« Stand der Dinge im Social Web und die Zukunft
Steve Jobs - Die autorisierte Biografie des ... »


Weiter gehen als andere – Einen Schritt vor der Konkurrenz
Peer Wandiger - 13 Kommentare - Kundengewinnung, Marketing, Strategie - Ähnliche Artikel


Werbung
Axel Schröder
Werbung

Immer wieder wird ĂŒber Erfolgsfaktoren fĂŒr SelbstĂ€ndige geschrieben. Hier im Blog natĂŒrlich auch.

Ich bin nun fast 6 Jahre selbstĂ€ndig und in dieser Zeit habe ich natĂŒrlich auch oft darĂŒber nachgedacht, was einen wirklich erfolgreich macht und was die entscheidenden Dinge sind.

NatĂŒrlich gibt dazu (leider) keine einfache Antwort, wie mancherorts versprochen wird.

Aber es gibt schon Charaktereigenschaften, Vorgehensweisen und Strategien die dabei helfen.

Eine davon stelle ich heute vor.

Konkurrenz-Kampf

NatĂŒrlich kann man sich eine Nische suchen, wo keine Konkurrenz ist, aber massig Kunden mit Geldscheinen winken und nur auf einen gewartet haben. Wenn man dann aber aufgewacht ist, muss man sich der RealitĂ€t stellen. ;-)

Wenn man grĂŒndet hat man in der Regel Konkurrenz und oft mehr als genug. Hier heißt es also, dass man sich gegen die Konkurrenten durchsetzen muss, um Kunden zu gewinnen und Geld zu verdienen.

Eine Strategie sehe ich dabei immer wieder.

Weiter gehen als andere

Ich habe diese Strategie einfach mal “Weiter gehen als andere” genannt. Darunter verstehe ich folgendes.

Viele versuchen, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Ertrag zu erwirtschaften. Ökonomisch betrachtet ist dieser Ansatz auch nicht falsch und man sollte als SelbstĂ€ndiger schon immer wieder darauf achten, dass man die Ausgaben möglichst gering und die Einnahmen möglichst hoch hĂ€lt.

Allerdings sollte diese Gewinnmaximierung nicht das einzige Instrument sein, da man sonst zwar kurzfristig mehr verdient, langfristig aber weder Stammkunden bindet, noch diese einen weiterempfehlen. Zumindest nicht in dem Maße, wie es möglich wĂ€re.

Stattdessen halte ich es fĂŒr eine sehr gute Strategie, dass man sich von seiner Konkurrenz absetzt, in dem man immer ein Schippe drauflegt.

Dazu schaut man sich seine Konkurrenten und ihre Leistungen/Angebote an und geht einfach ein StĂŒck weiter.

Beispiele

Im folgenden ein paar Beispiele wie das aussehen könnte.

  • Restaurant
    In einem Restaurant könnte dies z.B. ein kostenloser BegrĂŒĂŸungsdrink oder eine ausgefallenere und kreativere Speisekarte als bei der Konkurrenz sein. Man könnte auch lĂ€nger geöffnet haben oder zu saisonalen AnlĂ€ssen besondere Aktionen machen.
  • Blog
    Online ist es natĂŒrlich etwas einfach, da man seine Konkurrenz noch genauer analysieren kann. Ich habe als Blogger immer versucht weiter zu gehen als andere. Wenn jemand anders einen kurzen Artikel zu einem Thema geschrieben hat, dann habe ich dazu einen langen Artikel geschrieben. Wenn jemand einen langen Artikel geschrieben hat, habe ich dazu eine Artikelserie gestartet. Und auch sonst habe ich immer versucht weiter zu gehen und mehr zu liefern als die “Konkurrenz”.
  • Werkstatt
    Ich war letztens wieder in meiner Werkstatt und wollte was checken lassen. Das hat man auch sofort gemacht und am Ende sogar dann darauf verzichten, mir den Check in Rechnung zu stellen. Und mein Kind, welches ich mit dabei hatte, hat sogar noch etwas SĂŒĂŸes bekommen.
  • Affiliate
    Als Affiliate ist man meist auch mit viel Konkurrenz geschlagen. Hier sollte man, neben anderen Maßnahmen, auch versuchen weiter als die Konkurrenz zu gehen. So könnte man selber News schreiben, als nur, wie die Konkurrenz, diese aus Newslettern zu ĂŒbernehmen. Oder man verfasst selber lange Artikel und Artikelserien, statt wie die Konkurrenz einfach ein paar kurze Texte einzukaufen.
  • Online-Shop
    Online-Shops können ein noch tieferes Sortiment anbieten als die Konkurrenz oder den Service verbessern. Auch kleine zusĂ€tzliche “Geschenke” bei einer grĂ¶ĂŸeren Bestellung sind möglich, genauso wie z.B. ein kostenloser Montageservice.

Wie man an diesen Beispielen schon sieht, ist die Strategie “Weiter gehen als andere” sehr allgemein und kann auf alle möglichen Aspekte der eigenen Leistungen, Produkte, Services etc. angewendet werden.

Deshalb kann und will ich hier gar keine konkreten Tipps geben, sondern jeder von euch sollte sich sein Business und seine Konkurrenz genau anschauen und dann entscheiden, wo er/sie weiter gehen kann.

Werbung

Und der Preis?

Viele SelbstĂ€ndige sind der Meinung, dass der Preis das allein entscheidende Kriterium fĂŒr die Kunden ist. Dem ist aber nicht so.

NatĂŒrlich gibt es einen Teil der potentiellen Kunden, die nur nach dem Preis schauen. Ob man diese Kunden allerdings möchte, sollte man sich gut ĂŒberlegen.

Andere potentielle Kunden gehen stattdessen nur deshalb nach dem Preis, wenn man selber eben nicht weiter als die Konkurrenz gegangen ist und sich damit nicht unterscheidet. Und da ist dann der Preis ausschlaggebend.

Ich sehe aber immer wieder Firmen, die nicht die gĂŒnstigsten sind, aber dennoch viele zufriedene Kunden haben, mich eingeschlossen.

Amazon ist so ein Beispiel. Amazon ist oft nicht der gĂŒnstigste Anbieter im Web, aber sie haben einen hervorragenden Service, sind schnell und haben eine große Auswahl.

Ein Restaurant in einem meiner Nachbarorte ist sicher nicht besonders gĂŒnstig, aber da gibt es Essen, welches man sonst einfach nicht findet. Allein das zieht uns immer wieder dorthin.

Und ich könnte noch viele weitere Beispiele dafĂŒr nennen. Aber ich kann auch Beispiele fĂŒr Branchen nennen, wo es die Unternehmen eben nicht schaffen sich voneinander zu unterscheiden und wo keine Firma wirklich weiter geht als die anderen. Und da gehe ich dann auch stĂ€rker nach dem Preis.

Marketing-Instrumente

Wie man erkennen kann, gilt das “Weiter gehen als andere” fĂŒr die verschiedenen Marketing-Instrumente Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik.

In welchem Bereich man sich dafĂŒr entscheidend weiter als die Konkurrenz zu gehen, hĂ€ngt natĂŒrlich von der Konkurrenz und der jeweiligen Situation ab.

Wenn man in mehreren Bereichen weiter geht ist das natĂŒrlich noch attraktiver fĂŒr die Kunden. Aber man sollte natĂŒrlich den ökonomischen Aspekt auch nie vergessen, denn das “Weiter gehen” ist in der Regel auch mit höherem Aufwand und höheren Kosten verbunden.

Hier ist es wichtig die richtige Balance zu finden.

Wenn das alle machen?

Diese Strategie hat natĂŒrlich auch ihre Schattenseiten, die ich hier nicht verschweigen will.

Man muss mehr Arbeit und Geld investieren. Was ist aber nun, wenn das die Konkurrenten ebenfalls tun?

Das Ergebnis könnte sein, dass alle mehr Aufwand und Geld rein stecken, aber am Ende wieder alle auf einer Stufe stehen und man eben nicht weiter ist.

Hier hat man dann 2 Möglichkeiten. Zum einen kann man sich aus der Branche zurĂŒck ziehen und in eine andere wechseln. Es gibt viele Branchen wo die Konkurrenz eben nicht nachzieht, sondern weiter so macht wie bisher.

Oder man legt noch eine Schippe drauf und versucht noch ein StĂŒck weiter zu gehen als die Konkurrenz.

Wie man sich da im Einzelfall entscheidet, hĂ€ngt natĂŒrlich von der jeweiligen Situation ab.


Fazit

Viele Unternehmer und SelbstĂ€ndige machen alles genauso wie die Konkurrenten und wundern sich am Ende, warum die Kunden so stark ĂŒber den Preis gehen oder einfach nicht genug Kunden kommen.

Ein Weg aus dieser Situation ausbrechen ist es, weiter zu gehen als andere.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

Die besten Artikel zum Thema 'Kundengewinnung'
Werbung
Werbung

Der Artikel hat Dir gefallen?
Dann abonniere den Feed! Die Artikel gibt es auch per Mail


Kommentare
13 Kommentare und Trackbacks zu 'Weiter gehen als andere – Einen Schritt vor der Konkurrenz'

Kommentare zu 'Weiter gehen als andere – Einen Schritt vor der Konkurrenz' mit RSS

  1. 1 Simone Happel kommentierte am 19.01.2012 um 10:21 Uhr

    Hi Peer,

    im Großen und Ganzen gebe ich Dir recht, aber da gibt es auch eine Kehrseite:

    So habe ich z. B. letztes Jahr einen Einzelworkshop fĂŒr viel Geld bei jemandem gebucht, der eine sehr gute WebprĂ€senz und einen gutes Blog hat. Ich bin davon ausgegangen, dass sich der Einsatz des Geldes lohnt und ich deutlich mehr bekomme, als dass, was es bereits im Blog etc. gibt. Aber dem war leider nicht so. Es gab vorgefertigte Standartlösungen und nichts wirklich Neues fĂŒr mich. Ich hatte danach das GefĂŒhl, eine derjenigen zu sein, die den Blog quasi mitfinanzieren… Mein Fazit: Nur, weil jemand ein sehr gutes Blog hat, gehe ich nicht mehr automatisch davon aus, dass die kostenintensive 1:1 Zusammenarbeit auch in einem angemessenen VerhĂ€ltnis steht.

    LG Simone

  2. 2 RalleNL kommentierte am 19.01.2012 um 10:34 Uhr

    Moin moin,
    wie immer, ein guter und ausfĂŒhrlicher Artikel, aber wie schon festgestellt, kann man sich genau hier manchmal auch etwas zu weit “aus dem Fenster lehnen”. Wie einige wissen, lebe ich seit einigen Jahren in unseren angrenzenden LĂ€ndern, habe somit mit unzĂ€hligen Nationen tĂ€glichen Kontakt, somit hab ich seit lĂ€ngerem die Möglichkeit das Kunsumverhalten ausfĂŒhrlich zu testen. Vorab muß ich da leider mal sagen, nur wir deutschen BĂŒrger schauen wirklich so extrem auf den Preis,Zugaben oder auf Sonderangebote, im umgebenden Rest der Welt ist das sehr unterschiedlich, einige interessiert das garnicht, andere setzen ihre Schwerpunkte auf außergewöhnlich Optik, manche wieder nur auf vermeindlich Top QualitĂ€t, andere wieder auf gehobene Preisklassen. So unterschiedlich die Nationen sind, so unterschiedlich ist auch ihr Konsumverhalten, jeder setzt seinen Standard mit ganz anderen Kriterien an, so natĂŒrlich auch im Internet.
    Man(n) sollte hier aufpassen, hĂ€ufig stelle ich fest das Dinge aus auslĂ€ndischen Webseiten fast 1 zu 1 ĂŒbernommen werden, gern auch als “Zugaben” einfach an den eigenen Text angehangen werden, so als nur halb kopierter Content. Inwiefern das bei den Suchmaschinen durchgeht weiß ich natĂŒrlich nicht, wĂ€re vielleicht mal ein Anhaltspunkt fĂŒr einen Test.
    Was ich eigentlich damit sagen will, man muß schon sehr genau schauen, wo man , wie weit gehen kann, mit welchen Mitteln, ohne sich dabei eventuell bei Suchmaschinen und, oder auch Kunden, ins Abseits schießen kann, das gilt inhaltlich wie natĂŒrlich auch finanziell. Leider musste ich garade in Deutschland feststellen, das hĂ€ufig bei SelbststĂ€ndigen denen es wirtschaftlich mal eben in Moment nicht so gut geht, versucht wird durch sogenannte Zugaben neue Kunden zu aquirieren, jene aber oft nur das kleine Extra nehmen um dann sang- und klanglos zu verschwinden. Man muß schon genau den Zusammenhang zwischen Arbeit und Ertrag erkennen, die Differenzen erkennen, und dann entscheiden.
    Von daher kann ich nur sagen, einen Schritt weiter, vielleicht ja , aber in Maßen, denn das was wir alle tun…heißt …Leben….leider wird das als SelbststĂ€ndiger gern vergessen….Arbeiten…war das was man in der Regel muß um sein Leben zu finanzieren ;-)
    GrĂŒĂŸe Ralle

  3. 3 Michael kommentierte am 19.01.2012 um 11:13 Uhr

    Wie immer ein guter Artikel. Bei dem erstellen des Konzeptes fĂŒr “Keine Verbindung” habe ich, wie es bei SIN ja auch beschrieben wurde, geschaut was es an Konkurenz gibt. Die drei großen habe ich mir dann genommen und erstmal geschaut was ich anders machen kann, besser liegt im Auge des Lesers. So habe ich mir entsprechend meines Könnens noch ein Paar Themen gesucht die mich von der Konkurenz unterscheiden. Jedoch ist es gerade am Anfang sehr Zeitintensiv dieses ich bin Anders Konzept umzusetzen, aber es klappt. Und in kĂŒrze kann ich sogar noch weiter gehen wie die Konkurenz dazu brauch ich erstmal kein Geld sondern nur Zeit und Zeitmanagement. Interessant wird es wenn die Konkurenz nachzieht. Da muss ich dann schnell in meine Schublade greifen und die geplanten Dinge umsetzen. Wenn meine Zeit weiter so zur VerfĂŒgung steht wie jetzt und die Konkurenz nicht mehr investiert sollte einer rosigen Zukunft nix im Wege stehen.
    Dies soll nicht heißen das ich mich ausruhe, hier ist schon geplant das es weitergeht und wenn die Einnahmen weiter steigen habe ich auch bald mehr Zeit.

  4. 4 Robert kommentierte am 19.01.2012 um 11:35 Uhr

    Ich hĂ€tte da auch noch ein Beispiel. Oft gehe ich in CafĂ©s um zu arbeiten, das ist ja mal eine ganz nette Abwechslung. Was ich aber recht erstaunlich finde, ist, dass es in Deutschland kaum CafĂ©s mit Wlan gibt. In der Regel ist in den meisten CafĂ©s tagsĂŒber auch nicht viel los. Es gĂ€be wohl genug Freiberufler und SelbstĂ€ndige, die diese LĂŒcke gerne fĂŒllen wĂŒrden, wenn man ein bisschen auf ihre BedĂŒrfnisse einginge. Und schon wĂ€re man wieder einen guten Schritt weiter als die Konkurrenz.

  5. 5 Tommy kommentierte am 19.01.2012 um 11:56 Uhr

    Der Artikel hat mir sehr gut gefallen, aber eine Kleinigkeit (ĂŒber die man sicherlich streiten kann) ist mir beim Unterpunkt “Weiter gehen als andere” aufgefallen. Das Prinzip, dass man mit möglichst wenig möglichst viel herausholen sollte, halte ich fĂŒr “falsch”.

    Ich bin kein BWLer/VWLer, aber habe in einem Wirtschaftsfach in meinem Informatikstudium gelernt, dass man eher eines von drei Unterkategorien des Wirtschaftlichkeitsprinzips (oder Ökonomisches Prinzip) anwendet:

    Minimalprinzip: FĂŒr ein vorgegebenes Ziel möglichst wenig aufwenden

    Maximalprinzip: Mit einem vorgebenen Aufwand möglichst viel erreichen

    Extremumprinzip: (Mit mathematischer Methodik) ein optimales VerhÀltnis zwischen Aufwand und Zielsetzung finden

    Da ich aber kein Wirtschaftsexperte bin, werfe ich das einfach mal so in den Raum. Im Prinzip dreht sich der Artikel ja auch um eine andere Thematik.

    Gruß, Tommy

  6. 6 Peer Wandiger kommentierte am 19.01.2012 um 12:10 Uhr

    @ Tommy
    Wirtschaftstheoretisch hast du sicher recht, auch wenn mein BWL-Studium nun schon fast 15 Jahre zurĂŒck liegt.

    Was ich damit einfach sagen wollte ist, dass man, unter Beachtung anderer wichtiger Punkt, schon immer versuchen solltem die Einnahmen zu optimieren und die Kosten niedrig zu halten.

    Dass dies in der Praxis bedeutet, dass man manchmal das Minimal- und manchmal das Maximal-Prinzip anwendet ist klar. Das hÀngt von der jeweiligen Situation ab. Oft ist es eben aber auch eine Kombination von beiden, zumindest nach meinen Erfahrungen.

    Dass man aber nicht allein danach gehen sollte, habe ich oben aufgefĂŒhrt, da dies mittel- und langfristig auch nach hinten los gehen kann.

    Ein Beispiel bringe ich immer wieder gern. Ein Restaurant hier bei mir hat irgendwann angefangen 20 Cent fĂŒr Verpackungen zu nehmen, wenn man nicht alles geschaft hatte und den Rest mit nach Hause nehmen wollte. Das hat Image-Technisch natĂŒrlich mehr geschadet, als es Geld gebracht hat.

  7. 7 Tommy kommentierte am 19.01.2012 um 14:20 Uhr

    Danke, dass du das nochmal kurz erlÀutert hast. Wie es in der Praxis wirklich ablÀuft kann ich selbst noch nicht so ganz abschÀtzen, da ich noch nicht so lange neben meinem Studium selbstÀndig bin.

    Dein Beispiel mit den Verpackungen erinnert mich an einen Imbiss hier (den ich ab und zu besuche). Da hĂ€ngt ein Schild, dass darauf hinweist, dass die 08/15 PlastiktĂŒte fĂŒr den Transport nach Hause 10 Cent extra kostet. Darunter steht dann “Der Umwelt zuliebe”. Hat mich ein wenig daran erinnert.

    Gruß, Tommy

  8. 8 Patrick Zorn kommentierte am 19.01.2012 um 14:27 Uhr

    Ich sehe diesen Preisfaktor als Teil/Teil an. NatĂŒrlich wird sich ein Kunde fĂŒr das Unternehmen entscheiden, dass mehr bietet, auch wenn es mal ein wenig teurer ist. Im Normalfall ist es jedenfalls so…oder sagen wir besser, in Branchen, in denen die Leute QualitĂ€t mehr schĂ€tzen.
    Ich sehe das Problem in der “Geiz ist Geil”-Gruppe. Diese schrumpft zwar glĂŒcklicherweise gerade wieder, ist aber halt immernoch vertreten. Letztendlich ist die Mehrarbeit wirklich lohnenswert, wenn man auch die richtige Zielgruppe hat. Als Beispiel nehme ich immer gerne Netzwerkadministratoren…die wissen, das QualitĂ€t auch mal was kostet.

  9. 9 Woody kommentierte am 20.01.2012 um 00:25 Uhr

    Manchmal sind es auch einfach die ganz kleinen bzw. menschlichen Dinge die Kunden zufriedenstellen. Ein nettes Wort zur rechten Zeit, eine Aufmerksamkeit, Achtung und Humor vielleicht :) AuthentizitĂ€t und QualitĂ€t sind m.E. wichtige Kriterien fĂŒr die ein Kunde gerne mehr bezahlt bzw. wiederkommt.

    Eine Schippe drauflegen ist ein gutes Prinzip. Solange man die Ressourcen hat und bereit ist mehr zu geben wird sich das bestimmt irgendwann rechnen. Man sollte sich jedoch bevor man so viel schippt Gedanken machen und nicht einfach stets emsig nacheifern. Das ist nicht authentisch, bringt wenig Freude und geht dem Kunden womöglich unter.

  10. 10 Micha kommentierte am 22.01.2012 um 14:20 Uhr

    Toller Artikel wieder mal. Im Prinzip erscheint mir deine Idee bzw. MentalitĂ€t dieses Artikels als typisch Investoren-MentalitĂ€t – also quasi “Erst mal mehr investieren/bieten und dadurch langfristig mehr profitieren(in welcher Form auch immer)”.

    ErgÀnzend kam mir die Idee, dass man doch bevorzugt in den Bereichen mehr bieten könnte, wo man persönliche StÀrken hat. Dadurch macht man es den Mitbewerbern schwerer, nachzuziehen. ZB könnte ein Grafiker seine BlogbeitrÀge schicker gestalten, ein Entwickler sich mit einem kleinen Tool positionieren oder ein Werbetexter mit besonders ansprechenden Titeln/Einleitungen punkten.

  11. 11 VH kommentierte am 01.02.2012 um 13:17 Uhr

    Das ist immer so eine Sache.
    Als Beispiel (Frage): Ich suche eine farbliche passende Abdeckung fuer mein Notebook (nicht bei uns erworben) in Blau. Bei Ihnen auf der Seite sieht das aber eher Tuerkiss aus.Koennen Sie mir die Farbe bitte naher beschreiben und mir ein Bild in Tageslichtqualitaet machen?
    So das heisst ich muss einen Mitarbeiter beauftragen das entsprechende Teil rauszusuchen, die Farbe genauerstens zu beschreiben, das Teil auch noch zu fotografieren und per Mail an den fragenden zu verschicken. das sind min. 20-30 Min. wo der Mitarbeiter nur fuer das beschaeftigt ist und seine eigendliche Arbeit liegen bleibt.
    Da muss ich sagen NEIN das ist bei uns nicht moeglich.
    Haben wir alles schon gehabt und gemacht nur dafuer das der Kunde dann am Ende doch nicht kauft oder sogar noch rummeckert.
    Gerne kann dann jemand anderes weitergehen und diesen Wunsch dem Kunden erfuellen.
    Stammkundschaft und Grosskunden bekommen jedoch immer einen besonderen Service auch wens lange dauert.

  12. 12 Dang kommentierte am 15.07.2012 um 12:59 Uhr

    Zeit ist heutzutage Geld. Aber die Zeit sollte auch sinnvoll genutzt werden, um eigene Ideen und Vorstellungen selbststĂ€ndig zu verwirklichen und auszuarbeiten. Du hast deine Artikel natĂŒrlich nicht von anderen Schreibern schreiben lassen und hast dich dann anderen Sachen gekĂŒmmert. Und das ist eine StĂ€rke, die in schnelllebigen Internetbranche abhanden gekommen ist. Man hat fĂŒr eine Sache wenig Zeit und betreibt Aufgabenressourcing oder delegiert die Aufgaben an andere Stellen. Aus ökonomischer Sicht eigentlich legitim, doch das „schnell in einer bestimmten Zeit viele Aufgaben erledigen“- Denken wirkt sich unter UmstĂ€nden negativ auf die QualitĂ€t aus.

Trackbacks

  1. Marketing, aber richtig! |



Werbung





Twitter Selbständig
4.317
Follower
Google+ Peer Wandiger
2.453
Kreise
RSS-Feed Selbständig
5.134
Abonnenten
WER SCHREIBT HIER?
Peer Wandiger Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.
Hier im Blog findest du mehr als 2.800 Fachartikel, unter anderem die besten Artikel aus über 6 Jahren und die wichtigsten Links für Gründer
(Neue Artikel per Newsletter abonnieren).
AKTUELLE ARTIKEL
BELIEBTESTE ARTIKEL
WERBUNG
Backlinkseller - SEO
PKV VergleichWebsite-Tooltester
Market Samurai kostenlos testenLennartz Hosting
AKTUELLE UMFRAGE

Nehmt ihr an der VGWort-Meldung teil?

View Results

Loading ... Loading ...
TOP 5 EINNAHMEQUELLEN*
  1. Backlinkseller.de
    Geld verdienen mit Backlinks.
  2. Adiro.de
    Geld verdienen mit Text-Anzeigen.
  3. Finanzen.de
    Versicherung- und Kredit-Partnerprogramm.
  4. Everlinks.net
    Linkverkauf und bezahlte Artikel.
  5. Superclix.de
    Affiliate-Netzwerk mit Sofortfreischaltung.
TIPPS
ARTIKELSERIEN
BLOG NETWORK
WERBUNG
LINK-EMPFEHLUNGEN
AKTUELLE KOMMENTARE
Marcus
Ich weiß, eine alte Leier die aber immer wieder vergessen wird. Google muss...
19. Juni 2013

Constanze
Noch ein Punkt, der fĂŒr Websitebetreiber negativ ist: Durch die vielen...
19. Juni 2013

Daniel
Google bootet die Webseitenbetreiber nicht aus. Das ist ein völlig falscher...
19. Juni 2013

Volker
Content ist King, wie ich sozusagen am eigenen Leib festgestellt habe. Ich konnte...
19. Juni 2013

R. Kneschke
Ich hatte kĂŒrzlich auch in einem Artikel geschrieben, dass die neue...
19. Juni 2013

SOCIAL NETWORKING
*

View Peer Wandiger's profile on LinkedIn

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

INFORMATIONEN