35 Tipps für eine produktive Selbständigkeit -
1. “Planung”

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35 Tipps für eine produktive Selbständigkeit - Teil 1 Heute starte ich eine kleine fünfteilige Artikelserie, die sich mit der Produktivität beschäftigt.

In der Vergangenheit habe immer mal wieder Tipps für einen produktiveren Arbeitsalltag gegeben. In dieser Artikelserie möchte ich die Tipps gesammelt präsentieren.

Der erste Teil dreht sich heute um die Planung.

Teile der Artikel-Serie:
1. Planung
2. Aufgaben
3. Büro und Technik
4. Ablenkung verhindern
5. Gesundheit

35 Tipps für eine produktive Selbständigkeit

Bevor ich mit meinen ersten 8 Tipps loslege, möchte ich noch kurz auf ein paar Dinge hinweisen.

Zum einen handelt es sich bei den Tipps in dieser Artikelserie um meine persönlichen Erkenntnisse, Erfahrungen und Best Practices. Da allerdings jeder anders “tickt” sollte man die Tipps nicht einfach so 1:1 übernehmen, sondern ausprobieren, ob sie einen selber weiterbringen.

Manche Tipps sind sicher fast allgemeingültig, während andere durchaus individueller sind und von manch einem auch ganz anders gemacht werden. Bei letzteren Fällen weise ich darauf aber nochmal im Text darauf hin.

Insgesamt ist es wichtig, dass man zum einen überhaupt erstmal erkennt, dass es Optimierungsbedarf gibt. Zum anderen muss man eben seinen eigenen Rhythmus für den Arbeitsalltag finden.

Das führt zusammen zum Ergebnis, dass man eine produktivere Selbständigkeit erreicht.

Neben der “Planung” geht es in den folgenden Teilen der Serie um die Bereiche “Aufgaben”, “Büro & Technik”, “Ablenkung” und “Gesundheit”.

Die Planung

Grundlage für eine produktive Tätigkeit ist meiner Meinung und Erfahrung nach eine gute Planung. Das mag manch Kreativer nicht gern hören, aber durch eine gute Planung arbeitet man nicht nur produktiver, sondern kann z.B. meist auch kreativer sein, da man den Kopf frei hat.

  • Planen
    Grundsätzlich halte ich es für sehr wichtig, dass man überhaupt seinen Arbeitsalltag plant. Ich überlege mir am Abend vorher oder als erstes am Morgen, was ich an diesem Tag erledigen möchte. Deshalb notiere ich auf einer kleinen ToDo-Liste meine Aufgaben für den Tag.

    Wichtig ist dabei, dass man vom eigentlichen Ziel, das man erreichen will ausgeht und daraus größere Meilensteine und kleinere Aufgaben ableitet. Nur wenn man das große Ganze bei der Planung im Auge behält wird man sich auf das Erreichen des Zieles konzentrieren.

  • wichtig und weniger wichtig
    Bei der Planung ist es entscheidend, dass man wichtiges von weniger wichtigem unterscheidet. Auch weniger wichtiges kann zum Erfolg beitragen, aber man sollte sich primär erstmal auf die wirklich wichtigen Aufgaben konzentrieren. Oft genug beschäftigen sich Selbständige zu erst mit weniger wichtigen Aufgaben, da diese z.B. mehr Spaß machen.
  • Unteraufgaben
    Man sollte nicht versuchen zu große Aufgaben abzuarbeiten. Manchmal erkennt man erst später, dass eine Teilaufgabe einfach zu umfangreich ist. Psychologisch ist es deshalb in der Regel besser, dass man diese Aufgabe nochmal in Unteraufgaben unterteilt, die man in relativ kurzer Zeit abarbeiten kann.

    Wer versucht zu große Aufgaben abzuarbeiten verliert schnell mal den Überblick und vor allem auch die Motivation, da das Erfolgserlebnis fehlt, eine Aufgabe abhaken zu können.

  • Wiederverwenden
    Ein Erfolgsgeheimnis vieler produktiver Selbständige ist es, dass man Dinge wiederverwendet. Das können technische Dinge sein, wie etwas Code-Teile oder Design-Vorlagen. Oft hat man ähnliche Kunden und Aufträge und da kann man viel Zeit und Arbeit sparen, wenn man sich Vorlagen daraus erstellt und diese wiederverwendet.

    Aber auch beim eigenen Know How ist einen Wiederverwendung möglich und sinnvoll. Natürlich kann es eine persönliche Vorliebe sein, bei jedem Auftraggeber ein gänzlich neues Problem zu lösen. Ich bin aber eher dafür sich auf wenige Leistungen zu beschränken. Das hat den Vorteil, dass man sich sehr gut in eine Thematik einarbeitet und dieses Wissen dann immer wieder verwenden kann.

  • Termine
    Wer immer wieder Kundentermine hat, sollte sich diese evtl. auf einen Tag in der Woche legen. Mir geht es jedenfalls so, dass ich nach so einem Termin wieder etwas schwerer in die Arbeit am Rechner rein komme. Deshalb versuche ich alle Kundentermine z.B. auf Montag oder Freitag zu legen.
  • Deadlines
    Termindruck mag für die einen kontraproduktiv sein, für viele andere, mich eingeschlossen, ist es eine sehr gute Hilfe “Nägel mit Köpfen” zu machen. Deshalb setze ich mir bei den meisten Arbeiten und Projekten Deadlines. Wenn man weiß, dass etwas fertig werden muss, wird man einfach viel entscheidungsfreudiger und konzentriert sich besser darauf.

    Natürlich sollte man es mit dem Termindruck auch nicht übertreiben und immer wieder auch ruhigere Phasen einlegen. Dauerdruck ist eher kontraproduktiv.

  • Abwechslung
    Diese Abwechslung ist auch ein wichtiger Punkt im Kampf gegen die Monotonie. Denn es kann schnell passieren, dass man in eine nicht sehr motivierende Tretmühle gelangt, weil man über einen längeren Zeitraum jeden Tag dasselbe macht.

    Ich habe mir deshalb z.B. angewöhnt einzelnen Wochentagen bestimmte Schwerpunkte zuzuweisen. So ist bei mir der Mittwoch aktuell der Tag, an dem ich mich primär mit Affiliate-Projekten beschäftige. So bekomme ich mehr Struktur in meine Arbeitswoche und man kann sich immer wieder mal mit etwas anderem beschäftigen, was unter anderem auch kreativer macht.

    Natürlich verändere ich regelmäßig meinen Wochenrhythmus, da es irgendwann trotzdem wieder monoton wird.

  • Outsourcing
    Zu guter Letzt möchte ich bei der Planung noch das Thema Outsourcing nennen. Darüber habe ich schon öfter hier im Blog geschrieben. Gerade Routineaufgaben, die weder besondere Kreativität noch das eigene Know How erfordern, sollten, wenn möglich an externe Dienstleister ausgegliedert werden.

    Denn oft verschwendet man nicht nur wertvolle Zeit mit diesen Routineaufgaben, sondern man verliert dabei meist auch viel Motivation.

Eure Meinung zur Planung

Was ist eure Meinung zur Planung er eigenen Arbeit?

Habt ihr mit einer guten Planung auch positive Erfahrungen gemacht oder seit ihr eher die chaotisch veranlagten, die ohne Plan einfach drauf los arbeiten?

Weiter geht es nächste Woche mit “Tipps zu den Aufgaben”.


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Kommentare

  1. Me meint

    Ich muss gestehen, dass Planung (und der Glaube daran, dass man nur richtig Zielen und Planen muss, um etwas zu erreichen) mir ein wenig im Dorn im Auge sind. Planung ist es eben nicht alles. Es ist ein wichtiger Schritt, bei manchen Aufgaben. Aber sie ersetzt eben nicht alles, z.B. sich im Klaren darüber sein, ob das, was man vorhat, überhaupt zu einem passt.

  2. meint

    Bei mir ist es auch so, ich mache mir jeden Tag eine Liste was ich alles fertig stellen will und meistens klappt das dann auch. Natürlich nicht immer aber bislang bin ich mit meinem Tagesplan sehr zufrieden :)

    Auch Deadlines sind für mich gut, so wie bei dir, denn so hat man es vor Augen und kann es nicht immer nach hinten schieben, wozu man das ein oder andere mal verleitet wird. Doch wenn man Deadlines hat sollte man sich wirklich Gedanken über die Planung machen, denn soll ja schließlich auch machbar bleiben!

  3. meint

    Wieder einmal ein gewohnt guter Beitrag.
    Ich werde sicherlich viele dieser Dinge in meine zukünftige Selbstständigkeit einfließen lassen.
    Besonders der Punkt Planung ist – auch als Angestellter – extrem wichtig. Man sollte nie – oder nur ganz selten – an dem Punkt ankommen, wo man während der Arbeitszeit nicht mehr weiß, was jetzt zu tun ist!
    Danke dafür Peer.

  4. meint

    Also mir hilft eigentlich eine einfache Todo-Liste, vielleicht nocht mit konkreten Zeitfenstern. Für konkretere Planungen verzettel ich mich dann immer zu sehr und am Ende wird doch wieder alles anders… :(

  5. meint

    Also ich denke auch, dass eine gute Planung zwar nicht alles, aber dennoch sehr wichtig ist. Wobei man ja auch nicht mehr als 70% der Zeit für einen Tag verplanen sollte, da in der Regel ja immer etwas dazwischen kommt. Und am Ende des Tages mehr geschafft zu haben als geplant, ist immer ein besseres Gefühl als umgekehrt.

  6. meint

    ich habe schon so oft versucht zu planen… am Anfang klappt es noch, aber dann fühlt man sich eher wie ein Roboter der nur irgendwelche Aufgaben nach Liste abarbeitet… Also ich bin ein Mensch der “planlos” ist… aber trotz dem produktiv arbeitet.

  7. meint

    Alles soweit richtig – aber wirklich wichtig ist es – etwas zu tun, d.h. zu handeln und dann durchzuhalten. Wer jeden Tag gut arbeitet und dann den Biß hat und durchhält, wird Erfolg haben.

  8. meint

    Am Anfang eines Projektes sitze ich oft sehr lange in Gedanken vertieft, um das Projekt im Kopf durchzugehen und mögliche “Gefahren” bzw. Schwierigkeiten zu finden, die vielleicht im Vorfeld geklärt werden müssen.

    Ich versuche dabei bereits konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu finden und abzuwägen, welches Verfahren am Besten ist.

    Eine To-Do-Liste für den Tag ist als roter Faden perfekt. Ich versuche dabei möglichst vom Umfang kleine “To-Do’s” aufschzuschreiben, um die Motiviation aufrecht zu erhalten. Kalkulierter Selbstbetrug :)

  9. meint

    Planung ist unbedingt notwendig.
    Gerade die Arbeit hier hat viele verschiedene Aufgaben. Wenn man sich nicht ordentlich plant kann man leicht den Überblick verlieren.

    Ich mache Freitags nachmittags immer die Planung für die kommende Woche. Und zwar plane ich auch feste private Aktivitäten, die ich dann nur im absoluten Notfall verschiebe. Freitags 11.00 Uhr Joggen zum Beispiel.

    Denn auch das gehört zu einer guten Planung bei überwiegend körperlicher Tätigkeit. Der körperliche Ausgleich.

    Der Vorteil der Wochenplanung: Es ist übersichtlich und man plant auch gleich private Aktivitäten die für Abwechslung sorgen, aber auch als Belohnung dienen sollen. Denn Belohnung auch für die kleinsten Schritte ist notwendig.

    Im Tagesablauf versuche ich alle 45 Minunten 5 Minuten Pause zu machen. Das gelingt natürlich nicht immer, verschafft einem aber immer einen freien Kopf und man behält den Überblick.

    Wichtig ist auch das feste Verplanen zwei der wichtigsten Arbeitspunkte. Das Prinzip von Steven Covey hilft da ganz gut. Am meisten fällt mir aber immer wieder auf, dass Zeitmanagement und Selbstmanagement zwei durchweg individuelle Angelegenheiten sind.

    Das heißt: Tipps gibts viele und gute, aber den eigenen Rhytmus finden ist das Ideal.

  10. meint

    Schöne Artikelserie die du da gestartet hast! Selbstständigkeit erfordert viel Disziplin und es ist wichtig ein gewissen “Konstrukt” zu haben nachdem man seinen Alltag ausrichten kann!

  11. meint

    Ich muss da für meinen Teil einfach auch noch kurz meinen Senf dazu geben. Denn ich hab selbst auch schon einiges in diesem Bereich gemacht und muss sagen das man Projekte auch kaput planen kann. Daran sollte man auch immer denken, die Planung eines Projektes sollte nicht länger werden als das Projekt an sich :grin:

  12. meint

    Eine Frage in die Runde: Ich habe neben einigen Seiten auch Blogs angelegt. Bis jetzt laufen die werbefrei, auch ohne Google Adsense. Wie sind Eure Erfahrungen mit Google Ads? Lohnt sich das? Ich habe z.B. bei bayernurlaub.wordpress.com das Problem, daß die Unterseiten immer wieder mal den PR und damit den Stellenwert bei Google verlieren. Dafür gewinnen gleichzeitig andere Unterseiten an Wert… Ein Blogproblem? Habe auch einen anderen Anbieter probiert mit urlaubalpen.blogspot.com – aber das gleiche Problem.

  13. meint

    Man muss vor allem ein langes Durchhaltevermögen haben. Bei mir hat es Jahre gedauert, bis meine Seiten einigermaßen funktionieren und sichtbar sind. Es dauert ewig, man richtig guten Content online haben will. Und sonst bringt es nicht wirklich etwas. Also ist ein wenig Ausdauer sicher zu wenig.

  14. meint

    Danke für diese tolle Serie, ich konnte mich oft wiederfinden.

    Die Serie könnte man um einen weiteren wichtigen Punkt erweitern: „Kosten & Verträge“

    Oft hat man laufende Kosten die man optimieren kann, zum Beispiel:
    – alte Verträge durch Neue ersetzen
    – Verträge auf den Nutzen prüfen und ggf. kündigen
    – mit hochwertigeren Dienstleistungen höhere Qualität = weniger kontrollieren & korrigieren und so Zeit sparen
    – verschiedene Verträge zusammenfassen, was an den Kosten vielleicht nichts ändert aber die Leistung sich verbessert

    Ich habe diesen Schritt gerade fast abgeschlossen und war erstaunt wie viel ich über die Jahre einfach laufen ließ bzw. angesammelt hat, – ohne groß darüber nachzudenken.

    Beispielsweise bei den Servern, ich hatte vier verschiedene Serveranbieter, jeder seine eigenen Besonderheiten, die man bei der Programmierung zu beachten hat. Warum also nicht beim selben Hoster alle Server, sich so besseren Kundenservice sichern, das Kundenmenü/die Besonderheiten auswendig kennen und das zum ähnlichen Preis. Allein das spart mir pro Woche mehrere Stunden.

    Deshalb habe ich mir vorgenommen, zukünftig einmal pro Jahr selbstkritisch meine Firma und meine Arbeitsweise auf Verbesserungspotenzial zu prüfen.

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