Hosting-Guide für Selbständige im Netz

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Wenn man sich selbständig im Internet macht, dann braucht man in der Regel auch eine Website, einen Blog, einen Shop oder eine andere Internetpräsenz.

Dass dabei die Auswahl am Anfang nicht so einfach fällt, liegt unter anderem an den vielen englischsprachigen Begriffen, die einem “Hosting-Laien” nicht wirklich weiterhelfen.

Deshalb möchte ich im heutigen Artikel die Grundlagen des Hostings ansprechen und die verschiedenen gängigen Hosting-Varianten und deren Vor- und Nachteile vorstellen.

Wie man dann einen konkreten Hosting-Anbieter und -Tarif auswählt und auf was man dabei konkret achten sollte, beschreibe ich im zweiten Artikel.

Im dritten Artikel dieser kleinen Serie habe ich für konkrete Internet-Projekte wie Shops, Foren, Blogs usw. aufgelistet, welche Kriterien bei der Hosting-Wahl zu beachten sind.

Hosting Grundlagen

Heute geht es um die ganz allgemeinen Grundlagen und Methoden des Website-Hostings.

Die überraschende erste Erkenntnis vieler meiner Webdesign-Neukunden ist, dass die Website nicht auf dem eigenen Computer liegt und aus dem Internet darauf zugegriffen wird.

Stattdessen gibt es dafür spezielle Anbieter, sogenannte Hoster, die meist nicht anderes tun, als Massen von Computern in speziellen Räumen aufzubauen und gegen Geld dort Websites von Firmen und Privatleuten zu “lagern” und rund um die Uhr ins Internet auszuliefern.

Natürlich kann man sich auch selber einen eigenen Computer, einen sogenannten Server (Erklärung folgt weiter unten) in den eigenen Keller stellen, diesen rund um die Uhr im Internet haben und dort die eigenen Websites ablegen.

Für Selbständige ist das aber in der Regel nicht die optimale Variante, da recht teuer, aufwändig und man muss natürlich über das notwendige Know How verfügen. Größere Firmen leisten sich dagegen häufiger einen eigenen Server “im Keller”.

Nutzt man einen externen Hosting-Anbieter, dann zahlt man einen monatlichen Mietbetrag, der sich in der Höhe an der Art des Hostings, der gebotenen Leistung, dem Service und sonstigen zusätzlich gebuchten Funktionen orientiert.

Hosting Variante

Grundsätzlich gibt es die folgenden Hosting Varianten. Die einzelnen Hoster nennen diese dann teilweise etwas anders, aber dies sind die gängigsten Hosting-Modelle:

  • kostenloses Hosting
    Eigentlich gehört dies nicht in diese Liste. Die Zeit der Freehoster ist zumindest im professionellen Bereich vorbei. Kostenlose Hosting-Angebote haben oft starke Nachteile in der Performance und den Zusatzfunktionen, enthalten Zwangswerbung oder ähnliches.

    Allerdings gibt es im Einzelfall noch gute Alternativen wie z.B. beim Bloggen, wo es den einen oder anderen kostenlosen Service gibt, der für den ersten Blog durchaus ausreicht.

    Fazit: Empfehlen würde ich kostenloses Hosting aber keinem Existenzgründer oder Selbständigen, da man für nur wenige Euro im Monat schon ein gutes Business-Hosting bekommt.

  • Shared Hosting
    Dies ist die wohl gängigste Hosting-Variante für Selbständige und kleine Firmen. Beim Shared (also geteilten) Hosting werden auf einem Server im Rechenzentrum des Anbieter diverse Websites unterschiedlicher Kunden abgelegt.

    Dabei werden die einzelnen Shared Hosting Bereiche natürlich voneinander geteilt, so dass man grundsätzlich keinen Zugriff auf andere Shared Hosting Nutzer auf dem selben Server hat.

    Allerdings teilen sich alle Shared Hosting Kunden natürlich die Ressourcen des Servers, wie z.B. den Arbeitsspeicher, die Prozessorleistung und die Bandbreite, also die Geschwindigkeit/Datenmenge, in der Daten ins Internet ausgeliefert werden.

    Zudem gelten für alle Kunden die selben technischen Einstellungen und man kann kaum etwas individualisieren.

    Das hat zur Folge, dass man selber eine oft nicht so gute Performance für seine Website bekommt, da man ja nur einen kleinen Anteil am Arbeitsspeicher etc. erhält. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass hunderte Kunden in dieser Weise auf einem Server untergebracht werden.

    Das kann dazu führen, dass durch ein “schwarzes Schaf”, also einem Kunden, die sehr viel Rechenleistung, Speicher und Bandbreite verbrauchen, alle Kunden, die auf diesem Server untergebracht sind, darunter leiden müssen.

    Die Folgen sind ein langsamer Seitenaufbau oder sogar Zeiten der Nichterreichbarkeit.

    Die Kosten liegen in der Regel bei ein paar Euro pro Monat.

    Fazit: Für kleine und nur regional tätige Selbständige und kleine Firmen ist das Shared Hosting sicher ein guter Einstieg. Wer nur eine kleine statische Firmenwebsite für Kunden aus der Region aufbauen will, der kommt damit in der Regel aus. Wer allerdings einen Online-Shop starten will oder etwas anderes größeres plant, sollte Shared Hosting eher vermeiden.

  • Virtual Server
    Dieser wird auch gern vServer genannt und ist die nächsthöhere Hosting-Variante. Auch hier teilen sich mehrere Kunden in der Regel einen physikalischen Server und jeder hat einen virtuellen Server mit den selben Funktionen wie ein richtiger Server.

    Auch hier teilen sich die vServer die Ressourcen des Computers, aber in der Regel sind hier bei weitem nicht so viele Kunden zusammen “gepfercht”, wie beim Shared Hosting.

    Und dadurch, dass man per Software einen richtigen Server visualisiert, hat man natürlich auch viel mehr Einstellungsmöglichkeiten, als beim Shared Hosting.

    Die Preise liegen meist so zwischen 10 und 20 Euro Pro Monat, hängen aber natürlich auch von den konkreten Funktionen und Spezifikationen ab.

    Fazit: Wer nicht das Geld für einen kompletten Server ausgeben will, aber bessere Performance und mehr Einfluss als beim Shared Hosting haben möchte, für den ist ein vServer eine guter Kompromiss. Allerdings wird so ein vServer nie die Leistung eines richtigen Servers haben.

  • Server
    Kommen wir zum richtigen Server. Dieser wird auch Dedicated Server genannt und dabei handelt sich um einen Server(Computer) ganz für einen allein.

    Man mietet also einen Rechner bei einem Hosting-Anbieter und kann dessen gesamte Ressourcen für die eigene Website/Shop/Blog etc. nutzen.

    Das hat unter anderem den Vorteil, dass kein anderer Kunde die eigene Performance beeinflusst und man wirklich alles so einstellen kann, wie man es benötigt.

    Natürlich gibt es auch bei den Servern Unterschiede, je nachdem auf welchem Computer-Typ (Prozessor-Leistung, Speichergröße etc.) der Server basiert.

    Ich nutze mittlerweile einen eigenen Server für Selbständig im Netz, was sich sowohl bei der Geschwindigkeit, als auch bei der Zuverlässigkeit bezahlt gemacht hat

    Die Kosten schwanken auch hier, liegen aber nochmal höher als bei den vServern und können in dreistellige Bereiche pro Monat gehen.

    Fazit: Sobald der Traffic auf der eigenen Business-Site zunimmt und man sich Ausfallzeiten oder langsame Zugriffszeiten nicht leisten kann (z.B. Online-Shop) oder will, kommt man um einen eigenen Server nicht mehr herum. Für mich haben sich die höheren Kosten auf jeden Fall bezahlt gemacht.

  • Root oder Managed Server?
    Bei den Servern muss man noch unterscheiden zwischen Root Server und Managed Server.

    Root bedeutet in diesem Fall, dass man sich um die technischen Dinge selber kümmern muss. Gibt es Updates der verwendeteten Software? Dann muss man diese selber installieren. Gibt es Probleme oder Ausfälle, dann muss man sich selber darum kümmern. Man hat aber die volle Kontrolle über den Server. Es ist fast so, als würde man diesen daheim stehen haben.

    Anders sieht das bei Managed Servern aus. Hier wird der Server zum einen nach Kundenwunsch installiert und dann später auch überwacht, repariert und geupdated.

    Im Gegensatz zum Root Server braucht man hier also deutlich weniger Know How und bei Problemen kümmert sich der Support drum.

    Das bezahlt man dann aber auch mit deutlich höheren Monatsmieten.

    Fazit: Je nach eigenem Know How entscheidet man sich zwischen Managed und Root. Ich bezahle lieber mehr, muss mich aber nicht um die technischen Details kümmern und kann die Zeit zur Wartung sinnvoller investieren. Nutzer von Root-Servern haben allerdings deutlich mehr Möglichkeiten des Feintunings.

  • Cloudserver und Cluster Hosting
    Alle vorher vorgestellten Hosting-Varianten nutzen 1 Computer als Basis. Für sehr große Websites, Shops und Co. reicht das aber nicht aus.

    Und so bieten verschiedene Hosting-Anbieter Produkte wie Cluster Hosting oder Cloudserver an.

    Cluster Hosting bezeichnet die technische Lösung, das Hosting eines Projektes auf mehrere physikalische Rechner zu verteilen. Man kann so also die Leistungen vielen Computer nutzen und verteilt die Last auf viele Schultern. Riesen wie Facebook oder Google laufen auf hunderten oder tausenden Computern.

    Cloudserver sind etwas anders ausgerichtet. Hier bezahlt man grundsätzlich nur für die Leistung, die man abruft. Hat man relativ wenig Traffic, werden auch geringere Ressourcen verwendet und die Kosten sind niedriger.

    Hat man Stoßzeiten, dann werden zusätzliche Ressourcen aus dem Rechner-Netzwerk hinzugezogen und man bezahlt dann auch nur für diese zusätzlichen verwendeten Ressourcen.

    Cloudserver sind sicher ganz interessant, wenn man nur zeitweilig stark erhöhte Zugriffszahlen hat (z.B. Weihnachten).

    Fazit: Wer man so groß ist, dass er diese Techniken benötigt, kann einen eigenen Server-Betreuer einstellen. :-) Für die meisten Selbständigen sind diese Services nicht notwendig.

“Der Zweck heiligt das Hosting”

Ich habe bei den einzelnen technischen Varianten ja schon angedeutet, für wen sich diese in der Regel eignen.

Die Wahl hängt in der Praxis oft auch einfach davon ab, welche Art Internetprojekt man umsetzen möchte.

So kann man eine statische regionale Firmenwebsite oder einen Blog meist problemlos auf einen Shared Hosting Tarif starten, während man bei einem Online-Shop zumindest auf einen vServer zurück greifen sollte.

Plant man dagegen einen bundesweiten oder sogar internationalen Online-Service, dann ist ein Server oder sogar ein Cluster Hosting oft unumgänglich.

Das hängt zum einen vom erwarteten Traffic ab, aber auch von der eingesetzten Software.

Deshalb sollte beim jedem Projekt individuell bewertet werden, welches Hosting-Lösung am besten ist.

In einem kommenden Artikel werde ich konkrete Beispiele vorstellen und passende Hosting-Empfehlungen geben.

Klein starten und dann wachsen

Zu beachten ist auch, dass man beim Hosting oft klein starten kann und danach mit der Entwicklung des Traffics weiter wächst. Man muss also nicht gleich zu Beginn einen teuren Server mieten, den man kaum ausnutzt.

Deshalb sollte man, und da greife ich auf meinen kommenden Artikel “Der richtigen Hoster auswählen” vor, immer darauf achten, dass man problemlos und ohne größere Ausfallzeiten, auf teurere Tarife und sogar höhere Hosting-Varianten wechseln kann.

Ich bin mit “Selbständig im Netz” bei DomainFactory und hatte dort zu Beginn auch einen Shared Webspace. Der Umzug auf einen Managed Server wurde von DF durchgeführt und alles lief reibungslos.

Fazit

Es gibt gar nicht so viele grundsätzliche Varianten des Hostings. Allerdings unterteilen sich diese dann nochmal, da jeder Anbieter eigene Konfigurationen und Zusatzfunktionen anbietet.

Deshalb liste ich im nächsten Artikel “Der richtigen Hoster auswählen” alle Kriterien auf, die bei der Wahl eine Rolle spielen. Und das ist nicht nur der Preis! :-)

Und ich habe in einem Artikel für konkrete Internet-Projekte wie Shops, Foren, Blogs usw. aufgelistet, welche Kriterien bei der Hosting-Wahl zu beachten sind.


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Kommentare

  1. meint

    Hallo Peer!

    Also ich würde jedem Einsteiger zu All-Inkl raten. Habe dort in den letzten 5 Jahren keine einzige negative Erfahrung gemacht. Die Preise sind nicht die günstigsten, aber das Angebot ist meiner Meinung nach sehr gut. Mann muss schon eine sehr sehr große Seite haben, damit die Angebote dort nicht mehr reichen. Soll keine Schleichwerbung für All-Inkl sein, sondern ein guter Tipp für Leute die auf der Suche nach einem guten Hosting sind. Ich persönlich würde auch stets die Hände von Angeboten aus den USA lassen. Diese klingen oft verlockend, haben auf den zweiten Blick häufig Pferdefüße in Ihren Angeboten versteckt.

  2. meint

    Das ein schwarzes Schaf die Ressourcen einer Shared-Hosting-Umgebung ausschöpft und alle anderen Kunden auf der gleichen Maschine in die Röhre gucken, stimmt eigentlich seit vielen Jahren nicht mehr. Die Anbieter setzen da enge technische Limits (max. Anzahl paralleler Prozesse pro Kunde, max. CPU-Zeit pro Prozess, max. Arbeitsspeicher pro Prozess uvm.), so dass das schlicht nicht möglich ist. Flaschenhals waren da lange Zeit am ehesten noch die MySQL-Server, weil es dort schwierig war, Limits für die Last pro User setzen. Das ist mittlerweile aber auch unkritisch. Hat man selbst mal einen größeren Ansturm an Besuchern, dann läuft man allerdings selbst gegen diese Limits und kann diesen nicht bewältigen.

    Das Managed Server deutlich mehr kosten als Rootserver, stimmt so pauschal auch nicht mehr. Beim mit riesigem Abstand größtem (nicht unbedingt besten) deutschen Hoster (1&1) kosten die z.B. seit langem gleich viel.

  3. meint

    @ Guido
    Da ich nicht alle Hoster kenne, die es gibt, kann ich an dieser Stelle auch nur sagen, dass es sicher von Hoster zu Hoster unterschiedlich ist.

    Beim Shared Hosting mag es mittlerweile Schutzmechanismen vor extremen schwarzen Schafen geben, aber wenn viele der Kunden ihre Grenzen ausreizen, leidet die Performance aller trotzdem darunter.

    Mit 1&1 habe ich bzgl. Servern keine Erfahrungen. Dass allerdings Root Server und Managed Server (bei denen der Anbieter die Wartung und Pflege übernimmt) gleich viel kosten finde ich eher bedenklich.

  4. meint

    Ich kann euch Hosteurope empfehlen, sind genauso gut wie AllInkl vom Support her aber was den Preis betrifft um einiges besser, vor allem wenn man mehr Leistung braucht, ich habe mittlerweile 3 Dedicated Server für meine grösseren Seiten im Einsatz und die laufen alle hervorragend.

  5. meint

    Persönlich kann ich “hetzner.de” und “All-inkl”empfehlen.

    Empfehlen kann ich nicht (Support, Leistung, Preis-/Leistung nicht zufriedenstellend)
    1und1
    hosteurope
    strato

  6. meint

    Peer, vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Es ist immer wieder eine Freude, Deine Artikel zu lesen. Ich kann Dir was Domainfactory betrifft nur zustimmen. Die machen einen guten Job. Doch auch die Empfehlung von Robbsen kann ich teilen. Auch All-Inkl macht einen super Job. Ich hab meine Websiten auf beide verteilt.

  7. meint

    @Peer
    Wo andere Anbieter ein paar hundert Server hosten, hat 1&1 viele tausend Managed Server zu stehen. Die laufen alle exakt auf der gleichen Softwarebasis (genau genommen 2: Linux+Win). Die regelmäßig notwendigen Updates werden quasi auf Knopfdruck automatisch ausgerollt. Da installiert kein Admin manuell Updates. Die Kosten pro Server für die (vollautomatisierte) Administration sind deshalb extrem gering. Die Kostengleichheit zwischen Root- und Managed-Server ist deshalb betriebswirtschaftlich nachvollziehbar.

  8. Maik meint

    Ich kann All-inkl auch nur empfehlen. Zurzeit nutze ich dort Shared Hosting. Bald werde ich aber wohl nen Server benötigen. Ich tendiere zum Server L von All-inkl – dann gibts auch keinen Stress mit Domainumzug und so. Wobei der ManagedServer L4 von Domain Factory auch top zu sein scheint. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist anscheinend bei beiden Anbietern in etwa gleich.

  9. meint

    Ich bin bei Alfahosting und wurde bisher nicht enttäuscht. Vorallem der Support ist meiner Meinung nach schnell, auch an Sonntagen. Spätestens nach 2 Stunden kam auf einen Sonntag Abend eine stimmige Antwort, obwohl das Problem außerhalb des Ticketsystems geschildert wurde. Über das Ticket-System und innerhalb der Woche kamen die Antworten bisher immer innerhalb von Minuten. Ausfälle gabs so gut wie keine und wenn auch nur sehr kurze und i.d.R. nachts. Den Preis und die Geschwindigkeit meines Hostingpaketes finde ich auch ok.

  10. meint

    Bin schon seit vielen Jahren bei Strato und Evanzo .Mit beiden bin ich zufrieden .Ausser dass Evanzo keinen eigenen CGI für Emails zur Verfügung stellt -Manchmal ist es Nachts auch mal Offline.Strato gehört natürlich zu den besten .Dafür kostet es aber auch ein bisschen mehr als natürlich Evanzo

  11. Florian meint

    Hallo Peer,
    weißt du zufällig ob es aus SEO-Sicht etwas zu beachten gibt wenn man zum Beispiel von einem Shared Websoace zu einen Managed Server wechselt? Gruß Florian

  12. meint

    Schade, dass ich diesen Artikel erst jetzt bemerkt habe bzw. der Artikel erst jetzt verfasst wurde… Vor nicht allzulanger Zeit war ich auf der Suche nach einem passenden Hosting und habe solche ausführlichen Infos gesucht.

  13. meint

    @ Florian
    Das hängt natürlich davon ab, ob du z.B. von einem deutschen Shared Hosting Tarif auf einen Nordkoreanischen Server wechselst. :wink:

    Solange sich die Qualität des Anbieters nicht verschlechtert, wirst du eher Vorteile haben. Ein Server reagiert in der Regel schneller und sorgt auch insgesamt für eine flottere Website.

    Dass sich im Hintergrund die IP deiner Websites ggf. ändert, interessiert Google nicht wirklich. Dass ist täglich bei tausenden Websites so, die umziehen.

    Du solltest allerdings schon versuchen, die Downtime so niedrig wie möglich zu halten. Ansonsten gibt es aber zumindest aus meiner Erfahrungen nicht viel zu beachten.

  14. meint

    Hosting ist sicherlich wichtig zumindest beim Auswahl von Anbieter. Nur würde ich nicht sagen das jeder der ein wenig mehr will gleich ein Server benötigt. Es gibt durchaus gute Angebote an Shared Hosting die auch bei ein wenig mehr Bedarf vollkommen ausreichen.

  15. meint

    Ich habe letztes Jahr einen Artikel geschrieben, in dem u.a erklärt wird, warum Managed Server oftmals nicht teurer als Root Server sind – und häufig nicht die Wünsche und Bedürfnisse erfüllen.

  16. Mike meint

    Ich kann Host Europe empfehlen. Sehr starke Server… ein brillanter und freundlicher Support… und zu guter Letzt noch CO2 schonendes Hosting. Bin mehr als zufrieden mit Host Europe.

  17. meint

    Schnäppchenfuchs läuft auch seit Bestehen bei all-inkl und dort ist der Support immer wahnsinnig schnell. Da ich auch nicht gut Bescheid weiß in den technischen Fragen, bin ich vom Shared Hosting auf einen Managed Server gewechselt und habe dann mit steigender Serverlast jeweils das nächstgrößere Modell gewählt.
    Frage mich jedoch gelegentlich, ob es ggf. nicht günstigere Anbieter gibt. Möchte im Grunde alles von der Stange haben. Ich halte wenig davon, dass da irgendwas individuell für mich gemacht wird, weil das zwangsweise teurer sein muss. aber habe das gefühl einen saftigen Managed Aufschlag zu zahlen

  18. meint

    Ich bin bei all-inkl.com und besitze das Hosting-Paket für 7,95 EUR/Monat. Das läuft sehr gut mit meinem WordPress Blog. Auch größere Datenbanken sind okay. Wichtig finde ich für Google noch die Geschwindigkeit einer Webseite. Das ist ja ein wichtiger Rankingfaktor. Da brauch man neben dem optimierten Script auch einen guten Server bzw. Hoster.

    Übrigens, Glückwunsch zu den 2000 Artikeln @Peer ;) !!! Hab ich das etwa als einzigster gemerkt?

    lg Marcus

  19. meint

    Ein wichtiger Punkt beim Hosting ist auch, wie das Datencenter ans Netz angebunden ist. Gerade bei den grossen Anbietern (1&1) mit tausenden Server ist die Anbindung oft ein Flaschenhals.

  20. Thomas meint

    Nachdem mein Server bei 1&1 letzte Woche zwei Totalausfälle hatte bin ich zu ingate.de gewechselt. Bisher läufts bei denen echt super. Schnelle Einrichtung und der Support ist auch richtig schnell :mrgreen:

  21. meint

    Mich würde mal.im detail interessieren, was an Anbietern wie strato verkehrt sein soll. Meine bisher über diesen
    Hoster betriebenen Seiten liefen erstklassig und performant, der Support war prima und auf damalige Wünsche wie gd2-lib wurde damals prompt reagiert. Kann also weder etwas über schlechten Service noch uberlastete Server sagen….natürlich lass ich mich durch Fallbeispiele gern vom Gegenteil überzeugen.

    Grössere Schwierigkeiten hatte ich damals eher mit kleinen Anbietern (mgw-media) die unteranderem trotz
    Unlimited traffic selbigen gedrosselt haben …. Meine Seite auf andere Server uberspielt haben und damit für
    Tagelange Ausfälle sorgten … Etc.

  22. meint

    Es gibt einige gute Hoster ob webgo24 oder Unimedia, wo ich aber allergisch reagiere ist 1&1, mit denen habe ich dermaßen schlechte Erfahrungen gemacht, und wer mal bei Google sucht wird sehr schnell fündig über deren Geschäftspraxis :evil:

  23. meint

    Interessanterweise haben viele Respekt vor der Administration eines Root-Servers; und das zu Recht. Allerdings greifen dieselben ohne Bedenken zu einem V-Server, der die gleichen Rechte und auch Pflichten hat. Sprich die ganze Sicherheitsthematik mit Udates usw. Ich hab jetzt fast ein Jahr einen managed V-Server. Und dafür gibt es recht wenig Anbieter. Damit bin ich sehr zufrieden. Jahrelang hatte ich Root-Server bei Strato & Hetzner, die zwar etwas oversized aber trotzdem günstig waren. Aber es gab schon mal das eine oder andere Problemchen, dass der Server mal steht. Das lag sicher an den persönlichen Wartungskünsten. Und ein VServer muss nicht langsamer sein als ein dedizierter Server;-)

  24. Ingo meint

    War mal bei 1&1, was mich da störte war immer die ewig lange wartezeit am Telefon, wenn man mal ein Problem hatte. Für Geschäftskunden finde ich business-webhosting.de sehr interessant, ich habe dort den “max. 50 Kunden je Server”-Tarif gebucht und kann bisher nicht klagen.

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