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10 Tipps um die eigenen Blog-Einnahmen zu steigern – Teil 1
- 11 Kommentare - Peer Wandiger | AdSense, Blogs, Geld verdienen, Selbständig



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Viele Blogger kennen diese Situation. Man schreibt neue Inhalte, steigert die Besucherzahlen und erzielt auch erst Einnahmen.

Trotzdem kommt man an einen Punkt, an dem die Einnahmen erstmal nicht weiter steigen, auch wenn die Besucherzahlen und die Zahl der Artikel weiter nach oben gehen.

Auch ich habe diese Situation in den vergangenen Jahren hier im Blog erlebt und gelernt, dass man so schnell das Maximum bei den Einnahmen nicht erreicht.

Deshalb möchte ich heute 10 Tipps geben, wie man die eigenen Blog-Einnahmen weiter steigern kann.

10 Tipps um die eigenen Blog-Einnahmen zu steigern

Die folgenden Tipps habe ich aus meiner eigenen Erfahrung mit “Selbständig im Netz” und anderen Blogs zusammen getragen.

Wichtig ist dabei, dass alle 10 Tipps nicht blind umgesetzt werden sollten. Stattdessen ist es besser, wenn man die Ideen und Tipps auf die eigene Situation anwendet und vor allem auch viel testet.

Nur dann werden sie ihre volle Wirkung entfalten.

  1. neue Einnahmequellen
    Offensichtlich ist natürlich der Tipp, dass man weitere Einnahmequellen einsetzen sollte.

    In meinen monatlichen Auswertungen der Einnahmen deutscher Blogs stelle ich immer wieder fest, dass manche Blogs nur 1 oder 2 Einnahmequellen nutzen.

    In meiner aktuellsten Auswertung von 19 deutschen Blogs habe ich z.B. festgestellt, dass 4 Blogs nur 2 verschiedene Einnahmequellen nutzen und damit bares Geld verschenken.

    Das soll nicht heißen, dass man nun alle Einnahmequellen, die man finden kann, wahllos einbaut, aber man sollte einfach mal testen, wie sich neue Einnahmequellen machen und was man damit verdienen kann.

    Meine Einnahmen setzen sich übrigens aktuell aus den 4 Einnahmequellen Affiliate Marketing, Direktvermarktung, bezahlte Artikel und AdSense zusammen. Für die Zukunft plane ich noch die ein oder andere weitere Einnahmequelle.

  2. bestehende Einnahmequellen optimieren
    Mein zweiter Tipp betrifft die bestehenden Einnahmequellen.

    Allzu viele Blogger bauen schnell mal ein AdSense-Banner ein und hauen auch noch ein paar Affiliate-Links auf die eigenen Seiten und warten dann auf das große Geld.

    Die Regel ist jedoch, dass man nur durch viel testen und optimieren die einzelnen Einnahmequellen maximieren kann.

    Sehr schön sieht man dies z.B. bei Google AdSense. Das ist eine Einnahmequelle, die sehr einfach und schnell eingebaut ist. Allerdings wird diese ohne Optimierung nur einen Bruchteil der möglichen Einnahmen bringen.

    In dem Artikel “15 Google AdSense Tipps für mehr Klicks und höhere Klickpreise” habe ich viele der Tipps beschrieben, die ich nutze, um AdSense zu optimieren.

    So konnte ich früher die Einnahmen steigern und so habe ich auch in den letzten Monaten meine AdSense-Einnahmen mehr als verdreifacht.

    Oft lohnt es sich auch einzelne Einnahmequellen auszutauschen, z.B. weil ein Partnerprogramm besser funktioniert/mehr abwirft, als ein anderes.

  3. weniger Einnahmequellen
    Das mag sich erst einmal komisch anhören, aber oft steigen die eigenen Einnahmen, wenn man weniger davon einsetzt.

    Das betrifft z.B. AdSense, wo man zwar mehrere Anzeigen-Blöcke einbauen kann, aber die Klickpreise dadurch sinken können. Denn viele Besucher klicken dann auf die “billigen” AdSense-Anzeigen.

    Das Phänomen hatte ich früher auch. Als ich weniger AdSense-Blöcke verwendet habe, sind die AdSense-Einnahmen gestiegen.

    Es kann aber auch sein, dass bestimmte Einnahmequellen anderen das Wasser abgraben. Deshalb sollte man zwar immer wieder neue Einnahmequellen testen (Tipp 1), aber darauf achten, dass dadurch bestehende Einnahmequellen nicht leiden.

    Und es kann auch sinnvoll sein, eine bestehende Einnahmequelle durch eine neue zu ersetzen. Das war bei mir z.B. der Fall, als ich die Direktvermarktung eingeführt habe.

  4. weniger Ablenkung
    Dieser Tipp ist nicht leicht umzusetzen.

    Generell sollte man beim Geld verdienen darauf achten, dass möglichst wenig von den Einnahmequellen abgelenkt wird.

    Für einige gilt das besonders, wie z.B. AdSense oder Affiliate Marketing. Dort gilt es, so viele Klicks wie möglich zu generieren, um die Einnahmen zu maximieren.

    Deshalb sollte man im eigenen Blog versuchen, den guten Inhalt für den Leser zwar im Mittelpunkt stehen zu haben, die Einnahmequellen aber von der Aufmerksamkeit gleich dahinter zu platzieren und nicht durch andere Elemente davon abzulenken.

    Das war in den letzten Jahren ein wichtiger Gesichtspunkt meiner Layoutüberarbeitung hier auf Selbständig im Netz. Der Artikel und die Nutzererfahrung standen und stehen an erster Stelle, aber danach möchte ich, dass bestimmte Einnahmequellen dem Leser auffallen.

    Meine Erfahrung ist dabei, dass ich nach einer Layoutüberarbeitung immer wieder an kleinen Elementen arbeite, neue Ideen umsetze und dadurch die Ablenkung zunimmt. Deshalb plane ich auch für diesen Herbst wieder eine Layoutüberarbeitung, um das Layout von Selbständig im Netz etwas klarer zu gestalten.

  5. Layout anpassen
    Dieser Punkt ist mit dem vorherigen eng verwandt.

    Das Layout spielt eine wichtige Rolle bei der Monetarisierung eines Blogs.

    Immer wieder sehe ich, dass Blogger z.B. AdSense in die Sidebar einbauen oder ganz unten im Blog. Ähnlich verhält es sich mit Bannerplätzen etc.

    Dabei sollte einem bewusst sein, dass die Platzierung von Bannern und Links entscheidenden Einfluss auf die Einnahmen hat. Wer sein AdSense-Banner nicht in der Sidebar, sondern direkt im Artikeltext platziert, kann die eigenen Einnahmen locker vervielfachen.

    Werbekunden buchen viel lieber einen Bannerplatz, wenn dieser nach dem Laden einer Seite sofort sichtbar ist. Deshalb habe ich z.B. im Header Platz für ein Banner geschaffen und auch oben in den Artikeln einen Bannerplatz eingebaut.

    Zudem sind Werbekunden dann auch bereit, mehr zu bezahlen. Manche Werbenetzwerke verlangen sogar einen Einbau des Banners “Above the Fold”, also im sofort sichtbaren Bereich.

    Und auch beim Affiliate Marketing, spielt die Platzierung der Banner und Links im Layout eine wichtige Rolle. Dass ein neues Layout z.B. auch gegen die Bannerblindness hilft, ist ein weiterer positiver Nebeneffekt.

    Deshalb sollte man bei der Gestaltung bzw. Optimierung des eigenen Blog-Layouts nicht nur an die Leser und die Usability denken, sondern auch die Monetarisierung einfließen lassen.

    Und da dies nicht einfach ist, werde ich zum Thema “Layout und Monetarisierung” bald einen eigenen Artikel veröffentlichen.

weitere 5 Tipps

Im morgigen zweiten Teil des Artikels, gebe ich weitere 5 Tipps, wie man die Einnahmen des eigenen Blogs steigern kann.



weiterführende Artikel zu diesem Thema
  1. Werbung im eigenen Blog verkaufen – Teil 1
  2. Werbung im eigenen Blog verkaufen – Teil 2
  3. Werbung im eigenen Blog verkaufen – Teil 3
  4. Werbung im eigenen Blog verkaufen Teil 2
  5. Blogeinnahmen-Report Teil 2 und ein großer Blog-Vergleich
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Kommentare

11 Kommentare und Trackbacks zu ' 10 Tipps um die eigenen Blog-Einnahmen zu steigern – Teil 1 '

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  1. 1 tierspuren.net kommentierte am 27.09.2011 um 17:10 Uhr

    Danke für die Tipps.
    Layout anpassen ist aber nicht immer so einfach.
    Ich glaube gerne, dass zum Beispiel Adsense im Contentbereich bessere Ergebnisse bringt.
    Wenn man die Werbung in den Text einfügt, ist das für die Stammleser nicht eher störend?

  2. 2 Fredi kommentierte am 27.09.2011 um 17:12 Uhr

    echt interessante tipps! ich persönlich ignoriere sachen wie werbebanner und ad-sense werbung auf webseiten automatisch. ich versuche mich “werbe-immun” zu machen, jedoch ist das in der heutigen zeit fast unmöglich :D

  3. 3 Fred kommentierte am 27.09.2011 um 19:46 Uhr

    Beim Einbauen der Werbung in den Kontent muss man aber vorsichtig sein. Es muss deutlich sein dass es sich bei einem Link um Werbung handelt. Zwischen Werbung und Kontent muss es eine deutliche Scheidslinie geben. Oder die Werbung ist Schleichwerbung und verboten.

  4. 4 karsten kommentierte am 27.09.2011 um 23:28 Uhr

    Sicher…. Gross mitreden und aus dem Nähkästchen plaudern kann ich wahrlich nicht, da sich mein blog noch im Aufbau befindet. Jedoch muss ich konstatieren, dass mir bis zu diesem Beitrag nicht mal aufgefallen ist, dass da bei dir adsense anzeigen zwischendrin sind. Aber dezent ist sicher eh der bessere Weg :-)

    Mir fällt da grad noch der zunehmende gebrauch von adblockern ein…wie wirkt man dem entgegen?

    Mit freundlichen Gruss
    Karsten H.

  5. 5 Peter kommentierte am 28.09.2011 um 08:25 Uhr

    Ob wirklich Werbebanner egal wo diese eingebaut werden überhaupt von viele wirklich wahr genommen werden ist die Frage. Neben AdBlocker kommt auch noch die viel genannte Banner Blindheit.

  6. 6 Kevin kommentierte am 28.09.2011 um 09:05 Uhr

    Viele nützliche Tipps, vielen Dank dazu.
    Dann werde ich mich wohl mal um andere Einnahmequellen bemühen.
    Ich bin gespannt auf die weiteren 5 Tipps.

    Beste Grüße

  7. 7 Byron kommentierte am 28.09.2011 um 09:13 Uhr

    @ Karsten: Eine sehr gute Werbeform bzgl. Adblockern ist sicher die Direktvermarktung, weil es dir, zumindest im ersten Moment, egal sein kann ob die Anzeigen für die du einen festen Betrag bekommst angezeigt werden oder nicht.

    Zu einem Problem für dich würde es hier erst wenn der Kunde mit der Anzeigenleistung nicht zufrieden ist und kündigt bzw. eine Preissenkung fordert.

  8. 8 Kati kommentierte am 28.09.2011 um 09:49 Uhr

    Guten Morgen,

    ein sehr schöner Beitrag. Ich habe erst im Juni mit Affiliate angefangen. Ich konnte in den vergangenen 3 Monaten die Affiliate Einnahmen verdreifachen und bin sehr stolz, daß ich auch ohne Adsense auskomme, denn die hatten meinen Blog abgelehnt bei Google.

    Warum auch immer. Mittlerweile habe ich pro Monat 26.000 Seitenaufrufe und auch einige Trigami Reviews geschrieben. Seit einiger Zeit kommt hier aber immer weniger Angebot rein. Vielleicht liegt es an der Fusion mit Ebuzzing. Wer weiß.

    Also bleibe ich bei Affiliate, mit Amazon und Bee5 macht es am meisten Spaß. Bee5 bringt deutlich höhere Beträge, doch bei Amazon kaufen viele Leute einiges mehr ein. Ich kann nur sagen, es lohnt sich.

    LG Kati.

  9. 9 Matthias kommentierte am 30.11.2011 um 19:17 Uhr

    Ich habe mal in die im Artikel erwähnte Auswertung geschaut und dabei ist mir aufgefallen dass bestimmte Vermarktungmöglichkeiten aber auch ins Auge gehen können. Da ich den einen Blog persönlich kenne, weiß ich da der Betreiber recht offen damit umgeht, die Selbstvermarktung eigentlich nur ein Linkverkauf ist. Ich schätze mal bei den anderen Seiten wird es nicht viel anders sein. Von Affiliate halte ich nicht viel, da die Besucher in einem normalen Blog eigentlich nur Informationen suchen und nichts kaufen wollen. Meine Amazonbanner haben dementsprechend 0 Umsatz gebracht und sind daher rausgeflogen. Die Sache mit der Platzierung der Adsense-Banner von den Seiten hin zum Content, beziehungsweise eine Reduktion, muss ich mir vieleicht mal näher anschauen.

  10. 10 DanielB kommentierte am 15.12.2011 um 17:36 Uhr

    Also zum ersten Kommentar, kann dir folgendes sagen: Einbau von AdSense im Content brachte bei mir eine Steigerung von über 150% der Einnahmen.

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