Kann man vom Bloggen leben?

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Das heutige Webmaster Friday Thema “Bloggen als Beruf?” nehme ich zum Anlass, die Frage “Kann man vom Bloggen leben?” in diesem Artikel zu beantworten.

Das Internet hat die Berufswelt stark verändert und was vor ein paar Jahren noch undenkbar und nur als Kuriosität aus den USA bekannt war, ist nun auch in Deutschland Realität.

Es gibt viele Blogger, die vom Bloggen leben können. Auch deutsche Blogger.

Doch wie einfach ist das und was sind die Vor- und Nachteile?

Zudem gibt es Tipps, wie man das Bloggen zum Beruf machen kann.

Kann man vom Bloggen leben?

Grundsätzlich lautet die Antwort “Ja”, allerdings kommt hier natürlich auch ein großes “Aber”.

Jeder der diese Frage stellt sollte sich im Klaren darüber sein, welche Konsequenzen die Frage hat.

Wer mit einem Blog Geld verdienen und sogar davon Leben will, muss auch mit einer entsprechenden Business-Einstellung ans Bloggen gehen.

Wer allerdings wie ein Hobby-Blogger herangeht, aber wie ein Profi verdienen will, der braucht sich nicht zu wundern, wenn es nicht klappt.

Kann man vom Bloggen leben?Und natürlich sollte auch klar sein, dass nicht jeder, der einen Blog startet, auch davon leben kann.

Tausende Blogs werden jeden Tag neu erstellt und es bedarf viel Arbeit, Engagement und Know How, um einer der (verhältnismäßig) wenigen zu sein, die damit genug zum Leben verdienen.

In der rechten Grafik sieht man eine Auswertung von problogger.net, die zwar schon älter ist, aber gut zeigt, dass die meisten doch eher wenig verdienen.

Der Großteil verdient ein Taschengeld, welches sicher nicht zum Leben reicht. Aber es gibt eben auch Blogger, die gut bis sehr gut davon leben können.

Ich selber habe vor einer Weile hier im Blog eine Umfrage unter 93 Bloggern durchgeführt.

Auch da war das Bild ähnlich. Der Großteil der Blogger hat eher wenig verdient, aber ein gewisser Teil kann davon leben.

Das sieht auch auch bei meinen monatlichen Blog-Einnahmereports.

Geld verdienen verboten?!

Ein große Hürde, um mit Blogs Geld zu verdienen, ist die Blogosphäre selber.

Blogs sind in ihrem Ursprung reine Hobby-Projekte und als die Blogosphäre entstanden ist, ging es vor allem um Werte, Ideale, freie Meinung etc.

Und das ist in großen Teilen auch heute noch so. Die meisten Blogs sind unkommerziell.

Entsprechend stark ist der Gegenwind, der Bloggern ins Gesicht bläst, wenn sie anfangen Werbung, AdSense oder Affiliate Links einzubauen.

Es hängt natürlich auch stark vom Thema und der dort vorhandenen Community ab. Aber für viele scheint das Motto “Geld verdienen mit Blogs” verboten zu sein.

Ich denke allerdings, dass es sehr gut möglich ist, dass die Blogosphäre weiter existiert, auch wenn einige Blogger Geld verdienen wollen. Man sollte sich zudem darüber im klaren sein, dass z.B. ich zwar WordPress benutze und der Grundaufbau von “Selbständig im Netz” einem Blog entspricht.

Aber ich sehe SiN eher als Info-Magazin mit Community-Features an. Insofern sehe ich mich auch nur bedingt als Teil der Blogosphäre. Nach meiner Erfahrung hat dieser Gegenwind aber auch schon nachgelassen. Vor ein paar Jahren gab es da deutlich mehr Kritiker.

Pro und Contra

Welche Vor- und Nachteile bringt es mit sich, wenn man mit einem Blog nicht nur Geld verdienen, sondern davon leben möchte.

Vorteile

  • Man ist selber für alles verantwortlich und kann seine Vision zu 100% umsetzen.
  • Das Web bietet noch immer viele gute Möglichkeiten, einen erfolgreichen Blog aufzubauen, auch wenn das manche anders sehen.
  • Ein hochwertiger Blog stellt eine gute und stabile Einnahme-Quelle dar, die gegenüber anderen Online-Verdienst-Methoden auch langfristig verlässlich ist.
  • Ein Blog ist immer stark mit dem Blogger verbunden, so dass es für die Konkurrenz auch nicht so einfach ist, eine Alternative anzubieten. Zumal Stammleser ein großer Vorteil sind.
  • Für einen Blog bieten sich viele verschiedene Einnahmequellen an, so das man sich ein relativ sicheres und stabiles Einkommen aufbauen kann.

Nachteile
Blogs werden aber nicht von allen als ideale Business-Grundlage angesehen. Und Blogs haben durchaus Nachteile.

  • Es dauert recht lange, bis man einen Blog soweit aufgebaut hat, dass man davon leben kann.
  • Für die Konkurrenz ist es recht einfach einen Blog zu kopieren, aber wenn es sicher nicht so einfach ist aufzuholen.
  • Blog-Leser, gerade Stammleser, muss man sehr vorsichtig und subtil monetarisieren.
  • Man steht selber in der Schusslinie als Blogger.
  • Einen Blog zu verkaufen ist nicht so einfach, da der Blogger stark damit verbunden ist.

Natürlich gibt es noch weitere Vor- und Nachteile. Klar sollte dabei geworden sein, dass es sicher kein schneller Weg zum Reichtum ist.

Gibt es einfachere Wege?

Ich finde diese Frage schon grenzwertig. Wenn ich jemanden fragen höre, ob es einen “leichteren” Weg gibt, dann zeigt mir das meist schon, dass es dort keine Leidenschaft gibt, sondern jemand will nur mit möglichst wenig Aufwand möglichst schnell Geld verdienen.

Ich würde sagen, dass es keinen seriösen und langfristig stabilen Weg gibt, der pauschal einfacher ist als andere.

Stattdessen kommt es sehr darauf an, welche Qualitäten und Interessen man selber mitbringt. Wer nicht gern schreibt, für den gibt es sicherlich “einfachere” Geld verdienen Methoden als zu bloggen.

Ich für meinen Teil schreibe gern und viel. Ich würde für mich selber Bloggen als “einfachen” Weg beschreiben und andere Business-Modelle im Web als schwieriger. Für mich persönlich wohlgemerkt.

Deshalb ist es wichtig, dass man den für sich selbst richtigen Weg findet. Wirklich einfach ist aber keiner.

Tipps um vom Bloggen zu Leben

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man mit einem Blog nicht über Nacht reich wird.

Aber langfristig kann man auch von einem Blog leben. Dazu ein paar persönliche Tipps:

  • Man sollte eine Leidenschaft für das Thema besitzen, über das man bloggen will. Sonst wird man aus seiner Nische nicht heraus stechen und irgendwann die Lust verlieren.
  • Ein Blog lebt von hochwertigen und regelmäßigen Inhalten. Man braucht einen langen Atem und muss gern schreiben.
  • Das Blog-Thema sollte gute Möglichkeiten mitbringen es zu monetarisieren. Wenn es zu dem Thema kaum Firmen, keine Partnerprogramme und nur wenige 5 Cent AdSense-Anzeigen gibt, wird es schwer davon zu leben.
  • Man sollte nicht primär als Geld denken, um Geld zu verdienen. Stattdessen sollte man vor allem an die Leser denken und wie man diesen hochwertige Inhalte bieten kann, die sie sonst nicht finden.
  • Ohne Vermarktung geht auch beim Bloggen nichts. Deshalb sollte man immer die Werbetrommel rühren und alle Online-Möglichkeiten wie Social Networks etc. nutzen.
  • Und man sollte nicht vergessen, dass man als selbständiger Blogger auch Krankenversicherung, ggf. Rentenversicherung, Einkommenssteuer etc. bezahlen muss.
Fazit

Kann man vom Bloggen leben? Ja.
Ist es einfach? Nein.

Aber es ist auch nicht einfach, einen erfolgreichen Online-Shop zu starten und es ist auch nicht einfach, sofort von Affiliate-Websites zu leben.

Wem das Schreiben aber liegt und wer ein Lieblingsthema hat, das sich auch noch gut monetarisieren lässt, der hat bei ausreichend Engagement und viel Ausdauer gute Chance, davon leben zu können.


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Kommentare

  1. meint

    Sehr guter Artikel, der den Namen auf den Kopf trifft. Ich beispielsweise WÜRDE gerne von meinem Blog leben (oder zumindest zu großen Teilen), kann es aber nicht, da ich Vollzeit dafür arbeiten müßte, um die Inhalte zu liefern und nicht nur in der ohnehin schon spärlichen Freizeit.

    Hätte ich beispielsweise einen kleinen Lottogewinn mit dem ich sagen wir mal ein Jahr vollzeit nur für mein Blog arbeiten könnte, denke ich, daß ich mich damit durchaus vielleicht sogar selbständig machen könnte… Aber es ist ein langer Weg – genau, wie du schreibst.

  2. meint

    Das mit dem langen Atem stimmt, den habe ich. Mein Blog existiert jetzt drei Jahre. Ich verdiene damit einiges an Partnerprogrammen, das Geld stecke ich sofort wieder in die Weiterentwicklung des Blogs. Ich generiere aus meinem Blog Aufräge und bin schon sehr bekannt in der Coachingszene. Auch schreibe ich Fachartikel für Fachzeitschriften. Ohne mein Blog hätte ich das nie erreicht. Außerdem macht so ein Blog sehr kreativ, man kann unabhängig seine Ideen ausprobieren.

  3. meint

    Mich würden mal eure Meinungen zu der Frage, ob man mit einem englischsprachigen Blog besser dran wäre, interessieren. Es gibt ja ein Vielfaches an (potentiellem) Publikum, dass Englisch versteht im Gegensatz zu Deutsch. Andererseits gibt es dann natürlich auch sehr viel mehr Blogs/Konkurrenz.. Verschiebt sich das Problem nur auf ein höheres Level oder ändert sich auch das Verhältnis in die eine oder andere Richtung?

  4. meint

    Wie immer ein toller Artikel. Ich spiel auch mit dem Gedanken mir einen gut Blog zuzulegen. Aber mehr aus Spaß an der Sache. Wenn dann natürlich noch der ein oder andere Euro reinkommen würde, wäre das auch nicht verkehrt. Nur für den Blog zu leben, kommt für mich aktuell nicht in Fragen, dafür mag ich meinen Job viel zu sehr.

  5. meint

    @Stephan: Das kommt wohl ganz auf die eigene Person an. Wenn Du gut englisch schreiben kannst, dann kann das sicher sehr erfolgreich sein. Schau Dir nur die ehemaligen Betreiber von DrWeb.de an. Obwohl die Seite erfolgreich war haben sie sie irgendwann nicht mehr weitergepflegt, weil ein englischssprachiges Projekt, was sie parallel angefangen hatten, weitaus erfolgreicher wurde. Das spricht Bände, muss aber nicht bei jedem so sein.

  6. meint

    So ist es doch bei vielen Dingen im leben, denn alles ist Möglich, nur die Wege sind meistens nicht die einfachsten :) Mich persönlich interessiert es nicht ob mein Blog nun etwas verdient oder nicht, denn es ist einfach der Spaß an der Sache der mich bezahlt…!

  7. meint

    Hallo Peer,
    mal wieder ein interessanter Artikel. Die Blogosphäre ist eine Sphäre voller Missverständnisse … es wird ja selten jemandem etwas gegönnt. *LOL* Alleine darüber könnte man schon ein eigenes Blog schreiben … “Der Blogberater der Blogosphäre” :-)

    Auf Dauer hilft nur Power und manche verbringen täglich mehr Zeit damit die Statistken zu reloaden anstatt diese Zeit in das Blog zu investieren. Diejenigen Blogger die mit Leidenschaft dabei sind sind auch diejenigen welche sich am großen Kuchen ein Stück abschneiden können.

    Spielerische Grüße
    Geglash

  8. meint

    Für mich ist bloggen in erster Linie Spaß und Freizeit. Wenn noch etwas Geld dabei rumkommt: umso besser. Bisher ist es aber nicht mehr als ein Taschengeld. Auch Freunde von mir, die bloggen, können damit nicht annähernd ihren Lebensunterhalt bestreiten.

  9. meint

    Die Grafik scheint aber wirklich schon etwas älter zu sein. Und das 7% über 15.000 USD verdienen ist doch schon verdammt viel….

    Wenn man mal davon ausgeht, dass man mit 2.500 USD leben kann, dann verdienen sogar schon 13% genug um davon zu leben. Verdammt viel, wie ich finde.

    Hier in Deutschland gibts auch einige sehr erfolgreiche Blogs, neben deinem :-P … Der Blog Gruenderszene z.B. kann 14 Personen damit ernähren. Hab darüber mal einen Artikel geschrieben…

    Aber, auch wenn ich es noch nicht kann und vllt niemals können werde, bin ich dennoch davon überzeugt, dass es möglich ist!!!!!!

    Durchhaltevermögen und vernünftiger Content sind enorm wichtig :-)

  10. meint

    Hi Peer.

    Als ich diese Überschrift auf SiN gelesen habe musste ich ja schon schmunzeln ;) Auf jeden Fall ein interessantes Thema, mit dem sich immer mehr Leute beschäftigen.

    Ob es wirklich für jeden reicht, vom Bloggen leben zu können bezweifle ich sehr. Aber sicher kann sich jeder ein nicht unerhebliches Taschengeld mit Bloggen aufbauen :)

  11. djmaki meint

    @ Tobinger:
    Jeder ja, aber nicht alle :)

    Das Problem ist eigentlich IMMER der Einstieg, außer man ist unter Kredite auf Platz 1 :)
    dann fließt das Geld im Minutentakt.

    Die meisten blogger sind doch normale Menschen, die arbeiten, Familie und Freunde haben etc.
    Den Weg zum “ich lebe vom Bloggen” würde ich in 3 Teile unterteilen:

    1. Teil – Erste Einnahmen mit wenig Zeitaufwand generieren bis sich die Einnahmen stabilisieren und eine gewisse Höhe erreicht haben, bei der man sagen kann, den Hauptberuf auf Halbtag und den Rest der Zeit zum Bloggen nutzen.

    2. Teil – Die Einnahmen steigen weiter, höher als der Verdient mit der Halbtagsstelle. Hier wird es kritisch, höre ich auf zu arbeiten und blogge noch mehr bzw. investiere dann meine ganze Zeit in den Blog? An diesem Punkt scheitern viele – Man hat 2 Einnahmequellen und am ende wird eine untergehen, egal ob Blog oder Job.

    3. Teil a: Man ist wieder Arbeitnehmer, der Blog ist “tot”, keine Einnahmen mehr dafür schöne Erinnerungen :-)
    3. Teil b: Man findet sich in Statistiken wie obiger, unter den ca 7% die von ihrem Blog leben können :-)

  12. meint

    Das Bloggen und vor allem das Verdienen damit ist sicher der härteste Weg im Internet überhaupt.

    Da gibt es hunderte einfachere Wege wie man im Internet Geld verdienen kann als mit einem Blog.

    Aber egal welchen Weg man einschlägt, man muss bei jedem dieser Wege viel Arbeit und Einsatz mitbringen, denn ohne diesen wird man auch nicht davon leben können.

  13. Loco meint

    Die Betonung sollte wohl auch auf “davon LEBEN” liegen. Ich habe oft das Gefühl, viele Träumen davon mit ihrem kleinen Blog so reich wie Google zu werden… wer aber bescheiden/normal lebt, kann nach einigen Jahren (und viel Mühe), davon NORMAL leben.

  14. meint

    Genau, das ist das Problem, die falsche Einstellung, das falsche Thema. Leider seh ich das viel zu oft und frage mich immer wie man dadurch Geld verdienen möchte. Am besten immer erst klar machen was für einen Job man haben möchte. Bloggen ist nämlich sowas, und auch nicht grad lukrativ, wenn man kurzfristig eingestellt.

  15. meint

    Hey Peer,

    sehr guter Artikel!
    Die Grundaussage, langer Atem etc. kann ich nur unterschreiben. Von nix kommt nix hat meine Mama immer gesagt und Recht hat sie! :-)
    Interessant und auch erstaunlich finde ich, dass immerhin 7% über 15.000$ verdienen. Ist das pro Jahr? Pro Monat?

    Grüße,

    David

  16. meint

    Ich für meinen Teil kann nur sagen vom Bloggen leben ist sicherlich schwer. Aber es gibt ja die vielfälltigsten Möglichkeiten an geld im Internet zu kommen. So kann man durch einen guten Blog auch leser auf anderen Projekten gewinnen, welche dann eventuell höhere Einnahmen erzihlen als der eigendliche Blog.

  17. meint

    :shock: 13% der blogs verdienen mehr als 2500 Dollar pro Monat. meine Herren, das ist ja nicht gerade schlecht. hätte ich ganz ganz anders eingeschätzt. stellt sich die frage ob hier nicht eher sehr etablierte blogs befragt wurden.

  18. meint

    Wer deinen Blog auch nur ansatzweise verfolgt, der sollte eigentlich die Antwort kennen. Auch ich bin der Meinung, dass man es sowohl kann und jeder der ausreichend viel Zeit (Fulltimejob) mitbringt, der kann es bei der passenden Themenwahl schaffen.

  19. meint

    Guter Artikel,
    manche Leute glauben im Internet kann man über die Nacht reich werden, oder mit sehr wenig Arbeit sehr viel Geld verdienen dem ist nicht so, leider :mrgreen:

  20. meint

    Recht gute Artikel das durchaus viele Überlegungen vor den Beginn von so ein Blog anspricht.

    Wichtig ist nur das jeder der mit ein oder vielleicht auch mehrere Blogs irgendwann sein Lebensunterhalt alleine davon bestreiten will folgendes überlegen sollte

    1. Es gibt keine Garantie das so was immer funktionieren wird. Selbst wer alles richtig macht kann auch bei beste Vorgehen nie sicher sein ob dies überhaupt jeher funktionieren wird.

    2. Beim Themenwahl immer an die eigene Interessen denken und nicht nur ein Thema wählen bei dem Ihr meint es wäre damit vermeintlich leichter damit Geld zu verdienen.

    3. Ein vollkommen neue Blog bedarf viel Arbeit und Zeit. Vor allen weil man zum Beginn nun rein gar nichts damit verdienen wird, bedeutet diese das eine Menge eigene Freizeit investiert werden muss.

    4. Es wird schon eine deutliche Zeit dauern bis Ihr überhaupt was nennenswertes damit verdienen wird. (Meist mehrere Jahren)

    5. Beim Auswahl an Einnahmemöglichkeiten nicht nur auf direkte Einnahmen denken, sondern auch über indirekte Möglichkeiten. Hier bietet sich ein breite Feld.

    Zu die Idee ob ein englischsprachige Blog besser wäre?

    Zwar hat man hier ein mindestens 20 fache größere Leserkreis als mit ein deutschsprachige Blog, aber auch ein um den ähnlichen Faktor größere Konkurrenz.

    Auch sollte sich jeder bewusst sein das sein Englisch wirklich sehr hochwertig sein muss um so was als nicht Muttersprachler betreiben zu können. Ich würde sagen das es nur weniger gibt die so was von Deutschland aus betreiben könnten.

    Zum Schluss

    Ein Blog sollte auch Spaß machen :)

  21. meint

    Guten Morgen! Das ist wohl die umtriebigste Frage, die sich doch sehr viele Blogger stellen. Und alle träumen davon. Es ist definitiv ein ehrgeiziges Projekt, lediglich von einem Blog zu leben und die meisten sollten sich doch auf ein eher schmales Einkommen einstellen.

    Ich bin ja Mami und im Hintergrund toben die Kinder, so richtig einfach ist die Konzentration gerade nicht. Für mich ist Schreiben aber ein wichtiger Punkt in meinem Leben, da ich allerdings nicht wie manche Schriftsteller voller Geschichten bin (zumindest nicht solcher, die ich der Welt erzähle), ist diese Form der Schreiberei im wahrsten Sinne des Wortes “Gold” wert. Texte und Artikel schreiben für andere mache ich bereits drei Jahre für ein ansehnliches Nebeneinkommen, aber bei weitem keiner Vollexistenz.

    Wer den aktuellen Focus gelesen hat, sieht genau das, was mir diesen Sommer richtig knallhart passiert ist. Burnout-einfach deshalb: fehlende Anerkennung, Selbstbewußtsein im Keller, als Homejobber muss man ebenso wie im Job eine eierlegende Wollmilchsau sein.

    Es reicht nicht, gut zu schreiben, man muss technikaffin sein. Rechtliche Dinge spielen eine große Rolle. Das Internet ist stets in Bewegung, man muss Netzwerke aufbauen, pflegen. Blog als Spass? Jein. Aber ich oute mich hiermit als großer Fan von SIN. Es macht zumindest Spass, hier zu lesen.

    Nun plane ich ein für mich doch recht ehrgeiziges Projekt, ob man tatsächlich im Internet genug Geld verdienen kann-ich starte das mit einem (natürlich) Blog. Ich habe eine Testperson, die quasi ins kalte Wasser geschmissen wird (ganz klar übrigens eine Frau-hier herrscht ja eher Männerüberschuss). Das finde ich für mich spannend. Ein schönes Wochenende! LG Kaddi

  22. meint

    Hallo Peer,

    dein Artikel bringt es wieder mal auf den Punkt. Du hast gezeigt, dass es auch in Deutschland möglich ist mit Disziplin und hochwertigen Inhalt einen Blog aufzubauen, von dem man leben kann. Viele Blogger, die bereits von den Einnahmen ihrer Blogs leben können, veröffentlichen ihre monatlichen Einnahmen nicht, um keine Neider und Nachmacher anzulocken. Die Dunkelziffer, der Blogger, die also in Vollzeit Geld durch den eigenen Blog verdient, ist deutlich höher als es uns bekannt ist.
    Ich persönlich finde starre Zuschreibungen und Definitionen ab wann man ein Blogger ist sinnlos. Für mich ist ein Blog in erster Linie ein geniales Werkzeug, um Inhalte zu veröffentlichen und mit anderen Menschen kommunizieren zu können. Ein Blog ist für mich eine Webseite mit nützlichen Eigenschaften. Warum sollte ich damit kein Geld verdienen? Warum sollte ich mir von ‘Bloggern’ vorschreiben lassen, was ich auf meine Webseite mache und was nicht? Ich bin der Meinung, dass jede Webseite/ Blog ein Angebot macht. Niemand muss das Angebot nutzen. Die Besucher, die sich über ein Adsense-Banner oder einen Partnerlink aufregen, brauchen die Seite ja nicht mehr zu besuchen. Und für Blogger die Geld verdienen wollen ist der Verlust solcher Leser nicht schlimm, denn wer sich über ein wenig Werbung aufregt, wird auch nie etwas kaufen. Jede Tageszeitung, für die man sogar noch Geld bezahlen muss um sie zu lesen, ist voll mit Werbung. Warum sollte man also als Blogger, der sogar hochwertige, kostenlose Informationen liefert nicht mal ein Werbebanner zeigen dürfen?

    Du nennst als Nachteil: “Es dauert recht lange, bis man einen Blog soweit aufgebaut hat, dass man davon leben kann.” Das stimmt auch, aber ich sehe das als größten Vorteil des Bloggens an! Warum? Wenn es nicht lange dauern würde und arbeitsintensiv wäre, dann würde es jeder können und man würde auf Dauer immer weniger Geld verdienen.

    Für mich persönlich ist Blogger einer der schönsten Berufe die es gibt. Acht Stunden pro Tag in einem verstaubten Büro zu arbeiten, ohne Aufstiegschancen usw., dass ist schlimm, aber nicht als Blogger sein Geld zu verdienen, selbst wenn man 12 Stunden pro Tag arbeitet. ;-)

  23. meint

    Mann muß das Bloggersein wohl auch als persönliche Leidenschaft empfinden und lieben, dann lässt sich mit ernorme Vorleistung an Zeit sicher auch Geld verdienen, aber ein leichter Weg ist das sicher nicht;-).

  24. meint

    Sehr schöner Artikel, gefällt mir.
    Ich habe gemerkt das es nicht leicht ist einen Blog zu unterhalten und vor Allem, nicht aufzugeben. Es ist manchmal sehr schwer immer neue interessante Themen zu präsentieren. Durchhalten ist das A und O jeder Sache der man sich widmet wenn man etwas erreichen will. Mal sehen wie weit ich noch mit meinem Blog komme.
    lg. Sue

  25. meint

    Das Blogger zu einer neuen Berufsgruppe herangewachsen sind, ist sicher kein Geheimnis mehr. Was ich persönlich jedoch jedem Blogger raten würde ist, sich nicht nur auf das Bloggen zu verlassen. Es sollten sich immer 3-4 verschiedene Standbeine geschaffen werden. Zu schnell kann sich im Internet der Wind drehen. Tante Google muss nur der Meinung sein, Blogs nicht mehr zu mögen und schon sind die schönen Einnahmen futsch.

  26. Maik meint

    >> Das Blog-Thema sollte gute Möglichkeiten mitbringen es zu monetarisieren

    Ich denke das ist der entscheidene Punkt. Du hast hier mit diesem Blog eine Zielgruppe, die bereit ist Geld auszugeben (Existenzgründer, Unternehmen, Leute die im Internet Geld verdienen wollen, etc). Wer genau so viel oder noch mehr schreibt, aber kein Thema hat, das sich gut monetarisieren lässt, hat deutlich weniger Chancen.

  27. djmaki meint

    @ Maik:

    Dennoch lassen sich sehr sehr viele Themen monetarisieren.

    Sogar eine “Schöne Bilder Buch Blog” Seite kann zwischendurch mal eine Kamera empfehlen und vorstellen, und auf Amazon verlinken. Sogar ein Reisetipp wäre hier ebenfalls passend “Schöne Bilder machen in Kroatien…” :-)
    Man muss immer weiter denken und auch Themen mit einschließen die nicht “direkt” mit dem hauptthema was zu tun haben.

  28. Maik meint

    @djmaki: Da stimm ich dir vollkommen zu, allerdings reden wir hier über Einnahmen um davon leben zu können – dann wird es schon etwas schwerer, wenn man nur mal zwischendurch etwas empfiehlt ;)

  29. meint

    Hallo, sehr schöner Webseite und sehr informative Webseite. Weiter so. Dein Artikel spiegelt genau das wieder was ich selber denke. Ich schaue oft hier vorbei um mir Anregungen und Tipps zu holen. LG von einem leidenschaftlichen Blogger.

  30. meint

    diese statistik is natürlich usa und da sind die einnhamen einfach höher …. 7% mehr als 15000$ finde ich beachtlich.

  31. meint

    Es gibt sicher eine Menge mehr Themen die sich gut monetarisieren lassen, als nur das Thema “Geld verdienen”.

    Wenn man sieht, wie viel Geld für Haustiere, Hobbies, Garten, Autos etc. ausgegeben werden, gibt es da sicher eine Menge profitable Blog-Themen.

  32. meint

    @Arcon
    Ich bin da ganz deiner Meinung. Ich denke, dass man gut beraten ist sich nicht nur auf ein Projekt zu verlassen. Wenn sich das Ranking verändert oder ein erfolgreiches Affiliate Programm eingestellt wird, dann steht man schnell vor dem nichts. Ich selbst bin noch lange nicht soweit, dass ich von meinen Projekten leben kann. Mir macht es jedoch viel Spaß an meinen Projekten zu arbeiten.

    @Peer
    Ich besuche SIN regelmäßig und möchte mich an dieser Stelle für die guten Artikel bedanken.

  33. meint

    Ich kann Peer ebenfalls nur zustimmen (im Bezug auf Kommentar 32) – nicht immer müssen es “MainStream Themen” sein sondern eben auch andere Themen lassen sich gut monetarisieren.

  34. Maik meint

    Da kann ich auch nur zustimmen. Es gibt bestimmt einige Themen, die sich sogar noch besser monetarisieren lassen. Aber viele Themen von Bloggern lassen sich wiederum nicht so gut monetarisieren. Zum Beispiel Open-Source Software. Man könnte AdSense nutzen, Bücher und Trainings-DVDs empfehlen, etc… aber wenn man von den Einnahmen leben will, muss man wohl deutlich mehr Aufwand betreiben. Zudem sind in der Open-Source Gemeinde viele Internet-Affine User, die Werbung blockieren, PDFs downloaden anstatt Bücher zu lesen, etc.

  35. meint

    Wer kein heißes Thema hat, dass Besucher bringt hat wohl keine Chance wirklich als Berufsblogger seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

    Blogs als Marketing für die eigenen Leistungen als Selbständiger sind natürlich Etwas anderes. Doch rein über Werbeeinnahmen sein Leben zu finanzieren wird wohl ein Hand voll Leuten vorbehalten bleiben – Leider :-)

  36. meint

    Klar kann man vom Bloggen leben. Man kann auch im Lotto gewinnen. Der Fehler besteht darin, den Umkehrschluß nicht zu ziehen, man kann auch viel Einsatz in das Blog und ins Netzwerk stecken und nicht davon leben. Man sollte sich bewusst machen, wie viele freie Journalisten und Schriftsteller da draußen rumlaufen und kaum oder gar nicht von ihrer Tätigkeit leben können. Klar, wenn ich einen erfolgreichen Blog betreibe, könnte ich sogar dürüber nachdenken. Wenn ich aber zwei Jahre in den Aufbau eine Artikelbestandes und ins Networking stekcen soll und in dieser Zeit ja praktisch nichts verdiene, erscheint mir das Projekt nicht so lohnend.

  37. meint

    Schönes Thema! Es beweist mir das es wohl zwei Gruppen gibt- die einen träumen vom Geld, die anderen sind eher bescheiden und möchten mit ihrem Blog was erreichen. Wenn Geld rüberkommt ist umso besser. Setzt lieber Akzente und tragt zum Internet bei.

    Grüße,
    Alex

  38. meint

    Ich bin erst seit einem Monat ein Blogger und mein Ziel ist es irgendwann in naher Zukunft davon leben zu können. Daher finde ich deinen Blog und auch andere sich mit dem gleichen Thema befassenden Blogs als eine sehr gute Informationsquelle um von erfahrenen Internet-Marketeers zu lernen. Bis jetzt sind meine Erfolge eher bescheiden aber ich stecke jede freie Minute in mein Projekt. Es heißt im Endeffekt einfach durchzuhalten und sich als Anfänger an etablierten Methoden zu orientieren. Vielleicht kommt irgendwann Die Geschäftsidee, die dann doch noch den großen Umsatz bringt. Mit gewinnbringenden Strategien und Techniken kann ich zwar noch nicht dienen aber wenn ich mehr Einblick in das Thema Geld im Internet verdienen mir aneignen konnte werde ich meine Erfahrungen mit der Blog-Community sofort teilen. Wenn es dir die Zeit erlaubt, kannst du ja mal meine Seite begutachten und Feedback in meinem Blog hinterlassen, wäre sehr cool.
    Viel Erfolg noch für deinen Blog, ich werd ihm im Auge behalten :razz:

  39. meint

    Dein Fazit finde ich am besten! Sicherlich kann man von allem leben, wenn man sich nur genug anstrengt. Aus diesem Grund ist die Frage nach der Einfachheit, umso angebrachter!

  40. Melanie meint

    Ich denke Spaß und Leidenschaft sind das wichtigste bei der Sache.
    Wenn man dann noch Geld verdient mit seinem Hobby – Perfekt :)

  41. meint

    Aus meiner Erfahrung kann ich nur berichten, dass ich vom Bloggen selber nicht leben kann, auch wenn ich bei Vorträgen und Veranstaltungen manchmal so vorgestellt werde. Der Blog ist für mich als selbständiger Kommunikations-Berater jedoch ein unverzichtbares Marketing-Tool in eigener Sache und Zentrale für alle meine Social Media-Aktivitäten.

  42. meint

    Man sollte Leidenschaft für das Thema besitzen über das man schreibt, das ist ein sehr wichtiger Satz in diesem Artikel: Es heist verdienen kommt vom dienen. Wer einThema mit Leidenschaft bearbeitet wird früher oder später Experte auf seinem Gebiet und Experten verdienen Geld, viel Geld

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