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Straft Google Websites mit Bannerwerbung ab?
Peer Wandiger - 31 Kommentare - Geld verdienen, Google, Online-Werbung - Ähnliche Artikel


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Vor ein paar Tagen gab es wieder mal einen Aufschrei im Web.

Google straft Blogs und Websites ab, die Werbung einblenden, hieß es da bei manchen.

Was hinter dieser neuen Google Ankündigung steckt und was wirklich “zu viel Bannerwerbung” ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Google und die Werbung

In einem Blogpost hat Matt Cutts ein Algorithmus-Update bekannt gegeben, was einigen Website-Betreibern Sorgenfalten ins Gesicht getrieben hat.

Die Tatsache, dass Matt Cutts dieses Update überhaupt öffentlich bekannt gibt, zeigt schon, dass es doch etwas wichtiger ist, als die üblich kleinen Optimierungen die täglich stattfinden.

Im Grunde geht es dabei um den Versuch, übertriebene Werbeeinblendungen, die auch für ein schlechteres Nutzungserlebnis sorgen, zu bestrafen und in den Google Suchergebnissen schlechter zu platzieren.

Nun waren manche Blogger gleich wieder der Meinung, dass Google jeden abstraft, der Werbung auf seinen Seiten hat. Das ist natürlich Blödsinn. Liest man den Artikel von Herrn Cutts genauer, dann wird dort relativ deutlich dargelegt, wen diese Änderungen treffen.

Zitat Matt Cutts aus dem deutschen Google-Blog: “Daher sind Websites, die nicht viel Inhalt “above the fold” haben, also Inhalt, der ohne Scrollen sichtbar ist, möglicherweise von dieser Änderung betroffen.”

Diese Änderung zielt also auf Websites ab, die nach dem Laden erstmal so gut wie gar keinen richtigen Inhalt anzeigen, sondern nur Werbung. Auch Website, die mit Layern oder ähnlichem arbeiten und damit verhindern, dass der Nutzer zu Beginn überhaupt was sinnvolles sehen, könnten betroffen sein.

Weniger als 1% der Suchergebnisse sollen von dieser Änderung betroffen sein. Auch das zeigt, dass es hier mal wieder nur um die extremsten Fälle geht. Seiten die erst nach dem Scrollen überhaupt richtige Inhalte anzeigen zum Beispiel oder wo man sich erst durch mehrere Popups kämpfen muss, um die Inhalte zu sehen.

Normale Websites und Blogs, die neben den Inhalten auch Werbung anzeigen, sind davon sicher nicht betroffen. Also keine Panik.

Warum kündigt man das überhaupt öffentlich an?

Die Frage, die sich mir dabei stellt ist natürlich, warum Google das überhaupt öffentlich ankündigt. So viele Änderungen am Such-Algorithmus werden ohne öffentliche Verlautbarung durchgeführt.

Ich könnte mir da einen Grund vorstellen. Ich halte es technisch für nicht einfach zu erkennen, was der User bei dem Aufruf einer Website wirklich sieht und was davon Werbung ist. Grafiken können auch was anderes sein und müssen keine Werbung enthalten. Und was ist beim Einsatz von Flash, das ja auch normale Inhalte enthalten kann. Und so weiter.

Deshalb denke ich persönlich, dass Google hier eher eine Androhung als Erziehungsmaßnahme einsetzen möchte. Man hofft darauf, dass zumindest ein Teil der Website-Betreiber ihre Seiten nutzerfreundlicher gestaltet und den Content wieder etwas höher einbauen.

Ich glaube jedenfalls, dass die allermeisten von diesem Update gar nichts mitbekommen werden.

Negative Auswirkungen von zu viel Werbung

Negative Auswirkungen sehe ich da eher von der Werbung selbst, zumindest wenn man es übertreibt.

Es ist für Selbständige im Netz natürlich ein Balance-Akt. Ich verdiene pro Bannerplatz aktuell auf Selbständig im Netz zwischen 70 und 500 Euro. Da ist es natürlich durchaus verlockend noch einen weiteren Bannerplatz zu erstellen und noch einen …

Diesem Drang sollte man allerdings widerstehen und sich die negativen Auswirkungen von zu viel Werbung klar machen. Ich habe seit rund 2 Jahren keinen neuen Bannerplatz mehr eingefügt und habe das auch nicht vor.

Neben der Gefahr, dass man irgendwann von Google abgestraft wird, wirkt sich zu viel Bannerwerbung natürlich negativ auf die Leser aus.

Sicher schrecken auch meine Werbebanner schon ein paar Leser ab, aber wenn man Geld verdienen möchte, muss man hier eben den richtigen Mittelweg finden.

Auch die Art der Werbung ist in meinen Augen wichtig. Während mich z.B. statische Banner kaum stören, sieht das bei Flash-Bannern, die z.B. beim drüberfahren größer werden, oder bei Layer-Werbung schon ganz anders aus.

Hier die richtige Balance aus Monetarisierung und positiver Nutzererfahrung zu finden, ist sicher eine der größten Herausforderungen für Website- und Blog-Betreiber.

Es sollte aber auch klar sein, dass viele Websites und Blogs ohne Werbung nicht mehr lange existieren würden. Das sollte sich der eine oder andere vor Augen halten, bevor er über jedes Banner meckert.

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Tipps für die Werbeschaltung

Die folgenden Dinge sollte man bei der Schaltung von Werbung auf den eigenen Seiten beachten:

  • Die eigentlichen Inhalte sollten sofort sichtbar sein. Wenn man möchte, dass der User auf der Website bleibt und sogar wiederkommt, dann sollten die Inhalte, weswegen der User überhaupt gekommen ist, sofort und einfach zu lesen sein.
  • Werbung sollte User nicht behindern. Wer sich erst durch Werbung kämpfen muss, um die Inhalte zu sehen, hat kein sehr gutes Nutzungserlebnis.
  • Werbung sollte thematisch passend sein. Dadurch nehmen User diese meist als viel weniger störend wahr.
  • Wenn man auf seriöse Werbung setzt, sorgt man für zufriedenere Leser. Unseriöse Werbung wird viel eher als sehr störend wahrgenommen, selbst wenn sie thematisch passt.
  • Und man sollte es nicht übertreiben. Die richtige Balance macht den Erfolg aus. Es sollte nicht nur die kurzfristige Monetarisierung im Vorgrund stehen. Auch die langfristige Besuchersteigerung und Stammleser-Generierung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Ist Google wirklich ehrlich?

Einen interessanten Aspekt hat Martin in seinem Artikel zur Sprache gebracht.

Er hat sich die Suchergebnisse z.B. für Kredit angeschaut und festgestellt, dass sich Google eigentlich selber abstrafen müsste. Durch massiven AdWords-Einsatz über und neben den organischen Suchergebnissen sieht man diese teilweise kaum noch “Above the Fold”.

Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass selbst Google der Gier nach mehr Einnahmen durchaus verfallen kann. Früher gab es die AdWords-Anzeigen nur rechts. Später kam dann eine über den Suchergebnissen dazu.

Mittlerweile sind es teilweise 3 AdWords-Anzeigen oben drüber und diese sind auch noch höher als früher.

Hier scheint Google also mal wieder mit zweierlei Maß zu messen.

Ebenfalls Zweifel habe ich beim Thema AdSense. Wird Google auch Seiten bestrafen, die massiv Google AdSense “Above the Fold” einsetzen?

Wirklich erfahren werden wir es nicht, aber Zweifel habe ich da schon.

Fazit

Diese Diskussion ist für mich mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass man einfach Seiten bauen sollte, die man auch selber gern nutzen würde.

Werbung gehört zum Internet, aber man muss die richtige Balance finden.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
31 Kommentare und Trackbacks zu 'Straft Google Websites mit Bannerwerbung ab?'

Kommentare zu 'Straft Google Websites mit Bannerwerbung ab?' mit RSS

  1. 1 Torsten kommentierte am 26.01.2012 um 10:46 Uhr

    Ich finde diese Aktionen von Google prima. Manchmal nervt es sehr, wenn man von einer Google Suche auf eine Website kommt, aber das Gesuchte überhaupt nicht finden kann. Entweder weil es gar nicht existiert, oder weil man erstmal jede Menge Banner zuklicken muss.

    Insofern verstehe ich zwar die Angst mancher Blogbesitzer. Umso wichtiger sind solche Artikel wie dieser hier. Dankesehr.

  2. 2 Robert kommentierte am 26.01.2012 um 11:02 Uhr

    Hier gebe ich Torsten recht. Der normale Internetnutzer kann sich doch freuen, man kommt zum gewünschten Inhalt und muss sich nicht erst mal irgendwelche Banner anschauen.

    Ich denke mal, das Google mit seinem neuen Algorithmus die Bedürfnisse der Blogger schon berücksichtigt. Bestes Beispiel ist hier Selbständig-im-Netz :-), du könntest vielleicht noch 2 bis 3 Banner schalten und es würde sich nichts ändern. Der Grund hierfür ist ganz simple, lieferst du wie hier auf SIN permanenten hochwertigen Content, wo der Besucher auch einen Nutzen von hat, wird Google das sicherlich irgendwie kompensieren, so denke ich zumindest.

  3. 3 Arthur kommentierte am 26.01.2012 um 11:25 Uhr

    Ja super, Google schreibt uns allen schön vor, wie wir unsere Seiten zu gestalten haben, aber hält sich selber nicht ansatzweise an diese Regelungen. Alle haben sich brav daran zu halten, weil sie sonst über die große Tante G nicht mehr gefunden werden, aber wehe dir du suchst mit einem etwas kleineren Display nach einem Money-Keyword wie “Notebook kaufen”, dann siehst du kaum ein organisches Suchergebnis, sondern nur Adwords.

    Ich hoffe wirklich, dass nur Seiten negativ betroffen sein werden, die mit Werbung vollgepflastert sind und nicht etwa jene, die einen Banner im Header haben um hier oder da mal nen Click abzuholen.

  4. 4 Sexy News - Redaktion kommentierte am 26.01.2012 um 11:42 Uhr

    Hallo Peer und hallo Lesergemeinschaft.

    Schon am Anfang dieses Artikel ist mir en Gedanke gekommen den Peer dann am Ende auch zur Sprache bringt…

    “Ebenfalls Zweifel habe ich beim Thema AdSense. Wird Google auch Seiten bestrafen, die massiv Google AdSense “Above the Fold” einsetzen?”

    Wenn ich diese Festsellung dann noch etwas erweitere und genau darüber nachdenke könnte der Verdacht aufkommen das gerade Google, als wichtigster Traffic-Lieferant, nun auch der wichtigste Werbungs- Lieferant werden möchte.

    Sollte Google nun wirklich Bannerwerbung oder auch andere Arten von Werbung abstrafen wollen, dann aber mit zweierlei Mass messen, wird dem Webmaster der Zukunft nichts anderes mehr übrig bleiben und nur noch Adsense Werbung einblenden.

    Was dann aber auch im Gegenzug bedeutet das viele Plattformen und Affiliate-Netzwerke schliessen müssen aufgrund des fehlenden Umsatz.

    Nur kann bei einer solchen Absicht der Versuch auch nach hnten losgehen, denn mit dem fehlen der Affiliate-Netzwerke werden auch viele der Webmaster, die mit SEM ihr Geld verdienen, keine Werbung bei Google schalten.

    Es kann natürlich auch dazu führen das eine andere Suchmaschine wieder nach oben kommt und, wenn auch nicht den Löwenanteil, ein gutes Stück vom Google Kuchen zurück gewinnt.

    —————–

    Meine Meinung zu diesen Behauptungen:

    Ich halte die meisten dieser Behauptungen ud Gerüchte um Google herum einfach nur für eine Übertreibung und wie Peer schon schreibt:

    “Wenn ein gewisses Mass gefunden wird, wird auch Google nicht anfangen abzustrafen.”

    Selber versuche ich mich an die Google Richtlinien zu halten und dabei dem User dann einen Mehrwert zu bieten. Nur ganz ohne bezahlte Werbung kann man nicht im Leben auskommen.

    Sollte es wirklich einmal so weit kommen das es nur noch Adsense Werbung geben wird oder das die Einblendung von bezahlter Werbung abgestraft wird, dann werde ich mein kleines Geschäft im Internet aufgeben :cry:

    Aber wie oben schon erwähnt, halte ich die meisten Behauptungen die Google betreffen einfach für Gerüchte und wenn wirklich lautere Absichten dahinter stecken… Gibt es auch eine Möglichkeit die Fakten zu umgehen!

    Ich wünsche euch allen viel Erfolg und keine Probleme mit Tante Google :grin:

    Gruss Guido

    Redaktion Sexy-News

  5. 5 Dirk kommentierte am 26.01.2012 um 12:06 Uhr

    Die Frage ist ja auch von welcher Auflösung geht Google in diesem Fall aus, wenn es darum geht zu entscheiden welcher Teil des Inhalts erst nach dem Scrollen sichtbar ist.

    Früher galt ja 1024×768 als standard-Auflösung aber diese Zeiten sind ja vorbei. Die monitore wurden größer oder im Falle von Netbooks, Tablets und Smartphones auch deutlich kleiner.

    Auch interessant ist ja das man vom Such-Team die Empfehlung bekommt Werbung nicht im sofort sichtbaren Bereich zu platzieren und gleichzeitig vom Adsense-Team die konkrete Empfehlung bekommt: Mehr Anzeigen einbauen und am besten im sofort sichtbaren Bereich…

  6. 6 Heiko kommentierte am 26.01.2012 um 12:06 Uhr

    Ich empfinde das mit dem “zweierlei Maß” nicht so – auf der einen Seite ist die Google Suche, auf der anderen Seite sind die Websites mit Inhalten… – dass es Google noch ‘human’ macht mit den Anzeigen sehe ich zuweilen bei der t-online Suche, hier werden gefühlt 8 Ads oben eingeblendet, die farblich nicht abgehoben sind [nur ein hellgrauer Hinweis]. Nachteilig empfinde ich das nicht, aber auf Informationsseite eher. Würden im TV permanent “Ads above the fold” während des Programms eingeblendet, dann… nun gut :) User Experience, das richtige Maß und gesunder Menschenverstand – dann klappt’s auch; VG

  7. 7 Vitali kommentierte am 26.01.2012 um 12:12 Uhr

    Die Vorankündigung seitens Google vor einigen Updates dürfte daran liegen, dass Google einigen Webmaster die Chance geben möchte rechtzeitig zu handeln und sich gleichzeitig als faire Suchmaschine darstellen möchte. So füllen sich die Webmaster sicher, da diese vor wichtigen Änderungen rechtzeitig gewarnt werden und sollte es nach einem Update paar meckernde Webmaster geben, ist Google sauber raus, da auf das Update frühzeitig hingewiesen wurde.

  8. 8 Michel kommentierte am 26.01.2012 um 12:55 Uhr

    Ich finde es auch gut von Google und dann noch fair es vorher anzukündigen. Und werbung würd es mit Sicherheit imm geben

  9. 9 avappi kommentierte am 26.01.2012 um 13:35 Uhr

    Wenn Google so etwas wirklich durchsetzt, muss chip.de ja richtig bangen. Schließlich erhält man da nie das was man sucht.

  10. 10 Gerd kommentierte am 26.01.2012 um 14:00 Uhr

    Ich hoffe irgendwann werden die Menschen mal schlau und hören auf der Tante Google hinten rein zu kriechen. Jetzt schon muss jeder nach Googles Pfeife tanzen wer Werbung schalten will. Wenn zwei das gleiche tun ist das noch lange nicht dasselbe, in der Gier nach Geld ist bei denen scheinbar alles erlaubt. Vor diesem Monopolismus haben sie uns immer gewarnt. Ich für meinen Teil kann es nicht mehr hören, dachte die Diktatur wäre abgeschafft. Es existieren noch andere (Meta)- Suchmaschinen die auch gute Ergebnisse liefern.

    LG Gerd

  11. 11 dahool kommentierte am 26.01.2012 um 16:47 Uhr

    Ich finds gut… schließlich sind wir im Netz für Informationen nicht für blinkende Kaufaufforderungen. Klar will man auch was verdienen, aber die die es übertreiben gehören sowieso gesperrt.
    Ich hab nur noch einen Banner und find das viel besser so. Verdient man zwar weniger.. dafür sind die Ads Qualitativer und somit auch besser vergütet.

  12. 12 Jens kommentierte am 26.01.2012 um 17:18 Uhr

    Nunja im Endeffekt sorgt Google mit ihrer Ankündigung ja wirklich dafür, dass Webseiten besser lesbar werden, auch wenn das nur wegen ihrer beherrschenden Marktmacht im Suchmaschinenbereich möglich ist. Auf der anderen Seite nutzen sie ihre Marktmacht natürlich schon auch aus, da sie sich selbst nicht an ihre Empfehlungen halten.

  13. 13 Christoph Simon kommentierte am 26.01.2012 um 17:50 Uhr

    Es ist wirklich so, dass sich Google da selbst nicht mehr so ganz ernst nimmt.

    Vor lauter Places und adwords ist es mittlerweile vielleicht sogar besser gar nicht mehr unter den ersten 10 zu stehen, sondern erst auf der zweiten Seite aufzuschlagen.

    Grüsse,
    Christoph

  14. 14 smoo kommentierte am 26.01.2012 um 18:11 Uhr

    Ich musste bei diesem Thema bereits vor ein paar Tagen schmunzeln. Da habe ich bereits in einem anderem Blog von diesem Upadate gehört. Dort habe es dann auch eine Illustration zum Aufbau der Google Suche selbst. Dort ist “above the fold” eigentlich nur Werbung zu erkennen. Jedoch kann es durch das Update einige Bannerwüsten wieder entschärfen was sich nach dem panda Update schon angebahnt hat.

  15. 15 Thomas kommentierte am 26.01.2012 um 19:41 Uhr

    Hab mir jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen, aber Peer – verlink doch direkt mal dein kostenloses eBook dazu – passt doch prima rein :)

  16. 16 Maxim kommentierte am 27.01.2012 um 08:47 Uhr

    Wir Können Bestättigen das es bereits bei einigen Kleineren Sites zu Abwertungen Gekommen ist :???:

  17. 17 Thomas Grübel kommentierte am 27.01.2012 um 09:15 Uhr

    Ich begrüße die Ankündigung und deren Inhalt sehr. Viel zu oft landet man auf Seiten, deren Inhalt aus Bannern und als Inhalt getarnten Anzeigen besteht. Google bewegt sich natürlich auf dem Grad Werbeeinnahmen durch AdSense vs. den Suchenden glücklich machen. Aktuell scheinen die Bouncerates und Verweildauern für Aktion zur ‘Glücklichmachung’ der Suchenden zu sprechen. Vielleicht sollte Google das Update auch mal auf die eigenen Suchpartner anwenden.

  18. 18 R. Böhme kommentierte am 27.01.2012 um 10:22 Uhr

    Ich befürworte diese Änderung von Google. Damit werden solche Seiten die mehr Werbung als Inhalt haben sicherlich gut ausgebremst.

    Ich selbst bin auch immer wieder im Zwiespalt wie viel Werbung wo eingebaut werden soll. Bei meinem aktuellen Projekt habe ich momentan absolut keine Werbung eingebaut weil meine bisherigen Werbeeinnahmen auf meinen anderen Projekten eh nicht wirklich erwähnenswert waren. Ich werde aber nach und nach den einen oder anderen (thematisch passenden!) Affiliate-Link direkt im Text einbauen weil ich finde das solche Werbung den Leser am wenigsten stört :wink:

  19. 19 Dennis kommentierte am 27.01.2012 um 11:29 Uhr

    Ich finde es schade das die “großen” Seiten nicht mal eins auf den Deckel bekommen.
    Egal welche Seite ich nehme, überall öffnen sich nervige Popups und wenn man mal eine Galerie durchklickt, ist komischerweise jedes zweite Bild ein Werbebanner.
    Den Content muss man quasi suchen …

  20. 20 Jensi | Wie kann man schnell abnehmen kommentierte am 27.01.2012 um 12:37 Uhr

    Ich fand es auch echt lustig das Google selber kaum organischen Ergebnisse Above the Fold anzeigt, wenn es sich um gut beworbene Keywords handelt. :lol:

    Da wird halt dann doch irgendwie mit zweierlei Maß gemessen.
    Ich finde persönlich, dass der Update nichts schlimmes ist und kann ihn auch nachvollziehen da zuviel Werbung einfach nur nervt. Aber auch bei diesem Thema ist Google durch Adsense ja selber in einer Situation wo sie sich selber in den Finger schneiden würden, wenn sie Seiten mit viel Werbung stark benachteiligen würden in den Rankings…

    Im Endeffekt bleibt das alles ja sowieso nur spekulation. ;)

  21. 21 Experimentiert kommentierte am 27.01.2012 um 14:25 Uhr

    Ich verstehe die Leute nicht die Google kritisieren.
    Man darf doch Birnen mit Äpfel nicht vergleichen.
    AdWords Werbung zielt ja genau auf eine Usersuche hin, also wenn jemand ein billiges Notebook zum Beispiel sucht, wird er es in der Adwords Werbung oft besser finden als in den normalen Suchergebnissen – also ist es kein Problem hier die Werbung sichtbar anzuzeigen.

    Es geht Google ja in erster Linie um das Anzeigen wichtiger Inhalte.
    Und was Adsense auf Seiten betrifft, dis zuviel im Sichtbaren bereich haben, kann ich bestätigen das Google das genauso so abstraft, bzw. die Teilnehmer drauf hinweist, denn es ist weder im Sinne von Google noch im Sinne von den Adwords Kunden, nur schnelle Klicks zu erreichen, das ist doch eher der Sinn von Webseitenbetreiber die viel zu Gierig sind und sich schnelle Klicks erwarten wenn sie alles im SIchtbaren Bereich mit Adsense zupflastern und das will Google genauso wenig wie andere Banner.
    Google liegt eben die Qualität der Suchergebnisse am Herzen udn seine User und da finde ich es vollkommen OK, das Google hier entschieden vorgeht.

  22. 22 Tanja2k kommentierte am 27.01.2012 um 22:31 Uhr

    Ich finde diese Aktion ist mal angebracht. Da mein alter PC fast abhebt wenn ich mal auf eine große Seite komme wie z.B. web.de. Wo sich erst mal gar nix tut bis auch alle Banner und Co. aufgebaut sind.

  23. 23 Waelti kommentierte am 28.01.2012 um 13:21 Uhr

    Nun, mit den Bannereinblendungen hier im Blog habe ich null Probleme. Ich sehe keine, Opera ist da recht flexibel einstellbar ;)

    (@Tanja2k, das würde auch bei Web.de funktionieren. Vermute ich.)

    Ja, viel Wind um recht wenig Auswirkungen. 1% “möglicherweise” ist keine recht große Zahl. Die Zahl der Artikel darüber, dass “ein Penalty wegen above the Fold” erfolgt ist, die Zahl wird die nächsten Wochen etwas ansteigen. Jede Veränderung nach unten, ne, is klar, ist ein Google Penalty. Das Gegenstück, diejenigen die Plätze gewonnen haben, wird als Ausgleich eventuell fehlen. Wenn jedoch Seiten abrutschen, dann rutscht doch irgendwer hoch? Hm, vielleicht täusche ich mich da.

    Den Vergleich – schon mehrfach gesehen – mit der Werbung bei Google bei bestimmten Begriffen empfinde ich als nicht fair. Müßte ich, als Gegenstück, wohl Artikel mit Bildern von Abfragen bei Google zeigen wo praktisch keine Werbung drauf ist. Bei “Zugverbindung Stuttgart Hauptbahnhof” erscheint Above The Fold seltsamerweise gar nix ;)
    Wenn ich jetzt das arithmetische Mittel nehme…
    … Shit, an dem Rechner habe ich kein Tabellenkalkulationsprogramm.

    Ein Internetauftritt oder Blog wird ja auch nicht wegen ein paar Seiten mit Werbung “oben” abgestraft?

    Wenigstens Stoff zum Schreiben. Gilt natürlich auch für diesen Kommentar :)

    LG

  24. 24 Tony kommentierte am 29.01.2012 um 09:24 Uhr

    Interessanter Artikel, danke!

    Schwer zu sagen, wer betroffen ist. Header, Navigation, Top-Artikel… das kann schon mal den “ersten Bildschirm” einnehmen. So ist es z. B. auch bei mir. Trotzdem erscheint im ersten Bildschirm nur ein Werbebanner. Im sofort sichtbaren Inhalt gibts zwar noch keine Artikel, aber jede Menge Links und Wörter. Hoffe also, ich werde noch abgestraft :D

  25. 25 Matthias kommentierte am 29.01.2012 um 19:36 Uhr

    Ich finde eher die Werbung im Content viel lästiger. Es gibt bei vielen Seiten Werbebanner in den Artiken, die diese optisch massiv verlängern. Das finde ich viel schlimmer als einen Banner ganz oben auf der Seite …

  26. 26 Hubert kommentierte am 29.01.2012 um 22:31 Uhr

    Na ja, Google ist vielleicht zu groß geworden.
    Eigentlich müssten die sich teilen.
    In Google Info und Google Shops oder so.
    Denn ich sehe das ganze Gesuche mal so:
    Wenn ich im Internet, mit einer Suchmaschine ,etwas suche (jetzt als normaler Mensch,nicht als Webmaster), dann gibt es nur zwei Möglichkeiten:
    Entweder suche ich nach Informationen, dann kann ich mit Banner nichts anfangen. Denn ich will ja Informationen. Meistens gehe ich dann zu Wiki oder ähnlichem.
    Oder ich möchte ein Produkt kaufen.
    Dann interessieren mich die tausenden Infoseiten überhaupt nicht, ich will ja ein Produkt und weiss in etwa, was, und suche nach günstigem Preis und so.
    Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.
    Ich kann dazu mal ein Beispiel nennen:
    Ich bin auf der Suche nach einer internen Festplatte, IDE, 500 Gb.
    Da gibt es jede Menge Beschreibungen, Testberichte, Preisvergleichsseiten,die mir auf der ersten Seite alles Mögliche andrehen wollen…nur nicht das, wonach ich suche.
    Reise Info Seiten, mit denen ich aber garnichts anfangen kann.
    Wenn ich aber Informationen und Berichte zum Beispiel für Kreuzfahrten haben möchte, jagt ein Angebot das andere, und ehe ich dann auf eine gute Info Seite komme, habe ich schon die Lust am Surfen verloren.
    Und noch schlimmer treibt es Google mit Adwords.
    Da kann man als normal kleiner doch keine Werbung mehr schalten.
    Unter 50 Cent pro Click ist kaum noch, und was soll ich da verdienen?
    100 Klicks = 1 Verkauf = 6 Euro Provision.
    Der einzige, der da verdient, ist dann Google.
    Aber es wird wohl so werden, wie es immer ist:
    Jemand wird groß, größer, am größten…und schließlich platzen!
    Das ist in der realen Wirtschaft ja auch so, deshalb bin ich überzeugt, daß es auch Google in irgendwann mal erwischt.
    Zum Glück stehen aber die Nachfolger schon bereit.
    Bis auch die immer grösser werden……

  27. 27 drspar kommentierte am 29.01.2012 um 23:52 Uhr

    Ich denke das google seinen algo. immer anpassen wird. Wenn etwas wirklich wichtiges in der Google Welt passiert dann wird man eigentlich auch immer im webmasterblog auf blogcentral oder bei mat c. informiert.

    lg

  28. 28 Andy kommentierte am 30.01.2012 um 20:55 Uhr

    Ich fänds super wenn Google mal extrem werbelastige Seiten abstrafen würde. Glaube aber, dass auch hier wieder nach Größe der Seiten gewichtet wird. Eine Seite wie Chip.de wird so viel Werbung integrieren können wie sie will, kleinere Seiten hingegen werden es sicher schwerer haben.

    Prinzipiell handhabe ich es aber auch so, nur so viel Werbung zu integrieren, wie ich es persönlich noch als erträglich empfinde. In dem Zusammenhang finde ich auch die Themenrelevanz der Werbung wichtig. Wenn die Anzeigen thematisch zur Seite passen, dann sind sie weniger störend.

  29. 29 julia kommentierte am 31.01.2012 um 15:43 Uhr

    Vielleicht optimiert google seinen Algorithmus ja so, dass er sich dabei rauslässt und sich somit nicht selbst abstraft. Wie bei allen gerüchten gibts erstmal Panik, bis dann mal etwas AUfklärung betrieben wird und sich die “guten” blogger wieder beruhigt zurücklehnen können :)

  30. 30 mark kommentierte am 17.02.2012 um 00:15 Uhr

    jetzt sollte es nur noch “liest” statt “ließt” heißen und dann lies(s) sich der ganze Artikel schon viel besser :)

  31. 31 Manuel kommentierte am 16.06.2012 um 12:32 Uhr

    Ich begrüße diese Aktion ebenfalls. Zum einen ist es einfach unheimlich nervig, viel Werbung auf einer Seite sehen zu müssen. Ich denke mal, es sind vor allem solche Seiten betroffen, die sowieso nur die Werbung als einzigen Inhalt der Seite haben. Ab und zu klickt jeder mal auf so eine Seite, da manche gut geliestet sind und hinterher ärgert man sich, dass man darauf reingefallen ist.
    Solange man es nicht stark übertreibt mit der Werbung, hat google ja absolut nix dagegen. Schließlich handelt es sich ja bei vielen Werbebannern um das eigene google Netzwerk.
    Ansonsten müßte google sich ja irgendwann selber abstrafen, da es keinen gibt, der mehr Werbung macht !



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