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AdScale – Make Money Monday
Peer Wandiger - 13 Kommentare - Einnahmequellen, Geld verdienen, Online-Werbung - Ähnliche Artikel


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 als Einnahmequelle - Make Money MondayAuch wenn heute schon Dienstag ist, möchte ich auch in dieser Woche wieder eine Einnahmequelle genauer vorstellen.

Diesmal geht es um AdScale.

Um was es sich dabei handelt, erfahrt ihr im heutigen Artikel.

Dazu gibt es natürlich auch Tipps und meine eigenen Erfahrungen.

Zudem hat auch ein Leser seine Erfahrungen mit AdScale beigesteuert.

Dieser Artikel ist Teil der “Make Money Monday”-Artikel-Serie, in der ich jede Woche eine neue Einnahmequelle vorstelle.

Was ist AdScale.de?

AdScale.de ist ein Marktplatz für Online-Werbung. Nach eigenen Angaben ist er der Marktführer in Deutschland.

Mit 39,8 Mio. Unique Visitors erreicht man einen Großteil der deutschen Internetnutzer.

Pro Monat gibt es laut Unternehmensangaben rund 1.500 Kampagnen und über 9.000 gebuchte Werbeplätze. 4.900 Websites hat man derzeit im Portfolio.

2007 wurde AdScale gegründet und derzeit arbeiten dort rund 80 feste und viele freie Mitarbeiter.

Alles in allem also ein relativ großer Vertreter in diesem Bereich.

Bei AdScale.de anmelden

AdScale - Make Money MondayAuf der Homepage von Adscale klickt man auf den Button “Werbeflächen verkaufen” und gelangt so zur Anmeldung.

Diese umfasst insgesamt 7 Schritte und man wird dabei gut durch den Anmeldeprozess geführt.



AdScale - Make Money MondayIm 1. Schritt werden Angaben zur Werbefläche abgefragt. Dabei handelt es sich also um den Werbeplatz auf der eigenen Website, auf der man Adscale einsetzen möchte.

Dabei wählt man unter anderem die Bannergröße aus und kann dann entscheiden, ob man normale Standardformate (TKP und/oder CPC) nutzen möchte oder doch Sonderformate (z.B. Interstitial, Layer …), Video oder Textanzeigen.

Letztere werden nicht nach einem TKP, sondern nach Klicks abgerechnet.

Die Textanzeige sieht übrigens recht ähnlich zu Google AdSense aus. Wer also bei Google AdSense gesperrt ist, kann das hier ruhig mal ausprobieren.


AdScale - Make Money MondayIm 2. Schritt geht es dann um die Website selber. Ein paar typische Angaben müssen hier gemacht werden.

So z.B. der Name und auch die URL.

Man kann sich dann noch entscheiden, ob man Kampagnen automatisch freischalten lassen will oder ob man dies manuell selber machen möchte.

Zur Verbesserung der Auslastung kann man hier zudem die adscale-Reichweitenrotation aktivieren. Damit werden ausgewählte Anzeigen zusätzlich im eigenen Bannerplatz geschaltet.


AdScale - Make Money MondayIn Schritt 3 geht es dann um die Kategorie und die Demografie der eigenen Leser.

So wählt man eine Website-Kategorie aus, in der die eigene Website am besten rein passt.

Zudem kann man zu Alter, Geschlecht und Bruttoeinkommen genauere Angaben machen, wenn man seine Leser so gut kennt.

Das hilft aber natürlich, da viele Kampagnen hier bestimmte Voraussetzungen haben. Man sollte diese Daten also auch angeben, wenn man sie kennt.


AdScale - Make Money MondayIn Schritt 4 legt man dann die Preise fest.

Bei AdScale kann man pro Banner einen Listenpreis und einen Minimumpreis angeben.

Der Listenpreis ist der öffentlich kommunizierte Preis. Den sehen die Advertiser.

Der Minimumpreis ist nicht von anderen sichtbar. Kommt aber ein Bannerangebot, was unter dem Listenpreis, aber über dem Minimumpreis liegt, dann erhält man dieses Angebot auch und kann dann entscheiden, ob man es annehmen möchte oder nicht.

Zudem entscheidet man sich auf dieser Seite für eine Fallback-Mechanismus.

So kann bei keiner aktiven Kampagne entweder ein “Werben Sie hier”-Banner angezeigt werden oder ein eigener Werbecode (z.B. AdSense).

Interessant ist hierbei, dass Adscale 30% der Preise als Provision einbehält. Das sollte man bei der Festlegung der Preise beachten.

In Schritt 5 erhält man dann nochmal eine Übersicht der gemachten Angaben und klickt dann auf “Freigeben.”

Schritt 6 erfordert dann die Angabe der eigenen persönlichen Daten.

So wählt sich hier z.B. einen Benutzernamen und ein Passwort aus.

Neben der kompletten Adresse geben Selbständige hier auch ihre Umsatzsteuer-ID bzw. Steuernummer an, damit sie eine Gutschrift mit Umsatzsteuer bekommen. Man kann aber auch auswählen, dass man Kleinunternehmer ist.

Hat man dann noch die AGBs und das Widerrufsrecht akzeptiert, gelangt man zum letzten Schritt.

Im 7.Schritt erhält man den Werbeplatz-Code, den man auf den eigenen Seiten einbauen muss.

Innerhalb der nächsten 48 Stunden wird die Werbefläche aktiv und freigeschaltete Kampagnen können dort erscheinen.

Werbeflächen anlegen

Bei AdScale ist zumindest das Anlegen der ersten Werbefläche schon im Anmeldeprozess integriert.

Wer weitere Werbefläche anlegen möchte, kann das natürlich tun.

Der Ablauf entspricht dann dem oben beschriebenen, ohne natürlich nochmal die persönlichen Daten angeben zu müssen.

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Kampagnen freigeben

Nach der Anmeldung stehen meist schon erste Kampagnen bereit. Diese orientieren sich natürlich am eigenen Bannerplatz.

AdScale - Make Money Monday

Die TKP-Preise sehen dabei gar nicht schlecht aus.

Wichtig ist hier noch die Spalte “FC”, was für Frequency Cap steht. Am besten ist “Nein”, da das Banner dann bei jedem Seitenaufruf angezeigt wird.

Es gibt aber auch Kampagnen die das Banner z.B. nur einmal pro Unique Visitor anzeigen oder nur einmal pro Stunde pro Besucher.

Kampagnen mit FC sind also nicht unbedingt ideal, da diese dann keine volle Auslastung garantieren.

Natürlich kann man pro Werbefläche auch mehrere Kampagnen annehmen. Das sollte man auch tun, um die Auslastung möglichst hoch zu halten.

Statistik

Die statistische Auswertung ist ebenfalls gut gemacht.

AdScale - Make Money Monday

Hier kann man die insgesamt erzeugten Ad-Impressions sehen (wie oft der Bannerplatz angezeigt wurde) und wie viele davon an Werbekunden tatsächlich verkauft wurden.

Zudem sieht man hier die Klicks und die Klickrate. Auch die TKP-Einnahmen werden hier natürlich anzeigt.

Alles in allem eine gute und übersichtliche Auswertung.

Die Auszahlung des Guthabens erfolgt ab 70 Euro. Die Gutschrift wird innerhalb von 60 Tagen nach Monatsende versendet.

Beides sind nicht gerade die besten Werte. Da zahlen andere Anbieter bei weniger Guthaben und schneller aus.

Meine Erfahrungen und Tipps

Ich habe AdScale vor längerer Zeit eingesetzt und war damals nicht so wirklich zufrieden. (meine damaligen Erfahrungen)

Die Auslastung war durch zu wenige Kampagnen und Frequency Caps nicht wirklich gut. Der TKP lag zwischen 20 Cent und 1 Euro.

AdScale wurde nun aber optisch überarbeitet und auch die bei meinem Test angezeigten Kampagnen sahen nicht schlecht aus. Wahrscheinlich werde ich AdScale noch einmal testen und vielleicht bin ich diesmal ja zufriedener.

Darüber würde ich dann nochmal berichten.

Grundsätzlich ist es bei einem solchen Anbieter wichtig, dass man möglichst viele Kampagnen freischaltet, um eine gute Auslastung zu erzielen.

Zudem sollte man die Möglichkeit nutzen und als Fallback-Banner z.B. AdSense nutzen. So wird auf jeden Fall eine Einnahmequelle angezeigt, auch wenn gerade keine Kampagnen gebucht ist.

Und wie oben schon gesagt, sollte man auch die Angaben zur eigenen Seite möglichst detailliert machen und auch mal verschiedene Bannerformate und Werbeplätze ausprobieren. Da gibt es durchaus Unterschiede in der Anzahl der vorhandenen Kampagnen.

Lesermeinung

Ansgar von lousigerblick.de hat auch schon intensiv AdScale genutzt. In 3 Artikeln hat er seine Erfahrungen zusammen gefasst.

Nach seiner Erfahrung sind die Werbekunden meist bekannte und seriöse Unternehmen. Das findet er positiv.

Zudem gibt es, bei entsprechend niedrig angesetztem Listenpreis, eine Menge Kampagnen zur Auswahl. Allerdings sind die Einnahmen dann auch entsprechend niedrig.

Des weiteren ist natürlich auch der Aufwand bei der Kampagnenfreischaltung entsprechend hoch. Die Auslastung ist laut Ansgar aber Okay.

Insgesamt war er aber nicht so zufrieden, da der Aufwand (z.B. im Gegensatz zu AdSense) einfach zu hoch war für die geringe Vergütung.

Hier heißt es also für jeden Testen, Testen, Testen und mit anderen Einnahmequellen vergleichen.

Fazit

AdScale macht insgesamt keinen schlechten Eindruck, für ein Banner-Netzwerk.

Man sollte es mal testen und ein wenig mit verschiedenen Werbeplätzen herum probieren. Man sollte den Listenpreis auch nicht zu niedrig ansetzen. Am besten als Minimum das angeben, was man alternativ bei AdSense im Schnitt mit 1.000 Einblendungen verdient (eCPM).

Ich werde AdScale auf jeden Fall nochmal testen (nicht nur auf Selbstaendig-im-Netz.de), auch wenn ich nicht erwarte, dass es eine Top-Einnahmequelle wird. Aber ich lasse mich auch gern überraschen. :-)

Vor längerer Zeit habe ich übrigens mal ein Interview mit AdScale geführt.


Die nächsten Themen

Die Einnahmequellen, die ich in den nächsten 3 Wochen vorstelle, sind “Backlinkseller”, “AdShopping” und “Amazon”.

Wer damit Erfahrungen hat, kann mit seiner Meinung und seinen Tipps in meine Artikel kommen, inkl. Backlink.

Mehr dazu erfahrt ihr auf der “Make Money Monday“-Seite.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
13 Kommentare und Trackbacks zu 'AdScale – Make Money Monday'

Kommentare zu 'AdScale – Make Money Monday' mit RSS

  1. 1 Marko kommentierte am 20.12.2011 um 11:47 Uhr

    “Die Textanzeige sieht übrigens recht ähnlich zu Google Analytics aus. Wer also bei Google Analytics gesperrt ist, kann das hier ruhig mal ausprobieren.”

    Ist hier nicht eher Adsense gemeint?

  2. 2 Klaus kommentierte am 20.12.2011 um 13:06 Uhr

    Also ich nutze Adscale auf einigen meiner Seiten und bin ganz zufrieden. Es ist richtig, dass die Freischaltung der einzelnen Kampagnen wirklich mühselig ist. Aber mit der Freischaltung kann man auch mal ein paar Tage warten. Sobald man bereits einige Kampagnen freigeschaltet hat, wird meistens ein Banner angezeigt.
    Für den Notfall habe ich aber auch “Default”-Banner hinterlegt, die ausgespielt werden, wenn Adscale gerade mal nichts liefert :-)
    Ich kann also nur positives berichten und bin schon seit einiger Zeit aktiv bei Adscale.

  3. 3 info blog kommentierte am 20.12.2011 um 13:28 Uhr

    Ich bin auch seh zufriden mit Adscale.. Danke für tips…

  4. 4 Sören kommentierte am 20.12.2011 um 14:09 Uhr

    Also ich habe auch schon einige Zeit Adscale im Einsatz gehabt, bin mit denen aber auf keinen grünen Zweig gekommen. Gut ist natürlich die Möglichkeit als Alternative weiterhin Adsense o.ä. ausliefern zulassen, denn ich hatte immer nur um die 20% Auslastung… Einnahmen als solche konnte ich im Grunde überhaupt nicht verbuchen. Ein TKP von 30ct bei 7% Auslastung.
    Bei Adsense bin ich immerhin bei 2 € TKP mit praktisch 100% Auslastung. Aber der Vergleich hinkt ja auch gewaltig, wie du ja schriebst…

  5. 5 Peer Wandiger kommentierte am 20.12.2011 um 15:10 Uhr

    @ Marko
    Ups, natürlich AdSense. Dane für den Hinweis.

  6. 6 Blogstar kommentierte am 20.12.2011 um 20:57 Uhr

    Ich hoffe du kommunizierst deinen neuen Versuch mit Adscale dann wieder mit deinen Lesern. Wäre interessant zu erfahren ob sich das mit dem niedrigen TKP jetzt auch im Realversuch gebessert haben sollte. Falls ja wäre Adscale wohl eine interessante Alternative aber fürn 1€ TKP natürlich nicht.

  7. 7 Gamer kommentierte am 20.12.2011 um 21:11 Uhr

    Also ich betreibe diverse Projekt mit Adscale und war immer sehr zufrieden. Wobei man klar sagen muss, dass Adsense immer parallel getestet werden sollte.

  8. 8 Mad kommentierte am 21.12.2011 um 08:56 Uhr

    Ich bin soweit recht zufrieden mit Adscale, allerdings sind die Verdienste eher gering (und das nicht nur weil mein Blog eher klein ist). Kampagnen gibt es aber reichlich und das ist es schließlich was zählt, oder?!

  9. 9 Bernd kommentierte am 21.12.2011 um 19:57 Uhr

    Ich setze vereinzelt AdScale ein. Aber meist nur als Lückenfüller für die weniger guten Werbeplätze. Da können Werbeeinblendungen oft mehr als Googles AdSense-Klicks bringen. Ist allerdings auch stark vom Thema und den Besucherzahlen abhängig.

    Für meinen Geschmack könnte die Auslastung noch besser. Bei mir sind es auf zwei Homepages zwischen 70 – 80%.

    Am meisten stört mich die überzogen hohe Auszahlungsgrenze.

    Die Auszahlung erfolgt aus administrativen Gründen erst ab 100 €, nicht ab 70 €. So steht es zumindest in den FAQ`s.

  10. 10 Franz kommentierte am 22.12.2011 um 06:21 Uhr

    Sorry aber 2 Monate auf die Auszahlung warten ist, sorry, lächerlich..

  11. 11 Michael kommentierte am 27.12.2011 um 16:51 Uhr

    Meine Erfahrungen mit Adscale sind durchschnittlich, ich finde die TKP Preise einfach zu niedrig. Im Moment verzichte ich auf Adscale, das kann sich aber wieder ändern.

  12. 12 Martin kommentierte am 09.02.2012 um 16:37 Uhr

    Der Support ist grottenschlecht, kann nie direkt helfen und sagt sie würden sich melden wenn man mit den Technikern geredet hat, naja da wartet man ewig. Sehr ärgerlich, weil ich bisher jeden Monat 2500 Euro über Adscale umgesetzt habe und tagelange einen Verlust von 75 Euro am Tag hatte.

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