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“Das bekomme ich woanders aber billiger” – Umgang mit Dumping-Kunden
Peer Wandiger - 32 Kommentare - Existenzgründung, Kundengewinnung, Selbständig - Ähnliche Artikel


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Welcher Selbständige kennt sie nicht.

Kunden, die auf beste Leistungen und Service bestehen, aber dafür kaum was bezahlen wollen.

Dumping-Kunden gibt es überall. Wie man diese erkennt und wie man mit diesen umgeht, erläutere ich im heutigen Artikel.

Was sind Dumping-Kunden?

Wie viele Leser sicher wissen, bin ich kein Vollzeit-Blogger. Ich programmiere zusätzlich noch Websites und Webanwendungen für regionale Firmen.

Und da habe ich natürlich auch viel mit Kunden zu tun. Leider immer wieder auch mit Dumping-Kunden.

“Am besten alles haben wollen, aber nichts dafür bezahlen.” Nun ist es natürlich in Ordnung, wenn man das beste Preis/Leistungsverhältnis als Kunde haben möchte.

Das Verhaltung von Dumping-Kunden geht aber darüber deutlich hinaus und am Ende hat der Selbständige dann meist selber Nachteile davon.

Warum sollte man Dumping-Kunden meiden?

Warum sollte man überhaupt darauf achten, sich keine Dumping-Kunden einzufangen?

Nach meiner Erfahrung (was sich auch in den Gesprächen mit anderen Selbständigen bestätigt hat) sind die Dumping-Kunden oft auch die anstrengenderen.

Ich habe Kunden, die nicht über den Preis diskutiert haben und auch sonst sehr angenehm sind. Da gibt es keine Diskussionen um ein paar Euro für Aktualisierungen oder ähnliches.

Dagegen sind meist genau die Kunden am pflegeintensivsten, die am Anfang schon versuchen den Preis zu drücken. Diese wollen ständig was gratis haben und haben auch die meisten Beschwerden.

Ist man zudem beim Erstauftrag eingeknickt und hat einem Dumping-Preis zugestimmt, dann werden solche Kunden immer wieder genau darauf zurück kommen, wenn es um Folgeaufträge geht. Den Preis bekommt man dann nie mehr wieder hoch.

In seinem Buch “Die 4 Stunden Woche” geht Tim Ferris auch auf das Thema ein, in welcher Preisklasse man eigene Produkte verkaufen sollte.

Er plädiert da auch klar für höherpreisige Artikel, da er ebenfalls die Erfahrung gemacht hat, dass Dumping-Kunden im Schnitt mehr “Stress” machen.

Unter dem Strich muss ein Selbständiger natürlich auch darauf achten, dass die Einnahmen je Kunde zu einem optimalen Verhältnis zum Aufwand pro Kunde stehen. Und diese Rechnung ist ohne Dumping-Kunden deutlich besser.

Doch die Frage ist natürlich, wie erkennt man Dumping-Kunden.

So erkennt man Dumping-Kunden

Auf den ersten Blick ist es oft gar nicht so einfach zu erkennen, dass es sich um einen Dumping-Kunden handelt.

Aber es gibt einige Anzeichen, auf die man achten sollte:

  • Zeitdruck
    Am besten muss der Auftrag schon morgen fertig sein. Es typisches Zeichen, auch wenn es im Einzelfall natürlich auch sein kann, das ein normaler Kunde auch dringend etwas braucht.
  • Referenz-Kunde
    Ich hatte schon Anfragen, ob ich denn nicht eine Website umsonst erstellen kann. Ich dürfte dann auch damit werben und es als Referenz nutzen. Das sollte man nur in wirklichen Ausnahmefällen machen.
  • kostenlose Entwürfe/Vorleistungen
    Wenn ein Kunde erstmal kostenlose Vorarbeiten möchte, bevor er sich entscheidet, ist das auch kein gutes Zeichen. Jede Arbeit, die man für seinen Kunden macht, kostet Zeit und damit Geld. Falls es sich um etwas im Rahmen des Angebotes handelt, dann mag das auch mal gehen. Aber generell sollte man für alle geleisteten Arbeiten auch Entlohnung verlangen.
  • Einmischen
    Kunden die sich Einmischen in die eigene Arbeit gehören oft auch zu den Dumping-Kunden. So habe ich es auch schon erlebt, dass ein potentieller Kunde den von mir kalkulierten Arbeitsaufwand angezweifelt hat und mir vorschreiben wollte, wie lange ich für bestimmte Dinge brauche. Das ist extrem unseriös und war für mich das Ende des Gesprächs.
  • Es geht gleich um den Preis
    Der Preis ist natürlich wichtig. Wenn man aber merkt, es geht dem potentiellen Kunden ausschließlich ums Geld, dann kann das auch ein Hinweis auf einen Dumping-Kunden sein.
  • Nachforderungen
    Auch schon öfter erlebt habe ich Kunden, die ein Angebot akzeptiert haben, aber dann bei der Umsetzung ständig neue Ideen und Features eingebracht haben. Und als ich dann den Preis entsprechend anpassen wollte, waren diese verärgert.

Dumping-Kunden kann man also schon vor dem Auftragsabschluss oder zumindest am Beginn eines Projektes meist schon gut erkennen.

Doch was antwortet man auf typische Fragen/Aussagen solcher Kunden.

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Typische Kunden-Sätze und was man darauf antworten kann

  • Das bekomme ich woanders aber billiger!
    Ein typischer Satz, um den Preis zu drücken. Hier sollte man einfach hart bleiben und dem Kunden dann nett empfehlen “Dann gehen sie doch dort hin.”

    Die ausführlichere Möglichkeit wäre, den Kunden zu fragen, zu welchem Preis er es denn wo genau bekommen würde. Da kommen die meisten dann doch ins Straucheln.

    Zudem stellt sich dann oft heraus, dass die Leistungen auch nicht vergleichbar sind.

  • Können Sie am Preis nicht noch was machen?
    Ich kann zwar hier nur von mir ausgehen, aber ich kalkuliere meine Preise transparent und auf den Punkt. Ich schlage nicht vorher 10% drauf, um dem Kunden dann 10% Rabatt zu geben.

    Deshalb bin ich auch nicht bereit, wie auf einem Basar um den Preis zu feilschen.

    Anderen Selbständige mag aber die Vorgehensweise, vorher etwas auf den Preis drauf zu schlagen, besser zusagen.

  • Kann ich erst einmal nur 50% bezahlen und den Rest, wenn es läuft?
    Auch hier sollte man sehr vorsichtig sein. Ich mache so etwas nicht, denn für mich ist der Aufwand gleich, egal ob das Geschäft des Kunden läuft oder nicht.

    Im Einzelfall kann es aber natürlich Sinn machen, eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Dann aber mit klaren Fristen.

  • Können Sie nicht das Layout/Texte/Bilder etc. von dieser anderen Website nehmen?
    Ganz schlimme Geschichte. Das führt dazu, dass ich diesen Kunden erstmal genau erkläre, wie das deutsche Urheberrecht funktioniert.

    Oft steckt hinter dieser Frage eben auch die Intention Kosten zu sparen. Generell sollte man darauf achten, dass im Vertrag klar geregelt ist, dass der Kunde für gelieferte Inhalte selber verantwortlich ist.

  • Ich will es erstmal kostenlos testen
    Hier kommt es natürlich auf das eigene Business an. Es gibt durchaus viele Services etc., die eine kostenlose Testphase anbieten. Wenn man aber Dienstleister ist, der für jeden neuen Kunden tätig werden muss, dann wird dies meist nicht funktionieren.
  • Das, das und das brauche ich nicht
    Ich mache potentiellen Kunden ein Gesamtpaket-Angebot, welches schon Sinn in dieser Form macht. Es ist nicht gedacht, einfach einzelne Elemente zu streichen. Und wenn doch, dann sind diese explizit als “Optional” gekennzeichnet.

    Das sollte man in seinem Angebot dem Kunden deutlich machen und möglichst natürlich schon im Vorgespräch klären welcher Umfang insgesamt gewünscht ist.

Wer noch weitere typische Kundensätze parat hat, kann diese gern in die Kommentare schreiben. Ich ergänze diese dann in der Liste.

Ein gutes Video zum Thema bringt die ganze Sache nochmal auf den Punkt.

Wann macht Dumping Sinn?

Ich will hier aber gar nicht sagen, dass Dumping generell falsch ist. Ich kenne Branchen, wo man mit einem Kampfpreis versucht, den Fuß in die Tür zu bekommen, um dann später bei Wartung und Folgeaufträgen gut zu verdienen.

Hier sollte man seine Branche am besten kennen.

Wichtig ist jedoch, dass man nicht verzweifelt jeden Kunden nimmt. Man solle da schon etwas wählerisch sein und darauf achten, nur “gute” Kunden um sich zu scharen.

Das ist zwar gerade für Existenzgründer nicht immer einfach, da Aufträge rar sind. Aber den zusätzlichen und langfristigen Ärger, den man sich mit Dumping-Kunden ins Haus holt, sollte man immer bedenken.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
32 Kommentare und Trackbacks zu '“Das bekomme ich woanders aber billiger” – Umgang mit Dumping-Kunden'

Kommentare zu '“Das bekomme ich woanders aber billiger” – Umgang mit Dumping-Kunden' mit RSS

  1. 1 markus kommentierte am 14.12.2011 um 14:27 Uhr

    Hallo Peer,

    wenn du es oben schon ansprichst: Wie gehst du mit (WordPress)-Aktualisierungen bei Kunden um? Reine Kulanz oder berechnest du diese weiter? Wenn ja, Pauschale pro Jahr oder pro Update?

    Vielleicht hat der ein oder andere Leser ja noch einen Hinweis/Tipp, wie man so etwas realisieren und vor allem kundenfreundlich verkaufen könnte.

    Gruß Markus

  2. 2 Ylva kommentierte am 14.12.2011 um 14:44 Uhr

    Das sind die Kunden, bei denen jedem Selbständigen die Haare zu Berge stehen, und es gibt sie in jeder Branche. Meistens hat es ja einen Grund, dass ein Mitbewerber günstiger ist, manchmal reicht es, die Kunden auf diesen Grund hinzuweisen. Wenn nicht gilt auch bei mir: “Ja, wenn es das ist, was Sie haben möchten, dann würde ich Ihnen doch empfehlen, zu der günstigeren Kollegin zu gehen”.
    Grüße
    Ylva

  3. 3 Mario Burgard kommentierte am 14.12.2011 um 14:45 Uhr

    Ich bin nun schon seit fast 13 Jahren im Vertrieb und seit ca. 5 Jahren selbstständig.
    Mit Kunden und natürlich Dumping-Kunden kenne ich mich deshalb auch ziemlich gut aus.

    Deshalb kann ich nur bestätigen was du hier schreibst. Leider gibt es eben aber auch die Seite, die diese Dumping-Preise vorgeben…

    Ich habe dazu mal vor einiger Zeit einen Beitrag veröffentlicht, der hierzu passt:

    http://www.marioburgard.info/2011/04/verkaufstexte-im-internet/

    Gerade als Verkaufstexter für KMUs höre ich immer wieder meine Arbeit sei zu teuer…
    Dabei ist dieses Werkzeug nunmal etwas, was einen messbaren ROI hat.

    Billiger ist fast immer teurer! Das ist meine Erfahrung und so gebe ich sie auch meinen Kunden weiter.

  4. 4 Sonja kommentierte am 14.12.2011 um 14:52 Uhr

    hehe, das wahre Leben.
    Gut sind auch die Dumping-Kunden, die eine komplexe Programmierung möchten. Man erklärt Ihnen lange und breit, das das Angebot aber nur gilt, wenn die beim Hoster A oder B sind. Und dann kommen sie, nach Vertragsabschluss mit Hoster Billig um die Ecke (bei einer neuen Seite, bei einer bestehenden könnte ich es ja noch verstehen). Der wäre zwar grundsätzlich auch ok (und kostet garantiert 79 Cent weniger im Monat), aber darauf läuft die Programmierung eben nur mit einigen Anpassungen (z.B. weil die Execute-Time zu niedrig ist etc.) …
    Oder sie wollen unbedingt bei ihrem Billighoster bleiben, aber das und das und das ist dort eben absolut nicht möglich (z.B. weil es keine Datenbank gibt etc.) … aber der Hoster ist eben ja so güüüünstig ….
    inzwischen dürfen solche Kunden meine Tür benutzen :-)
    Die mit den geklauten Grafiken kenne ich auch. Eigentlich hätte ich kein Problem damit, die dann ins Verderben laufen zu lassen (wenn ich mit meinen “Predigten” auf taube Ohren stoße), aber leider haben diese Kunden ja später ein schlechtes Gedächtnis und behaupten, ich hätte gesagt, das wäre ok. Nönö => Tür.
    Sußer Bericht von Dir, echt aus dem Leben.
    Grüße

  5. 5 Artur Nietsch kommentierte am 14.12.2011 um 15:09 Uhr

    Diese Kunden habe scheinbar nicht nur ich. Doch vermeide ich diese “Art” Kundschaft auch nicht. Frei dem Motto: “Kunde ist König” erhält jeder Kunde eine angemessene Behandlung. Korrekt ist aber, dass man den Preis nie wieder bzw. nur bedingt anheben kann. PS: Unter typische Kundensätze sollte wohl der letzte Satz wie folgt lauten oder? Das, das und das brauche ich nicht. ( ich vergessen ) Ansonsten ein toller Artikel. Vielen Dank

  6. 6 Achim kommentierte am 14.12.2011 um 15:13 Uhr

    schöner Vertipper: “wie auf einem Basar um den Preis zu fälschen.”

  7. 7 Peer Wandiger kommentierte am 14.12.2011 um 15:16 Uhr

    @ Achim
    Immer diese Freud’schen Versprecher. :grin:

  8. 8 Peer Wandiger kommentierte am 14.12.2011 um 15:16 Uhr

    @ Artur
    Danke für den Hinweis. Habe ich korrigiert.

  9. 9 Marc Nemitz kommentierte am 14.12.2011 um 15:42 Uhr

    Moin,

    ich verstehe den Artikel und das Getue in den Kommentaren leider so gar nicht. Kommt ein Kunde, wird ein sauberer Vertrag über die Leistung gemacht und fertig. Klar, wenn er meint, ob man noch was machen könnte, kann man ihm von mir aus, 3 % Skonto anbieten und gut ist.

    Es mögen vielleicht nicht die liebsten Kunden sein, aber trotzdem bringen sie einem Geld. Man kann es ja wie im Krankenhaus handeln: “Oh, Kassenpatient, nein, hier ist der Medizinstudent, der muss das auch mal lernen, der Chefarzt kostet extra.”

    Zudem monetarisieren sich solche Kunden später meist doch gut, wenn man ordentliche und funktionierende Arbeit abgeliefert hat. Schließlich sollte dann der Kunde einen Mehrwert erreicht haben und warum sollte er davon nicht noch mehr haben wollen?

    In dem Punkt, dass sie einem in die Arbeit reden wollen, stimme ich zu. Da hat der Kunde nichts zu suchen, weil wenn er Ahnung hätte, würde er es selbst machen.

    mfG

    Marc

  10. 10 qwertz kommentierte am 14.12.2011 um 16:58 Uhr

    Ich muss hier sagen: Ich habe zu viele schlechte Erfahrungen mit “Programmierern und Möchtegern “Designern” gemacht. Seitdem drücke ich die ersten Aufträge auf ein Minimum und wenn diese dann gut erfüllt werden, dürfen Folgeaufträge auch gerne mal teurer, größer und länger werden. Allerdings zahle ich NIE WIEDER große Summen beim ersten Auftrag.

  11. 11 Peter Arndt kommentierte am 14.12.2011 um 17:15 Uhr

    Auch eine Variante:

    Kunde gibt sein Geld (viel Geld!) bei Anderen aus; erkennt dann, es war doch nicht soo toll, und steht anschließend bei mir:

    “Kann ich es bei Ihnen jetzt billiger bekommen? Mein ganzes Geld hat jetzt der Andere …”

  12. 12 Patrick Toalster kommentierte am 14.12.2011 um 18:55 Uhr

    @peter: dann hat dein kunde der sein geld dem anderen anbieter gegeben hat offenbar das ruskin’sche gesetz gelernt, wonach es meist besser ist gleich etwas mehr auszugeben als hinterher viel mehr. und das gilt natürlich auch für die zeit die sich der kunde nimmt, um sich überhaupt jemanden für den auftrag auszusuchen. der erstbeste ist selten mehr als der erste.

  13. 13 Mike kommentierte am 14.12.2011 um 19:22 Uhr

    Ach ja, der gute alte Nervkunde. Fast vermisse ich ihn schon …

    Meine ganz persönlichen Maßnahmen zur Vermeidung desselben:

    1.
    Beginne bei Dir selber. Die Wurzel allen Übels ist, wenn man zu wenig Umsatz hat und händeringend nach Aufträgen sucht. Dann fängt man sich am ehesten einen Dumpingkunden ein.

    Dabei kann “zu wenig Umsatz” auch “ein zu großer Wasserkopf” bedeuten. Ich für meinen Teil habe die besten Effekte mit Downsizing erzielt und weniger mit Umsatzsteigerung. Im Gegenteil, der Weg über die Umsatzsteigerung ist ein Teufelskreis: Mehr Umsatz = mehr Personal = mehr benötigte Aufträge usw.

    Egal wie – es ist herrlich, nicht mehr jeden Kunden annehmen zu müssen (und bei dem einen oder anderen ein riesen Ankommer).

    2.
    Mache keine Termine beim Kunden (außer er bezahlt dafür), sondern lass ihn kommen. Denn der Dumping-Kunde zeichnet sich nicht zuletzt durch Konzeptlosigkeit aus, die er gerne bei diversen Gesprächen bei sich im Hause mal ausführlich durchgekaut hätte.

    3.
    Verlange Vorkasse. Nichts hält Dumpingkunden (und potenzielle Nichtzahler!) zuverlässiger ab, als eine möglichst hohe Anzahlung. Setzt aber Punkt 1 voraus (man muss es sich leisten können, das durchzusetzen).

    Linkbuilding-Mike z.Zt. in Palma :-)

  14. 14 Joschka Budach kommentierte am 14.12.2011 um 19:42 Uhr

    “Sei der BESTE in deinem Bereich und die zahlenden Kunden kommen von alleine” :grin:

  15. 15 Gordon Kuckluck kommentierte am 14.12.2011 um 19:44 Uhr

    Super Artikel, Peer! Fand ich richtig klasse und auch amüsant zu lesen!

    Außerdem kann man sich dabei auch mal von der anderen Seite betrachten und den Artikel mit der Frage im Hinterkopf lesen: “Bin ICH ein Dumping-Kunde” :D

    Klasse ist auch das verlinkte Video ;)

    Liebe Grüße
    Gordon

  16. 16 Bernd kommentierte am 14.12.2011 um 19:55 Uhr

    Nach über 25 Jahren Vertriebserfahrung in verschiedenen Branchen kann ich diese Einschätzung voll bestätigen.
    Wobei sich dieser Trend in den letzten 5-10 Jahren durch das Internet und die Preisgeilheit im Lande verstärkt hat.

    Qualität hat bei Dienstleistungen und Produkten seinen Preis.
    Dies sollte man auch entsprechend argumentieren können um sich vom Billig-Anbietern abheben zu können.

    Meine persönliche Erfahrung als Kunde war bei den meisten Billig-Angeboten, dass man solche Dienstleistungen oder Produkte oft zweimal bezahlen darf :evil:
    Das erste Mal das Billigprodukt das oft nicht hält was es verspricht oder man erwartet.
    Das zweite Mal das Qualitätsprodukt das hält was es verspricht oder man erwartet.

  17. 17 Horst kommentierte am 14.12.2011 um 20:00 Uhr

    Mir fehlen noch die Kunden, die bei einem Problem “Hilfe, Hilfe, sofort, jetzt, gleich” rufen und dann die Rechnung monatelang nicht zahlen. Das Geld kommt witzigerweise immer dann, wenn zufällig gerade das nächste Problem aufgetreten ist. 8-)
    Da hilft übrigens dann das Anbieten eines Wartungsvertrags. Das ist generell ein gutes Mittel um zu Erkennen wie “ernst” es dem Kunden ist. Und ein CMS ohne Wartung zu betreiben halte ich für sehr gewagt.

  18. 18 Eric Amarelo kommentierte am 14.12.2011 um 20:21 Uhr

    Hallo Peer – der Joschka scheint hier der Einzige zu sein, der auch diese Seite seiner Tätgkeit kennt. Ihr mögt ja alle gut oder sehr gute Webdsigner u.a. sein, aber das Einzige was bei eurer Arbeit zu stören scheint, ist der Kunde.
    Was ist denn mit den Dumping-Anbietern? Die bieten doch ein kostenloses “ebook” an, das in Wirklichkeit nichts anderes ist als ein Anzeigentext. Habe ich das dann erhalten, dann wollen Sie mir wieder kostenlos sagen, was das Angebotene wirklich kann. Das muss ich wieder lesen und am Ende sagt es doch wieder nur, dass ich einen Kurs mit einer monatlichen Gebühr kaufen muss. Diese Gebühr ist aber dann so niedrig, dass sich ein”Ratenkauf” überhaupt nicht lohnt. Und warum muss ich wochen- oder monatelang warten, bis ich das Ergebnis kennen lerne?
    Fakt ist doch auch, dass auf diesem Gebiet immer alles geht. Bis der Beweis angetreten werden muss, dann ist schnell das Ende da. Dann kommen die Ausreden, der Prvider ist schuld, der Kunde ist schuld, das Wetter ist schuld usw.
    Wenn sich der Anbieter und der Kunde zusammensetzen und das Objekt sachlich durchsprechen und der Anbieter dem Kunden ein entsprechendes Angebot macht, dem dann auch eine qualitativ hochwertige Arbeit mit dem entsprechenden “Erfolg” folgt, dann sind doch beide zufrieden.
    Selbst wenn der Kunde dann sagt, das ist mir zu teuer, dann kann man immer noch Alternativen überlegen. Aber die Mentalität: Kunde friss oder stirb ist wirklich nicht die Leiter zum Erfolg.

  19. 19 Manuel kommentierte am 14.12.2011 um 20:52 Uhr

    Auch wir kennen natürlich diese Kunden. Jeder musss individuell nehandelt werden. Das ist nicht immer leixcht.

  20. 20 caroline kommentierte am 14.12.2011 um 22:48 Uhr

    Hier stellt sich die Frage, was bietet man an und wieviel Mitbewerber hat man. Was macht einen einzigartig und mit welchen Kunden möchte man zu tun haben. Alles wichtige Frage die man sich immer und immer wieder stellen sollte, solange man mit seinen Einkünften nicht zufrieden ist.

  21. 21 mario kommentierte am 15.12.2011 um 07:22 Uhr

    Meine persönliche Erfahrung ist, dass man nicht zum Billigdienstleister werden darf, da ansonsten die Mitstreiter den Preis noch weiter unterbieten und am Ende bleibt noch nicht mal mehr ein Hungerlohn über. Wer seinen Job gut macht, muss sich nicht auf Dumpingpeise einlassen – Qualität hat nun mal seinen Preis!

  22. 22 Karin kommentierte am 15.12.2011 um 07:59 Uhr

    Den Artikel kann ich nur unterschreiben.

  23. 23 Karsten kommentierte am 15.12.2011 um 09:55 Uhr

    Ich halte auch nichts davon, sich zu billig/ unter Wert zu verkaufen. Zur Unternehmensführung gehört es auch, mal Nein zu sagen, wenn sich ein Auftrag kaum oder gar nicht mehr rechnet. Ich finde die Kunden am spannendsten, die ohne jegliche Argumente meinen, man müsse sowieso grundsätzlich erstmal mindestens 10% Nachlass gewähren – ganz ehrlich, wenn der Markt das nicht unbedingt erfordert, warum dann? Wer wirklich gute Argumente hat, die einen Nachlass rechtfertigen, braucht sich bei mir auch keine Sorgen zu machen, da findet sich dann auch fast immer eine gemeinsame Lösung.

  24. 24 Heiko kommentierte am 15.12.2011 um 11:00 Uhr

    Hallo Peer, der Begriff Dumping-Kunden gefällt mir, wobei es ja auch Dumping-Preise gibt, und beides irgendwie zusammenspielt. Was man noch ergänzen kann ist das Thema ‘Zeitverlust’. Es kommt nicht selten vor, dass man seine Dienstleistung lang und breit erklärt, auf Einzelheiten eingeht, und nach Angebotsversendung nichts mehr vom D-K hört. Bzw. u.U. später mal auf einer “Mach-es-wer-auch-immer-Plattform” [sorry für das Wording] eine doch sehr ähnliche Ausschreibung findet, mit Details zur Dienstleistung, die man zuvor zum Besten gegeben hat. Nun ja, ich finde das Thema K- und P-Dumping gerade in Zeiten von Crowdsourcing aktueller denn je. Aber das ist wohl Teil des ‘Spiels’ VG

  25. 25 Peter kommentierte am 15.12.2011 um 11:03 Uhr

    Wirklich alles dabei das einen Selbstständigen ärgert. Für mich sind die Langsamzahler die schlimmsten. Der Frage nach Preisnachlass gebe ich über eine Extraleistung nach. Das sind dann meistens auch die Kunden die mich weiter empfehlen.

  26. 26 Markus kommentierte am 15.12.2011 um 11:50 Uhr

    Ich versteh das schon. Einige Kunden wollen wirklich noch das letzte bisschen aus jedem Vertrag und auch aus den Nerven holen.

    Aber so wirklich Dumping-Kunden würde ich das nicht nenne. Wenn du eine Zeit lang mit den verschiedensten Kunden arbeitest bekommst du automatisch ein Gespür dafür wie du mit welchem Kunden umgehen musst.

    LG

  27. 27 Jörg Reisener kommentierte am 15.12.2011 um 11:59 Uhr

    Ja, wir kennen solche Kunden auch. Da wir aber im Leadbereich tätigt sind, werden wir meistens von beiden Seiten penetriert.

    Advertiser: Kann man da nicht noch etwas am Leadpreis drücken?
    Publisher: Können wir da nicht noch einen höheren Leadpreis erhalten?

    Ist nicht immer so leicht, hier eine Wage zu halten.

  28. 28 Peer Wandiger kommentierte am 15.12.2011 um 12:12 Uhr

    @ Markus
    Ich habe nichts gegen Kunden, die darauf achten, dass die vereinbarte Leistung bestmöglich auch geliefert wird. Und das auch Kunden kein Geld zu verschenken haben, ist mir auch klar. Das sind nicht die Kunden, die ich meine.

    Ich meine die, die alles wollen, aber nichts bezahlen möchten. Und wenn sie schon einen guten Preis bekommen, dann gibt es immer noch was auszusetzen usw.

    Ich glaube, die hat fast jeder schon mal kennengelernt.

  29. 29 Peter kommentierte am 15.12.2011 um 15:46 Uhr

    Besonders schlimm sind solche Neuselbständigen die zuerst für beinahe jeden Preis was machen und für eine gesamte Branche die Preise kaputt machen und wenn diese dann nach gut ein Jahr von die Bildfläche verschwunden sind, so bleiben die Preise im Keller.

  30. 30 Martin kommentierte am 16.12.2011 um 05:29 Uhr

    Aus Kundensicht ist es schon schwierig nicht materielle Leistungen (Dienstleistungen) vom Aufwand her zu bewerten. In meinem Beruf erlebe ich es, dass mein Kunde (=Chef) sich nicht vorstellen kann, dass eine scheinbar einfache Leistung (geht auf dem Papier ganz leicht) länger dauert. Eine Brücke ist auf der Landkarte schnell eingezeichnet, ein Hochhaus mit einem Satz beschrieben und dennoch dauert die Planung und der Bau mitunter einige Jahre.
    Als Kunde muss ich das verstehen. Aber als Kunde habe ich oft gelernt, dass Gewinnspannen z. T. sehr hoch sind – z. B. durch Preissuchmaschinen. Die Grenzen des Erlernten zu testen finde ich aus meiner Kundensicht ok.

    P.S. Marktdurchdringung mit Dumpingpreisen ist ein legitimes Mittel – oder wer geht heute nicht zum Lebensmittel-Discounter ?

  31. 31 VH kommentierte am 01.01.2012 um 19:31 Uhr

    Als Antwort fuer solche Kunden: Nach oben hin ist alles offen.

  32. 32 D. Schmitz kommentierte am 15.01.2012 um 16:12 Uhr

    Ja die Kunden kenne ich nun auch alle. Die feilschen sogar wegen wenigen Cent Minutenlang mit einem.
    Wenn ich aber saubere Arbeit in guter Qualität anbiete sehe ich nicht ein auf die Preise der Billiganbieter runter zu gehen. Zumal die oft einfach nicht diese Qualität erreichen wie wir.
    Aber wenn der Kunde meint das ihm die schlechte Qualität reicht, dann schicke ich ihn auch gerne zu dem Billiganbieter. Diskutieren und feilschen tue ich nicht mehr.



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