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Braucht man eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Peer Wandiger - 24 Kommentare - Gesundheit, Selbständig, Versicherungen - Ähnliche Artikel


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Nicht nur Angestellte, sondern auch und gerade Selbständige haben ein großes Problem, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Nicht jeder hat sich bis dahin ein Business aufgebaut, dass mit Hilfe von Angestellten quasi von allein läuft.

Stattdessen ist es bei den meisten Selbständigen so, dass die eigene Arbeitskraft die wichtigste Ressource ist.

Ich habe mich mit dem Thema schon vor längerer Zeit für mich selbst beschäftigt und erst vor kurzem aus familiären Gründen.

Worauf muss man denn nun bei der Berufsunfähigkeitsversicherung* besonders achten?

Braucht man eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Für alle, die ab dem Jahr 1961 geboren sind, existiert praktisch keine Absicherung mehr im Falle der Berufsunfähigkeit.

Die staatliche Unterstützung greift nur noch bei Erwerbsunfähigkeit bzw. einer starken zeitlichen Einschränkung der möglichen Arbeitszeit. Wenn man also noch irgendeinen anderen Job voll ausüben kann, dann zahlt der Staat nichts. Und wer will schon irgendeine Tätigkeit vorgeschrieben bekommen.

Mit der Erwerbsminderungsrente, die dafür eingeführt wurde, kommt man zudem auch nicht über die Runden. Die volle Erwerbsminderungsrente beträgt gerade mal 30 bis 35 Prozent des letzten Bruttoeinkommens.

Deshalb kann man auf die Frage “Braucht man eine Berufsunfähigkeitsversicherung?” eigentlich nur mit einem klarem Ja antworten. Schließlich geht es hier um die eigene Existenz.

Allerdings gibt es einige Dinge, auf die man achten sollte.

Höhe der Berufsunfähigkeitsversicherung

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung muss man sich natürlich auch für die spätere Höhe der monatlichen Rente entscheiden.

Je höher der monatliche Betrag, um so höher die Beiträge. Das ist also ganz normal.

Man sollte hier allerdings bedenken, dass 1.000 Euro in 20 oder 30 Jahren nicht die Kaufkraft haben wie heute. Mit einer jährlichen Inflation von 2-3% muss man rechnen.

Auch eine vereinbarte Dynamisierung reicht oft nicht aus, um von einem zu niedrigen Betrag auf eine ausreichende Höhe zu kommen.

Deshalb sollte man hier nicht an der falschen Stelle sparen. Am besten ist es zudem, möglichst zeitig die Versicherung abzuschließen. Denn auch hier gilt, je jünger man einsteigt, umso niedriger die Beiträge.

Empfehlenswert ist zudem eine Erhöhungs- bzw. Anpassungsoption (ohne erneute Gesundheitsprüfung!) zu integrieren, um ggf. später, wenn man mehr Geld verdient, die Beiträge und damit die Berufsunfähigkeitsrente zu steigern.

Es ist auch möglich, eine garantierte jährliche Rentensteigerung als Inflationsausgleich zu vereinbaren. Aber das steigert natürlich die Beiträge.

Man sollte auch beachten, dass die Berufsunfähigkeitsrente versteuert werden muss. Je länger diese gezahlt wird, umso höher ist der Ertragsanteil, auf den Steuern gezahlt werden müssen.

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Dauer der Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitsrente wird nicht pauschal bis zum eigenen Tode gezahlt.

Stattdessen kann man sich entscheiden, wie lange die Zahlung laufen soll.

Empfehlenswert ist es hier in der Regel, die Einzahlung und Auszahlung bis zum Eintritt ins Rentenalter zu vereinbaren.

Wer die Berufsunfähigkeitsversicherung nur bis zum 60. Lebensjahr abschließt, dann aber kurz danach berufsunfähig wird, der bekommt nichts. Und der kann dann auch die letzten Jahre nicht mehr in die Altersrente einzahlen, was starke Auswirkungen auf deren Höhe hat.

Man kann die Berufsunfähigkeitsversicherung vorzeitig kündigen, wenn man sicher ist, dass man sie nicht brauchen wird. Aber eine spätere Verlängerung ist nahezu ausgeschlossen.

Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Höhe der monatlich zu zahlenden Beiträge hängt von vielen Faktoren ab.

So spielen die schon angesprochene Leistungsdauer, genauso wie die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente eine Rolle.

Ab er auch die Berufsklasse, das persönliche Risiko, das Alter bei Beginn der Versicherung und die eigene Gesundheit bei Antragsstellung wirken sich auf die Beiträge aus.

Man sollte auch einen “Verzicht auf eine Abstrakte Verweisung” vereinbaren. Denn sonst kann der Versicherer einem eine andere Tätigkeit zuweisen, die man noch ausüben kann. Und dann ist es eigentlich keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr, sondern eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung.

Da es sich hier ja nicht um eine garantierte Altersvorsorge handelt, sondern um eine Risiko-Versicherung, die nur bei einem kleinen Teil der Versicherten eintritt, sind die Beiträge insgesamt verhältnismäßig günstig.

Kopplung mit Lebensversicherung

Man sollte es vermeiden, eine BU-Versicherung z.B. mit einer Lebensversicherung zu koppeln.

Das mag ein paar Euro sparen, aber wenn man später die Lebensversicherung kündigt, verfällt auch die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Das ist also nicht zu empfehlen, da man einfach weniger flexibel wird.

Teil der Gesamtabsicherung

Als Teil der Gesamtabsicherung spielt die Berufsunfähigkeitsversicherung meiner Meinung nach eine sehr wichtige Rolle, da es hier wirklich um die eigene Existenz geht.

Man sollte sich vor dem Abschluss aber sehr gut informieren, verschiedene Angebote einholen und vor allem das Kleingedruckte lesen. Wie man an meinen Ausführungen sehen kann, gibt es sehr viele Details, die man vereinbaren kann , bzw. wo sich die einzelnen angebotenen Versicherungen unterscheiden.

Denn wie bei anderen langfristigen Versicherungen kann man nach einem Abschluss so schnell nichts ändern. Und hat man erstmal viele Jahre eingezahlt, lohnt sich ein Wechsel meist auch nicht mehr.

Also vor der Unterschrift gut informieren und vergleichen.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
24 Kommentare und Trackbacks zu 'Braucht man eine Berufsunfähigkeitsversicherung?'

Kommentare zu 'Braucht man eine Berufsunfähigkeitsversicherung?' mit RSS

  1. 1 Noxed kommentierte am 30.09.2011 um 12:51 Uhr

    Also, Kopplung mit einer Lebensversicherung ist meistens dabei und lohnt sich mehr als nur ne BU. Ich bin bei der Gothaer und habe eine wirklich klasse BU kombiniert mit einer Lebensversicherung – weil, nur bei einer reinen BU bekommt man das eingezahlte Geld nicht zurück – man bezahlt pro Monat und das Geld ist weg – kombiniert ist es nicht weg und man bekommt es nach Ablauf des Vertrages, wenn nichts passiert ist, wieder (mit Chance das die Zinsen gut stehen, sogar mehr).

    Empfehlen kann ich nur die Gothaer, die Aachener macht zwar gut Werbung im TV, aber lieber finger weg. Wollte auch erst dort hin, aber Nein danke! ;-)

  2. 2 Stroem kommentierte am 30.09.2011 um 13:44 Uhr

    @noxed Stimmt nicht ganz. Das Geld aus der BU gibt es nicht zurück. Man erhält nur den Sparanteil zurück und das zu sehr geringen Zinsen. Man sollte also genau rechnen ob sich die Kombination lohnt.

    Von den Beiträgen einer Kapital LV mit BU wird der Risikoanteil im Todesfall, der Risikoanteil im Fall einer BU, Verwaltungskosten und Provisionen abgezogen. Der Rest (Sparanteil) wird dann angelegt. Dabei gibt es einen festen (garantierten Zinsanteil) und eine Überschussbeteiligung.

    Fiktives Beispiel: 100 € im Monat = 10 Euro Risikoschutz Todesfall, 20 Euro Risikoanteil BU, 10 Euro Verwaltung und Provision, die restlichen 60 Euro werden zu 3 % (1,75 Garantie +1,25 % Überschuss) verzinst

    Hier könnte eine reine BU mit RisikoLV günstiger kombiniert mit einer anderen Geldanlage günstiger sein. Also vergleichen! Geht ja im Laufe der Jahre doch um ein paar Euro.

  3. 3 karsten kommentierte am 30.09.2011 um 19:04 Uhr

    Kannst du dein Nein-danke bitte begründen @noxed ?

  4. 4 Noxed kommentierte am 30.09.2011 um 20:38 Uhr

    Da diese Versicherung über die Deutsche Vermögensberatung angeboten wird – war die Beraterin die ich hatte, nicht wirklich gut, sie wollte wirklich nur verkaufen – meine jetzige Beraterin hat nur den Kopfgeschüttelt “wie man sowas noch einem Kunden anbieten kann”. Der Vertrag war so, das ich 6 Jahre in der Luft wäre, das heißt: Ich hätte da nur bis max. 60 diese BU-Rente bekommen, sollte aber weiter Beitrag zahlen bis 67 – und da das Rentenalter halt bei 67 liegt (für uns Junge Leute) – würde ich kein Geld bekommen von dieser BU.

    Man kann sagen, es war keine gute Beratung – so bin ich halt nun bei der Gothaer gelandet, wo auch einige andere von mir sind. :-)

  5. 5 Alex kommentierte am 30.09.2011 um 21:34 Uhr

    @Noxed
    Jeder berät zu seinen Gunsten auch deine neue Beraterin.
    Ich schliesse nie etwas ab ohne selbst etwas geprüft zu haben und mir noch mal erklären lassen vom Berater. Zu viele Fehler gemacht, wie auch jeder andere hier…

  6. 6 Noxed kommentierte am 01.10.2011 um 10:14 Uhr

    Jedenfalls hat mich meine jetzige Beraterin gut beraten. Logisch, es will jeder irgendwo Verträge abschließen.

  7. 7 Peter kommentierte am 01.10.2011 um 11:06 Uhr

    Eigentliche Problem für viele (kleinst) Selbständige werden die zu zahlende Beiträge sein. Wer nicht gerade um die 20 oder 25 ist wird bei eine vernünftige Abdeckung von mindestens 1500 Euro pro Monat meist mit ein Betrag um die 40 Euro oder mehr rechnen müssen.

    Sicherlich gut angelegtes Geld aber auch diese muss man erst einmal haben.

    Eine Bindung an eine Lebensversicherung egal ob Kapital oder Fond Variante ist grundsätzlich nur reine Geldverschwendung. Zwar werden die Berater gerne auf solche Varianten verweisen, aber nur deswegen weil deren Abschlussprovision alleine weil hier zusätzlich eine LV zum tragen kommt, hier meist das 10 fache beträgt.

    Aber es gibt genügend “dumme” die immer noch eine LV abschließen.

    Na wer gerne die ersten 2 Jahre an eigene Beiträge alleine als Abschlussprovision zahlt, der kann ja dies machen :)

  8. 8 Noxed kommentierte am 01.10.2011 um 11:53 Uhr

    Na wenn du meinst, das es verschwendung ist – lieber mit LV und man bekommt Teilweise sein Geld zurück, als ne BU, wo das Geld weg ist und man nichts bekommt, wenn der Vertrag ausläuft.

    Und du meinst, mit 40€ bekommst du ne BU-Rente von 1500€? Von was träumst du denn Nachts?

  9. 9 Peter kommentierte am 01.10.2011 um 15:24 Uhr

    @Noxed,

    Eine reine BU mit eine monatliche Rente von 1500 Euro bekommt man mit rund 40 Euro im Monat an Beitrag. Sicherlich je nach persönlichen Risiko und Alter können die Beiträge auch höher oder (in seltene Fällen) auch niedrige sein, aber die genannte Summe ist real.

    Gut hier erhält man am Ende falls keine Leistungen bezogen worden sind, auch keinen Cent zurück. Aber Tarife wo man was zurück bekommt, sind meist eh nicht sinnvoll weil zu teuer.

    Und deine LV?

    Nun im Wahrheit bekommst du am Ende eine Rendite die mit knapp 2% real noch nicht einmal die Inflation und damit den Kaufkraftverlust ausgleicht.

    Bemerken sollte nämlich jeder nur ein sehr geringen Anteil vom Gesamtbeitrag wandert überhaupt in die Rendite.

    Von z.B 100 Euro im Monatsbeitrag für LV mit BU gehen

    Rund 17 Euro in den Todesfallschutz

    Rund 8 Euro in die Verwaltungskosten.

    Rund 30 Euro alleine für die BU Absicherung ohne das hiervon nur ein einzige Cent in die Rendite geht

    Weitere 5 Euro gehen hoch gerechnet auf die lange Laufzeit als Provisionen darauf.

    Damit bleiben von die eingezahlte 100 Euro im Monat nur wirklich 40 Euro die dann mit eine magere Rendite verzinst werden.

    Jeder der vernünftig rechnet weiß jetzt das dies eigentlich ein Verlustgeschäft ist.

    Gut bei die lange Laufzeiten von 30 oder 40 Jahren hört sich eine Verdoppelung oder Verdreifachung zwar immer toll an. Nur das dies am Ende eigentlich nur ein paar Prozent Rendite im Jahr sind, vergessen viele einfach.

    Übrigens ich habe eine BU die mir im Bedarfsfall 1500 Euro Rente zahlt. Diese auch bis ich 67 Jahre bin. Ich habe diese BU vor rund 7 Jahren abgeschlossen (mit 40) und zahle ein Monatsbeitrag von 41,75 Euro.

    Gut am ende bekomme ich keinen Cent davon heraus,aber um eine gute Altersvorsorge aufbauen zu können, dienen Versicherungsprodukte überhaupt nicht!

  10. 10 Anne kommentierte am 01.10.2011 um 16:42 Uhr

    Denke auch, dass eine BU ganz sinnvoll ist. Allerdings kann ich es nicht nachvollziehen, dass die BU gegenüber der Erwerbsunfähigkeits-Versicherung als sinnvoller dargestellt wird. Letzteres ist mM das gefährlichere Risiko.

  11. 11 Noxed kommentierte am 01.10.2011 um 17:52 Uhr

    Ja, damit muss man halt rechnen, dass man einige Abzüge hat mit einer LV – aber im alter zählt wohl jeder Cent. ;-)

    Bei wem bist du denn, wenn du nur 41,75€ zahlst? :-)

  12. 12 Sven kommentierte am 02.10.2011 um 18:54 Uhr

    Nach meiner persönlichen Meinung, sollte man eine BU nicht mit einer Lebensversicherung kombinieren. Gerade aufgrund der oft langen Vertragsdauer ist es durchaus möglich, dass man einen finanziellen Engpass hat. Dies kann dazu führen, dass man den LV-Vertrag beitragsfrei stellen muss. Je nach dem, wie lang diese Beitragsfreistellung andauert, kann der Vertrag dann nur mit neuen Gesundheitsfragen wieder reaktiviert werden.

    Gerade bei Selbständigen ist nicht nur die abstrakte, sondern auch der Verzicht auf die konkrete Verweisbarkeit wichtig. Dies aber auch nur in Abhänigkeit von der Art der Selbständigkeit.

    Ein weiterer Wichtiger Punkt in der BU-Police ist der Verzicht auf die Umorganisation des Arbeitsplatzes. Ist diese Klausel nicht Vertragsbestandteil, kann das Versicherungsunternehmen eine Zahlung verweigern, wenn durch eine Umorganisation des Arbeitsplatzes eine Berufsunfähigkeit nicht eintritt.

    Alterantiv zum Abschluss einer BU-Police kann man auch über eine Dread-Disease Absicherung nachdenken. Diese zahlt eine feste Versicherungsumme, wenn man schwer erkrankt. Diese Krankheiten sind genau definiert. Die monatlichen Beiträge sind in Abhänigkeit von der gewählten Versicherungssumme unter Umständen günstiger!

  13. 13 Stefan kommentierte am 02.10.2011 um 21:50 Uhr

    Toller Beitrag.

    Ich war erst letzt Woche bei meinem Versicherungsmakler, da ich gerade gründe und meine Versicherungen etwas umgestellt werden mussten.

    1500€ / 40€, kann unter umständen hinkommen…
    Zur BU hat er mir ausgerechnet, bei 1400€ etwa 40€ pro Monat. Alter: 25 Jahre.
    Gesellschaft ist die Alte Leipziger bei mir.

  14. 14 Peter kommentierte am 03.10.2011 um 07:33 Uhr

    Für viele Selbständige die vielleicht mit jeden Cent rechnen müssen, wäre eine private Erwerbsunfähigkeitsversicherung sicherlich eine denkbare Alternative zu eine BU. Schon alleine weil hier die Kosten geringer sind und man trotzdem wenn man kaum mehr arbeiten kann immer noch abgesichert ist.

    Eine BU ist meist nur deswegen viel teure weil man hier schon Geld bekommt, wenn man sein bisherigen Beruf nicht mehr ausüben kann. Die Erwerbsunfähigkeit bei private Anbieter zahlt meist dann wenn man weniger wie 5 Stunden am Tage arbeiten kann.

    Übrigens ich bin bei der VHV versichert.

  15. 15 Noxed kommentierte am 03.10.2011 um 11:25 Uhr

    Gut, das kommt schon hin mit den 40€. Ich habe nicht daran gedacht, das es nach der Berufsgruppe geht, die Einstufung, wie teuer der Beitrag wird.

  16. 16 Andy kommentierte am 03.10.2011 um 16:39 Uhr

    Was noch ein wichtiger Tipp ist!
    Darauf achten, wann bzw. ab wieviel % also 50% oder 51% kommt die Berufsunf. Versicherung ganz zur Auszahlung. Man hört immer wieder, dass gerade um das 1% herumgestritten wird. Die Leistungen der Versicherer schwanken zum teil – ganz erheblich. Im überigen sollte man sich auch mal ansehen, mit wie vielen Fällen die Versicherung am Ende um die Auszahlung streitet. Lieber zweimal hinsehen – bevor man unterschreibt.

  17. 17 Stroem kommentierte am 04.10.2011 um 08:53 Uhr

    Denke die Kommentare zeigen, dass es um ein wichtiges aber nicht einfaches Thema geht.
    Kurz: Wieder mal genau richtig!

  18. 18 Karsten kommentierte am 04.10.2011 um 10:01 Uhr

    Hmm… ich glaub, damit muss ich mich dann auch nochmal beschäftigen. Bisher hatte ich die BU recht erfolgreich verdrängt :???:

  19. 19 Peter kommentierte am 04.10.2011 um 14:54 Uhr

    Nun unabhängige Studien sagen das rund 15% alle Arbeitnehmer (auch bei Selbständigen) Aufgrund eine Berufsunfähigkeit es nicht schaffen bis zum normalen Rentenalter zu arbeiten. Sicherlich wer hier nicht dazu zählt hat vielleicht auch Geld in was investiert was er/sie nicht braucht. Nur wenn es wirklich nötig ist dann schauen viele dumm aus der Wäsche wenn sie dann von die gut 300 Euro staatliche EU Rente leben sollen.

    Viele sagen “ich habe kein Geld für eine BU Versicherung” zahlen aber dann vielleicht 15 Euro im Monat für eine sinnlose Handy Verlustversicherung die im ernstfall eh nicht zahlt, dazu noch 10 Euro für eine Brillenverlustversicherung und vielleicht nochmals 20 Euro für eine Glasbruch Versicherung.

    Würde man dies Geld zusammen nehmen könnte sich beinahe jeder eine BU Versicherung leisten.

  20. 20 Niklas kommentierte am 04.10.2011 um 15:42 Uhr

    Berufsunfähigkeit sollte auf jeden Fall abgesichert werden. Wer damit in jungen Jahren beginnt, für den sind die Prämien auch relativ gering. Insofern ist Aufschieben keine so gute Idee. Deutsche versichern so viele Dinge, aber bei den wichtigen Sachen wie Berufsunfähigkeit und Haftpflicht hapert es doch meistens sehr stark.

  21. 21 VH kommentierte am 05.10.2011 um 20:22 Uhr

    Leider eine wichtige aber notwendige Versicherung. Sollte wirklich schon in jungen Jahren drüber nachgedacht werden.

  22. 22 Wolfgang kommentierte am 08.10.2011 um 19:35 Uhr

    Bei allen Kommentaren wird die wichtigste Frage vergessen: Wann ist eine Selbständiger berufsunfähig? Dann wenn er seinen Betrieb aufgibt! In allen Bedingungen zur BU steht die Verpflichtung des Selbstständigen zur umorganisation und da unterscheiden sich die Tarife gewaltig.
    Drum prüfe wer sich ewig bindet. Die Frage mit Kapitalbildung oder ohne ist doch mit einem Taschenrechner schnell zu lösen. Die richtige Wahl was zu tun ist hängt doch vor allem von der indiduellen Gesamtsituation ab. Übrigens ist die Dread Disease Absicherung für Selbstständige eine Alternative. Wird in Deutschland nur fast nie angeboten da es nur drei vernünftige Anbieter gibt und die meist nur über einen Makler zu bekommen ist.

  23. 23 Matthias Helberg kommentierte am 04.01.2012 um 10:50 Uhr

    Hallo, der Einwand, wann eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbständige auch wirklich leistet, ist berechtigt. Allerdings muss er dafür – im Gegensatz zu den Kammerberufen wie Anwalt, Architekt und Steuerberater – eben nicht seinen Betrieb aufgeben. Aber es wird die sogenannte Umorganisation geprüft, also die Frage, ob man dem Inhaber / Geschäftsführer durch eine andere Organisation des Betriebes nicht doch ein Weiterarbeiten zumuten kann. Es gibt für die, die ganz auf Nummer sicher gehen wollen, einen Anbieter, der bereits dann leistet, wenn man nur 6 Monate lang arbeitsunfähig war. Mehr Kriterien müssen nicht erfüllt sein. PS: Wenn man eine Feuerversicherung für sein Haus abschließt, erwartet man auch nicht, Versicherungsprämien zurück zu bekommen, wenn das Ding einfach nicht abbrennt. Warum sollte man es bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung erwarten?

  24. 24 Thomas Salvador kommentierte am 03.03.2012 um 01:03 Uhr

    ich denke, man sollte die notwendigkeiten nicht vermischen.

    so ist meiner meinung nach die berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt notwendig und sollte, wenn es irgendwie geht, abgeschlossen sein.

    der lebensversicherung stehe ich eher kritisch gegenüber und denke nicht, dass man sie allgemein braucht (oder haben sollte).

    daher macht für mich auch die kombination gar keinen sinn.

    ich glaube, dass man besser fährt, wenn wenn spezialisierte versicherungen nutzt, etwa risikoleben zur absicherung der hinterbliebenen und kapitalaufbau mit sparplaenen und sonstigen anlagen versucht, die nur dazu dienen und keine sicherheiten finanzieren muessen.

    so bleibt auch mehr geld uebrig, die in BU investiert werden kann, hoehere hinterbliebenen-absicherung ermoeglicht. oder ganz allgemein: es kann gezielter in die benoetigten einzelleistungen investiert werden, statt von allem etwas aber nichts richtig zu haben.

    wichtig ist, dass gerade jungen leuten bewusst (gemacht) wird, dass auch sie jederzeit berufsunfähig werden können, ohne absicherung dann auf dem trockenen sitzen, aber (noch) in der glücklichen lage sind, dass mit relativ geringen aufwendungen abzusichern.



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