VGWort – Jahres-Endspurt für mehr Einnahmen

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Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen.

Neben Geschenkestress und Glühwein, bedeutet das für VGWort-Teilnehmer, dass man nun noch einen kleinen Endspurt hinlegen sollte.

Was ich damit genau meine und wie man in den letzten Wochen des Jahres noch die nächste VGWort-Auszahlung erhöhen kann, erfahrt ihr in diesem Artikel.

VGWort

Wer es nicht weiß, die VGWort ist eine Verwertungsgesellschaft, die 1958 gegründet wurde und seit ein paar Jahren auch Online-Texte vergütet.

Voraussetzung dafür ist, dass man selber der Urheber der Texte ist und dass man die Zählmethode der VGWort verwendet.

Dazu muss man in jeden eigenen Artikel einen sogenannten Zählpixel einbauen. Damit misst die VGWort die Zugriffe pro Kalenderjahr. Erreicht ein Artikel die Mindestzugriffszahl von 1.500 Aufrufen in einem Jahr und ist der Artikel mindestens 1.800 Zeichen lang, dann bekommt man im darauf folgenden Herbst Geld ausgezahlt. Aktuell waren es bei der 2010-Ausschüttung 15,- Euro Minimum. Bei bestimmten höheren Abrufzahlen eines Artikels war es dann auch mehr.

Mehr Infos über die VGWort findet ihr in dem Artikel “VG Wort – So kann man als Blogger mit der VGWort Geld verdienen

Jetzt noch einbauen?

Ob es jetzt noch Sinn macht, für die restlichen Wochen des Jahres mit dem Einbau der Zählmarken zu beginnen, sei mal dahingestellt.

Wer in sehr kurzer Zeit recht hohe Aufrufzahlen bei seinen Artikeln erreicht, der kann sicher auch jetzt noch mit dem Einbau der Zählmarken beginnen.

Spätestens Anfang Januar nächsten Jahres sollte man dann aber seine Artikel mit Zählmarken versehen.

Und das betrifft nicht nur neue Artikel. Auch ältere Artikel können in 12 Monaten die Marke von 1.500 Seitenaufrufen erreichen.

Und das Schöne ist, dass man auch mehrfach Geld für einen Artikel bekommen kann. Erreicht z.B. ein älterer Artikel aus dem Jahr 2009 auch 2011 die Mindestzugriffsgrenze von 1.500 Aufrufen, dann bekommt man auch im Herbst 2012 Geld für diesen Artikel.

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Jahres-Endspurt

Der eigentliche Grund, warum ich das Thema VGWort heute nochmal aufgreife ist, dass man nun vielleicht noch einen kleinen Endspurt einlegen sollte.

Artikel, denen vielleicht nur noch 100 oder 200 Aufrufe fehlen, sollte man nochmal gesondert vermarkten.

Ich habe dazu einfach mal mein Google Analytics genutzt und mir bei den Statistiken zu den Seitenaufrufen anzeigen lassen, wie die Seitenaufrufe vom 1.1.2011 bis heute aussehen.

Dann habe ich einen Filter eingefügt, der mir nur Artikel anzeigt, die weniger als 1.500 Seitenaufrufe haben.

Dann sieht man die Artikel, die das Potential haben bis zum Ende des Jahres noch die 1.500 Seitenzugriffe zu erreichen.

wichtiger Hinweis:
Natürlich ist mir bewusst, dass der VGWort-Zählpixel nicht genauso zählen wird wie Google Analytics. Deshalb kann man nicht davon ausgehen, dass ein Artikel, der bei Analytics 1.400 Seitenaufrufe bis heute im Jahr 2011 hat, bei der VGWort derzeit genau dieselbe Zahl an Seitenaufrufen hat.

Allerdings habe ich mal verglichen, wie das für 2010 aussah. Und da gleicht die bei Google Analytics angegebene Zahl an Artikeln, die mehr als 1.500 Aufrufe hatten, denen in der Abrechnung bei der VGWort.

Wenn überhaupt, dann sind die Zahlen bei der VGWort etwas höher, Google Analytics also etwas strenger bei der Zählung.

Einzelne Artikel gezielt vermarkten

Was macht man nun mit den Artikeln, die noch ein paar Seitenaufrufe brauchen?

Man nutzt alle Möglichkeiten, die Artikel zu pushen.

Unter anderem wären die folgenden Methoden möglich:

  • Diese Artikel nochmal in Twitter verlinken.
  • In einem Newsletter einige dieser Artikel vorstellen.
  • Einen Jahresrückblick veröffentlichen und darin auch diese Artikel aufführen.
  • Die Artikel auch in Facebook und Google+ promoten.
  • Eine oder mehrere Sneeze-Pages erstellen, wo dann auch diese Artikel drin sind.
  • Eine Umfrage starten, wo die Leser die besten Artikel wählen können. Dort sind dann auch diese Artikel dabei.
  • Zu dem Thema eines der Artikel einen neuen Artikel schreiben und den alten darin verlinken.
  • In besonders populären und stark aufgerufenen Artikeln könnte man den einen oder anderen Artikel, wenn es thematisch passt, verlinken.
  • Auf der Homepage, z.B. in der Sidebar, einen “Featured Artikel”-Bereich erstellen und dort auch solche Artikel verlinken, die noch ein paar Seitenaufrufe benötigen.
  • usw.

Es gibt eine Menge Möglichkeiten in den verbleibenden Wochen des Jahres noch ein paar Artikel zu pushen.

Lohnt sich das?

Wenn man davon ausgeht, dass es auch im kommenden Jahr 15,- Euro für Artikel mit dem Mindestzugriff gibt, dann würde man für 10 Artikel, die es noch über die Zugriffsgrenze schaffen, 150,- Euro bekommen.

Das lohnt sich also. Allerdings kann man im Nachhinein natürlich nicht auswerten, bei welchen Artikel es was gebracht hat und welche von selbst die Mindestzugriffe erreicht hätten.

Da die VGWort derzeit noch keine detaillierten Statistiken zu den gemeldeten Artikeln bereitstellt, kann man derzeit also nur vermuten/hoffen, dass es was gebracht hat.

Allerdings wurde mir per Mail von der VGWort mitgeteilt, dass man für die Zukunft ausführlichere Statistiken plant. Ob das im kommenden Jahr schon so sein wird, bleibt abzuwarten.

So oder so finde ich es einen kleinen lohnenswerten Zusatzaufwand, nun nochmal einige Artikel zu promoten.


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Kommentare

  1. meint

    Hallo Peer,

    wieder ein interessanter Artikel. Ich bin vor einiger Zeit durch einen Deiner Artikel auf die VGwort aufmerksam geworden. Die Anmeldung funktionierte problemlos. Leider lohnt es sich für mich nicht, noch im Jahr 2011 meine Artikel mit Zählpixeln auszurüsten.

    Für 2012 habe ich mir dies jedoch fest vorgenommen, da die VGwort eine gute zusätzliche Einnahmequelle sein kann.

    Dir drücke ich die Daumen, dass möglichst viele Deiner sehr guten Artikel die Grenze zur Auszahlung knacken werden. Auch wenn wir die Einnahmen diesmal nicht erfahren werden. Dies kann ich übrigens sehr gut verstehen, obwohl ich es sehr schade finde.

    Viele Grüße und einen erfolgreichen Endspurt

  2. Steff meint

    Mit was zählt ihr denn die Zeichen? WordPress zahlt standardmäßig ja nur die Anzahl der Wörter.

  3. meint

    Genau diese Antwort hatte ich gesucht. Innerhalb einer Woche hatte ich die Anmeldung komplett abgeschlossen und Artikel, die aktuell eben entsprechende Zugriffszahlen erreichen.

    Vielen Dank noch einmal für diese ausführliche Erklärung zur VG Wort.

  4. meint

    Hallo Daniel,
    die Artikel müssen die Abrufzahlen mit eingebautem Zählpixel ereichen.
    Das heißt die Zählung beginnt erst ab Einbau des Zählpixels.
    Wenn Du jetzt angemeldet hast ist für Dich das nächste Jahr interessant.
    Es sei denn, Du hast Artikel, die in den nächsten 3 Wochen noch 1500 Abrufe haben.

  5. meint

    Hallo Peer,

    “Und das Schöne ist, dass man auch mehrfach Geld für einen Artikel bekommen kann.”

    Hast du nicht in deinem letzten VG-Wort Artikel erwähnt, bzw. vermutet, dass du für ältere Artikel kein Geld bekommst? Ist das jetzt nicht mehr der Fall?

    Grüße,

    David

  6. meint

    @ David
    Das war aus der Abrechnung nicht zu erkennen. Aber auf Nachfrage wurde mir bestätigt, dass auch ältere Artikel vergütet wurden.

    Es ist also tatsächlich so, dass auch ältere Artikel jedes Jahr wieder Geld bringen, wenn sie die Mindestzugriffe erreichen.

  7. meint

    Hmm, hört sich für mich etwas suspekt an. Ich werde es mir auf jedenfall mal ansehen. Ich habe erst vor kurzem angefangen mit meiner Website. Da freut man sich natürlich über jeden Cent der rein kommt. Aber warum sollte mir jemand Geld geben nur weil ich auf meiner Seite meine Artikel veröffentliche? Wie gesagt ich schaue es mir mal an…
    Gruß Itchy

  8. meint

    Schade leider schaffe ich es in diesem Jahr nicht mehr von der VG Wort Geld zu kassieren aber im nächsten Jahr bin ich auf jeden fall dabei, hoffe meine Besucherzahlen reichen bis dahin auch.

  9. meint

    Ich habe mich im April 2010 bei der VG Wort angemeldet und dieses Jahr meine erste Auszahlung erhalten. Würde diese Einnahmequelle wirklich nicht mehr missen wollen. Es ist ein schöner Zusatz, den ich jedem nur empfehlen kann, der die erforderlichen Kriterien (Mindestlänge und Seitenaufrufe) mit seinen Artikeln erfüllt.

  10. meint

    die Artikel müssen die Abrufzahlen mit eingebautem Zählpixel ereichen.
    Das heißt die Zählung beginnt erst ab Einbau des Zählpixels. Danke

  11. meint

    Auf jeden Fall lohnt es sich auch in 2011 noch den Zählpixel einzubauen. Habe erst vor 3 Tagen einen Artikel rausgehauen, der heute bei knapp 900 Seitenaufrufen steht. Ich rechne auch, dass der Mindestzugriff erreicht wird, weil das Ereignis über das berichtet wurde, noch nicht stattgefunden hat.

  12. DerGute meint

    Bin ziemlich verunsichert ob ich mich als Blogger und Blog-Betreiber nun als Autor oder auch Verlag anmelden soll? Als was habt Ihr euch angemeldet?

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