öffentlichen Hand an die Firmen gehen. Und das bedeutet einfach nur weniger Profit.

  12. Klaas meint

    Der Artikel ist leider sehr oberflächlich. Sätze wie: “…der sollte eine Autoversicherung auf jeden Fall in Betracht ziehen.” sind nutzlos. Was ist eine Autoversicherung? Eine Autohaftpflicht ist Pflicht. Steht da aber nicht.

    Was ist mit Berufshaftpflict? Mit Vermögensschadenshaftpflicht? Wieso ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung günstig mit rund 50 bis mehr als 100 Euro im Monat? Bei der Berufsunfähigkeit fehlen Fakten – der Staat springt kaum noch ein, stimmt, aber es gibt noch Ansprüche bei Erwerbsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit.

    Wem nützen solche Halb-Informationen? Sorry, aber hier hat doch nur die SEO-Hälfte des Kopfes geschrieben. Schade.

  13. meint

    Lebensversicherungen und auch private Rentenversicherungen sind eigentlich seit langen ein Verlustgeschäft und dies nicht erst seit Einführung des Euros. Ich bin zwar auch kein Freund vom Euro kann aber diese ewige “hätten wir noch die gute alte D Mark so würde uns es sicherlich viel besser gehen” nicht mehr hören.

    Leute die dies nur immer pauschal wiederholen bewegen sich meine Meinung nach auf denn gleichen Qualitätsniveau wie die Bild Zeitung.

    Zu Inflation.

    Sicherlich wir haben derzeit eine Inflationsrate von rund 3%. Betrachtet man die wahren Produkte des täglichen Einkaufs (hier vor allen Lebensmittel) so dürfte diese Quote auch bei knapp 10 % liegen.

    Nur hatte Deutschland in die 70er sehr oft eine Inflationsrate von mehr wie 5%. Damals sind wir auch nicht untergegangen und werden es jetzt auch nicht.

    Dann zum Hartz 4 Empfänger und sein Schonvermögen von bis zu 5000 Euro.

    Ja es stimmt jeder Hartz 4 Empfänger darf bis zu 5000 Euro an Vermögen haben und bekommt trotzdem Unterstützung. Nur ehrlich gesagt wie lange würde diese 5000 Euro reichen wenn der Betroffene erst diese auf brauchen müsst bevor ein Cent kommen würde?

    Meist nur ein paar Monate. Also schon wieder ein Satz von Leuten die oft gar nicht erst denken bevor sie was schreiben.

    Dann zum Einwand ” ich sorge dann halt nicht fürs Alter vor weil der Staat wird mir eh nicht hungern lassen”.

    Dies stimmt und gerade aus diesen Grund gibt es die Grundsicherung im Alter. Sozusagen eine Art Hartz 4 für arme Rentner.

    Nur wie hoch ist diese Grundsicherung?

    Aktuell beträgt diese für eine Alleinstehende gerade einmal 630 Euro im Monat. Verheiratet bekommen rund 850 Euro.

    Auf diesen Betrag wird die eigene Ansprüche aus die Altersversorgung aufgestockt. Aber es gibt dann eigentlich nichts mehr extra dazu, Höchstens noch ein wenig Wohnungsgeld wobei hier eher dann nur gezahlt wird wenn man in eine Gegend wohnt wo die Mieten eh recht hoch sind z.B München.

    Die Großteil der Empfänger von Grundsicherung im Alter müssen dann mit die insgesamt 630 Euro im Monat auskommen. Davon muss dann alles bestritten werden.

  14. Christian Peter meint

    Danke für den tollen Artikel. Ich lese sehr gerne hier, so kann ich etwas für mein Blog der noch am Anfang steht erlernen

  15. meint

    Ich habe noch immer das Problem, dass ich noch keine Rechtsschutzversicherung finden konnte, die auch Blogger irgendwie mit auffasst bzw. die Gefahr die beim Bloggen entstehen kann (Meinungen, Abmahnunge, etc.) aufgreift.

  16. meint

    Das Thema kenne ich nur zugute. Leider wurden mir immer sündhaft teure Versicherungspakete als Rechtschutz angeboten. Toller Artikel übrigens!

  17. meint

    Ich würde hier auf jeden Fall auch noch eine Risiko-Lebensversicherung mit aufführen, insbesondere dann, wenn die Selbstständigkeit auch über Fremdkapital (auch bei Teilweise) finanziert wird.

  18. Tim meint

    Moin,

    ALS Einzelunternehmer haftet man ja mit dem Privatvermögen. Kann man mit einer betrieblichen Haftpflicht eine Absicherung zB gegen 2.000 Euro Abmahnungen schaffen? Welcher Versicherer versichert solche Online Gewerbe also Affiliate und so? arag konnte Mir kein Angebot machen.

  19. meint

    Da macht meiner Meinung nach wohl eher eine Rechtsschutzversicherung Sinn. Schließlich will man sich dagegen wehren.

    Ist die Abmahnung berechtigt, zahlt sicher keine Versicherung.

  20. meint

    Hallo zusammen
    Also erst einmal super Thema und zu gleich ein sehr wichtiges Thema
    Leider gibt es sehr viele Versicherungen und Versicherungssparten
    Die man absichern kann die frage is halt was man wirklich brauch
    Also als selbstständiger ist natürlich ein PKV, Berufsunfähigkeit und eine Rechtschutz
    Die Grundsäulen die man haben sollte.
    Natürlich spielt der Aspekt Kosten ne ganz wichtige rolle
    Daher sollte man aufjedenfall immer vorher vergleichen

  21. meint

    Im Bereich Firmenversicherungen ist m.E. vor allem die Betriebshaftpflicht wichtig. Privat natürlich die Krankenversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung. Daneben sollte man auch als Selbständiger früh mit der Altersvorsorge beginnen.

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